Lauterbachs Rügen

»Corona: Karl Lauterbach rügt Länder für Lockerungen vor Winterwelle«. So oder ähn­lich lau­ten Schlagzeilen heu­te, wenn auch ziem­lich ver­steckt in den Medien. Es bleibt bewun­derns­wert, wie tref­fend der Minister bereits vor mehr als 150 Jahren skiz­ziert wur­de. Wie hat­ten dazu­mal unge­zo­ge­ne Querdenkerbuben dem guten Lehrer Lämpel mitgespielt!

Foto: ima­go images/Political-Moments (bild​.de, 2.6.22)

Hier zur Erinnerung die wich­tigs­ten Passagen aus dem vier­ten Streich von Max und Moritz. die ver­mut­lich Lauterbachs Ängst erklä­ren können:


Lauterbach auf Rügen

»Lauter­bach auf Rügen ist als Ortsteil von Putbus zugleich das mari­ti­me Herz der Weißen Stadt. In reiz­vol­ler Lage am Greifswalder Bodden war es das ers­te Seebad der Ostseeinsel, das im 19. Jahrhundert von Fürst Wilhelm Malte zu Putbus gegrün­det wurde… 

Geschichte von Lauterbach

Die Ortsbezeichnung geht auf die Herkunft der Gemahlin von Fürst Malte zurück. Denn Sophie Frederike Wilhelmine Luise war eine Geborene von Lauterbach… 

Das impo­san­te Gebäude im klas­si­zis­ti­schen Stil gehör­te in der zwei­ten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu den vor­nehms­ten Adressen Europas. Damals reis­ten hoch­ran­gi­ge Persönlichkeiten aus Politik, Kunst, Wissenschaft und Hochadel zur Erholung nach Lauterbach auf Rügen. Ab 1860 gewan­nen die Ostseebäder zuneh­mend an Bedeutung. In DDR-Zeiten dien­te das Gebäude als Erholungsheim für Stahlarbeiter…«
rei​se​land​-rue​gen​.de

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