Lehrer zur Corona-Debatte: Wieso haben wir nicht protestiert? Wo ist die Aufarbeitung?

Der Berliner Lehrer Alexander Wittenstein, Jahrgang 1982, Mitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), stellt die­se Fragen in einem Gastbeitrag auf ber​li​ner​-zei​tung​.de am 26.1.23. Einige Auszüge daraus:

»Pünktlich zum Weihnachtsfest ver­kün­de­te „Deutschlands Topvirologe“ Christian Drosten in einem Interview mit der Zeitung Der Tagesspiegel am 26.12.2022, dass sei­ner Einschätzung nach die Corona-Pandemie been­det sei. Seine Einschätzung begrün­de­te Drosten damit, dass „die Immunität in der Bevölkerung (…) nach die­sem Winter so breit und belast­bar sein (wer­de), dass das Virus im Sommer kaum noch durch­kom­men könne“. 

Maßgeblich dafür sei sei­ner Meinung nach die hohe Impfquote in der Bevölkerung. Die getrof­fe­nen Maßnahmen, die der Eindämmung der Pandemie die­nen soll­ten, ver­tei­dig­te der Virologe damit, dass ohne die Einschränkungen eine Million oder sogar noch mehr Corona-Tote in Deutschland zu bekla­gen gewe­sen wären.

Prüfen las­sen sich alle drei Aussagen frei­lich nicht – auch auf­grund der mise­ra­blen Datenlage, an der sich bis zum heu­ti­gen Zeitpunkt nichts wesent­lich geän­dert hat. Allerdings steht nach fast drei Jahren Corona-Pandemie – bzw. bes­ser gesagt: nach drei Jahren staat­lich ver­ord­ne­ter Anti-Corona-Maßnahmen – aber auch fest, dass die­se Maßnahmen mas­si­ve Schäden in vie­len Bereichen des gesell­schaft­li­chen, poli­ti­schen und wirt­schaft­li­chen Lebens hin­ter­las­sen haben. Ihre Auswirkungen wer­den noch vie­le Jahre lang spür­bar sein.

Es könnte wieder passieren

Als Lehrer gilt mein beson­de­res Interesse den Folgen der Maßnahmen für Kinder und Jugendliche. Schon im März 2020 stand ich den mas­si­ven Einschränkungen im Bildungsbereich wie bei­spiels­wei­se Schulschließungen, Distanz- oder Wechselunterricht sowie dem Tragen von Masken sehr kri­tisch gegen­über. Ich befürch­te­te, dass die nega­ti­ven Folgen die­ser Maßnahmen grö­ßer sein könn­ten als ihr Nutzen in Bezug auf ein mög­li­ches Eindämmen der Pandemie. Inzwischen ist es nahe­zu unstrit­tig: Kinder und Jugendliche hat­ten mit am mei­sten unter den nega­ti­ven Folgen der Anti-Corona-Maßnahmen zu leiden…

Und obwohl dies inzwi­schen so deut­lich sicht­bar ist, neh­me ich im Schulbereich so gut wie kei­ne Diskussion über die (aus­ge­blie­be­ne) Wirksamkeit der Maßnahmen und damit über ihre Verhältnismäßigkeit wahr. Ich fra­ge mich des­halb, wie uns das alles als Pädagog:innen nur pas­sie­ren konn­te. Warum waren offen­bar die mei­sten von uns über eine sehr lan­ge Zeit abso­lut über­zeugt davon, dass die Maßnahmen abso­lut erfor­der­lich, bezüg­lich ihrer Wirkung unein­ge­schränkt geeig­net und damit in Abwägung ihrer mög­li­chen nega­ti­ven Folgen voll­kom­men ange­mes­sen wären?…

Wo waren die kritischen Stimmen?

So ist es mir bis heu­te in Bezug auf die Erforderlichkeit der Maßnahmen im Schulbereich uner­klär­lich, dass bei­spiels­wei­se die vie­len Mathematik-Lehrer:innen unter uns „die Zahlen“, anhand derer die pan­de­mi­sche Situation nahe­zu stünd­lich beschrie­ben wer­den soll­te, nicht kri­tisch hin­ter­fragt haben…

Wieso hat nie­mand wider­spro­chen, wenn mit­hil­fe von Zahlen der „im Zusammenhang mit Corona“ Verstorbenen regel­mä­ßig beäng­sti­gen­de Szenarien ent­wor­fen wur­den („Jeden Tag ein abge­stürz­ter Jumbo-Jet!“), obwohl hin­ter der täg­lich ver­kün­de­ten Zahl tat­säch­lich zunächst jene Verstorbenen steck­ten, die bis zu 30 Tage vor ihrem Tod ein posi­ti­ves PCR-Testergebnis erhal­ten hat­ten? Wo waren die kri­ti­schen Stimmen, als von einer angeb­lich 95-pro­zen­ti­gen Schutzwirkung der Impfstoffe gespro­chen und die Vorstellung auch im Schul- und Bildungsbereich ver­brei­tet wur­de, dass sich „voll­stän­dig Geimpfte“ mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr mit Sars-CoV‑2 anstecken könnten?

Die Impfung schützt vor Ansteckung nicht

Nach der Zulassung der Corona-Impfstoffe Ende 2020 und mit ihrer zuneh­men­den Verfügbarkeit im Frühjahr 2021 habe ich erlebt, wie auf Beschäftigte in Bildungseinrichtungen, aber auch auf Kinder und Jugendliche – genau wie auf alle ande­ren Menschen in der Bevölkerung – ein mas­si­ver Druck aus­ge­übt wur­de, sich gegen Covid-19 imp­fen zu lassen…

Selbst eine Herdenimmunität wäre erreich­bar, so hieß es von nam­haf­ten Wissenschaftsjournalist:innen, wenn sich nur genug Menschen imp­fen lie­ßen. Ich fra­ge mich heu­te, wie es pas­sie­ren konn­te, dass Biologie-Lehrkräfte die Behauptungen bzw. Prophezeiungen über die Wirkung der Impfung gegen Covid-19 nicht kri­tisch hin­ter­fragt haben.

Impf-Moralismus: Hier die Guten, da die Bösen

Ähnliche Fragen stel­le ich mir auch in Bezug auf den Umgang mit mög­li­chen Nebenwirkungen der Impfung: Warum haben Biologie-Lehrer:innen nicht wider­spro­chen, als es hieß, dass der Impfstoff „prak­tisch neben­wir­kungs­frei“ sei?…

Mit Einführung der soge­nann­ten 2G-Regeln wur­de die Gesellschaft durch poli­ti­sche Entscheidungsträger:innen in geimpf­te und unge­impf­te Menschen ein­ge­teilt. Befeuert durch wei­te Teile der Medien. Insbesondere durch die Öffentlich-Rechtlichen mit ihren „Faktencheckern“ und nam­haf­ten Wissenschaftsjournalist:innen wur­den Geimpften und Ungeimpften bestimm­te Eigenschaften zuge­schrie­ben: hier die angeb­lich soli­da­ri­schen, ver­nünf­ti­gen, infor­mier­ten Menschen, dort die ego­isti­schen, unver­nünf­ti­gen, des­in­for­mier­ten Leute.

Kurzum: Hier die Guten, dort die Bösen. Ich fra­ge mich: Wie konn­te es pas­sie­ren, dass Deutsch-Lehrkräfte den damit ver­bun­de­nen ver­ba­len Entgleisungen wie „Tyrannei der Ungeimpften“ (Frank-Ulrich Montgomery), der Forderung, dass „die gan­ze Republik mit dem Finger auf sie zei­gen (sol­le)“ (Nikolaus Blome), oder dem Vergleich von Kindern mit den Ratten wäh­rend der Pest (Jan Böhmermann) nicht ent­schie­den wider­spro­chen haben?

Ungeimpfte wurden diskriminiert

Die soge­nann­ten 2G-Regeln wur­den mit ihrem angeb­li­chen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie begrün­det. De fac­to waren sie aller­dings eine der wich­tig­sten Maßnahmen dafür, den Druck auf die soge­nann­ten Ungeimpften zu erhö­hen, sich doch noch imp­fen zu lassen…

Die Corona-Politik, ins­be­son­de­re die Maßnahmen im Bildungsbereich, allem vor­an die Schulschließungen, der Wechsel- bzw. Hybridunterricht sowie die Test- und Maskenpflicht wur­den als alter­na­tiv­los dar­ge­stellt. Beschlossen wur­den sie regel­mä­ßig von den Ministerpräsident:innen der Bundesländer und Vertreter:innen der Bundesregierung in der „Ministerpräsidentenkonferenz“ unter Umgehung der Parlamente. Kritik am Inhalt und am Zustandekommen die­ser poli­ti­schen Entscheidungen wur­de schnell öffent­lich als Schwurbelei, Querdenkertum oder gar rech­te bzw. rechts­ra­di­ka­le Meinung beti­telt. Ich fra­ge mich: Wie konn­te es pas­sie­ren, dass Politik-Lehrkräfte dem nicht wider­spro­chen, nicht auf die Interessengeleitetheit poli­ti­scher Entscheidungen hin­ge­wie­sen und die kon­sti­tu­ti­ve Bedeutung des Meinungspluralismus für die Demokratie nicht unter­stri­chen haben?

Schulen haben einen gesetzlichen Erziehungs- und Bildungsauftrag

Selbst die Verbände und Gewerkschaften, die die Interessen von Lehrkräften und Pädagog:innen ver­tre­ten, haben die­se Fragen bis­her mei­ner Wahrnehmung nach nicht gestellt. Ich fra­ge mich: Wie konn­te es pas­sie­ren, dass Gewerkschaften und Verbände, die sonst immer kri­tisch gegen­über der Übermacht des Staates waren, auf ein­mal nicht nur völ­lig unein­ge­schränkt die von Bund und Ländern beschlos­se­nen Einschränkungen unter­stütz­ten, son­dern sogar noch wei­te­re Verschärfungen for­der­ten? Sie müs­sen doch geahnt haben, dass sich dadurch die Bildungschancen vie­ler Kinder und Jugendlicher gera­de aus benach­tei­lig­ten Verhältnissen noch wei­ter ver­schlech­tern würden!…

Kitas und Schulen sind Bildungseinrichtungen. Schulen haben einen gesetz­li­chen Erziehungs- und Bildungsauftrag. Ihre Aufgabe besteht unter ande­rem dar­in, bei Kindern und Jugendlichen kri­ti­sches Denken zu för­dern. Nach allem, was pas­siert ist, fra­ge ich mich inzwi­schen: Wie kön­nen Schulen die­sem Auftrag gerecht wer­den, wenn die Menschen, die dort arbei­ten, gera­de die­ses kri­ti­sche Denken im Hinblick auf den Umgang mit den staat­lich ver­ord­ne­ten Anti-Corona-Maßnahmen nicht vor­le­ben (konn­ten)? Und ich fra­ge mich: Wie kann sich das ändern? Sodass Einschränkungen im Schulbetrieb und damit Bildungschancen nicht erneut davon abhän­gen, ob ein Virologe den Beginn oder das Ende einer Pandemie ver­kün­det.«

50 Antworten auf „Lehrer zur Corona-Debatte: Wieso haben wir nicht protestiert? Wo ist die Aufarbeitung?“

  1. JETZT!!???
    Nachdem JEDEN Monat ein Fettes Beamtengehalt kas­siert wurde!!!

    Wie schä­big kann man noch sein!

    Ihr habt Deutsche Kinder und Jugendliche und Familien vernichtet!

    Kommt nun nicht um die TränendrüsenSchuld um die Ecke.

    IHR SEID SCHULD!!!

    1. Nicht nur "Deutsche", nicht wahr.

      Ich den­ke, die Aufarbeitung wird sich nicht nur auf etwas mea cul­pa und eini­ge Ave Maria beschrän­ken dür­fen, son­dern die Institution, die Bildungssysteme – und wenn wir schon ein­mal dabei sind, alle gesell­schaft­li­chen Systeme, auch Medien und Gesundheitswesen – bedür­fen einer Überprüfung und Anpassung an eine post-auto­ri­tär ver­fass­te Gesellschaftsordnung.

    2. Ich sehe das nicht so nega­tiv wiee du. Wenn die­ser Lehrer sich seelbst bei die­ser Kritik nicht aus­nimmt (ich sehe kei­ne Anzeichen dafuer, dass er sich selbst aus­neh­men wuer­de), ist die­sse Einsicht ein (klei­ner) Schritt zur drin­gend not­wen­di­gen Aufarbeitung (von der Politik erwar­te ich einen sol­chen Schritt lei­der bis­lang vergebens …).

    3. WTZ – Warm Trocken Zufrieden – ist die Antwort! Späte Einsicht ist bes­ser als kei­ne, was aber den Schaden geraub­ter Kindheit m. E. kaum auf­zu­wie­gen vermag.

    4. Hier schreibt doch aber offen­sicht­lich jemand (wenn auch nicht beson­ders gut), dem man mit Fug und Recht zutrau­en darf, gegen die Maßnahmen die­ser zwei­ein­halb Jahre auf­be­gehrt und nach sei­nen Möglichkeiten gekämpft zu haben und das war gar nicht mal so wenig, wenn man sich die Millionen Mitläufer gera­de der "Bildungselite" vor Augen hält.
      Sehr tref­fend frei­lich wird das Versagen der ein­zel­nen päd­ago­gi­schen Fachkräfte zur Kenntlichkeit gebracht, man darf es getrost auf die gesam­te "Wissenschaft" über­tra­gen: Mathematik-Lehrer, die den Umgang mit Zahlen ver­lernt hat­ten; Biologie-Lehrkräfte, die über das Wohl und Wehe der Gentechnik plötz­lich nichts mehr wuß­ten; Deutsch-Lehrer, die ihr Sprachgefühl dem staat­li­chen Pandemie-Auftrag zur Verfügung stell­ten und schließ­lich die geschichts­blin­den Geschichtslehrer, viel­leicht die schlimmsten…
      Das er in sei­nem Metier kei­ner­lei Diskussion dar­über wahr­nimmt, deckt sich mit dem gesamt­ge­sell­schaft­li­chen Befund, von einer umfas­sen­den Aufarbeitung sind wir Lichtjahre ent­fernt und ein Hauptschuldiger wie Jens Spahn macht mit sei­nem wider­wär­ti­gen Buch selbst dar­aus noch ein Geschäft.

      Und dies beant­wor­tet dann lei­der auch das letz­te Problem ("Und ich fra­ge mich: Wie kann sich das ändern?") des tap­fe­ren Lehrers Wittenstein mit: das soll sich gar nicht ändern und zwar erst recht nicht, wenn's dar­um geht, Kinder und Jugendliche mit einem hoch­gra­dig ver­lo­ge­nen "Bildungssystem" mög­lichst dumm und damit unge­fähr­lich zu hal­ten, auf daß die näch­ste "Pandemie" end­lich verfängt…

      1. Das fin­de ich auch, dass der Lehrer W., der sich damit natür­lich hier per­sön­lich und mit Namen expo­niert und von allen Seiten Wut – statt Zustimmung- ern­tet, wahr­schein­lich schon län­ger alles ihm Mögliche getan hat, im eige­nen Kollegen- Freundes- und Familienkreis zu kri­ti­schen Gesprächen anzu­re­gen und auf­zu­klä­ren. Es ist eine Gratwanderung, wenn man sei­nen Beruf liebt und nicht gleich sei­nen Rauswurf ris­kie­ren will‼️
        Er war immer­hin mutig genug zu die­sem anre­gen­den und war­nen­den Artikel; das soll­te man würdigen!

    5. @trff:

      Das staat­li­che Schulen Ziel von staat­li­chem Verordnungswahn wer­den liegt in der Natur der Sache.
      Top-down dik­tier­te "Maßnahmen" die durch "Führungskräfte" ange­wie­sen wer­den. In Deutschland die gän­gi­ge Rollenerwartung an Führungskräfte.

      Die Souveränität liegt bei den Eltern.
      Ich kau­fe mir ja auch kein Iphone und jam­me­re dann den Verkäufer voll, das das Gerät mich aus­spio­niert, Apple ein böses Unternehmen ist und der Abbau von sel­te­nen Erden Mensch und Umwelt schadet.

          1. Ich weiß es, mei­ne Tochter geht auch auf eine "freie-demo­kra­ti­sche Schule" weil es sich ihre Mutter (bei der sie lebt) lei­sten kann bzw. die rich­ti­gen Verbindungen hat, für mich allein wäre es deut­lich schwie­ri­ger und für die mei­sten Gering-oder Durchschnittsverdiener sind infla­ti­ons­be­dingt auch die Minimalbeiträge mitt­ler­wei­le schwer zu stem­men, erst recht bei meh­re­ren Kindern. Trotzdem haben die Alternativschulen natür­lich mei­ne grund­sätz­li­che Sympatie, auch wenn ich nicht alle Ansichten tei­le und der gro­ße "Corona-Test" man­cher­orts lei­der all­zu "posi­tiv" anschlug…

            1. @TW: Wenig Geld, allein­er­zie­hend und meh­re­re Kinder und dann kam noch der Coronawahn. Das hat vie­le über­la­stet, Eltern wie Kinder.

  2. Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Landesverband Berlin
    Geschäftsstelle 

    https://​www​.gew​-ber​lin​.de/​g​e​s​c​h​a​e​f​t​s​s​t​e​lle

    November 2021

    GEW: Booster für päd­ago­gi­sches Personal inner­halb zwei Wochen

    Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) dringt auf eine Impfung aller Lehrkräfte inner­halb der näch­sten zwei Wochen. 

    https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/coronavirus-live-blog-in-bw-2021–11-23–100.html

    mer​kur​.de/​d​e​u​t​s​c​h​l​a​n​d​/​b​a​d​e​n​-​w​u​e​r​t​t​e​m​b​e​r​g​/​g​e​w​-​b​o​o​s​t​e​r​-​f​u​e​r​-​p​a​e​d​a​g​o​g​e​n​-​i​n​n​e​r​h​a​l​b​-​v​o​n​-​z​w​e​i​-​w​o​c​h​e​n​-​z​r​-​9​1​1​3​3​1​5​7​.​h​tml

    .sueddeutsche.de/gesundheit/gesundheit-stuttgart-gew-booster-fuer-paedagogen-innerhalb-von-zwei-wochen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101–211123-99–105075

    “There is no pan­de­mic, the­re is COVAX, a crime against huma­ni­ty and a medi­cal crime.”
    “mod-mRNA schä­digt oder tötet.”
    “Comirnaty schä­digt oder tötet.” 

    die BNT162b2-RNA, eine hoch­ge­r­ei­nig­te ein­zel­strän­gi­ge, 5'-verkappte Nukleosid-modi­fi­zier­te Messenger RNA (mod-mRNA)

    https://​de​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​T​o​z​i​n​a​m​e​ran

  3. Der gute Lehrer Wittenstein soll ruhig heu­te mal ver­su­chen, sei­ne mehr als berech­tig­ten und über­fäl­li­gen Fragen auf einer Schulkonferenz oder einer GEW-Konferenz öffent­lich zu stel­len und eine Diskussion ein­zu­for­dern. Dann wird er umge­hend die Gründe an sei­ner eige­nen Person ver­spü­ren, wes­halb fast alle schwie­gen und mitmachten.

  4. Testen und imp­fen! – GEW 

    „Wer Schulen und Kitas wei­ter öff­nen will, muss testen und imp­fen“, sag­te die GEW Vorsitzende Marlis Tepe 

    GEW for­dert eine Impfstrategie 

    „Solange dem Personal an Kitas und Schulen kein Impfangebot gemacht wer­den kön­ne, müs­se es bei den Öffnungen dabei blei­ben, dass klei­ne, feste Gruppen gebil­det wer­den,“ so Tepe. 

    https://​www​.gew​.de/​a​k​t​u​e​l​l​e​s​/​d​e​t​a​i​l​s​e​i​t​e​/​c​o​r​o​n​a​p​a​n​d​e​m​i​e​-​g​e​w​-​f​o​r​d​e​r​t​-​t​e​s​t​e​n​-​u​n​d​-​i​m​p​fen

    30.04.2021

    „Wir wün­schen uns sehr, dass es bald mög­lich ist, auch Jugendlichen und Kindern ein Impfangebot zu machen.“ 

    … sag­te die GEW-Vorsitzende Marlis Tepe 

    https://​www​.gew​.de/​a​k​t​u​e​l​l​e​s​/​d​e​t​a​i​l​s​e​i​t​e​/​g​e​w​-​s​i​e​h​t​-​s​c​h​n​e​l​l​e​-​i​m​p​f​u​n​g​e​n​-​f​u​e​r​-​k​i​n​d​e​r​-​u​n​d​-​j​u​g​e​n​d​l​i​c​h​e​-​s​k​e​p​t​i​sch

    19.11.2021
    Corona-Pandemie in Kitas und Schulen
    Luftfilter, Masken, Impfungen 

    Die Ministerpräsidentinnen und ‑prä­si­den­ten haben am Donnerstag beschlos­sen, dass Kitas und Schulen offen gehal­ten wer­den sol­len. „Länder und Kommunen müs­sen end­lich die not­wen­di­gen Voraussetzungen schaf­fen!“ mahn­te GEW-Chefin Maike Finnern. 

    Die Impfkampagne muss wei­ter kon­se­quent vor­an­ge­trie­ben wer­den: Alle Lehrenden müs­sen spä­te­stens sechs Monate nach ihrer Zweitimpfung schnell und unbü­ro­kra­tisch ein Boosterimpfangebot erhal­ten. Zudem müs­sen die 12- bis 17-Jährigen, von denen vie­le noch nicht geimpft wer­den konn­ten, drin­gend in den Fokus genom­men werden. 

    https://​www​.gew​.de/​a​k​t​u​e​l​l​e​s​/​d​e​t​a​i​l​s​e​i​t​e​/​l​u​f​t​f​i​l​t​e​r​-​m​a​s​k​e​n​-​i​m​p​f​u​n​gen

    “Es gibt kei­ne Pandemie, es gibt COVAX, ein Menschheitsverbrechen und glo­ba­les Medizinverbrechen.”

  5. @trff
    Was soll die­se Schuldzuweisung an einen Pauker, der auch nichts gegen die Massenhysterie machen konn­te. Allerdings habe auch ich (kei­ne Pauker, son­dern Arzt im Ruhestand) die Erfahrung gemacht, dass gera­de Pädagogen am ängst­lich­sten auf die ver­meint­li­che Bedrohung reagiert haben und (liegt viel­leicht an ihrer berufs­be­ding­ten Machtposition gegen­über Kindern) wenn es um Verschärfungen der Maßnahmen ging immer in der ersten Reihe gestan­den haben.

    1. @Dr. C.

      Es heißt in Medizinerkreisen mei­nes Wissens: "Lehrer ist kein Beruf, son­dern eine Diagnose". Die sind oft­mals schon sehr spe­zi­ell. Ich will damit nicht klein­re­den, dass dies ein sehr ver­ant­wor­tungs­vol­ler und anstren­gen­der Beruf ist, aber das Verhalten vie­ler Lehrer in den letz­ten 3 Jahren fand ich den Kindern gegen­über sehr schä­big. Diese über­mä­ßi­ge Angst kam viel­leicht daher, dass sie zu wenig wuss­ten, sich zu wenig infor­mier­ten – zum Selbstbild eines Lehrers es aber gehört, alles zu wis­sen und immer recht zu haben.

      Disclaimer: Ich weiß, dass dies nicht für alle Lehrer gilt!

  6. Herr Wittenstein ist Mitglied der Gewerkschaft, die am lau­te­sten für Schulschließungen, Masken, Tests usw. getrom­melt hat. Ein gro­ßer Teil der Lehrer hat die Lockdowns als zusätz­li­che Ferien begrüßt, und nicht weni­ge sind im ersten Lockdown völ­lig abge­taucht und haben ihre Schüler hän­gen las­sen. Einmal in der Woche ein Arbeitsblatt per Email soll­te wohl genü­gen. Beim Spiken waren sie die ersten und jetzt hän­gen sie mit „Long Covid“ zu Hause rum. Die Gewerkschaftsfunktionäre aller deut­schen Lehrerverbände sind will­fäh­ri­ge Handlanger des Coronistenregimes. Austreten, Herr Wittenstein, am besten rückwirkend.

    1. @Fietje: Verständlich, aber irgend­wie für mich zu kurz gedacht. Sollen jetzt alle Vernünftigen oder spät wach Gewordenen aus ihren Gewerkschaften, Krankenkassen, Sportvereinen, Kulturzirkeln etc. aus­tre­ten? Wohin?

        1. @Manfred Meyer: Das ist nicht ernst­ge­meint, oder? Mal ange­nom­men, die­ser Verein schafft es, mehr als ein paar Hände voll Mitglieder zu gewin­nen, wie klug wäre es, wenn sich Beschäftigte jeweils nach ihrem Spezialthema orga­ni­sier­ten? Es ist der feuch­te Traum von "Arbeitgebern", daß orga­ni­sier­te Gegenwehr sich der­art spal­tet. Das war jahr­zehn­te­lang so mit der Trennung von Arbeitern und Angestellten, mit "christ­li­chen" und mit­un­ter sogar von "Arbeitgebern" finan­zier­ten, angeb­lich nicht ideo­lo­gi­schen Pseudogewerkschaften. Letztere habe ich in mei­nem Berufsleben selbst erle­ben dürfen. 

          Ich muß­te oft­mals die Zähne zusam­men­bei­ßen als Gewerkschaftsmitglied, wenn deren Führung wie­der Unsägliches abson­der­te. Das geht mir bei man­chem Schwachsinn in der "Corona-Bewegung" aber auch so. Beide hal­te ich trotz­dem für wichtig.

      1. Wenn die Verbände, in denen sie Mitglied sind, ihre Politik nicht ändern, natür­lich. Ob ich Mitglied in einer Lehrergewerkschaft bin, die, wie die GEW, seit Jahrzehnten schon kei­ne Politik für ihre Mitglieder macht, son­dern grün-rote Parteiinteressen pro­kla­miert, oder ob ich qua­si Zwangsmitglied in einer Krankenkasse bin, macht für mich einen gro­ßen Unterschied.

        1. @Fietje: Mit Verlaub, das ist falsch. Mir fal­len etli­che Argumente gegen die GEW ein. Ihres ist kei­nes. In den letz­ten Wochen gab es jeden­falls in Berlin Demos und Streiks nicht nur im Interesse der GEW-Mitglieder, son­dern tat­säch­lich auch der Kinder und Eltern. Das ändert nichts am Totalversagen in der Corona-Frage. 

          Das gilt auch für ver.di, die mona­te­lang vor­bild­li­che Kämpfe für Verbesserungen der Arbeitsbedingungen in Krankenhäusern geführt hat – und eben­so unglaub­lich fal­sche Positionen etwa zur "Impfung" hatte.

          Mit Schwarz-Weiß-Denken kommt man auch hier nicht wei­ter, zumal ich die­se Kritik an Gewerkschaften, "die immer zu wenig raus­ho­len" bestens ken­ne von Nichtmitgliedern, die aber ger­ne Gehaltserhöhungen etc. mitnehmen.

          1. Das ist doch ein sehr inter­es­san­ter Punkt: wie war es nur mög­lich, daß nahe­zu alle Gewerkschaften sich skla­visch den Staatsvorgaben ange­schlos­sen haben (man­che in ihren Vorderungen sogar noch dar­über hin­aus gin­gen) und Menschen, die ande­rer Meinung waren, nicht nur nicht unter­stützt, son­dern an den Pranger gestellt und gna­den­los fal­len­ge­las­sen wur­den? Dieselben Menschen, bei denen sie heu­te (wie­der) für bes­se­re Bezahlung und men­schen­wür­di­ge Arbeitsbedingungen strei­ten und kämp­fen! Von wei­ten Teilen der Politik, der Medien, ja sogar der Ärzteschaft war sol­ches zu erwar­ten, aber von den Gewerkschaften? Dieses Totalversagen lässt mich rat­los zurück und lei­der ist auch hier (zumin­dest von offi­zi­el­ler Seite) kei­ner­lei Einsicht oder gar Schuldbewußtsein zu erken­nen, die so drin­gen­de Aufarbeitung wird anschei­nend als unnö­tig erach­tet. Von allen Institutionen emp­fin­de ich's bei die­ser am schmerzlichsten…

          2. Ich habe die GEW über Jahrzehnte ken­nen­ge­lernt, gera­de auch auf Personalversammlungen. Mit Verlaub, ich kann mich an nichts Positives erin­nern, nur an Parolen. Daß nach Tarifverhandlungen Lohnerhöhungen raus­kom­men, ist nicht das Verdienst der Gewerkschaften, son­dern ein ritua­li­sier­tes Theater. Die Höhe ist der Maßstab und nicht die ewig glei­chen müden Visagen nach ach wie har­ten Nachtsitzungen. Dieses Schmierentheater ist doch längst schon als sol­ches ent­larvt. Wenn die­ses Land ohne Sozialdemokratie und ohne Einheitsgewerkschaft schlech­ter dastün­de als jetzt, wie stün­de es denn dann da? Wie steht denn das Land heu­te da? Wie sind denn die DGB-Genossen mit der GDL umge­gan­gen, wie Verdi mit Cockpit? Der letz­te viel­leicht ehr­li­che Gewerkschafter war der IG-Metall-Chef Otto Brenner. Danach kamen nur noch SPD-Funktionäre. Sie kön­nen doch nicht ernst­haft von der Politik der deut­schen Gewerkschaften in den letz­ten 40 Jahren abstra­hie­ren und sagen, ohne sie wäre alles schlim­mer. Wie soll der Beweis die­ser Aussage gehen?

            1. @Fietje: Wir sehen in Ostdeutschland mit sei­nem nied­ri­gen Organisationsgrad, um wie vie­les schlech­ter es den Beschäftigten gehen kann ohne star­ke Gewerkschaften. Tarifverhandlungen mögen Rituale in guten Zeiten und pro­spe­rie­ren­den Branchen sein, ich habe selbst das Gegenteil erlebt im Verlagswesen. 

              Natürlich gibt es die­se unsäg­li­chen Funktionärsmenschen, den­noch bin ich davon über­zeugt, daß nicht nur im Betrieb es ver­dammt nötig ist, soli­da­risch gegen einen über­mäch­ti­gen Gegner vor­zu­ge­hen. Vielleicht gab es mal die Zeiten, in denen man als gut aus­ge­bil­de­ter Mensch selbst­be­wußt auch allei­ne Gehaltsverhandlungen füh­ren konn­te. Ich fürch­te, die sind vor­bei. Ich ken­ne eine gan­ze Reihe von HochschulabsolventInnen, die froh sind, auch nur unbe­zahl­te Praktika zu bekom­men, um in einen Beruf hin­ein zu kom­men. Gelingt ihnen das, han­geln sie sich oft­mals von einem befri­ste­ten Job zum näch­sten. Dummerweise kön­nen wir uns weder die Gewerkschaften backen, wie es uns paßt, noch eine Bewegung wie der Maßnahmen- und "Impf"-Kritik. Auch da gibt es Wichtigtuer und merk­wür­di­ge Figuren.

              1. Ich gebe Ihnen in fast allem recht. Aber die heu­ti­gen Gewerkschaften sind eben­so wenig Arbeitnehmervertreter, wie der ÖRR die „Stimme des Volkes“ ist. Interessen müs­sen ver­tre­ten wer­den. Es ist schon klar, daß in der Regel nicht jeder allein für sich etwas aus­han­deln kann. Aber die­se Interessenvertreter müs­sen unab­hän­gig sein, sie sind in erster Linie denen ver­pflich­tet, die sie durch ihre Beiträge ali­men­tie­ren. Am wei­te­sten hat sich von die­ser Aufgabe tat­säch­lich der ÖRR davongeschlichen.

  7. "Kitas und Schulen sind Bildungseinrichtungen. Schulen haben einen gesetz­li­chen Erziehungs- und Bildungsauftrag. Ihre Aufgabe besteht unter ande­rem dar­in, bei Kindern und Jugendlichen kri­ti­sches Denken zu fördern."

    Ich den­ke, dass gera­de *das* poli­tisch *nicht* gewollt ist. Aus kri­ti­schen Kindern und Jugendlichen wer­den womoeg­lich kri­ti­sche Erwachsene, und mit denen kann anschei­nend unse­re Politik *gar* *nichts* anfangen …

    Ueber die lanngfri­sti­gen Folgen einer sol­chen "Erziehung zur unkri­ti­schen Haltung" und die kata­stro­pha­len Folgen fuer die Demokratie scheint sich nie­mand Gedanken zu machen.

  8. ich habe als Mitglied der GEW (aus der U iver­si­tät) bereits im Sommer 2020 bei der zustän­di­gen Gewerkschaftssekretärin ange­fragt, wie man – als Gewerkschaft mit " Wissenschaft" im Namen – die­sen merk­wür­di­gen Zahlen, mit denen Panik und Propaganda gemacht wur­de, glau­ben kann, und kri­ti­sches Material hin­ge­schickt. 0 Bereitschaft zur Auseinandersetzung. Dann bin ich dem Beispiel vie­ler kri­ti­scher Lehrerinnen gefolgt und aus­ge­tre­ten. Ein Skandal, wie sich die­se Gewerkschaft hier ver­hal­ten hat und wei­ter verhält.

  9. Es ist doch gut, dass es dann wenig­stens JETZT eini­ge kri­ti­sche Stimmen gibt. Hoffentlich fin­den sie Gehör! Es waren auch nicht nur Deutsche Kinder, die gelit­ten haben. „Vernichtet“ ist wohl ein nicht ganz pas­sen­der Ausdruck und die Frage nach der Schuld… Wem soll das nutzen?
    Ich bin froh, dass jetzt zumin­dest mal irgend­wer aus der GEW die rich­ti­gen Fragen stellt.

  10. Ergänzung: Es mag ja schwer vor­stell­bar sein, aber es gab durch­aus LehrerInnen, die auch im Lockdown gear­bei­tet und sich Mühe gege­ben haben, für die Kinder da zu sein. Es steht ja jedem frei, sich für die­sen Job mit ver­meint­lich fet­tem Gehalt bei wenig Arbeit zu ent­schei­den und sich weni­ger schä­big zu ver­hal­ten. LehrerInnen wer­den drin­gen gesucht. Nur zu!

  11. Das Gesagte/Geschriebene gilt ja ana­log nicht nur für das Bildungswesen, son­dern für alle Teile des öffent­li­chen Lebens. Es gab und gibt über­all Menschen, die sich von Anfang an kri­tisch über die Maßnahmen und Anordnungen äußerten.
    Herr Wittenstein schil­dert es so, als sei er wäh­rend der letz­ten 3 Jahre nicht im Land gewe­sen bzw. hat das Ganze sel­ber erlebt. Sonst wüß­te er genau, dass alle Kritiker sofort dif­fa­miert, aus­ge­grenzt und teil­wei­se mit dra­ko­ni­schen Sanktionen belegt wur­den. Es war bekannt­lich kei­ner­lei Diskussion auf Sachebene mög­lich und erst recht kein öffent­li­cher Diskurs. Schulen haben ja auch im Rahmen ihrer Möglichkeiten Panik zu ver­brei­ten gehabt: Lehrer haben Kindern Angst gemacht, dass sie Eltern und Großeltern auf dem Gewissen hät­ten, wenn sie nicht die befoh­le­nen Maßnahmen strikt ein­hal­ten würden.

    Selbst die Demos der Maßnahmenkritiker wur­den in den Medien meist als "Aufmärsche der Rechten" beti­tu­liert und damit pau­schal als etwas Abscheuliches dar­ge­stellt, so dass hier die Medien die Menschen noch beein­flußt haben.

    In vie­len Firmen wur­den öffent­lich Listen aus­ge­han­gen, wo die Ungespritzten nament­lich benannt waren – Betriebsräte haben das anstands­los durch­ge­wun­ken. Vorher war es nicht mal gestat­tet, an der Abwesenheitstafel den Grund (Urlaub, Krank, Dienstreise) der Abwesenheit anzugeben…

  12. "Ihre Aufgabe besteht unter ande­rem dar­in, bei Kindern und Jugendlichen kri­ti­sches Denken zu fördern."
    Ich befürch­te, hier liegt Herr Wittenstein falsch.
    Ich kann mir nicht vor­stel­len, dass es ein Zufall war, gera­de die am wenig­sten gefähr­de­te Gruppe der Kinder den här­te­sten Maßnahmen zu unterwerfen.
    Abrichtung und ideo­lo­gi­sche Indoktrination muss doch bei den Jüngsten ansetzen.
    Eine befreun­de­te Grundschullehrerin sieht das genau­so. Sie ver­such­te ver­geb­lich, sich zu wider­set­zen. Ihr Anwalt ver­deut­lich­te ihr die Chancenlosigkeit eines juri­sti­schen Vorgehens und mach­te klar, dass man sie ein­fach raus­wer­fen würde.

  13. Die Antwort ist nicht schwer: Weil Lehrer ganz nor­ma­le Menschen sind. Nicht jeder ist als Widerstandskämpfer gebo­ren, nicht jeder hat die Fähigkeit, mit gro­ßer Überzeugungskraft auf Unstimmigkeiten hin­zu­wei­sen ohne dis­kre­di­tiert zu wer­den. Schließlich konn­ten sich ande­re Kritiker (wie Wodarg, Bhagdi und Herr Aschmoneit) auch nicht gegen die all­ge­mei­ne Hysterie durch­set­zen. Viele Lehrer, die die sinn­lo­sen Maßnahmen aus vol­ler Überzeugung mit­ge­tra­gen und zum Schaden der Kinder kon­se­quent umge­setzt haben, haben aller­dings durch ihr Verhalten klar bewie­sen, dass sie fach­lich und cha­rak­ter­lich völ­lig unge­eig­net für ihren Beruf sind , genau­so wie all die vie­len ande­ren Maßnahmenbefürworter der Politik, den Medien, der Medizin und der Kirchen. Sie sind und blei­ben Totalversager! Beruhigend ist der Gedanke, dass in 2–3 Generationen Leute wie Lauterbach, Merkel, Drosten und Sahin in Ungnade fal­len wer­den, genau­so wie es heu­te bei­spiels­wei­se Bismarck und Wilhelm II. ergeht.

    1. Die aller­mei­sten Lehrer sind grün-affin und Büttel des Kommunismus. Von der Grundschule bis in die Uni. Dort wird der Grundstein des Untergangs von Deutschland gelegt. Daher ist Mitleid nicht angebracht.

      1. @Schäbiger Lump: Schamlose Bereicherung von Pharmakonzernen war schon immer ein per­fi­des Werkzeug des Weltkommunismus, um Deutschland zu zerstören.

    2. "Beruhigend ist der Gedanke, dass in 2–3 Generationen Leute wie Lauterbach, Merkel, Drosten und Sahin in Ungnade fal­len wer­den, genau­so wie es heu­te bei­spiels­wei­se Bismarck und Wilhelm II. ergeht."
      Das fin­de ich über­haupt nicht beru­hi­gend. Ganz im Gegenteil. Es ist fru­strie­rend und macht mich unglaub­lich wütend zu wis­sen, daß die­se Verbrecher mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu Lebzeiten durch- und davon­kom­men wer­den, ohne gro­ße Konsequenzen. Und mit­zu­be­kom­men, wie leicht offen­bar vie­le Menschen zu mani­pu­lie­ren sind. Und daß 'wir' wei­ter ganz offen vera.…t wer­den. Was nützt es mir da zu wis­sen, daß die Interpretation ihrer Taten viel­leicht (denn eine aus­ge­mach­te Sache ist das bestimmt nicht) irgend­wann ein­mal nach mei­nem Tod nicht ganz so posi­tiv aus­fal­len wird ?
      Dem Rest Ihres Kommentars kann ich aller­dings nur beipflichten.

  14. Ich wur­de damals von mei­ner Schulleiterin wie ein Delinquent behan­delt. Telefongespräche mit mir zu Beginn des Testwahnsinns im Herbst 2021 hat sie nur in Anwesenheit der Stellvertretenden Schulleitung geführt. Ich erin­ne­re zu einem Sachverhalt noch mei­ne Nachfrage „soll das eine Drohung an mich sein?“ Nebenher habe ich mich um mei­ne bei­den Kinder gesorgt, die gera­de von der STIKO zum Abschuss frei­ge­ge­ben wor­den waren. Ich gebe zu: mir fehl­te an der Stelle die Kraft für indi­vi­du­el­len Widerstand. Den konn­te ich nur mit Gleichgesinnten auf den sams­täg­li­chen „Spaziergängen“ in mei­ner Heimatstadt lei­sten. Das Problem in der Schule war die Anonymität. Das Gefühl, der ein­zi­ge Mensch zu sein, der das alles als Wahnsinn emp­fin­det. Teile und herr­sche im wei­te­sten Sinne.

  15. Und auf den Gräbern stand geschrieben:
    "Wie nur konn­te das passieren?"

    Wenigstens gibt es nach die­ser "Pandemie" noch Menschen, die sich und ande­ren die­se Frage stel­len kön­nen. Wenn die Kriegstrommeln aber nicht bald ver­stum­men, könn­te sich das noch ändern.

  16. Winter 2021 /2022

    Es gab ab dem Spätherbst zwei Listen bei uns am Arbeitsplatz (auch eine Einrichtung im Bildungssystem):

    1) Wiederholt an die Lehrenden ver­sand­te Listen (immer klei­ner wer­den­de) mit den noch Ungeimpften unter den Lernenden. Das waren jene Personen, die die Lehrenden stän­dig auf das Vorliegen gül­ti­ger Tests über­prü­fen soll­ten, wenn sie ihnen in Präsenz begegneten. 

    2) Listen an die ver­ant­wort­li­che Behörde über den ent­spre­chen­den Status der Lehrenden. Mit den ent­spre­chen­den Zahlen hat unse­re Einrichtung damals poli­tisch hoch­ge­lob­te Spitzenprozentsätze an Geimpften erreicht.

    3) Bei uns galt bereits ab Spätherbst 2021 eine 3‑Monats-Genesenenfrist, gesellschaftlich/politisch damals noch gül­ti­ge 6‑Monats-Zertifikate hin oder her.

    4) Ein Betretungsverbot am Arbeitsplatz/Lernort für Ungeimpfte mit pro­spek­ti­ven Beginn 4 Wochen spä­ter war schon in allen offi­zi­el­len Verlautbarungen des Arbeitgebers avi­siert worden …

    … und wur­de dann ca. 3 Wochen vor­her still­schwei­gend begraben.

    Ein Arzt sag­te mir bereits im Spätherbst 2021: „In mei­ner Praxis hier sind in den letz­ten Wochen so vie­le wei­nend zusam­men­ge­bro­chen wie ich es nie zuvor erlebt habe. Das ein­zi­ge, was bleibt: Wehren Sie sich, gehen Sie auf die Straße, schrei­ben Sie Protestbriefe.“

    Ein Winter mit dem Gefühl, dass uns das Wasser bis zum Hals steht und immer wei­ter steigt. Unvergessen und blei­ben­de Verstörung erzeugend.

    Es gab aber jene, die nichts gefragt und nichts kom­men­tiert haben. Unvergessen, wer das war!

  17. Verdammt, der Artikel wur­de auf Wunsch des Gastautors gegen­dert. Damit kann man dem Lehrer ja nicht mal AfD-Nähe unter­stel­len. Oder doch?

  18. Schade, daß der Artikel nicht von Wittgenstein ist. Der war auch Lehrer, hat "Corona" nicht erlebt, hät­te aber wohl weni­ger gefragt und mehr erklärt. (Auch wenn das nicht jeder ver­stan­den hät­te, zugeben.)

  19. Mehr Unterstützung für Pandemie-Aufarbeitung auch aus der Politik: "Toscani [CDU Saarland] plädiert für die Einsetzung einer 'Enquete-Kommission' sagt:

    ste­fa­nie Retweeted
    Bernhard Müller
    @BMuellerSN
    Mehr Unterstützung für Pandemie-Aufarbeitung auch aus der Politik: "Toscani [CDU Saarland] plä­diert für die Einsetzung einer 'Enquete-Kommission', wie es sie auch bei ande­ren Themen von weit­tra­gen­der gesell­schaft­li­cher Bedeutung gege­ben habe."
    Translate Tweet
    sr​.de
    Wie Corona die Saar-Politik veränderte
    Vor drei Jahren wur­de im Saarland der erste Corona-Fall bestä­tigt. Es war der Startschuss für eine bei­spiel­lo­se Folge poli­ti­scher Entscheidungen, die sich mas­siv auf den Alltag der Bürger auswirkten.…
    2:50 PM · Mar 6, 2023
    https://​twit​ter​.com/​B​M​u​e​l​l​e​r​S​N​/​s​t​a​t​u​s​/​1​6​3​2​7​5​5​6​3​6​4​1​1​9​5​7​2​4​8​?​c​x​t​=​H​H​w​W​g​I​D​Q​l​b​i​m​2​6​g​t​A​AAA

  20. „Unverschämterweise in die Nähe von Antisemiten gerückt“ – Jüdischer Gemeindechef wehrt sich gegen Vorwürfe lin­ker Aktivisten

    Avatar-FotoJanina Lionello
    am 6. März 2023

    Weil der Vorsitzende der Bamberger Israelitischen Kultusgemeinde, Martin Arieh Rudolph, in sei­ner Rede anläss­lich der Reichspogromnacht die Corona-Politik der Bundesregierung kritisierte,
    erhielt er kürz­lich ein Schreiben vom Bündnis gegen Rechtsextremismus.
    Darin wird ihm vor­ge­wor­fen, Positionen der „Corona-Leugner*innenszene“ ver­tre­ten zu haben.
    Wir haben mit ihm gesprochen.

    https://​pleit​eticker​.de/​u​n​v​e​r​s​c​h​a​e​m​t​e​r​w​e​i​s​e​-​i​n​-​d​i​e​-​n​a​e​h​e​-​v​o​n​-​a​n​t​i​s​e​m​i​t​e​n​-​g​e​r​u​e​c​k​t​-​j​u​e​d​i​s​c​h​e​r​-​g​e​m​e​i​n​d​e​v​o​r​s​i​t​z​e​n​d​e​r​-​a​n​t​w​o​r​t​e​t​-​k​r​i​t​i​k​e​rn/

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert