Linken-Politiker Beutin kritisiert Videokonferenz der ARD mit „Corona-Rebellen“

Das mel­det deutsch​land​funk​.de am 29.11.

»Der Lin­ken-Poli­ti­ker Beu­tin kri­ti­siert die ARD für eine 90-minü­ti­ge Video­kon­fe­renz, die sie mit soge­nann­ten Coro­na-Rebel­len abge­hal­ten hat.

Das Tref­fen des Sen­der­ver­bunds mit sol­chen – Zitat – „Schwurb­lern“ sug­ge­rie­re, dass „die Ableh­nung von Demo­kra­tie irgend­wie legi­ti­me Posi­tio­nen“ sei­en, schrieb Beu­tin auf Twit­ter. „Ler­nen sie denn nie etwas?“, füg­te er hin­zu und warf den Öffent­lich-Recht­li­chen vor, sie hät­ten auch die AfD mit groß gemacht, indem sie ihr eine „Dau­er­prä­senz“ gege­ben hät­ten. Beu­tin ist Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter und kan­di­diert für den Vor­stand sei­ner Partei…

Gespräch mit Initia­tor einer Peti­ti­on mit 60.000 Unterzeichnern


Meh­re­re ARD-Ver­ant­wort­li­che hat­ten sich ges­tern Berich­ten zufol­ge mit dem Initia­tor einer im August gestar­te­ten Peti­ti­on getrof­fen. Dar­in wird die ARD auf­ge­for­dert, eine Coro­na-Son­der­sen­dung aus­zu­strah­len, in denen Per­so­nen wie Sucha­rit Bhak­di oder Wolf­gang Wodarg zu Wort kom­men. Die Peti­ti­on wur­de mehr als 60.000 Mal unterzeichnet.

Für die ARD nah­men unter ande­rem WDR-Chef­re­dak­teu­rin Fern­se­hen, Ellen Ehni, die Pro­gramm­che­fin von MDR aktu­ell, Jana Hahn, ARD-Gene­ral­se­kre­tä­rin Susan­ne Pfab und der Lei­ter der ARD Kom­mu­ni­ka­ti­on, Birand Bin­gül, an der Video­kon­fe­renz teil.

„Ein sach­li­cher und ernst­haf­ter Dialog“
Die ARD erklär­te inzwi­schen auf Anfra­ge des Tages­spie­gel-Jour­na­lis­ten Mat­thi­as Meis­ner: „Wir haben das Gespräch ange­bo­ten, damit wir in einen Dia­log kom­men und mit­ein­an­der reden statt über­ein­an­der – auch weil wir als öffent­lich-recht­li­che Sen­der dem Gemein­wohl die­nen. Für uns war das ein sach­li­cher und ernst­haf­ter Aus­tausch.“«

https://​twit​ter​.com/​l​g​b​e​u​t​i​n​/​s​t​a​t​u​s​/​1​3​3​2​2​2​2​9​1​1​3​1​5​3​9​8​656

Was soll man da noch sagen? Wohl­ge­merkt: Es han­delt sich bei der Video­kon­fe­renz nicht ein­mal um eine aus­ge­strahl­te Sendung.

10 Antworten auf „Linken-Politiker Beutin kritisiert Videokonferenz der ARD mit „Corona-Rebellen““

  1. Muss ich Herrn Beu­tin kennen?
    War er schon mal im Dschungelcamp?
    Ach so.
    Daher ken­ne ich ihn nicht.

    Ist Poli­ti­ker eigent­lich eine geschütz­te Berufsbezeichnung?
    Oder darf sich jeder Vier­tel­hir­n­i­ge so nennen?

  2. Was ist Gös­ta von Beruf? Den wird er nächs­tes Jahr brau­chen, falls Wah­len statt­fin­den. Mei­ne Pro­gno­se ist jedoch, dass die­se aus­ge­setzt wer­den auf unbe­stimm­te oder bestimm­te Zeit. Anschlie­ßend gibt es dann digi­ta­le Wah­len, spon­so­red by Goog­le und Micro­soft und Co.

    1. @Estrella: Zu mei­nem Leid­we­sen muß ich mit­tei­len: Beu­tin ist His­to­ri­ker. Er hat sogar zu den Nürn­ber­ger Ras­se­ge­set­zen der Nazis gear­bei­tet und gehört zu den eher Lin­ken in der "Lin­ken". Wie bei so vie­len setzt beim The­ma Coro­na auch bei ihm das Hirn aus, alles Wis­sen um Hin­ter­män­ner, Pro­fi­teue­re, Mei­nungs­ma­che, das er in Sachen Umwelt, Frie­den, sozia­ler Unge­rech­tig­keit im Zugriff hat, ist hier versperrt.

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    03.12.2020—03. Dezem­ber 2020—DO, 3. DEZ. UM 18:00

    thea­tron log­ou an der UW/H Uni Witten/Herdecke
    Thea­tron Log­ou – Schau­platz der Gedanken 

    Am 3.12. ist es end­lich wie­der soweit. Das Thea­tron Log­ou lädt wie­der zu einer Ver­an­stal­tung an der UW/H ein. Die­ses Mal jedoch nicht vor Ort an der Uni­ver­si­tät son­dern im digi­ta­len Raum über einen You­Tube Livestream. 

    Wir wer­den das brand­ak­tu­el­le Coro­na bespre­chen und haben hier­für zwei Exper­ten ein­ge­la­den, die kon­trä­re Posi­tio­nen zur aktu­el­len Coro­na-Poli­tik ver­tre­ten. Dr. Ulrich Mans­mann, Epi­de­mio­lo­ge und Direk­tor des Insti­tuts für Bio­me­trie und Epi­de­mio­lo­gie (IBE) an der LMU Mün­chen, hält die staat­li­chen Maß­nah­men in wei­ten Tei­len für rich­tig und not­wen­dig. Der ehe­ma­li­ge SPD-Poli­ti­ker Dr. Wolf­gang Wodarg kri­ti­siert die staat­li­che Inter­ven­ti­ons­po­li­tik und hält die Panik­ma­che in den Medi­en und Poli­tik für nicht ange­me­ßen und for­dert mehr Ratio­na­li­tät und Sach­lich­keit im Umgang mit dem Viurs. 

    Die bei­den wer­den in einem 90-minü­ti­gen Gespräch ihre Posi­tio­nen zum Aus­druck brin­gen und in den Dis­kurs tre­ten. Im Anschluss an die Dis­kus­si­on wird ein „Best of“ der Fra­gen aus dem Chat an die Exper­ten wei­ter­ge­ge­ben. Mode­riert wird die Dis­kus­si­on von der Radio-Mode­ra­to­rin und Grim­me-Preis­trä­ge­rin Sabri­na Gan­der. Wir freu­en uns auf eine span­nen­de und fai­re Diskussion! 

    face​book​.com/​T​h​e​a​t​r​o​n​L​o​g​o​u​/​p​o​s​t​s​/​3​5​2​9​8​6​0​9​2​3​7​3​4​9​4​7​?​_​_​t​n​_​_​=-R

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    Klar­stel­lung

    Die Uni­ver­si­tät distan­ziert sich von den Posi­tio­nen von Dr. Wolf­gang Wodarg und der Ver­an­stal­tung des Thea­tron Logou. 

    Die stu­den­ti­sche Initia­ti­ve „Thea­tron Log­ou“ der Uni­ver­si­tät Witten/Herdecke plant eine öffent­li­che, netz­ba­sier­te Dis­kus­si­on zur Coro­na-Kri­se zwi­schen Prof. Ulrich Mans­mann und Dr. Wolf­gang Wodarg. Die Uni­ver­si­tät Witten/Herdecke steht für einen offe­nen, reflek­tier­ten und wis­sen­schafts­ba­sier­ten Dis­kurs. Sie distan­ziert sich jedoch von den Posi­tio­nen von Dr. Wolf­gang Wodarg – und somit von der Ver­an­stal­tung des Thea­tron Log­ou am 3.12.2020.

    Drei Grün­de sind hier­für ausschlaggebend: 

    • Auch wenn auf Pla­ka­ten und in sozia­len Medi­en sug­ge­riert wird, die­se Dis­kus­si­on sei durch die Uni­ver­si­tät ver­an­stal­tet und durch die Wit­te­ner Uni­ver­si­täts­ge­sell­schaft finan­ziert, so ist die­se Dar­stel­lung falsch: Weder mit der Uni­ver­si­tät noch mit der Uni­ver­si­täts­ge­sell­schaft hat zu die­ser Ver­an­stal­tung eine Abspra­che stattgefunden. 

    • Aus Sicht der Uni­ver­si­tät Witten/Herdecke argu­men­tiert Dr. Wolf­gang Wodarg wie­der­holt popu­lis­tisch, ten­den­zi­ös und pole­misch – und nicht auf der Basis einer kri­tik­fä­hi­gen wis­sen­schaft­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung. Als Medi­zi­ner äußert er höchst sub­jek­ti­ve Inter­pre­ta­tio­nen in den Rei­hen von Quer­den­kern, Pan­de­mie­leug­nern und Medi­en des rech­ten poli­ti­schen Spek­trums. Wir wol­len die­sen Aus­sa­gen kei­nen öffent­lich-aka­de­mi­schen Raum geben. 

    • Jeden Tag ver­zeich­nen wir der­zeit in Deutsch­land neue Spit­zen­wer­te an COVID-19-Infek­tio­nen und an COVID-19-Opfern. Unse­re Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen und vie­le unse­rer Stu­die­ren­den in den Kli­ni­ken und Pra­xen arbei­ten unter denk­bar schwie­ri­gen Bedin­gun­gen dar­an, den zum Teil schwer kran­ken Pati­en­ten zu hel­fen. Die rea­le Gefahr der welt­wei­ten Pan­de­mie in Fra­ge zu stel­len, wäh­rend wir um die unab­ding­ba­re Soli­da­ri­tät unse­rer Gesell­schaft für die Kri­sen­be­wäl­ti­gung rin­gen, hal­ten wir für abso­lut unangemessen. 

    Das Prä­si­di­um

    uni​-wh​.de/​d​e​t​a​i​l​s​e​i​t​e​n​/​n​e​w​s​/​k​l​a​r​s​t​e​l​l​u​n​g​-​8​5​41/

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    27.10.2016

    Prof. Dr. Flo­ri­an Krep­pel ist neu­er Inha­ber des Lehr­stuhls für Bio­che­mie und mole­ku­la­re Medi­zin an der Uni­ver­si­tät Witten/Herdecke und forscht inter­dis­zi­pli­när an neu­en Impf­stof­fen (…) ent­wi­ckelt er gene­ti­sche Vak­zi­ne, also Impf­stof­fe gegen Krank­hei­ten, gegen die bis­lang noch kein Schutz mög­lich ist. 

    uni​-wh​.de/​d​e​t​a​i​l​s​e​i​t​e​n​/​n​e​w​s​/​m​i​t​-​g​e​t​a​r​n​t​e​n​-​v​i​r​e​n​-​u​n​d​-​c​h​e​m​i​s​c​h​e​n​-​t​r​i​c​k​s​-​g​e​g​e​n​-​d​e​n​-​k​r​e​b​s​-​1​8​63/

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    GfV Gesell­schaft für Virologie 

    Virus­vek­to­ren und Gentherapie 

    Leiter:
    Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Flo­ri­an Kreppel
    Lehr­stuhl für Bio­che­mie und Mole­ku­la­re Medizin 

    Stellvertreter:
    Prof. Dr. Anja Ehrhardt
    Insti­tut für Mikrobiologie
    Uni­ver­si­tät Witten/Herdecke

    g‑f-v.org/node/36

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    GfV Gesell­schaft für Virologie 

    Schriftführerin:
    Prof. Dr. med. San­dra Ciesek
    Insti­tut für Medi­zi­ni­sche Virologie
    Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Frankfurt 

    g‑f-v.org/Vorstand

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    18.11.2020

    Coro­na­vi­rus-Pod­cast: „Kin­der sind Teil die­ser Pandemie“ 

    Viro­lo­gin San­dra Cie­sek (…) „Kin­der sind auch Teil die­ser Coro­na-Pan­de­mie“ (…) Es sei nicht so, dass die Kin­der kei­ne Rol­len spie­len. „Was wir wis­sen ist: Kin­der kön­nen sich anste­cken, sie kön­nen in sel­te­nen Fäl­len auch schwer erkran­ken und sie kön­nen das Virus wei­ter geben an Mit­schü­ler und Leh­rer.“ Zu der Dis­kus­si­on, ob das stän­di­ge Tra­gen von All­tags­mas­ken in Klas­sen­räu­men schäd­lich für die Mäd­chen und Jun­gen sei, sagt Cie­sek: „Medi­zi­nisch gese­hen braucht man kei­ne Beden­ken zu haben.“ 

    Sie ver­weist auf eine Stel­lung­nah­me der Deut­schen Gesell­schaft für Päd­ia­tri­sche Infek­tio­lo­gie. Dort heißt es: „Das Tra­gen von Mas­ken führt auch bei Kin­dern nicht zu einer rele­van­ten Erhö­hung der Koh­len­di­oxid-Kon­zen­tra­ti­on. Auch für Kin­der mit kon­trol­lier­tem Asth­ma über 6 Jah­ren stellt die Mas­ke kei­ne Gefahr und kei­ne zusätz­li­che Belas­tung dar.“ (…) 

    Mit Blick auf den aktu­el­len Stand der Impf­stoff-For­schung sagt die Viro­lo­gin: „Wir kön­nen jetzt rela­tiv sicher sagen, dass es bald Impf­stof­fe geben wird, die – nach den vor­lie­gen­den Daten zu urtei­len – hoch­ef­fi­zi­ent sein wer­den.“ Das US-Bio­tech­no­lo­gie-Unter­neh­men Moder­na hat­te am Mon­tag bekannt gege­ben, dass sein ent­wi­ckel­ter Impf­stoff eine Wirk­sam­keit von 94,5 Pro­zent besit­ze. Und erst vor einer Woche hat­ten das Main­zer Unter­neh­men Biontech und des­sen US-Part­ner Pfi­zer einen Durch­bruch bei der Coro­na-Impf­stoff-Ent­wick­lung gemeldet. 

    „Das ist eine wahn­sin­ni­ge Leis­tung der Impf­stoff-For­scher“, lobt Cie­sek. Es sei­en aber bei bei­den Impf­stof­fen noch vie­le Fra­gen offen: Wir wir­ken die Impf­stof­fe bei älte­ren Men­schen oder bei ganz klei­nen Kin­dern? Kann mit dem Wirk­stoff die Über­tra­gung gestoppt wer­den oder wird ledig­lich ein schwe­rer Ver­lauf ver­hin­dert? Und: Wie lan­ge hält die Immun-Antwort? (…) 

    Gene­rell ist es ihrer Ansicht nach wich­tig, nicht nur auf einen Impf­stoff zu bau­en. Ein Grund: Es wer­de immer Men­schen geben, die einen Impf­stoff aus bestimm­ten Grün­den nicht bekom­men dür­fen. Zudem kön­ne ein bestimm­ter Impf­stoff unter Umstän­den län­ge­ren Schutz bie­ten als das Pro­dukt eines ande­ren Unternehmens. 

    https://​www​.ndr​.de/​n​a​c​h​r​i​c​h​t​e​n​/​i​n​f​o​/​C​o​r​o​n​a​v​i​r​u​s​-​P​o​d​c​a​s​t​-​K​i​n​d​e​r​-​s​i​n​d​-​T​e​i​l​-​d​i​e​s​e​r​-​P​a​n​d​e​m​i​e​,​c​o​r​o​n​a​v​i​r​u​s​u​p​d​a​t​e​1​3​4​.​h​tml

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    29.11.2020

    Thea­tron Log­ou – Schau­platz der Gedanken 

    Stel­lung­nah­me der stu­den­ti­schen Initia­ti­ve Thea­tron Log­ou zur öffent­li­chen „Klar­stel­lung der Uni­ver­si­tät“ vom 27.11.2020 zur geplan­ten Ver­an­stal­tung: „Coro­na: Mut zum Dialog“ 

    Seit 19 Jah­ren besteht die Arbeit der stu­den­ti­schen Initia­ti­ve Thea­tron Log­ou dar­in, inter­es­san­te Per­sön­lich­kei­ten des öffent­li­chen Lebens an die Uni­ver­si­tät ein­zu­la­den und mit Ihnen in den Dis­kurs zu tre­ten. So konn­ten wir in der Ver­gan­gen­heit etwa Mar­tin Son­ne­born, Jakob Aug­stein, Jens Spahn, Gabrie­le Kro­ne-Schmalz und Gre­gor Gysi als Gäs­te an der Uni­ver­si­tät begrüßen. 

    Der Aus­bruch der Coro­na-Pan­de­mie im Früh­jahr 2020 hat uns als Initia­ti­ve dazu ver­an­lasst, die­ses, uns alle betref­fen­de und exis­ten­zi­el­le The­ma in den Fokus unse­rer Arbeit zu rücken. Die zuneh­men­de Spal­tung der Gesell­schaft hat auch uns als Initia­ti­ve vor gro­ße Her­aus­for­de­run­gen gestellt. Als „Schau­platz der Gedan­ken“ sehen wir unse­re Rol­le dar­in, Men­schen mit­ein­an­der ins Gespräch zu brin­gen, Fra­gen zu stel­len und in den Dia­log zu kommen. 

    Jetzt mehr denn je sehen wir die Not­wen­dig­keit, eine Gesprächs­kul­tur zu bewah­ren, die so sta­bil ist, dass auch Wider­sprü­che in ihr Platz fin­den dürfen. (…) 

    Jetzt mehr denn je sehen wir die Not­wen­dig­keit, eine Gesprächs­kul­tur zu bewah­ren, die so sta­bil ist, dass auch Wider­sprü­che in ihr Platz fin­den dürfen. (…) 

    Die Mar­ke­ting-Abtei­lung der Uni­ver­si­tät wur­de von uns über die geplan­te Ver­an­stal­tung infor­miert. Ohne die Zusa­ge der Wit­te­ner Uni­ver­si­täts­ge­sell­schaft (WUG) hät­ten wir die Ver­an­stal­tung nicht rea­li­sie­ren können. (…) 

    Gleich­zei­tig ist es auch uns an die­ser Stel­le wich­tig, klar zu stel­len, dass die Ver­an­stal­tung durch uns als stu­den­ti­sche Initia­ti­ve und nicht durch die Uni­ver­si­tät Witten/Herdecke ver­an­stal­tet wird. 

    Die Abgren­zung der Uni­ver­si­tät zu den Stand­punk­ten von Dr. Wolf­gang Wodarg kön­nen wir nach­voll­zie­hen. Weni­ger kön­nen wir nach­voll­zie­hen, war­um die Uni­ver­si­tät sich von der Ver­an­stal­tung als Gan­zes abgrenzt. 

    Wir haben mit Prof. Dr. Mans­mann einen sehr aner­kann­ten Exper­ten ein­ge­la­den, der mit dem wohl bekann­tes­ten Kri­ti­ker der Coro­na-Maß­nah­men Dr. Wodarg ins Gespräch tritt. Mode­riert wird die Dis­kus­si­on von der Grim­me-Preis­trä­ge­rin Sabri­na Gander. (…) 

    Thea­tron Logou 

    facebook.com/TheatronLogou/posts/3541443942576645?__tn__=K‑R

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    29.11.2020 | 29. Novem­ber 2020 

    Spiel nicht mit den Schmud­del­kin­dern, oder: Darf man mit Wolf­gang Wodarg diskutieren? 

    Nächs­te Woche steht ein Gespräch zwi­schen Wolf­gang Wodarg und Ulrich Mans­mann an, zu dem die stu­den­ti­sche Initia­ti­ve Thea­tron Log­ou an der Uni Witten/Herdecke ein­ge­la­den hat. Die Uni selbst distan­ziert sich jetzt von die­ser Ver­an­stal­tung, aller­dings mit einer kurio­sen Begründung: 

    „Die stu­den­ti­sche Initia­ti­ve „Thea­tron Log­ou“ der Uni­ver­si­tät Witten/Herdecke plant eine öffent­li­che, netz­ba­sier­te Dis­kus­si­on zur Coro­na-Kri­se zwi­schen Prof. Ulrich Mans­mann und Dr. Wolf­gang Wodarg. Die Uni­ver­si­tät Witten/Herdecke steht für einen offe­nen, reflek­tier­ten und wis­sen­schafts­ba­sier­ten Dis­kurs. Sie distan­ziert sich jedoch von den Posi­tio­nen von Dr. Wolf­gang Wodarg – und somit von der Ver­an­stal­tung des Thea­tron Log­ou am 03.12.2020.“

    wis​sen​schaft​.de ( Kon­ra­din Medi­en, Leinfelden-Echterdingen ) 

    https://​www​.wis​sen​schaft​.de/​s​c​i​e​n​c​e​b​l​o​g​s​/​s​p​i​e​l​-​n​i​c​h​t​-​m​i​t​-​d​e​n​-​s​c​h​m​u​d​d​e​l​k​i​n​d​e​r​n​-​o​d​e​r​-​d​a​r​f​-​m​a​n​-​m​i​t​-​w​o​l​f​g​a​n​g​-​w​o​d​a​r​g​-​d​i​s​k​u​t​i​e​r​e​n​-​g​e​s​u​n​d​h​e​i​t​s​-​c​h​e​ck/

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    03.12.2020

    Thea­tron Logou 

    Coro­na: Mut zum Dia­log! Dis­kus­si­on zwi­schen Prof. Dr. Ulrich Mans­mann und Dr. Wolf­gang Wodarg 

    [Live am 3. Dez. um 18 Uhr] Coro­na hat die Welt wei­ter­hin fest im Griff. Täg­lich wer­den neue Rekord­zah­len von posi­ti­ven Test­ergeb­nis­sen ver­mel­det, das Gesund­heits­sys­tem droht an sei­ne Gren­zen zu gera­ten und welt­weit wur­den mitt­ler­wei­le über 1.3 Mil­lio­nen Todes­op­fer gemel­det, die in Zusam­men­hang mit dem Virus ver­stor­ben sind. Kei­ne Fra­ge hat die Welt so sehr beschäf­tigt wie die tat­säch­li­che Gefähr­lich­keit, die von dem Virus aus­geht. Hier­bei unter­schei­den sich die Mei­nun­gen ver­schie­de­ner Epi­de­mio­lo­gen und Virologen. 

    Die Gefahr wel­che von einem Virus aus­geht, hängt nicht nur von der Mor­ta­li­tät, Anste­ckungs­ra­te und Inku­ba­ti­ons­zeit ab. Das Vor­han­den­sein und die Qua­li­tät einer Imp­fung bezie­hungs­wei­se einer Grund­im­mu­ni­tät in der Bevöl­ke­rung und etli­che ande­ren Fak­to­ren müs­sen mit beach­tet wer­den, um die tat­säch­li­che Gefahr für die Bevöl­ke­rung ein­schät­zen zu kön­nen. Nach wie vor herrscht dies­be­züg­lich Unei­nig­keit unter Fach­leu­ten. Im Zen­trum steht hier­bei die Fra­ge, inwie­fern staat­li­che Maß­nah­men das Infek­ti­ons­ge­sche­hen ein­däm­men kön­nen und wel­che Ein­grif­fe ange­mes­sen und not­wen­dig sind. 

    Der ehe­ma­li­ge SPD-Poli­ti­ker und Lun­gen­fach­arzt, Dr. Wolf­gang Wodarg, äußert seit Beginn der Pan­de­mie im März erheb­li­che Zwei­fel an der medi­al-poli­tisch kom­mu­ni­zier­ten Gefähr­lich­keit des Virus und stellt damit die Ver­hält­nis­mä­ßig­keit der Maß­nah­men zur Ein­däm­mung des Virus grund­le­gend in Fra­ge. Dafür ern­te­te er hef­ti­ge Kri­tik aus wei­ten Tei­len der Wis­sen­schaft, Medi­en und Poli­tik. Auch der Epi­de­mio­lo­ge und Direk­tor des Insti­tuts für Bio­me­trie und Epi­de­mio­lo­gie (IBE) an der LMU Mün­chen, Dr. Ulrich Mans­mann, wider­spricht in sei­nen Ein­schät­zun­gen zu Coro­na in vie­len Punk­ten jenen von Dr. Wodarg. Dr. Mans­mann hält die bis­he­ri­gen Maß­nah­men der Bun­des­re­gie­rung in wei­ten Tei­len für ange­mes­sen und for­dert Augen­maß und medi­zi­ni­sche Evi­denz bei der Beur­tei­lung des Virus. 

    Im Gespräch wer­den die bei­den Exper­ten über die Gefähr­lich­keit des Virus, den neu­en RNA Impf­stoff, die PCR Tests und vie­le wei­te­re Aspek­te der Erkran­kung debat­tie­ren. Mode­riert wird die Dis­kus­si­on von der Radio-Mode­ra­to­rin und Grim­me-Preis­trä­ge­rin Sabri­na Gan­der. Es wird ein 90-minü­ti­ges Gespräch über einen You­Tube Live­stream mit anschlie­ßen­der Dis­kus­si­on statt­fin­den. Die Fra­gen kön­nen wäh­rend der Dis­kus­si­on im Chat gestellt wer­den. Sie wer­den dann in der abschlie­ßen­den Disskus­si­ons­run­de von Sabri­na Gan­der vorgetragen. 

    Die stu­den­ti­sche Initia­ti­ve Thea­tron Log­ou der UW/H freut sich auf einen span­nen­den Aus­tausch und wünscht sich einen offe­nen, fai­ren Dia­log zwei­er kon­trä­rer Positionen. 

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    https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​k​S​C​Y​c​z​9​C​RJc

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    1. oh ja, wenn wir als Coro­na Opfer alle die rech­nen, die den Ver­stand ver­lo­ren haben, dann sind es wirk­lich erschre­ckend vie­le, die wir zu bekla­gen haben !

      " Aus Sicht der Uni­ver­si­tät Witten/Herdecke argu­men­tiert Dr. Wolf­gang Wodarg wie­der­holt popu­lis­tisch, ten­den­zi­ös und pole­misch – und nicht auf der Basis einer kri­tik­fä­hi­gen wis­sen­schaft­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung. Als Medi­zi­ner äußert er höchst sub­jek­ti­ve Inter­pre­ta­tio­nen in den Rei­hen von Quer­den­kern, Pan­de­mie­leug­nern und Medi­en des rech­ten poli­ti­schen Spek­trums. Wir wol­len die­sen Aus­sa­gen kei­nen öffent­lich-aka­de­mi­schen Raum geben.…

      Das Prä­si­di­um "

      Die­se Opfer hät­ten ruhig ihren Namen nen­nen dürfen.

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      Hin­ter­grund: Die stu­den­ti­sche Initia­ti­ve „Thea­tron Log­ou“ der Uni­ver­si­tät Witten/Herdecke hat­te für heu­te eine öffent­li­che, netz­ba­sier­te Dis­kus­si­on zur Coro­na-Kri­se zwi­schen Prof. Ulrich Mans­mann und Dr. Wolf­gang Wodarg geplant. 

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      VERANSTALTUNG ABGESAGT

      Ver­schie­de­ne Stim­men der Uni­ver­si­tät haben die Ver­an­stal­tung tor­pe­diert. Einen beson­de­ren Bei­trag dazu hat die „Klar­stel­lung“ des Prä­si­di­ums geleis­tet, zu der wir Stel­lung bezo­gen haben (1).

      Wir haben unter­schätzt, wie weit die Spal­tung, der wir mit dem gewähl­ten For­mat ent­ge­gen­wir­ken woll­ten, vor­an­ge­schrit­ten ist.
      Sogar eini­ge Kom­mi­li­to­nin­nen und Kom­mi­li­to­nen ver­such­ten mit ver­schie­de­nen Mit­teln die Ver­an­stal­tung zu boy­kot­tie­ren, ohne auch nur ein ein­zi­ges mal mit uns Ver­an­stal­te­rin­nen und Ver­an­stal­tern in Kon­takt zu tre­ten. Dies erstaunt beson­ders, da wir vie­le von die­sen per­sön­lich kennen. 

      Mut zum Dia­log – eine Fehlanzeige? 

      Wir möch­ten uns bei all denen bedan­ken, die unse­re Idee der Dees­ka­la­ti­on durch Dia­log unter­stützt haben – das waren Men­schen aus allen Sta­tus­grup­pen der Uni­ver­si­tät. Den­noch war der Druck der lau­ten Gegen­stim­men zu groß. 

      Prof. Dr. Ulrich Mans­mann ist ges­tern abgesprungen. 

      Da es uns um eine aus­ge­wo­ge­ne Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen zwei bekann­ten Ver­tre­tern der kon­trä­ren Posi­tio­nen zum The­ma „Coro­na“ ging, ist die Ver­an­stal­tung damit unmög­lich geworden. 

      Thea­tron Logou 

      (1) https://www.facebook.com/TheatronLogou/posts/3541443942576645?__tn__=K‑R

      https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​k​S​C​Y​c​z​9​C​RJc

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      03. 12.2020 Thea­tron Log­ou – Schau­platz der Gedanken 

      — VERANSTALTUNG ABGESAGT—

      https://​www​.face​book​.com/​T​h​e​a​t​r​o​n​L​o​g​o​u​/​p​o​s​t​s​/​3​5​5​1​6​8​4​1​2​4​8​8​5​9​6​0​?​_​_​t​n​_​_​=-R

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  4. Ich hof­fe, dass er als His­to­ri­ker weiß, das sei­ne Par­tei von der SED abstammt! Und die hat­te es ja auch nicht so mit der Mei­nungs­frei­heit in der DDR.

    1. @Robert: Was genau ist Mei­nungs­frei­heit? Das, was wir hier im "frei­en Wes­ten" haben? Wo das Pri­vat­ei­gen­tum an Medi­en über­wiegt und unglaub­lich kon­zen­triert ist?

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