Linken-Sextett: Kultur nur mit Tests

Als sie es noch durften, fanden sie Kultur nur für "Geimpfte" sinnvoll.

»Linke-Regierungsvertreter sehen Kultur ohne Tests gefährdet
Berlin (dpa) - Mit der Selbstbeteiligung an den Corona-Tests fürchten sechs Linke-Regierungsvertreter aus den Bundesländern um sichere Kulturveranstaltungen. Die Abschaffung der kostenfreien Bürgertests erhöhe das Gesundheitsrisiko von Menschen mit geringen Einkommen und gefährde die Existenz von Kultureinrichtungen, heißt es in einem gemeinsamen Appell von Kultursenator Klaus Lederer, Sozialsenatorin Katja Kipping (beide Berlin), Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard und Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt (beide Bremen) sowie Kulturminister Benjamin-Immanuel Hoff und Gesundheitsministerin Heike Werner (beide Thüringen) an die Bundesregierung. Das Schreiben liegt
der dpa in Berlin vor.

Das Linke-Sextett verweist darauf, dass für Herbst und Winter mit einer weiteren Zunahme des Infektionsgeschehens zu rechnen sei. Mit der neuen Testverordnung des Bundes entfalle ein wichtiger Baustein im Kampf gegen Corona. «Für weite Bevölkerungsgruppen ist die Eigenbeteiligung finanziell nicht tragbar», heißt es in dem Appell.

Dies gefährde das Erreichte auch im Kultursektor. «Wir sind angewiesen auf flächendeckende und kostenfreie Tests, weil wir nur so unsere Schutzmaßnahmen für Kultureinrichtungen möglichst sicher gestalten können, unnötige Risiken vermeiden und Zugänge für alle anbieten können», schreiben die Linke-Regierungsmitglieder...«

Dazu das Hazy Osterwald Sextett mit Kriminal Tango 1959:

Videoquelle: youtube.com


7 Antworten auf „Linken-Sextett: Kultur nur mit Tests“

  1. Also die Bedenken sind schon Rechtens. Es gibt Kulturveranstaltungen die ohne­hin schon nur wenig besucht wur­den. Nun mit der Testpflicht wird es wohl noch weni­ger wer­den. Und schon wird wie­der ein Kulturzweig kaputt gemacht. Kulturelle Veranstaltungen die von Flüchtlingen oder ihrer NGOS gemacht wer­den sind dage­gen Testfrei, somit auch gut besucht. Also wel­che Kultur soll noch­mal sterben?

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