Maske? Abstand? MP!

Ganz neue Metho­den der Pan­de­mie­be­kämp­fung in Kiew. Das sind übri­gens nicht die Lauterbach-Entführer.

tages​schau​.de (13.4.)

Glei­che Quel­le: "Braue­rei ent­fernt "Z" auf Zwi­ckel­bier-Eti­kett wegen Ukrai­ne-Kriegs"

Ein genia­ler PR-Gag ist der weit­hin unbe­kann­ten Braue­rei Moritz Fie­ge gelungen.

moritz​fie​ge​.de

»Die Bügel­ver­schluss­fla­schen tru­gen seit der Markt­ein­füh­rung auf der Vor­der­sei­te ein Eti­kett, auf dem neben der Nen­nung unse­rer Braue­rei und der Bier­sor­te auch ein rotes „Z“ zu sehen ist, das für „Zwi­ckel“ steht…

Um jeg­li­chen Miss­ver­ständ­nis­sen vor­zu­beu­gen und den Miss­brauch unse­res Bie­res für uner­wünsch­te Zwe­cke zu ver­hin­dern, haben wir uns ent­schie­den, das Eti­kett für unser Zwi­ckel nach­hal­tig umzu­ge­stal­ten. Weil dies eini­ge Zeit in Anspruch nimmt, wer­den wir die Fla­schen ab der nächs­ten Abfül­lung bis auf Wei­te­res ohne Bau­ch­eti­kett ausliefern…«

Bleibt zu hop­fen, daß ihnen die Gers­te nicht ausgeht.

Update: "DIE GESCHICHTE DER PRIVATBRAUEREI MORITZ FIEGE" weist jede Men­ge Sta­tio­nen auf. Für das Jahr 1914 etwa: "Der Aus­bruch des ers­ten Welt­krie­ges bringt einen gro­ßen Rück­schlag. Aber nach Rück­kehr aus dem Fel­de macht sich Moritz Fie­ge an den Auf­bau der alten Braue­rei. " Eine Lücke klafft für den Zeit­raum von 1928–1944.

7 Antworten auf „Maske? Abstand? MP!“

  1. Ja super! Noch kon­se­quen­ter wäre die Plör­re als „Wickel“ zu ver­ti­cken. Ggf. mit UA-Soli­da­ri­täts­zu­schlag (dazu ger­ne die Far­ben ändern), das zah­len Gut­men­schen ger­ne. Kann ja der Sin­gle in der 15 Grad war­men Bude wie­der kom­pen­sie­ren. Gibt’s eigent­lich schon ukrai­ni­sches Bier hier­zu­lan­de? Mache ich mich eigent­lich straf­bar, wenn ich Glo­nass wei­ter nut­ze? Oder mei­nen Lada Niva über den Acker drif­ten las­se? Das Putin Bild am Klo habe ich schon durch den Komi­ker ersetzt, falls mal der Staats­schutz anklop­fen soll­te. Mei­ne Woh­nung ist frisch in den aktu­el­len Trend­far­ben gestri­chen und am Ein­gang hän­gen Gästemasken 🙂

  2. Nur der gros­se rote Buch­sta­be auf dem Eti­kett soll ver­schwin­den? Viel­leicht haet­ten die ja "Nae­gel mit Koep­fen" machen und das Bier gleich in "Wickel­bier" umbe­nen­nen sol­len. Statt dem gros­sen roten Buch­sta­ben auf dem Eti­kett haet­te man dann einen Ver­band abbil­den koen­nen (der nicht nur auf "Wickel" hin­weist, son­dern auch gleich noch die Per­so­nen­schae­den im Kriegs­ge­biet anpran­gern koennte) …
    Oder waet­re die­se Mar­ke­ting­idee zu provokant?

  3. Um die Bri­sanz aus der Situa­ti­on zu neh­men, schla­ge ich als Alter­na­ti­ve den Buch­sta­ben „Y“ für das Eti­kett vor.
    Dann füh­len sich aus­schließ­lich deut­sche Sol­da­ten und Sol­da­tin­nen (und ein­zel­ne You­Tube Kon­su­men­ten) von der Braue­rei angesprochen!
    Ersatz­wei­se könn­te die Braue­rei in der Sesam­stra­ße bestimmt ein „A“ kaufen.
    Prost!

  4. Der Typ mit dem Bart ist einer der flüch­ti­gen Hin­ter­män­ner der Lau­ter­bach-Ent­füh­rung. Er hat den Deck­na­men "Prä­si­dent" und soll sich als als sol­cher aus­ge­ben un d sich in einer ost­eu­ro­päi­schen Mafia-Repu­blik auf­hal­ten. Eben­falls flüch­tig ist Andrey M. Deck­na­me "Bot­schaf­ter". Die­ser soll sich in Deutsch­land in der Nähe von Nazi­grab­mä­lern auf­hal­ten und ansons­ten von Erpres­sun­gen leben. 

    Beim Z der Bier­fir­ma da sage ich nur Hei­ne­ken und der Rote Stern. Scheint noch nie­man­den auf­ge­fal­len zu sein das der sich auch auf dem Kreml befin­det (und nein das ist kei­ne Hei­ne­ken-Wer­be­flä­che), bei den Streit­kräf­ten der Rus­si­schen För­de­ra­ti­on Ver­wen­dung fin­det (die wer­den eben­falls nicht von Hei­ne­ken gespons­ort), die Frei­en Lin­ken und die Kom­mu­nis­ten ver­wen­den eben­falls einen Roten Stern. Hof­fen wir mal das der Nie­der­län­di­sche Braue­rei­kon­zern sich nicht eines Tages recht­fer­ti­gen muß ein Rus­si­scher Kom­mu­nis­ti­scher Coro­na­maß­nah­men­kri­ti­scher Kon­zern zu sein und sich von sei­nem Stern distan­zie­ren muß.

  5. "Eine Lücke klafft für den Zeit­raum von 1928–1944." – Viel­leicht war die­se Zeit für die­se Brau­er nur ein Fiegenschiss.

  6. "Aber nach Rück­kehr aus dem Fel­de …" jah­re­lang im Feld geackert?… die­se ver­harm­lo­sen­den poe­ti­schen Umschrei­bun­gen für das Mor­den widern mich an.

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