Meister Eder (als Virologe) erklärt Frau Eichinger (als Stichwortgeberin) den vierten und die folgenden Pikse

Am 1.2. schlüpft auf mer​kur​.de der Schrei­ner­meis­ter in die Rol­le eines Viro­lo­gen mit dem lus­ti­gen Namen Franz-Xaver Reichl, der u.a. erklärt: Kin­der von 18–50 Jah­ren brau­chen die vier­te "Imp­fung" erst spä­ter. (Schnitt durch den "Mer­kur")

Der Text zur neu­en Fol­ge der Kin­der­se­rie beginnt schon märchenhaft:

»Die Coro­naschutz­imp­fung redu­ziert das Risi­ko für einen Covid-19-beding­ten Tod um über 95 Pro­zent, wie der Radio­sen­der br24 infor­miert. Zudem sehen Gesund­heits­be­hör­den welt­weit in der Imp­fung den ein­zi­gen Weg aus der Coro­na-Pan­de­mie. Auch das Robert Koch-Insti­tut (RKI) als bio­me­di­zi­ni­sche Leit­for­schungs­ein­rich­tung der deut­schen Bun­des­re­gie­rung rät zur Coro­na-Imp­fung zum Schutz vor schwe­ren und töd­li­chen Krank­heits­ver­läu­fen*: „Die Covid-19-Imp­fung ist der sichers­te Weg, um einen Schutz vor Covid-19 auf­zu­bau­en“, heißt es auf den Sei­ten des RKI.«

Ledig­lich mit dem lus­ti­gen Begriff der "bio­me­di­zi­ni­schen Leitforschungs­einrichtung" wird die ein­fa­che Spra­che durchbrochen.

Das Virus schaut sich das Immunsystem an

»Auch Pro­fes­sor Franz-Xaver Reichl als Beauf­trag­ter für die bio­lo­gi­sche Sicher­heit von Bak­te­ri­en und Viren an der Lud­wig-Maxi­mi­li­ans-Uni­ver­si­tät Mün­chen (LMU) plä­diert im Inter­view mit der Ippen-Zen­tral­re­dak­ti­on für die Imp­fung. „Bei Unge­impf­ten hal­ten sich Coro­na­vi­ren län­ger im Kör­per als bei Geimpf­ten“, so Reichl: „Je län­ger ein Virus im Kör­per ist und ver­wei­len kann ohne ange­grif­fen zu wer­den, des­to län­ger kann er sich das Immun­sys­tem anschau­en. (…) Dann ist die Wahr­schein­lich­keit auch höher, dass Muta­tio­nen ent­ste­hen“, warnt der Mikro­bio­lo­ge und Toxi­ko­lo­ge. Je mehr Men­schen geimpft sind, des­to gerin­ger die Wahr­schein­lich­keit, dass neue Mutan­ten ent­ste­hen, fährt Reichl fort.«

Wann kommt denn die vierte "Impfung"?

Das fragt Eders Putz­frau, die hier unter dem etwas lang­wei­li­gen Nick­na­me "Chris­ti­ne Novot­ny" auf­tritt. Ant­wort: Sie ist schon längst da!

»„Die vier­te Imp­fung wird bereits in Deutsch­land durch­ge­führt, in Kran­ken­häu­sern unter vul­ner­ablen Grup­pen“, so der Viren­ex­per­te Franz-Xaver Reichl im Inter­view mit der Ippen-Zen­tral­re­dak­ti­on. Die Stän­di­ge Impf­kom­mis­si­on (Sti­ko) hat sie aller­dings (noch) nicht für die brei­te Mas­se der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger emp­foh­len. Reichl zufol­ge ist die vier­te Imp­fung aktu­ell vor allem für älte­re Men­schen und Risi­ko­pa­ti­en­ten wich­tig. „Bei Jün­ge­ren schau­ts ganz anders aus. (…) Die Jün­ge­ren haben viel län­ger einen Anti­kör­per-Schutz“, so Reichl. Nach aktu­el­lem Wis­sens­stand sei daher eine vier­te Imp­fung für jün­ge­re Men­schen zwi­schen 18 bis 50 Jah­ren noch nicht notwendig.

Auch hin­sicht­lich der Abstän­de zwi­schen den Coro­na-Imp­fun­gen wird aller Vor­aus­sicht nach das Alter aus­schlag­ge­bend sein. Nach einer Imp­fung wer­den die Jun­gen „wie­der einen län­ge­ren Impf­schutz haben“, so Pro­fes­sor Reichl: „Es ist mit hoher Wahr­schein­lich­keit so, dass die Wie­der­ho­lungs­imp­fun­gen bei Älte­ren öfter statt­fin­den müs­sen in Ver­gleich zu den Jün­ge­ren. Die Jün­ge­ren wer­den sich sicher­lich nicht alle sechs Mona­te boos­tern müs­sen, weil da der Immun­schutz län­ger anhält“. Auch die hohe Zahl an Anti­kör­pern nach einer Imp­fung könn­te bei Jün­ge­ren dazu füh­ren, dass die­se ein Jahr oder län­ger einen guten Immun­schutz gegen Coro­na haben, so die The­se von Reichl. Er ver­weist aller­dings dar­auf, dass es im Bereich Coro­na-Fol­ge-Imp­fun­gen noch kei­ne ver­läss­li­chen wis­sen­schaft­li­chen Stu­di­en gibt und alle Aus­sa­gen zum The­ma aktu­ell nur als Hypo­the­sen anzu­se­hen sind.«


Ver­mut­lich ist Univ.-Prof. Dr. Dr. Franz-Xaver Reichl kein Bera­ter von Prof. Dr. Karl Lau­ter­bach. Er lei­tet das Inter­na­tio­na­le Bera­tungs­zen­trum für die Ver­träg­lich­keit von Zahn­ma­te­ria­len (BZVZ):

den​tal​tox​.com

Eine gan­ze Sei­te beschäf­tigt sich mit Reichls spe­zi­el­len Neigungen:

den​tal​tox​.com

13 Antworten auf „Meister Eder (als Virologe) erklärt Frau Eichinger (als Stichwortgeberin) den vierten und die folgenden Pikse“

  1. Eigent­lich woll­te ich das Gela­ber Stück für Stück aus­ein­an­der nehmen:
    Er redet aber nur Unfug.

    Arsen wur­de übri­gens von Roß­täu­schern verwendet…

  2. Ich habe es nicht geschafft. Nach drei Minu­ten muss­te ich abbrechen.
    Ich sehe ja kei­ne Mas­sen­hyp­no­se Sen­dun­gen, aka TV/Talkshows. Wenn aber der FX mit Kal­le, dem Tier­dok­tor und Dr. Pfos­ten zusam­men kom­men würde…..
    Die Novot­ny kann ja den Tele­promp­ter bedie­nen, oder viren­frei­es Was­ser ser­vie­ren. Da muss sie dann auch nicht so ver­krampft dreinschauen.

  3. „Je län­ger ein Virus im Kör­per ist und ver­wei­len kann ohne ange­grif­fen zu wer­den, des­to län­ger kann er sich das Immun­sys­tem anschau­en. (…) Dann ist die Wahr­schein­lich­keit auch höher, dass Muta­tio­nen ent­ste­hen“, warnt der Mikro­bio­lo­ge und Toxi­ko­lo­ge. Je mehr Men­schen geimpft sind, des­to gerin­ger die Wahr­schein­lich­keit, dass neue Mutan­ten ent­ste­hen, fährt Reichl fort.«
    das virus ver­weilt, weil ich kein immun­sys­tem habe, wäh­rend das virus ange­grif­fen wird, von der impfung.
    durch die ver­weil­dau­er ent­steht eine mutation.

    1. @holger blank:

      Falsch. Das Virus ver­weilt weil es auch ab und zu mal Urlaub braucht. Es schaut sich dann die pito­resk in der Land­schaft ste­hen­den T‑Zellen an, malt Bil­der und schickt sie an die Enkel.

      Mei­ner Mei­nung ist die inzwi­schen der­art weit ver­brei­te­te Per­so­ni­fi­zie­rung eines NICHTLEBEWESENS eine kla­rer Indi­ka­tor wie mat­schig (oder viel­leicht mat­schyk?) es in den Köp­fen vie­ler Men­schen inzwi­schen aus­sieht. (All­ge­mein gesagt – nicht auf mei­nen Vor­pos­ter bezogen)

  4. Offen­sicht­lich sucht mer​kur​.de vol­ler Elan immer neue Gesprächspartner.
    Gut so, sonst wär's ja langweilig.
    Der Volks­mund sagt: Jeden Tag steht ein Dum­mer auf, man muss ihn nur finden.

  5. Vom Unsinn des Imp­fens – eine geschicht­li­che Betrach­tung der ori­gi­na­len his­to­ri­schen Auf­zeich­nun­gen aus USA, Eng­land und Deutsch­land (in ca. 12 Min.) wider­legt die übli­chen Glau­bens- Bekennt­nis­se ver­blüf­fend deutlich.
    Nach obi­gem Bei­spiel pro­fes­so­ra­len, evi­denz­frei­en Geschwur­bels erscheint die­ser Video- Bei­trag umso glaub­haf­ter‼️
    https://​ody​see​.com/​@​V​o​l​k​e​r​4​0​0​:​b​/​V​i​a​v​e​t​o​3​1​0​1​a:f

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