Merkel "glaubt daran, dass es wissenschaftliche Erkenntnisse gibt, die real sind"

Auf der heu­ti­gen Bundespressekonferenz fragt Boris Reitschuster, ob die Bundesregierung bei ihren Entscheidungen die Studie von John Ioannidis berück­sich­ti­ge, der zufol­ge Lockdowns kei­nen beweis­ba­ren Nutzen haben. Dazu will Regierungssprecherin Demmer nichts sagen, aber zu Frau Merkel grund­sätz­lich: "Sie hat gesagt, sie glau­be dar­an, dass es wis­sen­schaft­li­che Erkenntnisse gibt, die real sind und an die man sich bes­ser hal­ten soll­te."

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=4ffsFe_InrM&feature=youtu.be

Als Prof. Ioannidis 2019 die Charité besuch­te, fühl­te man sich sich geehrt:

»Prof. Dr. John Ioannidis von der Universität Stanford kommt nach Berlin

Er ist einer der bekann­tes­ten Forscher welt­weit: Prof. Dr. John Ioannidis von der Universität Stanford ver­öf­fent­lich­te 2005 ein tau­send­fach zitier­tes Paper mit dem pro­vo­kan­ten Titel: „Why most publis­hed rese­arch fin­dings are false“…

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek zeig­te sich erfreut über den inter­na­tio­nal hoch geach­te­ten Forschungsgast: „Medizinische Forschungsergebnisse müs­sen qua­li­ta­tiv hoch­wer­tig, ver­läss­lich und ver­wert­bar sein, damit neue Therapien und Medikamente schnel­ler den Patienten zugu­te­kom­men. Mit dem METRIC-Berlin wird Professor John Ioannidis sei­ne Initiative zur Qualitätssicherung in der medi­zi­ni­schen Forschung wei­ter vor­an­trei­ben. Damit leis­tet er einen wich­ti­gen Beitrag, um die­sen Transfer zu ver­bes­sern. Ich freue mich, dass Professor John Ioannidis für das Berliner Institut für Gesundheitsforschung als Einstein Visiting Fellow gewon­nen wer­den konn­te. Dies belegt erneut, dass der Forschungsstandort Deutschland eine gro­ße inter­na­tio­na­le Anziehungskraft aus­übt. Ich wün­sche Professor John Ioannidis und sei­nen Kollegen am Berliner Institut für Gesundheitsforschung viel Erfolg!“…

Auch Prof. Dr. Martin Lohse, Wissenschaftlicher Vorstand am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC), freut sich über die Ankunft von Prof. Ioannidis in Berlin: „Die Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit von Wissenschaft ist für uns Grundlagenforscher essen­ti­ell. Deshalb freu­en wir uns, wenn in Berlin die Qualitätssicherung unse­rer Leistungen auf die­sem Weg her­aus­ge­stellt wer­den kann.“«

Womöglich erfüllt Ioannidis inzwi­schen nicht mehr die Erwartungen:

»Nun kommt Prof. Ioannidis ans Berliner Institut für Gesundheits­forschung / Berlin Institute of Health (BIH), geför­dert von der Einstein Stiftung und der Stiftung Charité…

Die Stiftung Charité för­dert seit 2014 den inter­na­tio­na­len Austausch am BIH über meh­re­re Programme ihrer Privaten Exzellenzinitiative Johanna Quandt.«

Zum BIH und der Stiftung Charité sie­he neben vie­len ande­ren Beiträgen:

Stiftung Charité – fest in der Hand der Wirtschaft
C. Drostens wun­der­sa­mer Weg auf die Lehrstühle der Charité
Rhetorische Nebelschwaden um Berlin Institute of Health der Charité
Wie war das noch… mit den Coronafolgen-Leugnern an der Charité?

6 Antworten auf „Merkel "glaubt daran, dass es wissenschaftliche Erkenntnisse gibt, die real sind"“

  1. Und wie­der ein Geimpfter Corona-TOT
    https://www.weser-kurier.de/region/regionale-rundschau_artikel,-89jaehrige-verstirbt-rund-eine-stunde-nach-coronaimpfung-_arid,1953707.html#nfy-reload

    Warum bemerkt (wie­der mal) kaum einer was geschieht?

    Drosten, Grundrechte weg, Mittelstand tot – aber hier wer­den (wie­der mal) mut­wil­lig Menschen für Experimente getötet!!

    @Markus: alles Zufall, oder was? Oder ist das egal, wenn es Alte betrifft, Hauptsache man ver­bes­sert damit den Stoff bis Sie dann dran sind? Gehe ich recht in der Annahme, dass Ihnen das eben­so gleich­gül­tig ist als wenn es sich um Tierversuche han­deln wür­de? Sagen Sie es wenigs­tens offen und ohne die übli­che Show abzuziehen.

  2. Von ca. Minute 2.26 – Minute 2.52.
    Es scheint einen gro­ßen Unterschied zwi­schen wis­sen­schaft­li­chen Erkenntnissen und poli­ti­schen Entscheidungen zu geben. Wissenschaftliche Erkenntnisse grun­die­ren poli­ti­sche Entscheidungen, erset­zen sie aber nicht. Frau Merkel glaubt, dass es rea­le wis­sen­schaft­li­che Erkenntnisse gibt, aber die wer­den zu Gunsten poli­ti­scher Entscheidungen igno­riert. Sie gibt ja zu, dass rea­le wis­sen­schaft­li­che Erkenntnisse nicht zur Grundlage genom­men werden.
    Vielleicht ver­ste­he ich es aber auch falsch!

  3. Eigentlich muss man den Beitrag gar nicht kom­men­tie­ren, er spricht klar und deut­lich was hier passiert. 

    Wir haben beim Derby auf ein Holzpferd gesetzt und blei­ben jetzt dabei, weil wir dar­an glau­ben, dass auch ein Holzpferd gewin­nen könnte. 

    Es ist ein­fach uner­träg­lich wie resis­tent die Regierung ist.

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