Mit Mindestabstand und FFP2-Masken (ohne Ventil) gegen Nazis?

An die­ser Aussage des "Berliner Bündnisses gegen Rechts" kann es kei­nen Zweifel geben:

»Am 3. Oktober will "Der III. Weg” in Hohenschönhausen auf­mar­schie­ren. Der III. Weg ist eine neo­na­zis­ti­sche Kleinst-Partei und ihre Mitglieder sind glü­hen­de Anhänger*innen des Nationalsozialismus. Sie waren vor­her größ­ten­teils in inzwi­schen ver­bo­te­nen Nazi-Kameradschaften orga­ni­siert. Wo die­se Partei auf­mar­schiert, wird ein Klima der Angst und Gewalt gegen Migrant*innen, Andersdenkende und Anderslebende erzeugt.«

Daß es dem Bündnis aber nicht nur um den berech­tig­ten Kampf gegen Neonazis geht, wird am nächs­ten Satz deutlich:

»Mitglieder des III. Weg betei­lig­ten sich an den Anti – Coronademos in Berlin und erhof­fen sich durch ihr geplan­tes Aufmarschieren am 3. Oktober 2020 mehr Akzeptanz und Aufschwung für ihre men­schen­ver­ach­ten­de Politik.«

Für die Teilnahme an Blockadeakionen wird mit einem "Hygienekonzept" gewor­ben, das staat­li­che Auflagen in den Schatten stellt:

»Auf unse­ren Demonstrationen, Kundgebungen und Blockaden tra­gen wir eine Maske . Sie dient nicht nur unse­rem Schutz vor einer Coronainfektion, son­dern ist auch Ausdruck unse­rer Solidarität und unse­res Zusammenhalts. Sie unter­schei­det uns von Nazis und Coronaleugner:innen. Wir hal­ten unter­ein­an­der einen Mindestabstand von 1,50m ein. Bringt Desinfektionsmittel für die Handhygiene mit.

Personen mit Symptomen am Tag oder in den Vortagen neh­men nicht an unse­ren Veranstaltungen teil, eben­so Personen, die in den Tagen zuvor Kontakt mit poten­zi­ell Erkrankten hat­ten oder sich in Risiko-Gebieten auf­ge­hal­ten haben.

Für unse­re Blockaden gel­ten beson­de­re Schutzmaßnahmen:
Bildet Bezugsgruppen, die zwi­schen der An – und Abreise nicht wech­seln. Diese soll­ten nicht mehr als 10 Personen umfas­sen. In dyna­mi­schen Situationen kann der Mindestabstand nicht immer ein­ge­hal­ten wer­den. Wir ver­su­chen die­se Situationen zu ver­mei­den bzw. so kurz wie mög­lich zu hal­ten. Personen aus den bekann­ten Risiko-Gruppen raten wir von einer Teilnahme an Blockaden ab und emp­feh­len die Teilnahme an einer Kundgebung

Bringt eure eige­nen Getränke und Essen sowie am bes­ten meh­re­re FFP2-Masken (ohne Ventil) und eure Alltagsmaske mit.«

Ausgeschlossen wer­den alte Menschen ("Risikogruppen"), sol­che die "Kontakt mit poten­zi­ell Erkrankten" (???) hat­ten und alle, die Zweifel an den Regierungsmaßnahmen haben ("Coronaleugner:innen").

Man kann es nicht anders for­mu­lie­ren: Hier kämp­fen lin­ke SektiererInnen gegen rech­te SektiererInnen.

2 Antworten auf „Mit Mindestabstand und FFP2-Masken (ohne Ventil) gegen Nazis?“

    1. Stimmt. Ich stel­le mir jetzt mal im kom­men­den IronSky XXIV eine gaanz ent­rück­te Designer Figur ala Steve J. vor, der die Mutationen der Spikes der Coronen fili­gran gemäß den per Satelliten und Drohnen erfass­ten Präferenzen der dum­ben Humanoiden gestal­tet. Mal sie sind per­fekt abge­run­det für die Maskenmutanten, mal spitz für Hardcore Verweigerer, eini­ge weni­ge spitz gezackt für SM etc. Und das alles für unser Überleben (sic!), damit wir uns gut unter­hal­ten, weil ohne Entertainment sind wir bald alle tot.

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