Mitteldeutschland: Mehr als 400 Coronafälle trotz zweimaliger Impfung

Vor einer Woche wur­den aus Mecklenburg-Vorpommern 149 Fälle gemel­det (s. Schon 149 Fälle in MV: Zweimal geimpft – und trotz­dem Corona), heu­te berich­tet mdr.de:

»In Mitteldeutschland haben sich bis­lang 408 Menschen trotz kom­plet­ter Coronaimpfung mit dem Sars-CoV-2-Virus infi­ziert. Das erga­ben Nachfragen bei den Gesundheitsministerien der Länder. Danach infi­zier­ten sich In Sachsen-Anhalt 112 Menschen trotz zwei­ter Impfung, in Thüringen waren es 94 und in Sachsen 202. Wie ist das möglich?

Dr. Thomas Grünewald ist Leiter der Klinik für Infektionsmedizin am Klinikum Chemnitz und Vorsitzender der säch­si­schen Impfkommission. Er sagt, die Effektivität der Corona-Vakzine hän­ge von ver­schie­de­nen Faktoren ab. Eine 100-pro­zen­ti­ge Wirksamkeit der Impfung gebe es aber nicht.
"Die Risikoreduktion von mehr als 95 Prozent heißt nicht, dass kein Risiko mehr besteht. An Daten aus Israel kann man sehr schön sehen, dass auch unter den Geimpften Infektionen und auch – äußerst sel­ten – Todesfälle an Covid-19 auf­tre­ten können."«

Es wird auf das Paul-Ehrlich-Institut verwiesen:

»Auf Anfrage von MDR AKTUELL heißt es schrift­lich: "Es muss davon aus­ge­gan­gen wer­den, dass Menschen nach Kontakt mit dem Virus trotz Impfung sym­pto­ma­tisch oder asym­pto­ma­tisch infi­ziert wer­den kön­nen und dabei das Virus Sars-CoV‑2 ausscheiden."
Deswegen sol­le man sich auch nach der Impfung wei­ter an die all­ge­mein gel­ten­den Schutzmaßnahmen hal­ten, schreibt das Institut wei­ter. "Im Moment ist der Erkenntnisstand, dass die Impfung kei­ne voll­stän­dig ste­ri­le Immunität verursacht."…

408 Impfdurchbrüche in ganz Mitteldeutschland ist gering im Vergleich zur Gesamtzahl der bis­her voll­stän­dig Geimpften von über 564.000. Viel höher ist aller­dings die Zahl der Neuinfektionen nach der ers­ten Impfung: in Thüringen wur­den 1.048 Fälle gezählt, in Sachsen-Anhalt 1.040. Für Sachsen lie­gen noch kei­ne Zahlen vor…

Der Vorsitzende der säch­si­schen Impfkommission, Grünewald, weist noch auf einen wei­te­ren wich­ti­gen Aspekt hin: Die Effektivität des Impfschutzes sei auch abhän­gig von der soge­nann­ten immu­no­lo­gi­schen Kompetenz der geimpf­ten Person. Mit ande­ren Worten: Je schwä­cher das Immunsystem des Geimpften, des­to schlech­ter ist die Wirkung des jewei­li­gen Impfstoffes.«


Dazu paßt:

»Brandenburg will geimpften Menschen mehr Freiheiten geben

15.04.21 | 15:54 UhrAuch in Brandenburg sol­len geimpf­te Menschen wie­der mehr Rechte zurück­be­kom­men – ähn­lich wie in Berlin. Die Freiheiten sol­len in Zukunft etwa den Einkauf in Geschäften oder für kör­per­na­he Dienstleistungen gelten.«
rbb24.de


Die Kritik in einem Kommentar zum Begriff "Mitteldeutschland" hal­te ich für beachtenswert.

11 Antworten auf „Mitteldeutschland: Mehr als 400 Coronafälle trotz zweimaliger Impfung“

  1. Ich hät­te da ein neu­es Wort: Impfektionen = Infektionen nach/durch oder von mir aus auch mit/an Impfung.
    Die Impfung ist wahr­schein­lich die sichers­te Art, sich zu infizieren/impfizieren, inso­fern sind die Impfstoffe bestimmt zu 95% sicher.

  2. Auch die­se Zahlen sind alle­samt anzu­zwei­feln. Der Beweis durch einen PCR-Test geht ins Leere. Erst wenn die 2mal-Geimpften rich­tig krank wer­den und mit Fieber schwit­zend im Bett lie­gen, könn­te eine COVID-19-Erkrankung vor­lie­gen. Wenn dann zu die­sem Zeitpunkt des Krankenstandes ein PCR-Test mit allen 3 Gensequenzen und max. 25 ct-Wert posi­tiv getes­tet wird, kann je nach Spezifität-Sensivität tat­säch­lich von einer Corona-Infektion aus­ge­gan­gen wer­den. Es könn­te aber auch ein Influenza sein. Es ist kom­pli­ziert. Nicht der Sachverhalt. Die Sprache ist es. Es ist ver­dammt schwer, die Neusprechblasen zu umschiffen…

  3. Soll nicht die Impfung den Bauplan für das Spikeprotein lie­fern, das der Körper dann pro­du­zie­ren soll? Um anschlie­ßend Antikörper zu bil­den. Dann ist doch klar, dass da Coronamaterial im Körper ist, auf das der PCR-Test reagiert.
    Und wenn das mit dem Produzieren klappt, es bei den Antikörpern aber hapert, wird man halt rich­tig krank.

    1. Genau so ist es @Martina 🙂

      Der gan­ze Käse ist ja sowie­so nur das tro­ja­ni­sche Pferd, um den digi­ta­len Impfpass a la ID2020 und KTDI mit Totalüberwachung ohne gro­ße Widerstände ein­füh­ren zu können.
      Darauf wie­der­um lässt sich dann das Social Credit System a la China drauf­set­zen. BigTech, BigPharma und die grö­ßen­wahn­sin­ni­ge Davos Clique lässt grüßen.

  4. Ich hof­fe immer noch auf eine ver­träg­li­che BiontechImpfung am nächs­ten Sonntag, auch einen ent­zün­de­ten Arm kann ich als Rollstuhlfahrerin nicht wirk­lich gebrau­chen. Man muss ja nicht immer zu den Komplikationen zäh­len, auch wenn die doch recht häu­fig auftreten.

  5. Ich wun­de­re mich über den Ausdruck "Mitteldeutschland", wenn von MeckPomm die Rede ist. MeckPomm grenzt an Polen. Wenn das "Mitteldeutschland" ist, wo ist dann Ostdeutschland? Ich den­ke mal, in Polen wird man den Ausdruck "Mitteldeutschland" nicht so gern hören. Aus pol­ni­scher Sicht könn­ten mit Mitteldeutschland wohl allen­falls Thüringen und Hessen gemeint sein.

  6. In mein Haus und in mein Geschäft kommt kein Geimpfter ohne Test. Das sind VIrenschleudern par Execellence, ich habe gera­de wie­der so etwas gehört. Ist mit Astra geimpft, hat 2 Kollegen ange­steckt die den gan­zen Tag neben ihm arbeiten.
    Wie blöd kann man eigent­lich sein?

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