Nach dieser Wahl ist die Welt die gleiche wie davor

Wer sich etwas ande­res davon ver­spro­chen hat­te, erkennt nun sei­nen Irr­tum. Es gab ein paar Ver­schie­bun­gen im herr­schen­den Block, offen ist noch, wie groß das grü­ne Schwänz­chen einer unter­neh­mer­freund­li­chen Poli­tik sein soll. Als irrig hat sich die Erwar­tung her­aus­ge­stellt, das Coro­na-The­ma kön­ne wahl­ent­schei­dend sein. Offen­sicht­lich spiel­ten wirt­schaft­li­che Nöte und Besorg­nis­se zum Stich­wort Kli­ma­wan­del eine wesent­lich grö­ße­re Rolle.

Heißt das, die Wahl bedeu­te eine Zustim­mung zum Coro­na-Kurs? Das wäre eine küh­ne Inter­pre­ta­ti­on. Nach wie vor wächst die "Impf­skep­sis", die diver­sen G‑Regeln erwei­sen sich als holp­rig. Die Fra­gen nach der Per­spek­ti­ve und einer Exit­stra­te­gie konn­ten durch das Wahl­kampf­ge­tö­se nur über­deckt werden.

Es gibt dabei durch­aus inter­es­san­te und Hoff­nung ermög­li­chen­de Erscheinungen.

8,6 Prozent Sonstige

So wird in der Bericht­erstat­tung weit­ge­hend aus­ge­blen­det, daß trotz aller Pro­pa­gan­da die Wahl­be­tei­li­gung bei mage­ren 76,6 Pro­zent lag. Vor allem aber will man nichts davon wis­sen, daß der Anteil der Wäh­le­rIn­nen für "Sons­ti­ge" sich von 5,0 auf 8,6 Pro­zent erhöht hat. Dabei han­delt es sich um eine sehr hete­ro­ge­ne Grup­pe, gemein­sam dürf­te ein tie­fes Miß­trau­en in das Geba­ren der bis­he­ri­gen Bun­des­tags­par­tei­en sein. Dar­auf läßt sich auch bei der "Coro­na-Kri­tik" auf­bau­en, wenn man sie wei­ter faßt als Kri­tik an Mas­ken und "Imp­fun­gen".

Ein merk­wür­di­ges Demo­kra­tie­ver­ständ­nis wird erkenn­bar, wenn Par­tei­en mit einem Vier­tel der Stim­men jener 76,6 Pro­zent Wäh­len­den einen "kla­ren Regie­rungs­bil­dungs­auf­trag" für sich ablei­ten und von gro­ßem Ver­trau­en phan­ta­sie­ren. Eine nicht mehr ganz so dicke Lip­pe leis­tet sich Herr Söder, des­sen CSU dies­mal nur knapp über die 5 Pro­zent gesprun­gen ist.

Die "Linke"

À pro­pos 5‑Pro­zent-Hür­de: Erfreu­li­cher­wei­se recht schnell macht sich bei der Links­par­tei die Erkennt­nis bemerk­bar, daß ein weit­ge­hen­des Gleich­lau­ten der poli­ti­schen Posi­tio­nen mit denen der Gro­Ko wenig erfolg­ver­spre­chend ist. Das betrifft bei wei­tem nicht nur die Coro­na-Poli­tik, wenn auch davon aus­zu­ge­hen ist, daß die Links­par­tei auch dafür bestraft wur­de. Coro­na-Gläu­bi­ge wer­den sich gesagt haben, wenn schon har­te Maß­nah­men, dann wäh­len wir die rich­tig Har­ten. Es dürf­te aber auch einen nicht zu unter­schät­zen­den Teil von Lin­ken-Wäh­le­rIn­nen gege­ben haben, die mit der unso­zia­len Bevor­mun­dungs­po­li­tik vor allem an den Schu­len nicht ein­ver­stan­den waren. Der ange­deu­te­te Ver­zicht auf Inhal­te jeg­li­cher Art, um ja in die Regie­rung zu kom­men (Stich­wort NATO), wird sicher­lich zu Dis­kus­si­on füh­ren. Selbst der beson­ders gebeu­tel­te Rame­low umwirbt nun auf ein­mal die geschmäh­te Wagenknecht.

Und die "Basis"?

Hier wird die Enge unse­rer Bla­se erkennt­lich. Auch wenn es eine schmerz­li­che Erkennt­nis sein mag: Die The­men, die uns beschäf­ti­gen, in denen wir zu Hau­se sind und bei denen wir mit Sicher­heit plau­si­ble Argu­men­te haben, sind nicht not­wen­dig die­je­ni­gen, die die Wäh­le­rIn­nen als ers­tes beschäf­ti­gen. Die­se Erfah­rung machen schon lan­ge ande­re Grup­pie­run­gen, die mit eini­gem Recht davon aus­ge­hen, ihr Anlie­gen sei eines, das die Welt doch nicht igno­rie­ren kön­ne. Offen­sicht­lich reicht es nicht, zu einem Punkt der poli­ti­schen Aus­ein­an­der­set­zung kla­re Posi­tio­nen zu haben, wenn ansons­ten die Pro­gram­ma­tik schwam­mig bleibt. Das beginnt bei der "Schwarm­in­tel­li­genz" und hört bei der "Acht­sam­keit" nicht auf. Wenn dazu ein erheb­li­ches Aus­blen­den der Wirk­lich­keit kommt, blei­ben Ergeb­nis­se wie das jet­zi­ge kaum aus. Unter "Aktu­el­les" liest man noch heu­te auf der Web­sei­te: "Sechs Pro­zent wol­len uns sicher wählen".

Was bleibt?

Für mich die Ein­sicht, daß sich für die Kri­ti­ke­rIn­nen kaum etwas ändert. Eini­ge wer­den ihre Wun­den lecken, man­che resi­gnie­ren. Die meis­ten wer­den wei­ter­ma­chen, hof­fe ich. Der Wahl­tag hat schließ­lich nichts geän­dert dar­an, daß Kin­der wei­ter gequält und durch gen­tech­ni­sche "Imp­fun­gen" bedroht wer­den. Es hat sich nichts dar­an geän­dert, daß ent­ge­gen jeg­li­chen wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nis­sen ein Not­stands­re­gime auf­recht­erhal­ten wird. Wei­ter­hin gibt es die Plä­ne zur Total­über­wa­chung, sol­len Rech­te nur mit belie­bi­gen Zer­ti­fi­ka­ten "gewährt" werden.

Ich wer­de mich wei­ter an den alten Mar­cu­se halten:

https://​welt​rad​rei​se​.blog​spot​.com/​2​0​1​3​/​0​9​/​d​e​u​t​s​c​h​l​a​n​d​-​2​-​b​e​r​l​i​n​-​b​e​r​l​i​n​.​h​tml

61 Antworten auf „Nach dieser Wahl ist die Welt die gleiche wie davor“

  1. wird es jetzt mit scholz einen bun­des-mie­ten­de­ckel geben?
    wird die cdu von der regie­rungs­bank verdrängt?
    kommt lau­ter­bach, bleibt spahn?
    scholz war schon eine num­mer bei schrö­der, vor einer bun­des­kanz­le­rin mer­kel, ist das ein zurück­dre­hen des rades vor die ära merkel?
    "harzt" gehör­te zur dok­trin eines sys­tem­wech­sels: vom nach­sor­gen­den zum vor­sor­gen­den sozialstaat.
    jetzt kommt der vor­sor­gen­de gesund­heits­staat, wobei die vor­sor­ge pri­vat orga­ni­siert wird?
    wird es auch unter, mit scholz eine minis­ter­kon­fer­renz geben?
    wie wird sich das "neue" par­la­ment ein­füh­ren? wird es sich gleich wie­der selbst ent­mach­ten, entmächtigen?

  2. Mei­nes Ermes­sens ist gar nichts über­ra­schend beim Wahlergebnis.

    Auch 76.6 % Wahl­er­geb­nis ist rela­tiv ordent­lich und leicht wie­der gestie­gen gegen­über Vor­jah­re (auch wenn frü­her höher).

    Dass Coro­na Kri­tik nicht aus­reicht, um als Par­tei gewählt zu wer­den, scheint mir auch nicht über­ra­schend. Und klar, das Nich­wäh­len einer Coro­na-Kri­tik Par­tei sagt damit auch nichts über die Zufrie­den­heit mit der Coro­na Poli­tik aus.

    Ich den­ke die gros­sen Par­tei­en sind ein­fach immer weni­ger 'Volks­par­tei­en', also ver­lie­ren sie Antei­le. Aber es drän­gen sich die Alter­na­ti­ven dazu nicht auf. 

    Nach­denk­sei­ten hat­ten eine kur­ze Serie zu den Par­tei­en vor der Wahl und es ist klar, Nach­denk­sei­ten kommt von der War­te der 'alten SPD' und eher etwas Links. Hab sie nicht gele­sen, nur kurz über­flo­gen. Und kurz gesagt war die Aus­sa­ge wie ich sie ver­stan­den habe: 'Du kannst die Schwar­zen nicht wäh­len, die Roten nicht wäh­len, die Grü­nen nicht wäh­len, die Lin­ken nicht wäh­len, und die AfD sowie­so nicht wählen'…

    Aus mei­ner Sicht braucht es ein Umden­ken aller Par­tei­en. Es braucht ein Umden­ken der füh­ren­den Politiker. 

    Alle Par­tei­en haben auch an Kon­tur ver­lo­ren und ste­hen nur noch für Zeit­geist grösstenteils.

    Ich sehe eine Kri­se der Zivil­ge­sell­schaft. Von Ver­bän­den, Gewerk­schaf­ten, Uni­ver­si­tä­ten, Aka­de­mi­kern etc kommt zu wenig und zu wenig mit gesun­dem Menschenverstand.

    Auch die Gewal­ten­tei­lung funk­tio­niert noch weni­ger als zuvor und die Judi­ka­ti­ve ist fast ein Total­aus­fall als Ver­fas­sungs- und Rech­te­kon­trol­le, eben­so die Medien.

    Ich glau­be aber nicht, dass sich da schnell etwas verbessert…

    Hat irgend­ei­ne Par­tei noch ein eige­nes Kon­zept und Selbst­ver­ständ­nis und noch eines mit gesun­dem Men­schen­ver­stand, boden­stän­dig, grundrechteverankert?

    Das mit WEF, Trans-Atlan­tik und Nato Gefolg­schaft geht auch mit den jet­zi­gen und zukünf­ti­gen Spit­zen­kan­di­ta­ten und Par­tei­pro­gram­men wei­ter. Und dane­ben wer­den eben For­de­run­gen wohl einer nicht-reprä­sen­tier­ten Bevöl­ke­rungs­schich­ten ggf. 'wei­ter weg von der Mehr­heits­po­si­ti­on (ich sage nicht 'Mit­te')' triff­ten, logi­scher­wei­se ohne ech­ten Dia­log von den Mehrheitsrepräsentanten.

    Denk ich an Deutschland.…ich habe mir nur vor­ge­nom­men, wie der Dich­ter, mir eine fran­zö­si­sche Freun­din dem­nächst zu suchen…

    1. @ A‑w-n:
      Sie schrei­ben: "… Dass Coro­na Kri­tik nicht aus­reicht, um als Par­tei gewählt zu werden, …"
      Doch, es war und ist das ein­zi­ge Ziel der Par­tei, zuvor­derst und zual­ler­erst den Coro­na-Wahn­sinn sofort zu been­den. Ohne die Been­di­gung vom Coro­na-Wahn­sinn hat und macht es null Sinn, ande­re gesell­schaft­li­che The­men (as Par­tei) zu beackern. Sie ackern dann im offe­nen Voll­zug, ohne dass die­ser je wie­der besei­tigt, auf­ge­ho­ben würde.

      Die ande­ren Par­tei­en wer­den den offe­nen Voll­zug nicht besei­ti­gen. Auf die AfD haben vie­le Wäh­ler gesetzt und die AfD gewählt (beson­ders in den soge­nann­ten "neu­en" Bun­des­län­dern), aber die AfD ist längst Teil des herr­schen­den Sys­tems, hat sich in die­sem geüt­lich ein­ge­rich­tet, von Aus­nah­men – die es in jeder Par­tei gibt, aber zu weni­ge hier­vorn – beim Per­so­nal in den Par­tei­en abgesehen.

    2. "Dass Coro­na Kri­tik nicht aus­reicht, um als Par­tei gewählt zu wer­den, scheint mir auch nicht überraschend."

      Das ist doch völ­lig lächer­lich. Sie tun ja gera­de so, wie wenn wir hier in einem Land mit frei­en, nach allen Sei­ten offe­nen Medi­en leben wür­den und jeder bes­tens und rund­um infor­miert wäre.

      Coro­na-Kri­tik gibt es bei mehr als 50% der Bevöl­ke­rung. War­um soll­te also eine Par­tei, die die­se Kri­tik for­mu­liert, kei­nen Erfolg haben?

      Aus dem ein­fa­chen Grund, weil die Press­me­di­en das zu ver­hin­dern wussten.

  3. Wenn man sich nicht sel­ber anlü­gen will, dann war das so oder so ähn­lich zu erwar­ten.… zumin­dest Medi­al und in der Polit­bla­se. Wenn ich aber mich draus­sen im rea­len Leben umhö­re gibt es eine ande­re Welt, zum Glück. Ich habe nach nun fast 60 Jähr­chen gelernt das es bei den meis­ten Men­schen einen Anfüh­rer geben muss und der fehlt.
    Wenn ich mir die media­le Bla­se angu­cke, dann wird gera­de hef­tig dar­an gear­bei­tet eini­ger mas­sen heil aus der Sache her­aus zu kom­men bzw einen Schul­di­gen zu fin­den. Das ist immer gaaa­anz wichtig.
    Egal was jetzt kommt .… ich mach bei dem Quark nicht mit. Wer mich sehen will .… muss mit mei­nen Bedin­gun­gen leben oder es lassen.
    Und ich wer­de mich nicht anpas­sen an die feuch­ten Träu­me der .… (schreib ich jetzt bes­ser nicht)

  4. "Heißt das, die Wahl bedeu­te eine Zustim­mung zum Coro­na-Kurs?" und:
    "Auch wenn es eine schmerz­li­che Erkennt­nis sein mag: Die The­men, die uns beschäf­ti­gen, in denen wir zu Hau­se sind und bei denen wir mit Sicher­heit plau­si­ble Argu­men­te haben, sind nicht not­wen­dig die­je­ni­gen, die die Wäh­le­rIn­nen als ers­tes beschäftigen."

    .…dazu muss man sagen, das Stamm­wäh­ler immer Stamm­wäh­ler blei­ben wer­den. Bei­spiel: es gibt mas­sig Coro­na-Kri­ti­ker unter der AFD, selbst unter Grü­nen Wäh­lern, usw. Die wäh­len aber trotz­dem ihre Partei.

    Ich möch­te dar­an erin­nern, das es doch von irgend­wel­chen Jour­na­lis­ten vor ca einem hal­ben Jahr eine Befra­gung von Demons­tran­ten gab, die an den Anti-Ver­ord­nungs / für her­stel­lung der Grund­rech­te Demo teil­nah­men. Kann sich noch jemand erinnern?
    Da wur­de gesagt, das vie­le der Demons­tran­ten die Grü­nen wählen.

    Das Wahl­er­geb­nis heisst also nicht, das eine Mehr­heit die­sen "Notstand"s‑Unsinn möchte.

    PS: Jawoll! Wei­te­trma­chen! das gilt auch für den Coro­na-Unter­su­chungs­aus­schuss der super Arbeit leis­te! und für jeden ein­zel­nen "Que­ru­lan­ten" (nor­mal den­ken­de Men­schen / nicht so leicht beein­fluss­ba­re Menschen)!

    1. "… .…dazu muss man sagen, das Stamm­wäh­ler immer Stamm­wäh­ler blei­ben werden …"
      Auf mich trifft Ihr Halb­satz nicht zu, denn ich habe die­ses Mal die Lin­ken nicht gewählt, son­dern auf der Lan­des­lis­te die Par­tei die Basis und auf Bun­des­ebe­ne war die­se Par­tei nicht gelis­tet, jeden­falls in Ber­lin nicht.
      Auf Bun­des­ebe­ne habe ich die Grup­pie­rung der Frei­en Wäh­ler gewählt.
      Ich bin also eine der Wechs­ler von einer Par­tei zu einer ande­ren Par­tei, was das Wäh­len der Abge­ord­ne­ten-Kan­di­da­ten anbelangt.

      Ich habe vor paar Minu­ten mit einer Frau aus Sach­sen tele­fo­niert. Sie habe die spd gewählt, die sei bes­ser, als die cdu. Die älte­re Frau war sich der Tat­sa­che nicht gewahr, dass die spd den offe­nen Voll­zug wegen des "Corona"-Stusses erheb­lich mit zu ver­ant­wor­ten hat. Und beharr­te dar­auf, die spd sei­en die "Guten". Ich habe wegen der Mei­nung, die spd sei­en die Guten, bald Schnapp­at­mung bekommen.

      Die alte Dame sag­te mir noch, die Men­schen in Sach­sen und Meck­len­burg-Vor­pom­mern wüss­ten es nicht anders (als die spd zu wäh­len, statt die cdu) und vor der Wahl hat­ten die älte­re Dame und ich noch tele­fo­niert und sie sag­te mir, par­tout nicht die "neue Par­tei" (die Basis; Bol­le) zu wäh­len, weil die nicht genug Stim­men bekä­men. Hier dreht man sich dann mit den Aus­sa­gen im Kreis. Wenn Vie­le, die die Basis gewählt hät­ten, nun vor der Wahl gesagt haben, die Basis wür­de zu wenig Stim­men sowie­so bekom­men, dann bekommt die Basis zu kei­ner Zeit "genug Wäh­ler­stim­men", um je in ein Par­la­ment einzuziehen. 

      Ich bezwei­fel stark, dass jeder Wäh­ler das Sys­tem des Wäh­lens und das Par­tei­en­sys­tem durch­schaut. Die meis­ten set­zen auf "Köp­fe" und nicht auf die von den Par­tei­en gesetz­ten Themen.

    1. Genau so ist es. Und dar­um hat er auf­ge­hört, weil die Idio­ten von Zuschau­ern immer dann lach­ten, wo es ihm bit­ter Ernst war.

      Wie ver­mis­se ich die­sen Mann.
      Er war großartig.
      Kei­ner kam an ihn heran.

  5. "Aus mei­ner Sicht braucht es ein Umden­ken aller Par­tei­en. Es braucht ein Umden­ken der füh­ren­den Politiker. "

    Es braucht vor allem ein Mit- und Wei­ter­den­ken der­je­ni­gen, die
    sich als "mün­di­ge Bür­ge­rIn­nen" betrachten.

    Ich bin für die Abschaf­fung v. Par­tei­en, denn mit Simo­ne Weil
    gesprochen:
    »Der ers­te und genau genom­men ein­zi­ge Zweck jeder poli­ti­schen Par­tei ist ihr eige­nes Wachs­tum, und dies ohne jede Grenze.«
    und
    »Dass Par­tei­en exis­tie­ren, ist kein Grund, sie zu bewahren«

    https://​www​.dia​pha​nes​.de/​t​i​t​e​l​/​a​n​m​e​r​k​u​n​g​-​z​u​r​-​g​e​n​e​r​e​l​l​e​n​-​a​b​s​c​h​a​f​f​u​n​g​-​d​e​r​-​p​o​l​i​t​i​s​c​h​e​n​-​p​a​r​t​e​i​e​n​-​154

    1. @Ute Plass, wer soll denn Par­tei­en abschaf­fen? das müss­te ja durch eine Wahl im Par­la­ment abge­stimmt werden.

      Hier mal eine ande­re Sichtweise:
      Angeb­lich haben wir ja "Demo­kra­tie" das heisst (angeb­li­che) "Mit­be­stim­mung aller Bür­ger. Wel­che natür­lich durch Wah­len voll­zo­gen wird. Bis dahin stimmt das Pro­gramm auch, der Rest funk­tio­niert so gar nicht. Jede Par­tei will ja (angeb­lich) die Inter­es­sen ihrer Wäh­ler umset­zen. Die Ansich­ten sind ver­schie­den und des­halb gibt es vie­le Parteien.
      Hät­ten wir wirk­lich Demo­kra­tie, müss­ten sich also ALLE Ver­tre­ter ihrer jewei­li­gen Bür­ger zusam­men­set­zen und alle mit­ein­an­der reden um das bes­te für die Bür­ger und ihrer jewei­li­gen anschau­ung umzusetzen.

      Bis­her ist es aber wie bei Pfer­de­wet­ten: Der­je­ni­ge der gewinnt bestimmt über den Rest und über das jewei­li­ge Leben der ande­ren Menschen.

      ALLE Par­tei­en müss­ten sich also im Bun­des­tag tref­fen kön­nen, alle gleich­be­rech­tigt (ohne den Stim­men­quatsch, wie­viel Wäh­ler die­je­ni­ge Par­tei ver­tritt) mit gleich viel Sitzen .
      DAS wäre auf glei­cher Augen­hö­he und dann ergä­be die­ses Par­tei­en­sys­tem über­haupt mehr Sinn.
      Jede Par­tei als Ver­tre­ter ihrer jewei­li­gen Bür­ger, ver­han­delt das bes­te her­aus und kommt zu Wort.
      DAS wäre Gerecht und Demokratisch.

      1. @Andy
        Abschaf­fung von Parteien(Herrschaft)
        duerf­te vor allem ueber eine apO
        gehen.
        Sys­te­misch Ein­ge­heg­te haben dar­an kein Interesse.
        Im übri­gen ist das auch von Basis-Par­tei Leu­ten wie z. B. Wodarg als Ziel for­mu­liert worden.

    2. Sehen Sie, Frau Plass, aus eben­sol­chen "Gedan­ken" ent­springt das Unheil. Denn: Par­tei­en darf man nicht ver­bie­ten, weil sie (Wahl)Vereinigungen sind. Das steht als Ver­ei­ni­gungs­frei­heit in der Ver­fas­sung (Art. 9) und das ist auch sehr gut so.

      Was man ver­bie­ten kann, ja, muss, aber dar­auf kom­men die Leu­te wegen Dumm­heit halt nicht: die Par­tei­en­fi­nan­zie­rung durch Sie, Frau Plass, respek­ti­ve den Steu­er­zah­ler und sei­ne Frau. 

      Sowie per Gesetz her­zu­stel­len: die Dekla­rie­rungs­pflicht eines jeden Spendencents.

      Anders gesagt: eine Par­tei ist dann ent­we­der eine, die die Kapi­tal­sä­cke finan­zie­ren oder eine, die ihre Mit­glie­der tra­gen. Dann weiß man, was man wählt.

      Ver­ste­hen Sie? Es wur­de aus Ihrem, sagen wir, fal­schen, Res­sen­ti­ment ein Schuh plötzlich.

      Rich­ten Sie dem Herrn Asch­mon­eit gute Grü­ße aus! Der ist so mit sei­nen Dau­men beschäf­tigt, der weiß nicht mehr, wo links und rechts ist.

      1. @Weißer Rabe
        Hm, ver­ste­he nicht?
        Direk­te Demo­kra­tie (Volks­ent­scheid, Bür­ger­rä­te per Los­ver­fah­ren..) ist bei den sog. eta­blier­ten Par­tei­en nicht zu finden.

      2. @Ute Plass Weil Sie dar­über schrei­ben, was man ver­än­dern müss­te – dann das Umden­ken aller Parteien.
        Die den­ken nicht dar­an, "umzu­den­ken."
        Für die­ses blö­de Volk , von denen die wenigs­ten ewas hin­ter­fra­gen, sol­len die umden­ken ? Warum ?
        Und was heißt"direkte Demokratie?"
        Wir haben zur Zeit über­haupt kei­ne Demokratie.…

  6. [Zitat an]Es hat sich nichts dar­an geän­dert, daß ent­ge­gen jeg­li­chen wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nis­sen ein Not­stands­re­gime auf­recht­erhal­ten wird. Wei­ter­hin gibt es die Plä­ne zur Total­über­wa­chung, sol­len Rech­te nur mit belie­bi­gen Zer­ti­fi­ka­ten "gewährt" werden.[Zitat aus]

    so schwarz wür­de ich nicht sehen. Ich möcht dar­an erin­nern was ich kürz­lich hier gepos­tet habe:

    [Zitat an]Die Regie­run­gen haben näm­lich jetzt schon ihre Muni­ti­on an Glaub­wür­dig­keit im gro­ßen und gan­zen ver­schos­sen – die Spat­zen­ka­no­ne ist leer, und es ist nur mehr eine Fra­ge der Zeit bis das Kar­ten­haus zusam­men­fällt – freu mich schon [Zitat aus]
    …und…
    [Zitat an]Zudem glau­be ich, dass das Kar­ten­haus dem­nächst zusam­men­bre­chen, und die Impf­pro­pa­gan­da dar­auf­hin gestoppt, wird. Stich­wort: Contergan-Skandal[Zitat aus]

    Davon bin ich fest überzeugt,
    Der Ösi

    1. An den Con­ter­gan-Skan­dal denkt doch heu­te nie­mand mehr, denn dann
      hät­ten sich nicht Mil­lio­nen Men­schen die Brü­he in den Arm ram­men lassen.

  7. "Wenn Wah­len etwas ändern wür­den, wären sie ver­bo­ten" – schrieb einst in der Wei­ma­rer Repu­blik Kurt Tuchol­sky und die­se sar­kas­ti­sche Bemer­kung passt auch pri­ma in unse­re Zeit. Dies­mal fand ich es jedoch beson­ders auf­fäl­lig wie unpo­li­tisch der Wahl­kampf durch Medi­en und Par­tei­en geführt wur­de. In den Kan­di­da­ten­run­den ging auch nur sel­ten um die wirk­lich rele­van­ten Fra­gen, so dass es am Ende eigent­lich nur dar­um ging ein lin­kes Bünd­nis aus SPD, Grü­nen und Lin­ken zu ver­hin­dern. Es zeig­te sich somit auch – mal wie­der – dass die Medi­en­häu­ser durch Jour­na­lis­ten beherrscht wer­den für die ein Fried­rich März zur Mit­tel­schicht gehört und die des­halb längst jeden Bezug zur Lebens­wirk­lich­keit der meis­ten Wäh­ler ver­lo­ren haben. Bei einem Wahl­kampf geht es dort nur dar­um den Leu­ten ein­zu­re­den, dass jede Alter­na­ti­ve zu der kata­stro­pha­len neo­li­be­ra­len Poli­tik unwähl­bar ist. 

    Das The­ma Coro­na fällt also auch in die­ses Mus­ter: Seit fast zwei Jah­ren wird den Leu­ten ein­ge­bläut, dass man mit Coro­na genau­so umge­hen muss wie mit einer Tier­seu­che in einer Mas­sen­tier­zucht und dass es des­halb kei­ne Alter­na­ti­ve zum Lock­down und Durch­imp­fung gibt. Durch geziel­te Mani­pu­la­ti­on ist dadurch das Kunst­stück gelun­gen, dass Vie­le an die­se Erzäh­lung glau­ben und eine Poli­tik befür­wor­ten, die ein­deu­tig eine brei­te schäd­li­che Wir­kung in der Gesell­schaft ent­fal­tet. Das geschieht jedoch oft aus rei­ner Ahnungs­lo­sig­keit her­aus, denn wer weiss schon, dass eine Milch­kuh in einem Mas­sen­be­trieb nur ca. 5 Jah­re alt wird und dabei regel­mä­ßig Imp­fun­gen und Medi­ka­men­te erhält, die aber auch unter guten Bedin­gun­gen locker 20 Jah­re alt wer­den kann? – Wenn wir ehr­lich sind, dann wis­sen die meis­ten Men­schen kaum etwas dar­über wie das gan­ze bil­li­ge Fleisch ent­steht und dass eini­ge von uns genau­so bemitt­lei­dens­wert leben wie das ein­ge­pferch­te Vieh. 

    https://​eugyp​pi​us​.sub​stack​.com/​p​/​w​e​-​a​r​e​-​a​l​l​-​c​a​t​t​l​e​-​now

  8. Außer­dem: wer kann denn eigent­lich beur­tei­len, dass das The­ma "Coro­na" bei der Wahl nicht aus­schlag­ge­bend war. Dass die Mer­kel Par­tei ziem­lich eins auf den Deckel bekom­men hat, hat sicher auch ua. da sei­ne Wur­zeln, das ein­zig Tröst­li­che, immerhin!

    1. Dem ist wohl so! Ich fin­de es sehr auf­fäl­lig wie die Uni­on in der Flä­che abge­baut hat, z.B. im länd­li­chen Nie­der­sach­sen, wo die CDU eng ver­bun­den ist mit dem Bau­ern­ver­band, Land­volk und ande­ren bäu­er­li­chen Orga­ni­sa­tio­nen. Das sieht man dar­an, dass in man­chen Wahl­krei­sen ein Uni­ons­kan­di­dat die Erst­stim­men über die regio­na­le Bekannt­heit noch gewin­nen konn­te, aber die Zweit­stim­men an die SPD gingen. 

      Die Uni­on hat die­se Wahl jeden­falls kra­chend ver­lo­ren, bloß es wird so durch die MSM gar nicht kom­mu­ni­ziert, wohl um Laschet zu hel­fen die Macht für die Uni­on zu erhalten.

  9. Herr Asch­mon­eit, Apperçue: 

    Kin­der wer­den nicht nur durch "Imp­fun­gen" bedroht, son­dern auch durch den "Kli­ma­wan­del".

    Und um ein Miss­ver­ständ­nis aus­zu­schlie­ßen: bei der "Pan­de­mie" han­delt es sich nicht um eine Pan­de­mie und beim "Kli­ma­wan­del" nicht um eine Erhö­hung der Atmo­sphä­ren­tem­pe­ra­tur, vul­go Klimawandel.

    Son­dern: um Ter­ror einer ein­ge­schwo­re­nen Ban­de um den Geld­sack (und Trot­tel) Gates. Zual­ler­erst gegen Kinder.

    Wie das mög­lich ist? Nun, es sind die Leu­te zu sehr Trot­tel. Bezie­hungs­wei­se, die Trot­tel sind in der Mehr­heit. Da könn­te man bei Pla­ton mal nachschlagen.

    Und links ist, wo der Dau­men rechts ist.

    Und wie es um den Zwangs­cha­rak­ter bestellt ist, kann man mei­nes Wis­sens bei Mar­cu­se nicht nachlesen.

      1. Ja, und mor­gen fal­len wegen "Pan­de­mie" die Leu­te wie­der mal tot auf der Stra­ße um. Wenn man sie nicht zuvor spritzt. 

        Die Pil­ze, Herr Asch­mon­eit, die wären nett. Die könn­te man zu den 1,4 Mil­li­ar­den Chi­ne­sen expor­tie­ren. Die mögen so ger­ne Pil­ze und haben so viel Hun­ger in der Menge. 

        Weni­ger nett SIND die Wind­rä­der, die wie Pil­ze wegen "Kli­ma­wan­del" geschos­sen sind. 

        Inso­fern: trifft das Bild! Wenn die Land­schaf­ten frü­her auch nicht mit den Wind­rä­dern zer­stört waren, was aber in Frank­reich schon ver­bo­ten wur­de, so hör­te ich hoffnungsfroh.

        Ich tre­te übri­gens für einen Kli­ma­wan­del ein. Im über­tra­ge­nen Sinn.

        1. Das all­ge­mei­ne "Kli­ma" in Deutsch­land hat sich jeden­falls, oder bes­ser offen­sicht­lich, gewan­delt. Obwohl der Herr Gates doch dage­gen ist! Der meint das aber anders! Der spricht von sei­nem Durch­zug im Kopf und den Penun­zen, die er sprit­zen lässt. 

          Wie bekloppt muss man eigent­lich sein? Da tre­ten ein Herr Gates und ein Herr Schwab auf, erzäh­len was vom Pferd, sprit­zen die Leu­te tot und krie­gen sich vor Lachen nicht mehr ein, dass die Leu­te Angst vorm "Kli­ma­wan­del" haben. Anstatt vor dem, den sie per­fi­de los­ge­tre­ten haben. 

          Wie bekloppt muss man eigent­lich sein, sol­chem Unwe­sen auf den Leim zu gehen?

          1. @sv: Das hört sich an, als ob Wah­len sonst immer wohl­über­legt und ohne Pro­pa­gan­da abge­gan­gen wären. Ängs­te wur­den schon immer geschürt, vor den Rus­sen und Kom­mu­nis­ten (eine Zeit­lang als Dop­pel­mons­ter), vor den lang­haa­ri­gen Stu­den­ten, den mes­ser­mör­de­ri­schen Migran­ten­jungs und Isla­mis­ten… Die Rei­he ist end­los. Immer ging es dar­um, "die da unten" gegen­ein­an­der auf­zu­het­zen, auf daß sie nicht auf die Idee kom­men, nach Gemein­sam­kei­ten zu schau­en und glei­chen Geg­nern. Das Glei­che pas­siert, wenn man Men­schen, die sich um Umwelt und Kli­ma sor­gen, in Stel­lung bringt gegen die, die fürch­ten man neh­me ihnen ihr Auto weg.

        2. @sv und aa

          Als ich im März ange­fan­gen habe, mich mit dem Ein­fluss des WEF auf die UN zu beschäf­ti­gen, habe ich nicht erwar­tet zu fin­den wie umfas­send und weit zurück­rei­chend die­ser Ein­fluss ist, der mit der Grün­dung des WEF und dem Club of Rome zusammenhängt!!

          Es ist der Club of Rome, der nicht nur damit begann, die Panel-Rechen­me­tho­de für alle Lebens­be­rei­che ein­zu­füh­ren, son­dern auch, end­lich das gelieb­te The­ma "Bevöl­ke­rungs­bom­be" mit dem Kli­ma­wan­del anstel­le der frü­he­ren und fal­si­fi­zier­ten Nah­rungs­knapp­heit zu rechtfertigen.

          Auf die angeb­li­che Bevöl­ke­rungs­ex­pol­si­on fal­len beson­ders ger­ne die Rech­ten rein, nicht ahnend, dass sie damit selbst der grü­nen Agen­da auf den Leim gehen.

          Ist daher die Agen­da 21, jener Geschäfts­plan, der mit allen Aus­läu­fern zwi­schen UN und WEF erstellt (!) wor­den ist, in allen Tei­len falsch?

          Ich behaup­te zweierlei:

          1. was in ers­ter Linie falsch ist, ist die Panel­me­tho­de. Zah­len und auch Wis­sen­schaft bil­den NIEMALS alle Ein­fluss­fak­to­ren ab, daher ist es wich­tig, die Men­schen nicht nur als Fei­gen­blatt ein­zu­be­zie­hen, die mit den The­men vor Ort stän­dig zu tun haben, also Ärz­te und Pati­en­ten bei der Gesund­heit, Land­wir­te und Her­stel­ler bei den Pro­duk­ten. Das aber geschieht nur per "Befra­gung" – d.h. die Prak­ti­ker dür­fen beant­wor­ten, was Wis­sen­schaft­ler sich aus­ge­dacht haben , nicht umgekehrt!

          2. in zwei­ter Linie falsch ist der Irr­tum, man kön­ne mit Kon­zern-Manage­ment-Metho­den die Umwelt gestal­ten. Das funk­tio­niert noch nicht mal mit Tech­no­lo­gie – auch die IR oder medi­zi­ni­sche Erfin­dun­gen gehen auf ein­zel­ne For­scher zurück, nie­mals wur­den sie von ein­fäl­ti­gen Mana­gern bewirkt oder von eben­sol­chen Politikern.

          Aus die­sen bei­den Punk­ten lei­tet sich nicht ab, dass die The­men falsch sind, ABER:

          1. unab­hän­gi­ge Wis­sen­schaft­ler und Prak­ti­ker wären gehal­ten, die gemach­ten Aus­sa­gen der Manager"huren" nach­zu­prü­fen und 

          2. die Lösun­gen müs­sen aus der Pra­xis kom­men, OHNE zuvor als Pro­jekt­för­de­rung ver­ge­ben wor­den zu sein an Kon­zer­ne, die ihre eige­ne Bestel­lung vor­for­mu­liert haben.

          Der­zeit sieht es in der EU so aus, dass Black­Rock die Vor­ga­ben für die Auf­trags­ver­ga­be (ESG) selbst schreibt und auch gleich selbst prüft. Viel zu wenig beach­tet in die­sem Kon­text die dis­kre­te Kas­te der WIRTSCHAFTSPRÜFER, der Big­Four, die die Kon­zer­ne bera­ten und prü­fen und weit­ab jeder Unab­hän­gig­keit sind.

          Die BASIS ist eine Bür­ger­initia­ti­ve getra­gen von der Empö­rung, wie gemein die Mäch­ti­gen doch sind. Ich fra­ge mich, wo sie frü­her hin­ge­se­hen haben? Es sind die glei­chen Leu­te, die den Irak mit erfun­de­nen Grün­den zusam­men­ge­bombt haben, die in Afgha­ni­stan Uran­mu­ni­ti­on ver­wen­det haben. Es sind auch die sel­ben Leu­te, die all die Jahr­hun­der­te schon blu­ti­ge Erobe­rungs­feld­zü­ge durch­ge­führt haben und aus­schließ­lich für Raub­zü­ge und den eige­nen Macht­er­halt den Nahen Osten desta­bi­li­siert und bekriegt haben – immer mit der schmut­zi­gen Flag­ge "Men­schen­rech­te". Ja, nun machen sie das glei­che eben mit uns – so what? 

          Ande­rer­seits: wür­de sich die Basis wirk­lich ernst­haf­ter poli­ti­scher Arbeit wid­men, hät­te sie noch weni­ger Zustim­mung, denn die Agen­da 21 – so wie oben skiz­ziert – ist als Hei­lig­tum der­ar­tig über Jahr­zehn­te ein­ge­bläut wor­den, dass jeder der sie kri­tisch anfas­sen wür­de, gestei­nigt wür­de. Das glei­che im Übri­gen mit den Men­schen­rech­ten – ihren Pfer­de­fuß beginnt man gera­de zu ahnen, jenen Pfer­de­fuß, der sie schon immer für Plün­de­run­gen ande­rer Län­der taug­lich mach­te, auch wenn sie davon nicht spricht. Der Trick ist die Defi­ni­ti­on des "Men­schen": den in den Augen des Wes­tens sind ande­re Kul­tu­ren "unmensch­lich", und Un(ter)menschen fal­len nicht unter Men­schen­rech­te – weder Unge­impf­te noch die erneut ange­fein­de­ten "Schur­ken­staa­ten" Chi­na und Russ­land. Men­schen­rech­te wer­den reli­gi­ös über­schätzt – in ihnen steht aber nur, dass der Staat sich nicht an Men­schen ver­grei­fen darf. Nach­dem ER bestimmt hat, wer als Mensch gilt, wel­chen Kri­te­ri­en er genü­gen muss.

          Es gäbe unend­lich viel zu tun. Aber dafür ist es zu spät. Die Geschich­te dürf­te dem Wes­ten eine Leh­re ertei­len, die er nicht ver­ges­sen wird. Er hat sich viel zu lan­ge in die Tasche gelo­gen und tut es bis heute.

          Die LÜGE und die SCHEU, tabui­sier­te The­men anzu­se­hen, sind die Ursa­che für die Mise­re des Westens.

        3. @sv "Ja, und mor­gen fal­len wegen "Pan­de­mie" die Leu­te wie­der mal tot auf der Stra­ße um. Wenn man sie nicht zuvor spritzt. "
          Spahn und Lau­ter­bah kön­nen sie ja dann von den Sta­ßen ein­sam­meln und in Müll­sä­cke packen, denn da das ja alles Unge­impf­te sind, bekom­men die auch kein Begräb­nis, son­dern wer­den vor den Toren auf Müll­de­po­nien abge­la­den die dann ange­zün­det wer­fen, damit sich kei­ne Seu­che ausbreitet.
          Alles ist bei die­sen Irren und in die­sem Land möglich 

          Herr Asch­mon­eit könn­te mal nach Schles­wig-Hol­stein fah­ren, um die gan­zen Tie­re unter den Wind­rä­dern einzusammeln.

        4. Wie wer­den aus­ran­gier­te Wind­kraft­an­la­gen entsorgt?

          https://duckduckgo.com/?t=ffab&q=Entsorgung+Windr%C3%A4der+Fl%C3%BCgel&ia=web

          Z.Bsp.: https://​www​.geo​.de/​n​a​t​u​r​/​o​e​k​o​l​o​g​i​e​/​5​7​0​4​-​r​t​k​l​-​t​e​c​h​n​i​k​-​w​i​e​-​e​n​t​s​o​r​g​t​-​m​a​n​-​w​i​n​d​k​r​a​f​t​f​l​u​e​gel

          "Über 20 000 Wind­tur­bi­nen dre­hen sich zwi­schen Nord­see und Alpen. In den nächs­ten Jah­ren errei­chen nur weni­ge der Roto­ren ihre Alters­gren­ze. Ab 2020 aber wird es ernst: Dann müs­sen jähr­lich mehr als 15 000 Ton­nen Flü­gel­ma­te­ri­al ent­sorgt wer­den. Die Kon­zep­te dafür sind die Her­stel­ler größ­ten­teils noch schul­dig. Wäh­rend die Beton- und Metall­tei­le wie Turm und Gene­ra­tor sich recht ein­fach ver­wer­ten las­sen, sind die aus Kunst­stof­fen gefer­tig­ten Rotor­blät­ter eine ech­te Her­aus­for­de­rung: Sie ent­hal­ten Gif­te."

          Ver­gra­ben ist eine Methode:

          https://t.me/s/fragunsdoch_WWG1WGA/11748

  10. „Wenn Wah­len etwas ändern wür­den, wären sie ver­bo­ten“ [Tuchol­sky?]

    Immer­hin hat die­Ba­sis nach aktu­el­lem Stand 1,4% geschafft. Das ist nicht nichts! Hun­dert­tau­sen­de haben die gewählt.

    1. @Wahlberechtigter, das stimmt. DANKE!
      Aber es ging ja in ers­ter Linie dar­um wenigs­tens einen Kan­di­da­ten in den Bun­des­tag zu bekom­men, mehr eigent­lich nicht.
      Der Coro­na-Aus­schuss woll­te und will, alle Mög­lich­kei­ten inner­halb die­ses Staa­tes aus­schöp­fen, also neben Gerichts­pro­zes­sen und Aufklärung.

  11. Das Dum­me an die­ser Art von Demo­kra­tie ist, daß Wäh­ler glau­ben Par­tei­en hät­ten unter­schied­li­che Zie­le und unter­schied­li­che Pro­gram­me und wür­den die Inter­es­sen der Wäh­ler vertreten. 

    Ein Ver­gleich: Schein­hei­lig schrei­ben BRD-Par­tei­en den Aus­bau von Stra­ßen und Was­ser­lei­tun­gen in ihr Pro­gramm. In Wirk­lich­keit jedoch sind desi­gnier­te Pri­vat­un­ter­neh­men längst beauf­tragt und im Hin­ter­ger­grund lau­fen die Spe­ku­la­ti­ons­ge­schäf­te um die Prei­se in die Höhe zu trei­ben. Was letzt­end­lich dazu führt daß so man­cher Anrai­ner sein Haus und Hof ver­kau­fen muß. Ist das Demo­kra­tie!? Nein ganz bestimmt nicht son­dern All­tag im Westen!

    Den ers­ten Aus­bau der F87 (heu­te B87) im Mitt­le­ren Ilm­tal (Thü­rin­gen) habe ich zu mei­ner Schul­zeit erlebt (1965) und auch damals schon ver­stan­den daß es da nicht um pri­va­te Inter­es­sen geht son­dern um Bedürf­nis­se, sprich die bes­se­re Ver­sor­gung mit Waren täg­li­chen Bedarf. Eben­so war der Bau der Was­ser­lei­tung und Abwas­ser­ver­sor­gung im Nach­bar­ort ein wei­te­rer Schritt zur Ver­bes­se­rung der Lebens­qua­li­tät und dafür muß­te nie­mand einen Extra Zet­tel in irgend­ei­ne Wahl­ur­ne schie­ben. Denn all die­se Din­ge waren die Zie­le der sozia­lis­ti­schen Pro­duk­ti­on und in jedem 5‑Jahresplan ver­bind­lich gere­gelt. Und dafür muß­te nie­mand in der DDR sein Haus und Hof verkaufen!

    So geht Demo­kra­tie! Es lebe die Deut­sche Demo­kra­ti­sche Republik!

    1. @aa: Dass auch Anhän­ger des per­fi­den (und stin­ken­den) Sta­si­staats bei Ihnen sind: kann man Ihnen nicht vor­hal­ten. Es demons­triert sogar, war­um das, was der Herr beklagt – man­gel­be­haf­te­te Demo­kra­tie – exis­tiert. Aus Man­gel an Demo­kra­ten näm­lich. Das war vor dem Hit­ler auch schon so.

  12. Egal wo man poli­tisch steht, die Wahl ist für alle Par­tei­en ein Fias­ko. Die gro­ßen Par­tei­en schaf­fen mit ach und krach ein Vier­tel der Wäh­ler zu errei­chen, und die Oppo­si­ti­ons­par­tei­en gewin­nen und ver­lie­ren mar­gi­nal, schaf­fen aber auch kei­ne Mehrheiten. 

    Genau genom­men waren SPD und CDU immer nah am Bür­ger, das ist vor­bei. Die bei­den ran­gie­ren nun auf Augen­hö­he mit FDP, AfD und Grü­nen. Die Lin­ke hat sich kom­plett erledigt. 

    Es zeigt, dass die Poli­tik zu sehr auf Twit­ter und ihren eige­nen Medi­en (im Pres­se­be­reich gehört fast alles ent­we­der der SPD oder CDU) hört. Das ist gefähr­lich, weil sie offen­kun­dig kei­ne Ahnung über die Rea­li­tät im Lan­de haben. Sie regie­ren also blind, und von der Sub­stanz leben ist nicht mehr. 

    Die Bür­ger sind zu alt (mit oder ohne Ein­wan­de­rung, vie­le Alte wer­den kei­ne Pfle­ge mehr bekom­men), die Lebens­hal­tungs­kos­ten exor­bi­tant hoch (Strom, Mie­te, Lebens­mit­tel stei­gen auch), die Kri­mi­na­li­tät nicht mehr unter Kon­trol­le und wirt­schaft­lich bis auf weni­ge Spe­zi­al­bran­chen nicht mehr kon­kur­renz­fä­hig. Inno­va­ti­on und For­schung spielt in Deutsch­land kei­ne Rol­le mehr. 

    Viel­leicht soll­te man die nächs­ten Jah­re nut­zen, um aus­zu­wan­dern. Das das kom­men­de Polit­per­so­nal es bes­ser kann, als die Sim­pel von heu­te, darf man sich abschminken.

  13. @ aa – "Immer ging es dar­um, "die da unten" gegen­ein­an­der auf­zu­het­zen, auf daß sie nicht auf die Idee kom­men, nach Gemein­sam­kei­ten zu schau­en und glei­chen Geg­nern. Das Glei­che pas­siert, wenn man Men­schen, die sich um Umwelt und Kli­ma sor­gen, in Stel­lung bringt gegen die, die fürch­ten man neh­me ihnen ihr Auto weg."

    Par­tei­en, die gewählt wer­den wol­len suchen und finden
    immer Spaltthemen.

    Des­halb plä­die­re ich ja für die Abschaf­fung v. Par­tei­en bzw.
    Par­tei-Herr­schaft und Par­tei­pri­vi­le­gi­en. Dass dies nicht von heu­te auf mor­gen pas­siert, geschenkt.
    Kla­gen ist o.k. , doch bit­te nicht dar­in verharren.
    Kon­struk­ti­ve Ideen gibt es zuhauf , sie­he z.B. Initiative
    MEHR DEMOKRATIE, was nicht heißt, das ist der Weisheit
    letz­ter Schluss.
    Bünd­nis­se über Par­tei­en und Ideo­lo­gien hin­aus sind ange­sagt. Wie soll denn sonst das gute Leben aller auf den Weg kommen?

  14. "Wei­ter­ma­chen" fin­de ich gut, aber das Ziel soll­te nicht der Fried­hof sein.

    Ich stel­le mir das so vor: Ange­la Mer­kel, Ursu­la von der Ley­en, Jens Spahn, Lothar Wie­ler und viel­leicht noch ein paar B‑Promis wie der bay­ri­sche Minis­ter­prä­si­dent und Karl Lau­ter­bach zusam­men in einer Zel­le hin­ter Git­tern. Gemein­sam hal­ten sie ein gro­ßes Schild in die Kamera:

    Thank you Bill for Leadership
    (Wir weden sie­ben Mil­li­ar­den Men­schen impfen) 

  15. Her­bert Marcuse
    aus: Das Ende der Utopie
    "Alle mate­ri­el­len und intel­lek­tu­el­len Kräf­te, die für die Rea­li­sie­rung einer frei­en Gesell­schaft ein­ge­setzt wer­den kön­nen, sind da. Daß sie nicht für sie ein­ge­setzt wer­den, ist der tota­len Mobi­li­sie­rung der bestehen­den Gesell­schaft gegen ihre eige­ne Mög­lich­keit der Befrei­ung zuzu­schrei­ben. Aber die­ser Zustand macht in kei­ner Wei­se die Idee der Umwäl­zung selbst zu einer Utopie."

    Ich fin­de, die Bil­der aus dem Link unter­halb des Grab­stein-Bil­des und die Musik ("Die Nacht ist vor­bei, die bösen Geis­ter sind weg.….") ermun­tern eher aktiv zu wer­den, etwas zu tun, das gut tut, sich zu bewe­gen und Kraft zu sam­meln – ich habe kein ande­res Wahl­er­geb­nis erwar­tet, wie auch?

  16. Dan­ke für die schö­ne Zusam­men­fas­sung. Hat sogar mei­nen Über­druß (https://​sai​lers​blog​.de/​2​0​2​1​/​0​9​/​2​7​/​p​e​r​i​p​h​e​r​e​-​n​o​t​a​t​e​-​e​s​-​d​r​i​e​s​s​t​-​u​e​b​e​r​-​d​i​e​-​d​i​e​-​d​ie/) im nach­hin­ein etwas gemil­dert. Und jetzt gehe ich mit Mar­cu­se ins Bett, das scha­det wirk­lich niemandem.

  17. Von Zustän­den in Wahl­lo­ka­len in Ber­lin (lei­der ist der gesam­te Text hin­ter der Bezahl­schran­ke, nur der Teaser des Tex­tes ist frei zugänglich).
    https://​plus​.tages​spie​gel​.de/​b​e​r​l​i​n​/​w​a​h​l​p​a​n​n​e​n​-​i​n​-​b​e​r​l​i​n​-​l​a​n​d​e​s​w​a​h​l​l​e​i​t​e​r​i​n​-​l​e​h​n​t​-​r​u​e​c​k​t​r​i​t​t​-​v​o​r​e​r​s​t​-​a​b​-​2​6​4​4​1​2​.​h​tml

    Ich hof­fe, in Ber­lin fin­den noch­mal kom­mu­na­le Wah­len statt, die­ses Mal in geord­ne­ten Verhältnissen.
    Pein­lich, was sich der Senat von Ber­lin wie­der leis­te­te. Grauenhaft.

  18. Zum The­ma "Kli­ma­wan­del", weil es in den Kom­men­ta­ren aufkam:

    Auch die­ses The­ma ist poli­tisch auf­ge­heizt, "Kli­ma­schutz­be­we­gung" vs. "Kli­ma­wan­del­leug­ner".

    Genau wie Coro­na ist das The­ma viel­schich­tig und kom­pli­ziert. Zu kom­pli­ziert für ein­fa­che Ant­wor­ten und ein­fa­ches Lagerdenken.

  19. Ich bin zwar über den Begriff "Bla­se" nicht beson­ders glück­lich, Aber es stimmt natür­lich, dass der Coro­na-Wahn kein Wahl­the­ma war, schon gar nicht ein ent­schei­den­des. Dies liegt aus mei­ner Sicht aber auch dar­an, dass kei­ne der eta­blier­ten Par­tei­en hier aus dem all­ge­mei­nen Nar­ra­tiv aus­ge­schert ist. Ein The­ma braucht immer eine Sam­mel­stel­le, an der sich die ent­spre­chen­den Inter­es­sier­ten sam­meln kön­nen. So ist es bei den Grü­nen : ihnen wird Kom­pe­tenz in der sehr schwam­mi­gen Fra­ge der "Kli­ma­po­li­tik" zuge­schrie­ben, daher sam­melt sich dort eine wil­de Mischung aus Leu­ten, die gar nicht zur sons­ti­gen pro­gram­ma­ti­schen Ziel­grup­pe der Grü­nen (den gut bezahl­ten städ­ti­schen Ange­stell­ten bzw. Beam­ten) gehören.
    Die Basis­par­tei ist zu neu, die AFD hat das The­ma nicht rich­tig ange­fasst und ist für vie­le auch ein­fach "bäh". Und man darf auch nicht ver­ges­sen: wir Coro­na-Rea­lis­ten sind (nicht gera­de über­ra­schend) ein ziem­lich indi­vi­dua­lis­ti­scher Hau­fen mit teil­wei­se sehr kla­ren Vor­stel­lun­gen, denen eine eini­gen­de, kon­struk­ti­ve Klam­mer fehlt und die ger­ne kri­tisch hin­se­hen. Vor unse­ren gestren­gen Augen Gna­de zu fin­den ist nicht gera­de ein­fach. Das macht einer­seits einen Teil unse­res Charmes aus, ist aber als Grund­la­ge für eine rele­van­te Wahl­be­ein­flus­sung eher hinderlich 😀
    Man schaue sich das Ergeb­nis der Tier­schutz­par­tei (1,6 Pro­zent) an. Es gehört nicht viel dazu, um den Gedan­ken­gang "Ich will kei­nen von den Ver­bre­chern wäh­len, wer klingt denn sym­pa­thisch? Oh, Tier­schutz, klas­se, nehm ich" nachzuvollziehen.
    Natür­lich wäre selbst bei einer eta­blier­ten, dem Wahn ent­ge­gen tre­ten­den Par­tei das Wahl­er­geb­nis nicht fun­da­men­tal anders gewe­sen, aber das Poten­ti­al für eine gewis­se Ver­schie­bung wäre da gewesen.

    Für uns bleibt in der Tat alles beim Alten, aber ist das neu? Das ken­nen wir doch auch aus Vor-Coro­na-Zei­ten. Las­sen wir uns davon nicht entmutigen. 

    Ich schlie­ße eben­falls mit den Wor­ten eines ande­ren gro­ßen Den­kers (hihi), der auf die Fra­ge, was er denn den Nie­der­sach­sen noch mit auf den Weg geben wol­le, wie folgt ant­wor­te­te: "Drei Wor­te: Bleibt wie ihr seid."
    (Ger­hard Schrö­der, 1997, auf der Früh­s­ty­ra­dio-CD "Schrö­der").

    1. @Rocku o’Roll: "Sonst noch was? Ach­ja, die Tier­schutz­par­tei zieht – Stand jetzt – in die Bezirks­ver­samm­lun­gen von Span­dau (4,5 Pro­zent), Mar­zahn-Hel­lers­dorf (5 Pro­zent), Lich­ten­berg (4,5 Pro­zent) und Trep­tow-Köpe­nick (3,7 Pro­zent) ein. Wauw." News­let­ter des "Tages­spie­gel" vom 27.9.

  20. "Und die "Basis"?
    Hier wird die Enge unse­rer Bla­se erkennt­lich. Auch wenn es eine schmerz­li­che Erkennt­nis sein mag: Die The­men, die uns beschäf­ti­gen, in denen wir zu Hau­se sind und bei denen wir mit Sicher­heit plau­si­ble Argu­men­te haben, sind nicht not­wen­dig die­je­ni­gen, die die Wäh­le­rIn­nen als ers­tes beschäftigen."

    Das ist doch kom­plet­ter Unsinn. Die Par­tei die­Ba­sis hat ganz ein­fach kein Schwein gekannt – die Press­me­di­en-Nut­zer sowie­so nicht oder höchs­tens als "Pfui-Bäh-Querdenker-Coronaleugner"-Partei – und ein gan­zen Hau­fen unpo­li­ti­scher Men­schen, die sich aber schon längst von dem gan­zen Schwach­sinn abge­wandt haben – wuss­ten auch nichts von die­Ba­sis. Ich war beim Fly­er­ver­tei­len immer wie­der erstaunt von der Reak­ti­on: "Ken­nen ich nicht. Ist ja interessant."

    Neh­men wir mal an, dass von dem gesam­ten Wäh­ler­po­ten­ti­al für die­Ba­sis, also den Leu­ten die die­Ba­sis hät­ten wäh­len kön­nen wenn sie die hät­ten rich­tig ein­ge­ord­net bekom­men hät­ten, viel­leicht 50% tat­säch­lich die­Ba­sis kann­ten – und von denen wie­der­um wur­den vie­le durch fal­sche Über­le­gun­gen ver­führt oder gelei­tet, etwa die "Begrün­dung" eine Stim­me für eine Par­tei, die unter der 5%-Hürde bleibt, wäre eine ver­lo­re­ne Stim­me (wie wenn die ande­ren Stim­men irgend­was gewin­nen oder ver­än­dern wür­den …) und die des­halb was ande­re gewählt hatten.

    Das Ergeb­nis von die­Ba­sis könn­te also locker und aus dem Stand mehr als ver­dop­pelt wer­den – wenn wir objek­ti­ve, infor­ma­ti­ve Medi­en hät­ten – und wenn die­ses Pseudo-"Strategie"-Denken bei den Wah­len auf­hö­ren würde.

    Aber wie ich frü­her schon schrieb: ich hal­te jedes über 3% hin­aus­ge­hen­de Ergeb­nis der die­Ba­sis für einen Erfolg. Denn die­se Stim­men ste­hen für ein uner­schüt­ter­li­ches Wider­stands­po­ten­ti­al gegen den Coro­wahn – und das wis­sen die Herr­schen­den genau.

    Wäh­rend über 80% der bei der Wahl abge­ge­ben Stim­men für Mit­lau­fen, Brav­sein, Kon­ti­nui­tät bis zur Selbst­ver­nich­tung, Maul­hal­ten, Dul­den, Still­hal­ten stehen.

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