Nach dieser Wahl ist die Welt die gleiche wie davor

Wer sich etwas ande­res davon ver­spro­chen hat­te, erkennt nun sei­nen Irrtum. Es gab ein paar Verschiebungen im herr­schen­den Block, offen ist noch, wie groß das grü­ne Schwänzchen einer unter­neh­mer­freund­li­chen Politik sein soll. Als irrig hat sich die Erwartung her­aus­ge­stellt, das Corona-Thema kön­ne wahl­ent­schei­dend sein. Offensichtlich spiel­ten wirt­schaft­li­che Nöte und Besorgnisse zum Stichwort Klimawandel eine wesent­lich grö­ße­re Rolle.

Heißt das, die Wahl bedeu­te eine Zustimmung zum Corona-Kurs? Das wäre eine küh­ne Interpretation. Nach wie vor wächst die "Impfskepsis", die diver­sen G‑Regeln erwei­sen sich als holp­rig. Die Fragen nach der Perspektive und einer Exitstrategie konn­ten durch das Wahlkampfgetöse nur über­deckt werden.

Es gibt dabei durch­aus inter­es­san­te und Hoffnung ermög­li­chen­de Erscheinungen.

8,6 Prozent Sonstige

So wird in der Berichterstattung weit­ge­hend aus­ge­blen­det, daß trotz aller Propaganda die Wahlbeteiligung bei mage­ren 76,6 Prozent lag. Vor allem aber will man nichts davon wis­sen, daß der Anteil der WählerInnen für "Sonstige" sich von 5,0 auf 8,6 Prozent erhöht hat. Dabei han­delt es sich um eine sehr hete­ro­ge­ne Gruppe, gemein­sam dürf­te ein tie­fes Mißtrauen in das Gebaren der bis­he­ri­gen Bundestagsparteien sein. Darauf läßt sich auch bei der "Corona-Kritik" auf­bau­en, wenn man sie wei­ter faßt als Kritik an Masken und "Impfungen".

Ein merk­wür­di­ges Demokratieverständnis wird erkenn­bar, wenn Parteien mit einem Viertel der Stimmen jener 76,6 Prozent Wählenden einen "kla­ren Regierungsbildungsauftrag" für sich ablei­ten und von gro­ßem Vertrauen phan­ta­sie­ren. Eine nicht mehr ganz so dicke Lippe leis­tet sich Herr Söder, des­sen CSU dies­mal nur knapp über die 5 Prozent gesprun­gen ist.

Die "Linke"

À pro­pos 5‑Prozent-Hürde: Erfreulicherweise recht schnell macht sich bei der Linkspartei die Erkenntnis bemerk­bar, daß ein weit­ge­hen­des Gleichlauten der poli­ti­schen Positionen mit denen der GroKo wenig erfolg­ver­spre­chend ist. Das betrifft bei wei­tem nicht nur die Corona-Politik, wenn auch davon aus­zu­ge­hen ist, daß die Linkspartei auch dafür bestraft wur­de. Corona-Gläubige wer­den sich gesagt haben, wenn schon har­te Maßnahmen, dann wäh­len wir die rich­tig Harten. Es dürf­te aber auch einen nicht zu unter­schät­zen­den Teil von Linken-WählerInnen gege­ben haben, die mit der unso­zia­len Bevormundungspolitik vor allem an den Schulen nicht ein­ver­stan­den waren. Der ange­deu­te­te Verzicht auf Inhalte jeg­li­cher Art, um ja in die Regierung zu kom­men (Stichwort NATO), wird sicher­lich zu Diskussion füh­ren. Selbst der beson­ders gebeu­tel­te Ramelow umwirbt nun auf ein­mal die geschmäh­te Wagenknecht.

Und die "Basis"?

Hier wird die Enge unse­rer Blase erkennt­lich. Auch wenn es eine schmerz­li­che Erkenntnis sein mag: Die Themen, die uns beschäf­ti­gen, in denen wir zu Hause sind und bei denen wir mit Sicherheit plau­si­ble Argumente haben, sind nicht not­wen­dig die­je­ni­gen, die die WählerInnen als ers­tes beschäf­ti­gen. Diese Erfahrung machen schon lan­ge ande­re Gruppierungen, die mit eini­gem Recht davon aus­ge­hen, ihr Anliegen sei eines, das die Welt doch nicht igno­rie­ren kön­ne. Offensichtlich reicht es nicht, zu einem Punkt der poli­ti­schen Auseinandersetzung kla­re Positionen zu haben, wenn ansons­ten die Programmatik schwam­mig bleibt. Das beginnt bei der "Schwarmintelligenz" und hört bei der "Achtsamkeit" nicht auf. Wenn dazu ein erheb­li­ches Ausblenden der Wirklichkeit kommt, blei­ben Ergebnisse wie das jet­zi­ge kaum aus. Unter "Aktuelles" liest man noch heu­te auf der Webseite: "Sechs Prozent wol­len uns sicher wählen".

Was bleibt?

Für mich die Einsicht, daß sich für die KritikerInnen kaum etwas ändert. Einige wer­den ihre Wunden lecken, man­che resi­gnie­ren. Die meis­ten wer­den wei­ter­ma­chen, hof­fe ich. Der Wahltag hat schließ­lich nichts geän­dert dar­an, daß Kinder wei­ter gequält und durch gen­tech­ni­sche "Impfungen" bedroht wer­den. Es hat sich nichts dar­an geän­dert, daß ent­ge­gen jeg­li­chen wis­sen­schaft­li­chen Erkenntnissen ein Notstandsregime auf­recht­erhal­ten wird. Weiterhin gibt es die Pläne zur Totalüberwachung, sol­len Rechte nur mit belie­bi­gen Zertifikaten "gewährt" werden.

Ich wer­de mich wei­ter an den alten Marcuse halten:

https://weltradreise.blogspot.com/2013/09/deutschland-2-berlin-berlin.html

61 Antworten auf „Nach dieser Wahl ist die Welt die gleiche wie davor“

  1. wird es jetzt mit scholz einen bun­des-mie­ten­de­ckel geben?
    wird die cdu von der regie­rungs­bank verdrängt?
    kommt lau­ter­bach, bleibt spahn?
    scholz war schon eine num­mer bei schrö­der, vor einer bun­des­kanz­le­rin mer­kel, ist das ein zurück­dre­hen des rades vor die ära merkel?
    "harzt" gehör­te zur dok­trin eines sys­tem­wech­sels: vom nach­sor­gen­den zum vor­sor­gen­den sozialstaat.
    jetzt kommt der vor­sor­gen­de gesund­heits­staat, wobei die vor­sor­ge pri­vat orga­ni­siert wird?
    wird es auch unter, mit scholz eine minis­ter­kon­fer­renz geben?
    wie wird sich das "neue" par­la­ment ein­füh­ren? wird es sich gleich wie­der selbst ent­mach­ten, entmächtigen?

  2. Meines Ermessens ist gar nichts über­ra­schend beim Wahlergebnis.

    Auch 76.6 % Wahlergebnis ist rela­tiv ordent­lich und leicht wie­der gestie­gen gegen­über Vorjahre (auch wenn frü­her höher).

    Dass Corona Kritik nicht aus­reicht, um als Partei gewählt zu wer­den, scheint mir auch nicht über­ra­schend. Und klar, das Nichwählen einer Corona-Kritik Partei sagt damit auch nichts über die Zufriedenheit mit der Corona Politik aus.

    Ich den­ke die gros­sen Parteien sind ein­fach immer weni­ger 'Volksparteien', also ver­lie­ren sie Anteile. Aber es drän­gen sich die Alternativen dazu nicht auf. 

    Nachdenkseiten hat­ten eine kur­ze Serie zu den Parteien vor der Wahl und es ist klar, Nachdenkseiten kommt von der Warte der 'alten SPD' und eher etwas Links. Hab sie nicht gele­sen, nur kurz über­flo­gen. Und kurz gesagt war die Aussage wie ich sie ver­stan­den habe: 'Du kannst die Schwarzen nicht wäh­len, die Roten nicht wäh­len, die Grünen nicht wäh­len, die Linken nicht wäh­len, und die AfD sowie­so nicht wählen'…

    Aus mei­ner Sicht braucht es ein Umdenken aller Parteien. Es braucht ein Umdenken der füh­ren­den Politiker. 

    Alle Parteien haben auch an Kontur ver­lo­ren und ste­hen nur noch für Zeitgeist grösstenteils.

    Ich sehe eine Krise der Zivilgesellschaft. Von Verbänden, Gewerkschaften, Universitäten, Akademikern etc kommt zu wenig und zu wenig mit gesun­dem Menschenverstand.

    Auch die Gewaltenteilung funk­tio­niert noch weni­ger als zuvor und die Judikative ist fast ein Totalausfall als Verfassungs- und Rechtekontrolle, eben­so die Medien.

    Ich glau­be aber nicht, dass sich da schnell etwas verbessert…

    Hat irgend­ei­ne Partei noch ein eige­nes Konzept und Selbstverständnis und noch eines mit gesun­dem Menschenverstand, boden­stän­dig, grundrechteverankert?

    Das mit WEF, Trans-Atlantik und Nato Gefolgschaft geht auch mit den jet­zi­gen und zukünf­ti­gen Spitzenkanditaten und Parteiprogrammen wei­ter. Und dane­ben wer­den eben Forderungen wohl einer nicht-reprä­sen­tier­ten Bevölkerungsschichten ggf. 'wei­ter weg von der Mehrheitsposition (ich sage nicht 'Mitte')' triff­ten, logi­scher­wei­se ohne ech­ten Dialog von den Mehrheitsrepräsentanten.

    Denk ich an Deutschland.…ich habe mir nur vor­ge­nom­men, wie der Dichter, mir eine fran­zö­si­sche Freundin dem­nächst zu suchen…

    1. @ A‑w-n:
      Sie schrei­ben: "… Dass Corona Kritik nicht aus­reicht, um als Partei gewählt zu werden, …"
      Doch, es war und ist das ein­zi­ge Ziel der Partei, zuvor­derst und zual­ler­erst den Corona-Wahnsinn sofort zu been­den. Ohne die Beendigung vom Corona-Wahnsinn hat und macht es null Sinn, ande­re gesell­schaft­li­che Themen (as Partei) zu beackern. Sie ackern dann im offe­nen Vollzug, ohne dass die­ser je wie­der besei­tigt, auf­ge­ho­ben würde.

      Die ande­ren Parteien wer­den den offe­nen Vollzug nicht besei­ti­gen. Auf die AfD haben vie­le Wähler gesetzt und die AfD gewählt (beson­ders in den soge­nann­ten "neu­en" Bundesländern), aber die AfD ist längst Teil des herr­schen­den Systems, hat sich in die­sem geüt­lich ein­ge­rich­tet, von Ausnahmen – die es in jeder Partei gibt, aber zu weni­ge hier­vorn – beim Personal in den Parteien abgesehen.

    2. "Dass Corona Kritik nicht aus­reicht, um als Partei gewählt zu wer­den, scheint mir auch nicht überraschend."

      Das ist doch völ­lig lächer­lich. Sie tun ja gera­de so, wie wenn wir hier in einem Land mit frei­en, nach allen Seiten offe­nen Medien leben wür­den und jeder bes­tens und rund­um infor­miert wäre.

      Corona-Kritik gibt es bei mehr als 50% der Bevölkerung. Warum soll­te also eine Partei, die die­se Kritik for­mu­liert, kei­nen Erfolg haben?

      Aus dem ein­fa­chen Grund, weil die Pressmedien das zu ver­hin­dern wussten.

  3. Wenn man sich nicht sel­ber anlü­gen will, dann war das so oder so ähn­lich zu erwar­ten.… zumin­dest Medial und in der Politblase. Wenn ich aber mich draus­sen im rea­len Leben umhö­re gibt es eine ande­re Welt, zum Glück. Ich habe nach nun fast 60 Jährchen gelernt das es bei den meis­ten Menschen einen Anführer geben muss und der fehlt.
    Wenn ich mir die media­le Blase angu­cke, dann wird gera­de hef­tig dar­an gear­bei­tet eini­ger mas­sen heil aus der Sache her­aus zu kom­men bzw einen Schuldigen zu fin­den. Das ist immer gaaa­anz wichtig.
    Egal was jetzt kommt .… ich mach bei dem Quark nicht mit. Wer mich sehen will .… muss mit mei­nen Bedingungen leben oder es lassen.
    Und ich wer­de mich nicht anpas­sen an die feuch­ten Träume der .… (schreib ich jetzt bes­ser nicht)

  4. "Heißt das, die Wahl bedeu­te eine Zustimmung zum Corona-Kurs?" und:
    "Auch wenn es eine schmerz­li­che Erkenntnis sein mag: Die Themen, die uns beschäf­ti­gen, in denen wir zu Hause sind und bei denen wir mit Sicherheit plau­si­ble Argumente haben, sind nicht not­wen­dig die­je­ni­gen, die die WählerInnen als ers­tes beschäftigen."

    .…dazu muss man sagen, das Stammwähler immer Stammwähler blei­ben wer­den. Beispiel: es gibt mas­sig Corona-Kritiker unter der AFD, selbst unter Grünen Wählern, usw. Die wäh­len aber trotz­dem ihre Partei.

    Ich möch­te dar­an erin­nern, das es doch von irgend­wel­chen Journalisten vor ca einem hal­ben Jahr eine Befragung von Demonstranten gab, die an den Anti-Verordnungs / für her­stel­lung der Grundrechte Demo teil­nah­men. Kann sich noch jemand erinnern?
    Da wur­de gesagt, das vie­le der Demonstranten die Grünen wählen.

    Das Wahlergebnis heisst also nicht, das eine Mehrheit die­sen "Notstand"s‑Unsinn möchte.

    PS: Jawoll! Weitetrmachen! das gilt auch für den Corona-Untersuchungsausschuss der super Arbeit leis­te! und für jeden ein­zel­nen "Querulanten" (nor­mal den­ken­de Menschen / nicht so leicht beein­fluss­ba­re Menschen)!

    1. "… .…dazu muss man sagen, das Stammwähler immer Stammwähler blei­ben werden …"
      Auf mich trifft Ihr Halbsatz nicht zu, denn ich habe die­ses Mal die Linken nicht gewählt, son­dern auf der Landesliste die Partei die Basis und auf Bundesebene war die­se Partei nicht gelis­tet, jeden­falls in Berlin nicht.
      Auf Bundesebene habe ich die Gruppierung der Freien Wähler gewählt.
      Ich bin also eine der Wechsler von einer Partei zu einer ande­ren Partei, was das Wählen der Abgeordneten-Kandidaten anbelangt.

      Ich habe vor paar Minuten mit einer Frau aus Sachsen tele­fo­niert. Sie habe die spd gewählt, die sei bes­ser, als die cdu. Die älte­re Frau war sich der Tatsache nicht gewahr, dass die spd den offe­nen Vollzug wegen des "Corona"-Stusses erheb­lich mit zu ver­ant­wor­ten hat. Und beharr­te dar­auf, die spd sei­en die "Guten". Ich habe wegen der Meinung, die spd sei­en die Guten, bald Schnappatmung bekommen.

      Die alte Dame sag­te mir noch, die Menschen in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern wüss­ten es nicht anders (als die spd zu wäh­len, statt die cdu) und vor der Wahl hat­ten die älte­re Dame und ich noch tele­fo­niert und sie sag­te mir, par­tout nicht die "neue Partei" (die Basis; Bolle) zu wäh­len, weil die nicht genug Stimmen bekä­men. Hier dreht man sich dann mit den Aussagen im Kreis. Wenn Viele, die die Basis gewählt hät­ten, nun vor der Wahl gesagt haben, die Basis wür­de zu wenig Stimmen sowie­so bekom­men, dann bekommt die Basis zu kei­ner Zeit "genug Wählerstimmen", um je in ein Parlament einzuziehen. 

      Ich bezwei­fel stark, dass jeder Wähler das System des Wählens und das Parteiensystem durch­schaut. Die meis­ten set­zen auf "Köpfe" und nicht auf die von den Parteien gesetz­ten Themen.

    1. Genau so ist es. Und dar­um hat er auf­ge­hört, weil die Idioten von Zuschauern immer dann lach­ten, wo es ihm bit­ter Ernst war.

      Wie ver­mis­se ich die­sen Mann.
      Er war großartig.
      Keiner kam an ihn heran.

  5. "Aus mei­ner Sicht braucht es ein Umdenken aller Parteien. Es braucht ein Umdenken der füh­ren­den Politiker. "

    Es braucht vor allem ein Mit- und Weiterdenken der­je­ni­gen, die
    sich als "mün­di­ge BürgerInnen" betrachten.

    Ich bin für die Abschaffung v. Parteien, denn mit Simone Weil
    gesprochen:
    »Der ers­te und genau genom­men ein­zi­ge Zweck jeder poli­ti­schen Partei ist ihr eige­nes Wachstum, und dies ohne jede Grenze.«
    und
    »Dass Parteien exis­tie­ren, ist kein Grund, sie zu bewahren«

    https://www.diaphanes.de/titel/anmerkung-zur-generellen-abschaffung-der-politischen-parteien-154

    1. @Ute Plass, wer soll denn Parteien abschaf­fen? das müss­te ja durch eine Wahl im Parlament abge­stimmt werden.

      Hier mal eine ande­re Sichtweise:
      Angeblich haben wir ja "Demokratie" das heisst (angeb­li­che) "Mitbestimmung aller Bürger. Welche natür­lich durch Wahlen voll­zo­gen wird. Bis dahin stimmt das Programm auch, der Rest funk­tio­niert so gar nicht. Jede Partei will ja (angeb­lich) die Interessen ihrer Wähler umset­zen. Die Ansichten sind ver­schie­den und des­halb gibt es vie­le Parteien.
      Hätten wir wirk­lich Demokratie, müss­ten sich also ALLE Vertreter ihrer jewei­li­gen Bürger zusam­men­set­zen und alle mit­ein­an­der reden um das bes­te für die Bürger und ihrer jewei­li­gen anschau­ung umzusetzen.

      Bisher ist es aber wie bei Pferdewetten: Derjenige der gewinnt bestimmt über den Rest und über das jewei­li­ge Leben der ande­ren Menschen.

      ALLE Parteien müss­ten sich also im Bundestag tref­fen kön­nen, alle gleich­be­rech­tigt (ohne den Stimmenquatsch, wie­viel Wähler die­je­ni­ge Partei ver­tritt) mit gleich viel Sitzen .
      DAS wäre auf glei­cher Augenhöhe und dann ergä­be die­ses Parteiensystem über­haupt mehr Sinn.
      Jede Partei als Vertreter ihrer jewei­li­gen Bürger, ver­han­delt das bes­te her­aus und kommt zu Wort.
      DAS wäre Gerecht und Demokratisch.

      1. @Andy
        Abschaffung von Parteien(Herrschaft)
        duerf­te vor allem ueber eine apO
        gehen.
        Systemisch Eingehegte haben dar­an kein Interesse.
        Im übri­gen ist das auch von Basis-Partei Leuten wie z. B. Wodarg als Ziel for­mu­liert worden.

    2. Sehen Sie, Frau Plass, aus eben­sol­chen "Gedanken" ent­springt das Unheil. Denn: Parteien darf man nicht ver­bie­ten, weil sie (Wahl)Vereinigungen sind. Das steht als Vereinigungsfreiheit in der Verfassung (Art. 9) und das ist auch sehr gut so.

      Was man ver­bie­ten kann, ja, muss, aber dar­auf kom­men die Leute wegen Dummheit halt nicht: die Parteienfinanzierung durch Sie, Frau Plass, respek­ti­ve den Steuerzahler und sei­ne Frau. 

      Sowie per Gesetz her­zu­stel­len: die Deklarierungspflicht eines jeden Spendencents.

      Anders gesagt: eine Partei ist dann ent­we­der eine, die die Kapitalsäcke finan­zie­ren oder eine, die ihre Mitglieder tra­gen. Dann weiß man, was man wählt.

      Verstehen Sie? Es wur­de aus Ihrem, sagen wir, fal­schen, Ressentiment ein Schuh plötzlich.

      Richten Sie dem Herrn Aschmoneit gute Grüße aus! Der ist so mit sei­nen Daumen beschäf­tigt, der weiß nicht mehr, wo links und rechts ist.

      1. @Weißer Rabe
        Hm, ver­ste­he nicht?
        Direkte Demokratie (Volksentscheid, Bürgerräte per Losverfahren..) ist bei den sog. eta­blier­ten Parteien nicht zu finden.

      2. @Ute Plass Weil Sie dar­über schrei­ben, was man ver­än­dern müss­te – dann das Umdenken aller Parteien.
        Die den­ken nicht dar­an, "umzu­den­ken."
        Für die­ses blö­de Volk , von denen die wenigs­ten ewas hin­ter­fra­gen, sol­len die umden­ken ? Warum ?
        Und was heißt"direkte Demokratie?"
        Wir haben zur Zeit über­haupt kei­ne Demokratie.…

  6. [Zitat an]Es hat sich nichts dar­an geän­dert, daß ent­ge­gen jeg­li­chen wis­sen­schaft­li­chen Erkenntnissen ein Notstandsregime auf­recht­erhal­ten wird. Weiterhin gibt es die Pläne zur Totalüberwachung, sol­len Rechte nur mit belie­bi­gen Zertifikaten "gewährt" werden.[Zitat aus]

    so schwarz wür­de ich nicht sehen. Ich möcht dar­an erin­nern was ich kürz­lich hier gepos­tet habe:

    [Zitat an]Die Regierungen haben näm­lich jetzt schon ihre Munition an Glaubwürdigkeit im gro­ßen und gan­zen ver­schos­sen – die Spatzenkanone ist leer, und es ist nur mehr eine Frage der Zeit bis das Kartenhaus zusam­men­fällt – freu mich schon [Zitat aus]
    …und…
    [Zitat an]Zudem glau­be ich, dass das Kartenhaus dem­nächst zusam­men­bre­chen, und die Impfpropaganda dar­auf­hin gestoppt, wird. Stichwort: Contergan-Skandal[Zitat aus]

    Davon bin ich fest überzeugt,
    Der Ösi

  7. "Wenn Wahlen etwas ändern wür­den, wären sie ver­bo­ten" – schrieb einst in der Weimarer Republik Kurt Tucholsky und die­se sar­kas­ti­sche Bemerkung passt auch pri­ma in unse­re Zeit. Diesmal fand ich es jedoch beson­ders auf­fäl­lig wie unpo­li­tisch der Wahlkampf durch Medien und Parteien geführt wur­de. In den Kandidatenrunden ging auch nur sel­ten um die wirk­lich rele­van­ten Fragen, so dass es am Ende eigent­lich nur dar­um ging ein lin­kes Bündnis aus SPD, Grünen und Linken zu ver­hin­dern. Es zeig­te sich somit auch – mal wie­der – dass die Medienhäuser durch Journalisten beherrscht wer­den für die ein Friedrich März zur Mittelschicht gehört und die des­halb längst jeden Bezug zur Lebenswirklichkeit der meis­ten Wähler ver­lo­ren haben. Bei einem Wahlkampf geht es dort nur dar­um den Leuten ein­zu­re­den, dass jede Alternative zu der kata­stro­pha­len neo­li­be­ra­len Politik unwähl­bar ist. 

    Das Thema Corona fällt also auch in die­ses Muster: Seit fast zwei Jahren wird den Leuten ein­ge­bläut, dass man mit Corona genau­so umge­hen muss wie mit einer Tierseuche in einer Massentierzucht und dass es des­halb kei­ne Alternative zum Lockdown und Durchimpfung gibt. Durch geziel­te Manipulation ist dadurch das Kunststück gelun­gen, dass Viele an die­se Erzählung glau­ben und eine Politik befür­wor­ten, die ein­deu­tig eine brei­te schäd­li­che Wirkung in der Gesellschaft ent­fal­tet. Das geschieht jedoch oft aus rei­ner Ahnungslosigkeit her­aus, denn wer weiss schon, dass eine Milchkuh in einem Massenbetrieb nur ca. 5 Jahre alt wird und dabei regel­mä­ßig Impfungen und Medikamente erhält, die aber auch unter guten Bedingungen locker 20 Jahre alt wer­den kann? – Wenn wir ehr­lich sind, dann wis­sen die meis­ten Menschen kaum etwas dar­über wie das gan­ze bil­li­ge Fleisch ent­steht und dass eini­ge von uns genau­so bemitt­lei­dens­wert leben wie das ein­ge­pferch­te Vieh. 

    https://eugyppius.substack.com/p/we-are-all-cattle-now

  8. Außerdem: wer kann denn eigent­lich beur­tei­len, dass das Thema "Corona" bei der Wahl nicht aus­schlag­ge­bend war. Dass die Merkel Partei ziem­lich eins auf den Deckel bekom­men hat, hat sicher auch ua. da sei­ne Wurzeln, das ein­zig Tröstliche, immerhin!

    1. Dem ist wohl so! Ich fin­de es sehr auf­fäl­lig wie die Union in der Fläche abge­baut hat, z.B. im länd­li­chen Niedersachsen, wo die CDU eng ver­bun­den ist mit dem Bauernverband, Landvolk und ande­ren bäu­er­li­chen Organisationen. Das sieht man dar­an, dass in man­chen Wahlkreisen ein Unionskandidat die Erststimmen über die regio­na­le Bekanntheit noch gewin­nen konn­te, aber die Zweitstimmen an die SPD gingen. 

      Die Union hat die­se Wahl jeden­falls kra­chend ver­lo­ren, bloß es wird so durch die MSM gar nicht kom­mu­ni­ziert, wohl um Laschet zu hel­fen die Macht für die Union zu erhalten.

  9. Herr Aschmoneit, Apperçue: 

    Kinder wer­den nicht nur durch "Impfungen" bedroht, son­dern auch durch den "Klimawandel".

    Und um ein Missverständnis aus­zu­schlie­ßen: bei der "Pandemie" han­delt es sich nicht um eine Pandemie und beim "Klimawandel" nicht um eine Erhöhung der Atmosphärentemperatur, vul­go Klimawandel.

    Sondern: um Terror einer ein­ge­schwo­re­nen Bande um den Geldsack (und Trottel) Gates. Zuallererst gegen Kinder.

    Wie das mög­lich ist? Nun, es sind die Leute zu sehr Trottel. Beziehungsweise, die Trottel sind in der Mehrheit. Da könn­te man bei Platon mal nachschlagen.

    Und links ist, wo der Daumen rechts ist.

    Und wie es um den Zwangscharakter bestellt ist, kann man mei­nes Wissens bei Marcuse nicht nachlesen.

      1. Ja, und mor­gen fal­len wegen "Pandemie" die Leute wie­der mal tot auf der Straße um. Wenn man sie nicht zuvor spritzt. 

        Die Pilze, Herr Aschmoneit, die wären nett. Die könn­te man zu den 1,4 Milliarden Chinesen expor­tie­ren. Die mögen so ger­ne Pilze und haben so viel Hunger in der Menge. 

        Weniger nett SIND die Windräder, die wie Pilze wegen "Klimawandel" geschos­sen sind. 

        Insofern: trifft das Bild! Wenn die Landschaften frü­her auch nicht mit den Windrädern zer­stört waren, was aber in Frankreich schon ver­bo­ten wur­de, so hör­te ich hoffnungsfroh.

        Ich tre­te übri­gens für einen Klimawandel ein. Im über­tra­ge­nen Sinn.

        1. Das all­ge­mei­ne "Klima" in Deutschland hat sich jeden­falls, oder bes­ser offen­sicht­lich, gewan­delt. Obwohl der Herr Gates doch dage­gen ist! Der meint das aber anders! Der spricht von sei­nem Durchzug im Kopf und den Penunzen, die er sprit­zen lässt. 

          Wie bekloppt muss man eigent­lich sein? Da tre­ten ein Herr Gates und ein Herr Schwab auf, erzäh­len was vom Pferd, sprit­zen die Leute tot und krie­gen sich vor Lachen nicht mehr ein, dass die Leute Angst vorm "Klimawandel" haben. Anstatt vor dem, den sie per­fi­de los­ge­tre­ten haben. 

          Wie bekloppt muss man eigent­lich sein, sol­chem Unwesen auf den Leim zu gehen?

          1. @sv: Das hört sich an, als ob Wahlen sonst immer wohl­über­legt und ohne Propaganda abge­gan­gen wären. Ängste wur­den schon immer geschürt, vor den Russen und Kommunisten (eine Zeitlang als Doppelmonster), vor den lang­haa­ri­gen Studenten, den mes­ser­mör­de­ri­schen Migrantenjungs und Islamisten… Die Reihe ist end­los. Immer ging es dar­um, "die da unten" gegen­ein­an­der auf­zu­het­zen, auf daß sie nicht auf die Idee kom­men, nach Gemeinsamkeiten zu schau­en und glei­chen Gegnern. Das Gleiche pas­siert, wenn man Menschen, die sich um Umwelt und Klima sor­gen, in Stellung bringt gegen die, die fürch­ten man neh­me ihnen ihr Auto weg.

        2. @sv und aa

          Als ich im März ange­fan­gen habe, mich mit dem Einfluss des WEF auf die UN zu beschäf­ti­gen, habe ich nicht erwar­tet zu fin­den wie umfas­send und weit zurück­rei­chend die­ser Einfluss ist, der mit der Gründung des WEF und dem Club of Rome zusammenhängt!!

          Es ist der Club of Rome, der nicht nur damit begann, die Panel-Rechenmethode für alle Lebensbereiche ein­zu­füh­ren, son­dern auch, end­lich das gelieb­te Thema "Bevölkerungsbombe" mit dem Klimawandel anstel­le der frü­he­ren und fal­si­fi­zier­ten Nahrungsknappheit zu rechtfertigen.

          Auf die angeb­li­che Bevölkerungsexpolsion fal­len beson­ders ger­ne die Rechten rein, nicht ahnend, dass sie damit selbst der grü­nen Agenda auf den Leim gehen.

          Ist daher die Agenda 21, jener Geschäftsplan, der mit allen Ausläufern zwi­schen UN und WEF erstellt (!) wor­den ist, in allen Teilen falsch?

          Ich behaup­te zweierlei:

          1. was in ers­ter Linie falsch ist, ist die Panelmethode. Zahlen und auch Wissenschaft bil­den NIEMALS alle Einflussfaktoren ab, daher ist es wich­tig, die Menschen nicht nur als Feigenblatt ein­zu­be­zie­hen, die mit den Themen vor Ort stän­dig zu tun haben, also Ärzte und Patienten bei der Gesundheit, Landwirte und Hersteller bei den Produkten. Das aber geschieht nur per "Befragung" – d.h. die Praktiker dür­fen beant­wor­ten, was Wissenschaftler sich aus­ge­dacht haben , nicht umgekehrt!

          2. in zwei­ter Linie falsch ist der Irrtum, man kön­ne mit Konzern-Management-Methoden die Umwelt gestal­ten. Das funk­tio­niert noch nicht mal mit Technologie – auch die IR oder medi­zi­ni­sche Erfindungen gehen auf ein­zel­ne Forscher zurück, nie­mals wur­den sie von ein­fäl­ti­gen Managern bewirkt oder von eben­sol­chen Politikern.

          Aus die­sen bei­den Punkten lei­tet sich nicht ab, dass die Themen falsch sind, ABER:

          1. unab­hän­gi­ge Wissenschaftler und Praktiker wären gehal­ten, die gemach­ten Aussagen der Manager"huren" nach­zu­prü­fen und 

          2. die Lösungen müs­sen aus der Praxis kom­men, OHNE zuvor als Projektförderung ver­ge­ben wor­den zu sein an Konzerne, die ihre eige­ne Bestellung vor­for­mu­liert haben.

          Derzeit sieht es in der EU so aus, dass BlackRock die Vorgaben für die Auftragsvergabe (ESG) selbst schreibt und auch gleich selbst prüft. Viel zu wenig beach­tet in die­sem Kontext die dis­kre­te Kaste der WIRTSCHAFTSPRÜFER, der BigFour, die die Konzerne bera­ten und prü­fen und weit­ab jeder Unabhängigkeit sind.

          Die BASIS ist eine Bürgerinitiative getra­gen von der Empörung, wie gemein die Mächtigen doch sind. Ich fra­ge mich, wo sie frü­her hin­ge­se­hen haben? Es sind die glei­chen Leute, die den Irak mit erfun­de­nen Gründen zusam­men­ge­bombt haben, die in Afghanistan Uranmunition ver­wen­det haben. Es sind auch die sel­ben Leute, die all die Jahrhunderte schon blu­ti­ge Eroberungsfeldzüge durch­ge­führt haben und aus­schließ­lich für Raubzüge und den eige­nen Machterhalt den Nahen Osten desta­bi­li­siert und bekriegt haben – immer mit der schmut­zi­gen Flagge "Menschenrechte". Ja, nun machen sie das glei­che eben mit uns – so what? 

          Andererseits: wür­de sich die Basis wirk­lich ernst­haf­ter poli­ti­scher Arbeit wid­men, hät­te sie noch weni­ger Zustimmung, denn die Agenda 21 – so wie oben skiz­ziert – ist als Heiligtum der­ar­tig über Jahrzehnte ein­ge­bläut wor­den, dass jeder der sie kri­tisch anfas­sen wür­de, gestei­nigt wür­de. Das glei­che im Übrigen mit den Menschenrechten – ihren Pferdefuß beginnt man gera­de zu ahnen, jenen Pferdefuß, der sie schon immer für Plünderungen ande­rer Länder taug­lich mach­te, auch wenn sie davon nicht spricht. Der Trick ist die Definition des "Menschen": den in den Augen des Westens sind ande­re Kulturen "unmensch­lich", und Un(ter)menschen fal­len nicht unter Menschenrechte – weder Ungeimpfte noch die erneut ange­fein­de­ten "Schurkenstaaten" China und Russland. Menschenrechte wer­den reli­gi­ös über­schätzt – in ihnen steht aber nur, dass der Staat sich nicht an Menschen ver­grei­fen darf. Nachdem ER bestimmt hat, wer als Mensch gilt, wel­chen Kriterien er genü­gen muss.

          Es gäbe unend­lich viel zu tun. Aber dafür ist es zu spät. Die Geschichte dürf­te dem Westen eine Lehre ertei­len, die er nicht ver­ges­sen wird. Er hat sich viel zu lan­ge in die Tasche gelo­gen und tut es bis heute.

          Die LÜGE und die SCHEU, tabui­sier­te Themen anzu­se­hen, sind die Ursache für die Misere des Westens.

        3. @sv "Ja, und mor­gen fal­len wegen "Pandemie" die Leute wie­der mal tot auf der Straße um. Wenn man sie nicht zuvor spritzt. "
          Spahn und Lauterbah kön­nen sie ja dann von den Staßen ein­sam­meln und in Müllsäcke packen, denn da das ja alles Ungeimpfte sind, bekom­men die auch kein Begräbnis, son­dern wer­den vor den Toren auf Mülldeponien abge­la­den die dann ange­zün­det wer­fen, damit sich kei­ne Seuche ausbreitet.
          Alles ist bei die­sen Irren und in die­sem Land möglich 

          Herr Aschmoneit könn­te mal nach Schleswig-Holstein fah­ren, um die gan­zen Tiere unter den Windrädern einzusammeln.

        4. Wie wer­den aus­ran­gier­te Windkraftanlagen entsorgt?

          https://duckduckgo.com/?t=ffab&q=Entsorgung+Windr%C3%A4der+Fl%C3%BCgel&ia=web

          Z.Bsp.: https://www.geo.de/natur/oekologie/5704-rtkl-technik-wie-entsorgt-man-windkraftfluegel

          "Über 20 000 Windturbinen dre­hen sich zwi­schen Nordsee und Alpen. In den nächs­ten Jahren errei­chen nur weni­ge der Rotoren ihre Altersgrenze. Ab 2020 aber wird es ernst: Dann müs­sen jähr­lich mehr als 15 000 Tonnen Flügelmaterial ent­sorgt wer­den. Die Konzepte dafür sind die Hersteller größ­ten­teils noch schul­dig. Während die Beton- und Metallteile wie Turm und Generator sich recht ein­fach ver­wer­ten las­sen, sind die aus Kunststoffen gefer­tig­ten Rotorblätter eine ech­te Herausforderung: Sie ent­hal­ten Gifte."

          Vergraben ist eine Methode:

          https://t.me/s/fragunsdoch_WWG1WGA/11748

  10. „Wenn Wahlen etwas ändern wür­den, wären sie ver­bo­ten“ [Tucholsky?]

    Immerhin hat dieBasis nach aktu­el­lem Stand 1,4% geschafft. Das ist nicht nichts! Hunderttausende haben die gewählt.

    1. @Wahlberechtigter, das stimmt. DANKE!
      Aber es ging ja in ers­ter Linie dar­um wenigs­tens einen Kandidaten in den Bundestag zu bekom­men, mehr eigent­lich nicht.
      Der Corona-Ausschuss woll­te und will, alle Möglichkeiten inner­halb die­ses Staates aus­schöp­fen, also neben Gerichtsprozessen und Aufklärung.

  11. Das Dumme an die­ser Art von Demokratie ist, daß Wähler glau­ben Parteien hät­ten unter­schied­li­che Ziele und unter­schied­li­che Programme und wür­den die Interessen der Wähler vertreten. 

    Ein Vergleich: Scheinheilig schrei­ben BRD-Parteien den Ausbau von Straßen und Wasserleitungen in ihr Programm. In Wirklichkeit jedoch sind desi­gnier­te Privatunternehmen längst beauf­tragt und im Hintergergrund lau­fen die Spekulationsgeschäfte um die Preise in die Höhe zu trei­ben. Was letzt­end­lich dazu führt daß so man­cher Anrainer sein Haus und Hof ver­kau­fen muß. Ist das Demokratie!? Nein ganz bestimmt nicht son­dern Alltag im Westen!

    Den ers­ten Ausbau der F87 (heu­te B87) im Mittleren Ilmtal (Thüringen) habe ich zu mei­ner Schulzeit erlebt (1965) und auch damals schon ver­stan­den daß es da nicht um pri­va­te Interessen geht son­dern um Bedürfnisse, sprich die bes­se­re Versorgung mit Waren täg­li­chen Bedarf. Ebenso war der Bau der Wasserleitung und Abwasserversorgung im Nachbarort ein wei­te­rer Schritt zur Verbesserung der Lebensqualität und dafür muß­te nie­mand einen Extra Zettel in irgend­ei­ne Wahlurne schie­ben. Denn all die­se Dinge waren die Ziele der sozia­lis­ti­schen Produktion und in jedem 5‑Jahresplan ver­bind­lich gere­gelt. Und dafür muß­te nie­mand in der DDR sein Haus und Hof verkaufen!

    So geht Demokratie! Es lebe die Deutsche Demokratische Republik!

    1. @aa: Dass auch Anhänger des per­fi­den (und stin­ken­den) Stasistaats bei Ihnen sind: kann man Ihnen nicht vor­hal­ten. Es demons­triert sogar, war­um das, was der Herr beklagt – man­gel­be­haf­te­te Demokratie – exis­tiert. Aus Mangel an Demokraten näm­lich. Das war vor dem Hitler auch schon so.

  12. Egal wo man poli­tisch steht, die Wahl ist für alle Parteien ein Fiasko. Die gro­ßen Parteien schaf­fen mit ach und krach ein Viertel der Wähler zu errei­chen, und die Oppositionsparteien gewin­nen und ver­lie­ren mar­gi­nal, schaf­fen aber auch kei­ne Mehrheiten. 

    Genau genom­men waren SPD und CDU immer nah am Bürger, das ist vor­bei. Die bei­den ran­gie­ren nun auf Augenhöhe mit FDP, AfD und Grünen. Die Linke hat sich kom­plett erledigt. 

    Es zeigt, dass die Politik zu sehr auf Twitter und ihren eige­nen Medien (im Pressebereich gehört fast alles ent­we­der der SPD oder CDU) hört. Das ist gefähr­lich, weil sie offen­kun­dig kei­ne Ahnung über die Realität im Lande haben. Sie regie­ren also blind, und von der Substanz leben ist nicht mehr. 

    Die Bürger sind zu alt (mit oder ohne Einwanderung, vie­le Alte wer­den kei­ne Pflege mehr bekom­men), die Lebenshaltungskosten exor­bi­tant hoch (Strom, Miete, Lebensmittel stei­gen auch), die Kriminalität nicht mehr unter Kontrolle und wirt­schaft­lich bis auf weni­ge Spezialbranchen nicht mehr kon­kur­renz­fä­hig. Innovation und Forschung spielt in Deutschland kei­ne Rolle mehr. 

    Vielleicht soll­te man die nächs­ten Jahre nut­zen, um aus­zu­wan­dern. Das das kom­men­de Politpersonal es bes­ser kann, als die Simpel von heu­te, darf man sich abschminken.

  13. @ aa – "Immer ging es dar­um, "die da unten" gegen­ein­an­der auf­zu­het­zen, auf daß sie nicht auf die Idee kom­men, nach Gemeinsamkeiten zu schau­en und glei­chen Gegnern. Das Gleiche pas­siert, wenn man Menschen, die sich um Umwelt und Klima sor­gen, in Stellung bringt gegen die, die fürch­ten man neh­me ihnen ihr Auto weg."

    Parteien, die gewählt wer­den wol­len suchen und finden
    immer Spaltthemen.

    Deshalb plä­die­re ich ja für die Abschaffung v. Parteien bzw.
    Partei-Herrschaft und Parteiprivilegien. Dass dies nicht von heu­te auf mor­gen pas­siert, geschenkt.
    Klagen ist o.k. , doch bit­te nicht dar­in verharren.
    Konstruktive Ideen gibt es zuhauf , sie­he z.B. Initiative
    MEHR DEMOKRATIE, was nicht heißt, das ist der Weisheit
    letz­ter Schluss.
    Bündnisse über Parteien und Ideologien hin­aus sind ange­sagt. Wie soll denn sonst das gute Leben aller auf den Weg kommen?

  14. "Weitermachen" fin­de ich gut, aber das Ziel soll­te nicht der Friedhof sein.

    Ich stel­le mir das so vor: Angela Merkel, Ursula von der Leyen, Jens Spahn, Lothar Wieler und viel­leicht noch ein paar B‑Promis wie der bay­ri­sche Ministerpräsident und Karl Lauterbach zusam­men in einer Zelle hin­ter Gittern. Gemeinsam hal­ten sie ein gro­ßes Schild in die Kamera:

    Thank you Bill for Leadership
    (Wir weden sie­ben Milliarden Menschen impfen) 

  15. Herbert Marcuse
    aus: Das Ende der Utopie
    "Alle mate­ri­el­len und intel­lek­tu­el­len Kräfte, die für die Realisierung einer frei­en Gesellschaft ein­ge­setzt wer­den kön­nen, sind da. Daß sie nicht für sie ein­ge­setzt wer­den, ist der tota­len Mobilisierung der bestehen­den Gesellschaft gegen ihre eige­ne Möglichkeit der Befreiung zuzu­schrei­ben. Aber die­ser Zustand macht in kei­ner Weise die Idee der Umwälzung selbst zu einer Utopie."

    Ich fin­de, die Bilder aus dem Link unter­halb des Grabstein-Bildes und die Musik ("Die Nacht ist vor­bei, die bösen Geister sind weg.….") ermun­tern eher aktiv zu wer­den, etwas zu tun, das gut tut, sich zu bewe­gen und Kraft zu sam­meln – ich habe kein ande­res Wahlergebnis erwar­tet, wie auch?

  16. Von Zuständen in Wahllokalen in Berlin (lei­der ist der gesam­te Text hin­ter der Bezahlschranke, nur der Teaser des Textes ist frei zugänglich).
    https://plus.tagesspiegel.de/berlin/wahlpannen-in-berlin-landeswahlleiterin-lehnt-ruecktritt-vorerst-ab-264412.html

    Ich hof­fe, in Berlin fin­den noch­mal kom­mu­na­le Wahlen statt, die­ses Mal in geord­ne­ten Verhältnissen.
    Peinlich, was sich der Senat von Berlin wie­der leis­te­te. Grauenhaft.

  17. Zum Thema "Klimawandel", weil es in den Kommentaren aufkam:

    Auch die­ses Thema ist poli­tisch auf­ge­heizt, "Klimaschutzbewegung" vs. "Klimawandelleugner".

    Genau wie Corona ist das Thema viel­schich­tig und kom­pli­ziert. Zu kom­pli­ziert für ein­fa­che Antworten und ein­fa­ches Lagerdenken.

  18. Ich bin zwar über den Begriff "Blase" nicht beson­ders glück­lich, Aber es stimmt natür­lich, dass der Corona-Wahn kein Wahlthema war, schon gar nicht ein ent­schei­den­des. Dies liegt aus mei­ner Sicht aber auch dar­an, dass kei­ne der eta­blier­ten Parteien hier aus dem all­ge­mei­nen Narrativ aus­ge­schert ist. Ein Thema braucht immer eine Sammelstelle, an der sich die ent­spre­chen­den Interessierten sam­meln kön­nen. So ist es bei den Grünen : ihnen wird Kompetenz in der sehr schwam­mi­gen Frage der "Klimapolitik" zuge­schrie­ben, daher sam­melt sich dort eine wil­de Mischung aus Leuten, die gar nicht zur sons­ti­gen pro­gram­ma­ti­schen Zielgruppe der Grünen (den gut bezahl­ten städ­ti­schen Angestellten bzw. Beamten) gehören.
    Die Basispartei ist zu neu, die AFD hat das Thema nicht rich­tig ange­fasst und ist für vie­le auch ein­fach "bäh". Und man darf auch nicht ver­ges­sen: wir Corona-Realisten sind (nicht gera­de über­ra­schend) ein ziem­lich indi­vi­dua­lis­ti­scher Haufen mit teil­wei­se sehr kla­ren Vorstellungen, denen eine eini­gen­de, kon­struk­ti­ve Klammer fehlt und die ger­ne kri­tisch hin­se­hen. Vor unse­ren gestren­gen Augen Gnade zu fin­den ist nicht gera­de ein­fach. Das macht einer­seits einen Teil unse­res Charmes aus, ist aber als Grundlage für eine rele­van­te Wahlbeeinflussung eher hinderlich 😀
    Man schaue sich das Ergebnis der Tierschutzpartei (1,6 Prozent) an. Es gehört nicht viel dazu, um den Gedankengang "Ich will kei­nen von den Verbrechern wäh­len, wer klingt denn sym­pa­thisch? Oh, Tierschutz, klas­se, nehm ich" nachzuvollziehen.
    Natürlich wäre selbst bei einer eta­blier­ten, dem Wahn ent­ge­gen tre­ten­den Partei das Wahlergebnis nicht fun­da­men­tal anders gewe­sen, aber das Potential für eine gewis­se Verschiebung wäre da gewesen.

    Für uns bleibt in der Tat alles beim Alten, aber ist das neu? Das ken­nen wir doch auch aus Vor-Corona-Zeiten. Lassen wir uns davon nicht entmutigen. 

    Ich schlie­ße eben­falls mit den Worten eines ande­ren gro­ßen Denkers (hihi), der auf die Frage, was er denn den Niedersachsen noch mit auf den Weg geben wol­le, wie folgt ant­wor­te­te: "Drei Worte: Bleibt wie ihr seid."
    (Gerhard Schröder, 1997, auf der Frühstyradio-CD "Schröder").

    1. @Rocku o’Roll: "Sonst noch was? Achja, die Tierschutzpartei zieht – Stand jetzt – in die Bezirksversammlungen von Spandau (4,5 Prozent), Marzahn-Hellersdorf (5 Prozent), Lichtenberg (4,5 Prozent) und Treptow-Köpenick (3,7 Prozent) ein. Wauw." Newsletter des "Tagesspiegel" vom 27.9.

  19. "Und die "Basis"?
    Hier wird die Enge unse­rer Blase erkennt­lich. Auch wenn es eine schmerz­li­che Erkenntnis sein mag: Die Themen, die uns beschäf­ti­gen, in denen wir zu Hause sind und bei denen wir mit Sicherheit plau­si­ble Argumente haben, sind nicht not­wen­dig die­je­ni­gen, die die WählerInnen als ers­tes beschäftigen."

    Das ist doch kom­plet­ter Unsinn. Die Partei dieBasis hat ganz ein­fach kein Schwein gekannt – die Pressmedien-Nutzer sowie­so nicht oder höchs­tens als "Pfui-Bäh-Querdenker-Coronaleugner"-Partei – und ein gan­zen Haufen unpo­li­ti­scher Menschen, die sich aber schon längst von dem gan­zen Schwachsinn abge­wandt haben – wuss­ten auch nichts von dieBasis. Ich war beim Flyerverteilen immer wie­der erstaunt von der Reaktion: "Kennen ich nicht. Ist ja interessant."

    Nehmen wir mal an, dass von dem gesam­ten Wählerpotential für dieBasis, also den Leuten die dieBasis hät­ten wäh­len kön­nen wenn sie die hät­ten rich­tig ein­ge­ord­net bekom­men hät­ten, viel­leicht 50% tat­säch­lich dieBasis kann­ten – und von denen wie­der­um wur­den vie­le durch fal­sche Überlegungen ver­führt oder gelei­tet, etwa die "Begründung" eine Stimme für eine Partei, die unter der 5%-Hürde bleibt, wäre eine ver­lo­re­ne Stimme (wie wenn die ande­ren Stimmen irgend­was gewin­nen oder ver­än­dern wür­den …) und die des­halb was ande­re gewählt hatten.

    Das Ergebnis von dieBasis könn­te also locker und aus dem Stand mehr als ver­dop­pelt wer­den – wenn wir objek­ti­ve, infor­ma­ti­ve Medien hät­ten – und wenn die­ses Pseudo-"Strategie"-Denken bei den Wahlen auf­hö­ren würde.

    Aber wie ich frü­her schon schrieb: ich hal­te jedes über 3% hin­aus­ge­hen­de Ergebnis der dieBasis für einen Erfolg. Denn die­se Stimmen ste­hen für ein uner­schüt­ter­li­ches Widerstandspotential gegen den Corowahn – und das wis­sen die Herrschenden genau.

    Während über 80% der bei der Wahl abge­ge­ben Stimmen für Mitlaufen, Bravsein, Kontinuität bis zur Selbstvernichtung, Maulhalten, Dulden, Stillhalten stehen.

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