"Natürlich zahle ich nicht"

»Gastronom am Tegernsee will trotz Lockdown öffnen
Aus Protest gegen den Corona-Lockdown will ein Gastronom ab Montag sein Bistro in Gmund am Tegernsee wie­der öff­nen. „Ich möch­te ein­fach ein Zeichen set­zen, dass die Maßnahmen der Politik nicht ver­hält­nis­mä­ßig sind. Sie zer­stö­ren die Gastronomie“, erklär­te Betreiber Hans Becker. Zuerst hat­te die „Tegernseer Zeitung“ über die geplan­te Öffnung von „Das Becker’s“ berichtet.

Die Polizei und das Landratsamt suchen schon vor­ab das Gespräch mit dem Betreiber, sag­te ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd. „Es ist nicht zuläs­sig, dass gas­tro­no­mi­sche Betriebe öff­nen. Wir hof­fen, dass die Einsicht siegt.“ Die Beamten und zwei Vertreter des Landratsamtes wer­den das Bistro ansons­ten am Montag kon­trol­lie­ren, kün­dig­te eine Sprecherin des Landratsamtes an. „Sollten dabei Verstöße fest­ge­stellt wer­den, wer­den die­se kon­se­quent geahndet.“

Laut Bußgeldkatalog droht dem Gastronom eine Strafe von 5000 Euro. „Natürlich zah­le ich nicht. Im Zweifel zie­he ich bis zum Europäischen Gerichtshof“, sag­te Becker, der sich aus­drück­lich von der rech­ten Szene distan­ziert. Er leug­ne nicht die Existenz des Virus und wol­le sich an die Hygiene- und Abstandsregeln hal­ten, um sei­ne Gäste nicht zu gefähr­den. Zwei Besucher hät­ten trotz dro­hen­der Geldstrafe von 250 Euro schon für Montag reser­viert.« (welt.de)

7 Antworten auf „"Natürlich zahle ich nicht"“

  1. "(…) Die Polizei und das Landratsamt suchen schon vor­ab das Gespräch mit dem Betreiber, sag­te ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd. „Es ist nicht zuläs­sig, dass gas­tro­no­mi­sche Betriebe öff­nen. Wir hof­fen, dass die Einsicht siegt.“ Die Beamten und zwei Vertreter des Landratsamtes wer­den das Bistro ansons­ten am Montag kon­trol­lie­ren, kün­dig­te eine Sprecherin des Landratsamtes an. „Sollten dabei Verstöße fest­ge­stellt wer­den, wer­den die­se kon­se­quent geahndet.“(…)'

    Die Exekutive im Tal der Ahnungslosen.
    https://www.nordkurier.de/politik-und-wirtschaft/koennte-eu-recht-den-corona-lockdown-sprengen-0641971201.html

  2. Lächerlich. Öffnen, sich aber an den absur­den Hygiene-Bullshit hal­ten, sich von "Rechten" distan­zie­ren und davon reden, er selbst wür­de ansons­ten sei­ne Gäste "gefähr­den". Da kann er es gleich ganz las­sen. Söders GesundheitsStaatsPolizei wird ihm den Laden eh mit Gewalt zumachen.

  3. Man muss "DS-pek­ti­ven" zustim­men: Diese "Hygiene"-Regeln sind unver­ant­wort­lich. Ich betre­te kein Restaurant, das mir mein Essen mit Desinfektionsmitteln ver­gif­tet, das mir mei­ne Haut mit Desinfektionsmitteln zer­stört, das mich per­ma­nent mit Desinfektionsmitteln umne­belt, das mir die freie Bewegung und die ver­trau­li­che Unterhaltung mit ande­ren unmög­lich macht.

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