Neue Wunderwaffe! Diesmal gegen alles

"Die Anwendung als Nasenspray habe bei Hamstern bereits zu her­vor­ra­gen­den Ergebnissen geführt."

infranken.de (30.4.)

Hätte eine sol­che tol­le Nachricht nicht ein schö­ne­res Bild ver­dient als Würmer, die sich über Fischlaich hermachen?

»…Neue Mutationen und Virenvarianten schei­nen Immunsystem und Impfung aus­zu­trick­sen – mit fata­len Folgen.

Umso wich­ti­ger ist es, eine funk­tio­nie­ren­de Therapie für Covid-19 zu ent­wi­ckeln. Also nicht nur zu ver­su­chen, eine Infektion von vorn­her­ein zu ver­hin­dern, son­dern eben auch stär­ker betrof­fe­nen Patient*innen bes­ser zu hel­fen. Dafür wird welt­weit an Medikamenten geforscht. Mediziner der University of Alabama in Birmingham machen nun Hoffnung: Sie wol­len Antikörper iden­ti­fi­ziert haben, die zuver­läs­sig gegen ver­schie­de­ne Corona-Varianten hel­fen soll. Die Anwendung als Nasenspray habe bei Hamstern bereits zu her­vor­ra­gen­den Ergebnissen geführt.

Nicht nur gegen Covid-19 wirksam

In einer Ende Juli 2022 ver­öf­fent­lich­ten Studie stel­len die Expert*innen ihre Erkenntnisse vor. In einer breit ange­leg­ten Untersuchung hat­ten sie Antikörper von Probanden unter­sucht und in ihrer Wirksamkeit gegen Coronaviren getes­tet. Besonders erfolg­reich zeig­te sich dabei der mono­k­lo­na­le Antikörper "1249A8"…

Auch bei zwei Varianten der her­kömm­li­chen Erkältung sol­len die Antikörper wirken.

Vorbereitung auf die Zukunft: Droht eine neue Pandemie?

Die Ergebnisse wür­den zudem noch­mal ver­bes­sert, wenn die Antikörper mit einem wei­te­ren Antikörper, "1213H7", kom­bi­niert ver­ab­reicht wird. Tests mit Mäusen und Hamstern sei­en mehr als erfolg­ver­spre­chend ver­lau­fen. Der Wirkstoff sei nasal ver­ab­reicht wor­den – was sich auch für den Einsatz beim Menschen anbie­ten wür­de, bei­spiels­wei­se als Nasenspray.

Bis zur Entwicklung eines markt­rei­fen Medikaments wird es der­weil noch dau­ern. Doch die Forscher sind opti­mis­tisch, dass die Forschung einen Beitrag zur Bekämpfung von Coronaviren lie­fern kann. Schließlich steht auch nach dem Ende der Sars-CoV-2-Pandemie zu befürch­ten, dass ähn­li­che Coronaviren für wei­te­re medi­zi­ni­sche Katastrophen in der Welt sor­gen wird.«


Im ver­link­ten Text zur Studie der UNIVERSITY OF ALABAMA AT BIRMINGHAM heißt es:


Über den Autor des Artikels:

infranken.de

10 Antworten auf „Neue Wunderwaffe! Diesmal gegen alles“

  1. Wenn das ein mono­k­lo­na­ler Antikörper ist wird das ein extrem teu­res Medikament. Oder irre ich mich da?
    Über Omikron sagt der Leiter zwei­er Kliniken in Österreich das lie­ge zwi­schen einem leich­ten grip­pa­len Effekt und einer Grippe. Dafür soll das Jeder ein paar Hundert Euro abliefern?

  2. Yesss !
    The return of the syri­scher Goldhamster !
    (Man stel­le sich jetzt bit­te die Musik aus Star Wars vor)
    Die V2 ist wohl wie­der zurück.
    Und ich gehe jetzt erst­mal in die Dönerbude und bestel­le "ein­mal
    Döner-Variante mit alles. Und extra scharf !"
    Kleiner Scherz. Ich lebe vegan. 🙂

  3. Wenn ich mich recht erin­ne­re, gab es bei Nasensprays mal so Vorbehalte: daß die süch­tig machen, die Schleimhäute aus­trock­nen, also ins­ge­samt ganz schlimm sei­en. Möglicherweise sogar "Monitor". Da muß wohl mal ein bis­serl "gepusht" wer­den, auf dem Geschäftsfeld.

  4. St. Pauli sagt - Leider werden die "universellen" Antikörper keine Lösung für die Impfstoffe der näheren Zukunft sein sagt:

    Klaus Stöhr
    @stohr_klaus
    ·
    Jul 28
    Leider wer­den die "uni­ver­sel­len" Antikörper kei­ne Lösung für die Impfstoffe der nähe­ren Zukunft sein.
    Die AK bin­den an den "Stamm" (unte­ren Teil) des Spike-Proteins. Das ist zwar ein kon­ser­vier­ter Teil (ver­än­dert sich nicht) aber die AK bin­den wegen…
    n‑tv.de
    Ausweg aus Katz-und-Maus-Spiel?: Antikörper gegen alle Corona-Varianten entdeckt
    Sars-CoV‑2 scheint bis­her immer einen Schritt vor­aus zu sein: Neue Varianten schmä­lern die Wirksamkeit exis­tie­ren­der Antikörper-Medikamente und Impfstoffe. Forscher könn­ten nun einen Ausweg gefunden…
    Klaus Stöhr
    @stohr_klaus
    ·
    Jul 28
    2. der Nähe zur Virushülle schlech­ter: es ist ein­fach nicht genü­gend Platz zum Andocken vorhanden.
    Ausserdem: falls hier Ak bin­den wür­den, wür­de auch ein Selektionsdruck für die­sen Teil des Spikeproteins ent­ste­hen und damit dann auch Varianten, die wie­der eine Anpassung…
    Klaus Stöhr
    @stohr_klaus
    ·
    Jul 28
    3. des Impfstoffen not­wen­dig machen.
    Schlussfolgerung: die­se "uni­ver­sel­len" Antikörper wer­den in den nächs­ten Jahren nicht zur Praxisreife gelangen.
    Wenn das dann gelin­gen soll­te, müss­ten die­se Impfstoffkandidaten natür­lich auch noch getes­tet wer­den. Dafür muss eine sehr hohe…
    Klaus Stöhr
    @stohr_klaus
    4. Hürde genom­men wer­den, da ein gros­ser kli­ni­scher Versuch zur Wirksamkeitsbestimmung wegen der nun (Endemie) vie­len immu­no­lo­gisch nicht mehr nai­ven Personen sehr vie­le Menschen ein­schlies­sen müss­te und wegen der Saisonalität wahr­schein­lich über meh­re­re Jahre gehen würde.
    8:20 PM · Jul 28, 2022
    https://twitter.com/stohr_klaus/status/1552750955309023233

  5. Neue Mutationen und Virenvarianten schei­nen Immunsystem und Impfung aus­zu­trick­sen – mit fata­len Folgen. Genau. Und die­se Biester von Viren wer­den immer größer! 

    Mannmannmann wer glaubt denn die­sen gan­zen Mist.

  6. @Vorredner
    Versteht Ihr da nicht etwas falsch? Die Rede ist von Antikörpern, nicht von neu­en mRNA-Stücken die neue Antikörper her­vor­ru­fen sol­len. Man kann nicht mRNA in die Nase sprü­hen. Die wird sofort abge­baut. Und davon ist im Artikel auch nicht die Rede.
    Die wol­len außer­halb des Körpers sol­che alter­na­tiiven Antikörper her­stel­len und dann im Spray gelöst zufüh­ren. Die Herstellung von funk­tio­nie­ren­den Antikörpern außer­halb des Körpers ist sehr teu­er. Für das Spray gibt es sofort ein Haltbarbeitsproblem.

  7. Man wird es uns schon verkaufen"/anpreisen:

    Mindestens 98% wirk­sam, wirkt einen Tag und natür­lich "neben­wir­kungs­frei."

    https://weltwoche.ch/daily/deutschlands-gesundheitsminister-lauterbach-distanziert-sich-von-seinen-frueheren-behauptungen-wonach-bei-corona-imfungen-keine-nebenwirkungen-zu-erwarten-seien-jetzt-klagen-geschaedigte-in-deutsc/

    https://www.anwalt.de/rechtstipps/wer-haftet-fuer-impfschaeden_186623.html

    In den zur Bekämpfung des Corona-Virus errich­te­ten Impfzentren kommt es jedoch nur zu einer ärzt­li­chen Aufklärung, wenn dies gewünscht wird.
    Alternativ kann der Impfwillige ledig­lich ein ihm aus­ge­hän­dig­tes Aufklärungsmerkblatt zur Kenntnis neh­men und unter­schrei­ben. Dieses Merkblatt wird zwar auch von einem Arzt abge­zeich­net, gibt aber kei­ne Hand-habe, dem Arzt spä­ter eine unter­las­se­ne oder feh­ler­haf­te Aufklärung vorzuwerfen.
    Eine Haftung des Impfarztes kommt somit nur nach einer feh­ler­haf­ten per­sön­li­chen Aufklärung in Betracht.

    —————————————————————————–

    https://norberthaering.de/news/valneva-vla2001/

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