Neues aus Nordkorona

»Corona-Verstöße auf Usedom – Klinik schmeißt Patienten raus
Eine Corona-Party an der Strand-Promenade in Trassenheide hat nun hef­ti­ge Konsequenzen. Anwohner beschwe­ren sich, seit Tagen hät­ten sich Patienten der Reha-Klinik abends dort versammelt…

Am Donnerstagabend gegen 21.30 Uhr sei von einem Zeugen die Polizei geru­fen wor­den, hieß es auf Nordkurier-Nachfrage bei der zustän­di­gen Polizeiinspektion Anklam. Anwohner berich­ten seit rund einer Woche sei es dort zu all­abend­li­chen Zusammenkünften gekom­men. Rund zwei Dutzend Personen, Alkohol, lau­te Musik und gele­gent­li­che Pöbeleien gegen Passanten.

Auf einem Video, dass der Redaktion vor­liegt, berich­tet ein Teilnehmer stolz, man hole „den Ballermann an die Ostsee“. Dabei han­del­te es sich vor­nehm­lich um Gäste der ört­li­chen Reha-Einrichtung „Dünenwald Klinik“, die zum Mediclin-Konzern gehört.

Polizei kommt zu spät

Als ein Streifenwagen der Polizei ein­traf, um den Vertsoß gegen die Corona-Verordnung des Landes zu kon­trol­lie­ren, war es bereits nach 22 Uhr. „Der Hinweisgeber infor­mier­te par­al­lel zu uns auch die Klinik. Der dor­ti­ge Wachschutz hat­te die Veranstaltung unter­bun­den, als die Kollegen anka­men“, erläu­ter­te Polizei-Pressesprecherin Katrin Kleedehn…

Klinik setzt Patienten vor die Tür

Die Reha-Klinik in Trassenheide hat­te in den ver­gan­ge­nen Monaten selbst mit Corona-Ausbrüchen unter Mitarbeitern und Patienten zu kämp­fen. „Wir kon­trol­lie­ren per­ma­nent, dass sämt­li­che Hygienemaßnahmen inner­halb der Klinik und auf dem Klinikgelände ein­ge­hal­ten wer­den. Die Patienten wis­sen dar­über hin­aus, dass sie laut Ausgangssperre um 21 Uhr zurück auf dem Klinikgelände sein müs­sen“, so Jelina Schulz, Pressereferentin des Klinik-Konzerns. Am Donnerstagabend sei­en acht Patienten erst nach 22 Uhr wie­der zurück gewe­sen. „Fünf davon sind heu­te auf unse­re Anordnung hin bereits abge­reist“, so Schulz am Freitagnachmittag…«
nordkurier.de (24.4.)

6 Antworten auf „Neues aus Nordkorona“

  1. Anwohner mit nord­ko­ro­ni­schen Angewohnheiten sind echt zum abgewöhnen.

    Was man sich unter dem Vorwand der Gesundheit als Rehabilitand so alles bie­ten las­sen muss…Ich hof­fe, die abge­reis­ten "Insassen" kön­nen sich ander­wei­tig mit Spaß rehabilitieren. 

    Ich brauch­te übri­gens 3 Anläufe, bis ich "Nordkorona" gele­sen habe…

  2. Hilfe! Ich habe einen "Vertsoß", gegen die "das/dass"-Regel (für aa: auch "daß") gesichtet!
    Und: trotz Pressesprecherinnen und ‑refe­ren­tin­nen hat sich das Blatt durch die ver­schwie­ge­nen Patientinnen und Mitarbeiterinnen auch noch aus der Gemeinsamkeit der DemokratInnen entfernt. 

    Immerhin: die Augen man­cher Männer sind wach­sam und die Polizei (m/w/d?) schätzt (ähn­lich wie bei nicht-bestell­ten Demos) zuverlässig.
    "Die Polizei sprach von etwa 15 Teilnehmern der Party an der Promenade. Augenzeugen berich­ten von mehr als 20 Personen."

  3. 21:30 Uhr das ist schon pein­lich. Nord Korea. Zustände in Deutschland, Wenn es nach 24 Uhr ist, oder durch­aus auch 22 Uhr, wenn es schlimm ist, wäre es ok, wegen Lärmbelästigung

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