Noch ein Aufsässiger in der "Linkspartei"

Es geht ihm auch um das von ihm hoch gehal­te­ne Recht, nicht-west­li­che Stoffe gespritzt zu bekommen.

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30 Antworten auf „Noch ein Aufsässiger in der "Linkspartei"“

  1. Er ist ja nach Moskau geflo­gen und hat sich mit Sputnik V imp­fen las­sen. Södolf hat doch ein paar Millionen Dosen aus Russland ein­flie­gen las­sen dem Volk feil­ge­bo­ten. Nun ist die­se Impfung nicht gül­tig. Die müs­sen sich rich­tig ver­arscht vor­kom­men, wie die "Vollimmunisierten", deren "Vollimmunisierung" nun abläuft.

  2. Ja, heut­zu­ta­ge ist es defi­ni­tiv eine Meldung wert wenn jemand tat­säch­lich noch so etwas wie einen Rest Gewissen oder Grundsätze besitzt aber ich bin rela­tiv über­zeugt, dass da noch ein paar mehr Leute fol­gen wer­den. Das Märchen von den "hys­te­ri­schen Verschwörungstheoretikern" ist inzwi­schen ein­fach der­art absurd, dass selbst der ver­zwei­felts­te Klammerer lang­sam ein­se­hen muss, dass er sich ver­rannt hat.

    Sicher, die ganz "beson­de­ren" Spezialisten wer­den sich dahin ret­ten, dass die Gensuppe ein siche­rer und sinn­vol­ler "Impfstoff" wäre aber dazu gehört schon eine extre­me Menge Realitätsverweigerung. Das wer­den die meis­ten (hof­fent­lich – so kaputt kön­nen die Leute die sonst immer in der ers­ten Reihe ste­hen wenn es dar­um geht reel­les oder gefühl­tes Unrecht anzu­pran­gern doch nicht sein… Oder kön­nen sie?) ein­fach nicht mehr schaffen.

    Die Alternative wäre sich offen dazu zu beken­nen, dass man ande­ren Menschen das Selbstbestimmungsrecht über ihren eige­nen Körper abspre­chen will. Eine Position für die die Attribute "amo­ra­lisch" oder "unethisch" gera­de­zu ver­nied­li­chend wir­ken und mit der man in einer zivi­li­sier­ten Gesellschaft ein­fach nichts ver­lo­ren hat. Ich den­ke dage­gen zeugt ein Eingeständnis die betref­fen­de Entwicklung durch igno­ran­te Untätigkeit indi­rekt mit­ge­tra­gen zu haben gera­de­zu von Größe.

    Mal schau­en wie­vie­le am Ende doch noch ein bischen mehr sind als oppor­tu­nis­ti­sche Schönwetter-Humanisten und Wochenend-Opposition.

  3. https://www.br.de/nachrichten/bayern/bei-schnupfen-corona-test-trotz-impfung-an-bayerns-schulen,Sl3dS4O?fbclid=IwAR0_S72CKvvkU0Xu4foKwWXwTnhRLqlYytCo2dYHVmLEc5SVV4lg9XQ9wNo
    "Wer als Schüler oder Lehrer zum Beispiel mit Schnupfen oder Husten auf­wacht, darf nicht ohne ein nega­ti­ves Corona-Testergebnis in die Schule. Das bestä­tigt das Bayerische Gesundheitsministerium auf BR-Anfrage. Dies betrifft auch Geimpfte und Genesene. Das Ministerium begrün­det es damit, dass auch nach einer Impfung oder über­stan­de­nen Infektion eine Ansteckung und damit eine Infektionsübertragung mög­lich sei.
    Diese Regelung ist auch im soge­nann­ten Rahmenhygieneplan für Schulen vom 22. September fest­ge­hal­ten. Gültig sind PCR- oder Antigen-Schnelltests von einem loka­len Testzentrum, einem Arzt oder ande­ren geeig­ne­ten Stellen.
    Inzwischen hat das Gesundheitsministerium prä­zi­siert, dass es Abstufungen bei der Einordnung von Erkältungssymptomen gebe. Wenn es sich um Schnupfen oder Husten mit all­er­gi­scher Ursache han­delt, die Nase grund­sätz­lich ver­stopft ist oder gele­gent­li­cher Husten und Halskratzen auf­tritt, ist hier­für, laut Ministerium, kein Test not­wen­dig. Im Zweifel sei es eine Einschätzung der Eltern und des Lehrpersonals."

    Jetzt mal ehr­lich: Das sind kei­ne Verschwörer, die die Menschen zu Impfungen zwin­gen wol­len. Das sind staats­treue Beamte, die ver­zwei­felt ver­su­chen, einen Sinn der Maßnahmen herzustellen.
    Und das wird das Ende der Pandemie wer­den. Dass auch der letz­te begrif­fen hat, dass wir mit Billionen stän­dig mutie­ren­der Viren leben müs­sen und können.

  4. Danke, Herr Dehm.
    Ihre Parteigenossen sind zu PGn der Vergangenheit (1933 bis 1945), d.h. Nazis gewor­den. Außer noch Sarah Wagenknecht und Oskar Lafontaine.

  5. Schade, Herr Dehm dass wir in Deutschland kei­ne lin­ke Partei haben. Sie könn­ten wech­seln und ich wäh­len. Nicht nur ob und wie ich mich imp­fen lasse.

  6. INFO AUS FRANKREICH ZUR AKTUELLEN LAGE

    Covid-19: "Massenimpfungen sind unangebracht".

    2. Dezember 2021 – 11:55 Uhr von Infodujour

    Jean-Marc Sabatier, Forschungsdirektor am CNRS und Doktor der Zellbiologie und Mikrobiologie, äußert Zweifel an der Impfpflicht. Denn die Impfstoffe haben ihre ursprüng­li­che Wirksamkeit ver­lo­ren. Und die Omicron-Variante ist zwar anste­ckend, führt aber nicht zu schwe­ren Formen der Krankheit.

    FRAGE: Die neue Variante von SARS-CoV‑2 mit dem Namen Omicron ver­setzt die Welt in Panik. Was wis­sen wir wirk­lich über die­se Variante?

    Die der­zei­ti­gen Daten sind noch bruch­stück­haft. Aber wir wer­den sehr bald, wahr­schein­lich in den nächs­ten zwei Wochen, wis­sen, ob die­se neue Variante des SARS-CoV‑2 die weit ver­brei­te­te Delta-Variante ver­drän­gen wird.

    Es steht jedoch fest, dass die­se Omicron-Variante nur leich­te bis mit­tel­schwe­re Formen der Covid-19-Krankheit aus­löst. Das ist ziem­lich beru­hi­gend und ent­spricht der Logik des Verhaltens von Viren: Im Laufe ihrer Mutationen wer­den sie nor­ma­ler­wei­se immer infek­tiö­ser, ver­lie­ren aber an Virulenz und füh­ren nicht zu schwe­ren oder töd­li­chen Formen.

    Eine wei­te­re Besonderheit der Omicron-Variante ist, dass die 32 beschrie­be­nen Mutationen im Spike-Protein ihr eine gewis­se Resistenz gegen die der­zei­ti­gen Impfstoffe ver­lei­hen. Dies recht­fer­tigt noch weni­ger die von den Gesundheitsbehörden ver­ord­ne­ten Massenimpfungen. Insbesondere für Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren, die zwar mit dem Virus infi­ziert wer­den kön­nen, aber nur in Ausnahmefällen und bei Vorliegen von Komorbiditäten schwe­re Krankheitsverläufe auf­wei­sen. Für sie, wie auch für die übri­ge Bevölkerung, ist die Pflichtimpfung in Zeiten einer Pandemie unangemessen.

    […]

    Die der­zeit ver­wen­de­ten Impfstoffe der ers­ten Generation sind nicht frei von poten­zi­el­len Nebenwirkungen bei den geimpf­ten Personen, was bedeu­tet, dass sie lei­der nicht immer für jede Person harm­los sind. Zum ande­ren haben die­se Impfstoffe ihre ursprüng­li­che Wirksamkeit ver­lo­ren, da im Laufe der Zeit neue, "ande­re" Viren (Varianten des SARS-CoV‑2, dar­un­ter die indi­sche "Delta"-Variante und die süd­afri­ka­ni­sche "Omicron"-Variante) auf­ge­tre­ten sind. Tatsächlich kön­nen eini­ge geimpf­te Personen mit SARS-CoV‑2 und sei­nen Varianten infi­ziert wer­den und das Virus auf ande­re Personen über­tra­gen. Es gibt also bis­lang zwei gro­ße Probleme zu lösen: die Wirksamkeit und die Sicherheit der Impfung zu erhöhen.

    […]

    FRAGE: Befürworten Sie eine drit­te (Auffrischungs-) Dosis des Impfstoffs für die schwächs­ten Personen, dar­un­ter älte­re Menschen?

    Die Injektion die­ser drit­ten (oder sogar vier­ten) Impfdosis zielt dar­auf ab, die Produktion von "neu­tra­li­sie­ren­den" Antikörpern zu erhö­hen. Diese Antikörper sind in der Lage, das Virus zu neu­tra­li­sie­ren und bie­ten daher Schutz. Es ist jedoch wahr­schein­lich, dass die mehr­fa­chen Auffrischungsimpfungen gleich­zei­tig den Anteil der "erleich­tern­den" Antikörper erhö­hen (die­se Antikörper schüt­zen nicht und erleich­tern die Infektion der Zielzellen mit einer neu­en Variante von SARS-CoV‑2), wodurch sich das Nutzen-Risiko-Verhältnis zwi­schen "neu­tra­li­sie­ren­den" und "erleich­tern­den" Antikörpern ungüns­tig verändert.

    Dies wür­de zu einem Effekt füh­ren, der dem ange­streb­ten ent­ge­gen­ge­setzt ist, mit geimpf­ten Personen, die anfäl­li­ger für eine spä­te­re Infektion mit SARS-CoV‑2 ("Delta"- und/oder "Omicron"-Varianten?) und deren schäd­li­chen oder leta­len Auswirkungen sind. Besagtes "Heilmittel" könn­te also bei Personen, die geimpft und anschlie­ßend mit einer neu­en Variante von SARS-CoV‑2 infi­ziert wur­den, zu schwer­wie­gen­de­ren Auswirkungen führen.

    Abschließend sei dar­an erin­nert, dass es bei der Impfung (vor, wäh­rend und nach der Impfung) von ent­schei­den­der Bedeutung ist, einen ange­mes­se­nen zir­ku­lie­ren­den Vitamin-D-Spiegel zu haben (idea­ler­wei­se zwi­schen 40 und 60 ng Calcidiol pro ml Blut), da die­ser eine opti­ma­le Funktion unse­res Immunsystems ermög­licht, sei es die ange­bo­re­ne Immunität (Monozyten, Makrophagen, den­dri­ti­sche Zellen, "Natural Killer"-Zellen, Granulozyten) oder die adaptive/erworbene Immunität (B- und T‑Lymphozyten). Alle die­se Zellen des Immunsystems haben Rezeptoren für Vitamin D (Calcitriol), das der "Treibstoff" ist, der es ihnen ermög­licht, rich­tig zu funk­tio­nie­ren. Gleichzeitig schützt ein aus­rei­chen­der Vitamin-D-Spiegel im Blut (teil­wei­se) vor einer Infektion mit SARS-CoV‑2 (auf­grund der opti­ma­len Funktion des Immunsystems) und ver­hin­dert, dass es bei einer Infektion mit SARS-CoV‑2 zu schwe­ren – oder sogar töd­li­chen – Formen von Covid-19 kommt.

    *Jean-Marc Sabatier, Forschungsdirektor am CNRS und Doktor der Zellbiologie und Mikrobiologie, Mitglied des Instituts für Neuro-Physiopathologie (INP) an der Universität Aix-Marseille. Chefredakteur der inter­na­tio­na­len wis­sen­schaft­li­chen Zeitschriften: "Coronaviruses" und "Infectious Disorders – Drug Targets".

    Übersetzt mit Deepl

    ===

    Quelle: https://infodujour.fr/societe/54462-covid-19-la-vaccination-de-masse-est-inappropriee
    Zugriff: 211202

  7. Ich weiß eins: Das hier ist NICHT erfolg­rei­che PR:
    https://www.standard.co.uk/news/uk/omicron-covid-pfizer-freak-out-ugur-sahin-b969314.html
    "Der Wissenschaftler, der für den Impfstoff von Pfizer-BioNTech ver­ant­wort­lich ist, hat die Öffentlichkeit auf­ge­for­dert, wegen des Auftauchens der Omicron-Variante nicht "aus­zu­flip­pen", und betont, dass Impfungen wahr­schein­lich immer noch Schutz gegen die Krankheit bieten.
    Dr. Ugur Sahin, Mitbegründer von BioNTech, sag­te, dass der neue Stamm zwar wahr­schein­lich teil­wei­se den durch die Impfung erwor­be­nen Antikörpern ent­ge­hen kann, das Immunsystem aber noch ande­re Abwehrmechanismen hat.
    "Unsere Botschaft lau­tet: Keine Panik, der Plan bleibt der­sel­be: Beschleunigen Sie die Verabreichung einer drit­ten Auffrischungsimpfung", sag­te Dr. Sahin am Dienstag gegen­über dem Wall Street Journal. (über­setzt mit DeepL)
    WAHRSCHEINLICH.
    In ande­ren Nachrichten hat ein ame­ri­ka­ni­sches Gericht Pfizer ver­pflich­tet, die Daten der Zulassungssstudie offenzulegen.

    Natürlich ent­steht das PR Problem in GB und nicht in D. Ratet mal warum.

      1. Ich kann fast rüber­gu­cken zur Goldgrube 12 – zumin­dest sehe ich von mei­nem Balkon St. Stephan in MZ – und ich fin­de den ugur und sei­ne Gattine mega UNsymphatisch. Ich hof­fe, dass ich die­sem fei­nen Pärchen nie auf der Straße begeg­nen muss.

  8. "Christine Pohlmann‍♀️@C_Pohlmann

    Das ist ein­deu­tig ver­fas­sungs­wid­rig, ihr elen­den Faschisten.

    SPD-Fraktion im Bundestag@spdbt

    "Für mei­ne Regierung gibt es kei­ne roten Linien mehr bei all dem, was zu tun ist. Es gibt nichts, was wir aus­schlie­ßen. Das kann man wäh­rend einer #Pandemie nicht machen. Der Schutz der Gesundheit der Bürger:innen steht über allem", sagt @OlafScholz in @DIEZEIT."

    https://twitter.com/C_Pohlmann/status/1466385641319669764

    "Es gibt nichts, was wir ausschließen. "

    Wirklich GAR nichts?

    Irgendjemand hier, der jetzt kei­ne Angst bekommt?

  9. Risk of Hospitalization, seve­re dise­a­se, and mor­ta­li­ty due to COVID-19 and PIMS-TS in child­ren with SARS-CoV‑2 infec­tion in Germany

    Risiko von Krankenhausaufenthalten, schwe­ren Erkrankungen und Sterblichkeit auf­grund von COVID-19 und PIMS-TS bei Kindern mit SARS-CoV-2-Infektion in Deutschland

    "..Ergebnisse
    Während die mit der SARS-CoV-2-Infektion ver­bun­de­ne Gesamtkrankenhausaufenthaltsrate 35,9 pro 10 000 Kinder betrug, lag die Einweisungsrate in die Intensivstation bei 1,7 pro 10 000 und die Todesrate bei 0,09 pro 10 000. Bei Kindern ohne Begleiterkrankungen war die Wahrscheinlichkeit, einen schwe­ren oder töd­li­chen Krankheitsverlauf zu erlei­den, deut­lich gerin­ger. Das gerings­te Risiko wur­de bei Kindern im Alter von 5–11 Jahren ohne Begleiterkrankungen beob­ach­tet. In die­ser Gruppe lag die Einweisungsrate in die Intensivstation bei 0,2 pro 10 000, und die Sterblichkeitsrate konn­te nicht berech­net wer­den, da kei­ne Fälle vor­la­gen. Die Gesamtrate der PIMS-TS-Infektionen lag bei 1 pro 4 000 SARS-CoV-2-Infektionen, wobei es sich mehr­heit­lich um Kinder ohne Komorbiditäten handelte.

    Schlussfolgerung
    Insgesamt ist die SARS-CoV-2-asso­zi­ier­te Belastung durch einen schwe­ren Krankheitsverlauf oder Tod bei Kindern und Jugendlichen gering. Dies scheint ins­be­son­de­re für 5–11-jährige Kinder ohne Begleiterkrankungen zu gel­ten. Im Gegensatz dazu spielt PIMS-TS in allen päd­ia­tri­schen Altersgruppen eine wich­ti­ge Rolle bei der Gesamtbelastung durch die Krankheit. .."(Übersetzer)

    https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2021.11.30.21267048v1

    https://www.reddit.com/r/LockdownSkepticism/comments/r6op6b/german_study_on_covid19_in_kids_ages_511/

  10. The Nutrition-COVID-19 Interplay: a Review

    Das Zusammenspiel von Ernährung und COVID-19: ein Überblick

    "..Jüngste Befunde

    Die COVID-19-beding­te Sperre führ­te zu einer radi­ka­len Änderung des Lebensstils mit erheb­li­chen kurz- und lang­fris­ti­gen Folgen für die Gesundheit und die Ernährung, dar­un­ter Gewichtszunahme und Fettleibigkeit sowie ein erhöh­tes kar­dio­me­ta­bo­li­sches Risiko, das durch­weg mit einer schlech­te­ren Prognose ver­bun­den ist. Das Ausmaß der Auswirkungen hing von der Ernährungsunsicherheit, dem Gesamtstress und der Essstörung, der kör­per­li­chen Inaktivität und der Exposition gegen­über COVID-19-bezo­ge­nen Ernährungsinformationen ab. COVID-19 könn­te direkt Entzündungsreaktionen und eine schlech­te Nährstoffaufnahme und ‑absorp­ti­on aus­lö­sen, was zu einer Unterernährung mit Mikronährstoffmangel führt, die die Funktion des Immunsystems beein­träch­tigt und damit das Infektionsrisiko und den Schweregrad der Erkrankung erhöht. Ernährungsinterventionen durch Ernährungsunterstützung, Nahrungsergänzung und Hausmittel wie die Verwendung von Zink, Selen, Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren waren am viel­ver­spre­chends­ten, um den Verlauf der COVID-19-Infektion zu mil­dern und die Überlebensraten zu verbessern. .."

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC8627159/

  11. Was für ein unfass­bar dum­mes Argument, mit der Wissenschaft im Bunde zu sein. Das ist auch ein ganz gro­ßer Fehler, man möch­te unbe­dingt alles rich­tig machen und hält die Wissenschaft für unfehl­bar. Das eige­ne Bauchgefühl, die Menschlichkeit, der gesun­de Menschenverstand, all das wird ein­fach unter­drückt. Vielleicht ist es auch eine Art von feh­len­dem inne­ren Kompass oder einer Richtung, so dass man alle Verantwortung an eine Wissenschaft abgibt?
    Es ist abso­lut dumm, wis­sen­schafts­hö­rig zu sein, genau so dumm ist es, reli­gi­ons­hö­rig zu sein oder einer ande­ren Form von Hörigkeit anzu­hän­gen und nicht mehr den eige­nen Verstand UND das eige­ne Empfinden zu verwenden!!

    Es ist mir ein Rätsel wie man nicht begrei­fen kann, wie hohl die­se Argumente sind, denn wie man eigent­lich wis­sen soll­te und hier schon rich­tig genannt wurde:
    – auch die Vernichtung von Juden, Behinderten, soge­nann­ten Asozialen, soge­nann­ten Zigeunern und wei­te­ren Menschengruppen im drit­ten Reicht fuß­te damals auf detail­lier­ten 'wis­sen­schaft­li­chen Ergebnissen', z. B. die soge­nann­te Rassentheorien usw. 

    Es gibt vie­le wei­te­re Beispiele, wo die Tötung und Erniedrigung von Menschen auf angeb­li­che wis­sen­schaft­li­che Argumente gestützt wurde.

    Wie kann man denn so dumm sein zu glau­ben, dass alles, was die Wissenschaft sagt, rich­tig sei? Ähnlich dumm ist es zu glau­ben, dass alles, was die Mehrheit beschließt, rich­tig sei.
    Das ist die­se ver­fluch­te Technokratie. Wir haben den Menschen in den letz­ten 50 Jahren die Seele aus­ge­trie­ben, alles ging in Richtung Fortschritt, Wissenschaft, Technik. Nun haben wir das Ergebnis. Dass eine huma­nis­ti­sche Bildung wich­tig ist, war mir klar, aber dass es so ver­hee­ren­de Folgen hat, wenn man die wirk­li­che huma­nis­ti­sche Bildung nicht mehr betreibt, habe ich bei Leibe nicht erahnt.
    Wir haben höri­ge Menschen her­an­ge­züch­tet, die größ­ten­teils tech­no­kra­tisch und zah­len­ba­siert den­ken, aber nicht mehr fähig sind, die Zusammenhänge zu erken­nen und die Dinge zu begrei­fen, die man nicht in Zahlen bzw. simp­len Konstrukten wie 'Nullen und Einsen' abbil­den kann.
    Wir haben uns als Gesellschaft selbst zer­stört, in dem wir so an der Bildung gespart haben. Nein, nicht das Desaster, dass Schulabgänger oft nicht mehr ver­nünf­tig lesen kön­nen, dass wir in inter­na­tio­na­len Vergleichen im hin­te­ren Mittelfeld sind, dass die Ausbildungskompetenz von Schulabgängern kaum noch gege­ben ist.. das ist alles schlimm genug.
    Das schlim­me ist, dass wir Menschen her­an­ge­züch­tet und aus­ge­bil­det haben, die über kein Rückgrat und kein Gewissen ver­fü­gen und ver­mut­lich wie­der über Leichen gehen wür­den. Und das nur, weil irgend­ein auch noch feh­ler­haft zusam­men­ge­schus­ter­tes "Dashbord" Zahlen aus­spuckt, die wahl­los pro­gram­miert wur­den und nie­mand mehr gelernt hat, Ergebnisse zu inter­pre­tie­ren, son­dern sich durch das beein­dru­cken zu las­sen, was jemand mit hei­ßer Nadel in der IT pro­gram­miert hat. Es ist ein Desaster.

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