Noch Fragen in Hagen?

Das hat sich gelohnt, die Frage ist weni­ger, für wen. Von mehr als 30 Tausend Schnelltests in einer Woche waren gan­ze 3 durch PCR posi­tiv bestä­tigt. Das läßt sich gra­phisch nicht mehr dar­stel­len. Dafür sind 217 Personen in Quarantäne.

hagen​.de (Stand 17.6.)

hagen​.de (Stand 17.6.)

Weiter ist zu erfah­ren, daß von 67 "Infizierten" 6,7 Prozent mit Delta gestraft sind. Ich muß falsch rech­nen, denn damit kom­me ich auf vier­ein­halb Delta-Positive.

22 Antworten auf „Noch Fragen in Hagen?“

  1. Wenn die immer noch mit 18 Euro abge­rech­net wer­den (weiss da jemand ande­re Zahlen?)…dann waren das mehr als eine hal­be Million Euro Steuergelder um 3 posi­ti­ve zu fin­den, wovon 2 falsch-posi­tiv waren.…und 1 noch unklar ist.…

    Was für eine unge­heue­re Vernichtung von Steuergeldern.

    1. Aber wei­ter unten auf der Seite steht doch dann 71 ent­deck­te Fälle durch Bürgerschnelltests (und nicht nur 3).… häää? Ich steh auf dem Schlauch

      1. Es sind 71 posi­ti­ve PCR Tests und davon laut Statistik 14,1 Prozent durch Bürgerschnelltests auf­ge­deckt, aber da kommt dann auch weder 6 noch 3 her­aus. Ob in die­ser Zahl von 30 000 auch die Tests in den Schulen, Betrieben usw mit­ge­zählt sind steht nir­gends. Ich habe ange­fragt, aber kei­ne Antwort erhalten.
        Auch die Krankenhausstatistik ist nicht mit dem Diviregister in Einklang zu bringen.
        Auch nach­ge­fragt, auch kei­ne Antwort..
        Ich bin schon gespannt, was da über­mor­gen steht.

    2. @ Michael D.
      Meines Wissens gibt's 15 Euro pro Antigen-Schnelltest. 18 Euro gibt's, wenn der Test durch ärzt­li­ches Fachpersonal durch­ge­führt wird und ein Arzt anwe­send ist.
      15 Euro gibt es übri­gens auch für Pflege- und Behinderteneinrichtungen pro Test (bis zu 6 Euro Sachkosten + 9 Euro Durchführungskosten von Pflegekasse oder KVB). Möglicherweise sind die­se Tests des­halb nach wie vor gern in Einrichtungen gese­hen, da sie in der Regel vom eige­nen Personal wäh­rend der Arbeitszeit durch­ge­führt werden.
      Informationen zur Kostenübernahme sind auf z. B. ganz offi­zi­ell auf der Seite des bay­ri­schen Staatsministeriums zu finden.

      1. Die Schulen in NRW bekom­men nach­weis­lich 18 € pro Test und sind stolz wie bol­le, daß sie so viel schö­nes Geld einnehmen.
        Letztlich ist das Steuergeld – mein Geld! – gut ange­legt: man muß nur fra­gen: qui bono und schon hat man jdm, der sich dar­an blö­de verdient.
        Über die Tests zu sin­nie­ren ist wie die Frage an den, der vom Hochhaus gesprun­gen ist:
        "Wie füh­len Sie sich?" "Oh, das Fliegen ist schön!"

  2. Zusätzlich zu den fast 600000 EUR für "Bürgertests" kommt ja noch ein "mehr­köp­fi­ges Team aus städ­ti­schen Mitarbeitern, das wöchent­lich die Entwicklung der Coronapandemie in den ver­gan­ge­nen sie­ben Tage anhand von Grafiken abbildet."

    Und krea­tiv sind'se ja schon:
    aus 0,01% wird <0,1% (stimmt!)

    Bei den ande­ren Zahlen kann man sich z.B. vor­stel­len, was pas­siert, wenn die Gesundheizämter wie­der vii­iel Zeit für die "Kontaktnachverfolgung" haben (wer­den jetzt auch Kontaktpersonen drit­ter Ordnung qua­ran­tä­ni­siert? und wie­der 14 Tage, statt nur 10? – wegen der Mutanten?).

    Oder wie wild gemischt wird: Mutantenquoten in 4 Wochen-Kuchenstückchen, alles ande­re in Wochen.

    1. Da man bekannt­lich ueber 7 Stufen mit nahe­zu *jeder* Person in Beziehung steht, wird man die Kontaktnachverfolgung auf maxi­mal 5 Stufen beschraen­ken, sonst ver­blei­ben nicht genue­gend Personen, um die Einhaltung der Quarantaene zu ueberwachen …

  3. Lächerlich! – Entweder hält man uns für Vollidioten, die nicht mal die Grundrechnung beherr­schen kön­nen oder die Propagandisten und ihre Puppenspieler leben in einer eige­nen Parallelwelt in der sie sich sogar ihre eige­ne Mathematik aus­den­ken, damit alles pas­send erscheint.

  4. Hier hat sich ein klu­ger Kopf mit dem Thema befasst.
    https://​coro​na​sta​ti​sti​ken​.word​press​.com/​2​0​2​0​/​0​9​/​1​2​/​p​c​r​-​t​e​st/
    mei­ne Kritik:
    aus "Nukleotidsequenzen als Fingerabdruck":
    -"einen Abschnitt in die­ser Kette"
    Wie lang ist ein "Abschnitt"? Sind die Gene "E, N, ORF1a, ORF1ab, RdRP und S" gleich lang? Wie wür­de sich die Aussagekraft ver­än­dern bei unglei­cher Länge? Es gibt 4 Bausteine.
    -"Unverwechselbar bedeu­tet in die­sem Zusammenhang, dass kein ande­rer Virus einen der­ar­ti­gen Abschnitt in sei­nem Erbgut haben darf."
    Die Biomasse auf die­ser Erde ist sehr groß. Darin ent­hal­ten ist die Gruppe der Mikroorganismen, die die größ­te Artenvielfalt beinhal­tet. Einiges ist nicht bekannt. Alle haben min­de­stens einen DNA-Strang. Alle sind auf Schleimhäuten zu fin­den. Wie wird aus­ge­schlos­sen, das auch ande­re Arten, Bakterien und Pilze, mit­ge­te­stet wer­den? Selbst wenn aus­schließ­lich die Gruppe der Viren betrach­tet wird, ergibt sich immer­noch eine sehr gro­ße Zahl an ver­schie­den­sten Arten und Unterarten (Mutationen).
    Das Teststäbchen ent­hält ein Lösemittel für orga­ni­sche Stoffe. Darunter fal­len dann auch Pollen, Milben und die Zellen eines Menschen. Kompost, Kot, Urin, Speichel, Haare, Hautzellen und sehr viel mehr kann, in klein­sten Mengen und von unzäh­li­gen Quellen, in der Umgebung vor­kom­men und DNA ent­hal­ten. Selbst in Dinosaurierknochen konn­te DNA extra­hiert wer­den. So wur­de in Weimar erfolg­reich argu­men­tiert. Auch in toten Zellen kann noch DNA gefun­den wer­den. Es reicht, wenn von dem gesam­ten DNA-Strang ein­zig der gesuch­te Abschnitt erhal­ten ist. Dies ergibt eine Menge an mög­li­chen DNA-Strängen, die sehr lang sein kön­nen, in denen sich ein bestimm­ter Abschnitt fin­den las­sen kann.
    Die glei­che Art Test wird welt­weit ver­wen­det, daher kön­nen auch alle welt­weit vor­kom­men­den und rele­van­ten DNA-Stränge eine Rolle spielen.
    -"Genau genom­men muss die­ser Abschnitt nur für die­je­ni­gen Viren ein­deu­tig sein, die im Menschen vor­kom­men. Viren, die es z.B. nur bei Tieren gibt, z.B. nur in Kühen, müs­sen nicht berück­sich­tigt wer­den, weil sie im Rachenraum des Menschen prak­tisch nicht vor­kom­men, so lan­ge nie­mand eine an „Kuh-Schnupfen“ erkrank­te Kuh küsst."
    An dem Beispiel des Bauern: Wenn ein Bauer täg­lich durch sei­ne Kuhstall läuft, hat er beim Verlassen des Stalls alle Mikroorganismen an sich, die auch auf einer Kuh zu fin­den sind. Ein Virus hat weder Arme, Beine oder Flügel, noch kann es wil­lent­lich ent­schei­den. Es ist auf Umwelteinflüsse begrenzt. Macht der Bauer einen PCR-Test, sind mit an Sicherheit gren­zen­der Wahrscheinlichkeit auch Kuh-Viren dabei zu fin­den. Mit gro­ßer Wahrscheinlichkeit auch bei allen im Haushalt (etwas weni­ger) oder im Dorf befind­li­chen Personen (deut­lich weni­ger). Der Bauer wird wah­schein­lich mehr Kuh-VIren an sich haben als ande­re Viren, vor­aus­ge­setz er hat vie­le Kühe und ist oft mit ihnen zusam­men. In Relation der Konzentration, der ein­zel­nen Mikroorganismen in der nahen Umgebung, las­sen die­se sich auch beim Menschen finden.
    (Wenn ich das Virus nur durch Küssen einer erkrank­ten Person bekomm­me, war­um dann noch­mal die Maske? sry)

    -der Link "Extra Ringversuch" meint lei­der "Page not found"
    Schade, viel­leicht wird in die­sem mal der ct-Wert ange­ge­ben. Es bleibt bei der grund­sätz­li­chen Kritik: Der ct-Wert ist aus­schlag­ge­bend für die gefun­de­ne Anzahl der Abschnitte. Erst bei einem, zu bestim­men­den, Wert wird eine aus­rei­chend gro­ße Fläche aus­ge­macht, mit derer Rückschlüsse auf die Anzahl der Abschnitte zu Beginn gezo­gen wer­den. Dies ist kei­ne kor­rek­te Anwendung eines Prüfverfahrens, da der eigent­li­che Faktor vari­iert wird. Mögliche Aussagen des PCR-Testes wären (bei­spiel­haft): ct ‑15: geh zum Arzt, eine Infektion ist sehr wahr­schein­lich, ct 16–20: eine Infektion kann sein. Was Mutti schon wuß­te: Iß viel Obst und Gemüse und zieh dich warm an, ct 21–25: Du hast das Virus, aber kommst damit klar. Mit Werten drü­ber las­sen sich Hpochonder erschrecken. Über die Höhe der Zahlen läßt sich Streiten. Mit 40 Jahren Erfahrung in der Anwendung, war­um eigent­lich? Bei wel­chem ct-Wert ist der Ringversuch durch­ge­führt wor­den? Würden die Ergebnisse anders aus­fal­len, wenn der ct-Wert um 1,2,5,10,… geän­dert würden?

    -"Bei LADR, wo alle Tests für den Raum Braunschweig gemacht wer­den, testet man auf zwei ver­schie­de­nen Gensequenzen: Gen‑E & ORF1a. Dadurch wird der Test abso­lut zuverlässig."
    -"Der PCR-Test der Berliner Firma arbei­tet mit 3 [in Worten: drei] SARS-CoV-2-spe­zi­fi­sche Targets um auch bei einer mög­li­chen Mutation des Virus in den für die Tests rele­van­ten Gensequenzen noch 100% zuver­läs­si­ge Ergebnisse zu liefern."
    -"Dass die ver­schie­de­nen deut­schen Labore auf mehr als 7 spe­zi­fi­sche Gensequenzen in unter­schied­li­cher Kombination testen, macht es dem Virus prak­tisch unmög­lich, sich durch Mutation der Erkennung durch die PCR-Tests zu entziehen"
    1 Abschnitt läßt auf die Existenz eine Genabschnittes schlie­ßen, dass, unter ande­rem, im Virus vor­han­den ist. Mit 2 Abschnitten läßt sich eher ein­schrän­ken, dass es sich um das gesuch­te Virus han­delt. Bei 3 Abschnitten besteht eine gro­ße Wahrscheinlichkeit, dass gesuch­te Virus gefun­den zu haben. Diese 3 fest­ge­leg­ten Abschnitte las­sen kei­ne Rückschlüsse über mög­li­che Mutationen zu, außer dass das Virus sich noch nicht so weit ver­än­dert hat, dass es mit die­sem PCR-Test nicht mehr zu fin­den wäre.
    Interessant ist auch, ob die gefun­de­ne Anzahl der ein­zel­nen Abschnitte immer iden­tisch ist.
    -"Asymptomatisch bedeu­tet, die infi­zier­te Person merkt nicht, dass sie infi­ziert ist. Es bedeu­tet nicht, dass bei einer gründ­li­chen medi­zi­ni­schen Untersuchung kei­ne Anzeichen der Infektion gefun­den wer­den. Es bedeu­tet auch nicht, das die infi­zier­te Person auch wei­ter­hin kei­ne Symptome ent­wickeln könnte."
    Jeder Mensch ist jeder­zeit einer Unmenge an Mikroorganismen aus­ge­setzt. Solange die Person nicht bemerkt, dass sie infi­ziert ist, ist sie gesund. Erst wenn sich durch Anzeichen, wie erhöh­te Temperatur oder etwas schnup­fen, etc. etwas bemerk­bar wird, krän­kelt die Person. Ist ein Mensch krank, wird das in der Regel bemerkt.
    -"Weiterhin wird gesagt, man kön­ne mit einem PCR-Test kei­ne Krankheit nach­wei­sen, nur Virus-Fragmente. Das ist sicher prin­zi­pi­ell rich­tig, aber auch irrele­vant. Der Test wird nicht gemacht, um eine Erkrankung nach­zu­wei­sen. In Deutschland wird der Test gemacht, um bei einer bestehen­den Erkrankung zu prü­fen, wel­cher Virus es ist."
    Die unge­nü­gen­de Nähe der Wörter "Asymtotisch", "Infiziert" und "Erkrankung" ist schein­bar nicht aus­rei­chend kom­mu­ni­ziert wor­den. Wie sonst kann es zu Quarantänemaßnahmen für posi­tiv Getestete kom­men? Eine Infektion ist nicht gleich­zu­set­zen mit einer Erkrankung. Auch ein gesun­der (oder asym­to­ti­scher) Mensch kann infi­ziert sein und eine Immunreaktion ent­wickeln, ohne das es über­haupt bemerkt wird.
    -"Und er wird gemacht, um nach­zu­wei­sen, dass jemand nicht (mehr) krank bzw. ansteckend ist."
    Wenn dem so wäre, gäbe es kei­ne Statistiken beim RKI. Und auch kei­ne Notwendigkeit dafür.

    in eige­ner Sache:
    Mit Beginn der Pandemie wur­de, nach Verkündung der eng­li­schen Mutation, dar­auf ver­wie­sen, dass mög­li­che Todesfälle nach Verabreichung der Spritze dar­auf zurück­zu­füh­ren wären, dass die­se Menschen schon vor­her mit dem Virus infi­ziert wären. Daraufhin wur­de eingführt, dass zuerst gete­stet und dann gespritzt wur­de. Daher wur­den hier­zu­lan­de in Altenheimen, Anfang die­sen Jahres, teil­wei­se auch nicht alle Bewohner gespritzt. Als ein über­mä­ßi­ges Sterben nach der Spritze beob­ach­tet wur­de, wur­de der Test nach der Spritze ein­ge­führt, bei dem Versuch, es wie­der mit dem Virus zu erklä­ren. Schnell wur­de auf den Test vor­her wie­der ver­zich­tet. Alles wur­de zwi­schen­zeit­lich wie­der ver­wor­fen. In Altenheimen wird weit weni­ger gete­stet, als noch zu Jahresbeginn. Dafür wird an Schulen und im pri­va­ten ver­mehrt getestet.
    Das ist eine will­kür­lich Handhabung des PCR-Testes, wel­ches ledig­lich Statistiken "pro­du­ziert", und Aussagen machen soll, die damit nicht mög­lich sind.
    Inzwischen wird per Test nur noch dafür gewor­ben, sich sprit­zen zu lassen.

    Für Anmerkungen aller Art bin ich dankbar.
    Ich schlie­ße nie aus, mich zu irren, aber auch nicht, rich­tig zu liegen.

    1. Ich fin­de Ihren Abschnitt über das Vorkommen bzw. Auffinden von bestimm­ten Gensequenzen sehr interessant.

      Meines Wissens wird der Genabschnitt nur durch die zwei Primer, vor­ne und hin­ten, und viel­leicht noch durch einen Marker identifiziert.

      Die Primer sind jeweils viel­leicht so um die 20 Basenpaare lang. Über den Marker (oder Sonde) weiß ich nichts, gehe aber nicht von einer mas­siv län­ge­ren Basensequenz aus.

      Tatsache ist, dass über das Stück zwi­schen den Primern (abge­se­hen von dem Marker-Abschnitt) kei­ne Aussagen gemacht wer­den kön­nen, ins­be­son­de­re nicht, ob die­ser Abschnitt mit der gesuch­ten Sequenz über­haupt übereinstimmt.

      Vervielfältigt wird alles, was zwi­schen den Primern (inklu­si­ve) liegt. Egal, was das ist. Egal ob die­ses Stück mit dem SASRSCOV2-Genom über­ein­stimmt oder nicht. Egal wie lang jeweils das Stück zwi­schen den Primern ist.

      In der "alten" Laborpraxis hat man sich gegen die­ses labor­be­kann­te Problem gewapp­net, indem man an dem Produkt, dem Amplifikat, eine Gel-Elektrophorese durch­ge­führt hat. Man kann dar­in erken­nen, ob auf­fal­lend vie­le unter­schied­lich lan­ge Sequenzen ampli­fi­ziert wur­den. Das wird heu­te (bei den "Corona"-PCR-Test) nicht mehr (zumin­dest nicht stan­dard­mä­ßig) gemacht, man kann also gar nicht erken­nen ob das Amplifikat über­haupt ein­heit­lich ist (was es sein soll­te wenn alles rich­tig gemacht wur­de und das Ergebnis des Tests Aussagekraft haben soll).

      PS: der Test sagt nur und aus­schließ­lich etwas über das Vorhandensein einer gewis­sen Gensequenz aus, nichts über die Anwesenheit eines Virus, nichts, ob die Sequenz aus dem Körper oder aus der Umwelt stammt, nichts über den Infektionsstatus, dem Krankheitsstatus und über­haupt nichts über die Infektiosität des Betroffenen aus.

      (Disclaimer: habe ich von Markus Fiedler (Wikihausen) gelernt. Meinen Dank an den dafür.)

    2. Hier gibt es meh­re­re Dinge zu sagen:
      1. uns wer­den seit Beginn "bestä­tig­te Fälle" immer als "kran­ke" Menschen ver­kauft – jeden­falls sehen das wahr­schein­lich sehr vie­le Menschen so, da es kei­ne Trennung in den Medien bezüg­lich posi­tiv gete­stet und "krank" und posi­tiv gete­stet und "gesund" gibt
      2. asym­pto­ma­tisch Krank gibt es mei­ner Meinung nach nicht, da Krankheiten durch Symptome gekenn­zeich­net sind (sonst sind die Menschen eben gesund und nicht asym­pto­ma­tisch). Der Begriff wur­de m.E. ein­ge­führt, um Panik zu erzeu­gen, dass jeder Mensch – auch der Gesunde – eine poten­ti­el­le Gefahr für Leib und Leben der ande­ren dar­stellt. Natürlich kann man zu Beginn einer Erkrankung die­se noch nicht voll­stän­dig wahr­neh­men und sie nur als "Müdigkeit" o.ä. fehl­deu­ten. Im Blut ist dann jedoch schon viel zu sehen und das wäre eben wie­der ein Symptom.
      3. Definition Infektion: IfSG-Definition (§2): »Die Aufnahme eines Krankheitserregers und sei­ne nach­fol­gen­de Entwicklung oder Vermehrung im mensch­li­chen Organismus.« Wir brau­chen also einen ver­meh­rungs­fä­hi­gen Erreger und einen Wirt. Diesen VERMEHRUNGSFÄHIGEN ERREGER kann der PCR-Test nicht nach­wei­sen! Die PCR ampli­fi­ziert vor­ab defi­nier­te Gensequenzen. Ob das Zelltrümmer sind oder ein leben­des Virus steht da nicht dran! Daher auch die hohe Zahl der "Falsch posi­ti­ven Tests". Korrekterweise müss­ten wir also nicht von "Infizierten" son­dern von kon­ta­mi­nier­ten Probanden spre­chen. Die Menschen hat­ten Kontakt mit dem Virus – das ist jetzt nach­weis­bar. Genauer wird es halt, wenn man mög­lichst vie­le Charaktereigenschaften (N-/E- o.ä.) ampli­fi­ziert, da man dann sicher sein kann, dass man nicht irgend­ei­nen Coronavirus ampli­fi­zier­te son­dern z.B. Sars-CoV2. Trotzdem ist das ein Genabschnitt! Bei einem Mordfall stel­len sie ja auch nicht die nach­ge­wie­se­ne Gensequenz des Täters am Glas in die Zelle. Sie möch­ten als Richter schon lie­ber den Bösewicht einbuchten.
      4. Wesentlich ist jedoch nicht, dass ich viel oder (wie durch die Impfung pro­pa­giert weni­ger) Viren aus­schei­de, son­dern ob mein Gegenüber emp­fäng­lich (sus­zep­ti­bel) ist dafür! Das wird bis­lang kaum dis­ku­tiert. Wenn mein Gegenüber spe­zi­el­le Erkrankungen hat, die ihn auf eine Virusinfektion anfäl­lig las­sen wer­den, dann reicht ja unter Umständen ein ein­zi­ges Virus von mir aus, das sich bei ihm ver­mehrt und ihn krank wer­den lässt. Das war seit tau­sen­den Jahren so. Glücklicherweise trai­nie­ren wir unse­re Immunsystem bis­lang immer gut, so dass es schnell reagie­ren kann. Daher muß eben jeder für sich ent­schei­den, ob er einer Risikogruppierung ange­hört oder nicht. Diese Menschen soll­ten sich ent­spre­chend schützen.
      5. Das gan­ze Geschehen nur auf Corona-Viren zu begren­zen kommt der Komplexität der Erkältungen aus­lö­sen­den Viren nicht Nahe genug! Das ist ein sehr mokau­sa­li­sti­sches Denken! Wir haben eine Vielzahl an Viren, die die glei­chen Symptome aus­lö­sen und einen alten oder kran­ken Menschen auch töten kön­nen. Durch den PCR Test wei­sen wir meist nur den einen nach, weil wir nur den einen suchen… Wenn der "Schlägertrupp" aber aus 6–8 Schlägern besteht und wir immer nur den einen suchen, wis­sen wir zwar, dass er dabei war – aber wir wis­sen nicht ob er allein für den Tod ver­ant­wort­lich ist oder ob die ande­ren nicht auch zuge­schla­gen haben. Das Ganze greift zu kurz!
      6. Die Viren mutie­ren schnell – wenn wir nun die Impfstoffe ent­wickeln, lau­fen wir stets den uns bekann­ten Virusmutationen hin­ter­her. Aktuell imp­fen wir eben gegen das "alte Wuhan-Virus". viel­leicht brau­chen wir gegen die neu­en Varianten ande­re Impfstoffe. Die Entwicklung der Medikamente geht bis­lang fast kom­plett unter oder man hört nichts von den guten Dingen… Daher kön­nen wir uns schon­mal auf eine "Dauerimpfkampagne" ein­stel­len. Ich hal­te es aus per­sön­li­chen Gründen für nicht gut, alle Leute zu imp­fen. Zum einen sind die Langzeitfolgen nicht bekannt, zum ande­ren schei­nen die Impfungen gegen die­se Coronaviren ins­ge­samt einen schlech­ten Schutz zu gewäh­ren, da die Geimpften ja trotz­dem das Virus wei­ter­ver­trei­ben kön­nen. Somit hat die Kampagne nichts mit Solidarität gegen­über den Risikogruppen zu tun, da die­se ja trotz­dem erkran­ken kön­nen! Die Impfung hat mit einer Risikoreduktion des ein­zel­nen Menschen zu tun, einen mög­li­chen schwe­ren Verlauf mil­der zu gestal­ten. Bei der abso­lu­ten Risikoreduktion der Impfstoffe hal­te ich das für fraglich…
      – es gibt so vie­le Fragen und Ungereimtheiten, dass ich mich hier noch Stundenlang aus­las­sen könnte…
      Einen schö­nen Abend noch!

      1. Sorry – mein o.g. Beispiel unter Punkt 2 spie­gelt eher eine "sym­ptom­ar­me" Infektion wie­der. Es wer­den vom RKI auch asym­pto­ma­ti­sche Infektionen defi­niert. RKI : "Differenzierung nach der kli­ni­schen Manifestation: Die Erscheinungen einer Infektion kön­nen inap­pa­rent (asym­pto­ma­tisch, latent, abor­tiv, stumm) oder mani­fest sein. Eine schwa­che kli­ni­sche Manifestation (Erkrankung) ent­spricht einer sub­kli­ni­schen, sym­ptom­ar­men oder miti­gier­ten Infektion."
        Was ich sagen will ist, dass es schein­bar sehr vie­le Menschen gibt (eher der Großteil der Bevölkerung), die mit die­sen Corona-Viren in Kontakt kom­men. Dadurch kön­nen Sie zwar PCR posi­tiv gete­stet wer­den, bekom­men aber kei­nen schwe­ren oder poten­ti­ell töd­li­chen Verlauf einer Lungenentzündung – sind also für das Gesundheitssystem auch nicht bela­stend. Das spie­gelt eben den natür­li­chen Verlauf einer Erkältungsphase in den Wintermonaten wie­der wie in einer hef­ti­gen Grippesaison (s. Studie von Prof. Ioannidis https://​www​.who​.int/​b​u​l​l​e​t​i​n​/​o​n​l​i​n​e​_​f​i​r​s​t​/​B​L​T​.​2​0​.​2​6​5​8​9​2​.​pdf).

      2. …mei­ne letz­te Notiz: die Zahlen, die uns bezüg­lich der Pandemie ver­mit­telt wer­den sind völ­lig intrans­pa­rent! Für den Verlauf der Pandemie und die damit ver­bun­de­nen Maßnahmen wäre es doch schon wich­tig zu wis­sen, wie vie­le Leute AN und nicht MIT Corona ver­stor­ben sind. Präsentiert wird uns vom RKI jedoch ein kumu­lier­ter Zahlenhaufen der posi­tiv gete­ste­ten Personen. Die Personen, die mit einem Oberschenkelhalsbruch oder nach einer Bauch-OP auf der Intensivstation Corona-posi­tiv gete­stet lagen und dort an den Folgen der OP ver­star­ben, spie­len ja für die Pandemie kei­ne Rolle. Diese Personen sind eben MIT Corona ver­stor­ben (auch zum Beispiel mit einem Arm / Bein oder einer Brille o.ä.) und hat­ten kei­ne inten­siv­me­di­zi­nisch behand­lungs­pflich­ti­ge schwe­re Lungenerkrankung. Durch die finan­zi­el­len Anreize der Corona-Diagnose für die Kliniken lässt sich daher sicher nur schwer schät­zen, wie hoch die tat­säch­li­che Zahl der AN Corona ver­stor­ben tat­säch­lich ist…

        1. @ Doc-What?
          Dank auch Ihnen.
          Dafür, dass ich mich als Laie inner­halb eines knap­pen hal­ben Jahres in die­ses Thema ein­ge­le­sen habe, schein ich es ja halb­wegs ver­stan­den zu haben.

    3. "Die Biomasse auf die­ser Erde ist sehr groß. Darin ent­hal­ten ist die Gruppe der Mikroorganismen, die die größ­te Artenvielfalt beinhal­tet. Einiges ist nicht bekannt. Alle haben min­de­stens einen DNA-Strang."

      Nein, das ist *nicht* so. Bei Corona-Viren han­delt es sich um "RNA-Viren", die ent­hal­ten kei­ne DNA son­dern nur RNA und eine Proteinhuelle., aber kei­ne DNA. Das ist auch der Grund, dass ein "RT-PCR-Test" fuer den Nachweis von Virusbestandteilen ver­wen­det wird (Nein, "RT" steht hiier nicht fuer "RealTime" son­dern fuer "rever­se Transkriptase", sprich das "umschrei­ben von RNA in DNA", da die "Polymerase Chain Reaction" nur mit DNA und nicht mit RNA funktioniert).

      Ansonsten ist an dei­nen Ausfuehrungen viel wah­res dran.

      1. @ Juergen Ilse
        Danke.

        Ich fin­de lei­der oft Seiten, die mir so etwas erklä­ren. ( Bsp.: https://​www​.net​dok​tor​.de/​k​r​a​n​k​h​e​i​t​e​n​/​c​o​v​i​d​-​1​9​/​p​c​r​-​t​e​st/ , https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/tests-auf-sars-cov‑2/pcr-test.html , https://​www1​.wdr​.de/​n​a​c​h​r​i​c​h​t​e​n​/​c​o​r​o​n​a​-​p​c​r​-​t​e​s​t​s​-​f​a​q​1​0​0​.​h​tml , https://​coro​na​test​.euro​f​ins​.de/​p​c​r​-​t​e​s​t​-​b​u​c​hen , https://​de​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​C​o​r​o​n​a​-​T​e​s​t​#​P​C​R​-​T​est , https://​www​.mdr​.de/​n​a​c​h​r​i​c​h​t​e​n​/​s​a​c​h​s​e​n​/​c​o​r​o​n​a​-​t​e​s​t​-​f​r​a​g​e​n​-​a​n​t​w​o​r​t​e​n​-​p​c​r​-​a​n​t​i​g​e​n​-​1​0​0​.​h​tml , https://​pra​xis​tipps​.focus​.de/​p​c​r​-​t​e​s​t​-​s​o​-​f​u​n​k​t​i​o​n​i​e​r​t​-​d​e​r​-​k​l​a​s​s​i​s​c​h​e​-​c​o​r​o​n​a​-​t​e​s​t​_​1​2​5​226 , usw.) "Der Test dient dem direk­ten Nachweis – und der Charakterisierung – von Erbgut." Immer in Bezug auf Corona. Es wird auch fast aus­schließ­lich vom "PCR-Test" gere­det, statt vom "RT-PCR-Test".

        Und schon wie­der schlau­er geworden.

  5. Zwar ist es durch­aus zutref­fend, dass die 3 PCR-Test bestae­tig­ten posi­ti­ven Ergebnisse "< 0,1%" sind, aber haet­te man bei ca. 30.000 Tests und 3 PCR-Test bestae­tig­ten posi­ti­ven nicht bes­ser gesagt "ca. 0,01%"? Oder klingt das gegen­ueber "< 0,1%" zu opti­mi­stisch? Vielleicht soll­te man da dann eher sagen "< 20%", das klingt so schoen "bedroh­li­cher" als "3 von 30.000" …
    Das sel­be gilt natuer­lich auch fuer die 3 nicht PCR-Test bestae­tig­ten "Schnelltest positiven" …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert