Notstand in New York. Wegen 1.383 Affenpocken

"Bundesstaat New York erklärt wegen Affenpocken den Notstand
Albany (dpa) – Angesichts der sich aus­brei­ten­den Affenpocken hat die Gouverneurin des Bundesstaates New York den Notstand aus­ge­ru­fen. «Diese Maßnahme erlaubt es uns, schnel­ler auf den Ausbruch zu reagie­ren und zusätz­li­che Schritte zu unter­neh­men, um mehr New Yorker zu imp­fen», sag­te Kathy Hochul in einer am Freitag (Ortszeit) ver­öf­fent­lich­ten Mitteilung. Man müs­se zur Eindämmung des Virus «jedes Werkzeug nut­zen» und beson­ders Risikogruppen so gut wie mög­lich schützen.

Dafür wer­de unter ande­rem die Kontaktverfolgung inten­si­viert und mehr Gesundheitspersonal mobi­li­siert, um Schutzimpfungen zu ver­ab­rei­chen. Außerdem wür­den die Testkapazitäten aus­ge­baut. Der Notstand gilt vor­erst bis zum 28. August. Ebenfalls am Freitag mel­de­te das Gesundheitsministerium des Bundesstaats 1383 bestä­tig­te Infektionen mit dem Affenpockenvirus, die sich haupt­säch­lich in der Millionenmetropole New York kon­zen­trie­ren – das ent­spricht etwa einem Viertel aller bis­her in den USA regis­trier­ten Fälle…"
krankenkassen.de (30.7.)

12 Antworten auf „Notstand in New York. Wegen 1.383 Affenpocken“

  1. Angesichts des gras­sie­ren­den Wahnsinns (wo bleibt eigent­lich die
    Impfung dage­gen ?) und des Ablasshandels, der mit die­sem Glauben ein­her­geht, geht es wohl mehr um die Pfaffen-Ocken… 😀

  2. Whoever should once play with the sta­te of emer­gen­cy to limit free­dom will find my friends and me on the bar­ri­ca­des in defen­se of demo­cra­cy, and this is meant qui­te literally."

    "Wer ein­mal mit dem Notstand spie­len soll­te, um die Freiheit ein­zu­schrän­ken, wird mei­ne Freunde und mich auf den Barrikaden zur Verteidigung der Demokratie fin­den, und dies ist ganz wört­lich gemeint."

    Willy Brandt

    In den letz­ten Jahren wur­de gezielt mit dem Notstand gespielt um ihn "salon­fä­hig" zu machen. Nicht nur in Deutschland, weltweit. 

    Eigentlich sind Ausnahme/Kriegsrecht- oder Notstandsregelungen für außer­ge­wöhn­li­che staat­li­che Notlagen vor­ge­se­hen. So lebt Frankreich schon eini­ge Jahre mit dem Kriegsrecht was für eine Beschleunigung von Rechtsverfahren sor­gen soll. Das scheint nie­man­den zu stören. 

    1981 ver­häng­te der pol­ni­sche General Jaruselski nach west­lich gepon­sor­ten "Solidarnosc"-Streiks auf der Lenin Werft in Gdansk das Kriegsrecht und schloß die Grenzen was für einen ziem­li­chen Aufschrei im Westen sorg­te und auch das Ende der VR Polen mit einleitete. 

    Schon 2019 wur­de in etli­chen deut­schen Städten der "Klimanotstand" erklärt. Sicher es ist wich­tig auf die kli­ma­ti­schen Veränderungen zu reagie­ren – aber gleich so? 

    Und erst Corona und die Aushebelungen demo­kra­ti­scher Mindeststandards. Langsam gewöh­nen wir uns an das Ausnahmerecht das lang­sam zum Normalen Standardrecht wird. 

    Kommt dazu wirk­lich ein Militärischer Notstand dazu ( z.B. durch die unüber­sicht­li­che Situation im Osten Europas) sind die Gewöhungseffekte schon so stark das es kaum noch Widerstand dage­gen gibt. Es ist Normalität gewor­den unter Ausnahmerecht zu leben …

  3. Lesenswert:

    Wie die Rhetorik gegen Corona-Kritiker zu ver­ste­hen ist, entlarvend:

    "
    Herr Lich@herrlich48
    10h

    Anhand eini­ger Beispiele möch­te ich deut­lich machen, welch elen­des Framing in den letz­ten Jahren statt­ge­fun­den hat:
    #QuerdenkerSindTerroristen ist nur eines von vie­len Beispielen Kritiker in Schubladen zu stecken.

    Thread:
    (die auf­ge­führ­ten Zitate sind leicht zu finden!)"

    https://nitter.net/i/status/1553514254074105858

  4. Im Bundesstaat New York gibt es ande­re gesund­heit­li­che Probleme
    ‑schwe­re Infektionen, die nicht Covid oder Affenpocken hei­ßen, chro­ni­sche Krankheiten wie Diabetes oderAlkoholismus, etc., die zum größ­ten Teil ver­meid­bar wären, die aber jetzt wohl völ­lig vom Radar ver­schwin­den, weil das gesund­heits­po­li­ti­sche Getöse auf Kosten die­ser aus­sor­tier­ten Kranken ver­an­stal­tet wird.
    Anmerkung: krank heißt hier nicht posi­tiv getes­tet son­dern kör­per­lich beein­träch­tigt, leidend.

  5. Auch wenn der Vergleich schon über­stra­pa­ziert wur­de, einer noch: 

    „Diese Maßnahme erlaubt es uns, schnel­ler auf den umge­fal­le­nen Reissack zu reagie­ren und zusätz­li­che Schritte zu unternehmen.“

  6. Politiker brau­chen den Pandemie-Zirkus, um von Problemen abzu­len­ken, die sie selbst ver­ur­sacht haben, und sol­chen, die sie nicht lösen kön­nen, weil sie sys­tem­im­ma­nent sind. Ist in Deutschland nicht anders.

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