Ob ausgerechnet das Mainzer Abwasser "Corona-Wellen vorhersagen" kann?

Oder das von der Weinstraße? Als Verschwörungsbeauftragter die­ses Blogs stel­le ich mal die These auf: Wenn ich eine Pharmafirma in Mainz und über Absatzprobleme mei­nes Produkts zu kla­gen hät­te, wür­de mir hier schon etwas ein­fal­len. dpa berich­tet am 9.7.:

»Pilotprojekt: Mit Abwasseranalysen Corona-Wellen vorhersagen
Mit Hilfe von Abwasser den Verlauf der Corona-Pandemie früh­zei­tig erken­nen – noch nicht vie­le Kommunen haben sich auf die­sen Weg gemacht. Drei Vorreiter-Städte lie­gen in Rheinland-Pfalz.

Mainz (dpa/lrs) – Mehrere Städte in Rheinland-Pfalz haben bereits Erfahrungen mit dem Nachweis des Coronavirus im Abwasser gesam­melt. So gehört Neustadt an der Weinstraße zu einem von der EU geför­der­ten Pilotprojekt, bei dem 20 Städte in Deutschland dar­an arbei­ten, ein dau­er­haf­tes Überwachungssystem ein­zu­rich­ten, um Entwicklungen in der Corona-Pandemie früh­zei­tig erken­nen zu kön­nen. Zudem waren an einem im ver­gan­ge­nen Dezember abge­schlos­se­nen Modellvorhaben die Kläranlage Mainz und das Hauptklärwerk in Trier beteiligt…

Die Landesregierung in Mainz befür­wor­tet eine Ausweitung des Monitoring, also der dau­er­haf­ten Beobachtung der Corona-Spuren im Abwasser, grundsätzlich…

Kosten in Höhe von 21 500 Euro net­to… wur­den vom Land Rheinland-Pfalz über­nom­men. Hinzu kommt etwa der Aufwand für die Probenahme sowie für das Datenmanagement.«

10 Antworten auf „Ob ausgerechnet das Mainzer Abwasser "Corona-Wellen vorhersagen" kann?“

  1. Mit Abwasserwellen Corona-ana­ly­sen durch­füh­ren oder
    mit Corona-was­ser Wellenanalysen. ..
    Ergibt genau­so viel Sinn.

    Und dann die nächs­te Stufe:
    antre­ten, bücken, PCR direkt aus dem A.…
    Die Chinesen haben es im letz­ten Jahr gemacht, also wird irgend­je­mand drauf kommen.
    Karli hat bestimmt irgend­wo noch ne Überschrift rumliegen.

    Wieso lan­det die­se Meldung nicht unter "Makabres? 😀

    1. @Petra:
      Irgendwer hat die alte Geschichte von 2020 wie­der raus­ge­kramt (war da nicht mal was mit Recht auf Vergessen? Sollte man wirk­lich mal einführen ^^ )

      Damals gab es eine Studie aus Barcelona die gefro­re­ne Grundwasserproben unter­such­te und in der Probe von 2019 Sars-Cov2 mit­tels PCR gefun­den haben woll­te. Das Ergebnis wur­de jedoch kri­tisch betrachtet
      https://www.mdr.de/wissen/corona-barcelona-abwasser-maerz-zwanzigneunzehn-100.html
      Es soll­ten eigent­lich wei­te­re Untersuchungen der Probe folgen
      https://www.n‑tv.de/wissen/Spektakulaere-Studie-aus-Barcelona-Sars-CoV-2-schon-im-Maerz-2019-in-Europa-article21881708.html
      Die Ergebnisse die­ses Drucks konn­ten nicht in die über­ar­bei­te­te Fassung des Artikels auf­ge­nom­men und schließ­lich in der Zeitschrift Applied and Environmental Microbiology ver­öf­fent­licht wer­den, weil die in die­ser Studie ver­wen­de­te Methode, die PCR, die glei­che ist, die auch in der kli­ni­schen Diagnose ver­wen­det wur­de, die Identifizierung und Quantifizierung der vor­han­de­nen Genome auch in gerin­gen Konzentrationen ermög­licht, aber die Nukleotidsequenz nicht lesen kann. Aus die­sem Grund (die Probe war alt und hat­te daher beschä­dig­te Genome und ein gerin­ges Volumen, da sie ursprüng­lich für den Nachweis von Enteroviren ver­wen­det wor­den war) konn­ten die­se Ergebnisse nicht in die über­ar­bei­te­te Fassung des Artikels auf­ge­nom­men wer­den. Der Erhalt der Sequenzen hät­te es den Forschern ermög­licht, das Vorhandensein des Coronavirus zu bestä­ti­gen und eine Verbindung zu den SARS-CoV-2-Proben her­zu­stel­len, die spä­ter gefun­den wur­den. Hauptziel der Studie war es, den Nutzen der mole­ku­la­ren Epidemiologie von Abwässern als ergän­zen­des Instrument zur Bekämpfung der Pandemie aufzuzeigen.
      Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kos­ten­lo­se Version)
      https://www.ub.edu/web/ub/en/menu_eines/noticies/2020/06/042.html

  2. Der Hofstaat zockt,
    die Prinzengarde rockt.
    In Rüdesheim der Korken knallt,
    im Niederwald der Hesse lallt.
    Es braust ein Ruf wie Donnerhall,
    Deutschland Deutschland überall.

  3. Der Verweis auf die Vergangenheit ist müßig, fin­de ich. Diese Abwassermonitorings sind doch per­fekt. Die Wirrologen haben ihr Spielzeug und die Gesellschaft wird in Ruhe gelas­sen. Jetzt noch die anlass­lo­se Testerei einsparen. 

    Und wenn sie es oft genug machen, krie­gen sie das Messinstrument auch eini­ger­ma­ßen kali­briert. Jedenfalls wird das dann zuver­läs­si­ge­re Beschreibungen von Epidemieverläufen pro­du­zie­ren als die RKI-Schrottstatistik.

  4. Ich wür­de das Mainzer Abwasser als reprä­sen­ta­tiv für die gan­ze Welt aner­ken­nen las­sen und dann jede Woche Proben von einem Tochterlabor der Goldgrubler (von der Jubelpresse und den Politclaqueuren aus­zu­zeich­nen­der Werbeslogan: "Wir kön­nen das!") ana­ly­sie­ren las­sen – und jeweils sofort mit Anpassung der Impfstoffproduktion nach Vorgabe von UvdL's bekannt kos­ten­güns­ti­gen Universal-Beratern (nach oben ist noch viel Luft) reagieren. 

    Wie kom­me ich jetzt in die­sem Zusammenhang aus­ge­rech­net dar­auf: Der unaus­sprech­li­che Putin soll damals, als die Amis über ihre eige­nen Chemiewaffenlügen in Sachen Irak gestol­pert waren, gesagt haben: "Wenn ich die Amis wäre, ich hät­te aber was gefunden".

  5. Ich weiß bis heu­te nicht, was Corona sein soll. Ich ken­ne die­se Krankheit nicht. Aber auf jeden­fall soll man das Abwasser nicht trin­ken. Wer weiß, was man sich da alles holen kann.

  6. Ich wür­de vor allen Dingen in der Sommer-Ferienzeit mit der Untersuchung des Abwassers in einer bestimm­ten Region anfan­gen. Da kann man dann ganz bestimmt gute Rückschlüsse auf die Corona-Erkrankungen der DORT leben­den Bevölkerung ziehen.
    Dass Menschen in den Ferien ver­rei­sen oder Besuch krie­gen (und das viel­leicht die „Messwerte“ ver­fälscht), hal­te ich in die­sem Zusammenhang für ein übles Gerücht.
    Sind die Werte „zu hoch“ muss ein sofor­ti­ger Lockdown für die Stadt/Region ver­hängt wer­den. Sicher ist sicher.

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