Obdachlose als Versuchskaninchen?

»NRW will zuerst Obdachlose mit Johnson & Johnson imp­fen« heißt es am 19.4. auf rp-online.de:

»Düsseldorf. Den vor­erst noch nicht aus­ge­lie­fer­ten Impfstoff von Johnson & Johnson will das NRW-Gesundheitsministerium zuerst für Impfangebote in der Wohn- und Obdachlosenhilfe einsetzen.

„Hier bestehen die größ­ten Unsicherheiten, die Zweitimpfungen nach sechs bezie­hungs­wei­se zwölf Wochen sicher­zu­stel­len“, heißt es in einer Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der Grünen an den Gesundheitsausschuss. Konkret wur­de bei Johnson & Johnson nach einer beson­de­ren Strategie gefragt, da hier offen­kun­dig eine Impfung aus­rei­chend sei…

Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, hält den Auslieferungsstopp des Unternehmens nach Meldungen über Thrombose-Fälle für eine „nach­voll­zieh­ba­re Maßnahme“. Es habe alar­mie­rend gewirkt, dass das Problem eine sehr gro­ße Ähnlichkeit mit dem Problem habe, das im Zusammenhang mit dem Astrazeneca-Impfstoff auf­ge­tre­ten sei, sag­te er am Montag dem Bayerischen Rundfunk.«

Update: Über die "schwe­ren Nebenwirkungen" des Stoffs von Johnson & Johnson berich­te­te spektrum.de am 14.4.

43 Antworten auf „Obdachlose als Versuchskaninchen?“

          1. … Klaus Schwab und sei­nem neu­es­ten Coup zu Ehren wür­de ich ger­ne den Neusprech "Holoklaus" in den Raum werfen …

        1. @DS-pektiven: Alle mei­ne Bitten zu bele­gen, daß jemand mit dem Impfen einen Völkermord pla­ne, waren bis­her lei­der ver­ge­bens. So lan­ge sich das nicht ändert, erlau­be ich mir, das für Quatsch zu halten.

          1. @aa

            Man könn­te die Menschen mit etwas vglw. Harmlosem imp­fen, wenn es nur um Geld, Macht, digi­ta­le Kontrolle und Gehirnwäsche ginge.
            Wenn es nur um das Ausprobieren einer Technologie gin­ge, könn­te man das an Kranken tes­ten, die dazu bereit wären. Verzweifelte, Mittellose und Verrückte gibt es genug, aber man will es allen auf­zwin­gen. Sogar den Kindern.
            Wozu?

            Ich bin sicher, dass man die Lebenserwartung ver­kür­zen und die Fruchtbarkeit her­ab­set­zen will.
            In Afrika gab es schon eini­ge Versuche, mit­tels Impfungen die Fertitilität abzusenken.
            Und die Alten sind ohne­hin überflüssig.
            Ob man das einen Völkermord nen­nen will, ist eine ande­re Frage.
            Es ist ein ein lang­sa­mes, fast unsicht­ba­res Aussaugen der auto­no­men Lebenskraft der mensch­li­chen Spezies mit­tels halb­jähr­li­cher Behandlungen.
            Die obe­ren 10000 brau­chen viel­leicht die Menschenversuche, damit sie mit den Nachfolgeprodukten 200 Jahre alt wer­den kön­nen. 100 schaf­fen sie ja schon. Selbst als Schwerkranke: David Rockefeller war ein wan­deln­des Ersatzteillager!
            Die wach­se­ne Weltbevölkerung hin­ge­gen ver­braucht viel zu vie­le Ressourcen, die dem Jetset zuste­hen, um sie in sol­cher Zahl wei­ter­le­ben zu lassen.

          2. @fabianus I: Sorry, ich kann da nicht fol­gen. Die "über­flüs­si­gen" Menschen im soge­nann­ten glo­ba­len Süden wer­den seit Jahrzehnten über Hunger, Armut und feh­len­den Zugang zu Gesundheitssystemen dezi­miert, dazu bedarf es kei­nes Impfprogramms. Und gera­de jetzt erle­ben wir, daß die rei­chen Länder über­schüt­tet wer­den mit "Impfstoffen", sie wer­den den Armen zu ihrem Glück vor­ent­hal­ten. Irgendwelche Eliten hät­ten nach die­ser Logik den fins­te­ren Plan, die Menschen in den Industrieländern aus­zu­rot­ten? Deshalb imp­fen sie mit hoher Priorität ihre Soldaten und Polizisten, Ärzte und Lehrer? Wäre kein cle­ve­rer Plan…


          3. @fabianus I: Sorry, ich kann da nicht fol­gen. Die "über­flüs­si­gen" Menschen im soge­nann­ten glo­ba­len Süden wer­den seit Jahrzehnten über Hunger, Armut und feh­len­den Zugang zu Gesundheitssystemen dezi­miert, dazu bedarf es kei­nes Impfprogramms. Und gera­de jetzt erle­ben wir, daß die rei­chen Länder über­schüt­tet wer­den mit "Impfstoffen", sie wer­den den Armen zu ihrem Glück vor­ent­hal­ten. Irgendwelche Eliten hät­ten nach die­ser Logik den fins­te­ren Plan, die Menschen in den Industrieländern aus­zu­rot­ten? Deshalb imp­fen sie mit hoher Priorität ihre Soldaten und Polizisten, Ärzte und Lehrer? Wäre kein cle­ve­rer Plan…

            Anders kann man es nicht durch­set­zen. Bauernopfer gibt es immer.

            Das stimmt nicht, Die Bevölkerung in den süd­li­chen Ländern wächst den­noch rasant. Das ist ja der Witz.

            Die Bevölkerung hier wird ja nicht schnell ausgerottet.
            Sie lebt nur nicht mehr so lang und pflanzt sich noch weni­ger fort – durch Impfungen und Trübsinn.
            Gerade die Menschen hier ver­brau­chen viel zu vie­le Ressourcen. 2 Millionen Menschen sind mit­tel­fris­tig genug in der BRD.

          4. @aa Die ein­zi­ge Dummheit Hitlers bestand dem­zu­fol­ge dar­in, dass er einst, wie all­seits auch den Nichthistorikern bekannt, aus­drück­lich sag­te: ICH PLANE EINEN VÖLKERMORD. Zwar wur­de der Genozid m.W. erst spä­ter und sei­net­we­gen als Begriff erfun­den, aber das macht fast nichts.

            Die Klugheit der Priorisierung hängt davon ab, wer plant bzw. ger­ne in Kauf nimmt, ohne es aus­zu­spre­chen. Wenn Sie eine bestimm­te Gruppierung besei­ti­gen wol­len, müs­sen Sie gut zie­len. Wenn Sie einen Kontinent ent­völ­kern woll­ten, wäre das nicht nötig: gibt ja genug stö­ren­de Bewohner, und wenn die paar Überlebenden in Chaos ver­sin­ken, sind sie leich­te Beute. Also mal so glo­bal gedacht… wäre es wurscht, wen es trifft. 

            Zum drit­ten noch: es gibt genug Studien und Projekte, die bereits mit aller­lei Mittelchen die Nebenwirkungen adres­sie­ren, die der Öffentlichkeit der­zeit als VT madig gemacht wer­den. Ich neh­me mal an, dass die dann nur Auserwählten zu Gute kämen oder bereits kom­men. Was die DARPA so ver­zapft, zielt ja gera­de dar­auf, ande­ren etwas zu ver­pas­sen, woge­gen man selbst immun ist, also: die eige­nen Leute. Wer die sind, wis­sen nur die, die dazugehören.…

          5. Es ist gut, dass Sie dar­auf bestehen, sich an Beweisbares zu hal­ten, auch wenn es mit­un­ter nicht aus­rei­chen könn­te, weil die Planer hin­ter die­ser Strategie nicht alles offen ausplaudern.

            Es wür­de mich trotz­dem inter­es­sie­ren, wie Sie die Impfkampagne sehen: Eine ande­re Antwort wei­ter unten scheint nahe­zu­le­gen, es gin­ge ihrer Ansicht nach dabei (ein­zig?) um Profit. Profit lässt sich auf vie­le Weise machen, der trei­ben­de Motor in die­sem Fall ist die Angstkampagne, der eigent­li­che Impfstoff spielt die nachgord­ne­te Rolle. Es lie­ßen sich wahr­schein­lich weni­ger schäd­li­che Varianten fin­den – sie­he das Projekt von Winfried Stöcker oder Varianten tra­di­tio­nel­ler Impfstoffe auf dem chi­ne­si­schen Markt. Im Westen gibt es jedoch nach dem Willen unse­rer Beherrscher kei­ne Alternative zur Impfung mit mRNA- oder gen­mo­di­fi­zier­ten Vektorimpfstoffen, die nicht nur ungleich höhe­re Risiken unter den Nebenwirkungen zu haben schei­nen, son­dern auf Grund ihrer Neu- und Unerforschheitheit auch unvor­her­seh­ba­re Risiken ber­gen. Denken Sie, dass das Motiv dafür allei­ne im Profitdenken liegt? Gibt es ande­re Absichten (die wir nicht ken­nen, aber anneh­men kön­nen, dass es sie gibt)?

    1. @Erfurt: AA hat recht, der Begriff "Holok***" ist unpas­send. Ein ande­res Wort für Versuchskaninchen fällt mir im Augenblick auch nicht ein…

      Viele Grüße,
      Der Ösi

    1. @Effizienz_durch_Permanenz

      Ich habe das Fideo nicht gese­hen, hier ist das Original:
      https://www.bifg.de/media/dl/ePaper/20210204_Bifg_ePaper_Impfen_vBF03.pdf

      Betriebswirtschaftlich, wie eine KK immer denkt, ist der Erfolg ent­we­der der, dass die Leute gesund wer­den oder ster­ben. In bei­den Fällen ist die KK die Kosten los. Daher kann man der Barmer hier kei­ne "ein­deu­ti­ge" Absicht unter­stel­len außer der, dass sie kein Geld aus­ge­ben will – so oder so: so geht Controlling.

  1. Na, sind wir schon soweit. Menschliche Versuchskaninchen gab es bis­her vor allem in Afrika und Indien. Erschreckend? Das ist die neue Normalität. Ethische Grenzen wer­den zunächst lang­sam und dann immer schnel­ler auch bei uns verschoben.

  2. Ich find's zynisch. Das Wort Holocaust wür­de ich nicht ver­wen­den, aber jemand, der auf der Straße lebt, hat ande­re Sorgen als Covid-19. Sein Leben ist bedroht durch Hunger, Kälte, Gewalt, Alkohol, durch Ungeziefer über­tra­ge­ne Krankheiten, Tuberkulose etc. pp. Diese Menschen haben wahr­schein­lich nicht ein­mal mehr die emp­foh­le­nen Impfungen (Diptherie, Tetanus, Hepathitis usw.), aber nun bekom­men sie die Ramschware, die in Amerika nicht zuge­las­sen ist gegen ein Krankheit, die unter vie­len ande­ren Krankheiten die gerings­te Sorge eines Obdachlosen sein dürfte.

    Man könn­te schon auf die Idee kom­men, dass hier Leute geimpft wer­den, um sie im zu töten.

    Ich emp­feh­le den jüngs­ten Corona-Ausschuss, wo Wolfgang Wodarg 'ne Liste der Barmer-Krankenkasse zeigt, wer zuerst geimpft wer­den woll­te und kom­men­tiert: "Das liest sich wie eine Euthanasie-Liste." Schon an die rich­ti­ge Stelle gespult:

    https://youtu.be/LB545xGOSmE?t=6497

  3. Der Begriff stammt von den bei­den grie­chi­schen Worten "holos"=ganz/vollständig und "caustos"= ver­brannt ab.
    Es beschreibt ursprüng­lich die ritu­el­le Verbrennung einer Opfergabe auf einem Altar.

    Der Altar ist hier die Straße/der Impfbus und das Opfer wird zwar nicht sofort dort ver-brannt, aber da es schon ab-gebrannt ist, reicht bei vie­len die­ser Menschen mit schwa­chem Immunsystem durch Mangelernährung, Alkohol und Drogensucht, man­geln­der Hygienemöglichkeiten u.v.m. wahr­schein­lich schon die ver­meint­li­che Ympfung, um das Verbrennen voll­stän­dig zu machen.

    Die Obdachlosen wird man aber mit Anreizen locken müssen,
    wenn man liest, dass in Berlin "nur" die Hälfte der ange­schrie­be­nen poten­ti­el­len Versuchskaninchien sich um einen Termin bemühen.
    Eine Flasche Schnaps oder einen EDEkA Fuffi für Schore oder einen neu­en Schlafsack.
    Dann läufts.

  4. Bericht aus Dortmund, von ges­tern: "egal wo man hin­geht. dort­mund ist voll von bett­lern, über­all in der innen­stadt schmut­zi­ge lager­stät­ten. du kannst kaum hun­dert schrit­te gehen ohne auf koh­le ange­schnorrt zu wer­den. sogar in der u‑bahn, manch­mal meh­re­re in einer bahn."

  5. 25.03.2021 | Janosch Dahmen @janoschdahmen

    Wir müs­sen end­lich 24 Stunden am Tag, 7 Tage pro Woche imp­fen! Denn der Berg an unver­impf­tem Impfstoff in Deutschland wird immer grö­ßer:

    https://twitter.com/janoschdahmen/status/1375029127149936640

    Janosch Dahmen (* 1981 in Berlin) ist ein deut­scher Arzt und Politiker (Bündnis 90/Die Grünen). 

    Seit November 2020 ist er Abgeordneter im Bundestag und Mitglied der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen. Im Bundestag ist er Mitglied des Gesundheitsausschuss. 

    Nach Staatsexamen und Promotion folg­te die Facharztweiterbildung zum Unfallchirurgen und Spezialisierung zum Notfallmediziner am BG Klinikum Duisburg, wo er im Anschluss als Ärztlicher Leiter des Luftrettungszentrums Christoph 9 tätig war. 

    Dahmen ist seit 1998 Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen. Nach der Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen 2009 wur­de Dahmen in den Rat der Stadt Witten gewählt, dem er bis 2014 ange­hör­te. Von 2010 bis 2018 war Dahmen Mitglied im Landesvorstand von Bündnis 90/die Grünen in Nordrhein-Westfalen. 

    Am 12. November 2020 rück­te er für Katja Dörner in den Bundestag nach, die ihr Amt als Oberbürgermeisterin von Bonn antrat. Dahmen wur­de im März 2021 von sei­ner Partei zum Direktkandidaten im Wahlkreis Hagen – Ennepe-Ruhr-Kreis I für die Bundestagswahl 2021 aufgestellt. 

    https://de.wikipedia.org/wiki/Janosch_Dahmen

    15.12.2020

    Zur Debatte um die Impfstoffkampagne erklärt Dr. Janosch Dahmen, Mitglied im Ausschuss für Gesundheit:

    „Sinnvoller als ein par­la­men­ta­ri­sches Gremium wäre ein wis­sen­schaft­li­cher Pandemierat, wie von uns bereits im Frühsommer vor­ge­schla­gen. Wir müs­sen Vertrauen in den gesam­ten Impfprozess schaf­fen. Vertrauen schaf­fen wir am ehes­ten, wenn die Impfungen durch Wissenschaft und Medizin beob­ach­tet und beglei­tet wer­den. Zum Gesamtbild gehört des­halb auch: Sorgfalt und Schnelligkeit dür­fen nicht gegen­ein­an­der aus­ge­spielt wer­den. Wir müs­sen den Impfstoff gegen Negativkampagnen immu­ni­sie­ren. Ein ordent­li­ches, euro­päi­sches Prüfungsverfahren ist das bes­te Rezept gegen Misstrauen. Bevor wir imp­fen, müs­sen auch die letz­ten Sicherheitsbedenken geklärt sein.“ 

    https://www.gruene-bundestag.de/presse/pressestatements/janosch-dahmen-zur-debatte-um-die-impfstoffkampagne

  6. @aa: Was ist es denn? Ein Fehler des Praktikanten im Kanzleramt?
    Ein „Versehen“?
    Ich fin­de dei­nen blogg sehr wert­voll, was ich aber noch nicht ver­stan­den habe ist was DU über den BETRUG am Volk denkst?!?
    Dass dabei Menschen ster­ben – aktiv (Impfung) und pas­siv (Kollateralschäden) scheint Dich ja nicht wirk­lich zu interessieren?¡?
    Es wäre an der Zeit, mal Stellung zu beziehen!!!

    1. @Manfred: Da sich das anhört wie eine ernst­ge­mein­te Frage, ver­su­che ich, ernst zu ant­wor­ten. Ich mache die­sen Blog seit einem Jahr, weil ich hof­fe, damit Informationen ver­brei­ten zu kön­nen, die der betrü­ge­ri­schen Meinungsmache etwas ent­ge­gen­set­zen. Es gibt dut­zen­de Beiträge über die "Nebenwirkungen der Impfungen", über die Schädlichkeit von Tests und Masken, über Fake News in Demo-Berichten, über Falschdarstellungen von "ExpertInnen" usw. usf. Ich kann mir kaum vor­stel­len, daß das anders als Kritik auf­ge­faßt wer­den kann.

      Es ist rich­tig, daß ich Texte nicht immer kom­men­tie­re. Ich ver­traue da sehr auf die Fähigkeit der LeserInnen, sich ihr eige­nes Bild zu machen. Das erscheint mir nütz­li­cher, als das oft­mals auf­ge­reg­te "Skandal! Sofort weiterverbreiten!"-Getöse in man­chen alter­na­ti­ven Medien. Das läuft sich tot. Es gibt zu vie­le Skandale im gro­ßen Skandal.

      Mit dem Begriff "Volk" kann ich nicht viel anfan­gen, des­halb auch nicht mit dem von "Volksverrätern". Zum Volk gehö­ren die Kanzlerin und der WEF-Chef, die Quandts und Aldis. Was hät­te ich mit denen mehr gemein­sam als die Sprache? Sie wer­den auch nicht betro­gen, sie sind die Betrüger und Nutznießer. Betrogen wer­den die vie­len Menschen, die nicht an den Schalthebeln der Macht sit­zen und die an den Maßnahmen zugrun­de­ge­hen. Sie wer­den betro­gen, indem man ihnen ein­re­det, ein Virus sei schuld an ihrer Lage. Betrüger sind die­je­ni­gen, die sich die Taschen voll machen mit der Angst der ande­ren, ob sie es legal tun oder nicht.

      Dabei sind mir die ein­zel­nen Figuren ziem­lich egal. Ich habe kei­nen Haß auf Gates, Schwab oder Spahn. Sehr wohl aber auf ein System, das buch­stäb­lich alle Lebensbereiche in die Warenwelt ein­be­zieht, das mit Gesundheit eben­so spe­ku­liert wie mit Nahrung und Wasser, das ein "Immer-mehr" zur Grundlage hat, egal, ob dies einen ande­ren Nutzen hat als gestei­ger­te Verkaufszahlen und damit Profite. Da wur­den schon immer "Kollateralschäden" ein­ge­preist. Wie der alte Marx einen Gewerkschaftsfunktionär zitiert: "Mit ent­spre­chen­dem Profit wird Kapital kühn. 10 Prozent sicher, und man kann es über­all anwen­den; 20 Prozent, es wird leb­haft; 50 Prozent, posi­tiv wag­hal­sig; für 100 Prozent stampft es alle mensch­li­chen Gesetze unter sei­nen Fuß; 300 Prozent und es exis­tiert kein Verbrechen, das es nicht ris­kiert, selbst auf die Gefahr des Galgens." Das liegt nicht an der Bösartigkeit der ein­zel­nen Kapitalbesitzer, son­dern ist ein Gesetz, dem sie sich kaum ent­zie­hen kön­nen. Es ist der Grund, war­um ich den­ke, daß wir kein ein­zi­ges Problem, weder natio­nal noch inter­na­tio­nal, ange­hen kön­nen, ohne die­se Gesetzmäßigkeit zu durch­bre­chen. Das ist eine, mei­ne Position. Sie ist unter den KritikerInnen der Maßnahmen gewiß in der Minderheit. Ich bin weit davon ent­fernt, sie jeman­dem über­stül­pen zu wollen.

      1. Ich ver­mu­te mal, für Obdachlose gibt es kei­ne for­mel­len Impf(zw)angebotsberechtigungseinladungen, auf Grund derer sie dann ggf. einen Termin zur Impfung ver­ein­ba­ren dür­fen? Erfolgt über­haupt eine Erkundung des Willens und/ oder eine Identitätsfeststellung?
        Ich ver­mu­te wei­ter, es gibt weder Anamnesen noch Aufklärungsgespräche? Mögliche Impfschäden wer­den nicht aufgenommen?
        Impft es sich expe­ri­men­tell ein­fa­cher bei Menschen, die schon "am Boden" sind? Ich fin­de kei­ne Worte, wäh­rend ich mir vor­stel­le, wie ein soge­nann­tes Impfteam über eine Gruppe von über­rum­pel­ten Obdachlosen herfällt.

      2. @ aa

        Wenn ich mich rich­tig erin­ne­re, hat Wolfgang Mommsen "das Volk" als unter­bür­ger­li­che Schicht defi­niert. Das trifft doch das, was Sie beschrei­ben ganz gut. Und Klassen sind auch kei­ne fest umris­se­nen Gebilde – man den­ke an die "petits patrons et ouvri­ers" im Bonapartistischen Frankreich, die einen gro­ßen Teil der "Arbeiterschaft" stellten.

        Gesellschaftliche Strukturen exis­tie­ren im Übrigen nicht jen­seits mensch­li­cher Handlungen. Wie man da von den han­deln­den Menschen abs­tra­hie­ren und sich auf die Strukturen zurück­zie­hen kann, bleibt mir unbe­greif­lich. "Don't hate the play­er, hate the game" geht nicht auf. Keiner muss mit­spie­len. Das hat der alte Marx nie ver­stan­den: Das Kapital wird weder kühn, noch leb­haft oder wag­hal­sig. Erst recht stampft es kei­ne mensch­li­chen Gesetze unter sei­nen Fuß oder ris­kiert Verbrechen, selbst auf die Gefahr des Galgens. Das sind die Kapitalisten.

    1. @fabianus I
      Diese Geschichte ist ja schon beim Lesen kaum aus­zu­hal­ten! Ohne Zweifel soll­ten sol­che Mitarbeiter/innen nicht im sozia­len Bereich arbei­ten – die haben da nichts zu suchen!

      1. @I.B.

        Ich woll­te damit sagen: wenn MEHRERE Pädagogen und Erzieher an EINEM ORT schon so empa­thie­ge­stört sein kön­nen, dass ihnen Regeln wich­ti­ger sind als das Wohlergehen unter­ernähr­ter Kinder -
        wel­che Bösartigkeit haben wir von Ärztefunktionären, Politikern und Weltenlenkern zu erwarten?

        Sollte es da noch Grenzen geben?

        1. @fabianus I @some1
          Auch unter noch viel schwie­ri­ge­ren gesell­schaft­li­chen und poli­ti­schen Bedingungen hat es immer Menschen gege­ben, die empa­thiefä­hig waren und sich ihre Menschlichkeit bewahrt haben – das kann man m. M. nach nicht immer mit den Umständen, die gera­de herr­schen, rechtfertigen!

      2. Wegsperren und zwar für immer, wenn denen nicht­ge­zahl­te 2,50 € für eine Essensmarke ent­schei­den­der sind als die Gesundheit des Kindes. Es ist schließ­lich nicht dar­um gegan­gen, dau­er­haft die Kosten für die Ernährung des Kindes zu finan­zie­ren, son­dern man hät­te nach­träg­lich abrech­nen kön­nen und ein Anruf beim Jugendamt oder bei der Polizei kos­tet ja auch nichts.

        Solche "Erzieher" zwin­gen Kinder wahr­schein­lich auch die Masken auf. In der DDR wur­den in den Gefängnissen die Wärter auch "Erzieher" genannt.

    2. @ fabia­nus I

      Ich bin der Auffassung, dass Corona der­zeit alle Missstände, die es seit lan­ger Zeit in die­sem Land auch gera­de in Pflege und Krankenhäusern gibt, aufs Mal umge­bun­den wer­den und so getan wird, als wäre das alles neu. Z.B.: auch bis­her schon wur­den alten Leuten in vie­len Heimen wahl­los die Medikamente ein­ge­schüt­tet, die man für sie vor­sah – ein Klassiker das prä­ven­ti­ve Abführmittel für jeden, damit man einem Darmverschluss vor­beu­ge. Dass sich Menschen schä­men, wenn sie mit voll­gesch***** Hose ohne sich selbst hel­fen zu kön­nen, war­ten müs­sen, dass die­ser Pfleger auch nur Mensch ist und nicht immer gedul­dig .… . Daneben auch zu sehen, dass es bereits lan­ge vor Covid "nor­mal" war, ohne sich wei­ter drum zu küm­mern, irgend­was zu ver­ab­rei­chen. Jetzt kommt eben die Impfung dazu – für vie­le busi­ness as usual.

      Ich hal­te es für gefähr­lich und falsch, "sol­che Menschen" zu ver­ur­tei­len anstel­le "sol­cher Taten". Man soll­te demü­ti­ger wer­den: nie­mand ist stets gut, Menschen sind auch böse, kön­nen böse sein. Besser als die Unterdrückung zu for­dern wären Bedingungen, unter denen das kei­ne sol­chen Auswirkungen haben kann. Da gibt es schon lan­ge extrem viel zu tun.

  7. Da fällt mir der erschre­ckend nahe an der Realität befind­li­che Thriller "Operation Rainbow" von Tom Clancy aus dem Jahr 1999 (deut­sche Ausgabe bei Heyne erschie­nen) ein…

  8. 25.01.2021 | Landtag Nordrhein-Westfalen | Drucksache 17/12439

    Aktuelle Stunde auf Antrag der Fraktion der SPD 

    (…) weil zunächst die Heime durch­ge­impft wer­den sol­len und dann erst das Klinikpersonal sowie die zuhau­se leben­den über 80-jäh­ri­gen. (…)

    Thomas Kutschaty [und ande­re] und Fraktion [SPD]

    https://landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD17-12439.pdf

    27.01.2021 | Landtag Nordrhein-Westfalen | Plenarprotokoll 17/114

    Mehrdad Mostofizadeh (GRÜNE):

    Das Beste wäre doch, dass wir alles dar­an­set­zen wür­den, um die Pandemie zu bekämp­fen, damit mög­lichst wenig Menschen infek­ti­ös sind. Und das tun wir, indem wir viel imp­fen, indem wir Abstand und auch die sons­ti­gen Hygienemaßnahmen einhalten. 

    (Zuruf von Dr. Christian Blex [AfD])

    Dann wür­de es die­se Debatte gar nicht mehr geben, weil dann nie­mand mehr eine Maske tra­gen müsste. 

    https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMP17-114.pdf

    19.03.2021 Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Landtag Nordrhein-Westfalen 

    Impfstoff glo­bal gerecht verteilen! 

    Wir for­dern des­halb die Landesregierung auf, sich auf Bundes- und euro­päi­scher Ebene für eine umfas­sen­de­re Verteilung von Impfstoffen, Medikamenten und Diagnosetechnologien ein­zu­set­zen und auch die eige­nen inter­na­tio­na­len Kontakte zu nut­zen, um Kooperations- und Produktionsmöglichkeiten auszuloten. 

    https://gruene-fraktion-nrw.de/newsletter-artikel/impfstoff-global-gerecht-verteilen/

    [ 16.04.2021, der NRW-Landesminister für Arbeit, Gesundheit und Soziales Karl-Josef Laumann (CDU) an den Präsidenten des Landtags: 

    "… die Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Frau Heike Gebhard MdL [SPD], hat mich auf­grund eines Schreibens der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN urn einen Bericht zum Thema o. g. gebe­ten. Dieser Bitte kom­me ich ger­ne nach und über­sen­de Ihnen den erbe­te­nen "Bericht mit der Bitte um Weiterleitung an die Mitglieder des Ausschusses." ] 

    Anlage
    MAGS (Referat V A 3)
    [ MAGS = Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen – MAGS NRW – ] 

    Bericht für den Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landtags Nordrhein-Westfalen 

    ,,Corona – Impf- und Teststrategie; Kontaktnachverfolgung"

    Plant die Landesregierung eine beson­de­re Strategie bei der Verwendung des Impfstoffes von Johnson & Johnson, da hier ja offen­kun­dig eine Impfung aus­rei­chend ist? Wenn ja, welche? 

    Das MAGS plant die durch den Bund in Aussicht gestell­ten Mengen an Impfstoff der Firma Johnson & Johnson für die Impfung in der Wohn- und Obdachlosenhilfe ein­zu­set­zen. Hier bestehen die größ­ten Unsicherheiten, die Zweitimpfungen nach sechs bzw. zwölf Wochen sicherzustellen. 

    Gegenwärtig sind jedoch nach dem durch das Unternehmen ver­füg­ten Auslieferungsstopp die wei­te­ren Entwicklungen bezüg­lich des Impfstoffs abzuwarten. 

    https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMV17-5003.pdf

  9. an aa:
    Das Zitat von Marx erregt bei mir kei­nen Widerstand gegen den Inhalt als mög­li­che intrinsi­sche Wahrheit, jedoch natür­lich abso­lut gegen eben die­se, für mich uner­träg­li­che, mög­li­che Wahrheit, weil ich mich ger­ne als Jemand sehen möch­te, der die­sem Mechanismus nicht anheim fällt, oder ent­spe­chen möge.

    Zunächst möch­te ich erwäh­nen, dass ich es bevor­zu­ge frei von Haß zu sein, aber:
    Wenn sie sagen, "Ich habe kei­nen Haß auf Gates, Schwab oder Spahn", dann haben sie auch kei­nen Hass auf Mengele, Göring
    und Goebbels. Aber "sehr wohl auf ein System" wel­ches von sol­chen Exemplaren eta­bliert wurde/wird.
    Diese Exemplare und ihre Aktivitäten wären nicht von "Erfolgen" gekrönt wor­den, wenn sie nicht auf einen frucht­ba­ren Nährboden gefal­len wären.
    Was ist die­ser frucht­ba­re Nährboden?
    Das Milieu.
    Ich bin, wie vie­le Wissenschaftler auch, davon über­zeugt, dass es von den 100% aller Bakterien ca. 10% "lebens­freund­li­che" und ca. 10% "lebens­feind­li­che" gibt.
    Die 80% der "neu­tra­len" Bakterien wer­den sich in ihrer Haltung dar­an ori­en­tie­ren, in wel­chem Milieu sie existieren.
    Dieses Milieu wird von den jewei­lig domi­nie­ren­den 10% diktiert.

    Ihr "Haß" rich­tet sich also nicht gegen die 10% der diktierenden,
    son­dern gegen die 80% der diktierbaren.

    Ich bit­te bei allem Verständnis ob des Unmuts um Nachsicht für die­se 80%. Ich war und bin teil­wei­se noch einer von Diesen.
    Nicht jeder hat das Zeug sich sei­nes eige­nen Verstandes zu bemäch­ti­gen. Sei es des­we­gen, weil die Möglichkeit zum Verstehen per se Kognitiv gering ist, oder weil eine aus­rei­chen­de Möglichkeit zum Verstehen spä­tes­tens seit Geburt an von Propaganda und Lügen ver­sagt wurde.

    Sollten wir uns nicht viel lie­ber anschi­cken ein Milieu der trans­pa­ren­ten Wahrheiten zu eta­blie­ren und Zukünftig die schon längst erkann­ten Mechanismen der Täuschung zu erklä­ren und damit zu überwinden?

    Wichtig wäre wahr­schein­lich auch zu ver­ste­hen, war­um die 10%
    "lebens­feind­li­chen" einen Sinn gemacht haben, so wie die Konfrontation mit Schmutz und Dreck als Kind, und hof­fent­lich vor­her, falls mög­lich, den Weg eines natür­lich Neugeborenen durch den müt­ter­li­chen Geburtskanal zur Stärkung beiträgt.

    Es wird an uns lie­gen, uns von implan­tier­ten FalschWahrheiten zu tren­nen, wel­che manch­mal sehr schmei­chel­haft und bequem erschei­nen mögen, und uns den Wahrheiten und der dar­aus­fol­gen­den Konfrontation mit unse­rer Moral zu stellen.

    Wir sind an einem Punkt ange­kom­men, der in der offi­zi­el­len Geschichte der Menschheit ein­zig­ar­tig ist.

    an aa: ich erwar­te dies­be­züg­lich kei­ne Rückmeldung oder gar Stellungnahme!
    Bin aber dank­bar für die Möglichkeit mich kundzutun!

    1. @V: Auch wenn ich Vorbehalte gegen die Übertragung des Bakterienmodells auf die mensch­li­che Gesellschaft habe, sind wir uns anschei­nend einig dar­über, daß wir ver­su­chen müs­sen, die 80 Prozent zu über­zeu­gen. Die ich kei­nes­wegs has­se und noch nicht ein­mal bereit bin, als Schlafschafe zu beschimpfen.

  10. an aa: Danke für ihre Kenntnißnahme, Aufklärung und noch mehr für ihre Rückmeldung, und noch mehr ja:
    Überzeugung der Zweifelnden ist erstrebenswert.
    Leider viel­mehr Einigung der bereits vom eige­nen Verstande aus Überzeugten, oder egal wes­we­gen Überzeugten, allein wegen der zeit­li­chen Knappheit. Die Trägkeit der Masse muss man berücksichtigen.

    Gruß

    V

  11. Es gibt schon jetzt vie­le Stimmen, die ganz begeis­tert sind, dass sie den gan­zen Winter nicht erkäl­tet waren. Der Hygienismus droht sich fort­zu­schrei­ben, weil die, die dem zustim­men Lebensbedingungen haben (Kleinfamilie, fes­tes Einkommen) kaum unter dem Lockdown lei­den. Begeistert lässt man sich das Essen frei Haus lie­fern. Insbesondere die Bio Szene (ich wur­de sowohl im Biomarkt, als auch im Reformhaus ange­spro­chen wegen angebl. fal­scher Maske) scheint hier dac­cord zu gehen.
    Der Glaube mit tech­no­kra­ti­schen Mitteln ein Virus bekämp­fen zu kön­nen ist gera­de auch bei "Progressiven" sehr hartnäckig.
    Die mRna Technologie wur­de aus Steuermitteln als Sprungbretttechnologie gefördert.
    Wenn ich es mal ganz platt aus­drü­cken darf: Drosten erfand das Problem und Sahin die Lösung (bei­de hat­ten eine Eingebung (schon fast reli­gi­ös)), und Deutschland darf wie­der stolz sein. Das gan­ze Gewirbel um die Impfstoffe ist poli­ti­siert. Nebenwirkungen gibt es angeb­lich nur bei dem bri­tisch schwe­di­schen und amerikanischen…Die Frage ob es über­haupt sinn­voll ist gegen ein Atemwegsvirus mit Impfung vor­zu­ge­hen wur­de von Anfang nicht gestellt…

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