Obduktionen von Impftoten "tragen dazu bei, das Vertrauen der Menschen in die Impfung weiter zu stärken"

Das berich­tet dpa am 2.8.:

"Land för­dert Obduktionen von Impf- und Corona-Toten
Stuttgart (dpa/lsw) – Das Land för­dert die Forschung über Langzeitfolgen einer Corona-Infektion und Obduktionen von Impf- und Corona-Toten mit 12,7 Millionen Euro. Das teil­te das Wissenschaftsministerium der Deutschen Presse-Agentur mit. Es gehe um «Hilfe für Menschen, die unter Long Covid lei­den, wirk­sa­me­re Therapien und ein bes­se­res Verständnis davon, war­um Therapien nicht anschla­gen oder Komplikationen bei Impfungen auf­tre­ten», sag­te Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne). Es brau­che akut und drin­gend die Erkenntnisse der Wissenschaft inklu­si­ve neu­er Technologien, um die Pandemie und ihre Auswirkungen zu bekämpfen.

Etwa jede vier­te Patientin und jeder vier­te Patient lei­det nach Angaben des Ministeriums sechs bis zwölf Monate nach einer Infektion unter erheb­li­chen Symptomen, die Gesundheit wie Arbeitsfähigkeit beein­träch­ti­gen. Obduktionsbasierte Forschung tra­ge zudem zum bes­se­ren Verständnis von Therapieversagen ins­be­son­de­re bei neu auf­tre­ten­den Varianten oder auch mög­li­chen Impfkomplikationen bei.

An den Unikliniken im Südwesten wer­den bereits seit Längerem Corona-Tote obdu­ziert, um die Erkrankung bes­ser zu ver­ste­hen. Das Land unter­stütz­te die Covid-Obduktionsforschung der fünf Universitätspathologien im Südwesten bereits von August 2020 bis Ende 2021 mit rund 1,8 Millionen Euro. Der Forschungsbereich wer­de nun erwei­tert, teil­te das Ministerium mit. Obduktionen sol­len etwa auch bei Todesfällen infol­ge von Impfkomplikationen durch­ge­führt wer­den. «Mehr Forschung und Transparenz tra­gen auch dazu bei, das Vertrauen der Menschen in die Impfung wei­ter zu stär­ken», sag­te Bauer."

Zur "nebenwirkungsfreien Impfung"
ardmediathek.de (13.2.):

twitter.com (14.8.21)

Siehe auch

Viele Impfnebenwirkungen nicht gemel­det? Ministerium ver­schlepp­te wich­ti­ge Datenerfassung

Kinderarzt impft„Ich wer­de mei­ne jun­gen Patienten nicht ins offe­ne Messer lau­fen lassen“

27 Antworten auf „Obduktionen von Impftoten "tragen dazu bei, das Vertrauen der Menschen in die Impfung weiter zu stärken"“

  1. Der Schwerpunkt dürf­te doch pro­pa­gan­dis­tisch auf der Obduktionen von soge­nann­ten Corona-Toten lie­gen, nicht auf Impf-Toten. Es geht doch wohl eher dar­um, dem gemei­nen Impf-Pöbel zu zei­gen, wie gefähr­lich das Drecks-Corona ist. 

    Einen Lauterbach, der ideo­lo­gisch-nar­ziss­tisch seit Jahren lob­by­is­tisch aus dem Ruder läuft und stark ver­hal­tens­auf­fäl­lig ist, kann kein ver­nünf­ti­ger Mensch ernst neh­men. Erstaunlich ist, dass sich eine gan­ze Gesellschaft von die­ser Figur ter­ro­ri­sie­ren lässt. Die Impfung wirkt nicht, Propaganda wirkt. Die Eliten der Pharmakonzerne lachen sich schlapp.

  2. Ehrlich gesagt, ver­traue ich nur Prof. Arne Burkhard mit sei­nem Team. Sie sind unab­hän­gig und nie­mand bestimmt von außen, wel­che Ergebnisse oppor­tun sind und wel­che nicht.

    Theresia Bauer: Politik, VWL und Germanistik, Grün
    Ach nee, lass mal

  3. Jeder Vierte? Nach Alpha ider gene­rell? Denn es hat­ten bekannt­lich über 95% eine Omikronvariante. 

    Alao wie­der Blödsinn.

  4. Zur "Obduktion". Das sagen die "Schwurbler" bereits seit über zwei Jahren (in Zahlen: 2) Sind die jetzt ungleich intel­li­gen­ter, die "Schwurbler"? Und wie wür­den sich dann die ungleich dümmeren/dooferen bezeich­nen wol­len. Aber OK. Jetzt müss­te es bloss noch mit Rechten Dingen zugehn. Aber, Warum nicht gleich so.
    Ausserdem hät­te man die gesam­te Zulassung dahin­ter ver­schie­ben kön­nen. Der Impfstoff schützt sowie­so nicht und um sei­ne "Nebenwirkungen" wird unver­schämt direkt "gefaked". Das hät­te mög­li­cher­wei­se – abseh­bar – Vielen Leben und Gesundheit gerettet.

    Vielen aber auch die Renditen ver­wehrt. Sowas

    1. @Marc Damlinger: Man kann "plötz­li­che und uner­war­te­te" Fälle ja sam­meln, um sie spä­ter zu über­prü­fen. Auf Horror-Spekulations-Videos wäre dabei ger­ne zu ver­zich­ten. Das ist der Stoff, mit der sach­li­che Kritik dis­kre­di­tiert wird.

  5. Wissenschaftliche und regu­la­to­ri­sche Aspekte
    inno­va­ti­ver Gentherapie-Arzneimittel
    Beginn 27.09.2022 – 09:00 Uhr
    Ende 27.09.2022 – 17:00 Uhr
    Ort Neue Stadthalle, 63225 Langen
    Veranstalter
    Paul-Ehrlich-Institut

    Einführung
    Gentherapeutika stel­len mitt­ler­wei­le eine gute Behandlungsoption für Patientinnen und Patienten mit mono­ge­nen oder mali­gnen Erkrankungen wie Lymphomen und Leukämien dar.
    Innovative Ansätze wie Gen-Editierung und RNA-basier­te Gentherapeutika stel­len Entwickler und Regulierungsbehörden vor neue Herausforderungen.

    Dieser Workshop wird einen Überblick über die regu­la­to­ri­schen Aspekte im Zusammenhang mit der Entwicklung inno­va­ti­ver Gentherapeutika geben und
    ver­steht sich als Forum, um den offe­nen Austausch zwi­schen allen Beteiligten zu fördern.

    Programmkomitee
    Dr. Brigitte Anliker, Prof. Dr. Christian Buchholz, Dr. Egbert Flory, Dr. Matthias Renner, Dr. Jürgen Scherer, Dr. Martina Schüßler-Lenz

    Ziele
    Erleichterung des Dialogs zwi­schen Entwicklern und Regulatoren
    Diskussion neu­er Entwicklungen wie Gene Editing- und RNA-basier­ten Therapeutika
    Darstellung neu­er Herausforderungen in Bezug auf die Verordnung (EU) Nr. 536/2014 über kli­ni­sche Prüfungen und die Schnittstelle zu gen­tech­nisch ver­än­der­ten Organismen (GVO)
    Vermittlung von Einblicken in die wis­sen­schaft­lich regu­la­to­ri­schen Anforderungen im Bereich Qualität, Nicht-Klinik und Klinik für Gentherapeutika

    Zielgruppe
    Entwicklerinnen und Entwickler aus Akademia und Industrie (KMU, Biotech)
    Medizinisches Fachpersonal
    Wissenschaftliche Konsortien
    Regulatorinnen und Inspektorinnen bzw. Regulatoren und Inspektoren aus natio­na­len Aufsichtsbehörden
    Expertinnen und Experten aus der Gesundheitstechnologiebewertung und Kostenerstattung

    Gebühren
    Die Teilnahme an dem Workshop ist kostenlos

    Weitere Informationen
    Details zum Workshop-Programm und zur Anmeldung fol­gen in Kürze.

    Der Workshop wird vom Paul-Ehrlich-Institut orga­ni­siert und als Hybridtagung durchgeführt. 

    https://www.pei.de/SharedDocs/veranstaltungen-events/DE/2022/2022–09-27-workshop-gentherapie-arzneimittel.html

    1. Ich weiß nicht, was die­se Aufzählung bezwe­cken soll. Mut machen tut sie nicht, bewei­sen tut sie auch nichts. Eher ver­stär­ken sie dif­fu­se Ängste, und das ist zu nichts gut. 

      Die Leute, die hier lesen sind sicher gut infor­miert und miss­trau­isch genug.

  6. Was sagt die Kunst über Problematiken der Massivdeutigkeiten von Nicht-Aussagen. Die Frage ist doch ob er's nun gesagt hat, oder nicht. A "naked-mind"? – wer weiss wer weiss .…

    zwar stel­len­wei­se etwas "Frauenfeindlich" auf eine beson­de­re Art (grins), aber ein ansons­ten doch "amü­san­tes" Werk der Filmgeschichte. Mit – wie ich sei­ner­zeit mein­te – "über­ra­schen­dem" Ende. Während es – wie so oft – für Andere von Anfang an voll­kom­men klar war. War bestimmt dann aber auch lang­wei­li­ger für Die. 🙂 (kl. Scherz)
    https://youtu.be/7NhNeniXCM4?t=84

    https://de.wikipedia.org/wiki/Naked_Lunch_%28Film%29

  7. Ers­tes Gen­the­ra­peu­ti­kum ge­gen Hä­mo­phi­lie A - bedingte Zulassung - Nachbeobachtung 15 Jahre !! sagt:

    Ers­tes Gen­the­ra­peu­ti­kum ge­gen Hä­mo­phi­lie A er­hält Zulassungsempfehlung

    Der für die Bewertung von Gen-und Zelltherapien 

    zustän­di­ge Ausschuss für neu­ar­ti­ge Therapien
    (Committee for Advanced Therapies, CAT) 

    bei der Europäischen Arzneimittelagentur (European Medicines Agency, EMA) hat am 17.06.2022

    für das Gentherapeutikum Roctavian
    (Valoctocogene Roxaparvovec)
    des US-Unternehmens BioMarin 

    die Empfehlung für eine 

    beding­te Zulassung 

    zur Behandlung von Erwachsenen mit schwe­rer Hämophilie A ausgesprochen. 

    Die Empfehlung des CAT wur­de vom Ausschuss für Humanarzneimittel (Committee for Medicinal Products for Human Use, CHMP) bestä­tigt. Es han­delt sich um das ers­te Gentherapeutikum zur Behandlung der Hämophilie A, für das in der EU eine Zulassungsempfehlung aus­ge­spro­chen wird. 

    Die fina­le Entscheidung über die Zulassung trifft die Europäische Kommission.

    Erythrozyten (Quelle: qimono/pixabay.com)
    Schätzungsweise 1 von 6.000 Männern von Hämophilie A betroffen

    Die Hämophilie A ist die häu­figs­te Form der soge­nann­ten Bluterkrankheit und tritt auf­grund der zugrun­de­lie­gen­den Genetik fast aus­schließ­lich bei Männern auf.
    Weil das Faktor-VIII-Gen bei Betroffenen defekt ist,
    kann kein funk­ti­ons­fä­hi­ges Faktor-VIII-Protein gebil­det werden. 

    Die Häufigkeit wird im männ­li­chen Geschlecht auf etwa 1:6.000 Personen geschätzt. Die Behandlung besteht bis­her in der Substitution (dem Ersatz) des feh­len­den Gerinnungsfaktors VIII, was lebens­lan­ge Injektionen erfor­der­lich macht.

    Fehlendes Faktor-VIII-Gen wird in die Leberzellen transportiert
    Roctavian (Valoctocogene Roxaparvovec) ist die ers­te Gentherapie zur Behandlung der Hämophilie in der EU-Zulassung. 

    Der Wirkstoff in Roctavian ist ein AAV-Vektor (ver­meh­rungs­un­fä­hi­ges Adeno-asso­zi­ier­tes Virus), 

    das sich im Menschen nicht ver­mehrt und das Gen mit dem Bauplan für die Bildung des Faktor-VIII-Proteins 

    auf eini­ge weni­ge Körperzellen überträgt. 

    Die Gentherapie zielt dar­auf ab, nach ein­ma­li­ger intra­ve­nö­ser Gabe das Faktor-VIII-Gen in eini­ge Leberzellen eines Patienten ein­zu­brin­gen, um so eine funk­ti­ons­fä­hi­ge Kopie des Gerinnungsfaktors zur Verfügung zu stellen. 

    Dies trägt dazu bei, dass Blutungen verhindert
    oder Blutungsepisoden ver­rin­gert werden.

    Anwendung bei Patienten mit schwe­rer Hämophilie A
    Das vom CAT emp­foh­le­ne Anwendungsgebiet ist die Behandlung von Patienten mit schwe­rer Hämophilie A, die kei­ne Faktor-VIII-Hemmkörper auf­grund bis­he­ri­ger Faktor-VIII-Substitutionstherapie haben und
    kei­ne Antikörper gegen AAV des Serotyps 5 haben,
    zu dem der in der Gentherapie ver­wen­de­te AAV-Vektor gehört. 

    Es ist noch nicht bekannt, wie lan­ge der Behandlungseffekt bei einem ein­zel­nen Patienten anhal­ten wird. 

    Allerdings wur­de bei der Mehrzahl der 134 in der Phase-3-Prüfung behan­del­ten Patienten zwei Jahre nach Gentherapie eine deut­li­che Verringerung der Blutungen und des Verbrauchs von Gerinnungsfaktoren im Vergleich zum Vorbehandlungszeitraum beobachtet. 

    Bei eini­gen Patienten 

    wur­de im Rahmen der kli­ni­schen Prüfung ein posi­ti­ver Behandlungseffekt von bis zu fünf Jahren nach einer ein­zi­gen Infusion festgestellt.

    Die Zulassungsempfehlung des CAT stützt sich auf die Ergebnisse 

    einer ein­ar­mi­gen,

    nicht ran­do­mi­sier­ten

    Phase-3-Prüfung an 134 männ­li­chen Patienten mit Hämophilie A ohne Faktor-VIII-Inhibitor in der Vorgeschichte und ohne Antikörper gegen AAV 5. 

    Zwei Jahre nach der Verabreichung zeig­ten die Wirksamkeitsdaten, dass es bei der Mehrzahl der Patienten nach intra­ve­nö­ser Vektor-Infusion zu einem Anstieg des Faktor-VIII-Spiegels im Blut kam. Die Blutungsraten gin­gen um 85 % zurück und die meis­ten Patienten (128) benö­tig­ten kei­ne Faktor-VIII-Ersatztherapie mehr.

    Eine Erhöhung der Leberwerte ist eine aus kli­ni­schen Studien bekann­te häu­fi­ge Nebenwirkung von AAV-basier­ten Gentherapien. 

    Ein Anstieg des Leberenzyms Alanin-Aminotransferase (ALT) zeigt eine begin­nen­de Leberschädigung an und wur­de nach Infusion von Roctavian beobachtet. 

    Sie kann erfolg­reich mit Kortikosteroiden behan­delt werden. 

    Patienten mit Lebererkrankungen sol­len nicht mit Roctavian behan­delt werden. 

    Weitere häu­fi­ge und vor­über­ge­hen­de Nebenwirkungen sind 

    Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen und Übelkeit. 

    Um beur­tei­len zu können, 

    wie lan­ge die Wirkung der Gentherapie anhält und 

    ob zusätz­li­che uner­wünsch­te Wirkungen auftreten, 

    hat der CAT eine Nachbeobachtung der Patienten 

    über 15 Jahre festgelegt.

    Hintergrund – Bedingte Zulassung
    Wenn das kli­ni­sche Datenpaket nicht als voll­stän­dig (com­pre­hen­si­ve) betrach­tet wird, 

    die­se Daten aber nach Zulassung kom­plet­tiert wer­den kön­nen, ist die beding­te Zulassung (Conditional Marketing Authorisation, CMA) eine Möglichkeit, 

    bei einem medi­zi­nisch drin­gend benö­tig­ten Arzneimittel den Marktzugang zu erlauben. 

    Der euro­päi­sche Rechtsrahmen sieht die Möglichkeit der beding­ten Zulassung für Arzneimittel vor, 

    wenn ein unge­deck­ter medi­zi­ni­scher Bedarf (unmet medi­cal need) besteht, 

    der durch das neu zuge­las­se­ne Arzneimittel gedeckt wird, es um die Behandlung oder Vorbeugung von lebens­be­droh­li­chen oder stark beein­träch­ti­gen­den Krankheiten geht und die sofor­ti­ge Verfügbarkeit des Arzneimittels das Risiko auf­wiegt, dass auf­grund feh­len­der Teilinformation zum Zeitpunkt der beding­ten Zulassung bestehen könnte. 

    Hierbei muss sicher­ge­stellt sein, dass der Antragsteller in der Nachzulassungsphase zusätz­li­che Daten vor­le­gen kann, 

    die geeig­net sind, 

    die bis­her als unvoll­stän­dig (non-com­pre­hen­si­ve) erach­te­ten kli­ni­schen Daten zu ergänzen,
    um die beding­te in eine vol­le Zulassung zu überführen.

    Hintergrund – CAT
    Der CAT bei der EMA beur­teilt die Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit von Arzneimitteln für neu­ar­ti­ge Therapien (Advanced Therapy Medicinal Products, ATMPs).
    Der Ausschuss setzt sich aus Expertinnen und Experten der EU-Mitgliedstaaten auf dem Feld der ATMPs – also Gentherapeutika, Zelltherapeutika und bio­tech­no­lo­gisch bear­bei­te­te Gewebeprodukte – zusam­men. Das Paul-Ehrlich-Institut ist Mitglied im CAT und mit Dr. Jan Müller-Berghaus, sei­nem Stellvertreter Dr. Egbert Flory sowie mit Dr. Martina Schüßler-Lenz als Vorsitzende des CAT vertreten. 

    https://www.pei.de/DE/newsroom/hp-meldungen/2022/220624-gentherapeutikum-haemophilie-a-roctavian-zulassungsempfehlung.html

    aus
    https://www.pei.de/DE/newsroom/hp-meldungen/hp-meldungen-node.html

  8. aus­zugs­wei­se:
    / Nuvaxovid® – gemel­de­te Verdachtsfälle von Nebenwir-
    kungen
    in den ers­ten drei Monaten
    seit Beginn der Imp-
    fun­gen mit die­sem Impfstoff //

    Am 20.12.2021 wur­de der Proteinimpfstoff Nuvaxovid® des Herstellers Novavax in der EU
    für Personen ab 18 Jahren zuge­las­sen und ist seit dem 25.02.2022 in Deutschland verfügbar.
    Der Impfstoff besteht aus dem rekom­bi­nan­ten Spikeprotein der Ursprungsvariante des SARS­Coronavirus­2 (SARS­CoV­2) und dem sapo­nin­ba­sier­ten Adjuvans Matrix M.
    Er löst im mensch­li­chen Organismus sowohl
    die Produktion neu­tra­li­sie­ren­der Antikörper als
    auch eine T­Zellantwort gegen das Spikeprotein aus. 

    Für eine voll­stän­di­ge Grundimmuni­sierung wer­den zwei Impfdosen im Abstand von drei Wochen intra­mus­ku­lär verabreicht.1

    Für die Zulassung wur­de die Sicherheit von Nuvaxovid® anhand einer Zwischenanalyse von gepool­ten Daten
    aus fünf kli­ni­schen Studien
    (Australien, Südafrika, Vereinigtes Königreich, USA und Mexiko) beurteilt.
    Zum Zeitpunkt der Analyse hat­ten ins­ge­samt 49.950 Teilnehmer
    ab 18 Jahren min­des­tens eine Dosis Nuvaxovid® (n=30.058) oder
    Placebo (n=19.892) erhalten. 

    Zum Zeitpunkt der Impfung lag das media­ne Alter bei 48 Jahren (Bereich 18–95 Jahre).
    Die media­ne Dauer der Nachbeobachtung betrug 70 Tage nach der zwei­ten Dosis.2

    In den gepool­ten Reaktogenitätsdaten, die Teilnehmer ab 18 Jahren berück­sich­ti­gen, die an den zwei Phase­III­Studien (Vereinigtes Königreich3 und USA4) teil­nah­men und eine
    Dosis Nuvaxovid® (n= 20.055) oder Placebo (n= 10.561) erhal­ten hat­ten, waren die häu­figsten Nebenwirkungen Druckempfindlichkeit an der Injektionsstelle (75%), Schmerzen
    an der Injektionsstelle (62%), Ermüdung (53%), Myalgie (51%), Kopfschmerzen (50%),
    Unwohlsein (41%), Arthralgie (24%) und Übelkeit oder Erbrechen (15%).2

    AKTUELLE SICHERHEITSDATEN AUS DEUTSCHLAND
    696 Verdachtsfälle von Nebenwirkungen
    nach Nuvaxovid®-Impfung wur­den dem Paul-Ehrlich-Institut

    von Verbrauchern (73%)
    sowie aus medi­zi­ni­schen Fachkreisen (27%)
    bis zum 27.05.2022
    über das Spontanmeldesystem gemeldet. 

    Bei bis zu die­sem Zeitpunkt 120.989 ver­ab­reich­ten Impfdosen ent
    spricht dies einer
    Melderate von 58 Verdachtsfallmeldungen pro 10.000 Impfdosen.

    Die betrof­fe­nen Patienten waren zum Zeitpunkt des Auftretens der jewei­li­gen Reaktion zwi­schen 19 und 86 Jahre alt
    (Median 43 Jahre).
    Die Verdachtsmeldungen betrafen
    in 507 Fällen Frauen (73%) und
    in 185 Fällen Männer (27%),
    wobei die Impfungen mit Nuvaxovid® sich zu 55 Prozent auf Frauen und 45 Prozent auf Männer verteilen.
    In vier Verdachtsfällen fehl­te die Angabe des Geschlechts.

    Reaktionen tra­ten in 58 Prozent der Fälle nach Erstimpfung und in 33 Prozent der Fälle nach Zweit-imp­fung auf. 

    In einem Fall wur­den sie nach einer Boosterimpfung beob­ach­tet, wobei hier die Grundimmunisierung mit einem ande­ren Impfstoff erfolgt war. 

    Bei neun Prozent der Meldungen wur­de nicht
    berich­tet, um wel­che Impfung es sich handelt.

    In 107 Fällen wur­den schwer­wie­gen­de uner­wünsch­te Reaktionen gemeldet:
    42 Patienten wur­den im Krankenhaus behandelt,
    die übri­gen Meldungen wur­den als medi­zi­nisch rele­vant oder als uner­wünsch­tes Ereignis von beson­de­rem Interesse ein­ge­stuft, wenn­gleich for­mal die Kriterien für eine Klassifizie-
    rung als „schwer­wie­gend“ nach dem Arzneimittelgesetz nicht erfüllt waren.

    https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/bulletin-arzneimittelsicherheit/einzelartikel/2022-nuvaxovid.pdf

    aus

    https://www.pei.de/DE/newsroom/hp-meldungen/2022/220705-gemeldete-verdachtsfaelle-nebenwirkungen-nuvaxovid.html

  9. Auch wenn so ein grü­ner Extra-Beschluss aus BW noch kei­ne gründ­li­che Erfassung garan­tiert, zumin­dest ein klei­nes Signal (auch in Richtung von Herrn Lauterbach) dürf­te es aller­dings schon sein. Vielleicht däm­mert es inzwi­schen ja auch schon meh­re­ren Politikern, dass, wenn man schäd­li­che Veränderungen und zuneh­men­de Krankheiten in "Geimpften" nach­wei­sen kann, sich sol­che über kurz oder lang auch in ihren eige­nen Körpern breit­ma­chen können?

  10. Gedächtnisschwäche?
    Hatte nicht die Staatsanwaltschaft im Stuttgarter Raum noch vor Kurzem Obduktionen von Menschen unter­sagt, die nach "Impfungen" ver­stor­ben waren?

  11. "An den Unikliniken im Südwesten wer­den bereits seit Längerem Corona-Tote obduziert …"

    "Der Forschungsbereich wer­de nun erwei­tert, teil­te das Ministerium mit. Obduktionen sol­len etwa auch bei Todesfällen infol­ge von Impfkomplikationen durch­ge­führt werden."

    Jetzt will man damit begin­nen, Todesfälle infol­ge von Impfkomplikationen zu untersuchen.
    Ist also vor­her nicht gemacht wor­den, weil nicht gefördert
    Wie praktisch

    «Mehr Forschung und Transparenz tra­gen auch dazu bei, das Vertrauen der Menschen in die Impfung wei­ter zu stär­ken», sag­te Bauer."

    Bei mir ist der Zug abgefahren

  12. "Etwa jede vier­te Patientin und jeder vier­te Patient lei­det nach Angaben des Ministeriums sechs bis zwölf Monate nach einer Infektion unter erheb­li­chen Symptomen, die Gesundheit wie Arbeitsfähigkeit beeinträchtigen."
    Was immer das bedeu­tet (wird hier vom Ministerium bewusst ver­schlei­ert, weil sich's gefähr­li­cher liest, oder ist die Presse zu doof, um da nach­zu­fra­gen, wer oder was genau mit "PatientInnen" gemeint ist) .
    Vermutlich han­delt es sich um 25% jener, die mit posi­ti­vem Test ent­we­der hos­pi­ta­li­siert (wes­we­gen auch immer) oder gar
    inten­siv­me­di­zi­nisch behan­delt wor­den waren.

    Wenn es sich um die "Hospitalisierten" han­del­te, dann spre­chen wir (laut RKI) von ins­ge­samt knapp 600000 in den letz­ten 28 Monaten – also 2% von angeb­lich 31 Millionen "Infizierten" (Dunkelziffer nicht mitgerechnet);
    – oder unter­stell­te 150000 – was um den Faktor 5 unter dem liegt, was uns der F***-Tor KL schon öfter erzählt
    (z.B. hier:
    https://www.merkur.de/deutschland/long-covid-zahlen-corona-grossbritannien-omikron-infektion-lauterbach-daten-studie-zr-91558407.html )
    und wohl auf D hoch­ge­rech­net hat.

    Praktischerweise lässt sich "Long Covid" hier­von nicht unter­schei­den https://de.wikipedia.org/wiki/Chronisches_Ersch%C3%B6pfungssyndrom#Verbreitung
    Und vom
    https://de.wikipedia.org/wiki/Nocebo-Effekt
    oder
    https://de.wikipedia.org/wiki/Nosokomiale_Infektion
    haben die Rechtgläubigen ent­we­der noch nie etwas gehört, oder "leug­nen" es einfach.

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