Originell oder kriminell?

»Schnelltests: Lehrkräfte und Erzieherinnen sol­len sich selbst testen

Lehrer und Erzieher dür­fen es – und zwar sich selbst auf das Coronavirus tes­ten. Eine ent­spre­chen­de Verordnung soll am Freitag in Kraft tre­ten. Vor dem Testen sol­len Lehrer und Erzieher dar­in geschult wer­den, wie ein Schnelltest bei einem selbst abläuft. Einer der wich­tigs­ten Schritte: Ein Stäbchen muss man sehr weit in die Nase stecken.

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) sag­te dem WDR, sein Haus sei dabei, das Ganze zu orga­ni­sie­ren. Die Tests müss­ten aber noch besorgt wer­den, dämpf­te Laumann Hoffnungen auf bal­di­ge Schnelltests in Schulen…

Werden Lehrkräfte und Erzieher auch Schnelltests bei Kindern durchführen?
Laumann sowie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) haben noch nichts dazu gesagt, ob Lehrkräfte und Erzieher Schnelltests dann auch bei Kindern und Jugendlichen durch­füh­ren sol­len. Spahn erklär­te gegen­über der Funke Mediengruppe, dass die Schulträger auch Personal schu­len kön­nen, die dann in grö­ße­rem Stil Tests durch­füh­ren.
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Das berich­tet wdr.de. Das RKI schreibt vor: "Antigen-Schnelltests müs­sen von medi­zi­ni­schem Personal durch­ge­führt werden".

2 Antworten auf „Originell oder kriminell?“

  1. Und wäh­rend ein Erzieher bis­her nur Erste Hilfe leis­ten durf­te, also z.B. Wunde nicht des­in­fi­zie­ren und Pflaster drauf, son­dern nur abde­cken, Kind zum Arzt schi­cken, darf/muss er dann ein Stäbchen tief in Nase oder Rachen ste­cken um Testmaterial zu gewinnen.
    Schon merkwürdig.

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