Ortsimpfkräfte machen mobil

Die redens­art­li­che Tinte unter der Stiko-Empfehlung war noch nicht tro­cken, da presch­ten die noch unter dem Schutz der Medienmacht ste­hen­den Ortskräfte der Bundesregierung mit Forderungen vor. Zwar liegt noch nicht ein­mal ein end­gül­ti­ger Text der Stiko vor, sie selbst schreibt:

»Der Beschlussentwurf mit dazu­ge­hö­ri­ger wis­sen­schaft­li­cher Begründung ist soeben in das vor­ge­schrie­be­ne Stellungnahmeverfahren mit den Bundesländern und den betei­lig­ten Fachkreisen gegan­gen. Nachfolgende Änderungen sind daher mög­lich. Die end­gül­ti­ge Empfehlung der STIKO für Kinder- und Jugendliche im Alter von 12–17 Jahren erscheint dann zeit­nah im Epidemiologischen Bulletin.«

Doch ver­kün­det wur­de die Entscheidung von einer Tagesschau-Expertin, die angeb­lich weiß, wie sicher und neben­wir­kungs­arm die "Impfstoffe" für Kinder sind. Stiko-Mitglied Martin Terhardt („Wir wer­den ver­su­chen, der Politik ein biss­chen ent­ge­gen­zu­kom­men“) tutet in das glei­che Horn. Vom Stiko-Chef, der bis­lang vehe­ment von "Kinderimpfungen" abge­ra­ten hat­te, war bis­lang nichts zu ver­neh­men. Ob er bereits aus­ge­flo­gen wurde?

Die Meldung auf tagesschau.de trägt die Uhrzeit 14.03. Um 14:19 mel­det hessenschau.de: "Grüne rufen Jugendliche zum Impfen auf". Schon um 12.35 Uhr hat­te die Linkspartei ver­deut­licht, was sie unter Opposition in Zeiten eines vor­geb­li­chen Krieges gegen ein Virus versteht:

»Linke for­dert Impfangebot an wei­ter­füh­ren­den Schulen
Nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko), auch Kinder ab zwölf Jahren zu imp­fen, for­dert die Linke im Landtag ein Impfangebot an wei­ter­füh­ren­den Schulen nach den Ferien. Die Schulen dürf­ten dabei mit der Organisation nicht allein gelas­sen wer­den. "Die Hessische Landesregierung muss jetzt lie­fern: An jeder wei­ter­füh­ren­den Schule muss am ers­ten Schultag ein mobi­les Impfteam ste­hen", sag­te die bil­dungs­po­li­ti­sche Sprecherin der Fraktion, Elisabeth Kula, am Montag.

"Um den Unterricht auch im Herbst und Winter in Präsenz auf­recht erhal­ten zu kön­nen, hat die Impfung der Schülerinnen und Schüler jetzt obers­te Priorität." Gleichzeitig dürf­ten die regel­mä­ßi­gen Tests dar­un­ter nicht lei­den, denn die Impfungen kön­ne nicht ver­pflich­tend sein, so Kula.«

Selbst mein furcht­ba­rer Lokalsender "rbb Imfporadio" betont bei jedem Bericht den Druck der Politik auf die Stiko. Zu Afghanistan wird in den Medien ent­setzt dis­ku­tier­te, daß die Bundesregierung seit Jahren sich selbst und die Öffentlichkeit belo­gen hat. Die Linkspartei meint aber immer noch, Jens Spahn ihr volls­tes Vertrauen schen­ken zu müs­sen. Am Rande bemerkt: Rein wahl­tak­tisch kann eine Oppositionspartei nichts Dümmeres ver­an­stal­ten, als bei den Themen, die die meis­ten Leute beschäf­ti­gen, die glei­chen Parolen wie die Regierung zu verbreiten.

22 Antworten auf „Ortsimpfkräfte machen mobil“

  1. Ja, nach den gan­zen zurück­lie­gen­den Monaten mit C muss ich lei­der schon län­ger sagen: Diese Linke braucht kein Mensch! Meine Stimme bekom­men sie nicht wie­der. Lieber blei­be ich hei­mat­los als dass ich mich als Zustimmer zu einer macht­gei­len, frei­heits­feind­li­chen Vereinigung hergebe.

    1. https://web.archive.org/web/20210731080145/https://plus.tagesspiegel.de/wissen/heroisch-oder-leichtsinnig-warum-manche-aerzte-jetzt-schon-kleine-kinder-gegen-corona-impfen-201203.html

      " Heroisch, leicht­sin­nig oder ein­fach das Richtige? : Warum man­che Ärzte jetzt schon klei­ne Kinder gegen Corona impfen"

      "Noch ist kei­ner der Corona-Impfstoffe für Kinder unter zwölf Jahren zuge­las­sen. Doch es gibt ein Netzwerk von Ärzten in Deutschland, die auch die Jüngsten bereits imp­fen. Aus Überzeugung."

  2. "Die STIKO Begründung auf deutsch: impft die Kinder, weil die angst­zer­fres­se­nen Erwachsenen ihnen sonst das Leben zur Hölle machen. Eine Gesellschaft, zu der ich mich nicht mehr zuge­hö­rig füh­len kann!"

    Netzfund

  3. Jawoll, und nun muss die Spritze für die 0 bis 12jährigen her.…
    Es fällt immer schwe­rer, den stän­dig stei­gen­den Brechreiz zu unterdrücken.

  4. Was in Afghanistan jetzt pass­siert, ist das Ergebnis der Verhandlungen zwi­schen NATO und Taliban letz­tes Jahr. Die NATO-Truppen zie­hen sich zurück und finan­zie­ren die Taliban als ihre Stellvertreter, die das Volk von Afghanistan wei­ter ter­ro­ri­sie­ren, aus­beu­ten und unterdrücken.

    Somit ergibt sich für Afghanistan im Grunde genom­men kei­ne neue Situation. EU und USA haben dafür gesorgt, daß alles schön beim Alten bleibt, also daß der Krieg dort wei­ter­geht und die afgha­ni­sche Regierung haben sie dafür auch gekauft bzw. ins Exil geschickt. Alles nach alt­be­währ­ten Methoden wie die Geschichte Europas der letz­ten 100 Jahre zeigt.

    MFG

    1. @Manfred: Das habe ich nie gesagt. Ich sehe auch immer noch gute Gründe für die Annahme, daß die Verlautbarungen aus der Politblase recht wenig mit dem wirk­li­chen Leben zu tun haben. Allerorten schlie­ßen die "Impfzentren", selbst der "gute" Johnson-Stoff wird an ande­re Länder abge­ge­ben, die ärzt­li­chen Praxen zie­hen sich aus der "Impfkampagne" zurück, weil sie den Stoff weg­wer­fen müs­sen und nichts mehr ver­die­nen. Bei allen Aktionen war es bis­lang so, daß am ers­ten Tag eine gan­ze Reihe Williger in den Schlangen stan­den und danach die Zelte abge­baut wer­den muß­ten. Sie müs­sen die "Impfquote" mit absur­des­ten Methoden nach oben lügen. Und selbst wenn sie auf ihre 70 Prozent kom­men soll­ten, hät­ten sie dann gewon­nen? Sie hät­ten ihre Propagandamacht bewie­sen, aber kei­nes­wegs ihre Überzeugungskraft. Ich hal­te für gut mög­lich, daß der Zusammenbruch ihres Kartenhauses nicht die 20 Jahre benö­tigt wie der ihrer Story zur Verteidigung der Freiheit am Hindukusch.

      1. Leider höre ich immer noch von Menschen, die sich aus Solidarität imp­fen las­sen und beim Impfmobil am Aldi stan­den sie letz­te Woche noch Schlange.
        Diese Kampagne: "Jetzt wirds unbe­quem für die Ungeimpften" scheint sehr wohl noch zu wirken.
        Und dann ist ja auch noch die Frage, was dann, wenn das Kartenhaus zusammenbricht.
        Es sind schon vie­le Kartenhäuser zusam­men­ge­bro­chen, ohne dass sich wirk­lich was geän­dert hätte.

        1. Wer irgend­wann ein­mal "Alexis Sorbas" gese­hen hat, wird sich an den letz­ten erlö­sen­den Satz erin­nern, bevor der Tanz beginnt:

          Hast du jemals etwas so schön zusam­men­bre­chen sehen?

    2. Ärzte für Aufklärung offi­zi­ell (Telegram 7.8.21)

      "THINK BIG

      Wie wir bereits seit Monaten berich­ten, tre­ten die Vorhersagen Stück für Stück ein.

      Ja im Herbst/Winter wird die Handbremse wie­der angezogen.

      Stellen Sie sich einen star­ken Sturm vor, in dem wir uns momen­tan befinden.
      Wir wer­den ohne Unterlass gerüt­telt & geschüttelt.
      Es wird von uns, unse­rem Wissen und Gewissen viel abverlangt.
      Bleiben Sie im Vertrauen, den­ken sie groß!
      Die Mauer wird fallen.
      Das ist in Stein gemeißelt.
      Jedoch kann es sich noch etwas hinziehen.

      Die maß­geb­li­chen Verantwortlichen zie­hen sich ihre eige­ne Schlinge zu.
      Plötzlich greift die Impfung nicht, der Booster muss her.
      Plötzlich gibt es wie­der Maßnahmen, plötz­lich fällt die Freiheit wieder.
      Plötzlich wer­den Menschen ans Sterben erin­nert, trotz Maßnahmen, trotz Impfungen.
      Plötzlich kom­men Kinder zu schaden.

      Haben Sie einen lan­gen Atem.
      Für sich, für andere.
      Bleiben Sie im Vertrauen!

      Wir wer­den mit Sicherheit NICHT die nächs­ten 10 Jahre eingesperrt.
      DENKEN SIE GROSS!
      Die Mauer wird fallen."

  5. ich ver­ste­he nicht ganz, ist die imp­fung jetzt von der sti­ko emp­foh­len, oder wird eine neue stel­lung­nah­me dazu erfolgen?

    wenn die emp­feh­lung amt­lich ist, soll­te mer­tens zurück­tre­ten, um zu zei­gen, daß er jetzt nicht doch sei­ne enkel imp­fen lässt.
    wenn er bleibt, zeigt er, daß er sei­nen arsch geret­tet hat. dann soll­ten sei­ne enkel zum beweis vor lau­f­ern­der kame­ra geimpft werden.

    1. "Die STIKO aktua­li­siert ihre COVID-19-Impfempfehlung und spricht nun­mehr eine Impfempfehlung für alle 12- bis 17-Jährigen aus – Beschlussentwurf ist soeben in das vor­ge­schrie­be­ne Stellungnahmeverfahren gegangen"

      https://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Empfehlungen/PM_2021-08–16.html

      Begründung:
      "Auf der Grundlage neu­er Überwachungsdaten, ins­be­son­de­re aus dem ame­ri­ka­ni­schen Impfprogramm mit nahe­zu 10 Millionen geimpf­ten Kindern und Jugendlichen, kön­nen mög­li­che Risiken der Impfung für die­se Altersgruppe jetzt zuver­läs­si­ger quan­ti­fi­ziert und beur­teilt wer­den. Die sehr sel­te­nen, bevor­zugt bei jun­gen männ­li­chen Geimpften im Zusammenhang mit der Impfung beob­ach­te­ten Herzmuskelentzündungen müs­sen als Impfnebenwirkungen gewer­tet wer­den. In der Mehrzahl der Fälle wur­den die Patienten mit die­sen Herzmuskelentzündungen hos­pi­ta­li­siert, hat­ten jedoch unter der ent­spre­chen­den medi­zi­ni­schen Versorgung einen unkom­pli­zier­ten Verlauf. Umgekehrt wei­sen neue­re Untersuchungen aus dem Ausland dar­auf hin, dass Herzbeteiligungen durch­aus auch bei COVID-19-Erkrankungen auf­tre­ten. Zudem sind bis­her kei­ne Signale für wei­te­re schwe­re Nebenwirkungen nach mRNA-Impfung auf­ge­tre­ten, ins­be­son­de­re auch nicht bei Kindern und Jugendlichen. Schließlich erga­ben aktu­el­le mathe­ma­ti­sche Modellierungen, die die nun domi­nie­ren­de Delta-Variante berück­sich­ti­gen, dass für Kinder und Jugendliche ein deut­lich höhe­res Risiko für eine SARS-CoV-2-Infektion in einer mög­li­chen 4. Infektionswelle besteht. Unsicher bleibt, ob und wie häu­fig Long-COVID bei Kindern und Jugendlichen auftritt. " 

      Ja, es sind wie­der mathe­ma­ti­sche Modellierungen…
      Mit ent­setz­ten, wider­stän­di­gen Grüßen

  6. In Israel wird bereits die nächs­te Stufe gezün­det: Auch Kinder ab 3 Jahren müs­sen nun dort einen „Green Pass“ vor­zei­gen. Da Kinder in dem Alter (bis­lang) in Israel noch nicht geimpft wer­den dür­fen, bedeu­tet dies erst­mal eine Testpflicht für Kleinkinder. Und irgend­wann wird man sich freu­dig in den Armen lie­gen, weil man den Kindern doch die läs­ti­ge Testpflicht durch Impfungen abneh­men könne.
    https://www.haaretz.com/israel-news/israel-tightens-covid-restrictions-on-gatherings-expands-proof-of-immunity-scheme‑1.10109887

  7. Verhältnismäßigkeit wird ignoriert - STOPP Gesundheitsdiktatur Überwachungsstaat Staatliche Nötigung Bargeldabschaffung Transhumanismus sagt:

    Alles ande­re wäre eine Überraschung gewe­sen. Ich fra­ge mich, ob auch das Zögern nicht ein­fach Teil einer Kommunikationsstrategie bzw. Vertrauen bil­den­den Maßnahme ist. Dem unkri­ti­schen Volk wird sug­ge­riert, dass tat­säch­lich ein wis­sen­schaft­li­cher Diskurs statt­ge­fun­den hat, dass die Empfehlungen tat­säch­lich wis­sen­schaft­lich begrün­det und erst bei Vorliegen von aus­rei­chend wis­sen­schaft­li­chen Erkenntnissen wohl­über­legt aus­ge­spro­chen wer­den. Das schafft Vertrauen in die Seriosität der Stiko, deren Empfehlungen man dann in Zukunft noch frag- und kri­tik­lo­ser fol­gen wird.

  8. "Dieser Krieg ist ein eige­nes Akkumulationsmodell, das vom ers­ten Tag auf Angstpolitik und Lügen fußte.

    Das steht heu­te in einem Artikel auf tele­po­lis.(1) Gemeint ist damit der Krieg gegen den Terror. Anlass ist das Desaster in Afghanistan, das von Anfang an abseh­bar war, das Politik und Medien sich jedoch zwan­zig Jahre lang schön gelo­gen haben.

    Wie lan­ge wird es dau­ern, bis sol­che Sätze in Bezug auf den Krieg gegen das Virus, in den "Mainstream"-Medien (2) salon­fä­hig werden?

    (1) In des­sen Forum man ger­ne Corona-kri­ti­sche Kommentare löscht.
    (2) rbb-Impfradio :))

  9. Hab ich gar nicht mit­be­kom­men… sind die­se rück­grat­lo­sen Pseudoexperten von der STIKO end­lich umgefallen… ?

    Und wie­der schä­me ich mich Deutscher zu sein.

    1. @ Captain_Covid

      Das war doch nur eine Frage der Zeit. Wer ein ande­res Ergebnis erwar­tet hat, ist ein­fach zu gut­gläu­big, manch einer wäre geneigt zu sagen: unfass­bar welt- und wirklichkeitsfremd.

  10. Es wäre eine ein­fa­che Rechnung gewe­sen. Die, allein schon amt­lich bestä­tig­ten, Nebenwirkungen über­tref­fen die, nahe­zu nicht vor­han­de­ne, Gefahren durch das Virus, bei Kindern und Jugendlichen, erheb­lich. Daher muß das Experiment ver­wei­gert werden.
    Jetzt wird es nicht lan­ge dau­ern, bis aus der Empfehlung, der direk­te oder indi­rek­te Zwang wird.
    Mit dem Fallen die­ser Grenze sind dann jeder offe­nen Willkür und Diktatur, Tür und Tor geöff­net. Es genügt der Verweis, "wenn ich es mit den Kindern machen darf", dann erst Recht, um ein viel­fa­ches mehr, mit allen anderen.

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