"Die bekannte Wissenschaftlerin Mai Thi Nguyen-Kim spricht sich klar für eine Verlängerung der strengen Maßnahmen aus"

"- und stärkt Karl Lauterbach den Rücken", heißt es am 2.3. auf merkur.de. Karl Lauterbach sei­ner­seits stärkt ihr den Rücken. Zu ver­mu­ten ist, daß Christian Drosten KL den Rücken stärkt, wor­auf­hin Mai ihm… "Ihr Vater ist Chemiker und arbei­te­te bei BASF. Sie hat einen älte­ren Bruder, der eben­falls Chemie stu­dier­te", trägt Wikipedia Wissenswertes bei. Ein Klick auf das Video zeigt, wie Propaganda im Endstadium des "Kampfes gegen das Virus" funk­tio­niert. Rettung naht von "wenig sen­si­ti­ven Tests" – anscheinend.

Quelle: https://twitter.com/maithi_nk/status/1296404554708328454

„"Die bekann­te Wissenschaftlerin Mai Thi Nguyen-Kim spricht sich klar für eine Verlängerung der stren­gen Maßnahmen aus"“ weiterlesen

"Epidemische Lage…": Nur aus der SPD keine einzige Nein-Stimme

Während alle an der Abstimmung teil­neh­men­den Abgeordneten der Opposition gegen das "Gesetz zur Fortgeltung der die epi­de­mi­sche Lage von natio­na­ler Tragweite betref­fen­den Regelungen" stimm­ten und sich dem immer­hin sie­ben Unions-ParlamentarierInnen anschlos­sen, blie­ben alle SozialdemokratInnen gehorsam:

https://www.bundestag.de/parlament/plenum/abstimmung/abstimmung?id=716

Update: Weil ich hier­mit für Verwirrung gesorgt habe, die­ser Nachtrag:

Die Grafik zeigt das Verhalten in der nament­li­chen Abstimmung zum genann­ten Gesetz. Der Antrag der Fraktionen der CDU/CSU und SPD “Feststellung des Fortbestehens der epi­de­mi­schen Lage von natio­na­ler Tragweite” ist auch von der Linken und den Grünen beschlos­sen wor­den (s. https://www.bundestag.de/tagesordnung zum 4.3.).

Thüringer Verfassungsgerichtshof erklärt Corona-Verordnungen teils für nichtig

»Der Thüringer Verfassungsgerichtshof hält eini­ge Corona-Verordnungen des Freistaats in Teilen für ver­fas­sungs­wid­rig. Das Gericht erklär­te am Montag in Weimar von der Landesregierung im Frühjahr und Sommer ver­gan­ge­nen Jahres erlas­se­ne Verordnungen teil­wei­se für nichtig…

Die ver­ord­ne­ten Einschränkungen zum Schutz vor Corona-Infektionen bean­stan­de­te der Verfassungsgerichtshof nicht. Die Annahmen des Gesetzgebers, dass Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen oder Abstandsgebote objek­tiv dazu geeig­net sei­en, die Ausbreitung des Coronavirus zu ver­zö­gern, sei­en "weder offen­sicht­lich feh­ler­haft noch unver­tret­bar", erklär­ten die Richter…

Eine Verordnung vom Mai erklär­ten die Richter dage­gen aus for­ma­len Gründen für ver­fas­sungs­wid­rig. Diese sei vom Gesundheitsministerium erlas­sen wor­den und damit zum dama­li­gen Zeitpunkt nicht von einem for­mell ord­nungs­ge­mäß ermäch­tig­ten Verordnungsgeber…«
de.nachrichten.yahoo.com (1.3.)

Spahn und Scheuer sollen es richten. Auf das Impfdesaster folgt das Testdebakel

»Das Öffnungskonzept von Bund und Ländern basiert vor allem auf einer umfas­sen­den Teststrategie. Bis zu 150 Millionen Schnell- und Selbsttests könn­ten dafür monat­lich nötig wer­den, rech­net Kanzlerin Merkel vor. Eine Taskforce soll sich jetzt um die Bestellungen küm­mern – unter der Leitung von Spahn und Scheuer.«

Das berich­tet am 4.3. n‑tv.de. Wenn wirk­lich die Besten der Besten für die­se Aufgabe ver­wen­det wer­den sol­len, fehlt aber noch Hartmut Mehdorn. Die "Welt" sieht das Ergebnis voraus:

»80 Millionen Schnelltests pro Woche – jetzt dro­hen Zettelwirtschaft und Fax-Chaos

Es ist nur ein Halbsatz in der neu­en Beschlussvorlage der Ministerpräsidentenkonferenz – der aller­dings gro­ße Sprengkraft hat. Die von den Kommunen betrie­be­nen Testzentren sol­len für jeden Schnelltest einen Nachweis ausstellen.

„Spahn und Scheuer sol­len es rich­ten. Auf das Impfdesaster folgt das Testdebakel“ weiterlesen

Ramelow zu 9 Stunden MP-Konferenz

Auch wenn die Pressekonferenz zum Wortspiel "Stammelow" ein­lädt, wird dies der Tragikomik der MP-Konferenz vom 3.3. nicht gerecht. Die Damen und Herren fin­den ein­fach kei­nen Ausweg aus ihrem Inzidenz-Schlamassel. Während alle seriö­sen ExpertInnen die­ses Kriterium für ver­fehlt hal­ten, lavie­ren sie wei­ter­hin mit Werten von 100, 50, 35 und mit hilf­lo­sen Versuchen, dar­aus bun­des­ein­heit­li­che Standards zu basteln.

Die Lage wird gut gekenn­zeich­net durch die Nachrichten im Deutschlandfunk von heu­te mor­gen. Dort wer­den ellen­lang die kri­ti­schen Stimmen genannt. Die Beschlüsse selbst kom­men gar nicht vor. Ramelow hat­te extra die Konferenz ver­las­sen, um sich den Medien zu prä­sen­tie­ren. Er ist stolz wie Bolle, weil Thüringen als ers­tes Land eine pri­va­te Überwachungs-App ein­setzt. Er hat sie auch auf sei­nem Handy.

Es lohnt, die drei Videos (Quelle: you­tube) anzu­se­hen, um ansatz­wei­se die Denke der Herrschenden zu verstehen.

Bertelsmann-Studie vergleicht Länder in der "Corona-Pandemie"

Die Bertelsmann Stiftung hat die Krankenhauslandschaften ver­schie­de­ner Länder ver­gli­chen ("Krankenhausstrukturen und Steuerung der Kapazitäten in der Corona-Pandemie Ein Ländervergleich"). Die Studie, die Ende Februar ver­öf­fent­licht wur­de, kommt dabei zu Erkenntnissen, die bis­her in der Berichterstattung eine höchs­tens unter­ge­ord­ne­te Rolle spie­len. Für Spanien ist etwa zu lesen:

»Ein Nachteil für die Reaktionsfähigkeit in der Pandemie, näm­lich der Mangel an ver­füg­ba­ren Krankenhausbetten, kann zum Teil auf den Druck der Marktakteure und auch der Weltgesundheitsorganisation zurück­ge­führt wer­den. Im Zeichen von Kosteneinsparungen und Rationalisierung emp­fah­len die­se, Betten abzu­bau­en und Leistungen ver­stärkt ambu­lant zu erbrin­gen (Bernal-Delgado et al. 2018). In einem nicht pan­de­mi­schen Kontext sind die­se Entscheidungen nach Einschätzung der Ländergutachten ver­ständ­lich, aber im Zusammenhang mit COVID-19 wur­de der Mangel an Krankenhausbetten, ins­be­son­de­re an Intensivbetten, sehr problematisch…

„Bertelsmann-Studie ver­gleicht Länder in der "Corona-Pandemie"“ weiterlesen

Nachverfolgungssoftware ist nicht der Hit

Vor der Begutachtung des Textinhalts soll es zunächst um die Bildbetrachtung gehen.

faz.net

Wir sehen neben einem offen­bar zivi­li­sier­ten Mitarbeiter eines Gesundheitsamtes drei schlecht getarn­te sol­da­ti­sche Amtshelfer. Während einer von ihnen ordent­lich mund­na­sen­ge­schützt zwecks Nachverfolgung zu tele­fo­nie­ren scheint, zeich­net sich die Person im Vordergrund durch eine nicht vor­schrifts­ge­mä­ße Stoffbedeckung über wei­ten Teile des Gesichts aus.

„Nachverfolgungssoftware ist nicht der Hit“ weiterlesen

Das kommt mir ethisch vor. Über einen verkommenen Berufsstand

Bei EthikerInnen muß es sich um einen beson­ders ver­kom­me­nen Berufsstand han­deln, wenn man ihre in popu­lä­ren Medien ver­öf­fent­lich­ten Aussagen zum Maßstab machen will. "Unsere unge­rech­te Impftriage" auf faz.net vom 3.3. ist nur ein Beispiel.

Vier Menschen, deren Namen man für einen Fake zu hal­ten geneigt ist, for­dern die Aussetzung der vor­ge­schrie­be­nen zwei­ten Impfung.

»Adriano Mannino, Korbinian Rüger, Nikil Mukerji und Albrecht von Müller for­schen an der Ludwig-Maximilians-Universität sowie an der Parmenides Stiftung im Bereich der Ethik, der Entscheidungstheorie und der poli­ti­schen Philosophie.«

Ist der Rat der "Ethiker" selbstlos?

„Das kommt mir ethisch vor. Über einen ver­kom­me­nen Berufsstand“ weiterlesen