EU: Abnahmegarantie für Impfstoffe – keinerlei Risiko für Konzerne

Unter dem Titel "COVID-19: Was der Spiegel über die Bestellung von Impfstoffen durch die EU-Kommission ver­schweigt" ist am 19.9. auf anti-spiegel.ru zu lesen:

»Der Spiegel mel­det, die EU-Kommission habe wei­te­re Verträge für den Kauf von Corona-Impfstoffen abge­schlos­sen. Wie immer ist es inter­es­san­ter, was der Spiegel alles nicht berichtet.

Ende August hat die EU-Kommission bereits einen Vertrag mit der Firma AstraZeneca über die Lieferung von bis zu 400 Millionen Impfdosen zu 2,5 Euro geschlos­sen, es ging also um eine Milliarde Euro. Was die "Qualitätsmedien" dabei geflis­sent­lich über­se­hen haben war, dass die EU-Kommission dabei auch gleich ein Haftungsbefreiung für mög­li­che Impfschäden garan­tiert hat.

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Schadensersatzklage gegen Drosten?

Zur geplan­ten Sammelklage gegen den "Drosten-Test" teilt coro­na-scha­dens­er­satz­kla­ge mit:

»Eine Schadensersatzklage einer ein­zel­nen Person oder eines ein­zel­nen Unternehmens vor einem deut­schen Gericht ist gera­de, wenn es um "Corona" geht, dop­pelt ris­kant. Dies zum einen wegen des in der Regel hohen Streitwertes (es wird bei einem klei­nen Unternehmen viel­leicht nur um € 10.000,– gehen, aber bei einem grö­ße­ren leicht um € 500.000 oder mehr) und des damit ver­bun­de­nen Kostenrisikos. Zum ande­ren aber zeigt die Erfahrung der Prozeßanwälte in Fällen mit struk­tu­rel­lem Ungleichgewicht (vie­le ein­zel­nen Verbraucher, Anleger oder klei­ne und mit­tel­stän­di­sche Unternehmer gegen einen gro­ßen, sogar auch noch einen betrü­gen­den, Konzern), dass die poli­ti­sche Unabhängigkeit der deut­schen Justiz gera­de in sol­chen Fällen nicht gewähr­leis­tet ist: In den VW-Dieselbetrugsfällen haben nach unse­rer Erfahrung sach­frem­de Erwägungen durch Gerichte am Sitz des beklag­ten Konzerns in Niedersachsen, häu­fig rechts­staat­li­che Überlegungen und die Anwendung des gel­ten­den Rechts ausgeschaltet.

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Der nette unabhängige Ranga Yogeshwar

"Sie suchen Redner, Keynote Speaker oder Moderatoren?" fragt die Referentenagentur Bertelsmann und wirbt:

»Die ReferentenAgentur Bertelsmann ver­mit­telt hoch­ka­rä­ti­ge Vortragsredner und Moderatoren für Kongresse, Messen, Führungskräftetagungen, Firmenjubiläen und ande­re Veranstaltungen. Eingebunden in das Netzwerk der Bertelsmann SE & Co. KGaA, ver­tre­ten wir her­aus­ra­gen­de Experten und renom­mier­te Persönlichkeiten.«

Einer davon ist Ranga Yogeshwar. Über Bertelsmann weiß Wikipedia:

»Die Bertelsmann SE & Co. KGaA ist ein inter­na­tio­na­ler Konzern mit Sitz in Gütersloh und wei­te­ren Zentralen in New York, Peking, Neu-Delhi und São Paulo. Er zählt zu den welt­weit größ­ten Medienunternehmen und ist auch in der Dienstleistungsbranche und im Bildungsbereich aktiv…

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Neue Software soll Maskenverweigerer erkennen

Dies ist in einem Artikel auf nationalgeographic.de vom 17.9. zu lesen:

»Bisher haben Masken her­kömm­li­che Gesichtserkennungssoftware eher durch­ein­an­der­ge­bracht. Aber die neu ent­wi­ckel­ten Machine-Learning-Algorithmen könn­ten mög­li­cher­wei­se in pri­va­ten oder öffent­li­chen Räumen ein­ge­setzt wer­den, um die Einhaltung der Vorschriften zu über­prü­fen und Einzelpersonen die­se Verantwortung – zumin­dest vor­der­grün­dig – aus der Hand zu nehmen…

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Ärztechef: Drostens Stil macht große Sorge

Der Titel eines Beitrags auf zdf.de von heu­te lau­tet "Hausärzte zu Coronavirus – Kritik an 'Katastrophenmedizin-Szenario'". Dort ist in einem Interview mit Martin Scherer, dem Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin, der wis­sen­schaft­li­chen Fachgesellschaft aller Hausärztinnen und Hausärzte, zu erfahren:

»ZDFheute: Herr Scherer, wor­über ärgern Sie sich am meis­ten, wenn Sie im Moment Politikern zuhören?

Martin Scherer: Was ich im Augenblick sehr pro­ble­ma­tisch fin­de, ist die­ses "Katastrophenmedizin-Szenario", das auch von der Politik im Wettlauf um den größ­ten Krisenmanager erzeugt wird. Wenn zum Beispiel ein Markus Söder "die Zügel anzie­hen" will, von "expo­nen­ti­el­lem Wachstum" spricht, da ent­steht das Gefühl, wir könn­ten im Moment kein Vertrauen haben in die ambu­lan­te Versorgung, die Politik müs­se immer­zu per Verordnung eingreifen.

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Wie war das noch… mit Drostens Sachverständigen-Aussage?

Wie berich­tet tag­te der Gesundheitsausschuß des Bundestages am 8.9. zum Thema "Aufhebung der vom Bundestag fest­ge­stell­ten epi­de­mi­schen Lage von natio­na­ler Tragweite".

Einer von sechs Sachverständigen war C. Drosten. Für fünf von ihnen lie­gen seit lan­gem Manuskripte ihrer Aussagen vor. Die des Chefvirologen fehlt immer noch.

Aus eige­ner Erfahrung weiß ich, daß die Transkription eines Auftritts von Drosten ein stets erhei­tern­des, aber auch müh­se­li­ges Unterfangen ist. Das Ergebnis für den 8.9. kann hier nach­ge­le­sen wer­den: Drosten hat nicht geschwänzt. Sondern das gesagt:. Auf die offi­zi­el­le Version war­ten wir noch.

Ärztekammer für Oberösterreich warnt vor Corona-Panik

tips.at berich­tet am 18.9.:

»Die Ärztekammer für OÖ for­dert einen fak­ten­ba­sier­ten, sach­li­chen und kon­struk­ti­ven Diskurs über die Corona-Maßnahmen ein. Auf gar kei­nen Fall bestehe ange­sichts stei­gen­der Zahlen Grund zur Panik – im Gegenteil: Es gäbe kei­ne zwei­te Welle, son­dern einen "tech­ni­schen Labor-Tsunami". Gefordert wird unter ande­rem, das Covid-19-Testungen von Hausärzten ange­ord­net wer­den sol­len und beson­ders dring­lich: Es dür­fe ange­sichts des gene­rel­len Viren-Herbstes nicht auf ande­re Krankheiten ver­ges­sen werden.

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Wem die Staatshilfe nicht nutzt

Bundesfinanzminister Olaf Scholz sprach von einer "sehr, sehr guten Lösung", als er Ende Mai das Milliarden-Hilfspaket für die Lufthansa schnür­te. Die MitarbeiterInnen hat­te er dabei nicht im Sinn. Im Gegenteil hat­te er Forderungen zurück­ge­wie­sen, die Staatshilfe an Arbeitsplatzsicherung zu knüp­fen. Aktuell ist aus der FAZ zu erfahren:

»2.000 Vollzeitstellen abbau­en, 100 Flugzeuge absto­ßen – die bekann­ten Einschnitte für die Deutsche Lufthansa haben schon gewal­tig geklun­gen. Doch auf einer inter­nen Online-Mitarbeiterveranstaltung hat der Vorstandsvorsitzende Carsten Spohr am Dienstag geäu­ßert, dass die­se Schritte nicht rei­chen dürf­ten, um den Konzern nach der Corona-Pandemie gene­sen zu las­sen. Das wird in Unternehmenskreisen berichtet.

Vor den nächs­ten Sitzungen von Vorstand und Aufsichtsrat in der kom­men­den Woche zeich­net sich nun ab, dass eini­ge tau­send Posten mehr weg­fal­len und rund 30 wei­te­re Flugzeuge aus der Flotte ver­schwin­den könn­ten.« „Wem die Staatshilfe nicht nutzt“ weiterlesen

180 von 3 Millionen Fluggästen mit Corona-Symptomen

Das behaup­tet Patrick Ky, Chef der Europäischen Flugsicherheitsagentur EASA.

»Er prä­sen­tier­te neu­es­te EASA-Zahlen, die bewie­sen, dass Flugreisen kei­ne neu­en Corona-Fälle schaf­fen wür­den und sogar siche­rer sei­en als die meis­ten ande­ren Transportformen und Alltagsaktivitäten wie etwa Einkaufen gehen.

Danach habe die EASA in der letz­ten August-Woche 40 Prozent des euro­päi­schen Flugverkehrs ana­ly­siert, ins­ge­samt drei Millionen Passagiere. Von die­sen sei 180 Fluggästen die Beförderung ver­wei­gert wor­den wegen Corona-Symptomen, sie­ben hät­ten wäh­rend des Fluges auf­tre­ten­de Symptome gezeigt und 300 Passagiere gegen Hygieneauflagen verstoßen.«