Paul-Ehrlich-Institut zufrieden: 51 Impfungen mit schwerwiegenden Reaktionen, 7 davon gestorben

Im Beitrag "325 Verdachtsfälle von Nebenwirkungen nach Impfungen" wur­de nach t‑online.de zitiert, wie harm­los die­se Zahlen und die Art der Nebenwirkungen nach Ansicht des Paul-Ehrlich-Instituts sei­en. Was der Artikel unter­schlägt, ist im Bericht des Instituts nach­zu­le­sen. Es geht etwa um "17 Fälle mit all­er­gi­schen Symptomen, davon sechs Fälle mit ana­phy­lak­ti­schen Reaktionen… Anamnestisch waren Allergien bei vier der sechs Fälle bekannt."

»Das Paul-Ehrlich-Institut berich­tet über 325 gemel­de­te Verdachtsfälle von Nebenwirkungen oder Impfkomplikationen im zeit­li­chen Zusammenhang mit der Impfung mit dem mRNA-Impfstoff Comirnaty (BioNTech Manufacturing GmbH) zum Schutz vor COVID-19 seit Beginn der Impfkampagne bis zum 10.01.2021 aus Deutschland erhielt. Es wur­den 913 uner­wünsch­te Reaktionen geschil­dert (im Mittel 2,8 Reaktionen pro Meldung). In 51 Fällen wur­de über schwer­wie­gen­de Reaktionen berich­tet. Die Melderate betrug für alle Einzelfallmeldungen 0,53 pro 1.000 Impfungen, für schwer­wie­gen­de 0,08 pro 1.000 Impfungen.«

Das PEI bezieht die Daten aus ver­schie­de­nen Quellen, u.a. den Gesundheitsämtern. Gesetzlich ver­pflich­tend zu mel­den sind dabei

»… Impfkomplikationen, d.h. gesund­heit­li­che Beschwerden, die über das übli­che Ausmaß einer Impfreaktion hin­aus­ge­hen und nicht evi­dent auf ande­re Ursachen zurück­zu­füh­ren sind.«

Merkwürdiger Umgang mit der App

»Darüber hin­aus führt das Paul-Ehrlich-Institut eine Befragung der Verträglichkeit der Covid-19 Impfstoffe mit der SafeVac 2.0‑App durch. Geimpfte, erwach­se­ne, frei­wil­li­ge Teilnehmer sol­len im Zeitraum von jeweils 3 bzw. 4 Wochen nach jeder Impfung bzgl. der Sicherheit von COVID-19 Impfstoffen bzw. 12 Monate nach jeder Impfung bzgl. des Schutzes vor der Erkrankung befragt wer­den. Eine sta­tis­ti­sche Zwischenauswertung der SafeVac 2.0 App-Befragung erfolgt nach Studienprotokoll, wenn >3.000 Personen ver­wert­ba­re Angaben bis zu vier Wochen nach abge­schlos­se­nem Impfschema zum glei­chen Impfstoff gemacht haben. Mit die­ser Fallzahl besteht eine 95 %ige Wahrscheinlichkeit im Beobachtungszeitraum auch sel­te­ne uner­wünsch­te Reaktionen zu beob­ach­ten. Der Grund für die Zwischenanalyse ist auch, dass die Angaben der Teilnehmer mög­lichst unbe­ein­flusst von einer kon­ti­nu­ier­li­chen Berichterstattung erfol­gen soll.«

Wie mit die­ser App irgend­et­was mit einer "95 %igen Wahrscheinlich­keit"ermit­telt wer­den kann, erscheint rät­sel­haft. Es ist auch eher nicht davon aus­zu­ge­hen, daß Menschen in Alten- und Pflegeheimen sie nut­zen. Bei GooglePlay wird die App mit 2,8 von 5 Sternen bewer­tet, sie wur­de mehr als 10.000 mal instal­liert. Wie oft sie deinstal­liert wur­de, ist nicht zu erfah­ren. Auf der Webseite von Apples AppStore wer­den 4,1 von 5 Sternen genannt, die Desktop-Anwendung teilt aber mit: "Diese App hat noch nicht genü­gend Bewertungen oder Rezensionen erhal­ten, um eine Gesamtwertung anzu­zei­gen." Download-Zahlen wer­den nicht genannt.

Das PEI weiter:

»Altersverteilung

Im Mittel waren die geimpf­ten Personen, bei denen uner­wünsch­te Reaktionen gemel­det wur­den, 47,7 Jahre alt (Minimum 18 Jahre, Maximum 98 Jahre). 237 Meldungen betra­fen Personen unter 60 Jahren, 24 Meldungen Personen im Alter von 60 bis 79 Jahre und 43 Personen waren 80 Jahre alt oder älter. Bei 21 Personen war das Alter nicht bekannt. 

Ausgang der Meldungen 

In 114 Fällen wur­de über Reaktionen berich­tet, die wie­der abge­klun­gen waren. In wei­te­ren 48 Fällen hat­ten sich die Reaktionen gebes­sert. In 93 Fällen hiel­ten die Beschwerden zum Zeitpunkt der Meldung noch an, in 62 Fällen war der Ausgang der Beschwerden unbe­kannt, ein­mal wur­de über einen blei­ben­den Schaden berich­tet und in 7 Fällen ver­starb die geimpf­te Person in unter­schied­li­chem zeit­li­chen Zusammenhang mit der Impfung.

Schwerwiegende Reaktionen

In 51 Fällen wur­den schwer­wie­gen­de Reaktionen gemel­det. Die Personen wur­den ent­we­der im Krankenhaus behan­delt oder die Reaktionen wur­den als medi­zi­nisch bedeut­sam ein­ge­ord­net. In 7 die­ser Fälle sind die Personen gestorben. 

Todesfälle

Dem Paul-Ehrlich-Institut wur­den sie­ben Todesfälle bei Patienten im Alter von 79 bis 93 Jahren (vier Frauen, drei Männer) in einem zeit­li­chen Abstand von 2,5 Stunden bis vier Tagen nach Impfung mit­ge­teilt. Eine Patientin mit bekann­tem Bluthochdruck und Diabetes ver­starb an einer Lungenembolie und Herzkreislaufstillstand, bei den ande­ren Patienten ist die Todesursache unklar. Alle Patienten hat­ten schwer­wie­gen­de Vorerkrankungen wie z.B. Karzinome, Niereninsuffizienz, Demenz vom Alzheimer Typ, Enzephalopathie, die ver­mut­lich todes­ur­säch­lich waren, aller­dings ste­hen in ein­zel­nen Fällen noch wei­te­re Informationen aus. 

Schwerwiegende Reaktionen

In 17 Fällen tra­ten all­er­gi­sche Symptome auf, davon sechs Fälle mit ana­phy­lak­ti­schen Reaktionen. Diese Fälle wer­den wei­ter unten näher beschrie­ben. Die Fälle wur­den als ver­ein­bar mit einem ursäch­li­chen Zusammenhang mit der Impfung bewer­tet. Als ver­ein­bar mit einem ursäch­li­chen Zusammenhang wur­de bei den übri­gen schwer­wie­gen­den Fällen erhöh­te Temperatur über 38 Grad Celsius, Husten und all­ge­mei­nes Unwohlsein bei einem 50 Jahre alten Mann, Schwindel und erhöh­ter Blutdruck bei einer 94 Jahre alten Frau mit bekann­ter Herzerkrankung sowie Kopfschmerzen, Schmerzen in den Beinen und Schwäche bei einem Patienten, der eine zu hohe Dosis des Impfstoffes erhal­ten hat­te und vor­sorg­lich hos­pi­ta­li­siert wur­de, bewertet. 

Als nicht ver­ein­bar (inkon­sis­tent) mit einem ursäch­li­chen Zusammenhang mit der Impfung wur­den fol­gen­de Meldungen bewertet: 

      • Drei Patienten, bei denen eine COVID-19-Erkrankung als Ursache für die Beschwerden fest­ge­stellt wurde. 
      • Zwei Patienten im Alter von 83 und 85 Jahren mit Staphylokokken Sepsis zwei bzw. vier Tage nach der Impfung. 
      • Eine 67-jäh­ri­ge Frau mit ana­mnes­tisch bekann­ter hämo­ly­ti­scher Anämie, einem Typ II Diabetes, einer chro­nisch obstruk­ti­ven Lungenerkrankung (COPD), einem Hypertonus, kar­dia­ler Insuffizienz, Nierenversagen und durch­ge­mach­ter Pneumokokken-Sepsis hat­te einen Tag nach der Impfung Fieber, eine Persönlichkeitsstörung und Sprachstörungen, die zwei Tage anhielten. 
      • Eine Frau unbe­kann­ten Alters mit bekann­tem Herzversagen, Hypertonus und Zustand nach Bypass-Operationen und Demenz hat­te vier Tage nach der Impfung Durchfall, Fieber bis 39,7 Grad Celsius und Schwindelgefühl. Sie wur­de sta­tio­när auf­ge­nom­men und erhielt eine Infusionstherapie, wor­auf sich die Beschwerden bes­ser­ten. Der zeit­li­che Abstand zwi­schen den Reaktionen und der Impfung ist nicht plausibel. 
      • Ein 89jähriger Mann ent­wi­ckel­te nach einem unbe­kann­ten Zeitintervall nach der Impfung eine chro­nisch-obstruk­ti­ve Lungenerkrankung (COPD). Aufgrund feh­len­der Informationen z.B. zu Grunderkrankungen, Begleitmedikation und dif­fe­ren­ti­al­dia­gnos­ti­schen Untersuchengen [so im Original, AA] waren fol­gen­de Meldungen nicht beurteilbar: 
      • Drei Patienten im Alter von 47, 88 und 92 Jahren erlit­ten einen Krampfanfall, kurz nach der Impfung in einem Fall, in einem Fall am nächs­ten Tag und im drit­ten Fall nach zwei Tagen. Bei einer Patientin war eine Epilepsie und bei einer ande­ren eine Demenz bekannt. Eine vier­te 86jährige Frau ent­wi­ckel­te am Tag der Impfung eine Synkope mit Krampfanfall. 
      • Zwei Fälle einer Fazialisparese, bei einer 93-jäh­ri­ge Frau vier Tage nach der Impfung und bei einem 88 Jahre alten Mann zwei Tage nach Impfung. 
      • Zwei Fälle eines zere­bra­len Infarktes und einen Fall einer tran­si­to­risch ischä­mi­schen Attacke bei Patienten im Alter von 82 bis 88 Jahren ein bis zwei Tage nach Impfung. Alle drei Patienten hat­ten ent­spre­chen­de Risikofaktoren. 
      • Eine 93-jäh­ri­ge Frau ent­wi­ckel­te zwei Tage nach der Impfung Übelkeit und Erbrechen und in der Folge eine Aspirationspneumonie.
      • Eine 84-jäh­ri­ge Frau ent­wi­ckel­te einen Tag nach der Impfung eine Persönlichkeitsstörung und Schmerzen. 
      • Eine 85-jäh­ri­ge Frau stürz­te einen Tag nach der Impfung auf Grund eines Lungenödems.
      • Ein 30-jäh­ri­ger Mann ent­wi­ckel­te sechs Tage nach der Impfung eine Lungenembolie.
      • Eine 40-jäh­ri­ge Frau erlitt am Tag der Impfung eine Tachyarrhythmie
      • Ein 82-jäh­ri­ger Mann mit nicht näher beschrie­be­nen Begleiterkrankungen ent­wi­ckel­te einen Tag nach der Impfung eine Bewegungsstörung.
      • Eine 55-jäh­ri­ge Frau mit bekann­tem Hypertonus und Nikotinabusus ent­wi­ckel­te einen Tag nach der Impfung einen aku­ten Myokardinfarkt.«

Anamnestisch waren Allergien bei vier der sechs Fälle bekannt.

»Zusammenfassung der Verdachtsmeldungen auf Anaphylaxie oder ent­spre­chen­der cha­rak­te­ris­ti­scher Symptome nach Covid-19 Impfung 

… Im Berichtszeitraum wur­den sechs Verdachtsfälle ana­phy­lak­ti­scher Reaktionen gemel­det. Ein Fall wur­de als Level 1, vier Fälle als Level 2 und ein Fall als Level 4 klas­si­fi­ziert. Betroffen waren ein Mann im Alter von 60 Jahren und vier Frauen im Alter von 26 bis 48 Jahren. Fünf Fälle wur­den hos­pi­ta­li­siert, in vier der sechs Fälle war eine Adrenalin-/Suprarenin-Gabe not­wen­dig. Die Reaktionen tra­ten bei drei Frauen inner­halb von 15 Minuten nach Impfung auf und bei den bei­den ande­ren Patientinnen 20 bzw. 30 Minuten nach Impfung. Zwei die­ser vier Frauen wur­den am Folgetag gesund aus dem Krankenhaus ent­las­sen. Bei einer der vier Frauen waren die kli­ni­schen Symptome nach sechs Stunden deut­lich gebes­sert, sie fühl­te sich am Folgetag bei Entlassung aus dem Krankenhaus jedoch noch nicht wie­der ganz gesund. Zum Ausgang der Reaktion bei der vier­ten hos­pi­ta­li­sier­ten Frau liegt bis­lang kei­ne Information vor. Im Falle des betrof­fe­nen Mannes wur­de drei Stunden nach Impfung der Notarzt alar­miert. Nicht geklärt wer­den konn­te, wann ers­te Symptome der ana­phy­lak­ti­schen Reaktion nach der Impfung auf­tra­ten. Der Mann, der an schwe­ren Vorerkrankungen lei­det (u.a. an schwers­ter COPD-Stadium Gold IV, und durch Herzrhythmusstörung ver­ur­sach­te Herzmuskelschädigung), muss­te inten­siv­me­di­zi­nisch mit einer lebens­be­droh­li­chen ana­phy­lak­ti­schen Reaktion und exazer­bier­ten COPD behan­delt wer­den. Zwölf Tage nach Impfung befand er sich zum Zeitpunkt der letz­ten Meldung noch, auch bedingt durch sei­ne Begleiterkrankungen, auf der Intensivstation. 

Anamnestisch waren Allergien bei vier der sechs Fälle bekannt. In einem Fall eine Pollenallergie und in drei Fällen ver­schie­dens­te Medikamentenallergien. In einem Fall war nach Angabe der Patientin vor über 10 Jahren nach ihrer ers­ten Hepatitis B‑Impfung eine ana­phy­lak­ti­sche Reaktion auf­ge­tre­ten, wäh­rend die zwei­te und drit­te Hepatitis B‑Impfung fol­gen­los blieb.«

Wer mag da die App benutzt haben?

»Erhebung mit der SafeVac App
An der Befragung mit­tels SafeVac 2.0‑App nah­men bis zum Zeitpunkt der Auswertung 11.786 Personen teil (2 % der geimpf­ten Personen, bei bis­her ins­ge­samt 613.347 Impfungen), die dazu bei­tra­gen, dass die Verträglichkeit der Impfung über die kli­ni­schen Prüfungen vor der Zulassung hin­aus in der brei­ten Anwendung noch bes­ser beur­teilt wer­den kann. 10.564 Personen waren 18 bis 59 Jahre alt, 724 Personen waren 60 bis 69 Jahre alt, 62 Personen 70 bis 79 Jahre alt und 436 Personen waren älter als 80 Jahre. 

Bislang am häu­figs­ten berich­tet wur­den Schmerzen (n=7.177 Reaktionen) und Schwellung (n=1.253 Reaktionen) an der Injektionsstelle, Ermüdung (n=2.515 Reaktionen), Kopfschmerzen (n=2.079 Rektionen) und Muskelschmerzen (n=1.572 Reaktionen). 

Zusammenfassung und Fazit
Das Melden von Verdachtsfallen von Nebenwirkungen ist eine zen­tra­le Säule für die Beurteilung der Sicherheit von Arzneimitteln, da so rasch neue Signale detek­tiert wer­den kön­nen. Dabei ist jedoch zu beach­ten, dass auch Reaktionen im zeit­li­chen, nicht aber unbe­dingt im ursäch­li­chen Zusammenhang mit einer Impfung gemel­det wer­den. Gerade bei Impfung hoch­be­tag­ter und pfle­ge­be­dürf­ti­ger Menschen ist es nicht uner­war­tet, wenn Erkrankungen auch zeit­nah zur Impfung berich­tet werden. 

Die bis­her gemel­de­ten Reaktionen nach Impfung mit Comirnaty sind vor allem vor­über­ge­hen­de Lokalreaktionen und Allgemeinreaktionen, die auch in den kli­ni­schen Prüfungen vor der Zulassung berich­tet wurden. 

Insgesamt wur­den zwei Fälle einer Fazialisparese berich­tet. Vereinzelte Fälle einer Fazialisparese wur­den auch in den kli­ni­schen Prüfungen vor der Zulassung beob­ach­tet, ob ein ursäch­li­cher Zusammenhang mit der Impfung besteht ist frag­lich und bedarf wei­te­rer Untersuchungen. Vier Meldungen bezo­gen sich auf Krampfanfälle in engem zeit­li­chem Zusammenhang mit der Impfung. In allen vier Meldungen ste­hen wei­te­re Informationen noch aus, so dass der­zeit kei­ne abschlie­ßen­de Beurteilung mög­lich ist.«

Spezifische Komponente der Impfstoffe für anaphylaktische (anaphylaktoide) Reaktionen verantwortlich?

»Der Comirnaty-Impfstoff wird seit dem 07.12.2020, begin­nend mit UK und dann USA, inzwi­schen in zahl­rei­chen Ländern welt­weit ein­ge­setzt. Einen Tag nach Impfstart wur­den in UK zwei all­er­gi­sche Reaktionen gemel­det, bei denen es sich wahr­schein­lich um Anaphylaxien han­del­te (2). Weitere ein­zel­ne Fälle wur­den aus den USA berich­tet (2). Die obers­ten Gesundheitsbehörden in den USA ver­öf­fent­lich­ten einen Bericht über alle Verdachtsmeldungen auf ana­phy­lak­ti­schen Reaktionen nach Comirnaty-Impfung, die in den ers­ten zehn Tagen nach Impfstart (vom 14.–23.12.2020) ein­ge­gan­gen sind (3). Im genann­ten Zeitraum wur­den in den USA 1.893.360 ers­te Dosen geimpft und es wur­den 21 ana­phy­lak­ti­sche Reaktionen der Level 1 und 2 gemel­det. Dies ent­spricht einer Rate von 11,1 gemel­de­ten Fällen pro eine Million ver­ab­reich­te Dosen. Dem Paul-Ehrlich-Institut wur­den im glei­chen Zeitraum sechs ana­phy­lak­ti­sche Fälle geimpf­ten ers­ten Dosen berich­tet. Dies ent­spricht einer der­zeit geschätz­ten Melderate von 9,8 Fällen pro eine Million ver­ab­reich­te Dosen, also einer mit den USA ver­gleich­ba­ren Größenordnung. Vor allem auf­grund von Meldeverzögerungen der Anzahl geimpf­ter Dosen als auch der Anzahl ana­phy­lak­ti­scher Reaktionen, sind sowohl die Daten des Paul-EhrlichInstitut als auch die US-Daten der­zeit mit Unsicherheit behaf­tet. Wie bei den US-Daten befin­den sich auch am Paul-Ehrlich-Institut gemel­de­te Reaktionen für den Zeitraum noch in Klärung und konn­ten in die Berechnung nicht ein­be­zo­gen werden. 

Bezüglich eines mög­li­chen Pathomechanismus ist bis­her unklar, ob eine spe­zi­fi­sche Komponente der Impfstoffe für ana­phy­lak­ti­sche (ana­phy­lak­to­ide) Reaktionen ver­ant­wort­lich sein könnte. 

Als aus­lö­sen­de Agenzien für Hypersensitivitätsreaktionen kom­men die in den Impfstoffen ent­hal­te­nen Lipidnanopartikel (LNP), und beson­ders das dar­in ent­hal­te­ne PEG (Polyethylenglykol), in Betracht (2, 4). Die PEG-Ketten (mit einem Molekulargewicht von etwa 2000 g/mol, „PEG-2000“) an der Oberfläche der Impfstoff-LNP bil­den eine Hydrathülle um die Partikel, die Löslichkeit und Stabilität vermittelt. 

Pseudoallergische (nicht-IgE-ver­mit­tel­te) Reaktionen (sog. CARPA, com­ple­ment acti­va­ti­on-rela­ted pseu­do­al­l­er­gy) sind im Zusammenhang mit Liposomen (den LNP ähn­li­che Lipidvesikel) in Arzneimitteln beschrie­ben [Literatur sie­he 4]. Als kli­ni­sche Symptome die­ser nicht IgE-medi­ier­ten Hypersensitivität wer­den Dyspnoe, Tachypnoe, Hypo- und Hypertension kurz nach der intra­ve­nö­sen Verabreichung von Liposomen-hal­ti­gen Medikamenten genannt. Bei PEGylierten Partikeln könn­ten sie auch auf der Bindung von prä­exis­tie­ren­den Anti-PEG-Antikörpern mit nach­fol­gen­der Komplementaktivierung beruhen. 

Eine mög­li­che Sensibilisierung auf PEG bei Impflingen durch vori­ge Anwendung von Kosmetika oder Medikamenten (z.B. Macrogol), die PEG ent­hal­ten, ist denk­bar. Allergische Reaktionen nach Verwendung von PEG als Hilfsstoff in einer Vielzahl von Produkten sind beschrie­ben, es wird auch als „ver­steck­tes“ Allergen bezeich­net. Über die Prävalenz von Anti-PEG-Antikörpern in der Bevölkerung ist wenig bekannt, zum Teil berich­ten Autoren über hohe Anteile in bestimm­ten Gruppen [Literatur sie­he unter 4].«

Lediglich grobe Kalkulationen der Zahl der erwarteten Todesfälle

»Bis zum Stichtag 10.01.2021 wur­den gemäß Impfquotenmonitoring des Robert Koch-Instituts (Stand: 11.01.2021) ins­ge­samt 613.347 Dosen ver­impft. Bei einer kumu­la­ti­ven Exposition von 382.701 Impfdosen an Personen, die auf Grund Ihres Alters geimpft wur­den sowie Pflegeheimbewohnerinnen und Pflegeheimbewohner wären bei einer jähr­li­chen Hintergrundinzidenz von 100,2 Todesfällen pro 100.000 Personen im Alter von 75 Jahren und älter inner­halb von vier Tagen 4,2 Fälle von plötz­li­chem Tod (I46.1 nach ICD-10) oder Tod mit unbe­kann­ter Ursache (R96-R99 nach ICD-10) zu erwar­ten. Berücksichtigt man die 6 berich­te­ten Fälle mit unkla­rer Todesursache (s. oben), beträgt die stan­dar­di­sier­te Mortalitätsrate (Standard Mortality Ratio,(SMR) 1,43 (95%- Konfidenzintervall 0,52–3,11; p=0,24677). Das bedeu­tet, dass die beob­ach­te­te Fallzahl die erwar­te­te nicht signi­fi­kant übersteigt. 

Da bis­her nur sehr all­ge­mei­ne Daten zur Impfquote vor­lie­gen, kön­nen der­zeit ledig­lich gro­be Kalkulationen der Zahl der erwar­te­ten Todesfälle in den rele­van­ten Altersgruppen durch­ge­führt wer­den. Die Meldungen ste­hen im Einklang mit der Information der Fach- und Gebrauchs-infor­ma­ti­on. Das Paul-Ehrlich-Institut wird über wei­te­re Meldungen aus dem Spontanerfassungssystem kon­ti­nu­ier­lich aus­wer­ten und regel­mä­ßig berichten.«

(Hervorhebungen nicht im Original.)

18 Antworten auf „Paul-Ehrlich-Institut zufrieden: 51 Impfungen mit schwerwiegenden Reaktionen, 7 davon gestorben“

  1. Danke für dei­ne Arbeit A.A.

    Meine Sammlung über Meldungen mut­maß­li­cher und bestä­tig­ter COVID19-Impfschäden (work in progress):

    Das ame­ri­ka­ni­sche Gesundheitsamt berich­tet von über 3000 "health impact events" nach Impfung von 272,001 Personen zwi­schen dem 14. und 18. Dezember. Sie defi­nie­ren "health impact event" folgendermaßen:
    "kann nor­ma­le Alltagshandlungen nicht ver­rich­ten, kann kei­ne Arbeit ver­rich­ten, benö­tigt ärzt­li­che Betreung"
    https://thevaccinereaction.org/2020/12/over-3000-health-impact-events-after-covid-19-mrna-vaccinations/#_edn16

    Norwegen: 23 Todesfälle in Zusammenhang mit Pfizer/BioNTech-Impfung. Arzneimittelbehörde und Gesundheitsministerium war­nen vor poten­ti­ell töd­li­chen Nebenwirkungen des Vakzins bei älte­ren und gebrech­li­chen Menschen:
    https://legemiddelverket.no/nyheter/covid-19-vaccination-associated-with-deaths-in-elderly-people-who-are-frail

    China: Gesundheitsexperten rufen Norwegen und ande­re Länder zum Stopp von Pfizer/BioNTech-Impfungen auf. Vakzin sei in Eile ent­wi­ckelt, sei­ne Sicherheit für groß­flä­chi­ge Anwendung nie bestä­tigt worden:
    https://www.globaltimes.cn/page/202101/1212915.shtml

    Kerngesunder Geburtshelfer aus Florida (56) ent­wi­ckelt sel­te­ne Blutkrankheit drei Tage nach Pfizer/BioNTech-Impfung. Zwei Wochen spä­ter ist er tot.
    https://www.wochenblick.at/mann-56-starb-an-corona-impfung-jetzt-will-seine-witwe-wachruetteln/
    (Dr. Jerry L. Spivak, ein Experte für Bluterkrankungen der Johns Hopkins-Universität zur New York Times: "es ist eine medi­zi­ni­sche Gewissheit", dass Pfizers COVID-Impfstoff die Ursache für den Tod von Dr. Gregory Michael war. https://www.nytimes.com/2021/01/12/health/covid-vaccine-death.html)

    Mexikanische Ärztin (32) auf Intensivstation nach Pfizer/BioNTech-Imfpung. Diagnose: Enzephalomyelitis (Gehirn-/Rückenmarksentzündung):
    https://www.reuters.com/article/health-coronavirus-mexico-vaccines-idUSKBN2970H3

    Portugal: 41-jäh­ri­ge Pflegekraft ohne Vorerkrankungen stirbt 48 Stunden nach Pfizer/BioNTech-Impfung:
    https://www.dailymail.co.uk/news/article-9111311/Portuguese-health-worker-41-dies-two-days-getting-Pfizer-covid-vaccine.html

    Vereinigtes Königreich: Medizinische Aufsichtsbehörde gibt Impfwarnung raus an alle Allergiker. Fälle von ana­phy­lak­ti­schen Schocks bei Pfizer/BioNTech-Vakzin:
    https://www.reuters.com/article/health-coronavirus-britain-vaccine/uk-issues-anaphylaxis-warning-on-pfizer-vaccine-after-adverse-reactions-idUSKBN28J1D1

    Nach Pfizer/BioNTech-Impfung: 27-jäh­ri­ge Kanadierin erlei­det Krampfanfälle, Bewusstlosigkeit und muss wie­der­be­lebt wer­den. Kritisiert feh­len­de Impfaufklärung trotz Angabe ihrer Allergiehistorie.
    https://www.cbc.ca/news/canada/hamilton/covid-19-vaccine-allergic-reaction‑1.5856827

    Unmittelbar nach Pfizer/BioNTech-Impfung in Alaska: Zwei Pflegekräfte müs­sen not­be­han­delt wer­den, eine wegen schwe­ren all­er­gi­schen Schocks:
    https://www.nytimes.com/2020/12/16/health/covid-pfizer-vaccine-allergic-reaction.html

    Junger Israeli (23) ent­wi­ckelt nach Covid-Impfung sel­te­nes lebens­be­droh­li­ches Syndrom, wel­ches u.a. schwe­re Herzschäden verursacht:
    https://thejewishvoice.com/2021/01/young-man-develops-rare-life-threatening-syndrome-after-covid-19-vaccine/

    Amerikanische Gesundheitsbehörde sagt, lebens­be­droh­li­che all­er­gi­sche Reaktionen auf Pfizer/BioNtech-Impfstoff tre­ten zehn­mal häu­fi­ger auf als bei Influenzaimpfungen, sei­en aber immer noch "sel­ten":
    https://www.cnbc.com/2021/01/06/cdc-says-severe-allergic-reactions-to-covid-vaccine-run-10-times-the-flu-shot-but-still-rare.html

    Gesundheitsfachkraft aus Wisconsin in Notaufnahme nach schwe­rer all­er­gi­scher Reaktion auf Moderna-Impfung. Ärzte sagen, zwei­te Dosis könn­te sie töten.
    https://www.wbay.com/2021/01/10/oshkosh-frontline-worker-has-severe-allergic-reaction-to-covid-vaccine-recommends-people-get-vaccinated/

    Infektion nach Impfung: Mehrere Personen in baye­ri­schem Altenheim infiziert:
    https://www.focus.de/gesundheit/coronavirus/moegliche-erklaerungen-infektion-nach-impfung-mehrere-personen-in-bayerischem-altenheim-neu-infiziert_id_12838280.html

    Heimbewohnerin ver­stirbt kurz nach Corona-Impfung in Weyhe:
    https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/politik/heimbewohnerin-verstirbt-nach-corona-impfung-in-weyhe-100.html

    Norwegen: Zwei Bewohner eines Altenheims ster­ben zwei Tage nach Pfizer/BioNTech-Impfung:
    https://112.international/society/two-persons-died-after-covid-19-vaccination-in-norway-57908.html

    New York: Ein Pflegeheim hat­te null COVID-Todesfälle. Dann wur­den die Bewohner geimpft und vie­le starben:
    https://uncut-news.ch/ein-pflegeheim-hatte-null-covid-todesfaelle-dann-wurden-die-bewohner-geimpft-und-viele-starben/

    Nach Impfkampagne explo­die­ren in Israel die Corona-Zahlen:
    https://www.wochenblick.at/nach-impfkampagne-explodieren-in-israel-die-corona-zahlen/

    Israeli (75) stirbt an Herzattacke zwei Stunden nach Impfung:
    https://112.international/society/75-year-old-israeli-man-dies-from-heart-attack-after-vaccination-from-covid-19–57701.html

    Israeli (88) stirbt Stunden nach der Impfung:
    https://www.jpost.com/israel-news/88-year-old-dies-hours-after-covid-vaccination-in-second-such-incident-653721

    Heiligabend geimpft, fünf Tage spä­ter tot: Schweizer stirbt nach Impfung gegen das Coronavirus:
    https://www.nordkurier.de/politik-und-wirtschaft/behoerde-bestaetigt-todesfall-nach-corona-impfung-3041903612.html

    Diese vor­her kern­ge­sun­de Frau aus den USA hat schwe­re kör­per­li­che Schäden kurz nach ihrer Corona-Impfung mit dem Moderna-Vakzin ent­wi­ckelt. Social Media löscht ihre Video-Statements:
    https://www.youtube.com/watch?v=WRUF_CTy0X0
    Hintergrundinfos:
    https://eu.courierpress.com/story/news/2021/01/12/covid-vaccine-moderna-side-effects-cdc-doctor-symptoms-shawn-skelton/6646047002/

    Natürlich alles Einzelfälle!

  2. Frage: Ist die Impfung wirk­lich sechs mal töd­li­cher als die Erkrankung, gegen die geimpft wird (SMR 1,43 Impfung vs. IFR 0,24 Covid19) ?
    Wo ist mein Denkfehler ?

  3. Ausserdem: Warum wur­den zwei Fälle von Gesichtsnervenlähmung und drei Fälle von Krampfanfällen als" nicht ver­ein­bar mit einem ursäch­li­chen Zusammenhang zur Impfung" beur­teilt, wo das doch genau die zu erwar­ten­den NW der Impfung sind, auf die auch im Beipackzettel hin­ge­wie­sen wird ?

  4. 2 Tote in Hattingen nach Impfung

    15.1.21: "Zwei im Altenheim St. Mauritius in Hattingen gestor­be­ne Seniorinnen wer­den obdu­ziert. Sie waren am sel­ben Tag gegen Corona geimpft worden."
    https://www.waz.de/staedte/hattingen/hattingen-nach-impfung-gestorbene-frauen-werden-obduziert-id231340280.html

    14.1.21: „Im Hattinger Pflegeheim St. Mauritius sind ges­tern Abend eine 93- und eine 99-jäh­ri­ge Bewohnerin ver­stor­ben. Vormittags waren sie wie vie­le ande­re Bewohner des Heims gegen Corona geimpft wor­den. Diese rela­tiv enge zeit­li­che Abfolge war der Anlass dafür, dass auf den Totenscheinen ´unge­klär­te Todesart´ ange­kreuzt wor­den ist. Damit lei­tet die Polizei wie immer in sol­chen Fällen ein Todesermittlungsverfahren ein, Ziel ist es, Erkenntnisse über die Todesart zu fin­den. Das Verfahren wird von der Essener Staatsanwaltschaft geführt“, berich­tet Michael Schäfer, Leiter des Krisenstabs.
    Zum vor­he­ri­gen Gesundheitszustand der Verstorbenen heißt es aus dem Schwelmer Kreishaus: Eine Bewohnerin war in der Palliativversorgung, die ande­re hat­te diver­se Vorerkrankungen. Den Angehörigen der Verstorbenen spricht Schäfer sein Beileid aus, gleich­zei­tig betont er: „Die Frage, ob es mög­lich­wei­se irgend­ei­nen Zusammenhang mit der Impfung geben könn­te, kann der­zeit in keins­ter Weise beant­wor­tet wer­den. Es gilt Ergebnisse abzu­war­ten, Spekulationen ver­bie­ten sich.“ Wie in ver­gleich­ba­ren Fällen in Einrichtungen außer­halb des Ennepe-Ruhr-Kreises wur­de auch das Paul-Ehrlich-Institut über die bei­den Todesfälle informiert.
    Unabhängig davon wer­den Bewohner und Beschäftigten der Alten- und Pflegeheime im Ennepe-Ruhr-Kreis in den nächs­ten Tagen wei­ter geimpft. „Dies ist zu ihrem Schutz zum einen not­wen­dig. Zum ande­ren bestehen nach allen vor­lie­gen­den Erkenntnissen und Rückmeldungen kei­ner­lei Zweifel am Impfstoff“, unter­streicht Schäfer.
    Nach dem Startschuss für die Corona-Impfungen Ende Dezember weist der Plan aktu­ell (Stand: Donnerstag, 14. Januar), 34 Heime auf, in denen bereits geimpft wur­de oder in denen zeit­nah geimpft wer­den soll.
    Eine von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen Lippe zusam­men­ge­stell­te Liste nennt fol­gen­de Details: In den Heimen woh­nen rund 3.182 Menschen, 3.080 sind dort beschäf­tigt, für sie wur­den mehr als 5.123 Impfdosen gelie­fert. Die Heime ver­tei­len sich wie folgt auf die neun Städte: Breckerfeld (1), Ennepetal (3), Gevelsberg (4), Hattingen (5), Herdecke (3), Schwelm (4), Sprockhövel (1), Wetter (5) und Witten (8)."
    https://ruhrkanal.news/corona-zwei-verstorbene-werden-obduziert/

  5. Erstaunlich wie vie­le Impf-Tote man als völ­lig nor­mal hin­zu­neh­men gedenkt.

    Ich hät­te gedacht dass ein Arzt der eine schwer­kran­ke oder schwa­che Person mit einem Impfstoff tot­spritzt ins Kittchen wan­dert. Aber dem scheint irgend­wie nicht so zu sein?

    1. Wer weiß, wer da alles zum Impfen zuge­las­sen wird.
      Ich trau' der Sache nicht und wer­de mich auch – trotz mei­ner 83 Jahren oder gera­de wegen mei­ner 83 Jahre – nicht imp­fen lassen.
      Mal sehen , was für Klagen dem­nächst ein­ge­reicht werden.

  6. 1 Toter in Belgien im zeit­li­chen Zusammenhang mit der Impfung

    14.1.21, Belgien: Bericht der staat­li­chen bel­gi­schen Zulassungs-/und oder Aufsichtsbehörde AFMPS über die in Belgien für Comirnaty gemel­de­ten Nebenwirkungen
    "Coronavirus: Wöchentliche Übersicht über uner­wünsch­te Reaktionen auf COVID-19-Impfstoffe ab 14. Januar 2021
    Datum: 14/01/2021
    Seit dem 7. Januar 2021 ver­öf­fent­licht die FAMHP jede Woche eine kumu­la­ti­ve Übersicht über die Nebenwirkungen, die nach der Verabreichung eines Impfstoffs gegen COVID-19 in Belgien gemel­det wur­den. Durch voll­stän­di­ge Transparenz will das FAMHP das Vertrauen in Impfstoffe gegen COVID-19 erhöhen.
    Kumulative Übersicht der Berichte
    Comirnaty-Impfstoff (Pfizer/BioNTech)
    Die Impfung mit Comirnaty begann in Belgien am 28. Dezember 2020. Bis zum 12. Januar 2021 wur­den in unse­rem Land 34.979 ver­ab­reich­te Dosen die­ses Impfstoffs regis­triert (Zahlen vom Corona-Kommissariat der Regierung).
    Eine Suche in der euro­päi­schen Pharmakovigilanz-Datenbank, EudraVigilance, wur­de am 12. Januar 2021 durch­ge­führt. Sie hat bis­her zehn Berichte über ver­mu­te­te uner­wünsch­te Wirkungen im Zusammenhang mit dem Comirnaty-Impfstoff in Belgien identifiziert.
    Von die­sen Meldungen wird nur eine als schwer­wie­gend ein­ge­stuft. In die­sem Fall tra­ten inner­halb von 15 Minuten nach der Impfung Schwindel, gefolgt von einem Anstieg des Blutdrucks, Kontraktionen der Atemwegsmuskulatur mit redu­zier­tem Sauerstoffgehalt im Blut und Schmerzen in der Brust auf. Medizinisches Management und Überwachung waren erfor­der­lich. Nach ein paar Stunden war die Entwicklung günstig.
    Ein Fall gilt als schwer­wie­gend, wenn min­des­tens eine der genann­ten Nebenwirkungen schwer­wie­gend ist.
    Diese zehn bel­gi­schen Berichte sind alle von Fachleuten aus dem Gesundheitswesen.
    Sieben Berichte betra­fen Patienten unter 65 Jahren.
    Die meis­ten der gemel­de­ten Nebenwirkungen sind bereits bekannt und in der Zusammenfassung der Produktmerkmale und der Packungsbeilage beschrieben.
    Andere uner­wünsch­te Wirkungen wur­den ver­ein­zelt berich­tet, wie z. B. Kontraktionen der Atemwegsmuskulatur und erhöh­ter Blutdruck.
    Am 14. Januar 2021 (d. h. außer­halb des Berichtszeitraums die­ses Newsletters) wur­de die FAMHP über den Tod einer 82-jäh­ri­gen Person mit gesund­heit­li­chen Problemen fünf Tage nach der Impfung infor­miert. Dieser Fall wird wei­ter unter­sucht, um fest­zu­stel­len, ob es einen kau­sa­len Zusammenhang zwi­schen der Impfung und dem Todesfall gibt. Es wur­de unter ande­rem beschlos­sen, eine Autopsie durch­zu­füh­ren. Bei der gefähr­de­ten Zielgruppe, die der­zeit geimpft wird, müs­sen wir unab­hän­gig von der Impfung mit dem Auftreten von schwe­ren Gesundheitsproblemen und Todesfällen rech­nen. Weitere Analysen sind uner­läss­lich, um fest­zu­stel­len, ob die Impfung bei die­sem Todesfall eine Rolle gespielt hat. Die FAMHP-Experten sam­meln der­zeit alle rele­van­ten Daten. …
    Die nach­fol­gen­de Tabelle ent­hält eine Klassifizierung der in Belgien für Comirnaty gemel­de­ten Nebenwirkungen nach Organklassen des Systems. …"
    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kos­ten­lo­se Version)
    https://www.afmps.be/fr/news/coronavirus_apercu_hebdomadaire_des_effets_indesirables_des_vaccins_contre_la_covid_19_du_14

  7. "EMA publis­hes data from EudraVigilance in the European data­ba­se for suspec­ted adver­se drug reac­tion reports.
    The EudraVigilance access poli­cy governs the level of access dif­fe­rent sta­ke­hol­der groups have to adver­se drug reac­tions reports."
    Comirnaty gibt es in der öffent­lich zugäng­li­chen Liste nicht.
    http://www.adrreports.eu/

  8. 14.1.21, Niederlande
    "Bisher haben etwa hun­dert Personen Nebenwirkungen des Pfizer / BioNTech-Impfstoffs gemel­det, berich­tet das Lareb Side Effects Center. In zwei Fällen han­delt es sich um schwe­re all­er­gi­sche Reaktionen.
    "Dies waren Symptome wie Hautausschlag und Schwellung um die Augen", sagt Agnes Kant, Direktorin von Lareb. "Diesen Menschen wur­de gehol­fen und sie erhol­ten sich schnell."
    Eine all­er­gi­sche Reaktion ist eine sel­te­ne Nebenwirkung, die bereits in ande­ren Ländern zum ers­ten Mal in Großbritannien auf­ge­tre­ten ist. Aufgrund die­ser Nebenwirkung riet die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA), die Menschen nach der Injektion 15 Minuten lang im Auge zu behalten.
    Kopfschmerzen und Müdigkeit
    Die übri­gen Berichte betref­fen laut Kant erwar­te­te Nebenwirkungen wie Schmerzen an der Injektionsstelle, Kopfschmerzen und Müdigkeit. Diese Nebenwirkungen wur­den häu­fig von Pfizer / BioNTech bei Personen beob­ach­tet, die an den Studien teil­nah­men. Nebenwirkungen sind eine natür­li­che Folge von Impfungen, da Impfstoffe unser Immunsystem in Schwung bringen.
    Die Niederlande haben am 6. Januar mit der Impfung von Beschäftigten im Gesundheitswesen begon­nen. Jüngsten Zahlen zufol­ge wur­den bis­her rund 47.000 Menschen geimpft. "Wir dach­ten, es wären unge­fähr 20 bis 25 Berichte pro 10.000 Impfungen, also ent­spricht dies unse­ren Schätzungen. Aber nicht alle Nebenwirkungen wer­den uns auch gemeldet."
    Auf euro­päi­scher Ebene
    Lareb iden­ti­fi­ziert die schwer­wie­gen­den Nebenwirkungen und infor­miert das RIVM und das Dutch Medicines Evaluation Board (MEB). Bei Bedarf kön­nen sie Warnungen an Ärzte, das Ministerium und ande­re Interessengruppen senden.
    Die MEB kann sicher­stel­len, dass auf euro­päi­scher Ebene dis­ku­tiert wird, ob Maßnahmen erfor­der­lich sind, z. B. eine Warnung mit den ers­ten Berichten über all­er­gi­sche Reaktionen."
    (Übersetzt mit goog­le translate)
    https://nos.nl/artikel/2364368-honderd-mensen-melden-bijwerking-pfizer-vaccin-twee-allergische-reacties.html

  9. 14.1.21, Report der fran­zö­si­schen Arzneimittelbehörde

    "Update zur VIDOC-Impfstoffüberwachung-19
    14/01/2021
    Das zwei­te Follow-up-Komitee, das sich mit der Überwachung von uner­wünsch­ten Ereignissen befasst, die im Zusammenhang mit COVID-19-Impfstoffen gemel­det wur­den, wur­de am 14. Januar 2021 mit dem Netzwerk der regio­na­len Pharmakovigilanz-Zentren (CRPV) abgehalten.
    Sechs schwer­wie­gen­de Nebenwirkungen mit güns­ti­gem Verlauf wur­den in Frankreich mit dem Impfstoff Comirnaty von Pfizer/BioNTech in die­ser drit­ten Impfwoche beob­ach­tet: 4 Fälle von all­er­gi­schen Reaktionen und 2 Fälle von Tachykardie.
    Die ANSM wur­de auch über den Tod eines Bewohners von EHPAD infor­miert, der am 13. Januar mit dem Comirnaty-Impfstoff gegen Covid-19 geimpft wur­de. Nach der Impfung wur­den kei­ne unmit­tel­ba­ren uner­wünsch­ten Wirkungen beob­ach­tet. Der Tod trat etwa zwei Stunden nach der Impfung ein. Der Patient zeig­te kei­ne kör­per­li­chen Anzeichen einer all­er­gi­schen Reaktion. Basierend auf die­sen Elementen, der medi­zi­ni­schen Vorgeschichte und der umfang­rei­chen Behandlung der Person, gibt es kei­ne Hinweise dar­auf, dass die­ser Tod mit der Impfung in Zusammenhang steht.
    Etwa 30 Fälle von nicht schwer­wie­gen­den Nebenwirkungen im Zusammenhang mit dem Comirnaty-Impfstoff wur­den in der natio­na­len Pharmakovigilanz-Datenbank erfasst.
    Nach dem Auftreten von Fällen von Gesichtslähmung in ande­ren Ländern mit dem Comirnaty-Impfstoff wur­de ein Gutachten von einem Pharmakovigilanzzentrum ange­for­dert. Die Analyse die­ser aus­län­di­schen Fälle bestä­tigt, dass die­se Störungen extrem sel­ten auf­tre­ten, mit einer Inzidenz, die nicht die­je­ni­ge über­steigt, die jedes Jahr wäh­rend der Winterzeit in der Allgemeinbevölkerung beob­ach­tet wird.
    Der ers­te Wochenbericht über alle in Frankreich gemel­de­ten Fälle wird nächs­te Woche nach der drit­ten Sitzung des Überwachungsausschusses ver­öf­fent­licht. Danach wird jede Woche ein Bericht veröffentlicht.
    Das ANSM ist in Verbindung mit dem CRPV-Netzwerk jeder­zeit in der Lage zu kom­mu­ni­zie­ren, wenn ein Sicherheitssignal erkannt wird."
    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kos­ten­lo­se Version)
    https://ansm.sante.fr/S‑informer/Actualite/Point-de-situation-sur-la-surveillance-des-vaccins-contre-la-COVID-192

  10. 15.1.21, CDC
    "Allergische Reaktionen ein­schließ­lich Anaphylaxie nach Erhalt der ers­ten Dosis des Impfstoffs COVID-19 von Pfizer-BioNTech – Vereinigte Staaten, 14.
    Wöchentlich / 15. Januar 2021 / 70(2);46–51
    Am 6. Januar 2021 wur­de die­ser Bericht als MMWR Early Release online gestellt.
    CDC COVID-19 Response Team; Food and Drug Administration
    Zusammenfassung
    Was ist bereits über die­ses Thema bekannt?
    Anaphylaxie ist eine schwe­re, lebens­be­droh­li­che all­er­gi­sche Reaktion, die sel­ten nach einer Impfung auftritt.
    Was wird durch die­sen Bericht hinzugefügt?
    Im Zeitraum vom 14. bis 23. Dezember 2020 wur­den bei der Überwachung durch das Vaccine Adverse Event Reporting System 21 Fälle von Anaphylaxie nach Verabreichung von 1.893.360 Erstdosen des Impfstoffs COVID-19 von Pfizer-BioNTech (11,1 Fälle pro Million Dosen) fest­ge­stellt; 71 % davon tra­ten inner­halb von 15 Minuten nach der Impfung auf.
    Was bedeu­tet das für die öffent­li­che Gesundheitspraxis?
    Stellen, die COVID-19-Impfstoffe ver­ab­rei­chen, soll­ten sich an die CDC-Richtlinien für die Verwendung von COVID-19-Impfstoffen hal­ten, ein­schließ­lich der Überprüfung der Empfänger auf Kontraindikationen und Vorsichtsmaßnahmen, der Bereitstellung der not­wen­di­gen Vorräte für die Behandlung von Anaphylaxie, der Durchführung der emp­foh­le­nen Beobachtungszeiträume nach der Impfung und der sofor­ti­gen Behandlung von Verdachtsfällen von Anaphylaxie mit intra­mus­ku­lä­rer Injektion von Epinephrin."
    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kos­ten­lo­se Version)
    https://www.cdc.gov/mmwr/volumes/70/wr/mm7002e1.htm

  11. Die Risikolosigkeit wird aus­schließ­lich oder nahe­zu aus­schließ­lich von Personen bzw. Entscheidern pro­pa­giert, die bis­her nicht geimpft sind. Das soll­te sich umge­hend ändern. Insbesondere Mitglieder der Bundesregierung und der Landesregierungen und auch die Mitglieder des hoch­ran­gi­gen Expertengremiums. Plus Herr Lauterbach und die Vorstände von BionTech. Statistisch erwar­te­te Anzahl und Art der Nebenwirkungen sind ja nun bekannt und wohl als akzep­ta­bel ange­se­hen. Ich bin mir ziem­lich sicher, dass die Bürger für die bevor­zug­te Impfung o.g. Personengruppen durch­aus volls­tes Verständnis hät­ten und in der Impfreihenfolge den Vortritt las­sen würden.

  12. 14.1.21, Französischsprachiger Bericht über Israel, der die Nebenwirkungen betont:
    "Israel/Impfstoff: Mehr als die Hälfte der Menschen, die unter Nebenwirkungen lei­den, sind Frauen
    101 Bürger, die die ers­te Injektion erhiel­ten, erlit­ten neu­ro­lo­gi­sche Symptome.
    Die meis­ten Nebenwirkungen nach der Impfung mit dem Pfizer-Impfstoff in Israel wur­den von Frauen gemel­det, näm­lich 73 %. Von 1,9 Millionen geimpf­ten Personen mel­de­ten 533 Personen Nebenwirkungen, so die Zahlen des Gesundheitsministeriums.
    Die Menschen berich­te­ten von all­ge­mei­ner Schwäche, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl und eini­ge hat­ten Fieber.
    Darüber hin­aus tra­ten bei 101 Bürgern, die die ers­te Injektion erhiel­ten, neu­ro­lo­gi­sche Symptome, Taubheitsgefühle und Krämpfe auf, und 84 berich­te­ten von Allergien.
    Am Dienstag wur­den 55.000 Impfungen durch­ge­führt. 74 % der Menschen im Alter von 60 Jahren und älter wur­den geimpft. Insgesamt sind 20 % der Bevölkerung des Landes geimpft wor­den. In der ultra-ortho­do­xen Gesellschaft liegt die Impfrate bei Menschen über 60 Jahren bei 49 %, in der ara­bi­schen Gesellschaft bei 43 %.
    Etwa 375 Israelis muss­ten nach Erhalt der ers­ten Impfstoffdosis ins Krankenhaus ein­ge­lie­fert wer­den. Die meis­ten von ihnen (244) waren zwi­schen einem und sie­ben Tagen nach Erhalt des Impfstoffs Coronavirus-posi­tiv und 124 waren zwi­schen 8 und 14 Tagen nach der ers­ten Dosis positiv.
    Die Gesundheitsbehörden beton­ten, wie wich­tig es ist, die Schranken zwi­schen den bei­den Dosen ein­zu­hal­ten, und wie­sen dar­auf hin, dass der Impfstoff nur weni­ge Tage nach der zwei­ten Dosis zu 95 % wirk­sam ist."
    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kos­ten­lo­se Version)
    https://www.i24news.tv/fr/actu/coronavirus/1610539857-israel-vaccin-plus-de-la-majorite-des-personnes-souffrant-d-effets-secondaires-sont-des-femmes

    12.1.21, Times of Israel, ver­mut­lich auf Basis der­sel­ben Daten:
    "Erste israe­li­sche Daten: Erste Pfizer-Impfung bremst Infektionen nach 14 Tagen um 50%
    Studien mit Hunderttausenden von israe­li­schen Impflingen lie­fern rea­le Informationen über die Wirksamkeit; aber Gesundheitsbeamte war­nen auch, dass 17% der aktu­el­len schwe­ren Fälle bereits die ers­te Impfung erhal­ten hatten
    Erste Daten der israe­li­schen Impfkampagne zei­gen, dass der Impfstoff von Pfizer gegen das Coronavirus die Infektionen 14 Tage nach der ers­ten von zwei Impfungen um 50 Prozent redu­ziert, sag­te ein hoher Beamter des Gesundheitsministeriums am Dienstag, wäh­rend die schwe­ren COVID-19-Fälle, die täg­li­chen Infektionen und die Gesamtzahl der akti­ven Fälle im Lande neue Höchststände erreichen.
    Sharon Alroy-Preis, Leiterin der Abteilung für öffent­li­che Gesundheit des Gesundheitsministeriums, sag­te gegen­über Channel 12 News, dass die Daten vor­läu­fig sei­en und auf den Ergebnissen von Coronavirus-Tests sowohl bei denen, die den Impfstoff erhal­ten haben, als auch bei denen, die ihn nicht erhal­ten haben, basieren.
    Andere, etwas kon­trä­re Daten wur­den von israe­li­schen Gesundheitsorganisationen am Dienstagabend ver­öf­fent­licht. Channel 13 News berich­te­te, dass nach Angaben von Clalit, Israels größ­tem Gesundheitsdienstleister, die Wahrscheinlichkeit, dass eine Person mit dem Coronavirus infi­ziert wird, 14 Tage nach der Impfung um 33% gesun­ken ist. Separate Zahlen, die vom Maccabi-Gesundheitsdienstleister auf­ge­zeich­net und von Channel 12 aus­ge­strahlt wur­den, zeig­ten, dass der Impfstoff 14 Tage nach der ers­ten Impfung einen Rückgang der Infektionswahrscheinlichkeit um 60% verursachte.
    Jede der HMOs hat die Daten von etwa 400.000 von ihnen behan­del­ten Patienten (ins­ge­samt 800.000) zusammengetragen.
    Die Ursache für die Diskrepanz zwi­schen den Studien war nicht sofort klar.
    Da in den Phase-3-Studien von Pfizer nur etwa 40.000 Menschen unter­sucht wur­den, und ange­sichts der welt­weit füh­ren­den Impfkampagne in Israel, könn­ten die Daten die bis­her bes­ten Hinweise auf die Wirksamkeit des Impfstoffs sein.
    Unabhängig davon wird erwar­tet, dass der Impfstoff sein vol­les Schutzpotenzial erst eine Woche nach der Verabreichung der zwei­ten Dosis des Impfstoffs erreicht, die in Israel die­se Woche begon­nen hat. Es wird erwar­tet, dass die zwei­te Dosis den Immunitätsgrad nach etwa einer Woche auf etwa 95 % bringt.
    Alroy-Preis beton­te, dass die Daten nicht aus­rei­chen, um zu schluss­fol­gern, dass der Impfstoff die Übertragung des Virus gänz­lich ver­hin­dert, da man davon aus­geht, dass man das Virus für eine begrenz­te Zeit an ande­re wei­ter­ge­ben kann, wenn es sich in der Nasenhöhle befin­det, auch wenn es den Körper noch nicht in einem Maße infi­ziert hat, das ein posi­ti­ves Testergebnis erge­ben würde.
    Zuvor sag­te Alroy-Preis, dass fast ein Fünftel der über 1.000 aktu­el­len schwe­ren COVID-19-Patienten zuvor die ers­te Dosis des Impfstoffs von Pfizer erhal­ten hat­te – und beton­te die Notwendigkeit, sich auch nach der Impfung wei­ter zu schützen.
    "Siebzehn Prozent der neu­en schwe­ren Fälle heu­te, oder 180 Fälle, sind nach der ers­ten Dosis", sag­te sie Reportern.
    Alroy-Preis äußer­te sich auch alar­miert über die him­mel­ho­hen Infektionsraten im gan­zen Land, die auf fast 10.000 neue Fälle pro Tag ange­stie­gen sind.
    "Wir haben noch nie eine sol­che Zahl hat­te," sag­te sie, füg­te hin­zu, dass die mehr infek­tiö­sen bri­ti­schen Stamm des Virus, die ver­mut­lich im gan­zen Land ver­brei­tet haben, hat sicher­lich eine Rolle bei dem stei­len Anstieg der schwe­ren Fälle gespielt. …
    Alroy-Preis sag­te, dass 73% der Israelis, die über 60 Jahre alt sind oder ande­re Risikofaktoren haben, bereits mit min­des­tens einer Spritze geimpft wur­den, merk­te aber an, dass die Impfungen in den ara­bi­schen und ultra-ortho­do­xen Gemeinden lang­sa­mer waren.
    Die letz­te Zahl, die von Beamten für die Gesamtimpfungen ange­ge­ben wur­de, war 1.910.330 …
    Quellen und Experten des Gesundheitsministeriums wur­den in den letz­ten Tagen von ver­schie­de­nen Nachrichtenagenturen zitiert, die berich­te­ten, dass der Ausstieg aus Israels jüngs­ter strik­ter Abriegelung, die am Freitag ver­hängt wur­de, wahr­schein­lich Zeit in Anspruch neh­men, schritt­wei­se erfol­gen und von der Impfrate und dem Trend der schwe­ren COVID-19-Fälle abhän­gen wird.
    Die aktu­el­le Schließung – die am 21. Januar aus­läuft – wird mit ziem­li­cher Sicherheit ver­län­gert wer­den, so die Quellen.
    Aktualisierte Zahlen, die am Dienstagabend vom Gesundheitsministerium ver­öf­fent­licht wur­den, besag­ten, dass am Montag 9.665 neue Fälle bestä­tigt wor­den waren, ein Allzeitrekord. Allerdings war die Rate der posi­ti­ven Tests, 7,6%, etwa die Hälfte des Rekords im September erreicht. Die Zahl der täg­li­chen Tests ist seit­dem dra­ma­tisch ange­stie­gen und lag am Montag bei 127.075.
    Erste Zahlen für Dienstag zeig­ten eine ähn­li­che Positivitätsrate von 7,3% – 5.399 Fälle von 73.874 Tests, die bis 18 Uhr durch­ge­führt wurden. …
    Das Gesundheitsministerium hofft, bis Ende März 5,2 Millionen Bürger gegen das Coronavirus geimpft zu haben. …
    Das Gesundheitsministerium plant außer­dem die Einführung von Impfzertifikaten, die es den Geimpften (sowie den­je­ni­gen mit aktu­el­len nega­ti­ven COVID-19-Tests) erlau­ben, an ver­schie­de­nen Veranstaltungen und Aktivitäten teil­zu­neh­men, von denen ande­re aus­ge­schlos­sen sind."
    https://www.timesofisrael.com/israeli-data-shows-50-reduction-in-infections-14-days-after-first-vaccine-shot/

    3.1.21, Augenzeugenbericht zur Impfung in Tel Aviv:
    "Wurde gera­de in Tel Aviv, Israel, gepfi­ze­red … Sie haben eine Sportarena als Impfzentrum umge­wid­met (kein Sport jetzt, sowie­so). Es gab vie­le Parkplätze, was sehr schön war. Draußen gab es eine "Israelische Warteschlange", was bedeu­tet, dass eine Menschenmenge den Eingang ohne erkenn­ba­re Ordnung blo­ckiert. Es stell­te sich her­aus, dass kei­ner von ihnen einen Termin hat­te. Sie waren nur da, falls das Zentrum Reste hat­te, die am Ende des Tages ander­wei­tig ent­sorgt wer­den mussten.
    Wie sich her­aus­stell­te, ist das ziem­lich häu­fig der Fall. Da die Impfstoffe in Chargen kom­men und gekühlt auf­be­wahrt wer­den müs­sen, haben die­se "Kliniken" am Ende des Tages mög­li­cher­wei­se Dutzende von Dosen, die am nächs­ten Tag nicht ver­wen­det wer­den kön­nen. Also holen sie die Leute ein­fach von der Straße oder ver­brei­ten die Nachricht in den sozia­len Medien, und die Leute kom­men, um sie zu bekommen.
    In einer Großstadt funk­tio­niert das aller­dings nicht so gut wie in Kleinstädten. Die Dutzenden von Leuten, die vor mir in der Schlange stan­den, gin­gen also offen­bar ohne Impfung nach Hause, wie der Sicherheitsbeamte sagte. …
    In der behelfs­mä­ßi­gen Klinik gab es unge­fähr 10 Stationen. Alle waren leer (viel zu über­be­setzt). Ich setz­te mich hin, bekam die Spritze und war in etwa 3 Minuten wie­der draußen."
    https://www.reddit.com/r/CovidVaccinated/comments/kpqnrc/just_got_pfizered_in_tel_aviv_israel/

  13. 14.1.21
    "Schwere all­er­gi­sche Impfreaktion am Neubrandenburger Klinikum
    Bei zwei Impfungen von Krankenhausmitarbeitern in Neubrandenburg tra­ten Nebenwirkungen auf. Bei einer Person war die all­er­gi­sche Reaktion sogar schwer. Das sagt die Klinik.
    Neubrandenburg.
    Mehr als 1000 Menschen wur­den am Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum in Neubrandenburg bereits gegen das Corona-Virus geimpft. Vorerst beka­men dort nur Krankenhausmitarbeiter die Impfung ver­ab­reicht. Dabei kam es bis jetzt zu zwei Impfreaktionen, wie eine Krankenhaussprecherin auf Nordkurier-Nachfrage mitteilte.
    Höchste Sicherheitsvorkehrungen
    Zwei Mitarbeiter zeig­ten eine all­er­gi­sche Reaktion auf den Impfstoff. Einmal nur eine leich­te, ein­mal eine schwe­re­re. Das Krankenhaus gibt jedoch Entwarnung: Beiden Mitarbeitern konn­te umge­hend gehol­fen wer­den. Diese bei­den Impfungen sei­en ledig­lich 0,2 Prozent aller Impfungen, heißt es weiter.
    Generell gel­ten bei den Impfungen höchs­te Sicherheitsvorkehrungen. Sie sind frei­wil­lig und alle Bereitwilligen wer­den im Vorfeld umfas­send auf­ge­klärt, auch über mög­li­che Nebenwirkungen. Ein Arzt sei durch­ge­hend anwe­send, wie die Krankenhaussprecherin versicherte.
    In den ver­gan­ge­nen Tagen kur­sier­te in einer Neubrandenburger Telegram-Gruppe ein ärzt­li­ches Schreiben, wel­ches über die Impfreaktionen infor­mier­te. Das Schreiben liegt dem Nordkurier vor. Das Krankenhaus kann zu Patientendaten jedoch kei­ne Stellung nehmen."
    https://www.nordkurier.de/neubrandenburg/schwere-allergische-impfreaktion-am-neubrandenburger-klinikum-1442057801.html

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.