Personalkörper kann maximal punktuelle Stichproben durchführen

»„Berlin ist die Stadt der Freiheit, Toleranz und Vielfalt. Im neu­en Markenauftritt des Landes Berlin geht es dar­um, neben der geleb­ten indi­vi­du­el­len Vielfalt auch das zu beto­nen, was uns Menschen in Berlin mit­ein­an­der ver­bin­det“, sagt Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin.«
wir​.ber​lin

Die ab dem 15.11. gel­ten­de Berliner "Zehnte Verordnung zur Änderung der Dritten SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung" ist nicht nur schon jetzt hoff­nungs­los ver­al­tet und sinn­frei. Sie kann vor allem nicht umge­setzt werden:

»Weder Polizei noch Ordnungsämter sei­en in der Lage, die Regeln flä­chen­de­ckend zu über­prü­fen, sag­te Benjamin Jendro, Sprecher der Gewerkschaft der Polizei (GdP). Es kön­ne „maxi­mal punk­tu­el­le Stichproben“ geben. „In Anbetracht des Personalkörpers und der täg­li­chen Aufgaben soll­te hier kein Politiker auf die Idee kom­men, Einsatzhundertschaften in Restaurants, Kosmetikstudios oder U‑Bahnen schi­cken zu wol­len.“ Zuvor hat­ten bereits die Bezirke deut­lich gemacht, dass eine Ausweitung der Ordnungsamtseinsätze wegen der dün­nen Personaldecke nur begrenzt mög­lich sei.«
tages​spie​gel​.de (12.11.)

Kein Pieks, kein Friseur. Aus medizinischen Gründen nicht "Impfbare" brauchen Tests

Nur noch die beson­ders G‑fährlichen dür­fen etwa zum Friseur. Ihren Status kön­nen sie nur digi­tal nach­wei­sen, wobei – Superidee! – auch "aus­ge­druck­te QR-Codes" gel­ten. Eine beson­de­re Schikane ist für die Beschäftigten des Einzelhandels vorgesehen:

      • »Das Personal mit unmit­tel­ba­ren Kunden- und Gästekontakt muss ent­we­der eben­falls voll­stän­dig geimpft sein oder als gene­sen gel­ten oder einen aktu­el­len nega­ti­ven Coronatest vorlegen.
      • Kinder unter 18 Jahren dür­fen an 2G-Veranstaltungen teil­neh­men und 2G-Einrichtungen betre­ten und nut­zen, wenn sie nega­tiv getes­tet sind. Selbiges gilt für Personen, die sich aus medi­zi­ni­schen Gründen nicht gegen das Coronavirus imp­fen las­sen kön­nen und dies mit­tels Attest oder Mutterpass nach­wei­sen kön­nen. Diese Personen müs­sen aller­dings einen nega­ti­ven PCR-Test vorlegen.«
        ber​lin​.de

Im Puff FFP2 für alle (ohne Ventil), außer für Kinder

»Das Tragen einer FFP2-Maske ohne Ventil (oder ver­gleich­ba­re Maske) ist verpflichtend:

        • In Bus, U‑Bahn, S‑Bahn, Tram und auf Fähren für Fahrgäste…
        • Bei der Erbringung und Inanspruchnahme erlaub­ter sexu­el­ler Dienstleistungen

Kinder und Jugendliche zwi­schen 6 und 14 Jahren müs­sen in die­sen Fällen einen medi­zi­ni­schen Gesichtsschutz tra­gen.«

Keine Masken für Schwerhörige!

»Die Maskenpflicht gilt nicht für Kinder bis zum voll­ende­ten sechs­ten Lebensjahr, für Personen, die auf­grund einer ärzt­lich beschei­nig­ten gesund­heit­li­chen Einschränkung kei­nen ent­spre­chen­den Schutz tra­gen kön­nen, für gehör­lo­se und schwer­hö­ri­ge Menschen sowie für Personen, die durch eine ander­wei­ti­ge Vorrichtung den Ausstoß von Tröpfchenpartikeln und Aerosolen verhindern.«

So?

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16 Antworten auf „Personalkörper kann maximal punktuelle Stichproben durchführen“

  1. "… Keine Masken für Schwerhörige! …"
    Zu die­ser Personengruppe zäh­le ich wäh­rend der "Corona"-Stuss-Zeit. Grund: Ich höre immer nichts oder nur sehr schwer, wenn mich jemand nötigt, mir eine Affenmütze ins Gesicht zu zie­hen oder mir das Gift ("Corona"-"Impfstoff") in den Arm ein­fül­len zu lassen.
    Ergo bin ich vom Tragen des Im-Gesicht-Tragens des Affenhutes befreit. Vom Tragen von sinn­be­frei­ten Kleidungsstücken, zu der zählt der Affenhut, bin ich zu allen Zeiten eines jeden Tages befreit.

  2. Ich bin vor­sich­tig gewor­den, mit dem Überspitzen. Vieles, was zu Beginn des Wahnsinns noch als absur­de Übertreibung galt, wur­de irgend­wann in Gesetz / Verordnung gegos­se­ne Realität.
    Vielleicht gehen wir wirk­lich alle irgend­wann nur noch mit Gasmaske spazieren…

  3. "… Kein Pieks, kein Friseur. Aus medi­zi­ni­schen Gründen nicht "Impfbare" brau­chen Tests …"
    Und in Bussen und Bahnen in der Bundesrepublik Deutschland.
    https://​www​.tages​spie​gel​.de/​p​o​l​i​t​i​k​/​k​o​n​t​a​k​t​b​e​s​c​h​r​a​e​n​k​u​n​g​e​n​-​3​g​-​i​n​-​b​u​s​-​u​n​d​-​b​a​h​n​-​a​m​p​e​l​-​p​a​r​t​e​i​e​n​-​v​e​r​s​c​h​a​e​r​f​e​n​-​i​h​r​e​-​c​o​r​o​n​a​-​p​l​a​e​n​e​-​d​e​u​t​l​i​c​h​/​2​7​7​9​9​8​1​4​.​h​tml
    Die schwa­che fdp, die schwach­ma­ti­ge spd und die mehr Braunen als Grünen schaf­fen ein noch nie dage­we­se­nes Apartheid- und Gesundheitsdiktatur-System.
    Aus der Nummer kom­men die­se Schwerstkriminellen nur her­aus, wenn sie ent­mach­tet und in Haft genom­men wor­den sind. Ich hof­fe, das pas­siert sofort.

    1. @Jo:
      Na, von den "Schwerkriminellen" füh­len sich eini­ge bereits enorm bedroht (sei es nur durch die vor­ge­schal­te­ten Bilder – wo auch immer die her­stam­men) und erhö­hen wei­ter die Schlagzahl.
      Dieser Kognitionspsychologe zeigt schon mal wie's geht:
      https://​www​.spie​gel​.de/​w​i​s​s​e​n​s​c​h​a​f​t​/​m​e​n​s​c​h​/​c​o​r​o​n​a​-​p​a​n​d​e​m​i​e​-​d​i​e​-​v​i​e​r​t​e​-​w​e​l​l​e​-​i​s​t​-​p​o​l​i​t​i​s​c​h​-​k​o​l​u​m​n​e​-​a​-​9​a​0​a​0​5​7​f​-​5​3​f​0​-​4​2​c​c​-​b​6​3​d​-​5​d​6​5​b​c​8​0​e​a5c

      Dass die "ent­mach­tet und in Haft genom­men" wer­den, ist eben­so wenig (oder viel) zu erwar­ten, wie in den meis­ten (allen?) ande­ren Systemen, die die Menschheit bereits mal­trä­tiert haben:
      deren Entmachtung erfolg­te fast immer von Außen (1000-jäh­ri­ges Reich, Kambodscha), erle­dig­te sich selbst (natür­lich auch mit Einfluss von Außen) öko­no­misch (Sowjetunion et al) oder bio-logisch (Mao, Franco, Salazar) – und selbst das in man­chen Fällen nicht sehr nachhaltig.

      Die vage Hoffnung, dass die Justiz (in der BRD) dem Spuk ein Ende berei­tet, ist spä­tes­tens seit der Verfolgung der­je­ni­ger been­det, die Beweisaufnahmen durch­ge­führt haben, die die­sen Namen verdienten.
      Das Bundesverfassungsgericht wird zwar mög­li­cher­wei­se dem­nächst irgend­wel­che Details aus der soge­nann­ten "Bundesnotbremse" für ver­fas­sungs­wid­rig erklä­ren – aber sich mit wei­te­ren Äußerungen min­des­tens bis nach "Ende der Pandemie" zurückhalten.
      Dass (den MittäterInnen gegen­über wei­sungs­ge­bun­de­ne!) Staatsanwälte die offen­sicht­li­chen VolksverhetzerInnen in Haft neh­men wer­den, ist eben­falls nur sehr schwer vorstellbar.

      1. @ Kassandro:
        Der Herr hin­ter der zitier­ten Kolumne fällt, wie sein gesam­tes Blatt, von Beginn des Wahnsinns an immer wie­der durch ähn­li­che Ergüsse auf, wie auch schon hier bei Corodok berich­tet wur­de, sie­he: https://​www​.coro​dok​.de/​i​s​t​-​m​a​n​n​-​t​o​t​a​l​i​t​a​r​i​st/

        Er gehört zur ers­ten Reihe der Einpeitscher. Mit sei­nem neu­es­ten Beitrag setzt er aber tat­säch­lich noch einen drauf: Die Basis ist eine "Verschwörungstheoretikerpartei", ein Großteil der nicht Gespritzten besteht aus Leuten, "die dem Rest der Gesellschaft die Solidarität ver­wei­gern". Auch die mitt­ler­wei­le lang­wei­lig wer­den­den Angriffe auf Kimmich, Precht und Co. dür­fen nicht fehlen. 

        Doch es wird noch schö­ner. In der Mitte des Beitrags stellt der Autor fest (Achtung! Es folgt die Enthüllung eines sen­sa­tio­nel­len Geheimnisses): "Wir haben es [bei einem Großteil der Ungeimpften – JW] mit Leuten zu tun, die jedes Vertrauen in die­sen Staat und sei­ne Institutionen ver­lo­ren haben."

        Und wie geht man mit Leuten um, die jedes Vertrauen in unse­ren sich ja so wun­der­bar um alles küm­mern­den, voll­kom­men demo­kra­ti­schen und unglaub­lich gerech­ten Staat ver­lo­ren haben? Das kön­nen wir im Resümee nachlesen:

        "All das bedeu­tet, dass wei­te Teile der ver­blei­ben­den Ungeimpften mit gutem Zureden oder gar ratio­na­len Argumenten nicht zu errei­chen sind. Mit die­ser Klientel wird Deutschland auch nach der Pandemie gro­ße Probleme haben. Nicht geimpft zu sein, ist für sie ein Ausdruck ihrer per­sön­li­chen und poli­ti­schen Identität, so fehl­ge­lei­tet die auch ist.

        Jetzt hilft des­halb nur noch mög­lichst maxi­ma­ler Zwang, im Rahmen des­sen, was das Grundgesetz erlaubt. Eine 2G-plus-Regel, also Zugang zu mög­lichst vie­len öffent­li­chen Anlässen nur mit Impfung, Genesungsnachweis und aktu­el­lem nega­ti­ven Test sind das Minimum. Eine Impfpflicht für bestimm­te Berufe gehört dazu.

        Wer dem Rest der Gesellschaft die Solidarität ver­wei­gert, kann auch nicht mehr auf Solidarität für sich selbst hoffen."

        Selbstverständlich wähnt sich Herr "Maximaler Zwang" auf der Seite der "libe­ra­len deut­schen Demokratie".

        1. @JW:
          Danke für den da:
          https://​www​.coro​dok​.de/​i​s​t​-​m​a​n​n​-​t​o​t​a​l​i​t​a​r​i​st/
          Hatte ich schon wie­der ver­ges­sen, da mir manch­mal die Phantasie fehlt, dass wir in der Realität leben und nicht in einer über­spitz­ten Simulation derselben.
          Man soll ja wirk­lich vor­sich­tig sein mit his­to­ri­schen Vergleichen, aber ich fra­ge mich wirk­lich, um wel­chen Phänotypen es sich gera­de handelt:
          – einen "banal Bösen",
          – einen "Scout"/"Minenhund", der – aus wel­chen Beweggründen auch immer – vor­pirscht, um aus­zu­lo­ten, was so geht oder
          – ein­fach einen fana­ti­schen Ideologen, der sei­ne Zeit gekom­men sieht, mal so rich­tig die Sau rauszulassen

          viel­leicht auch eine Mischung aus diesen?

          1. @ Kassandro:
            Ich ten­die­re stark zur letzt­ge­nann­ten Erklärung – genau wie im Fall der V‑petzer und ande­rer hier ab und zu erwähn­ter Zeitgenossen, denen die Maßnahmen und das Vorgehen gegen "Ungeimpfte" gar nicht hart genug sein können.

            Mir schei­nen das fana­ti­sche Angehörige des Mainstream-Glaubens zu sein, die reflex­ar­tig und ohne jedes Maß auf alles ein­dre­schen, was auch nur ein win­zi­ges biss­chen von offi­zi­el­len Narrativen abweicht (sie­he Verhalten gegen­über Precht, der vor­her wirk­lich alles ande­re als ein Maßnahmengegner war). 

            Deshalb hal­te ich auch die auf kri­ti­schen Seiten ab und zu auf­tau­chen­de Behauptung, V‑Petzer, Kolumnisten wie der hier zitier­te Herr und Konsorten sei­en "regie­rungs­hö­rig" oder gar "gekauft", für eine Fehlinterpretation. Wenn man deren Beiträge ver­folgt (wobei jedem, der kein schwe­rer Masochist ist, davon drin­gend abge­ra­ten wer­den soll­te; auch emp­fiehlt es sich, wegen mög­li­cher Spontanreaktionen des Körpers im Vorfeld kei­ne zu üppi­ge Mahlzeit zu sich genom­men zu haben), sieht man, dass sie durch­aus die Regierenden auch scharf kri­ti­sie­ren kön­nen – und zwar immer dann, wenn die­se ihrer Meinung nach nicht hart und repres­siv genug gegen dis­si­den­te Einstellungen vorgehen.

            Eine ent­schei­den­de Rolle spielt dabei die durch abso­lut nichts zu erschüt­tern­de, unver­rück­ba­re, nie­mals hin­ter­frag­te, dia­mant­fes­te Überzeugung, mora­lisch auf der Guten Seite zu stehen.

            Wer sich mit reli­giö­sem Fanatismus in der Geschichte befasst hat, wird in den Schreibergüssen sol­cher Damen und Herren deut­li­che Parallelen zur Einstellung beson­ders eif­ri­ger Inquisitoren sehen: Was ein­mal als "Ketzer" (hier: "Verschwörungstheoretiker") gebrand­markt wur­de, MUSS immer und in allem falsch lie­gen, bis auf die letz­te Patrone bekämpft und (dis­kur­siv) ver­nich­tet wer­den. Das fana­ti­sche Bekämpfen von Dissidenz, von hete­ro­do­xen Positionen, dient dabei auch der Selbstvergewisserung und Bestätigung der eige­nen Orthodoxie.

            Widerspruch/Gegenmeinungen ger­ne! Sicherlich kom­men auch alter­na­ti­ve Deutungen in Frage.

    1. @ Emma G.

      Wie gesagt, eine brau­ne Truppe. Wer glaubt, das läuft am 19.3.2022 ein­fach aus, dem ist nicht mehr zu helfen.

      Nur "zwei Wochen…", "wir müs­sen jetzt noch mal ein paar Monate…", "ach nee, ein paar Monate mehr…", "jetzt noch mal die Pobacken zusam­men­knei­fen…", "noch ein paar Wochen mehr…", "jetzt noch mal…"

      Und je län­ger sie das machen, umso schwe­rer wird der Ausstieg. Den "point of no return" hat die Faschobande längst überschritten.

      1. Aber das war doch seit min­des­tens einem Jahr abzu­se­hen, wohin das alles füh­ren würde.
        Die erst jetzt auf­wa­chen, haben lan­ge gebraucht.

  4. "…das zu beto­nen, was uns Menschen in Berlin mit­ein­an­der ver­bin­det“, sagt Michael Müller"… Er redet wohl gern im Plural Majestatis, der Herr Müller‼️ Ihn ver­bin­den eher sei­ne höchst eige­nen Interessen mit sich selbst. Wie konn­te er es nur in die­ses Amt schaffen?
    Jedenfalls scheint er sich bei sei­nem hoheit­lich erlas­se­nen 10. Gebot weder Gedanken um die Kapazität sei­nes "Personalkörpers", noch um die Achtung von Würde und Freiheitsrechten sei­ner Berliner Mitbürger gemacht zu haben.

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