Pfefferspray-Einsatz der Polizei verletzt "ein in vorderster Linie befindliches zehnjähriges Kind"

»Ravens­burg | Poli­zei­prä­si­di­um Ravens­burg zieht Bilanz zu Corona-Demonstrationen

Rund 3.500 Demons­tran­ten sind am Mon­tag­abend, 20.12.2021, im gesam­ten Zustän­dig­keits­be­reich des Poli­zei­prä­si­di­ums Ravens­burg auf die Stra­ßen gegan­gen, um ihren Unmut über die der­zeit gül­ti­gen Pan­de­mie­vor­schrif­ten kund zu tun…

In der Stadt Ravens­burg, die sich als Brenn­punkt des Demons­tra­ti­ons­ge­sche­hens her­aus­kris­tal­li­sier­te, schlos­sen sich etwa 2.000 Men­schen zu einem Auf­marsch zusam­men. Die Stadt Ravens­burg hat­te für den Abend eine Ver­bots­ver­fü­gung für An- und Ver­samm­lun­gen im Alt­stadt­kern erlassen…

Mit­tels einer Poli­zei­ket­te stopp­ten die Beam­ten den Zug am Frau­en­tor. Ein Demons­trant ver­such­te, die Ket­te zu durch­bre­chen, wes­halb die Poli­zis­ten Pfef­fer­spray ein­setz­ten. Dabei wur­de ein in vor­ders­ter Linie befind­li­ches zehn­jäh­ri­ges Kind leicht ver­letzt und vom Ret­tungs­dienst medi­zi­nisch versorgt…«
new​-facts​.eu (21.12.)

Schließ­lich heißt es ja auch "Gewalt­mo­no­pol".

12 Antworten auf „Pfefferspray-Einsatz der Polizei verletzt "ein in vorderster Linie befindliches zehnjähriges Kind"“

  1. https://​twit​ter​.com/​S​a​s​k​i​a​L​e​a​R​a​q​u​e​l​/​w​i​t​h​_​r​e​p​l​ies
    Saskia Weishaupt
    @SaskiaLeaRaquel
    Mit­glied des Deut­schen Bun­des­tags ❤️ Liebt Kaf­fee, sozia­le Gerech­tig­keit, Femi­nis­mus & Natur
    ·
    4 Std.
    Die Tak­tik von den Querdenker:innen ist es, sich Stück für Stück die Stra­ße zu erkämp­fen. Poli­zei muss han­deln und im Zwei­fels­fall Pfef­fer­spray und Schlag­stö­cke ein­set­zen. Wir dür­fen ihnen kein Mil­li­me­ter über­las­sen! #Muc2212

    Bau­en wir eine Welt, die Zukunft hat!

    Hi, ich bin Saskia und sit­ze seit Sep­tem­ber 2021 als baye­ri­sche Kan­di­da­tin im Deut­schen Bundestag.
    Seit fast drei Jah­ren war ich Lan­des­spre­che­rin der Grü­nen Jugend in Bay­ern und über­nahm die wach­sen­den Auf­ga­ben und Ver­ant­wor­tung mehr als gern. Und Jetzt? Jetzt will ich in den Bun­des­tag. Ich bin der fes­ten Über­zeu­gung, dass Ver­än­de­rung mög­lich ist – ob beim radi­ka­len Kli­ma­schutz oder bei Fra­gen von sozia­ler Gerech­tig­keit. Die­se Ver­än­de­rung will ich ansto­ßen – für die Grü­ne Jugend im Bun­des­tag ab 2021.

  2. Einer der Grün­de, war­um man m.E. Kin­der nicht mit auf Demons­tra­tio­nen neh­men soll­te. Man trägt schließ­lich die Ver­ant­wor­tung für sie. Und irgend­wel­che Dep­pen (auf welcher
    Sei­te sie auch immer ste­hen), die kei­ne Rück­sicht auf sie (oder
    über­haupt) neh­men, gibt es immer. Das wäre mir zu riskant.

    1. Kann man so sehen, klar. Auf der ande­ren Sei­te sind Kin­der­imp­fun­gen mit die­ser unaus­ge­go­re­nen Gen-Sup­pe auch höchst riskant…

    2. Aber auf einen Spa­zier­gang wür­den Sie schon auch Kin­der mit­neh­men – oder nicht?
      Mer­ken Sie eigent­lich gar nicht, wie Sie hier das "Schuld­ver­la­ge­rung­s­piel" spie­len? – oder mer­ken Sie das viel­mehr ganz genau?

  3. Schon inter­es­sant: Die Spa­zier­gän­ge wer­den ver­bo­ten, weil sie angeb­lich die Volks­ge­sund­heit gefähr­den, aber die Gesund­heit der Spa­zier­gän­ger, die ihr kör­per­li­ches und demo­kra­ti­sches Immun­sys­tem stär­ken wol­len, darf mit Pfef­fer­spray oder Schlag­stö­cken unge­straft beein­träch­tigt werden …

  4. Übri­gens gehen auch die meis­ten Ver­let­zun­gen bei Poli­zis­ten auf sie selbst oder eige­ne Kol­le­gen zurück: Fri­end­ly fire.

    Pfef­fer­spray hat die Eigen­schaft, sich zu ver­tei­len und ist kei­nes­wegs nur punk­tu­ell wirksam. 

    Das soll­te man sich immer vor Augen hal­ten, wenn von "ver­letz­ten Poli­zis­ten" berich­tet wird.

    Und auch die, denen ein Ein­satz zu weit geht und zu hart wird und sich des­halb mit Kopf­weh krank mel­den, zäh­len als "im Ein­satz ver­letz­te Polizisten".

    1. Gibt es zu dem letz­ten Satz Ihres Bei­tra­ges siche­re Erkennt­nis­se oder ver­mu­ten Sie das? Weil krank mel­den wür­de sich einer doch wohl erst am fol­gen­den Tag; da seh ich kei­nen zeit­li­chen Zusammenhang.

      1. Natür­lich wer­den Beam­te, die "ver­letzt" (Pfef­fer­spray, …) oder "krank" (Kopf­schmer­zen wegen den lau­ten Durch­sa­gen, Fuß­lahm, …) sind sofort aus dem Ein­satz abge­zo­gen. Was glau­ben Sie denn? Die Vor­ge­setz­ten wür­den sich sonst straf­bar machen.

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