Preis für dümmste Überschrift an "junge welt"

Wenn Drosten eine Schiller-Rede hält und Merkel den Rhetorik-Preis bekommt, dann steht der "jun­gen Welt" der Preis für die dümms­te Überschrift des Jahres zu. »Reihenfolge für Immunisierung steht« ist ein Artikel vom 19.12. beti­telt, der so anhebt:

»Wer noch skep­tisch ist, weil die Entwicklungszeit für den Impfstoff gegen das Coronavirus unge­wöhn­lich kurz war, kann sich im ers­ten Halbjahr 2021 ein­fach wei­ter hin­ten anstel­len, falls er oder sie über­haupt schon dran wäre, denn zunächst herrscht Mangel: Kurz vor dem geplan­ten Start der Impfungen hat die Bundesregierung nun fest­ge­legt, wer wann Anspruch auf die Immunisierung hat. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ver­öf­fent­lich­te am Freitag die ent­spre­chen­de Rechtsverordnung.«

Das Blatt hat es noch nicht ein­mal nötig, auf die ver­fas­sungs­recht­li­chen Bedenken der Opposition zu die­sem Verfahren hin­zu­wei­sen, geschwei­ge denn auf die bereits jetzt bekann­ten Nebenwirkungen der Impfstoffe. Das Dumme und Demagogische an der Überschrift liegt aber dar­in, daß hier eine Immunität vor­ge­gau­kelt wird, die noch nicht ein­mal die Hersteller behaupten.

4 Antworten auf „Preis für dümmste Überschrift an "junge welt"“

  1. … "ein­fach wei­ter hin­ten anstel­len"… ??? ( …und unaus­ge­spro­chen: "ers ma kie­kn, wie­vie­le von den Alten dat Janze über­le­ben – Na, jott­sei­dank jibts die Prioritätsliste,.. da ham we ja noch­ma Schwein jehabt…")

    Dieses fei­ge "Aufatmen" der "Jenossen" ist ja kaum auszuhalten…

  2. wenn man die Berichterstattung der jun­gen Welt mit der Axel-Springer-Welt ver­gleicht – dann kommt die bür­ger­lich ori­en­tier­te "Welt" bes­ser rüber
    https://​www​.welt​.de/​p​o​l​i​t​i​k​/​d​e​u​t​s​c​h​l​a​n​d​/​a​r​t​i​c​l​e​2​2​2​7​9​3​2​9​8​/​I​m​p​f​v​e​r​o​r​d​n​u​n​g​-​J​e​t​z​t​-​s​t​e​h​t​-​f​e​s​t​-​w​i​e​-​D​e​u​t​s​c​h​l​a​n​d​-​i​m​p​f​e​n​-​w​i​l​l​.​h​tml
    Zumindest ver­su­chen sich nicht mal Axel Springers Nachfahren an der angeb­li­chen Immunisierung an dem sich die jun­ge Welt ver­sucht. Ob das den Blattmachern beim Verlag 8.Mai zu den­ken gibt?

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