Prozess um "Impf"-Pflicht bei der Bundeswehr: Aktuelle Daten kommen in zwei Wochen. Die werden aber nichts ändern

"«Der Schutz vor einer schwe­ren Erkrankung ist ein hal­bes Jahr nach dem Booster auch bei der Omikron-Variante sehr sta­bil und nur leicht abneh­mend», sag­te der Leiter der Impfprävention beim RKI, Ole Wichmann, vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. Der Schutz vor einem mil­den Verlauf oder einer Übertragung neh­me mit der Zeit aber deut­lich ab."
faz​.net (7.6.)

Das ist ziem­lich das genaue Gegenteil der Aussage des Paul-Ehrlich-Instituts:

»Zwar waren fünf bis sechs Monate nach der drit­ten Impfung wei­ter Omikron-Spike-Protein-bin­den­de Antikörper nach­weis­bar, aber in 36 Prozent der unter­such­ten Seren wur­den kei­ne Omikron-neu­tra­li­sie­ren­den Antikörper mehr detek­tiert.«

Siehe dazu Paul-Ehrlich-Institut: Gegen die alten Varianten hilft nur die 4. "Impfung", vor­über­ge­hend. Man muß den Spiegel hal­ten.

Zurück zum Prozeß:

"Der Mediziner und Epidemiologe des RKI stütz­te sei­ne Angaben neben den Meldedaten der Gesundheitsämter vor allem auf RKI-Studien und inter­na­tio­na­le Erhebungen. Aktuelle Daten zur Wirksamkeit der Impfstoffe will das RKI dem­nach in etwa zwei Wochen vor­le­gen. «An dem Schutz vor schwe­ren Verläufen wird sich aber nichts ändern», beton­te Wichmann…"

Mal sehen, ob das PEI sich erin­nert: "Heute soll zudem ein Experte des Paul-Ehrlich-Instituts zu den Impfstoffen gehört wer­den".


Update Inzwischen wur­de der FAZ-Artikel aktua­li­siert. Das PEI hat gespro­chen (Howgh!). Siehe dazu "Soldaten-Impfung": Paul-Ehrlich-Institut unter­schlägt Verdachtsfälle.


Der olle Wichmann von der Etage

Zu Wichmann weiß die WHO über das Mitglied in der "European Technical Advisory Group of Experts (ETAGE)":

»… Seit 2009 ist Dr. Wichmann Leiter der Impfstelle am RKI, einer Einrichtung im Geschäftsbereich des deut­schen Gesundheitsministeriums, die für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten zustän­dig ist. Die Stabsstelle ist für die Überwachung und Kontrolle von durch Impfung ver­meid­ba­ren Krankheiten in Deutschland zustän­dig und führt epi­de­mio­lo­gi­sche Forschung durch. Das Referat beher­bergt auch das Sekretariat der Nationalen Impfberatungsstelle (STIKO). Zusätzlich zu die­ser Funktion ist Dr. Wichmann außer­or­dent­li­cher Professor an der Charité Universitätsmedizin Berlin und stell­ver­tre­ten­der Leiter der Abteilung für Infektionsepidemiologie am RKI.

Zu den aktu­el­len Forschungsinteressen von Dr. Wichmann gehö­ren die Wirksamkeit und die Effekte von Impfstoffen auf Bevölkerungsebene sowie die evi­denz­ba­sier­te Entscheidungsfindung bei der Einführung neu­er Impfstoffe in natio­na­len Immunisierungsprogrammen.«
who​.int

Was auch immer Wichmann tat­säch­lich tut, es ist sicher nicht "die evi­denz­ba­sier­te Entscheidungsfindung bei der Einführung neu­er Impfstoffe". "Epidemiologische Forschung" ist genau das, was das RKI seit 2020 zum Leidwesen vie­ler Fachleute ver­hin­dert (s. Wieler woll­te von Anfang an kei­ne stich­hal­ti­gen Daten erhe­ben).

2019 gegen Masern-Impfpflicht

Vor der vak­zi­nis­ti­schen Zeitenwende war auf aerz​te​blatt​.de zu erfah­ren, was nicht ganz logisch abge­lei­tet klingt:

»Der Impfexperte des Robert-Koch-Instituts (RKI), Ole Wichmann, hält eine Pflicht zur Impfung gegen Masern nicht für sinn­voll. Bei Masern gebe es vor allem Impflücken bei Jugendlichen und jun­gen Erwachsenen, sag­te Wichmann heu­te im Bayerischen Rundfunk. „Die gro­ßen Impflücken sind eher in höhe­rem Alter.“…

RKI-Präsident Lothar Wieler hat­te bereits in der Vergangenheit dar­auf hin­ge­wie­sen, dass die Einführung einer Impfpflicht kon­tra­pro­duk­tiv sein kön­ne. Er begrün­det dies unter an­derem damit, dass Jugendliche und jun­ge Erwachsene, bei denen es beson­ders gro­ße Impflücken gibt, von einer ver­pflich­ten­den Masernimpfung für Kinder nicht erreicht wür­den. Zudem könn­te die Bereitschaft für ver­blie­be­ne frei­wil­li­ge Impfungen deut­lich sinken…

Das RKI wies zugleich Befürchtungen vor medi­zi­ni­schen Nebenwirkungen zurück. „Mo­derne Impfstoffe sind gut ver­träg­lich, uner­wünsch­te Arzneimittelnebenwirkungen wer­den nur in sel­te­nen Fällen beob­ach­tet“, so [RKI-Sprecherin] Glasmacher weiter.«

Wichmann: Wir sind alle immun (bis auf 7 Prozent)

In einem Beitrag unter die­sem Titel wur­de hier aus einer Studie vom April berich­tet, die u.a. von Wichmann und Wieler ver­faßt wur­de und in der es heißt,

»… dass ein mitt­le­rer Anteil von 7,0 % der Personen in der deut­schen Bevölkerung bis zum 31. März 2022 weder mit dem Impfstoff noch mit einer Variante in Kontakt gekom­men ist.«

In der dem Vakzinismus eige­nen Logik pos­tu­liert man in dem Papier einen

»… voll­stän­di­gen Impfstatus ein­schließ­lich einer Auffrischungsimpfung und einer Durchbruchsinfektion…, der einen län­ger anhal­ten­den und robus­ten Schutz gegen schwe­re Erkrankungen bietet«.

Werden sie das dem Gericht mitteilen?


Warum zeigt mir mei­ne Suchmaschine als zwei­tes Sucherergebnis nach einer Versandhauswerbung dies?

18 Antworten auf „Prozess um "Impf"-Pflicht bei der Bundeswehr: Aktuelle Daten kommen in zwei Wochen. Die werden aber nichts ändern“

  1. Ein wenig off-topic
    Zum Thema „Lobbyismus in Justiz und Rechtwissenschaft“ 

    „Es gibt zu vie­le Einflussmöglichkeiten für finanz­star­ke Akteure auf die Justiz – das zeigt eine Studie * vom Januar 2022 von Finanzwende Recherche. 

    Sie macht deut­lich: Auch wenn wir in der Regel bei Lobbyismus an Beeinflussungsversuche von Abgeordneten und Ministerien den­ken, so ist auch der Rechtsbereich davon betroffen.

    Wenn Richter mit Nebenverdiensten für bezahl­te Vorträge ihr Einkommen ver­viel­fa­chen kön­nen, dann kön­nen Zweifel an der Unabhängigkeit ent­ste­hen – zumal dann, wenn die Herkunft der Gelder nicht trans­pa­rent gemacht wird. Oder wenn Richter zusam­men mit Anwältinnen Beiträge ver­öf­fent­li­chen, obwohl sie bei Gericht auf­ein­an­der­tref­fen. Oder auch dann, wenn ein Richter direkt von einem Gericht zu einem Unternehmen wech­selt, mit dem er bereits wäh­rend sei­ner rich­ter­li­chen Tätigkeit Kontakt hat­te. Alle die­se Interessenkonflikte gab es bereits in Deutschland. Sie kön­nen Misstrauen erwe­cken und zugleich den Ruf aller Richterinnen und Richter gefährden.
    Doch nicht nur Richterinnen und Richter sind Einflussversuchen aus­ge­setzt. Auch in der Rechtswissenschaft kommt es dazu, zum Beispiel wenn Lehrstühle durch Unternehmen finan­ziert wer­den oder Gutachten aus der Finanzbranche beauf­tragt wer­den. So haben Professoren öffent­li­cher Universitäten zu CumEx-Geschäften bezahl­te Gutachten und wis­sen­schaft­li­che Beiträge ver­fasst. Darin kamen sie ganz im Sinn der Branche zu dem Schluss, dass die­se Geschäfte legal seien.
    Manchem stellt sich nun viel­leicht die Frage, was ist dar­an so schlimm? Nun, Richterinnen und Richter tref­fen ihre Entscheidungen auch auf der Grundlage der vor­han­de­nen (wis­sen­schaft­li­chen) Literatur zum jewei­li­gen Thema. Insofern ist wich­tig, dass inter­es­sen­ge­lei­te­te und von einer Partei finan­zier­te Veröffentlichung von neu­tra­len wis­sen­schaft­li­chen Publikationen unter­scheid­bar sind. Doch es besteht mit­un­ter nicht ein­mal Transparenz dar­über, wer die Schriften in Auftrag gege­ben hat.
    So ergibt sich ein Bild, dass durch diver­se Einflussmöglichkeiten Zweifel an der Unabhängigkeit des Rechtsbereichs auf­kom­men kön­nen. Eigentlich soll­te ver­hin­dert wer­den, dass Menschen schon nur den Eindruck gewin­nen kön­nen, dass der Justitia in man­chen Fällen die Augenbedeckung ver­rutscht. Denn hier geht es um eine Säule unse­res Rechtsstaats. Insofern nennt die Studie auch eini­ge Vorschläge, wie durch mehr Transparenz und wei­te­re Maßnahmen Lobbyismus im Rechtsbereich ent­ge­gen­ge­wirkt wer­den kann.“

    * https://​www​.finanz​wen​de​-recher​che​.de/​u​n​s​e​r​e​-​t​h​e​m​e​n​/​f​i​n​a​n​z​l​o​b​b​y​i​s​m​u​s​/​l​o​b​b​y​i​s​m​u​s​-​i​n​-​j​u​s​t​i​z​-​u​n​d​-​r​e​c​h​t​s​w​i​s​s​e​n​s​c​h​a​ft/

    -Ausserdem:
    "Zur Stellung der Staatsanwaltschaft im System der Gewaltenteilung" **

    In einem Urteil vom 27.05.2019 hat­te der Europäische Gerichtshof (EuGH) ent­schie­den, dass deut­schen Staatsanwälten die not­wen­di­ge Unabhängigkeit feh­le, um einen Europäischen Haftbefehl auszustellen…
    Der EuGH begrün­de­te dies damit, dass die deut­schen Staatsanwaltschaften „kei­ne hin­rei­chen­de Gewähr für ihre Unabhängigkeit gegen­über der Exekutive böten.…

    ** https://​ver​fas​sungs​blog​.de/​f​r​e​i​-​a​b​e​r​-​n​i​c​h​t​-​u​n​a​b​h​a​n​g​ig/

  2. "Der Schutz vor einer schwe­ren Erkrankung ist ein hal­bes Jahr nach dem Booster auch bei der Omikron-Variante sehr sta­bil und nur leicht abneh­mend», sag­te der Leiter der Impfprävention beim RKI, Ole Wichmann, vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. Der Schutz vor einem mil­den Verlauf oder einer Übertragung neh­me mit der Zeit aber deut­lich ab."
    faz​.net (7.6.)"

    Abgesehen davon, dass die "Impfung" weder vor einer Infizierung oder sym­pto­ma­ti­schen Erkrankung (Infektion) schüt­zen kann und das die nur im Blut zir­ku­lie­ren­den Antikörper gar kei­ne Interpretationen bezüg­lich einer ver­meint­li­chen gene­rel­len Schutzwirkung (vor schwe­rer Erkrankung) zulas­sen, so schreibt das RKI auf sei­ner Homepage dazu folgendes:

    "Die Studienergebnisse zei­gen, dass die Wirksamkeit nach zwei Impfstoffdosen (Grundimmunisierung) gegen­über jeg­li­cher oder sym­pto­ma­ti­scher Erkrankung durch die Omikron-Variante ins­ge­samt gering ist und mit der Zeit deut­lich nach­lässt. Durch eine Auffrischimpfung kann die Schutzwirkung ver­bes­sert wer­den. Gegen schwe­re Erkrankungen bie­tet die Impfung wei­ter­hin einen guten Schutz. Die Datenlage deu­tet dar­auf hin, dass auch hier die Schutzwirkung nach der Grundimmunisierung abfällt, jedoch weni­ger stark als im Vergleich zu jeg­li­chen bzw. sym­pto­ma­ti­schen Erkrankungen.

    Nach einer Auffrischimpfung ist die Wirksamkeit gegen­über schwe­ren Erkrankungen erneut hoch. Es ist noch unklar, wie lan­ge der Schutz nach Auffrischimpfung anhält. Erste Daten las­sen auch nach Auffrischimpfung einen nach­las­sen­den Schutz vor (sym­pto­ma­ti­scher) Infektion über die Zeit ver­mu­ten. Die hohe Schutzwirkung gegen­über schwe­ren Infektionen bleibt aber min­des­tens bis zu 3 Monate nach der Auffrischimpfung bestehen. Daten für spä­te­re Zeitpunkte lie­gen aktu­ell noch nicht vor. Eine 2. Auffrischimpfung führt bei Zielgruppen mit höhe­rem COVID-19-Risiko zu einer erneu­ten Verbesserung der Wirksamkeit. Wie lan­ge dies anhält, ist noch unklar." (1)

    Auch wenn man die Angaben des RKI eben­falls in Frage stel­len könn­te oder bes­ser unbe­dingt müss­te, so stellt sich jedoch die Frage, wie denn Herr Wichmann zu sol­cher­lei Aussagen kommt bzw. auf wel­che Quellen er sich dabei über­haupt beruft.

    (1) Wie wirk­sam sind die COVID-19-Impfstoffe? >>> https://​www​.rki​.de/​S​h​a​r​e​d​D​o​c​s​/​F​A​Q​/​C​O​V​I​D​-​I​m​p​f​e​n​/​F​A​Q​_​L​i​s​t​e​_​W​i​r​k​s​a​m​k​e​i​t​.​h​tml

    1. P.S.

      Die Bezugnahme von Herr Wichmann auf eine poten­ti­ell vor­han­de­ne Verhinderung von Übetragungen ist zudem eine blan­ke Lüge fern­ab von jeg­li­cher wis­sen­schaft­lich-immu­no­lo­gi­scher Logik und Evidenz!

      Beim RKI ist die ent­spre­chen­de Seite nicht ein­mal mehr ver­füg­bar! (1)

      (1) >>> https://​www​.rki​.de/​S​h​a​r​e​d​D​o​c​s​/​F​A​Q​/​C​O​V​I​D​-​I​m​p​f​e​n​/​F​A​Q​_​T​r​a​n​s​m​i​s​s​i​o​n​.​h​tml

  3. "«Der Schutz vor einer schwe­ren Erkrankung ist ein hal­bes Jahr nach dem Booster auch bei der Omikron-Variante sehr sta­bil und nur leicht abneh­mend», sag­te der Leiter der Impfprävention beim RKI, Ole Wichmann, vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. (…) «An dem Schutz vor schwe­ren Verläufen wird sich aber nichts ändern», beton­te Wichmann…"
    Ja, ist klar.

    Der "Guardian" schreibt am 3. Juni 2022 über Portugal:

    "Portugal con­fir­med 26,848 new cases and recor­ded 47 Covid deaths on Wednesday – the hig­hest dai­ly death toll sin­ce 17 February, when 51 deaths from the dise­a­se were reported.
    (…)
    The latest report from the health minis­try and the Ricardo Jorge Institute noted that “mor­ta­li­ty from all cau­ses is abo­ve the expec­ted values for the time of year”, adding the­re had been “an incre­a­se in spe­ci­fic mor­ta­li­ty from Covid-19”."

    https://​www​.the​guar​di​an​.com/​w​o​r​l​d​/​2​0​2​2​/​j​u​n​/​0​3​/​o​m​i​c​r​o​n​-​c​o​v​i​d​-​s​u​b​v​a​r​i​a​n​t​-​d​r​i​v​e​s​-​s​p​i​k​e​-​i​n​-​c​a​s​e​s​-​a​n​d​-​d​e​a​t​h​s​-​i​n​-​p​o​r​t​g​ual

    Impfquote Portugal:

    "Portugal has admi­nis­te­red at least 24,104,902 doses of COVID vac­ci­nes so far. Assuming every per­son needs 2 doses, that’s enough to have vac­ci­na­ted about 117.4% of the country’s population."
    https://​gra​phics​.reu​ters​.com/​w​o​r​l​d​-​c​o​r​o​n​a​v​i​r​u​s​-​t​r​a​c​k​e​r​-​a​n​d​-​m​a​p​s​/​c​o​u​n​t​r​i​e​s​-​a​n​d​-​t​e​r​r​i​t​o​r​i​e​s​/​p​o​r​t​u​g​al/

    "Portugal stands out inter­na­tio­nal­ly as one of the coun­tries with the hig­hest per­cen­ta­ge of vac­ci­na­ted popu­la­ti­on: with data as of 11 October 2021 88% of the country's total popu­la­ti­on has recei­ved the first dose.[4] Portugal also has the hig­hest level of COVID-19 vac­ci­na­ti­on wit­hin the European Union as of the end of September 2021."
    https://​en​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​C​O​V​I​D​-​1​9​_​v​a​c​c​i​n​a​t​i​o​n​_​i​n​_​P​o​r​t​u​gal

    Zu Wichmann noch, hier ein Fund vom 22.12.2020:
    Vom Blatt able­send, Zitat: "Wir wis­sen von der Impfung, dass sie uns in einem hohen Maße davor schützt, an Covid-19 zu erkran­ken." Er wuss­te auch zu berich­ten, dass der mRNA-Impfstoff Gene nicht verändert…
    Und dann: "Wir wis­sen auch, dass bei der Entwicklung und Zulassung kei­ne Abstriche bei der Überprüfung der Wirksamkeit und Sicherheit gemacht wurden."
    https://​twit​ter​.com/​p​h​o​e​n​i​x​_​d​e​/​s​t​a​t​u​s​/​1​3​4​1​3​4​1​6​9​8​9​8​3​6​6​9​760

    Tritt Wichmann als "Experte" beim Bundesverwaltungsgericht auf, ja?

    1. @geboosterte…: Langsam bin ich es leid, Unsinn und Falschmeldungenvon dort zu berichtigen.

      Der Schwachsinn beginnt schon im ers­ten Satz:

      »Die neu­es­ten Daten der Centers for Disease Control and Prevention (CDC) zei­gen, dass die Durchbruchsrate (Impfstoffversagen) von Covid-19-Infektionen im April bei geimpf­ten Amerikanern höher war als bei nicht geimpften.«

      Wie soll es bei "nicht Geimpften" ein "Impfstoffversagen" geben?? Im ver­link­ten Dokument der CDC steht:
      »Personen, die nicht geimpft waren, hat­ten ein höhe­res Risiko, posi­tiv auf COVID-19 getes­tet zu wer­den, und ein höhe­res Risiko, an COVID-19 zu ster­ben, als Personen, die mit einer Primärserie geimpft waren.«

      Man muß das nicht glau­ben, aber kann nicht das Gegenteil in den Satz interpretieren.

      Weiter heißt es bei uncutnews:

      »Nach den von der links­ge­rich­te­ten CBS ana­ly­sier­ten Daten zeig­te sich in der Woche vom 23. April, dass geimpf­te Amerikaner sich fast dop­pelt so häu­fig mit COVID-19 anste­cken wie nicht geimpf­te. Die Ungeimpften sind jedoch nach wie vor die größ­te Gruppe.«

      Wie rech­net man in der Schweiz? In dem gezeig­ten CBS-Video wer­den die­se Raten für "Fälle genannt:
      »unvac­ci­na­ted 188.20, vac­ci­na­ted with a pri­ma­ry seri­es only: 56,44, vac­ci­na­ted with a pri­ma­ry seri­es and boos­ter dose: 119.94«

      Mit angeb­li­chen Analysen der "Epoch Times", die ich ohne Registrierung nicht erhal­te, wer­de ich mich nicht auch noch beschäftigen.

  4. Ich blei­be bei mei­ner Einschätzung: Eine "Schutzwirkung", die angeb­lich nur weni­ge Monate anhält, ist mei­ner Meinung nach nichts wei­ter als ein sta­tis­ti­sches Artefakt.

    Mit grö­ßer wer­den­dem zeit­li­chen Abstand zur "Impfung". nimmt nicht die "Schutzwirkung" ab, son­dern es erge­ben sich ein­fach immer mehr Gelegenheiten, bei denen eine Infektion statt­fin­den kann. Je län­ger die "Impfung" zurück liegt, des­to mehr Kontakt mit ande­ren Menschen hat­te man. Und des­to wahr­schein­li­cher wird es damit, dass dar­un­ter auch mal ein Infizierter ist. Und dann pas­siert es halt: Man steckt sich an. Egal ob "geimpft" oder nicht.

    Deswegen gibt es auch Menschen, die sich bereits rela­tiv kurz nach ihrer "Impfung" infi­zie­ren. Die hat­ten dann halt ein­fach das Pech, rela­tiv schnell einem Infizierten zu begeg­nen. Und bei den meis­ten dau­ert es im Schnitt eben ein paar Monate. So ergibt sich als Mittelwert die behaup­te­te "Schutzdauer".

    Sollte dies der Fall sein, wird es qua­si unmög­lich sein, zu zei­gen, dass die neu­en, ange­pass­ten "Impfstoffe" bes­ser schüt­zen als die alten. Vielleicht ver­zö­gert sich ihre Zulassung auch des­we­gen so sehr.

  5. Welche vul­nerablen Gruppen sol­len eigent­lich geschützt wer­den, durch die "Impfung" der Soldaten?
    Rechnet man mit einem erneu­ten Einsatz der BW in der Pflegebranche?
    Oder möch­te man poten­ti­el­le vul­nerable Feinde vor einer Infektion auf dem Schlachtfeld bewahren?
    Soviel Rücksicht…?!

    1. @D.S.

      Es geht dabei natür­lich nicht um Gesundheit, son­dern nur um Gehorsam und "sub­ti­le" Taktiken! Da man es bis­lang nicht geschafft hat, eine all­ge­mei­ne Impfpflicht durch­zu­set­zen, ver­sucht man statt­des­sen, die­se Stück für Stück über bestimm­te Gruppen gesell­schaft­lich zu etablieren.

      1. @André B.;
        Ich bin nur gespannt auf die Urteilsbegründung, falls die Pflicht für BW-Angehörige durch­ge­wun­ken wird.
        Beim medi­zi­ni­schen Personal begrün­de­te man ja mit eben dem (nicht nach­ge­wie­se­nen) Schutz der Vulnerablen.
        Eine ähn­li­che Begründung stel­le ich mir fürs Militär schwie­rig vor.

  6. "Warum zeigt mir mei­ne Suchmaschine als zwei­tes Sucherergebnis nach einer Versandhauswerbung dies?"
    *
    Die Frage ist doch, war­um sehen Sie bei den Suchergebnissen über­haupt Werbung? Und wie­so nut­zen Sie immer noch die Ente (die hat sich doch sel­ber abge­schos­sen)? Am Ende nuut­zen Sie noch den Chrome-Browser..?
    *
    Mich wun­dert ja nichts mehr. Bei niemandem.

  7. Impfpflicht für Soldaten

    aus
    https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/gesundheit-leipzig-impfpflicht-fuer-soldaten-rki-experte-betont-wirksamkeit-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101–220607-99–579274?print=true

    Zudem äußer­te sich der Leiter des Referats der Arzneimittelsicherheit beim Paul-Ehrlich-Institut zu den Nebenwirkungen der ver­wen­de­ten Impfstoffe. Es gebe der­zeit etwa 290.000 gemel­de­te Nebenwirkungen von denen rund 30.000 schwer­wie­gend sei­en, erläu­ter­te Dirk Mentzer. Bei den gut 2800 Todesfällen, die in Verbindung mit der Impfung gebracht wur­den, sei eine genaue­re Aufklärung ver­sucht worden.

    Daraus hät­ten sich aber kei­ne Risikosignale erge­ben, die als Warnung vor einem Impfstoff gewer­tet wer­den könnten. 

    Noch ein­mal.
    Weil es wich­tig ist.
    Die Methode des PEI ist von vorn­her­ein schon so ange­legt, dass es kein Risikosignal geben wird!!!

    Zum Risikosignal des PEI, abge­lei­tet aus Oberserved-ver­sus-Expected-Analysen (O/E‑Analysen).
    Dargestellt im Sicherheitsbericht-27–12-20-bis-31–03-22 ab Seite 16.

    Das kann nie­mals funktionieren!

    Das erklärt Prof. Dr. Christof Kuhbandner in die­sem Video (ab 1:33:45)
    https://​you​tu​.be/​Z​7​C​Y​O​J​m​m​j​R​w​?​t​=​5​626

    Siehe auch die­sen Tweet (bezo­gen auf Sicherheitsbericht-27–12-20-bis-30–11-21).
    "Und, abso­lut groß­ar­tig, die Impfung ist die abso­lu­te Wunderwaffe gegen Herzinfarkte! Diese wer­den nur ca. 2% so häu­fig gemel­det, wie das PEI sta­tis­tisch erwar­tet (SMR maxi­mal 0,017)!"
    https://​twit​ter​.com/​F​r​a​n​k​f​u​r​t​Z​a​c​k​/​s​t​a​t​u​s​/​1​4​7​5​3​8​7​7​5​8​0​9​7​0​9​2​609

  8. Menschen, die zum Militär gehen, wo man ihnen befeh­len kann, auf ande­re zu schie­ßen, weh­ren sich, wenn es um ihre eige­ne kör­per­li­che Unversehrtheit geht? 

    Nicht, dass ich es rich­tig fin­de, dass auf irgend­je­mand in irgend­ei­ner Form Druck oder gar Zwang aus­ge­übt wird, sich mit die­sem Zeug „imp­fen“ zu las­sen. Aber dass man als Soldat nicht mehr sich selbst gehört, son­dern zu „die­nen“ hat, soll­te doch eigent­lich nie­man­den verwundern.

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