Quartalsumsatz von Pfizer steigt dank des Covid-Impfstoffs und des antiviralen Medikaments Paxlovid auf Rekordniveau

Das ist unter die­sem Titel am 28.7. auf cnbc.com zu lesen:

»ECKDATEN

        • Der Umsatz von Pfizer stieg im Vergleich zum zwei­ten Quartal des Vorjahres um 47 % auf 27,7 Mrd. USD.
        • Das Pharmaunternehmen ver­buch­te einen Nettogewinn von 9,9 Mrd. USD, was einer Steigerung von 78 % gegen­über dem glei­chen Zeitraum im Jahr 2021 entspricht.
        • Pfizer behielt sei­ne Umsatzprognose für 2022 für sei­nen Impfstoff Covid-19 in Höhe von 32 Mrd. USD bei und rech­net wei­ter­hin mit 22 Mrd. USD für sein ora­les Virostatikum Paxlovid…

Pfizer und sein deut­scher Partner BioNTech schlos­sen im Juni einen Vertrag im Wert von 3,2 Milliarden Dollar über die Lieferung von 105 Millionen Impfstoffdosen an die US-Regierung im Vorfeld einer für den Herbst erwar­te­ten Impfkampagne. Der Auftrag kann auch aktua­li­sier­te Impfungen gegen Omicron und sei­ne Untervarianten umfas­sen. Die USA haben die Option, wei­te­re 195 Millionen Dosen zu kau­fen…«

4 Antworten auf „Quartalsumsatz von Pfizer steigt dank des Covid-Impfstoffs und des antiviralen Medikaments Paxlovid auf Rekordniveau“

  1. Dr. Norbert Häring
    Der neue,
    regu­lär zuge­las­se­ne Totimpfstoff
    gegen Covid wird tot­ge­schwie­gen und beerdigt
    30. 07. 2022
    Seit 24. Juni gibt es einen in der EU regu­lär zuge­las­se­nen Impfstoff tra­di­tio­nel­ler Art gegen Covid-19 von einem fran­zö­si­schen Hersteller. Viele mRNA-Skeptiker haben dar­auf gewar­tet. Aber man erfährt fast nichts davon und die EU will den Impfstoff nicht mehr in nen­nens­wer­tem Umfang bezie­hen. Das Bundesgesundheitsministerium schweigt und weicht Fragen aus.

    Erinnern Sie sich dar­an, wie die Firma Novavax einen soge­nann­ten Totimpfstoff gegen Covid-19 geneh­migt bekam? Es war in allen Nachrichten. Die Bundesregierung bestell­te 34 Mio. Dosen. Gesundheitsminister Karl Lauterbach emp­fahl den Impfstoff wärms­tens allen mRNA-Skeptikern als Alternative.

    Aber weil es sich bei Novavax ent­ge­gen der Darstellung um kei­nen tra­di­tio­nel­len Totimpfstoff han­del­te, son­dern um ein im Labor repro­du­zier­tes Eiweiß des Virus, woll­te ihn kaum jemand haben.
    Impfstoff regu­lär zugelassen

    Nach einem lan­gen Zulassungsverfahren hat nun am 24. Juni ein ande­rer Covid-Impfstoff VLA2001 des öster­rei­chisch-fran­zö­si­schen Impfstoffspezialisten Valneva eine regu­lä­re Zulassung der EU erhal­ten. Eine regu­lä­re Zulassung wohl­ge­merkt, kei­ne beding­te, wie bei den mRNA- oder Vektorimpfstoffen, die bis­her viel­mil­lio­nen­fach mit gro­ßem Druck auf die Bevölkerung ver­impft wur­den und immer noch kei­ne regu­lä­re Zulassung haben.

    Viele von denen, die sich die­sem Druck wider­setzt haben, wür­den sich Umfragen zufol­ge imp­fen las­sen, wenn es einen tra­di­tio­nel­len Impfstoff gebe. Nun gibt es einen klas­si­schen Totimpfstoff, her­ge­stellt aus dem unschäd­lich gemach­ten Virus. Er ist für 18- bis 50-Jährige zuge­las­sen, eine Einschränkung, die mit der Studienlage begrün­det wird.

    Zwar brau­chen Leute unter 50 über­wie­gend kei­ne Impfung. Aber vie­le möch­ten und eini­ge brau­chen sie trotz­dem. Und vor allem: In Deutschland gibt es eine De-fac­to-Impfpflicht für Beschäftigte im Gesundheitswesen. Das betrifft vie­le Menschen unter 50, von denen sich sicher­lich eini­ge mit einem klas­si­schen Totimpfstoff imp­fen las­sen wür­den, um wei­ter oder erst­mals ihrem Beruf nach­ge­hen zu dürfen.

    Aber man hört fast nichts von dem Impfstoff und sei­ner Zulassung in den Medien. Am ehes­ten las man noch Marktberichte über den Aktienkurs von Valneva. Das Gesundheitsministehrum und der Minister hül­len sich in Schweigen. Die EU hat ihren Vorvertrag über 60 Mio. Dosen unter hohen Kosten stor­niert. Und zwar weil die Zulassung gan­ze elf Tage zu spät kam. Dazu wei­ter unten mehr.
    Nachfrage beim Gesundheitsministerium

    Die Bundesregierung scheint sich son­der­ba­rer­wei­se auch nicht sehr für den neu zuge­las­se­nen klas­si­schen Impfstoff zu inter­es­sie­ren, obwohl sie doch bis­her so über­aus erpicht dar­auf war, Menschen zum Impfen zu über­re­den oder zu zwin­gen, und Geld aus­weis­lich der viel zu vie­len, teu­er ein­ge­kauf­ten Impfstoffdosen dabei bis­her kei­ne Rolle gespielt zu haben scheint.

    Ich frag­te daher die Bundesregierung:

    Im Lichte der Tatsache, dass Umfragen zufol­ge vie­le der nicht Geimpften bereit oder gar erpicht wären, sich mit einem tra­di­tio­nel­len Impfstoff gegen Covid-19 imp­fen zu las­sen und wir eine ein­rich­tungs­be­zo­ge­ne Impfnachweispflicht haben, wür­de ich Sie bit­ten, mir mitzuteilen:
    – ob die Regierung grö­ße­re Mengen des Impfstoffs bestellt hat oder fest plant in Kürze zu bestel­len, und wenn ja, in wel­cher gro­ben Größenordnung (Tausende/Millionen).
    – war­um vom Gesundheitsministerium oder dem Gesundheitsminister so wenig über die tra­di­tio­nel­len, regu­lär zuge­las­se­nen Impfstoff zu hören ist, wäh­rend der nicht ganz so tra­di­tio­nel­le Novavax-Impfstoff den mRNA-Skeptikern warm als Alternative emp­foh­len wurde.“

    Die Antwort ging nicht auf das Schweigen von Minister und Ministerium über den neu­en Impfstoff ein und auch nicht auf die Impfplficht im Gesundheitswesen. Stattdessen hebt sie allein auf die Impfkampagne ab Herbst ab. Man scheint noch nicht ent­schie­den zu haben, ob man den Valneva-Impfsotff über­haupt ein­set­zen will. Hier eine leicht gekürz­te Fassung der Antwort:

    „Totimpfstoffe ergän­zen das Angebot der bis­her ver­füg­ba­ren Impfstoffe auf mRNA- und Vektortechnologie und erhö­hen die Wahlmöglichkeiten für Personen, die sich imp­fen las­sen wol­len. Das Bundesministerium für Gesundheit hat durch die Bestellungen Vorsorge getrof­fen, dass aus­rei­chend Impfstoff im Rahmen der Impfkampagne 2022/2023 zur Verfügung steht. (…) Zum aktu­el­len Zeitpunkt ist noch nicht bekannt, wel­che Virus-Variante im Herbst domi­nie­rend sein wird und ob die­se zu schwe­ren Krankheitsverläufen füh­ren wird. (…) Die Bundesregierung hat sich an der Impfstoffinitiative der Europäischen Kommission (KOM) beteiligt. (…)“

    Was in der Antwort nicht steht: Die EU-Kommission hat ihren Vorvertrag zum Bezug von VLA2001 gekün­digt und will nur noch gerin­ge Mengen bezie­hen, statt 24,3 Mio. Impfdosen in die­sem Jahr nur noch 1,25 Mio.

    Weiter heißt es in der Antwort:

    „Darüber hin­aus hat die Bundesregierung zur Abdeckung von Bedarfsspitzen auf­grund der Angebote eini­ger Mitgliedsstaaten mit die­sen bila­te­ra­le Verträge abge­schlos­sen. Aus die­sen Verträgen erge­ben sich der­zeit fol­gen­de ver­trag­li­che Mengen (seit Pandemiebeginn zum Stichtag 25.7.2022): AstraZeneca ca. 56,3 Mio., BioNTech/Pfizer ca. 375,3 Mio., Moderna ca. 125,7 Mio., Johnson&Johnson ca. 55,0 Mio., Sanofi/GSK (noch nicht zuge­las­sen) ca. 18,7 Mio., Novavax ca. 34,0 Mio., Valneva ca. 1,0 Mio.
    Die Bundesregierung hat seit Pandemiebeginn ursprüng­lich ins­ge­samt ca. 677,4 Mio. COVID-19-Impfstoffdosen bestellt, davon bis zum Regierungswechsel ca. 557 Mio. COVID-19-Impfstoffdosen. In den ver­gan­ge­nen zwei Monaten wur­de die Gesamtbestellmenge um ca. 11,3 Mio. COVID-19-Impfstoffdosen auf ca. 666,1 Mio. COVID-19-Impfstoffdosen reduziert.“

    Die Bundesregierung hat also die absurd gro­ße Menge von 666 Mio. Impfdosen bestellt, acht Dosen pro Bundesbürger, wenn man Säuglinge mit­zählt. Davon sind 665 Mio. expe­ri­men­tel­le Impfstoffe mit nur beding­ter Zulassung. Vom ein­zi­gen tra­di­tio­nel­len Impfstoff mit regu­lä­rer Zulassung hat sie gera­de mal eine Million bestellt.
    Schweigen über das Wann

    Meine Nachfrage, wann die­ser Impfstoff den Bundesbürger zur Verfügung gestellt wird, hat das Ministerium nicht beantwortet.

    Irgendwie sieht das sehr danach aus, als woll­te das Gesundheitsministerium lie­ber sei­ne weit über­trie­be­nen Bestände von expe­ri­men­tel­len Covid-Impfstoffen abbau­en, die kaum noch jemand haben will, weil sich die Berichte über schwe­re Nebenwirkungen und gerin­ge Wirksamkeit häu­fen. Ein ver­nünf­tig bewor­be­ner, in gro­ßen Mengen ver­füg­ba­rer, regu­lär zuge­las­se­ner tra­di­tio­nel­len Impfstoff, wür­de nur zu noch mehr für Karl Lauterbach hoch­not­pein­li­chen Pressemeldungen über mil­lio­nen­fach ver­fal­len­de Impfstoffe führen.

    Die Hersteller der Vektor- und mRNA-Impfstoffen jeden­falls schei­nen von einer Überversorgung mit ihren Impfstoffen aus­zu­ge­hen. So heißt es in einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters vom 15. Mai, eine Reihe von Impfstoffherstellern – dar­un­ter AstraZenca und Johnson & Johnson – hät­ten „jüngst vor einem glo­ba­len Überangebot an Covid-Impfstoffen gewarnt“. Wer weiß, wel­che Deals da im Hintergrund gelau­fen sind.
    Sonderbare Vorgänge

    Im November 2021 hat­te die EU-Kommission einen Vertrag über die Lieferung von 60 Mio. Dosen mit Valneva abge­schlos­sen, davon 24,3 Mio. in die­sem Jahr, der Rest 2023. Dafür hat das Unternehmen laut Reuters vor­ab 30 Prozent des ver­ein­bar­ten Kaufpreises bekom­men, die es bei einem Rücktritt der EU von dem Vertrag behal­ten darf.

    Weithin wur­de im ers­ten oder spä­tes­tens Anfang des zwei­ten Quartals mit einer Zulassung des Impfstoffs gerech­net. Der Vertrag gab der EU-Kommission ein Rücktrittsrecht, wenn die Medizinbehörde EMA den Impfstoff nicht bis Ende April 2022 zulas­sen sollte.

    Im Dezember 2021 hat­te die EMA bekannt­ge­ge­ben, VLA2001 in einem beschleu­nig­ten Verfahren (Rolling Review) zu prü­fen und eine schnel­le Genehmigung in Aussicht gestellt.

    Im Februar hat­te Valneva von der EMA eine „abschlie­ßen­de“ Liste von Fragen bekom­men. Das Unternehmen gab am 25. Februar bekannt,

    „… dass der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) eine ers­te Bewertung von Valnevas inak­ti­vier­tem, adju­van­tier­tem COVID-19-Impfstoffkandidaten VLA2001 abge­ge­ben hat. Valneva hat vom CHMP eine abschlie­ßen­de Liste von Fragen erhal­ten und ist zuver­sicht­lich, die­se in den nächs­ten Tagen beant­wor­ten zu kön­nen. Nach der Beantwortung durch das Unternehmen wird die EMA einen Zeitplan für die vor­aus­sicht­li­che beding­te Zulassung vor­le­gen. Unter der Voraussetzung, dass der CHMP die Antworten von Valneva akzep­tiert und vor­be­halt­lich des Zeitplans der EMA rech­net Valneva mit einer posi­ti­ven CHMP-Empfehlung für die beding­te Zulassung von VLA2001 für die Grundimmunisierung von Erwachsenen im Alter von 18 bis 55 Jahren am Ende des ers­ten Quartals 2022. Wird die beding­te Zulassung erteilt, rech­net das Unternehmen damit, die ers­ten Lieferungen von VLA2001 an euro­päi­sche Länder Anfang des zwei­ten Quartals 2022 auszuliefern.“

    VLA2001 bekam schon am 28. Februar eine beding­te Marktzulassung von Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten, sowie von Großbritannien am 14. April.

    Doch dann, nach­dem bis dahin alles nach Plan gelau­fen war, erhielt Valneva am 25. April, fünf Tage vor Ende der Frist aus dem Vorvertrag, doch noch eine wei­te­re Liste mit Fragen von der EMA. Gleichzeitig ver­schwand das Thema aus den Medien, was nur dann pas­siert, wenn die maß­geb­lich Beteiligten, also in die­sem Fall Unternehmen und Politiker, auf­hö­ren, dar­über zu reden.
    EU-Kommission kün­digt, Pfizer steigt ein

    Mitte Mai kün­dig­te die EU-Kommission an, von ihrem Kündigungsrecht Gebrauch machen zu wol­len. Laut Vertrag hat­te dar­auf­hin Valneva ab 13. Mai 30 Tage Zeit – also bis 13. Juni -, die Zulassung noch zu erwir­ken oder ander­wei­tig Abhilfe zu schaf­fen. Die Zulassung kam am 24. Juni, elf Tag zu spät.

    Der Aktienkurs von Valneva gab deut­lich nach. Da stieg am 20. Juni der US-Pharmariese Pfizer, Hersteller des von der EU meist­ge­kauf­ten Covid-Impfstoffs, mit einer 8,1%-Beteiligung für 90,5 Mio. Euro bei Valneva ein. Das ist natür­lich weder eine Entschädigungszahlung noch Schweigegeld oder sonst etwas Unanständiges, son­dern Valneva will die Beteiligungsmilliarden für die wei­te­re Entwicklung und Markteinführung eines Impfstoffs gegen Lyme-Borreliose ver­wen­den. Am 24. Juni wur­de ver­kün­det, dass ein lang­jäh­ri­ger Spitzenmanager von Pfizer in den Aufsichtsrat von Valneva einzieht.

    Am 20. Juli erklär­te sich die EU-Kommission schließ­lich nach Verhandlungen bereit, Valneva 1,25 Mio. Dosen der bereits pro­du­zier­ten Impfstoffe abzu­neh­men. Sie sind für die inter­es­sier­ten Länder Deutschland, Österreich, Dänemark, Finnland und Bulgarien. Allerdings hat­te die Kommission fünf Tage Zeit, um die Bestellmenge noch zu redu­zie­ren, falls inter­es­sier­te Länder einen Rückzieher machen soll­ten. Davon ist nichts bekannt geworden.

    Die Aussage des Bundesgesundheitsministeriums mir gegen­über, dass allein Deutschland eine Million Dosen bestellt habe, lässt ver­mu­ten, dass man Anteile an den ins­ge­samt nur 1,25 Mio. Dosen von ande­ren Ländern über­nom­men hat.

    Valneva kün­dig­te in sei­ner Pressemitteilung an, dass das Unternehmen wei­te­re 1,25 Mio. Dosen bereit­hal­ten wer­de, falls die genann­ten Länder ihren Bezug erhö­hen möch­ten. Die ers­ten Dosen sol­len in den nächs­ten Wochen bereits gelie­fert wer­den. Weitere acht Millionen der auf Lager befind­li­chen Impfdosen will Valneva ver­su­chen, in ande­ren Ländern außer­halb der EU an Mann und Frau zu bringen.
    Rückzug vom Markt

    Dauerhaft scheint Valneva den gro­ßen Covid-Impfstoffherstellern, Pfizer, Johnson & Johnson und Co. kei­ne Konkurrenz mehr machen zu wol­len. Vorstandschef Thomas Lingelbach kom­men­tier­te, das Bestellvolumen ent­spre­che nicht dem gro­ßen Interesse, das das Unternehmen bei den Bürgern Europas fest­stel­le. 15% der Europäer über 18 sei­en nicht geimpft und das Unternehmen bekom­me lau­fend signa­li­siert, dass vie­le Menschen auf einen tra­di­tio­nel­len Impfstoff warteten:

    „Eine aktu­el­le Marktstudie in meh­re­ren EU-Ländern legt den Schluss nahe, dass die Bereitstellung unse­res inak­ti­vier­ten Virusimpfstoffs in Europa die Impfbereitschaft stei­gern könn­te und einen bedeut­sa­men Einfluss auf die öffent­li­che Gesundheit haben könnte.“

    Wegen der stark redu­zier­ten Bestellmengen wer­de man jedoch das Covid-19-Impfstoffprogramm nur fort­set­zen, wenn man im Laufe des Sommers Verträge mit Finanzierungszusagen von poten­ti­el­len Abnehmer abschlie­ßen kön­ne. Der Sommer ist bald zu Ende.
    Fazit

    Die EU-Kommission hat ohne Angabe eines ver­nünf­ti­gen sach­li­chen Grundes ihre Großbestellung des Totimpfstoffs VLA2001 stor­niert und dadurch wahr­schein­lich das Ende für die­se mRNA-Alternative besiegelt.

    Die Bundesregierung hat immer­hin eine Million Dosen des Totimpfstoffs von Valneva bestellt, redet aber nicht dar­über und sagt nicht, wann und für wen die­ser Impfstoff bei den Impfärzten ankom­men soll.

    Ein poten­ti­ell sehr stö­ren­der Konkurrent von Pfizer und Co. mit einem alter­na­ti­ven tra­di­tio­nel­len Impfstoff ver­lässt sehr ver­mut­lich bald wie­der den Markt, getrös­tet mit viel Geld der EU-Regierungen für bestell­te aber nicht abge­nom­me­ne Impfstoffe und mit Geld von Pfizer für eine Kapitalbeteiligung.

    Auch der Totimpfstoff Sinovac aus China darf Pfizer und Co. in Europa kei­ne Konkurrenz machen.
    Er befin­det sich seit rekord­ver­däch­ti­gen zwei Jahren im rol­lie­ren­den Zulassungsverfahren.
    https://norberthaering.de/news/valneva-vla2001/

    1. https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.wirkverstaerker-cpg-1018-valneva-mhsd.2519906c-393e-4f06-b23a-92df28c84eed.html

      CpG 1018 dage­gen wur­de bis­lang erst in einem Impfstoff gegen Hepatitis B der Firma Dynavax namens Heplisav B ein­ge­setzt. Der Impfstoff ist seit dem 18.02.2021 in Europa zugelassen…
      Was genau ist CpG 1018?

      Die US-ame­ri­ka­ni­sche Gesundheitsbehörde CDC beschreibt CpG 1018 wie folgt: „CpG 1018 ist ein kürz­lich ent­wi­ckel­tes Adjuvans, das im Heplisav-B-Impfstoff ver­wen­det wird. Es besteht aus Cytosin-Phosphoguanin-Motiven (CpG), einer syn­the­ti­schen Form der DNA, die das gene­ti­sche Material von Bakterien oder Viren nach­ahmt. Wenn CpG 1018 in einem Impfstoff ent­hal­ten ist, erhöht es die Immunantwort des Körpers.“ (Quelle)

      Laut dem Hersteller Dynavax konn­te in Studien gezeigt wer­den, dass die Zugabe von CpG 1018 die Antikörperkonzentration im Blut erhöht, Helfer- (CD4+) und zyto­to­xi­sche (CD8+) T‑Zellpopulationen sti­mu­liert und robus­te T- und B‑Zell-Gedächtnisantworten erzeugt. Hergestellt wird CpG 1018 in Hefezellen durch rekom­bi­nan­te DNA-Technologie. Bei der Impfung mit Heplisav‑B wur­den nach der Injektion am häu­figs­ten Schmerzen an der Injektionsstelle, Kopfschmerzen, Unwohlsein, Ermüdung, Muskelschmerzen und Fieber als Nebenwirkungen genannt.

      Zu den Nebenwirkungen und Impfreaktionen bei der Impfung mit dem Impfstoff VLA2001 ist bis­lang noch nicht viel bekannt. Aus einer Vergleichsstudie mit dem Corona-Impfstoff von AstraZeneca gehe laut Informationen von Valneva aber her­vor, dass die Impfreaktionen nach der Impfung mit VLA2001 weni­ger stark aus­ge­fal­len sind, als es bei Vaxzevria der Fall war. Dies las­se aber noch kei­ne Aussage zu sel­te­nen Nebenwirkungen zu, wie der Professor Christian Bogdan, Mitglied der Ständigen Impfkommission und Direktor des Mikrobiologischen Instituts am Universitätsklinikum Erlangen, der Apothekenumschau mitteilte."

      https://ichgcp.net/de/clinical-trials-registry/NCT04672395#

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