Rostocks OB denkt, aber nicht zu Ende

Der Rostocker Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen ver­liert am 24.6. in einem Interview auf welt.de man­ches kri­ti­sche und selbst­kri­ti­sche Wort. Das wirkt sym­pa­thisch und hat einen ent­schei­den­den Pferdefuß. Denn das Interview ist über­schrie­ben mit "Der Alltag für Ungeimpfte muss unan­ge­neh­mer sein". Es beginnt mit den Fußballfans, die sich über­all in Europa mas­ken­los in den Armen liegen:

»Claus Ruhe Madsen: Schauen Sie. Genau aus die­sem Fenster hier habe ich am 22. Mai auf 7000 Menschen geschaut, die den Aufstieg von Hansa Rostock gefei­ert haben. Ohne Maske, bes­tens gelaunt, sehr eng bei­ein­an­der. Mein Gott, dach­te ich damals, hof­fent­lich geht das gut. Am nächs­ten Tag mel­de­ten sich diver­se Virologen zu Wort und waren sich ganz sicher: Das wird ein Superspreader-Event…

Nach 14 Tagen war dann klar: Es hat bei die­ser Jubelfeier nicht eine ein­zi­ge Infektion gege­ben. Da war ich schon sehr erleich­tert. Aber viel­leicht hat die­ser Tag eben auch gezeigt, dass es immer noch bes­ser ist, wenn die Menschen drau­ßen fei­ern. Und eben nicht in klei­ne­ren oder grö­ße­ren Gruppen nach Hause gehen und dann dort die Sau raus­las­sen. Das gilt auch für die EM.«

Zur Regelungswut

»Madsen: Sehen Sie, am Anfang der Pandemie wur­de die Bundesregierung, wur­den auch die Landesregierungen und die kom­mu­na­len Verwaltungen über­rollt von der Entwicklung. Jeder regel­te die Dinge erst ein­mal so, wie er es für gut gehal­ten hat. Dann hat die Landesregierung gesagt, okay, das regeln wir jetzt mal lan­des­weit. Und dann hat die Bundesregierung gesagt, okay, das regeln wir jetzt mal bundesweit.

Inzwischen, das nur als Beispiel, ent­schei­det mei­ne Ministerpräsidentin sogar, wo in der Corona-Landesverordnung ein Komma gesetzt wird. Ernsthaft. Manche Videokonferenzen mit der Landesregierung haben 16 Stunden gedau­ert. Am Ende war dann auch tat­säch­lich alles für alle haar­ge­nau gere­gelt. Und das ist das Problem. Rügen und Rostock sind eben nicht gleich. Rostock und Regensburg erst recht nicht. Was wir brau­chen, sind pass­ge­naue regio­na­le Regelungen…

WELT: Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat in der Pandemie im Vergleich zu den meis­ten ande­ren Ministerpräsidenten einen sehr stren­gen Kurs gefah­ren. Fanden Sie das richtig?

Madsen: Nein. Weil ich der fes­ten Überzeugung bin, dass Corona sehr viel mehr Facetten hat, über die wir dis­ku­tie­ren soll­ten, als nur Verbote und Lockerungen und wie­der Verbote. Wenn mir der Chef der nie­der­ge­las­se­nen Kinderärzte erzählt, dass er mitt­ler­wei­le mehr Kinder in psych­ia­tri­scher Behandlung hat als jemals zuvor, dann ist das auch ein Thema. Und wenn ich dar­auf­hin die Landesregierung bit­te, einen Spielplatz öff­nen zu dür­fen, und mit die­ser Bitte alle gegen mich auf­brin­ge – dann kann das auch nicht rich­tig sein…

WELT: Haben Sie selbst auch Fehler gemacht?

Madsen: Ich habe am Anfang der Pandemie viel zu aggres­siv und undi­plo­ma­tisch auf mehr Tests gedrängt. Da habe ich alle ein biss­chen ver­rückt gemacht, auch mit den vie­len Medienauftritten – und das war dann eher kon­tra­pro­duk­tiv. Wenn man immer der­je­ni­ge ist, der laut ist in der Klasse, muss man sich nicht wun­dern, wenn die ande­ren nicht mehr so viel mit einem zu tun haben wollen.

Man kann noch so eine gute Idee haben, man muss den Leuten schon etwas Zeit geben, um den Weg mit­zu­ge­hen. Da war ich sicher viel zu unge­dul­dig. Und es ist natür­lich auch ein Fehler, wenn man als Bürgermeister mal ver­gisst, die Maske auf­zu­set­zen.«

Schöner Gruß aus Troja

Schlußendlich erweist sich das Pferd der Kritik, das der freund­li­che Däne hier rei­tet, als dem höl­zer­nen vor Troja sehr ähnlich:

»Madsen: Unser größ­tes Problem ist, dass es immer mehr Menschen gibt, die sich wei­gern, sich imp­fen zu las­sen. Solange der Impfstoff knapp war, woll­ten ihn alle haben. Jetzt ist genug da, und vie­le war­ten ab, ob es nicht doch auch ohne geht. In unse­ren Impfzentren ver­fal­len immer mehr Termine, weil die Leute ein­fach nicht kom­men – und auch nicht absa­gen. Wir müs­sen die Impfmotivation hoch hal­ten, sonst krie­gen wir im Herbst wie­der gro­ße Probleme.

WELT: Wie schafft man das?

Madsen: Indem man die Testpflichten über­all auf­recht­erhält. Der Alltag für Ungeimpfte muss unan­ge­neh­mer sein, dann über­le­gen sich die Leute, ob sie sich nicht doch lie­ber imp­fen las­sen. Das gilt auch auf euro­päi­scher Ebene. Du willst nach Malle? Okay. Aber bit­te nur geimpft…«

Gerade noch hat er dar­auf ver­wie­sen, daß tau­sen­de Feiernde, von denen nur ein Bruchteil "geimpft" gewe­sen sein kann, ohne eine ein­zi­ge Infektion davon gekom­men sind. Seine Schlußfolgerung ist des­halb auch ohne das Wissen von heu­te unlo­gisch. Heute wird auf de.euronews.com gemel­det: "Israel: Neue Corona-Welle rollt an, trotz Impfungen". Dort heißt es: 

»Besorgniserregend sei die Tatsache, dass 40–50 Prozent der neu Infizierten nach Angaben des israe­li­schen Gesundheitsministeriums bereits geimpft gewe­sen sind.«


Kanarienvögel zeigen: Impfen hilft

Die Geschichte weist Parallelen auf zu einem Gastbeitrag von Prof. Kekulé auf focus.de am 24.6. mit dem Titel "Ansteckender, aber weni­ger töd­lich: Kekulé erklärt, war­um Delta-Panik über­trie­ben ist". Nachdem er das aus­führ­lich getan hat, singt er das Hohelied des "Impfung":

»Die hier­zu­lan­de haupt­säch­lich ein­ge­setz­ten mRNA-Impfstoffe von Biontech und Moderna schüt­zen auch vor Delta…

Angesichts des schlep­pen­den Impffortschritts wer­den wir auf kon­ven­tio­nel­le Gegenmaßnahmen auch im Herbst nicht ver­zich­ten kön­nen. Für den Einsatz von Masken, Schnelltests, elek­tro­ni­scher Nachverfolgung und die Vermeidung von Ansammlungen in Innenräumen ändert sich durch den Übergang von der Alpha- zu Delta-Variante jedoch nichts.

Ob bei einem mög­li­chen Neuanstieg der Fallzahlen auch die Intensivbelegungen und Todesfälle wie­der zuneh­men, hängt eben­falls nicht von der Delta-Variante ab. Entscheidend ist viel­mehr der Immunstatus der erwach­se­nen Bevölkerung, ins­be­son­de­re bei den über 50-Jährigen…

Die bei­den Staaten am Westrand Europas sind, dank poli­ti­scher Fehlentscheidungen, zu unfrei­wil­li­gen Kanarienvögeln für den wei­te­ren Pandemie-Verlauf gewor­den. Trotz stei­gen­der Inzidenz und vor­herr­schen­der Delta-Variante ist in Großbritannien und Portugal bis­lang kei­ne Zunahme der Sterblichkeit durch Corona-Infektionen zu ver­zeich­nen. Falls sich das in den kom­men­den Wochen ändern soll­te, wäre klar, dass auch bei uns die Immunitätslage der Bevölkerung noch nicht aus­reicht, um wei­te­re Lockerungen zu ver­ant­wor­ten. Es bleibt also min­des­tens so span­nend wie in Hollywood – obwohl die Delta-Variante in der Rolle des Schreckgespenstes eine glat­te Fehlbesetzung ist.«

37 Antworten auf „Rostocks OB denkt, aber nicht zu Ende“

  1. Alles was ich da von dem OB gele­sen habe, ist völ­lig inkonsistent.

    Tenor lau­tet eigentlich:

    "Alles gar nicht so schlimm, immer locker bleiben."

    Und die Schlussfolgerung:

    "Also lasst euch alle tes­ten und imp­fen, not­falls mit Zwang."

    Mein Fazit:

    Was für ein Schwachsinn !

  2. Der gera­de­zu ufer­lo­se Starrsinn, mit dem eini­ge impf­ak­tio­nis­ti­sche Fernseh-Ärzte poli­tisch moti­vier­te Inzidenzen pro­pa­gie­ren, anstatt sich für wis­sen­schaft­lich erar­bei­te­te Evidenzen zu inter­es­sie­ren, erklärt womög­lich, wes­halb so vie­le Mitbürger wie sel­ten zuvor eif­rig mit der Auflösung kogni­ti­ver Dissonanzen beschäf­tigt sind.

  3. Der Madsen scheint ihnen ja rich­tig am Herzen zu liegen. 

    Letztlich ist er aber kei­nes­wegs einer, der irgend­was Essentielles infra­ge stellt, son­dern er schmeißt sei­nen Schäfchen gele­gent­lich ein paar Brotkrumen hin, damit sie die Fresse halten.

    Dass sie das immer noch nicht erkannt haben, ist eine ech­te Vollblamage.

  4. Die Impfung ist nicht nur schäd­lich, son­dern auch völ­lig über­flüs­sig. Bhakdi/Reiss erör­tern, dass die meis­ten Menschen schon eine adap­tier­te Immunität auf­wei­sen, wie 4 neue, peer review­te Studien nach­wei­sen konn­ten. Jene sind auch unter dem Video verlinkt:
    https://vimeo.com/565825609

    1. Nochmal:
      Das, was als "Impfung" bezeich­net wird, ist eine expe­ri­men­tel­le Brühe, die laut der fana­ti­schen Merkel, A., Jedem (bis auf ein paar Wenigen) ein­ge­füllt wer­den soll.

      Den MSM kommt die gro­ße Schuld zu, die gesam­te Bevölkerung kom­plett des­in­for­miert zu haben.
      Deshalb müs­sen sol­che Desinformationsblätter, wie der Tagesspiegel u.a. Zeitungen kom­plett ersatz­los abge­wi­ckelt und die Redaktionsmitglieder frei­ge­setzt werden.

  5. Dass ab Herbst irgend­ei­ne Mutation ansteht, die wie­der einen Lockdown und die Verschärfung der Freiheitsberaubung, die Vernichtung von wirt­schaft­li­cher Substanz und Bildungsentzug zur Folge haben wird, ist eigent­lich offen­sicht­lich. Zum einen "regiert" es sich leich­ter, zum ande­ren will das Regime sicher­lich noch wei­te­re Überwachungs- und Sicherheitsgesetze zusam­men mit der suk­zes­si­ven euro­päi­schen Integration hin zu einem euro­päi­schen Zentralstaat vor­an­trei­ben. Diese Gelegenheit der Corona-Plandemie ist lei­der wohl noch nicht genü­gend aus­ge­nutzt. Und die Impf-Massenfeldstudie ist noch nicht been­det. Es bedarf Druck, damit die Meerschweinchen "frei­wil­lig" teil­neh­men. Auch wenn es wie­der einen Lockdown gibt, soll­te nie­mand, der ver­nünf­tig den­ken kann, sich für die­ses Experiment hergeben.

  6. Ich habe die Symptome der Delta Variante gelesen:
    Kopfschmerzen
    lau­fen­de Nase
    krat­zen­der Hals

    Formidabel. Was wer­den all die­se Journalisten beruf­lich machen wenn auch die letz­te hin­ken­de Sau durch's Dorf getrie­ben ist und der Pöbel beginnt übel zu nehmen?

    1. Die Journalisten, von denen Sie schrei­ben, wer­den sich wohl ande­re Berufe suchen und das sicher­lich das ers­te Mal in ihrem Leben rich­tig arbei­ten müs­sen und nicht "[irgend­was] mit Medien machen".
      Die Journalisten kön­nen als Mitarbeiter in der Pflege in den Krankenhäusern anheu­ern, da ist rich­tig was zu tun.
      Oder als Müllfahrer arbei­ten, das ist auch har­te Arbeit, wenn die "Jungs" die über­voll gefüll­ten Mülltonnen übern Hof bewegen.

  7. Der Madsen hat in etwa das geis­ti­ge Niveau unse­rer Bundeskrampe. Diese Aussagen sind kom­plett dane­ben. Ob ihm sei­ne Herrin da ein Skript geschrie­ben hat?

    Es bleibt dabei: Hoffentlich kip­pen die Behandelten schnellst­mög­lich alle um – klappt aber nur, wenn dann die Ärzte auf­wa­chen. Falls man dann dar­aus wie­der­ne Welle oder ne Muhtante macht…..egal, mich kön­nen die Verbrecher mal gepflegt dort l…en, wo die Sonne nicht hinkommt.

  8. Verstehe die Propaganda! Um fach­li­che Kompetenzen geht es da gar nicht und auch nicht dar­um wie wir die fach­li­chen Kompetenzen von Politikern beur­tei­len. Die Verschmelzung von Staatskapital mit Industriekapital darf nie­mals sicht­bar wer­den, dar­um geht es!

  9. Enzyme, Viren, Mutationen

    Genauso wie es ver­schie­de­ne Variatonen unter den Enzymen gibt, gibt es auch unter den Viren ver­schie­de­ne Varietäten. Diese Vielfalt ist ver­bun­den mit der Vielfalt an Arten, also evo­lu­ti­ons­be­dingt das Ergebnis einer jahr­tau­sen­de wäh­ren­den geschicht­li­chen Entwicklung. In Fakt gibt es vom Enzym Cytochrom C so vie­le Varietäten wie es ver­schie­de­ne Spezies gibt und genau­so ver­hält es sich mit den Coronaviren die Enzymen gleich lan­ket­ti­ge Eiweißmoleküle sind. Konkret heißt das: Die Moleküle der beim Menschen vor­kom­men­den Coronaviren-Proteinhülle (Kapsid) unter­schei­den sich in einer oder meh­re­ren Aminosäuren von denen die bei den Tieren vor­kom­men. Auch hier haben wir einen schlüs­si­gen Beweis vor­lie­gen für die Richtigkeit der Darwinschen Evolutionstheorie.

    1. Menschen , Tiere, Sensationen sind mir lieber…

      Dieser gan­zen Virenquatsch wird hof­fent­lich mal eines Tages in einem gro­ßen Krach aus­ein­an­der­flie­gen, und mit ihm der Impfwahn. Bis heu­te wur­de phy­si­ka­lisch nicht ein Virus tat­säch­lich in Reinform incl. Erbgut nach­ge­wie­sen. Diese ein­ge­fro­re­nen Suppen aus abster­ben­den Substratzellen mit alle­rei Chemikalien, die man tat­säch­lich auch kau­fen kann, um noch mehr Unfug damit zu trei­ben will man doch nicht ernst­haft als "Isolat" bezeichnen?

  10. Wenn es so wei­ter­geht, behält Schneble wohl doch noch recht: dann muss Vater Staat die Impfunwilligen "mit etwas mehr Nachdruck" über­zeu­gen. Ich wür­de das Gesindel vor die Wahl stel­len – Impfung oder lebens­lang Quarantäneknast.
    Je offen­sicht­li­cher es wird, dass alles eine PsyOp ist, des­to weni­ger wol­len die Menschen es wahr­ha­ben. Die Meute wird bald for­dern, dass man die Impfverweigerer (nota bene) mit här­tes­ten Sanktionen belegt, soll­ten die Leute nach ihrer tol­len Gentherapie im Herbst schwer erkranken. 

    Ein fran­zö­si­sches Transparent zier­te der Spruch:
    Du gehorchst, damit alles auf­hört. Doch weil du gehorchst, geht alles weiter.
    Ich sage das, wo ich gehe und ste­he, aber nur die wenigs­tens ver­ste­hen es.

  11. Für die nächs­te Erkältungswelle (die natür­lich nur wie­der Sars-Cov2 zuge­ord­net wer­den wird) wird man die Ungeimpften ver­ant­wort­lich machen. Wenn dann ver­mut­lich auch geimpf­te erkran­ken, kann ich mir vor­stel­len, dass man här­tes­te Maßnahmen gegen die "Verweigerer" for­dern wird. Ich fra­ge mich, wie man damit klar kom­men soll. Das Leben wird noch unschö­ner werden.

    Was ich am schlimms­ten fin­de: man tut nichts, um in der nächs­ten Erkältungssaison bes­ser gerüs­tet zu sein. Das ein­zi­ge, was man tut: Impfen, imp­fen, imp­fen. Man sorgt nicht für eine bes­se­re Personalausstattung (im Gegenteil, man ent­lässt Ungeimpfte), man gibt den Menschen kei­ne Informationen an die Hand, wie sie sich bes­ser schüt­zen kön­nen (jetzt viel "Sonne tan­ken", viel Bewegung an fri­scher Luft, Waldbaden, im Winter Vitamin D, C, Zink, vie­le alt­be­kann­te Hausmittel). Man sagt ihnen nicht, wie sie bei einer ver­mu­te­ten Infektion sich ver­hal­ten sol­len (Nasenspülung Gurgeln, Vitamin-C-hal­ti­ges Obst und Gemüse, Hühnerbrühe, ASS, viel Ruhe und vie­les ande­re, was ich ver­ges­sen habe).
    Man lässt alles so wei­ter­lau­fen – man über­legt nicht, wie man das jahr­zehn­telag über­las­te­te medi­zi­ni­sche Personal ent­las­ten und unter­stüt­zen könn­te. ichts, nichts, nichts. Nur Impfen, imp­fen, impfen…bis die gan­ze Welt geimpft ist.

    1. "… Nasenspülung Gurgeln, Vitamin-C-hal­ti­ges Obst und Gemüse, Hühnerbrühe, …, viel Ruh …"
      Also, mei­ne Großeltern haben zwar nicht stu­diert, waren aber bei kla­re Verstande. Das, was Sie schrei­ben, sind uralte Hausmittel(-Anwendungen). Da ist nichts Neues unter der Sonne.

      1. qBolle

        Dass es etwas Neues sei, habe ich ja auch nicht behaup­tet, nur lei­der ken­nen die meis­ten Menschen die­se wich­ti­gen Hausmittel nicht (mehr).
        Sie star­ren- wie das Kaninchen auf die Schlange – auf Covid und glau­ben, dass sie dem Virus voll­kom­men aus­ge­lie­fert sei­en, wenn sie sich nicht imp­fen ließen.

  12. Es ist wie­der still gewor­den um Schweden, aber ein klei­ner Zwischenruf lohnt beach­tet zu werden:
    https://sverigesradio.se/artikel/sweden-see-sharp-decline-in-covid-cases-as-delta-variant-spreads
    da dort bereits 90% der "Fälle" daselbst vom wüten­den "Delta" erobert wurden.

    gemäß
    https://experience.arcgis.com/experience/09f821667ce64bf7be6f9f87457ed9aa
    sind zwar noch ein paar Nachmeldungen fäl­lig, aber (bis­her) ins­ge­samt 69 Intensivstationseinweisungen und 64 Todesfälle ("an oder mit") im Juni sind wohl nicht beson­ders besorgniserregend.
    (Im Vergleich: Germany hat laut RKI 2083 Todesfälle im Juni, auf Schweden umge­rech­net [also 1/8] ca. 260; die DIVI-Daten sind, da zu kon­fus, lei­der nicht ver­gleich­bar, lie­gen aller­dings um ein viel­fa­ches höher als in S)

  13. Lieber Herr Aschmoneit,
    bit­te NICHT AUFHÖREN mit Ihren kri­ti­schen und Gottseidank dabei so humo­ris­tisch-wohl­tu­en­den Berichten! Sie sind mei­ne mor­gend­li­che Beruhigungspille und Rettungsanker nach den unsäg­li­chen ers­ten Nachrichten im Radio, und – bevor ich vor Wut und Verzweiflung plat­ze – dem kur­zen Zahlenvergleich mit den auf­ge­ar­bei­te­ten RKI-Daten von Herrn Pötschke -
    und DANN: Ihre "Fundstücke", aus­führ­lich, objek­tiv, dif­fe­ren­ziert, zum Recherchieren anre­gend – den inne­ren Unruhe-Level wie­der austarierend.
    Bitte unbe­dingt wei­ter­ma­chen!!!! Danke!!!!

    P.S. Mit einer Freundin wur­de ich auf fol­gen­de Mitteilung auf­merk­sam, da läuft etwas merk­wür­dig schief (Impfungen?):

    https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2021/06/PD21_291_12.html;jsessionid=D4365870DCA7C21279249B8BDAAA7BCA.live731

  14. Wir haben gro­ße Probleme mit der Impfung, denn bei der ers­ten Impfung, wäh­rend 10 Tagen, haben wir einen Leistungsverlust zwi­schen 10 und 20% fest­ge­stellt", sag­te der Trainer der Tornados. "Bei der 2. Dosis, die in 3 Wochen geplant ist, spre­chen wir eben­falls von einem Leistungsverlust, aller­dings über einen Zeitraum von bis zu 21 Tagen. Wir befin­den uns der­zeit im Rennen um die Mindestanforderungen für die Olympischen Spiele, und es ist eine gro­ße Schwierigkeit für die Athleten, ihre Leistung ver­min­dert zu sehen. "
    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kos­ten­lo­se Version)

    https://www.lesoir.be/372741/article/2021–05-18/jacques-borlee-inquiet-de-limpact-du-vaccin-sur-la-performance-sportive-constate

  15. Als blo­ße Marionette der Hintergrundakteure hat sich Claus Ruhe Madsen an die deut­sche Matrix zu hal­ten, die bereits vor dem „Event 201“ (18.10.2019 in New York) vorlag.

    „Deutscher Bundestag, Drucksache 17/12051, 17. Wahlperiode, 03. 01. 2013
    Unterrichtung durch die Bundesregierung
    Bericht zur Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz 2012“
    (https://dserver.bundestag.de/btd/17/120/1712051.pdf)
    Siehe ins­be­son­de­re Seite 5: „2.3 Risikoanalyse „Pandemie durch Virus Modi-SARS“
    sowie ab Seite 55: Anhang 4 – Ergebnis Risikoanalyse „Pandemie durch Virus Modi-SARS“

    Madsen ist Mitglied im Rotary Club, einem der Bünde, die vor­der­grün­dig als Menschenfreunde auf­tre­ten (https://rotary.de/gesellschaft/daenisches-denken-fuer-die-hansestadt-a-16461.html).

    Madsens Medienauftritte könn­ten dar­auf schlie­ßen las­sen, dass man ihm noch mehr vor­hat (https://de.wikipedia.org/wiki/Claus_Ruhe_Madsen).
    Ob er nicht wei­ter­den­ken kann oder es aus ande­ren Gründen unter­lässt, wird sich zei­gen, sofern man ihn im Auge behält.

  16. Ach ja, die böse Delta-Variante, die sich so toll schnel­ler ver­brei­tet als die ande­ren Varianten, und die fast nur Ungeimpfte betrifft.

    Schaut man sich ver­schie­de­ne Statistiken und Erhebungen der Briten an, dann fin­det man her­aus, dass sich die rela­ti­ven Zahlen in allen Altersgruppen gleich ver­hal­ten – nur bei den Menschen zwi­schen 14 und 24 ist der Anstieg stär­ker, was mög­li­cher­wei­se dar­an liegt, dass ähn­lich wie bei uns gera­de in die­ser Altersgruppe beson­ders inten­siv mit Schnelltests vor­ge­tes­tet wird (z.B. bei Punkt 4 bei im fol­gen­den Dokument). 

    https://www.ons.gov.uk/peoplepopulationandcommunity/healthandsocialcare/conditionsanddiseases/bulletins/coronaviruscovid19infectionsurveypilot/11june2021

    Dazu kommt, dass der mitt­le­re CT-Wert in Großbritannien schon sei­it lan­ger Zeit sta­bil deut­lich über 25 liegt (die Tabelle kann man sich unter dem nach­fol­gen­den Link mit Excel oder Open Office anse­hen). Man muss nicht mal mehr Eins und Eins zusam­men­zäh­len (das wür­de einen Drosten und eine Merkel auch über­for­dern), um zu sehen, dass es sich immer noch um ein her­bei­ge­tes­te­tes Problem mit über­schau­ba­ren Auswirkungen handelt.

    https://www.ons.gov.uk/peoplepopulationandcommunity/healthandsocialcare/conditionsanddiseases/datasets/covid19infectionsurveytechnicaldata

    Darauf zu reagie­ren, indem man das Leben für Menschen, die auf eine bekannt mini­ma­le Gefahr (Covid-Erkrankung) nicht dadurch reagie­ren wol­len, dass sie sich einer in der Größenordnung unbe­kann­ten Gefahr aus­set­zen wol­len, ist… begrenzt intel­li­gent und noch begrenz­ter demo­kra­tisch legitim.

    Du willst OB von Rostock blei­ben? Okay, aber bit­te nur auf Basis der Achtung unse­rer frei­heit­lich-demo­kra­ti­schen Grundordnung…

  17. "..Jürgen Fliege

    Der frü­he­re TV-Seelsorger über sei­ne Beweggründe in die Partei dieBasis ein­zu­tre­ten, obwohl er noch nie poli­tisch enga­giert war.

    „Ich bin nicht allein und die, die da sit­zen sind auch nicht allein.“

    Er beschreibt die rea­len, per­sön­li­chen und trau­ma­ti­schen Erlebnisse, die unser aller Leben die letz­ten ein­ein­halb Jahre tief über­schat­tet haben.
    „Aber wenn wir uns fin­den …, dann wer­den die Karten neu gemischt und dann kann es sein, dass die Welt sich verändert!“ "

    https://t.me/s/die_basis_funkt/504

    https://www.youtube.com/watch?v=IAnFfDCILKE

  18. Thüringen:
    Empfehlung für Kinder-Impfung trotz STIKO-Bedenken

    Am 10. Juni 2021 sprach sich dann auch die Ständige Impfkommission (STIKO), ein „unab­hän­gi­ges“ Experten-Gremium im Bereich Impfungen, für die Vakzination der Kinder aus. 

    Allerdings nur für sol­che mit bestimm­ten Vorerkrankungen.

    Thüringen passt sich die Empfehlung ein­fach an

    So steht auf der offi­zi­el­len Homepage des Thüringer Ministeriums für Arbeit und Gesundheit geschrieben:

    Anlässlich der heu­te ver­öf­fent­lich­ten aktu­el­len Empfehlung der Ständigen Impfkommission zur Covid-19-Impfung für Kinder und Jugendliche bekräf­ti­gen Gesundheitsministerin Heike Werner und Bildungsminister Helmut Holter das Impfangebot für Kinder und Jugendliche in Thüringen.

    Von „vor­er­krankt“ fehlt jede Spur.

    https://kaisertv.de/2021/06/25/thueringen-empfehlung-oder-nicht-empfehlung-das-ist-hier-die-frage/

  19. Es wäre doch viel ein­fa­cher, wenn man die Sommermonate nut­zen wür­de, um die Menschen alle auf mög­li­cher­wei­se bereits vor­han­de­ne Immunität zu untersuchen. 

    Solche "Reihenuntersuchungen" hat man vor weni­ger als hun­dert Jahren bei ernst­haf­ten Lungenerkrankungen wie der Tuberkulose schließ­lich auch hinbekommen. 

    Das das heu­te weder gedacht, noch mög­lich zu sein scheint, bedeu­tet ent­we­der, dass COVID völ­lig harm­los ist, oder das man nicht wis­sen will, dass höchst­wahr­schein­lich kaum einer eine Impfung braucht. 

    Dann könn­te man den vor­han­den Bestand ganz anders und ziel­ge­rich­tet ver­tei­len an die, die ihn wol­len. Brauchen tut ihn kei­ner, wie Israel und England und Chile zeigen. 

    Zumal man das doch in den Impfzentren machen könn­te. Dort könn­ten die Blutentnahmen statt­fin­den, dass ist nur mini­mal auf­wen­di­ger und man könn­te zudem erhe­ben, was im Idealfall über­haupt abge­fer­tigt wer­den kann, soll­te irgend­wann eine ech­te Pandemie gras­sie­ren. Will man anschei­nend auch nicht wis­sen, lie­ber rech­net man sowas am Computer hoch.

  20. Kretschmann denkt zuende.…

    Verdammtes Grundgesetz aber auch.
    Verdammte Bürgerrechte.
    Alles hin­der­lich und überflüssig.
    Verdammte Verhältnismäßigkeit.

    "Es sol­le grund­sätz­lich erwo­gen wer­den, „ob wir nicht das Regime ändern müs­sen, sodass har­te Eingriffe in die Bürgerfreiheiten mög­lich wer­den, um die Pandemie schnell in den Griff zu bekom­men“, sag­te er der „Stuttgarter Zeitung“ und den „Stuttgarter Nachrichten“. Möglicherweise müs­se man für ein sol­ches Notstandsgesetz das Grundgesetz ändern, hieß es weiter.

    Kretschmann sag­te wei­ter: „Meine These lau­tet: Wenn wir früh­zei­ti­ge Maßnahmen gegen die Pandemie ergrei­fen kön­nen, die sehr hart und womög­lich zu die­sem Zeitpunkt nicht ver­hält­nis­mä­ßig gegen­über den Bürgern sind, dann könn­ten wir eine Pandemie schnell in die Knie zwingen.“"

    Mit die­ser Art der Argumentation könn­te man auch Kriegsverbrechen recht­fer­ti­gen, denn wenn ich gefan­ge­ne Soldaten erschie­ße statt sie gefan­gen zu neh­men, habe ich auch weni­ger Aufwand und kann einen Krieg schnel­ler beenden.

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article232082337/Corona-Kretschmann-fordert-harte-Eingriffe-in-Buergerfreiheiten-waehrend-Pandemien.html

    PS: Darf man bei unse­rer Regierung nun off­zi­ell von Regime sprechen?

  21. Das schö­ne an die­sem Erregungs-Zirkus hier: man war dabei, man hat sich erleich­tert, man kann wie­der zur Tagesordnung übergehen.

    Und en pas­sant hat man auch noch alle not­we­ni­gen Mainstream-Informationen, um auf dem Laufenden zu sein und mit­re­den zu kön­nen, und sich schön an die Regeln hal­ten zu kön­nen, kurz: wei­ter­ma­chen wie bis­her mit einem seli­gen: "Ich war dage­gen, ich war im Widerstand"-Image.

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