Schmu mit Inzidenz: Schnelltests belegen Fälle

Den gan­zen Wahn­sinn kann man hier bei Mar­kus Lanz am 19.1. sehen.

twit​ter​.com (20.1.) Sie­he auch Wer lügt jetzt? Lau­ter­bach und Köp­ping oder das RKI?

9 Antworten auf „Schmu mit Inzidenz: Schnelltests belegen Fälle“

    1. ich den­ke, dass die Fäl­le dann auch mit in die Sta­tis­tik ein­flie­ßen! denn in NRW steht auf der Sei­te des Minis­te­ri­um für Arbeit, Gesund­heit und Sozia­les Folgendes:

      Die nun ver­öf­fent­lich­ten Ände­run­gen beinhal­ten ins­be­son­de­re fol­gen­de Regelungen:

      Wer selbst infi­ziert ist (Nach­weis durch offi­zi­el­len Schnell­test oder PCR-Test), muss auto­ma­tisch und auch ohne geson­der­te behörd­li­che Anord­nung für zehn vol­le Tage (ab Sym­ptom­be­ginn bzw. posi­ti­vem Test) in Iso­lie­rung. Eine geson­der­te behörd­li­che Anord­nung ist dar­über hin­aus auch nicht für die Gel­tend­ma­chung von Ent­schä­di­gun­gen für aus­fal­len­de Löh­ne erfor­der­lich. Die infi­zier­te Per­son kann die zehn Tage aber eigen­stän­dig auf sie­ben Tage ver­kür­zen, wenn sie zuvor min­des­tens 48 Stun­den sym­ptom­frei ist. Für die Ver­kür­zung ist ein nega­ti­ver offi­zi­el­ler Schnell­test oder PCR-Test erfor­der­lich. Für die Beschäf­tig­ten in Kran­ken­häu­sern, Pfle­ge­hei­men etc. ist für eine Frei­tes­tung immer ein PCR-Test erfor­der­lich, der dem Arbeit­ge­ber vor­ge­legt wer­den muss. Bei PCR-Tests genügt auch ein Test mit einem CT-Wert über 30 für die Been­di­gung der Iso­lie­rung. Der Test­nach­weis muss für mög­li­che Kon­trol­len der Behör­den für min­des­tens einen Monat auf­be­wahrt wer­den. Zudem müs­sen die infi­zier­ten Per­so­nen ihre Kon­takt­per­so­nen der letz­ten zwei Tage schnellst­mög­lich eigen­stän­dig von der Infek­ti­on infor­mie­ren. Dies sind die­je­ni­gen Per­so­nen, mit denen für einen Zeit­raum von mehr als zehn Minu­ten und mit einem Abstand von weni­ger als 1,5 Metern ein Kon­takt ohne das bei­der­sei­ti­ge Tra­gen einer Mas­ke bestand, oder Per­so­nen, mit denen ein schlecht oder nicht belüf­te­ter Raum über eine län­ge­re Zeit geteilt wurde.

      https://​www​.mags​.nrw/​p​r​e​s​s​e​m​i​t​t​e​i​l​u​n​g​/​n​e​u​e​-​i​s​o​l​i​e​r​u​n​g​s​-​u​n​d​-​q​u​a​r​a​n​t​a​e​n​e​r​e​g​e​l​u​n​g​e​n​-​b​e​i​-​s​a​r​s​-​c​o​v​-​2​-​i​n​f​e​k​t​i​o​nen

  1. Man kann dar­über strei­ten, ob das nicht eh egal ist, weil die "Zah­len" sowie­so nicht sinn­voll inter­pre­tier­bar sind. Aber die Non­cha­lance, mit der hier mal wie­der gesagt wird, es sei alles ganz anders, ist schon sehr erstaun­lich. Bis­her hieß es ja, dass der Anti­gen-Schnell­test zu schlecht ist, um sich drauf zu verlassen.

    Seit Lau­ter­bach Gesund­heits­mi­nis­ter ist, geht das extrem so, dass nicht mehr auf­rich­tig kom­mu­ni­ziert wird. Das ist wirk­lich abge­fah­ren. Und gefühlt jedes Wochen­en­de kommt was Neues. 

    Was die Schu­len angeht, ist es aber auch so, dass der ver­brei­te­te Lol­li­test ein PCR-Test ist. Ich bin dann mal gespannt, wenn es jetzt heißt, die PCR-Kapa­zi­tä­ten wer­den ratio­niert, ob dann noch flä­chen­de­ckend in den Grund­schu­len Lol­li­tests gemacht werden.

  2. Hier gibt es mal Zah­len zur Impf­quo­te im Gesund­heits­we­sen in Ostdeutschland:

    "Sil­ke Fließ, Spre­che­rin beim Thü­rin­ger Arbeits­mi­nis­te­ri­um, geht in den Pfle­ge­ein­rich­tun­gen "von einer Impf­quo­te bei den Beschäf­tig­ten zwi­schen 60 und 70 Pro­zent" aus. "Mit den Kli­ni­ken ver­hält es sich ähn­lich", wobei hier die Impf­quo­te wahr­schein­lich höher lie­ge. In Sach­sen lie­ge die Impf­quo­te bei den rund 300.000 Beschäf­tig­ten in die­sem Bereich bei etwa 65 Pro­zent, so eine Spre­che­rin des säch­si­schen Sozialministeriums. "
    "Wie vie­le Men­schen kün­di­gen könn­ten, dar­über gibt es bei den Arbeits­agen­tu­ren noch kei­ne genau­en Daten. Doch ers­te Zah­len las­sen zumin­dest eine Ten­denz ver­mu­ten. In der Ober­lau­sitz in Sach­sen etwa haben sich seit Mit­te Dezem­ber 30 Pro­zent mehr Men­schen arbeits­su­chend gemel­det als im Vor­mo­nat. Die meis­ten kämen aus Gesund­heits- und Pfle­ge­be­ru­fen und sei­en dort zur­zeit noch beschäf­tigt, teil­te die Arbeits­agen­tur Baut­zen mit. Agen­tur­che­fin Kath­rin Gro­sch­wald führt den Anstieg auf die ange­kün­dig­te Impf­pflicht in der Bran­che zurück. "

    https://​www​.mdr​.de/​n​a​c​h​r​i​c​h​t​e​n​/​d​e​u​t​s​c​h​l​a​n​d​/​c​o​r​o​n​a​-​i​m​p​f​p​f​l​i​c​h​t​-​g​e​s​u​n​d​h​e​i​t​s​b​r​a​n​c​h​e​-​1​0​0​.​h​tml

    Wenn die Dro­hung eines Betre­tungs­ver­bo­tes mit der Impf­pflicht durch­ge­setzt wür­de, fie­len allein in Sach­sen also 100.000 Arbeits­kräf­te weg. Kein Wun­der, dass den Poli­ti­kern dort der A**** auf Grund­eis rutscht. Der Vor­sit­zen­de der säch­si­schen Sti­ko hat des­halb jetzt emp­foh­len, die Impf­pflicht in den Herbst zu verschieben.

  3. Ich ver­ste­he nicht: Hat denn jemand ange­zwei­felt, dass posi­ti­ve Ergeb­nis­se von Anti­gen-Schnell­tests nicht in die Sta­tis­tik der "Infi­zier­ten" ein­flie­ßen? Selt­sa­me Dis­kus­si­on, ist das jetzt Nai­vi­tät oder wie soll ich das deuten?

  4. Es war ja vor­her­zu­se­hen, dass das Regime irgend­wann kei­ne ande­ren Pfei­le mehr im Köcher hat, um sei­ne "Inzi­den­zen" hoch zu halten
    Muss­te man im März 2020 die Labor-PCR-Test­ka­pa­zi­tät (gera­de mal 120000) mal eben so ver­zehn­fa­chen (obwohl ein Wuschel­kopf aus dem Ems­land mein­te, dass dies Jah­re dau­ern würde)
    – ein paar Mona­te spä­ter ver­dop­pel­te sich die nochmal
    – wei­te­re Mona­te dar­auf wur­den die Schnell­tests vor­ge­schal­tet, um die Höhe der "Inzi­denz" auf dem Umweg­chen über die "Posi­tiv­quo­te" hoch zu halten
    – und jetzt "regelt" man das über die "Auf­wer­tung" der Schnelltests

    Stellt sich die Fra­ge: krie­ge ich mit Posi­tiv-Schnell­test nach 2 Wochen dann auch einen "Gene­se­nen­sta­tus"??
    3 Mona­te rei­chen ja erst mal. 

    (Vor­aus­seh­ba­re Ant­wort: natür­lich nicht! – Obwohl: 4 Wochen, OK?)

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