9 Antworten auf „Schmu mit Inzidenz: Schnelltests belegen Fälle“

    1. ich den­ke, dass die Fälle dann auch mit in die Statistik ein­flie­ßen! denn in NRW steht auf der Seite des Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales Folgendes:

      Die nun ver­öf­fent­lich­ten Änderungen beinhal­ten ins­be­son­de­re fol­gen­de Regelungen:

      Wer selbst infi­ziert ist (Nachweis durch offi­zi­el­len Schnelltest oder PCR-Test), muss auto­ma­tisch und auch ohne geson­der­te behörd­li­che Anordnung für zehn vol­le Tage (ab Symptombeginn bzw. posi­ti­vem Test) in Isolierung. Eine geson­der­te behörd­li­che Anordnung ist dar­über hin­aus auch nicht für die Geltendmachung von Entschädigungen für aus­fal­len­de Löhne erfor­der­lich. Die infi­zier­te Person kann die zehn Tage aber eigen­stän­dig auf sie­ben Tage ver­kür­zen, wenn sie zuvor min­des­tens 48 Stunden sym­ptom­frei ist. Für die Verkürzung ist ein nega­ti­ver offi­zi­el­ler Schnelltest oder PCR-Test erfor­der­lich. Für die Beschäftigten in Krankenhäusern, Pflegeheimen etc. ist für eine Freitestung immer ein PCR-Test erfor­der­lich, der dem Arbeitgeber vor­ge­legt wer­den muss. Bei PCR-Tests genügt auch ein Test mit einem CT-Wert über 30 für die Beendigung der Isolierung. Der Testnachweis muss für mög­li­che Kontrollen der Behörden für min­des­tens einen Monat auf­be­wahrt wer­den. Zudem müs­sen die infi­zier­ten Personen ihre Kontaktpersonen der letz­ten zwei Tage schnellst­mög­lich eigen­stän­dig von der Infektion infor­mie­ren. Dies sind die­je­ni­gen Personen, mit denen für einen Zeitraum von mehr als zehn Minuten und mit einem Abstand von weni­ger als 1,5 Metern ein Kontakt ohne das bei­der­sei­ti­ge Tragen einer Maske bestand, oder Personen, mit denen ein schlecht oder nicht belüf­te­ter Raum über eine län­ge­re Zeit geteilt wurde.

      https://www.mags.nrw/pressemitteilung/neue-isolierungs-und-quarantaeneregelungen-bei-sars-cov-2-infektionen

  1. Man kann dar­über strei­ten, ob das nicht eh egal ist, weil die "Zahlen" sowie­so nicht sinn­voll inter­pre­tier­bar sind. Aber die Nonchalance, mit der hier mal wie­der gesagt wird, es sei alles ganz anders, ist schon sehr erstaun­lich. Bisher hieß es ja, dass der Antigen-Schnelltest zu schlecht ist, um sich drauf zu verlassen.

    Seit Lauterbach Gesundheitsminister ist, geht das extrem so, dass nicht mehr auf­rich­tig kom­mu­ni­ziert wird. Das ist wirk­lich abge­fah­ren. Und gefühlt jedes Wochenende kommt was Neues. 

    Was die Schulen angeht, ist es aber auch so, dass der ver­brei­te­te Lollitest ein PCR-Test ist. Ich bin dann mal gespannt, wenn es jetzt heißt, die PCR-Kapazitäten wer­den ratio­niert, ob dann noch flä­chen­de­ckend in den Grundschulen Lollitests gemacht werden.

  2. Hier gibt es mal Zahlen zur Impfquote im Gesundheitswesen in Ostdeutschland:

    "Silke Fließ, Sprecherin beim Thüringer Arbeitsministerium, geht in den Pflegeeinrichtungen "von einer Impfquote bei den Beschäftigten zwi­schen 60 und 70 Prozent" aus. "Mit den Kliniken ver­hält es sich ähn­lich", wobei hier die Impfquote wahr­schein­lich höher lie­ge. In Sachsen lie­ge die Impfquote bei den rund 300.000 Beschäftigten in die­sem Bereich bei etwa 65 Prozent, so eine Sprecherin des säch­si­schen Sozialministeriums. "
    "Wie vie­le Menschen kün­di­gen könn­ten, dar­über gibt es bei den Arbeitsagenturen noch kei­ne genau­en Daten. Doch ers­te Zahlen las­sen zumin­dest eine Tendenz ver­mu­ten. In der Oberlausitz in Sachsen etwa haben sich seit Mitte Dezember 30 Prozent mehr Menschen arbeits­su­chend gemel­det als im Vormonat. Die meis­ten kämen aus Gesundheits- und Pflegeberufen und sei­en dort zur­zeit noch beschäf­tigt, teil­te die Arbeitsagentur Bautzen mit. Agenturchefin Kathrin Groschwald führt den Anstieg auf die ange­kün­dig­te Impfpflicht in der Branche zurück. "

    https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/corona-impfpflicht-gesundheitsbranche-100.html

    Wenn die Drohung eines Betretungsverbotes mit der Impfpflicht durch­ge­setzt wür­de, fie­len allein in Sachsen also 100.000 Arbeitskräfte weg. Kein Wunder, dass den Politikern dort der A**** auf Grundeis rutscht. Der Vorsitzende der säch­si­schen Stiko hat des­halb jetzt emp­foh­len, die Impfpflicht in den Herbst zu verschieben.

  3. Ich ver­ste­he nicht: Hat denn jemand ange­zwei­felt, dass posi­ti­ve Ergebnisse von Antigen-Schnelltests nicht in die Statistik der "Infizierten" ein­flie­ßen? Seltsame Diskussion, ist das jetzt Naivität oder wie soll ich das deuten?

  4. Muss es nicht "Inzidenz" heißen? 🙂

    Übrigens kann bei der hier vom PEI ermit­tel­ten Zuverlässigkeit der Antigenschnelltests nichts mehr passieren.

    https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/dossiers/evaluierung-sensitivitaet-sars-cov-2-antigentests.pdf?__blob=publicationFile&v=71

    Man ver­glei­che die Liste mit der vom BfArM ver­öf­fent­lich­ten Liste der zuge­las­se­nen Tests.

    https://antigentest.bfarm.de/ords/f?p=110:100:6047115465097:::::&tz=1:00

  5. Es war ja vor­her­zu­se­hen, dass das Regime irgend­wann kei­ne ande­ren Pfeile mehr im Köcher hat, um sei­ne "Inzidenzen" hoch zu halten
    Musste man im März 2020 die Labor-PCR-Testkapazität (gera­de mal 120000) mal eben so ver­zehn­fa­chen (obwohl ein Wuschelkopf aus dem Emsland mein­te, dass dies Jahre dau­ern würde)
    – ein paar Monate spä­ter ver­dop­pel­te sich die nochmal
    – wei­te­re Monate dar­auf wur­den die Schnelltests vor­ge­schal­tet, um die Höhe der "Inzidenz" auf dem Umwegchen über die "Positivquote" hoch zu halten
    – und jetzt "regelt" man das über die "Aufwertung" der Schnelltests

    Stellt sich die Frage: krie­ge ich mit Positiv-Schnelltest nach 2 Wochen dann auch einen "Genesenenstatus"??
    3 Monate rei­chen ja erst mal. 

    (Voraussehbare Antwort: natür­lich nicht! – Obwohl: 4 Wochen, OK?)

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