Schnelltests in Berlin
"Oh, das kostet jetzt Geld? Nee, dann lieber nicht"

Der Artikel auf t‑online.de vom 12.10 unter die­sem Titel liest sich, als ob da ein Schuß gewal­tig in den Ofen gefeu­ert wurde:

»"Ich fin­de es ein­fach blöd." Kerem Yasen ist 23 und arbei­tet in einem Corona-Testzentrum an der Samariterstraße. "Es ergibt für mich ein­fach kei­nen Sinn. Wir reden hier ja nicht von 50 Cent – son­dern von bis zu 20 Euro. Und das nur, weil man sich noch nicht imp­fen las­sen konn­te oder wollte."

Viele der Menschen, die am Montag zu Yasen kamen, waren genervt. "Ich ver­ste­he die Leute. Ein Restaurantbesuch kos­tet ja schnell mal 30 Euro. Und dann noch mal 20 für den Test? Das geht doch nicht. Das wird nicht lan­ge gut gehen", so der 23-Jährige. Er befürch­tet, dass sich viel weni­ger Bürger tes­ten las­sen wer­den. "Die wis­sen dann nicht, wenn sie posi­tiv sind. Und schon geht das mit den Lockdowns wie­der von vor­ne los."

Auch um sei­nen Job macht er sich Sorgen: "Wir wer­den hier sehr gro­ße Verluste machen. Sonst kamen viel mehr Menschen zum Testen. Heute waren es gera­de ein mal 30. Da könn­te echt mei­ne Arbeit dran hän­gen." Die Preise für die Tests kön­nen die Betreiber selbst wäh­len. Vor der Maßnahme beka­men sie acht Euro pro kos­ten­lo­sem Bürgertest. Die Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci emp­fiehlt in einer Mitteilung an die Testcenter aller­dings einen Preis von 11,50 Euro als Richtwert für eine fai­re Preisfindung. Stark abwei­chen­de Preise könn­ten, so die Mitteilung, als nich­tig erklärt wer­den. Weiterhin kos­ten­los sol­len die Tests für alle sein, die jün­ger als 12 sind oder sich nicht imp­fen las­sen kön­nen, wie etwa Kranke mit Attest oder Schwangere. Unter-18-Jährige kön­nen ein­mal pro Woche einen kos­ten­lo­sen Test machen.

"Das kann ich einfach nicht zahlen gerade"

Einer, der sich ger­ne tes­ten las­sen wür­de, ist Martin. Der Berliner ist 32 und bezüg­lich der neu­en Regelung geteil­ter Meinung, wie er sagt. "Ich kann die Maßnahme nach­voll­zie­hen, irgend­wie. Aber für Leute mit wenig Geld ist es schei­ße. Das geht in Richtung Zweiklassengerechtigkeit." Außerdem wür­den Menschen zum Impfen genö­tigt. "Obwohl das ja eigent­lich eine gute Sache ist. Ich bin defi­ni­tiv pro Impfen. Aber die Motivation ist dann die fal­sche. Viele machen es dann nur wider­wil­lig – das schürt Unzufriedenheit", so der 32-Jährige. "Und der Schuss kann nach hin­ten los­ge­hen.“ Manche an Corona Erkrankte wür­den sich jetzt nicht mehr tes­ten las­sen. "Und zack, haben wir den vier­ten Lockdown."

Er selbst woll­te sich heu­te tes­ten las­sen, weil er sich trotz Impfung krank fühlt. "Ich will ein­fach auf Nummer sicher gehen." Die Preise schre­cken ihn dann aber doch ab. "Wirklich krass. Ich muss jetzt wirk­lich 20 Euro bezah­len hier. Das kann ich ein­fach nicht zah­len gera­de." Dann geht er zur nächs­ten Apotheke. Wenigstens einen Selbsttest möch­te er noch machen, bevor er zur Arbeit geht.

"Tote Hose hier"

Fathi arbei­tet im Testzentrum am Alexanderplatz als Organisator. An einem Wochentag lie­ßen sich hier nor­ma­ler­wei­se etwa 200 Personen tes­ten. "Aber bis heu­te Mittag waren es nur vier. Tote Hose hier. Und von denen muss­ten drei nichts zah­len, weil sie unter 18 sind." Mindestens genau so vie­le Kunden ver­lie­ßen das Testzelt wie­der, nach­dem sie erfuh­ren, dass sie für den Test bezah­len müs­sen. "Die Kunden sagen dann: 'Oh, das kos­tet jetzt Geld? Nee, dann lie­ber nicht.'" Während er spricht, kommt eine Kundin mit Kopftuch in das Testzelt. Sie fragt, ob sie jetzt etwas bezah­len müs­se. Als Fathi bejaht, dreht sie auf dem Absatz um. "Geld für Tests? Ohne mich", ruft sie noch beim Rausgehen…

"Die Maßnahme hat gefruchtet, aber dieser Zwang…"

Auch vie­le sei­ner Stammkunden hät­ten sich jetzt kurz­fris­tig imp­fen las­sen. "Die Maßnahme hat defi­ni­tiv gefruch­tet", so der Testcenter-Mitarbeiter. So rich­tig über­zeugt davon ist er aller­dings immer noch nicht. "Geimpfte kön­nen das Virus ja auch über­tra­gen. Bei uns war heu­te mor­gen eine alte Frau, die ins Krankenhaus muss­te und einen Test vor­wei­sen muss­te – obwohl sie durch­ge­impft war. Das hat sie sel­ber zah­len müs­sen."…

"Der Testanreiz ist extrem gesunken"

"Happig ist defi­ni­tiv das Wort der Woche", sagt Otis Brenstedt, 26. Er arbei­tet für ein Corona-Testzentrum in Prenzlauer Berg. "Wir haben die Maßnahme letz­te Woche schon ange­kün­digt", sagt er. "Viele Leute sind trotz­dem über­rascht. Hier kos­tet ein Test 15 Euro. Das ist schon ein Brett. Da kanns­te auch von Essen gehen."…«

(Hervorhebungen nicht im Original.)

62 Antworten auf „Schnelltests in Berlin
"Oh, das kostet jetzt Geld? Nee, dann lieber nicht"“

  1. Entweder man hat ab Frühjahr 2020 das letz­te biß­chen gesun­den Menschenverstand aus den Menschen abge­saugt oder wir haben es nie gemerkt, wie dege­ne­ra­tiv die Gesellschaft und Mitmenschen wurden …

    es tut weh, sol­che Worte und Aussagen von eigent­lich "gesun­den" Menschen lesen zu müssen …

    - Menschen las­sen sich tes­ten, wis­sent­lich das der Test über­haupt nichts aussagt.
    – Mensch las­sen sich tes­ten, ohne auf die eige­nen Symptome zu achten
    – Menschen las­sen sich tes­ten, weil man es ihnen befiehlt.
    – Menschen las­sen sich tes­ten, obwohl zwei­fach mRNA-injiziert
    – Menschen sind immer noch unin­for­miert über die Fakten, obwohl man es über­all lesen, hören und erfah­ren kann
    – Menschen haben jeg­li­ches Gefühl und Kontakt zu ihrem Körper und Verstand verloren

    wie krie­gen wir das nur wie­der gera­de gebogen?

    1. @danny
      Sie fas­sen die letz­ten 1,5 Jahre kurz und knapp zusammen.
      Bezüglich des ers­ten Absatzes : die zuneh­men­de Entfremdung der
      Menschen (von sich selbst, ihren Mitmenschen und ihrer Umwelt)
      lässt sich aus mei­ner Sicht schon seit min­des­tens 20 Jahren
      beobachten.
      Und auf die letz­te Frage : ich habe nicht die gerings­te Ahnung…

  2. Für das Alles gibt es sicher­lich eine völ­lig ratio­na­le Erklärung.

    "Over thir­te­en days, Smith faith­ful­ly got the Ivermectin, and began to impro­ve, said Dr. Wagshul. It loo­ked like Ralph Lorigo had worked ano­t­her miracle.

    And then the unt­hin­ka­ble occur­red. A new judge orde­red the Ivermectin stop­ped against the wis­hes of his wife, his fami­ly, and Dr. Wagshul.

    And soon after that, 51-year-old Jeffrey Smith's life ended.

    Judge Michael Oster rever­sed the ruling befo­re Smith could recei­ve the ent­i­re three weeks of court-orde­red Ivermectin. As a result, he only recei­ved 13 doses out of the 21 man­da­ted by the pre­vious order. According to Ralph Lorigo, lead attor­ney, "they were plan­ning to begin wea­ning off the ventilator.""

    https://www.thedesertreview.com/opinion/columnists/for-the-right-to-try/article_ea321d9a-2ae0-11ec-90b8-fb216c598d03.html

  3. Da wur­de so Einiges nicht mitbedacht.
    Für unge­impf­te Menschen, die vom Jobcenter ver­wal­tet wer­den geht es näm­lich längst nicht mehr 'nur' um Ausschuss vom öffent­li­chen Leben, was schon schlimm genug ist. Vielmehr ent­steht hier ein indi­rek­ter Impfzwang, sofern man als Arbeitssuchender beim Jobcenter gemel­det ist.

    Zur Zeit gilt für alle Massnahmen, die über das Jobcenter lau­fen die G3 Regel und dar­un­ter fal­len eben­so Massnahmen, die mit Berufs- und Arbeitsorientierung zu tun haben und wo eine Abwesenheit durch das Jobcenter durch­aus sank­tio­niert wer­den kann. Dadurch, dass die geimpf­ten Teilnehmer sich schon seit Wochen gar nicht mehr tes­ten las­sen und die Ungeimpften immer wie­der ihren aktu­el­len Test vor­zei­gen muss­ten, ent­stand hier schon im Vorfeld ein gewis­ser Druck auf die unge­impf­ten Teilnehmer, die fort­an gefragt wur­den war­um sie nicht mit­ma­chen. Schliesslich wür­de ja dadurch die Testpflicht ent­fal­len und das wäre ja für alle viel ein­fa­cher und siche­rer – so der Tenor.

    Die Kosten fürs Testen wer­den also für vie­le Teilnehmer zu einer bösen Falle, denn es gibt zu den all­ge­mei­nen kos­ten­pflich­ti­gen Tests kei­ner­lei Alternative. Die haben so also nur die Möglichkeit dem Druck nach­zu­ge­ben, sich mit dem Jobcenter um die Kosten zu strei­ten oder es auch las­sen, die Massnahme abbre­chen und sich anschlie­ßend trotz­dem mit dem Jobcenter wegen mög­li­cher Sanktionen streiten.

    Besonders pikant ist an der Situation ist, dass es sehr wohl zu Ansteckungen kommt, die aber nicht gross­ar­tig nach­ver­folgt wer­den. Es gibt wohl ein­fach Bereiche, wo man nicht so genau hin­schau­en will, solan­ge die Impfquote stimmt, ganz gleich wie sie zustan­de kommt.

    1. @bananita
      Das erin­nert ans Mittelalter, als es noch soooo viieee­le Hexen gab:
      man warf sie ins Wasser. Wenn sie schwim­men konn­ten, waren sie Hexen und es wur­de auf sie mit Stöcken nie­der­ge­drückt und geschla­gen. Konnten sie nicht schwim­men, waren sie auch tot.
      ‑o-o‑o
      Dass alle ver­brannt wor­den sei­en, ist ein Ammenmärchen.
      Viele wur­den außer­dem erhängt.

  4. "… Auch um sei­nen Job macht er sich Sorgen: "Wir wer­den hier sehr gro­ße Verluste machen. Sonst kamen viel mehr Menschen zum Testen. Heute waren es gera­de ein mal 30. Da könn­te echt mei­ne Arbeit dran hängen." …"
    So so, der "Gesundheits"-Neo-Stasiist macht sich Sorgen um sei­nen "Arbeitsplatz". Und "beruf­lich" sei­nes­glei­chen eben­so. Das fin­de ich prima!
    Ich las­se mich nicht ver­let­zen und des­halb unter­bleibt das Aufsuchen von mir sol­chen Gesundheitsverletzungszentren (aka "Testzentren"), die sich die Nazizeit und die Stasi zum Vorbild genom­men haben.

    Selbstverständlich mache ich in der cdu-Tanta Monika Grütters Heimat kei­nen Urlaub. Boykott der Stadt Münster!

    1. Hab ich mir auch gedacht mit dem Jobverlust.

      Ist so, als wür­de ein Gefängniswärter sagen: "Wenn raus­kommt, dass fast alle Inhaftierten unschul­dig sind, dann ver­lie­re ich mei­nen Job"

  5. Es bleibt die Erkenntnis, Martin hat ein sozia­les Gewissen, rafft aber immer noch nichts. Er fühlt sich krank, will aber, statt zu Hause zu blei­ben, lie­ber arbei­ten gehen. Arbeiten will er aber nur mit nega­ti­vem Test, obwohl Viehler gera­de ver­kün­det hat, dass Corona wie Grippe sei. Testen lässt er sich auch nur auf Corona (mut­maß­lich), die ande­ren Grippeviren, inklu­si­ve Influenza, blei­ben außer Betracht, obwohl sie – laut RKI – genau­so schlimm oder harm­los sind. Naja, das kennt man ja aus dem KH.

    Der "Einschluss" hat auch nichts mit einer Erkrankung, son­dern mit einer will­kür­lich gene­rier­ten "Inzidenz" zu tun, die auf fri­sier­ten Tests beruht. Wenn sich kei­ner mehr tes­tet, bleibt die "Inzidenz" zwangs­läu­fig auf der Strecke, wobei die Merkel-Junta das natür­lich ein­kal­ku­liert hat und des­halb die Angestellten, noch nur die mit engem Kundenkontakt, im Zweifel ver­mehrt tes­ten las­sen will. Deshalb wer­den natür­lich auch die Schüler nicht vom Haken gelas­sen und wei­ter gefoltert.

    Da es sich jedoch stets um eine poli­ti­sche Entscheidung han­del­te, kön­nen die Parameter, nach denen die Entscheidung vor­geb­lich gefällt wird, nach Bedarf wech­seln. Will sagen: Ob es den nächs­ten "Einschluss" gibt, hat nichts mit Virus, "Inzidenz" oder ande­ren zufäl­lig gene­rier­ten Narrativen und Werten zu tun, son­dern hängt von den Entscheidungen einer gewis­sen­lo­sen Politkaste und dem Widerstandswillen der sedier­ten Bevölkerung ab. Und in bei­den Fällen sehe ich schwarz.

  6. Hier kos­tet ein Test 15 Euro. Das ist schon ein Brett. Da kanns­te auch von Essen gehen."…«

    Gut erkannt, mein Lieber. Und bei den galop­pie­ren­den Preisen für Lebensmittel, Strom, Gas und Kraftstoff wer­den sich die Prioritäten sowie­so ver­schie­ben. Dann ist dem Durchschnittsbürger das Hemd sicher näher als die Hose.
    Das sind alles Probleme, die durch poli­ti­sche Entscheidungen in einer immer stär­ker ver­netz­ten und damit immer stär­ker von­ein­an­der abhän­gi­gen Welt geschaf­fen wurden.
    Ich bin gespannt, wie die Lösungsvorschläge dazu aus­se­hen werden.

    1. Ich habe maxi­mal das Geld, um ein­mal im Monat Essen zu gehen und da gucke ich, dass ich zum Mittagsmenü gehe, weil es da unter 10 Euro kostet.
      Einen Test bezah­len? Ich wür­de kei­nen Cent für die­sen über­flüs­si­gen Dreck bezah­len. Tests kön­nen kei­ne Infektionen nach­wei­sen. Sind nicht zur Diagnostik geeig­net. Und für die­sen Schmarrn noch Geld zah­len? Nein danke.

      Darüber hin­aus leh­ne ich die Testerei aus ethi­schen Gründen ab. Der Mensch darf sei­ne Menschenrechte nicht erst durch die Testerei zurückbekommen.

  7. "Da könn­te echt mei­ne Arbeit dran hängen."
    Einen Arbeitsplatz, der nur auf Lügen auf­ge­baut ist?!
    Was geht in den Leuten vor?
    Denken die, dass es ewig so wei­ter geht? Das muss doch auch ihm klar sein, dass dies end­lich ist.

  8. Das passt zur deut­schen Vollkasko-Mentalität. In Bayern auch „Freibierlätschn“ genannt. Das Ergebnis aller­dings sehe ich posi­tiv. Andererseits wer­den die pas­sen­den Zahlen und Märchen schon irgend­wie model­liert werden.
    Stell dir vor es ist Test, und kei­ner geht hin.

  9. WAS²OL² DIESES UNABLÄSSIGE UND OFFENBAR NIEMALS ENDEN WOLLENDE ODER ENDEN DÜRFENDE ABSCHREIBEN UND HERREINKOPIEREN VON DÜMMLICH-PRIMITIVEN T‑ONLINE ARTIKELN HIER ? WAS WIRdAMIT BEZWECKEN ?
    SOLL DABEI ETWAS HERAUSKOMMEN ? WENN JA, WAS ?
    DIENT ES ETWAS ANDERE ALS DEM ZWECK, DAS EGO DES KOPIERERS ASCHE ZU BOOSTERN, INDEM DANN IRGENDWELCHE ANDEREN GELANGWEILTEN FRITZCHEN HIER IM KOMMENTAR DEM ASCHE AUF DIE SCHULTER KLOPFEN UND IHM ZUM DREIHUNDATACHZIXMILLIARZTE MAL BESTÄTIGEN, WIE TOLL ER UNzEINE KOPIEREREI SIND UND WIE BESCHEUERT T‑ONLINE IST UND WIE EINFÄLTIG DIE DORTIGE AUTORN UND WIE BESCHOIAdE CORONA-HYSTERIE ??????
    ASCHE, SUCHEN SIE SICH ENDLICH effek­ti­ve WIDERSTANZWEGE- UND MITTEL, DIE WIRKLICH DIE SOG. "PANDEMIE" BEKÄMPFEN UND BEENDEN, ASCHE !!!!!!!!! SONZ RASTE ICH EINES TAGES BEIM LESEN DER NÄCHXE T‑ONLINE- ODER LAUTEMBAK-KOPIE HIER HER²IN NOCH AUS UND WERFE AUS VERSEHEN MEINEN PC DURCH DIE GESCHLOSSTE FENZTASCHEIBEnACH UNTEN AUF DEN WÜRGESTEIG WÄHRENzIE ZUFÄLIX NICHZAHNENdALANGLAUFEN UND EIN KOPFNUSS ERHALTEN, ASCHE ?!?!!?!!?!? ok danke

  10. Um die, die sich als links definieren, mal zu einer echten Diskussion anzuregen:

    Schreyer hat hier den Entwicklungsweg von Kanzler Scholz nachgezeichnet, den Anfang, den Bruch:

    https://multipolar-magazin.de/artikel/der-diskrete-charme-des-kapitals

    Mich erinnert dieser "Bruch" an viele Vorgänger im Geiste:

    James Burnham, den einstigen Trotzkisten, der das Konzept der Managerial Revolution entwickelte und als NeoCon gilt,

    die gesamte Fabian Society, die aus der linken Fellowship of New Life hervorgingen. die Mitglieder waren sog. emanzipatorische Kräfte - Mitglieder waren Dichter wie der Aktivist der homosexuellen Bewegung Edward Carpenter und John Davidson, der Tierschutzaktivist Henry Stephens Salt, der Sexualforscher Havelock Ellis, die Feministin und lesbische Aktivistin Edith Lees, die südafrikanische Romanautorin Olive Schreiner und der künftige Fabian-Sekretär Edward R. Pease, heißt es auf Wiki. Mitglied war auch JB. Shaw, der sich dort jedoch schnell zu Tode langweilte, wie er spöttisch kundtat, und zur Society wechselte.

    Manuel Barroso, der als Trotzkist begann und heute von GAVI bis IFF und EU in so ziemlich allen strategisch wichtigen Ecken zu finden ist.
    .

    Nun ist es natürlich einfach, die alle als "Verräter" und bestochen/bestechlich zu brandmarken, UM sich nicht weiter damit beschäftigen zu müssen.

    Klüger aber wäre es, zu überlegen, wann und warum diese Leute - sicher auch gelockt durch Ansehen und Geld, aber eben nicht NUR - sich entschlossen haben, in und mit dem Kapital, das sie einst so innig ablehnten, zusammenzuarbeiten.

    Es wäre auch mal eine gute Übung darin, die Argumente eines politischen Gegners gerade deshalb begreifen zu wollen, um ihn besser "bekämpfen" zu können.
    .

    Bei Scholz und Burnham weiß ich es nicht genau, aber das Kippen der Fabianer hing - soweit ich das sehe - damit zusammen, dass ihnen ein vorbildliches Leben zu langweilig schien und sie schneller wirksam werden wollten. Wirksam in Bezug auf eine "bessere Welt", die sie schaffen wollten.

    Ja, wirklich, das wollten sie. So wie Klaus Schwab auch. Das Problem ist nur immer, dass SIE es sind, die die bessere Welt FÜR andere schaffen wollen - mit dem Argument der besseren Übersicht, der Menschenrechte gar, die doch so heißen, weil alle sie anerkennen MÜSSEN, oder weltweit??

    Das ist auch der Grund, weshalb sie sie "mit den besten Absichten" immer mehr verwüsten und Menschen und Tiere quälen - sie "meinen es immer gut", ohne, dass ihnen irgendwer das Recht dazu gegeben hätte!!

    Ich fände gut, wenn die Linke mal über die Selbstvergewisserung der Anhänger hinaus eine ernsthafte und tiefer gehende Prüfung der eigenen Prämissen vornehmen würden.

    Zur Nahtstelle Kommunismus - Kapitalismus noch ein paar Schaglichter:

    2001 wurde das Boao-Forum for Asia gegründet. Es wurde ausdrücklich nach dem Vorbild des WEF gestaltet und findet ebenfalls jährlich statt.

    Seit 2003 gibt es das International Finance Forum in Bejing, gegründet von Schwergewichten aus der chinesischen und europäischen Finanzpolitik und einer der Zentralen für die Planung kompatibler weltweiter digitaler staatlicher Währungen. Die Chinesen scheinen schon etwas weiter damit - am Rande: die britische ULC durfte ein Gutachten auch zum Datenschutz erstellen, heraus kam die sog. "managed anonymity", in der man sich für Kleinbeträge zur Anonymität verpflichtet - alles andere aber überwacht wird. Vorbildlich.

    Seit 2007 gibt es das : Annual Meeting of the New Champions, auch “Summer-Davos” genannt, das abwechselnd in Dalian und Tianjin stattfindet.

    2018 wurde Klaus Schwab mit der China Reform Friendship Medal ausgezeichnet für seinen Verdienst, seit 1979 China in den WEF eingebunden zu haben.

    China gilt als kommunistisch. Ich lasse mich gerne belehren, warum es das "nicht" oder "nicht richtig" sein soll.

    Eine Anekdote am Rande ist Chinas Oligarch Jack Ma, der so plötzlich verschwand. Ob kaltgestellt oder in höherer Mission ...? Für letzteres spricht, dass er zusammen mit Melinda Gates und der UN im Jahr 2018 an einer "Roadmap for Digital Cooperation" mitwirken sollte und wollte.

    All das, liebe Linke, lässt es für einen Außenstehenden schwer werden, einen Unterschied zu erkennen: das Gerangel Oligarchie - Werktätige lösen reale kommunistische Regime auch nicht wirklich auf, sondern nehmen dran teil, wobei mal der eine, mal der andere "oben" ist, aber aufzulösen hat es noch keine geschafft.

    Aber ihr?

    Wirklich???

    Und wie????

    1. @ some1

      Ich ver­mag hier kei­nen Widerspruch zu erken­nen. Für die Vertreter des Leninismus und ande­rer staats­so­zia­lis­ti­scher Varianten ist es doch gera­de­zu kon­sti­tu­tiv, sich selbst als Avantgarde, als "Vorhut der Arbeiterklasse" zu defi­nie­ren, die kraft über­le­ge­ner Einsicht über das Schicksal der arbei­ten­den Massen zu ent­schei­den habe, zu deren Bestem natür­lich – anders wur­de es noch nie kommuniziert.

      Bakunin hat früh erkannt, dass sich die auto­ri­tä­ren Sozialisten in die­ser Hinsicht in kei­ner Weise von den bür­ger­li­chen Republikanern unter­schie­den, die „stets ein mehr oder weni­ger unwis­sen­des, unmün­di­ges, unfä­hi­ges oder, um die Dinge beim rech­ten Namen zu nen­nen, ein mehr oder weni­ger pöbel­haf­tes Volk [brau­chen], um zu regie­ren. Damit […] sie schließ­lich, kraft ihrer selbst­lo­sen Hingabe und ihrer unver­gleich­li­chen Intelligenz zu Hirten der Menschenherde aus­er­wählt, die­se zu ihrem eige­nen Besten vor­wärts­trei­ben, dem Heil zufüh­ren – und sie neben­bei auch ein wenig schröp­fen kön­nen.“ (Bakunin, Die revo­lu­tio­nä­re Frage) Da sich jede Herrschaft selbst­re­dend des Vorwands bedien­te, im Dienst und zum Nutzen des Volkes aus­ge­übt zu wer­den, war „[d]ie sakra­men­ta­le Phrase für die Beherrschung der Volksmassen […] in den theo­kra­ti­schen und aris­to­kra­ti­schen Staaten […] und in den dok­tri­nä­ren, libe­ra­len, ja sogar repu­bli­ka­ni­schen und auf das all­ge­mei­ne Stimmrecht gegrün­de­ten […] die­sel­be: ‚Alles für das Volk, nichts durch das Volk’.“ (Bakunin, Gott und der Staat)

      Deshalb konn­te die­se Klientel fast immer voll­kom­men pro­blem­los in bestehen­de staat­li­che Strukturen, auch die kapi­ta­lis­ti­scher Prägung, hineinwachsen.

      Und gut gemeint ist das Gegenteil von gut gemacht, wie der Volksmund weiß. Oder, wie es Max Weber aus­ge­drückt hat: Der Weg in den Abgrund ist stets mit den bes­ten Absichten gepflastert.

    2. @Some1, "China gilt als kom­mu­nis­tisch. Ich las­se mich ger­ne beleh­ren, war­um es das "nicht" oder "nicht rich­tig" sein soll. "

      .…."gilt" als kom­mu­nis­tisch. Das ist also eine annah­me von dir, oder irgend­je­mand erzählt das dau­ern, sodaß du es glaubst.
      China ist nicht kom­mu­nis­tisch, son­dern dann eher sozia­lis­tisch, oder eher schlecht­ge­mach­ter auto­ri­tä­rer Sozialismus.

      Natürlich müss­te man erst bei­de Begriffe rich­tig ver­ste­hen, oder in der Schule auf­ge­passt haben (gilt für älte­re Ossis).

      Es gibt nir­gends auf der Welt Kommunismus, denn das setzt zuerst einen Sozialismus verraus.
      Kommunismus hat kei­ne Anführer mehr, weil kei­ne mehr benö­tigt werden.
      Selbst Kommunisten wären kei­ne Anführer (wie im Sozialismus) mehr.
      Kommunisten kön­nen auch kei­nen Kommunismus errichten.
      Selbst kön­nen Kommunisten auch kei­nen Sozialismus errich­ten, sie kön­nen die Menschen höchs­tens über Besitzverhältnisse und zusam­men­hän­ge auf­klä­ren (was sie heut­zu­ta­ge kaum noch machen und eher sek­ten­ar­tig unter sich sind) das müs­sen die Menschen schon sel­ber machen. Wenn die Menschen das mehr­heit­lich nicht wol­len, bleibt es eben beim Kapitalismus, so wie er gera­de extrem in Erscheinung tritt.

    3. Nur als Anmerkung: Jack Ma wur­de ver­mut­lich dis­zi­pli­niert. Die Hintergründe fin­det man u.a. hier: https://norberthaering.de/gastbeitrag/doctorow-ant-ipo/

      Einige ande­re kürz­li­che Aktionen gehen in ähn­li­che Richtung. China agiert wesent­lich prag­ma­ti­scher als ideo­lo­gisch (die Ideologie gibt es, und es wird mehr), wenn es um Aneignung oder Ablehnung aus­län­di­scher Techniken (vor allem auch im sozia­len Sinne) geht. (中体西用 https://en.wikipedia.org/wiki/Chinese_Learning_as_Substance,_Western_Learning_for_Application – ein etwas älte­res, aber noch immer im Denken prä­sen­tes Konzept.)

      Die Kooperation mit der west­li­chen Wirtschafts- und Finanzeliten (auch Ma ist WEF-Zögling) war essen­zi­ell für den chi­ne­si­schen Aufschwung; sie führt aber nicht dazu, dass die­se nach west­li­chem Vorbild die Macht in China an sich rei­ßen können.

      Ob China mehr kapi­ta­lis­tisch als kom­mu­nis­tisch ist, kann ich viel­leicht sagen, wenn ich da Konzept ganz ver­stan­den habe.

  11. Die "Corona"-Tester und die Merkel samt der Senat von Berlin kön­nen sich die "Corona"-"Tests" in ihren Allerunwertesten oder sonst­wo­hin schie­ben! In-sich-hinein!

  12. "Er selbst woll­te sich heu­te tes­ten las­sen, weil er sich trotz Impfung krank fühlt.“

    Trotz „Impfung“ oder wegen der „Impfung“, das ist hier die Frage.
    Wenn er sich krank fühlt soll­te er zum Arzt gehen, Test hin, Corona her. 

    Und was die Politik angeht, kann es sein, dass genau das beab­sich­tigt ist?
    „Testen, tes­ten, tes­ten“ hieß es, bis vor eini­gen Monaten – ich glau­be es war im August – beschlos­sen wur­de die „Bürgertests“ für die meis­ten Bürger nicht mehr kos­ten­los anzu­bie­ten, eine Kehrtwende um fast 180 Grad. Bis dahin hat­ten doch alle däm­li­chen Verordnungen das Ziel mög­lichst vie­le Menschen einem PCR-Test zuzu­füh­ren und damit die Fallzahl / Inzidenz in die Höhe zu trei­ben. Positive Schnelltests müs­sen durch einen PCR-Test bestä­tigt werden.

    Lang, lang ist´s her, und schein­bar fast schon in Vergessenheit gera­ten, dass bei einem Berliner Gericht durch Dr. Füllmich eine Zivilklage gegen Dr.Osten ein­ge­reicht wur­de, die Dr.Osten zwingt die Eignung sei­nes PCR-Tests zum Nachweis einer Infektion zu bewei­sen, was ihm kaum gelin­gen wird. Die Beweise, dass dies nicht mög­lich ist, lie­gen längst vor und sind sach­lich auch noch nie ange­zwei­felt worden.
    Wenn mich mei­ne Erinnerung nicht trügt, soll die­ser Prozess irgend­wann im November begin­nen. Dabei ist es fast schon egal wie das Urteil lau­tet. Alleine das Aufsehen das der Prozess ver­ur­sa­chen wird und die Tatsache, dass Dr.Osten in aller Öffentlichkeit mit sei­nen Kritikern, denen er bis­her aus dem Weg gehen konn­te, kon­fron­tiert wird dürf­ten bei eini­gen Leuten für erheb­li­che Unruhe sorgen.
    Nun müs­sen die Tests drin­gend zurück gefah­ren und auf ihren medi­zi­nisch sinn­vol­len Einsatz, also bei Patienten mit Symptomen, redu­ziert werden.

    1. zitaDes Kwärulant:
      ""Wenn er sich krank fühlt soll­te er zum Arzt gehen, Test hin, Corona her. ""
      DIES IST FALSHE FEHLER !
      Wer krank ist, darf NICHT MEHR ZUM ARZT sonZdegZich de arme Arzt ja noch an !!!
      DAHER KAMMERN SICH JA NOIEDINX PER TELEMFON KRANKSCHREIBEN : idea­le Sache, ich rufe am Arzt an und bin folg­lich 2 Wochen ruhe­ge­paust- gel­ber AU- Zettel schigDe arzt per Post zu mich und ich per Post an ArbeiZtelle

    2. Soweit ich weiß, ist ein ähn­li­cher Fall am Heidelberger Amtsgericht anhän­gig und wird durch Beate Bahner ver­tre­ten, die ein lan­ge Liste von Fragen an Osten gestellt hat.

  13. Wenn es vor­her für 8€ wirt­schaft­lich (was schon üppig war) war, wie­so glau­ben die Betreiber, dass sie bei sin­ken­der Nachfrage die Preise ver­dop­peln und ver­drei­fa­chen können?

    15–20€ zahlt doch wirk­lich kei­ner, selbst die 8€ wären vie­len zu teu­er, um ne Cola für 3,50€ trin­ken zu gehen oder im loka­len Handel zu shoppen.

    1. Ich habe ges­tern zum ers­ten Mal über­haupt so einen Test gemacht, da für eine betrieb­li­che Fortbildungsmassnahme angeb­lich(!) erfor­der­lich. Die Kosten für den Test (15€) wer­den von der Firma erstat­tet, die auf­ge­wen­de­te Zeit als Arbeitszeit angrechnet.
      Und dann? Niemand hat die Testbescheinigung sehen wollen.
      Und das bes­te: wärend der gan­zen Veranstaltung kei­ne Masken kein Abstand.

    2. Ja, das fragt man sich. Die Antwortet lautet
      – weil sie geld­gie­rig sind
      – weil die Regierung es so ange­ord­net hat (??) Vielleicht sol­len die Tests laut staat­li­cher Verordnung nicht zu bil­lig wer­den, denn wenn ein Test nur noch 50 Cent kos­ten wür­de, wür­den das mehr Leute machen und sich weni­ger zur Impfung damit erpres­sen las­sen. Das wird schon so von oben kommen.

  14. "Ich ver­ste­he die Leute. Ein Restaurantbesuch kos­tet ja schnell mal 30 Euro. Und dann noch mal 20 für den Test? Das geht doch nicht."
    …ist doch klar, einen extra / zusätz­li­chen Eintrittspreis von 20 oder mehr Euro bezah­len um irgend­wo rein­zu­kom­men? Das machen doch wenige.
    Kino braucht man nicht unbe­dingt. Schwimmhalle braucht man nicht unbe­dingt, Restaurant braucht man nicht unbe­dingt. Konzerte braucht man nicht unbedingt.
    Man kann sich auch so und sogar kos­ten­los in Parks, in der Natur, bei Freunden in der Familie usw tref­fen. Konzerte kann man auch "ille­gal" wie zu DDR Zeiten durch­füh­ren (sind wir wie­der an der sel­ben Stelle ange­kom­men, sogar mit dem­sel­ben Polizeiterror wie in DDR Zeiten, haha, hätt ich ja nie gedacht).

    Klar für Kino und Restaurantbesitzer wirds dann ganz schön eng, das Geld wird weni­ger, Personal muss ent­las­sen wer­den, aber es fin­den sich sicher Gen-gespritz­te die um Einlass bitten.
    Warum machen die Restaurant usw Besitzer auch die­sen Irrsinn mit? Entweder nor­mal den Laden auf, oder den Laden zu las­sen. Fertig. Pleite droht dem­nächst sowie­so: "Ich sehe…ich sehe blü­hen­de Landschaften" (frei nach: Kohl).

  15. Alles nach­voll­zieh­bar. Diese Verbrecherschweine machen uns nackisch bis auf die Knochen. Dreckspack! Dreckschweine!

    Und ja, die­se Begiffe sind gerecht­fer­tigt! Weil es Verbrecher sind!

  16. Mal sehen, ob die enor­me Schlange vor dem Testzentrum hier, die sich vor jedem WE bil­det, kür­zer wird. Ich befürch­te nicht. Die Wirklichkeit, in der das Coron-Narrativ stän­dig Risse bekommt, ins Wanken gerät und in den Ofen schiesst, ist offen­sicht­lich nicht meine.

    1. @Zebraherz: Sicher nicht reprä­sen­ta­tiv, aber vor den Testzentren, an denen ich ges­tern vor­bei­gera­delt bin, stand kein Schwein. Das war vor kur­zem noch anders.

      1. Vielleicht stellt sich ja her­aus, dass die Testzentren so wirt­schaft­lich nicht zu betrei­ben sind. Mal sehen wann die ers­ten zuma­chen, und was geschieht, wenn das Netz so dünn wird, dass kei­ne flä­chen­de­cken­de Testung mehr mög­lich ist.
        Wenn kei­ne Kohle mehr zu machen ist, ist Gesundheit nicht mehr wichtig.

  17. Das ist echt eine Riesensauerei!
    Jetzt soll man schon dafür zah­len, um zu erfah­ren, ob man als krank gilt, obwohl man kern­ge­sund ist.

    Dabei gibt es noch vie­le wei­te­re Fragen, die die Menschen umtreiben.
    Vorschlag: die bis­he­ri­ge, poli­tisch moti­vier­te und über­aus sinn­haf­te Teststrategie muss erheb­lich aus­ge­wei­tet werden.
    Etwa mit kos­ten­lo­sen CT- und MRT-Untersuchungen (CT=Schnelltest, MRT=gründlicher Test).
    Dann könn­te jeder z.B. zwei­mal wöchent­lich nach­se­hen, ob die Milz noch da ist.
    Oder wie die Leber aussieht.

    Bei man­chen Politikern könn­te man anstatt eines Bauchraum-MRTs ein Kopf-MRT machen.
    Dann hät­te man Anschauungsmaterial, um den Schulkindern zu ver­deut­li­chen, wie ein Vakuum aussieht.

    1. @ Anton:
      "… Bei man­chen Politikern könn­te man anstatt eines Bauchraum-MRTs ein Kopf-MRT machen.
      Dann hät­te man Anschauungsmaterial, um den Schulkindern zu ver­deut­li­chen, wie ein Vakuum aussieht. …"
      Nebenbei geschrie­ben: Wurde Bill-the-kil­ler-Gates und wur­den die krank- und wahn­haft geld­gie­ri­gen Finanzoligarchen auf das (Nicht)Vorhandensein die­ser Diagnosen hin untersucht? 🙂

  18. Zitat: "Er befürch­tet, dass sich viel weni­ger Bürger tes­ten las­sen wer­den. "Die wis­sen dann nicht, wenn sie posi­tiv sind. "

    Was der gute Mann offen­bar nicht begreift ist, dass jeder, der WIRKLICH infi­ziert ist, das auch merkt, ganz ohne Test im Testzentrum. Und wer nix merkt, ist auch nicht infi­ziert im Sinne der Definition "infi­ziert". Positive Testergebnisse sind hin­ge­gen Wasserstandsmeldungen vom Mars.

  19. Was soll man mit so einem Artikel anfan­gen: Weiterhin die Bejahung oder das Beklatschen der Maßnahmen der Regierung durch Externe (hier die Mitarbeiter und sorg­sam aus­ge­wähl­te "Passanten", deren Tenor natür­lich voll­stän­dig Pro-Regierung ist – oder die Darstellung der armen "Mitarbeiter", die "ach Gott" fürch­ten müs­sen, arbeits­los zu wer­den, wenn nicht schnell viel mehr Ungeimpfte zum Testen kommen?

    Zur Info: Bei Aufhebung aller Fake Pandemie-Maßnahmen wären alle Mitarbeiter der Testzentren, wenn sie nicht auch noch ande­re Dienstleistungen anbie­ten, arbeits­los. Dass man sei­tens T‑Online hier ver­sucht, auf die Tränendrüse zu drü­cken, kann nur damit erklärt wer­den, dass es ein ehe­ma­li­ger "Staatskonzern" ist, der immer noch von der Obrigkeit abhän­gig ist.

    Kein Wort liest man davon, wie sich ins­be­son­de­re Menschen aus ein­kom­mens­schwa­chen Schichten über­haupt noch etwas "Leben" leis­ten kön­nen. Den Artikel hät­te man sich daher spa­ren können.

    Dieser gan­ze Schwachsinn muss so schnell wie mög­löich been­det werden!

    1. @Helmi
      Ehemaliger Staatskonzern Post
      Ich war ges­tern auf der Hauptpoststelle mei­nes Städtchens um ein Paket abzu­ho­len. Ich war die ein­zi­ge Kundin.
      Die mas­ken­lo­se Postdame PD): "Sie haben ihre Maske vergessen"
      Ich: "Darf ich nicht tragen"
      PD: "Ach so, ist in Ordnung"
      Andere PD kommt aus ihrem Büro geschos­sen: "Sie müs­sen eine Maske anziehen"
      Erstere PD: "Nein, das geht in Ordnung, sie hat ein Attest"(1)
      Zweite wie­der: "Hier gilt Hausrecht"
      Die ers­te geht, mein Paket herauszusuchen.
      Beim Wiederkommen schau ich sie fra­gen an und schaue in Richtung des besag­ten Büros.
      Die freund­li­che ers­te guckt sich um und winkt mit der Hand ab in Richtung des Büros.
      (1) sie hat­te nicht ein­mal nach einem Attest gefragt, was ich beson­ders freund­lich fand. Es soll­te nur die Kollegin still halten.
      ‑o-o‑o
      Frage: wird die der­zei­tig gül­ti­ge Verordnung durch ein Hausrecht getoppt?
      Wer weiß das?

  20. Also ich habe ges­tern ja gespannt auf die neu­en Inzidenz-Werte von Montag gewar­tet, aber was soll ich sagen, weder bei ARD, ZDF, n‑TV noch im drit­ten Programm, in allen Nachrichten kam genau GAR NICHTS dazu!
    Wird schon sei­nen Grund haben, daß die plötz­lich die Zahlen nicht mehr nen­nen möchten…

  21. Ja, dan­ke, dass Sie mei­nen Kommentar und Link von ges­tern auf­grei­fen für einen Artikel heute!

    Die Frage, die ich ges­tern hier gestellt hat­te, spe­zi­ell zum Status "dop­pelt geimpft" und den­noch gezwun­gen, den Test selbst zu bezah­len, geht ja noch weiter.

    Ist ein dop­pelt "geimpf­ter" Mensch nicht dop­pelt bis drei­fach geschä­digt? Einmal als "Impf"-Opfer mit Krankheitssymptomen, her­vor­ge­ru­fen ver­mut­lich durch die "Impfung", der die­se Behandlung also mit sei­ner Gesundheit bezahlt hat und zur Belohnung dafür außer­dem noch Geld für einen Test aus­ge­ben muss?

    Und danach gilt er als "infi­ziert", ver­liert wie­der sei­nen "Doppel-Geimpft"-Status und wird ein­ge­stuft, zurück gestuft als "gene­sen". Das wur­de hier im Forum ja oft schon bespro­chen. Das ist für die Menschen, die mit dem Test-Medikament behan­delt wur­den, eine ewi­ge Endlos-Spirale. Sie sind über­haupt nie­mals für immer frei. Nie! Falls sie den medi­zi­ni­schen Versuch über­haupt überleben. 

    https://www.openpetition.de/petition/kommentare/aufhebung-aller-verfassungsrechtlichen-ungleichbehandlungen-von-ungeimpften-personen

    1. @Allerseenixe
      Ehrlich, eine sol­che Petition wür­de ich nie und nim­mer unter­schrei­ben. Das ist doch nur Symptompfuscherei.
      Ein gebro­che­nes Bein behand­le ich doch auch nicht nur mit Salbe.

  22. Materialien zur Kritik der Sozialpsychologie bezie­hungs­wei­se die gesell­schaft­li­che Wahnkrankheit in zwei Sätzen verdeutlicht:

    »"… . Bei uns war heu­te mor­gen eine alte Frau, die ins Krankenhaus muss­te und einen Test vor­wei­sen muss­te – obwohl sie durch­ge­impft war. Das hat sie sel­ber zah­len müssen."… … .«

      1. "Die Alten schützen!"
        ja klar, des­halb kann man die Impfstoffe, die eine Thrombosegefährdung ber­gen (ist im Alter eigent­lich eher gege­ben) auch für Ü.60 empfehlen.
        Kinder wer­den mas­kiert und mit Tests und Erzählungen mal­trä­tiert und trau­ma­ti­siert, damit die ü. 80 nicht an an Corona ster­ben, aber imp­fen kann man sie.
        Und wie­der ist ein 64jähriger an Corona ver­stor­ben. War "durch­ge­impft".
        Ich hat­te immer noch Zweifel, aber so lang­sam habe ich doch den Verdacht, dass es sich um eine Lösung des "Demographie-Problems" han­deln könnte.

  23. Mehrheit der soge­nann­ten COVID-Patienten in Eierland auch gesumpft.

    https://www.irishtimes.com/news/health/covid-54-of-hospital-patients-with-virus-are-fully-vaccinated‑1.4670229?fbclid=IwAR3f14CObpe8saApPNFEaVzxJ97KEHMQsBMgVqMd0Gipq2cpGm9SrI6mGNo

    Trotzdem bleibt die kri­mi­nel­le Merkelkamarilla mit ihren asso­zi­ier­ten grenz­de­bi­len Soziopathen voll auf Kurs. Die mRNA-Brühe muss in jeden Untertanen rein:

    "Minigesund gibt neue Sprachregelung bekannt: Aus 'voll­stän­dig immu­ni­siert' wird 'opti­mier­te Grundimmunisierung'.

    Zum Thema 'ihr braucht nur eine Dosis J&J' noch eine kur­ze Anmerkung: Verarscht."

    https://t.me/c/1181557423/42556

  24. Corona im Landkreis Schmalkalden-Meiningen: Schüler mel­den sich zu Wort

    "Leserbrief. Und es geht schon wie­der los. Die wie­der mal aktu­el­le Situation an unse­ren Schulen – Masken und Testungen bis zum Umfallen! Wir Schüler haben uns auf den Weg gemacht und haben die Meinungen von ande­ren Schülern gesam­melt, die ja unse­rer Ansicht nach viel zu kurz kom­men bzw. gar nicht gehört wer­den. Die Verfasser sind im Alter von 9 bis 17 Jahren und kom­men aus dem Landkreis Schmalkalden–Meiningen. .."

    https://t.me/s/eltern_stehen_auf/2903

    https://www.rundschau.info/landkreis-schmalkalden-meiningen-schueler-melden-sich-zu-wort/

  25. OT

    Fällt mir gera­de dazu ein und ist wich­tig zu wissen:
    Das spielt auch für die euro­päi­sche Argumentation eine Rolle:
    https://uncutnews.ch/covid-19-mrna-spritzen-sind-rechtlich-gesehen-keine-impfstoffe-neue-erkenntnisse/

    Auch hier bei der EMA wer­den die Stoffe als Impfstoff geprüft, nicht als gen­tech­ni­sche Behandlung. Das sind ande­re check­lis­ten – sol­che, die das Risiko einer gen­tech­ni­schen Behandlung NICHT berück­sich­ti­gen und nicht prüfen!

    1. mRNA-Impfungen als umge­wid­me­te Krebstherapeutika?
      Kommt mir von AIDS bekannt vor. Anfang der Achtziger wech­sel­ten die Forscher, die im Krieg gegen den (durch Viren aus­ge­lös­ten) Krebs kei­nen Durchbruch erziel­ten, zur AIDS-Forschung und fort­an wur­de das ehe­ma­li­ge Krebsmittel AZT für die AIDS-Behandlung verwendet.

  26. Als gesun­der und somit nicht anste­cken­der Mensch muss ich Geld dafür bezah­len, damit ich jeman­dem etwas vor­wei­sen kann, was nach­weist, dass ich gesund und nicht anste­ckend bin. Ich zah­le und bin gesund. Als ,,Geimpfter" zahlt man nichts und weist ledig­lich nach, dass man ,,geimpft" ist. Von Gesundheit steht da nichts. ,,Geimpfte" dür­fen sich kos­ten­los gesund füh­len, wis­sen tun sie es nicht. Der Nachweis, dass ,,Impfungen" gesund sind, steht noch aus. Zum Glück geht die Grippesaison bald los. Dann wird sich zei­gen, wer wofür und womit bezahlt.

  27. Was ist das für ein Trottel?Fühlt sich krank geht aber zur Arbeit.Ja ein Test wird da sicher­lich schützen.…besonders wenn er Negativ ist,dann ist er auf der siche­ren Seite denkt er sich…

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