Schönheitschirurg gegen Neue Weltwirtschaftsordnung

Wer Klaus Schwab erwähnt und den Gre­at Reset in einem natio­nal­far­ben­ge­schwän­ger­ten Tweet, kann sich vie­ler Klicks sicher sein (fast eine hal­be Mil­li­on Stand heu­te). Da spielt es kei­ne Rol­le, daß es sich um drei Jah­re alten kal­ten Kaf­fee han­delt. Fast immer unge­prüft über­schla­gen sich die Sei­ten des Kamp­fes gegen das glo­ba­lis­ti­sche Übel mit Berich­ten, es wird ret­weetet ohne Ende.

uncut​news​.ch erklärt in sei­nem Text vom 6.5. unter der Über­schrift "Schwab’s WEF unter­zeich­ne­te eine Ver­ein­ba­rung mit der UNO zur Beschleu­ni­gung der Umset­zung der Agen­da 2030" immer­hin, was meist unter­schla­gen wird:

»In den sozia­len Medi­en kur­sie­ren der­zeit Bil­der von einer Ver­ein­ba­rung, die das Welt­wirt­schafts­fo­rum von Klaus Schwab mit den Ver­ein­ten Natio­nen 2019, kurz vor Aus­bruch der Pan­de­mie, getrof­fen hat, um die Umset­zung der Agen­da 2030 gemein­sam zu beschleu­ni­gen.«

Doch auch hier reicht der Appell an dif­fu­se Befürch­tun­gen, ohne daß ana­ly­siert wür­de, was an der merk­wür­dig zitier­ten Zusam­men­ar­beit ("Finan­zie­rung der Agen­da 2030, Kli­ma­wan­del, Digi­ta­li­sie­rung, Gleich­stel­lung der Geschlech­ter, Bil­dung und Stei­ge­rung ihrer Wir­kung") das Gefähr­li­che ist. Man begnügt sich mit einem Foto, das in sei­ner Platt­heit dem von "rechts­ra­di­ka­len Spa­zier­gän­ge­rIn­nen" in man­chen Medi­en gleichkommt:

Es folgt nur noch:

»Schwab behaup­tet, wir stün­den an einem Schei­de­weg. Ihm zufol­ge gibt es zwei Mög­lich­kei­ten: Ent­we­der wir ent­schei­den uns für eine „bes­se­re Welt“, dann brau­chen wir eine gro­ße Schau­fel, oder wir ent­schei­den uns für die alte Welt, dann erwar­tet uns eine „Kata­stro­phe“.

„Zwei pri­va­te Orga­ni­sa­tio­nen mit enor­men Inter­es­sen­kon­flik­ten bestim­men die ‚Welt­aus­stel­lung‘ im nai­ven Wes­ten. Der Unter­gang der gro­ßen Zivi­li­sa­ti­on!“ ant­wor­tet der bel­gi­sche Schön­heits­chir­urg Jeff Hoey­berghs.«


Es gibt ver­dammt gute Grün­de, die Pri­va­ti­sie­rung rie­si­ger gesell­schaft­li­cher Pro­blem­fel­der zu kri­ti­sie­ren. Das ist an vie­len Stel­len, auch hier, qua­li­fi­ziert ver­sucht wor­den. Dazu wäre zumin­dest nötig, zur Kennt­nis zu neh­men, was da im Juni 2019 beschlos­sen wurde:

»New York, USA, 13. Juni 2019 – Das Welt­wirt­schafts­fo­rum und die Ver­ein­ten Natio­nen haben heu­te einen stra­te­gi­schen Part­ner­schafts­rah­men unter­zeich­net, der Berei­che der Zusam­men­ar­beit zur Ver­tie­fung des insti­tu­tio­nel­len Enga­ge­ments und zur gemein­sa­men Beschleu­ni­gung der Umset­zung der Agen­da 2030 für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung umreißt. Der Rah­men wur­de auf der Grund­la­ge einer Bestands­auf­nah­me der bestehen­den Zusam­men­ar­beit zwi­schen den bei­den Insti­tu­tio­nen aus­ge­ar­bei­tet und wird einen stra­te­gi­sche­ren und koor­di­nier­te­ren Ansatz zur Erzie­lung von Wir­kung ermöglichen.

Die UN-Forum-Part­ner­schaft wur­de bei einem Tref­fen am Sitz der Ver­ein­ten Natio­nen zwi­schen UN-Gene­ral­se­kre­tär Antó­nio Guter­res und dem Grün­der und Vor­stands­vor­sit­zen­den der Welt­wirt­schaft Klaus Schwab unterzeichnet…

Der Stra­te­gi­sche Part­ner­schafts­rah­men wird sich auf die fol­gen­den Berei­che konzentrieren:

        • Finan­zie­rung der Agen­da 2030 – Mobi­li­sie­rung von Sys­te­men und Beschleu­ni­gung der Finanz­strö­me für die Agen­da 2030 und die Zie­le für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung der Ver­ein­ten Natio­nen sowie Ent­wick­lung von Lösun­gen zur Stei­ge­rung der lang­fris­ti­gen SDG-Investitionen.
        • Kli­ma­wan­del – Errei­chen kla­rer, mess­ba­rer und öffent­li­cher Ver­pflich­tun­gen des Pri­vat­sek­tors zur Errei­chung der Koh­len­stoff­neu­tra­li­tät bis 2050, Unter­stüt­zung bei der Schaf­fung öffent­lich-pri­va­ter Platt­for­men in kri­ti­schen, stark emit­tie­ren­den Sek­to­ren und Aus­bau der für die Anpas­sung an die Aus­wir­kun­gen des Kli­ma­wan­dels erfor­der­li­chen Dienstleistungen.
        • Gesund­heit – Unter­stüt­zung der Län­der bei der Ver­wirk­li­chung von Gesund­heit und Wohl­be­fin­den für alle im Rah­men der Agen­da 2030, wobei der Schwer­punkt auf den wich­tigs­ten neu auf­tre­ten­den glo­ba­len Gesund­heits­be­dro­hun­gen liegt, die eine stär­ke­re Part­ner­schaft und ein stär­ke­res Han­deln aller Betei­lig­ten erfordern.
        • Digi­ta­le Zusam­men­ar­beit – Den Erfor­der­nis­sen der vier­ten indus­tri­el­len Revo­lu­ti­on gerecht wer­den und gleich­zei­tig die glo­ba­le Ana­ly­se, den Dia­log und die Stan­dards für die digi­ta­le Gover­nan­ce und die digi­ta­le Inklu­si­on vorantreiben.
        • Gleich­stel­lung der Geschlech­ter und Stär­kung der Rol­le der Frau – För­de­rung von Mul­ti-Stake­hol­der-Part­ner­schaf­ten und ‑Koali­tio­nen für die unein­ge­schränk­te Teil­ha­be und Chan­cen­gleich­heit von Frau­en auf allen Ent­schei­dungs­ebe­nen und für die pro­duk­ti­ve Betei­li­gung von Frau­en an der Erwerbs­be­völ­ke­rung sowie För­de­rung des glei­chen Ent­gelts für gleich­wer­ti­ge Arbeit in allen Sek­to­ren und Beru­fen und auch inner­halb die­ser Bereiche.
        • Bil­dung und Qua­li­fi­ka­tio­nen – För­de­rung öffent­lich-pri­va­ter Part­ner­schaf­ten zur Bewäl­ti­gung der glo­ba­len Umschu­lung und des lebens­lan­gen Ler­nens im Hin­blick auf die künf­ti­gen Arbeits­an­for­de­run­gen und Stär­kung der Kom­pe­ten­zen der Jugend für das Leben und eine men­schen­wür­di­ge Arbeit.

Die Füh­rungs­ebe­ne der Ver­ein­ten Natio­nen wird sich an den ver­schie­de­nen Platt­for­men des Welt­wirt­schafts­fo­rums betei­li­gen und die­se nut­zen, um die Wir­kung in den oben genann­ten Berei­chen zu stei­gern. Bei­de Insti­tu­tio­nen wer­den die Part­ner­schaft jähr­lich über­prü­fen, um die Zusam­men­ar­beit wei­ter zu straf­fen, eine Bilanz der Ergeb­nis­se zu zie­hen und zusätz­li­che Berei­che zu ermit­teln, in die gemein­sam inves­tiert wer­den soll.«
wefo​rum​.org (13.6.2019)

An der Benen­nung der Pro­blem­la­gen wird sich zunächst nur sto­ßen kön­nen, wer sei­nen Haupt­kampf gegen "Kli­ma­lü­ge" und "Gen­der­ter­ror" führt.

Die eigent­li­che Fra­ge scheint mir zu sein, wie den genann­ten, aus mei­ner Sicht über­wie­gend zutref­fen­den, Her­aus­for­de­run­gen begeg­net wer­den kann. Sicher nicht, indem man sie den Clubs der durch nichts legi­ti­mier­ten Super­rei­chen über­läßt. Es braucht eine welt­wei­te trans­pa­ren­te und demo­kra­ti­sche Zusam­men­ar­beit, denn kei­nes der Pro­ble­me wird sich im natio­na­len Rah­men lösen las­sen. Orga­ni­sa­tio­nen wie die UNO und die WHO sind in ihrem gegen­wär­ti­gen Zustand dazu nicht in der Lage. Auf der ande­ren Sei­te wäre es fatal, den natio­na­lis­ti­schen Stim­men auf den Leim zu gehen, die ihre Zer­schla­gung for­dern. Das wür­de die Scheu­nen­to­re für Dere­gu­lie­rung, Libe­ra­li­sie­rung der Märk­te und Pri­va­ti­sie­rung noch mehr öffnen.

17 Antworten auf „Schönheitschirurg gegen Neue Weltwirtschaftsordnung“

  1. "Die eigent­li­che Fra­ge scheint mir zu sein, wie den genann­ten, aus mei­ner Sicht über­wie­gend zutref­fen­den, Her­aus­for­de­run­gen begeg­net wer­den kann." Gute Fra­ge aber lei­der wer­den die Men­schen es nur sehr, sehr lang­sam begrei­fen, wenn über­haupt und wie immer in der Geschich­te gibt es die, die ihre Vor­tei­le raus holen wol­len bevor jemand ande­res damit viel Geld ver­dient. Den meis­ten ist es auch zu anstren­gend dar­über nach zu den­ken und ihr eige­nes Ich, Ich, Ich-Ver­hal­ten zu ändern. Lei­der ken­ne ich das alles nur zu gut. Gute Ideen wer­den von den Medi­en nicht ver­öf­fent­licht und eini­ges ver­schwin­det in der Schub­la­de bis das "alte" Pro­dukt sei­nen Zenit über­schrit­ten hat. Es wird auch wei­ter­hin nur um Geld & Macht für eini­ge gehen. Um das zu ändern muss man bei den Kin­dern anfan­gen und denen bei brin­gen wie das mit dem Nach-Den­ken funk­tio­niert. Irgend­wie ist es wie mit guten Freunden/ Men­schen: "du wirst eine gute See­le sofort erken­nen wenn du sie triffst. Du fühlst dich wohl bei ihr." hat mal jemand gesagt.
    https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​A​3​y​C​c​X​g​b​KrE

  2. "An der Benen­nung der Pro­blem­la­gen wird sich zunächst nur sto­ßen kön­nen, wer sei­nen Haupt­kampf gegen "Kli­ma­lü­ge" und "Gen­der­ter­ror" führt."

    Ist das so? Ich befas­se mich rela­tiv wenig mit der Kli­mathe­ma­tik (auch wenn ich mich an der angeb­li­chen "Ein­deu­tig­keit" sto­ße – schei­nen doch sowohl Grund­la­gen wie auch Schluß­fol­ge­run­gen breit­flä­chig eher theo­re­ti­scher Natur zu sein – und nicht vor­ha­be mich für das Errei­chen irgend­wel­cher mög­li­cher­wei­se völ­lig will­kür­li­cher Zie­le unter den Bus wer­fen zu las­sen). Das Gen­der­the­ma emp­fin­de ich bes­ten­falls als stö­ren­des Rau­schen. Wenn ich mich ich mich in die­sem Zusam­men­hang über irgend­et­was erei­fern könn­te wäre es bes­ten­falls die Tat­sa­che, daß Men­schen dar­auf ihre Zeit ver­schwen­den anstel­le etwas sinn­vol­les zu tun. Das gan­ze in einen "Ter­ror" Kon­text zu rücken wür­de der The­ma­tik wesent­lich mehr inhalt­li­che Bedeu­tung bei­mes­sen als sie mei­ner Mei­nung nach hat.

    Das Pro­blem mit der­ar­ti­gen Pro­blem­stel­lun­gen besteht haupt­säch­lich in deren Eigen­schaft als "tro­ja­ni­sches Pferd". Es geht dar­um die Agen­da mit all­ge­mein (wobei das moder­ne "all­ge­mein" inter­es­san­ter­wei­se wei­test deckungs­gleich mit einem eher lin­ken oder kor­rek­ter gesagt pro­gres­si­ven Spek­trum zu sein scheint). Es ver­hält sich damit ähn­lich wie wenn mul­ti­na­tio­na­le Kon­zer­ne sich mit Regen­bo­gen­fähn­chen schmü­cken und dafür Bei­fall erhal­ten. Das nach außen hin trans­por­tier­te Signal ist gut (oder erscheint zumin­dest so), aller­dings lie­gen dahin­ter kei­ner­lei mora­li­sche Grund­sät­ze son­dern rei­ne Pro­fit­in­ter­es­sen – sprich: Es ist Blendwerk.

    Ich leh­ne die genann­ten Pro­ble­ma­ti­ken nicht per se ab, aller­dings war­ne ich davor sich in der pre­sen­tier­ten Form dar­auf ein­zu­las­sen. Es wäre durch­aus wün­schens­wert sel­bi­ge zu dis­ku­tie­ren, zu bewer­ten und soweit erfor­der­lich kon­struk­ti­ve und all­ge­mein­ver­träg­li­che Lösun­gen zu fin­den. Aller­dings wird nichts davon statt­fin­den solan­ge Leu­te wie Schwa­ab die Abläu­fe über­pro­por­tio­nal beein­flus­sen und hier liegt mei­ner Mei­nung nach die gro­ße Gefahr: Der Wunsch Pro­ble­me (und sei­en es nur "gefühl­te" Pro­ble­me) jetzt sofort ange­hen zu kön­nen ohne im Vor­feld die not­wen­di­gen Grund­la­gen geschaf­fen zu haben wird als Hebel ver­wen­det um nicht nur Kapa­zi­tä­ten von einer Schaf­fung besag­ter Grund­la­gen abzu­zie­hen son­dern sel­bi­ge direkt zur Ver­wirk­li­chung völ­lig gegen­sätz­li­cher Zie­le zu miss­brau­chen, was lei­der wie man weit­läu­fig sehen kann recht gut funktioniert. 

    TL;DR: Ver­scho­be­ne Prio­ri­tä­ten wer­den den Kar­ren nicht aus dem Dreck zie­hen son­dern nur noch tie­fer in den Schlamm stoßen.

  3. Von Umwelt­schutz lese ich hier nichts. Ich fan­ge mal beim Regen­wald an, gehe über die Welt­mee­re zu den Quel­len der Flüs­se und fol­ge ihren beto­nier­ten Lauf. Dann grei­fe ich mit blo­ßen Hän­den in den Mais­acker, fah­re mit der Ern­te in den Rin­der­stall und kämp­fe mich durch die Gül­le zurück zum Grund­was­ser. Über­all zu Was­ser, zu Boden und in der Luft schaut es nicht gut aus für unse­ren Pla­ne­ten. Mit Kli­ma­wan­del hat das alles nichts zu tun. Mit Ver­nich­tung unse­rer Lebens­grund­la­gen schon.

    1. ja das stimmt wohl so, in die­sem klei­nen Land, noch nicht mal kli­ma­tisch so toll gelegen…Emsland …wenn ich da mal ein paar Schwei­ne drau­ßen sehe, freue ich mich …Mais Mais Mais…Deutschland Schwei­ne­fleisch­ex­p­teur! nach Chi­na u.a. dort wer­den dann die Ohren zu Hun­de­knab­ber­ar­ti­keln "ver­edelt" und teu­er in D wie­der verkauft…neulich eine Sen­dung über Toma­ten gehört…China expor­tiert Toma­ten, in allen erdenk­li­chen Formen,
      es ist eine Wirt­schafts­form, der die Men­schen und Tie­re zu die­nen haben, nicht umgekehrt…das muß sich bald­mög­lichst ändern!
      übri­gens liegt der Erfolg des Schwei­ne­fleisch­ex­ports an der in Chi­na "gras­sie­ren­den" Schwei­ne­pest. Nach dem "Aus­bruch" der "afri­ka­ni­schen Schwei­ne­pest" gab es ein Import­s­top nach Chi­na so weit ich weiß…ja ja.…Tests sind die Pest…Jäger wol­len drei­vier­tel der Wild­schwei­ne abknal­len des­we­gen. Und die Schwei­ne­bau­ern klat­schen Beifall.

  4. Wohl wahr.
    Ich hät­te auch nichts gegen einen "Gret Ree­set" einzuwenden.
    Aller­ding gefällt mir "die Ver­tei­lung der Kar­ten" nicht.

    "Ihr wer­det nichts besit­zen und glück­lich sein"
    Wenn wir nix haben, wer hat`s dann?

    Über­wa­chung und Kon­troll­sys­te­me wer­den aus­ge­baut und das Digi­tal­geld ist auch in der Pipe­line; Abhän­gig­keit inklusive

    Immer mehr Kri­mi­na­li­tät auf den Straßen
    Jetzt sogar Schies­se­rei auf offe­ner Stra­ße in Duisburg

    Und trotz­dem
    https://www.un.org/en/development/desa/population/publications/pdf/ageing/replacement-es‑d.pdf

    Und der Kli­ma­wan­del dient als Alibi

    Es braucht eine welt­wei­te trans­pa­ren­te und demo­kra­ti­sche Zusam­men­ar­beit, denn kei­nes der Pro­ble­me wird sich im natio­na­len Rah­men lösen lassen.
    Wäre schön.
    Was könn­ten die Länder/Kontinente bzw. ihre Bewoh­ner nicht alles gemein­sam schaffen?
    Ich krie­ge Gän­se­haut bei dem Gedanken
    Träu­men darf man

    Die UN
    The New York Times, 07.05.2022
    A Pot of U.N. Money. Risk-Taking Offi­ci­als. A Sea of Questions.
    Ein Topf mit U.N.-Geld. Risi­ko­freu­di­ge Beam­te. Ein Meer von Fragen.

    Das sind alles schö­ne Wor­te … machen tun die dar­aus was anderes.

    Unter die­sen Vor­aus­set­zun­gen: Nö

    1. Das Grund­pro­blem bleibt das Pri­va­te Eigen­tum an Pro­duk­ti­ons­mit­teln und die dar­aus resul­ti­en­de poli­ti­sche Macht der Produktionsmittel-Eigentümer. 

      Und trotz aller Bemü­hun­gen und Green­wa­shing-Kam­pa­gnen ver­fol­gen die­se wei­ter­hin das Ziel den Pla­ne­ten und die dar­auf befind­li­chen Men­schen und ande­re Lebens­for­men so mit Kara­cho gegen die Wand zu Fah­ren das wei­te­res Leben und eine ande­re Orga­ni­sa­ti­on von Leben nicht mehr mög­lich ist. 

      Sie sind schon sehr weit gekom­men, vie­le Leu­te kön­nen sich sehr wohl sehr wohl Leben auf dem Mars vor­stel­len aber nicht Leben auf der Erde ohne Kapitalismus.

  5. Von der Ver­schmut­zung der Mee­re ist jeden­falls nicht die Rede. Oder von Arten­viel­falt. Und dass Damen mit weni­ger Geld ent­lohnt wer­den, liegt schlicht dar­an, dass sie häu­fi­ger bei der Arbeit fehlen. 

    Ansons­ten ist die­se "Agen­da" nichts als Müll, bezie­hungs­wei­se Geld­sack-Agen­da, näm­lich den Rei­bach nach­hal­tig zu sichern. 

    In einem Wort: der "Kli­ma­wan­del" ist auch eine Gates­sche Idee und das sog. "IPCC" nichts ande­res als die "Gesund­heits­exper­ten" im Feld der "Pan­de­mie", wo jed­we­der, der klar­stellt, dass eine men­schen­ge­mach­te Erwär­mung der Atmo­sphä­re nach­weis­lich ein Phan­tas­ma ist – das der Gates immer wie­der anheizt – weg­zen­siert wird.

    Die "digi­ta­le Zusam­men­ar­beit" ist schon purer Zynis­mus, nicht nur, wenn man Gates' Freun­din bei der EU, die U. von der Ley­en, und deren aktu­el­len digi­ta­len Schnüf­fel­ge­lüs­te bedenkt.

    "Bewäl­ti­gung der glo­ba­len Umschu­lung" ist auch hübsch derart.

    1. @sv: Ich hat­te schon Angst, mei­ne The­se über die ableh­nen­den Stim­men zur Beschrei­bung der Pro­ble­me sei über­spitzt. Dan­ke für die Bestä­ti­gung aus der Pra­xis! Haben Frau­en nicht auch klei­ne­re Hirne?

  6. Ich füh­re mei­nen Haupt­kampf gegen öko­no­mi­sche Ungleich­heit und unglei­che poli­ti­sche Par­ti­zi­pa­ti­ons­mög­lich­kei­ten, die – aus Grün­den, die ich hier hof­fent­lich nicht wei­ter aus­ein­an­der­set­zen muss – wech­sel­sei­tig mit­ein­an­der zusammenhängen.

    Inso­fern sind "Kli­ma­lü­ge" und "Gen­der­ter­ror" für mich nichts ande­res als tro­ja­ni­sche Pfer­de, die – wie die "Corona-Lüge"/ der "Coro­na­ter­ror" – erdacht wur­den und benutzt wer­den, um Inter­es­sen zu för­dern, die nicht nur nicht die unse­ren sind, son­dern die unse­ren Inter­es­sen dia­me­tral ent­ge­gen­ste­hen, die Spal­tung for­cie­ren und zu wei­te­rer Ver­ar­mung führen.

    Statt "das Kli­ma" zu schüt­zen, was ohne­hin genau­so unmög­lich ist, wie effek­ti­ver Schutz vor respi­ra­to­ri­schen Viren, wer­den unter dem Vor­wand des "Kli­ma­schut­zes" legi­ti­me Umwelt­schutz­in­ter­es­sen unter­lau­fen und die Kos­ten dafür ver­ge­sell­schaf­tet. Genau­so wie es beim WEF expli­zit heißt, "Du wirst nichts besit­zen", heißt es hier impli­zit "Du wirst nicht mit dem Auto fah­ren" – wäh­rend von der Ley­chen, Lam­brecht und ihr Busen­freund Gates lus­tig mit ihren Pri­vat­jets durch die Gegend flie­gen. Statt Rechts­gleich­heit durch­zu­set­zen, wer­den Son­der­rech­te eta­bliert, zumal den Frau­en mehr gehol­fen wäre, wenn klas­si­sche Frau­en­be­ru­fe bes­ser ent­lohnt wür­den als mit Gen­der­stern­chen und Quoten.

    Die Welt wird dadurch kei­nen Deut bes­ser, sie bleibt wie sie ist. Nur die Sicht dar­auf wird durch wohl­fei­les Gere­de ver­stellt; kon­ter­re­vo­lu­tio­när bleibt es dennoch.

  7. Und wie­der Müll. Denn es geht gar nicht um eine neue Welt­ord­nung son­dern um das Gegen­teil! Es gilt näm­lich, die alte Welt­ord­nung bei­zu­be­hal­ten und dabei geht es nur um einer Neu­auf­tei­lung der Welt. Machen Sie sich also den Unter­schied zwi­schen Welt­ord­nung und Welt­auf­tei­lung klar.

  8. Woher die "Ver­schwö­rungs­theo­rien" kommen

    Auf einer "New World Order" Kon­fe­renz sagt der Pre­mier­mi­nis­ter Dr. Mahat­hir Mohamad:
    Auf­grund der über­be­völ­ker­ten Erde besteht die Not­wen­dig­keit, Mil­li­ar­den Men­schen zu töten. 

    https://www.youtube.com/redirect?event=backstage_event&redir_token=QUFFLUhqa1RQZmtVRDNXUlRWVmw1bFpTVC1xUnFSRmNzZ3xBQ3Jtc0tuSnRhSTljV3NUX1ByakRrVWdxcTJQTHdENXppdGliMzFqQkt5M3M4aVh3Q09BLWZhdnhHRmJqeVJBV0dWQy1xaVlFdWFsN1pyc1oyZVE2VWFvcHpiTjZGTTR2RDV3R091TTJpam9Kc3duODVpWGZrUQ&q=https%3A%2F%2Fgettr.com%2Fpost%2Fp1a22vm3238

    Kon­text: Der Pre­mier­mi­nis­ter warnt vor einer Welt­eli­te klu­ger, rei­cher Män­ner, wel­che die Gren­zen abschaf­fen und eine Welt­re­gie­rung ein­set­zen will.
    Die­se Eli­te strebt eine Bevöl­ke­rungs­re­duk­ti­on auf 1 Mil­li­ar­de Men­schen an.
    Dazu wird sie Hun­gers­nö­te, Krie­ge, Abtrei­bun­gen usw. herbeiführen.
    Wer sich wider­setzt wird bestraft. 

    https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​q​3​z​5​D​G​H​y​cIo

    Und dar­an wird auch "gear­bei­tet"
    https://​www​.tages​spie​gel​.de/​w​i​r​t​s​c​h​a​f​t​/​d​i​e​-​h​i​r​n​i​m​p​l​a​n​t​a​t​e​-​k​o​m​m​e​n​-​w​i​e​-​n​a​h​-​f​a​c​e​b​o​o​k​-​s​c​h​o​n​-​d​a​r​a​n​-​i​s​t​-​u​n​s​e​r​e​-​g​e​d​a​n​k​e​n​-​z​u​-​l​e​s​e​n​/​2​5​0​5​4​5​3​0​.​h​tml

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.