taz sorgt sich um SchülerInnen in Roth-Schwabach-Hilpoltstein

Sie wer­den ver­schwo­ren. "Verschwörungsmythen an der Schule: Die Entschwörung" ist ein Artikel vom 3.6. überschrieben.

»Lehrkräfte, Eltern, Schü­le­r*in­nen – alle sind kon­fron­tiert mit Verschwörungsmythen. Längst sind sie im Klassenraum ange­kom­men. Was tun?…

Lügen über ein Virus aus dem Labor, über Bill Gates, über eine Regierung, die die Bevölkerung angeb­lich unter­drü­cken will – sie haben längst den Weg zu sei­nen Schü­le­r*in­nen an einer baye­ri­schen Mittelschule gefun­den…«

Schülis einnorden

»Oft sind es die Eltern, die den Jugendlichen den Zugang zu Verschwörungsideologien eröff­nen. Das erlebt Christoph Becker*. Der Politiklehrer unter­rich­tet an einer Privatschule in Berlin. Mindestens drei sei­ner Siebt- und Achtklässler sei­en durch ihre Eltern dem „Querdenken“-Milieu nahe, beglei­te­ten sie sogar auf Demonstrationen. Becker will sie damit nicht allei­ne las­sen. Er nutzt Online-Einzelgespräche mit den Jugendlichen, fragt sie, was sie auf der Demo erlebt haben, wie es ihnen gefal­len hat. „So kann ich sehen, wel­chen Erlebnissen die Schülis aus­ge­setzt sind, und kann es mit ihnen gemein­sam einordnen.“«

Die "Schülis" sol­len zwar selbst ent­schei­den dür­fen, ob ihnen eine Spritze an den Oberarm gesetzt wer­den soll, bei der Meinungsbildung dür­fen sie aller­dings "nicht allei­ne gelas­sen" wer­den, jeden­falls, wenn sie in schlim­men Milieus ste­cken. Stimmt, er spricht nicht von "ein­nor­den".

Psychotherapeutin: So wird Druck erzeugt

»Laut Psychotherapeutin Leinberger ist es wich­tig, den Jugendlichen zuzu­hö­ren, sich mit ihren Perspektiven aus­ein­an­der­zu­set­zen und mög­lichst neu­tral zu dis­ku­tie­ren. „Eine Diskussion lebt von These und Antithese. Ein Mythos aber ist eine Verfestigung von nur einem die­ser Bestandteile.“ Die Diskussion als Ausweg aus einer Gedankensackgasse. Schü­le­r*in­nen bloß­zu­stel­len sei jedoch „nicht Sinn der Sache“. Stattdessen müs­se ein Raum für Ideen geöff­net wer­den, auch für die Ideen der ande­ren Schüler, sagt Leinberger. „Wenn ein Schüler, der einem Verschwörungsmythos anhängt, mit­be­kommt, dass da 28 Menschen anders den­ken, ist das eine Möglichkeit, ange­regt zu wer­den.“ Nur so sei man in der Lage, den eige­nen Standpunkt zu verändern.«

Schließlich ist das die vor­nehms­te Aufgabe der Schule, Minderheiten zu dis­zi­pli­nie­ren. Was, wenn das nicht gelingt?

»Doch manch­mal las­sen sich Standpunkte nicht ändern. Gärtner kennt das Scheitern. Bei zwei Schü­le­r*in­nen dringt er auch nach noch so umfang­rei­chen Gesprächen nicht durch. „Fakten und Aufklärung haben nicht gefruch­tet. Die Beziehung zu mir war nicht prä­gend genug, als dass sie von ihrer Ideologie hät­ten ablas­sen kön­nen.“ Er trifft mit den Schü­le­r*in­nen eine Vereinbarung über Dinge, die in sei­nem Klassenraum nicht gesagt wer­den dür­fen, zieht eine rote Linie

Wie weit man den eigenen Eltern noch vertrauen?

Der da Linien zie­hen­de Gärtner ist der aus der baye­ri­schen Mittelschule. Geht es um die Verharmlosung des Holocaust, um Rassismus? Offensichtlich nicht. Zuvor wer­den SchülerInnen zitiert, die ins Gebet genom­men wur­den: "Nazis sind ja schei­ße und das will man nicht auf einer guten Demo haben, die eigent­lich nur gegen Corona ist."

»Wenn ihre Eltern an Verschwörungserzählungen glau­ben, lit­ten Kinder und Jugendliche, sagt Leinberger. „Besonders Jugendliche erken­nen sehr gut, in wel­che Ideen die Eltern sich bege­ben, und haben ihre eige­ne Meinung dazu.“ Auch wenn sie ver­such­ten, die Taten und Gedanken der eige­nen Eltern für gut zu befin­den, merk­ten sie: Da ist etwas nicht stim­mig. „Das bringt eine hohe Verunsicherung des­sen, in wie weit man den eige­nen Eltern noch ver­trau­en kann.“ Manche der Jugendlichen gin­gen dann mit ihren Eltern in den Konflikt.«

Was ist eigent­lich mit denen, die erken­nen, "in wel­che Ideen die Eltern sich bege­ben", die den Regierungsmedien folgen?

LehrerInnen bekommen Burnout

»Joscha Falck, Kreisverbandsvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Roth-Schwabach-Hilpoltstein, beob­ach­tet, dass man­che Eltern ihre Kinder selbst in den letz­ten Wochen vor der Abschlussprüfung nicht in die Schule las­sen. „Wir wis­sen, dass das dem Kind scha­det – mas­siv! Aber wir kön­nen nichts tun“, sagt Falck… „Wir müs­sen akzep­tie­ren, dass wir an die­se Kinder nicht mehr ran­kom­men, dass wir sie ver­lie­ren. Oder wir müs­sen uns zer­rei­ßen“, so Falck. „Viele Lehrer machen das gera­de. Sie leis­ten mehr, als sie kön­nen. Das wird nicht lan­ge gut gehen.“ Die GEW fra­ge der­zeit regel­mä­ßig, wie es den Kol­le­g*in­nen geht, ver­su­che ein Stimmungsbild zu bekom­men, auch zum Thema Burnout.

Falck ist über­zeugt, dass die Zeit zu Hause, ohne den Klassenverbund, bei den Jugendlichen Spuren hin­ter­las­sen wird, die über Lernlücken hin­aus­ge­hen – weil sie zu Hause mit Meinungen bom­bar­diert wür­den, dass alles erfun­den sei, ohne Mitschüler und Lehrer, die regulierten…

Helfen könn­te die Soziale Arbeit und Vereine. „Jugendliche, die nach Außen gehen und sich von den Eltern ablö­sen, brau­chen die­sen Zwischenschritt“, erklärt Leinberger. Doch wenn die Sportvereine, die Jugendclubs, die Schulen nicht oder nur pha­sen­wei­se geöff­net sind, drö­selt sich das Sicherheitsnetz der Regulation und der Geborgenheit auf. „Wir bräuch­ten für jede Jahrgangsstufe min­des­tens eine päd­ago­gi­sche Fachkraft, die sofort ver­füg­bar ist, wenn Verschwörungserzählungen oder rech­te Ideologien im Unterricht auf­kom­men“, for­dert des­we­gen GEW-Mann Falck…«

Begeistert wird die Geschichte erzählt von einer Schulbegleiterin, die im Frühjahr 2020 weg­ge­mobbt wur­de. Sie war betei­ligt an einer Mahnwache in Schopfheim, bei der auch "Waldorf-nahe Personen unter den Or­ga­ni­sa­to­r*in­nen" waren.

»*Die Lehrer Gärtner und Becker und die Referendarin Kempe tra­gen in Wirklichkeit ande­re Namen. Da sie jedoch als Mitarbeitende von Schulen nicht ohne Genehmigung über ihre Arbeit spre­chen dür­fen, wur­den sie von der taz anony­mi­siert. Ihre wah­ren Identitäten sind der Redaktion bekannt.«

(Hervorhebungen nicht im Original.)

29 Antworten auf „taz sorgt sich um SchülerInnen in Roth-Schwabach-Hilpoltstein“

  1. Ganz hart gesagt: Die Todessekte wird vie­le Unschuldige mit in den Abgrund rei­ßen. Die Auswirkungen wer­den für die Menschheit ver­mut­lich grö­ßer sein als alles Dagewesene. Wenn die Kinder und jun­gen Erwachsenen gen­mo­di­fi­ziert wer­den, ist der Weg frei für die indus­tri­el­le Menschenproduktion. In mei­nem Bekanntenkreis sind schon vie­le unge­wollt kin­der­los. Das wird sich aus­wei­ten. Die Eizell- und Spermienqualität in der bes­ten Zeit, die es je gab, ist seit Jahrzehnten in einem nicht zu stop­pen­den Sinkflug in den Industrienationen. Nach die­sem Experiment, wird es pre­kär werden.

    Über Gehirnwäsche braucht man sich da nim­mer aufregen.
    "Flieht, ihr Narren!"

    1. Wer in der heu­ti­gen Zeit noch Kinder in die Welt setzt, gehört mei­ner Ansicht der Arsch voll gehau­en, Männlein wie Weiblein, ob gute Eizell/Spermenqualität oder schlechte.

  2. Denke gera­de bei die­sem Artikel spon­tan an die in DDR-Zeiten gemach­ten Elternbesuche der Klassenlehrer, die u.a. dazu gedacht waren, um sich " ein Bild vom Elternhaus " zu machen, d.h. u.a. zu sehen, ob die Eltern auf der poli­ti­schen rich­ti­gen "Linie " sind.

  3. "..Er trifft mit den Schüler*innen eine Vereinbarung über Dinge, die in sei­nem Klassenraum nicht gesagt wer­den dür­fen, zieht eine rote Linie. .."

    Wenn sie älter sind wer­den die Jugendlichen reflek­tie­ren was damals in den Schulen gesche­hen ist. 

    Vorschlag, als Thema für den Schulunterricht:

    Redeverbot

    "Als Redeverbot bezeich­net man „das (zeit­wei­li­ge) Verbot, öffent­lich (poli­ti­sche) Reden zu halten“[1] oder das Verbot, über einen bestimm­ten Sachverhalt gene­rell zu spre­chen. Umgangssprachlich wird auch von „Maulkorb“ gesprochen. 

    ..

    Politisches Redeverbot bedeu­tet den Ausschluss unan­ge­neh­mer Positionen aus der aktu­el­len poli­ti­schen Meinungsbildung. Abweichler wer­den durch prä­ven­ti­ves Redeverbot zu bestimm­ten Themen ent­we­der „zurück ins Glied“ gezwun­gen oder aus bestimm­ten Diskussionen vor­ab aus­ge­schlos­sen. Auf die­se Weise ist ihre Meinung effek­tiv aus der öffent­li­chen Wahrnehmung ent­fernt und wird von grö­ße­ren Teilen der Gesellschaft nicht oder kaum wahr­ge­nom­men. Nach außen ent­steht so der Eindruck, in der Politik herr­sche bei bestimm­ten Themen ein all­ge­mei­ner Konsens, der eigent­lich nicht existiert.

    ..

    In repres­si­ven, nicht­de­mo­kra­ti­schen Regimen wird das Instrument des Redeverbotes häu­fig benutzt, um poli­ti­sche Gegner, die einen zu gro­ßen Bekanntheitsgrad besit­zen oder ander­wei­tig unan­greif­bar sind, gene­rell zum Schweigen zu bringen,
    ..

    Redeverbot ist nach Heinz Leymann auch ein Bestandteil von Mobbing: der Gemobbte wird (meist unter Androhung wei­te­rer Repressalien) von den Mobbern zum Schweigen gezwungen. .."

    (Quelle: Wiki)

  4. Es gab mal Lehrer, die tat­säch­lich ver­stan­den was These und Antithese bedeu­tet und haben es gar nicht erst ver­sucht die Schüler umzu­po­len, die anders tick­ten als sie. 

    Einen schö­nen Gruss also an mei­nen erz­kon­ser­va­ti­ven Gemeinschaftskunde-Lehrer Herr Vetter, der dafür gesorgt hat, dass ich alles Wissenswerte über die Arbeiterbewegung gelernt habe, obwohl er nie mei­ne Begeisterung dafür geteilt oder gar ver­stan­den hat.

  5. > Verschwörungsmythen
    > Verschwörungsideologien
    > Verschwörungserzählungen
    Ich sag doch, die wol­len uns nicht­mehr Verschwörungstheoretiker nennen.
    Dabei sind wir doch https://anonfiles.com/f0O14fycu7/Verschw_rungstheoretiker_Wir_sind_die_Besten_-a4raA7QRkV0_mp4

    > Er nutzt Online-Einzelgespräche mit den Jugendlichen, fragt sie, was sie auf der Demo erlebt haben, wie es ihnen gefal­len hat

    Wir haben als Kinder alle von Schule und Eltern erzählt bekom­men, wie schlimm es in der DDR war. Da wur­den sogar Kinder aus­spio­niert um her­aus­zu­fin­den, ob die Eltern regie­rungs­treu genug sind.
    Anarchonauten – Ich leb noch immer in der DDR
    https://yewtu.be/watch?v=rstFjecltg4

    > Wenn ein Schüler, der einem Verschwörungsmythos anhängt, mit­be­kommt, dass da 28 Menschen anders denken
    Am bes­ten eine Eselsmütze auf­set­zen und in die Ecke stellen.

    > Er trifft mit den Schü­le­r*in­nen eine Vereinbarung über Dinge, die in sei­nem Klassenraum nicht gesagt wer­den dürfen,
    lol

    > weil sie zu Hause mit Meinungen bom­bar­diert wür­den, dass alles erfun­den sei,
    > Helfen könn­te die Soziale Arbeit und Vereine.

    Verschwörungsmythiker-Kinder ins Camping-Lager! Arbeit macht frei von bösem Gedankengut!
    Von den Amerikanern ler­nen heißt sie­gen lernen.
    https://en.wikipedia.org/wiki/Boot_Camp_(novel)

    > Wir bräuch­ten für jede Jahrgangsstufe min­des­tens eine päd­ago­gi­sche Fachkraft, die sofort ver­füg­bar ist, wenn Verschwörungserzählungen oder rech­te Ideologien im Unterricht aufkommen

    Gute Idee. Am bes­ten mit Büro in Klassenzimmer 101.
    https://en.wikipedia.org/wiki/Room_101

  6. Unglaubliche "rote Linien" enste­hen mitt­ler­wei­le. Aus unglaub­lich unpo­li­ti­schen Dingen. Die theo­re­tisch völ­lig emo­ti­ons­los und vor allem unvor­ein­ge­nom­men qua ihrer Ideologiefreiheit ange­gan­gen wer­den könnten.

    1. ja ganz genau! Es könn­te sach­lich und neu­tral zuge­hen. Leider ist die Rechte dabei, hier immense Punktgewinne zu erzielen. 

      Das tota­le Versagen aller anderen! 

      Dass das "Märchen von der Sicherheit" ein gesamt­ge­sell­schaft­li­ches Problem dar­stellt wird lei­der über­se­hen. Lieber ver­sucht man sich frei­zu­spre­chen und schießt sich auf Einzelpersonen oder Gruppen ein, deren Schuld im Grunde dar­in liegt, dass sie über­haupt die­sen Einfluss haben, den sie nicht hät­ten, wenn die Gesellschaft ihn nicht gewäh­ren würde.

  7. Denn sie wis­sen nicht, was sie tun, oder wis­sen sie es etwa?

    https://coronistan.blogspot.com/2021/06/denn-sie-wissen-nicht-was-sie-tun-oder.html am Juni 09, 2021

    "Trotz recht schnel­len Schrittes benö­tigt der Autor des fol­gen­den Videos fast 20 Minuten um vom Anfang der Warteschlange der Impfwilligen bis ans Ende zu gelan­gen, was auch deut­lich macht, wel­che Macht Lügen und Propaganda haben, wenn gleich­zei­tig jede poli­tisch nicht kor­rek­te Meinung bru­tal unter­drückt wird,…"

    Kommentar von G.N.C. zu die­sem Video vom7.6.2021
    http://www.youtube.com/watch?v=O3J–9Doz30

    "I thought that we in Germany are brain­wa­s­hed, but now i know that you guys in bri­tain too. wtf! Its seems that the who­le world it's too. How could that happen?
    I mean, what is going on in the brain of this peop­le and most­ly young guys."

    1. @Coronistan Jab Queue: Wahrlich hoch qua­li­fi­zier­te und beleg­te Einschätzung dort: "Wie groß sind die Chancen, dass die­se Covid-Impfstoffe in Wahrheit dar­auf aus­ge­legt sind uns zu kon­trol­lie­ren und/oder krank zu machen und zu töten? Aus mei­ner Sicht 90 Prozent."…

  8. Weitere regio­na­le Vernetzung zwi­schen Eltern und Pädagogen

    "..Es gibt daher jetzt auch hier die Gelegenheit, sich regio­nal und dezen­tral zu ver­net­zen. In die­sen Gruppen könnt ihr euch nach Postleitzahlen geord­net tref­fen und aus­tau­schen (vor­erst nur Deutschland, Alpenländer folgen).

    Sinn der Gruppen ist, das Gespräch über Auswege aus der Ohnmacht und neue Wege der Bildung zu ermög­li­chen und auf­recht zu erhalten. .."

    https://kaisertv.de/2021/06/11/weitere-regionale-vernetzung-zwischen-eltern-und-padagogen/

    https://t.me/s/gunnarkaisertv/3415

  9. Oh man, das ist ja schon irgend­wie schwer gestört…
    .
    Ich habe schon oft gefragt, aber nie eine Antwort bekom­men: Was ist Verschwörungsideologie??
    .
    Wie wür­de eine Welt gelenkt von Verschwörungsideologen aussehen?

  10. Rektorin gibt auf – Schulleiter auf­ge­rie­ben zwi­schen den Fronten – KPTV#62

    "Bei den Klagenpaten waren die Schulrektoren oft in der Kritik. Von ihnen schie­nen die Maßnahmen aus­zu­ge­hen und vie­le sind immer wie­der übers Ziel hinausgeschossen.

    Trotzdem gibt es die Schulleiter, denen es ums Wohl der Kinder geht und die selbst zwi­schen Maßnahmen und Verordnungen auf­ge­rie­ben werden.

    Es ist ein­mal an der Zeit die­se Seite der Medaille zu betrach­ten – in die­sem Interview schil­dert uns eine Schulleiterin ihre Zeit wäh­rend der Corona-Maßnahmen."

    https://www.klagepaten.de/news/rektorin-gibt-auf-schulleiter-aufgerieben-zwischen-den-fronten-kptv62

    https://t.me/s/friedensrike/3892

  11. Boah ich fas­se es nicht! Was ist aus den Schulen gewor­den? Wir hat­ten in den 70-ern auch poli­tisch tur­bu­len­te Zeiten, aber bei unse­ren Lehrern konn­te über ALLES gere­det wer­den. Da gab es auch vie­le Diskussionen, aber die wur­den geför­dert statt unterdrückt!
    Hat es damit zu tun, dass so vie­le der heu­ti­gen Lehrer aus­ser Schule und Uni nichts gese­hen und erlebt haben? 

    „Wenn ein Schüler, der einem Verschwörungsmythos anhängt, mit­be­kommt, dass da 28 Menschen anders den­ken, ist das eine Möglichkeit, ange­regt zu wer­den.“ Nur so sei man in der Lage, den eige­nen Standpunkt zu verändern.«

    Also wir wur­den immer ermun­tert, unse­ren eige­nen Standpunkt zu ver­tei­di­gen und Argumente zu fin­den, gera­de wenn alle ande­ren dage­gen waren. Zu aktu­el­len Themen gab es Diskussionen mit ver­teil­ten Rollen: Die einen muss­ten Argumente dafür, und die ande­ren wel­che dage­gen fin­den. Es kann doch nicht Erziehungsziel von Schule sein, sich der Mehrheit unter­zu­ord­nen und die eige­ne Überzeugung zu unter­drü­cken, nur weil so ein Gärtner der Schülerplantage meint, er hät­te die Wahrheit gepachtet.

  12. "weil sie zu Hause mit Meinungen bom­bar­diert würden".… 🙁
    „Wir bräuch­ten für jede Jahrgangsstufe min­des­tens eine päd­ago­gi­sche Fachkraft, die sofort ver­füg­bar ist, wenn Verschwörungserzählungen oder rech­te Ideologien im Unterricht auf­kom­men“, for­dert des­we­gen GEW-Mann Falck…«

    Immer die­ses Vorurteil, dass jede Kritik an dem offi­zi­el­len Narrativ etwas mit Verschwörungstheorie oder rech­ter Ideologie zu tun hätte!!!
    Nur weil sich Parteien wie die Linken und Grünen einer kri­ti­schen Hinterfragung ent­hal­ten, muss doch nicht jede Kritik an man­geln­der Evidenz gleich not­ge­drun­gen rechts sein!
    Pädagogen als Gesinnungs- Schnüffler und Überwacher des Sagbaren, der Einhaltung vor­ge­ge­be­ner "poli­ti­cal Correctness" in Sachen Corona, d.h. Ahndung einer "fal­scher" Meinungsäußerung, wie die einer Verhaltensstörung, der der Lehrer allein nicht Herr wird und sozi­al­päd­ago­gi­scher Unterstützung bedarf, weil er sonst der Gefahr eines Burnouts erliegt! Da wäre der Lehrer bei mir aller­dings an die fal­sche Sozialpädagogin gera­ten!!! Maulkörbe nein danke!
    Zum Glück bin ich bereits in Rente und muss mich mit sol­chen "Lehrkörpern" nicht mehr herumschlagen!

  13. Ein "Politiklehrer", dem es schwer fällt zu glau­ben, dass es "eine Regierung, die die Bevölkerung angeb­lich unter­drü­cken will" geben könn­te? Thema ver­fehlt, setz­ten, sechs.

    "Psychotherapeutin" nennt sich das also.
    https://www.startrek-index.de/tv/tng/tng6_11.htm
    aus Star Treck (:))
    "Zunächst ver­sucht Madred es auf sehr diplo­ma­ti­sche Art und Weise, spricht mit Picard über die Geschichte sei­nes Volkes und ver­sucht, die Militärherrschaft und die Kriege zu recht­fer­ti­gen, die sein einst­mals fried­li­ches, aber armes Volk führt."
    ("den Jugendlichen zuzu­hö­ren, sich mit ihren Perspektiven aus­ein­an­der­zu­set­zen und mög­lichst neu­tral zu diskutieren.")
    "Doch als das kei­nen Erfolg zeigt, beginnt er, Picard zu foltern."
    ("Die Diskussion als Ausweg aus einer Gedankensackgasse. Schüler*innen bloß­zu­stel­len sei jedoch „nicht Sinn der Sache“.)
    "Er beginnt mit einer see­li­schen Folter, indem er eine Lichterbatterie mit vier Lampen ein­schal­tet, doch er will, dass Picard zugibt, es sei­en fünf Lichter."
    ("Stattdessen müs­se ein Raum für Ideen geöff­net wer­den, auch für die Ideen der ande­ren Schüler." "Nur so sei man in der Lage, den eige­nen Standpunkt zu verändern.")

    Als Christ im Osten, der nicht bei den Jungpionieren war, weiß ich was es heißt, gele­gent­lich zum Direx beor­dert zu wer­den, wo, ohne Scherz, ein grau­be­man­tel­ter Filzhutträger rum­saß und ich über mei­ne Eltern berich­ten sollte.
    Ihr glaubt gar nicht, wie sehr ich mich inzwi­schen wie­der, fast täg­lich, an mei­ne Kindheit erin­nert füh­le. Aber, wenn das so wei­ter­geht, könnt ihr es ja bald am eige­nen Leib erfah­ren. Viel Spaß dabei.

    1. https://odysee.com/@millenniumarts:b/Mitschnitt—-Aus-dem-Unterricht-corona-lehrerin:7
      Klingt noch ein wenig wie vom Blatt abge­le­sen, aber mit ein wenig Übung wirds schon klappen.
      Davor bit­te auf­stehn und "den lus­ti­gen, klei­nen Trompeter" oder was von "Moorsoldaten" träl­lern. Ob es die Maske bald in blau und rot geben wird ;)? Danach die Komplettgesichtsmaske.
      @ aa Propagande? Brainwash? Rückkehr? Da feh­len mir die Worte.

      1. @Benjamin: Wir haben bedau­er­li­cher­wei­se auf allen Seiten scrip­ted rea­li­ty. Ein der­art schlecht abge­le­se­nes Unterrichtsgespräch kann es gege­ben haben. Bei anony­men Quellen bin ich aller­dings immer sehr vorsichtig.

  14. Nichts neu­es von der rech­ten "taz".
    Immerhin schrie­ben sie schon vor Jahren über sich sel­ber, das sie käuf­lich sei­en (als sie AfD (!) Werbung schalteten).

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