"Selbstimpfungen nicht unbedingt notwendig"

Nichts ist zu abwe­gig, um nicht den Weg in die Schlagzeilen der "seriö­sen" Medien zu fin­den. Auf deutschlandfunk.de ist am 21.3. unter dem Titel "Sahin erwar­tet Lockdown-Ende im Herbst" zu lesen:

»Sahin geht außer­dem davon aus, dass es künf­tig kein Problem dar­stel­le, 80 Millionen Menschen jedes Jahr ein­mal zu imp­fen, wenn man Hausärzte und medi­zi­ni­sches Personal ein­bin­de. Daher müss­ten Selbstimpfungen nicht unbe­dingt not­wen­dig sein. Das Mainzer Unternehmen Biontech bie­tet zusam­men mit dem Konzern Pfizer eines der zuge­las­se­nen Vakzine an.«

Wo sagt der Mulitmilliardär das? "Im Interview mit Mathias Döpfner, dem Vorstandsvorsitzenden der Axel Springer SE." Der Anlaß:

»Das Biontech-Gründerpaar Uğur Şahin und Özlem Türeci wur­de in den ver­gan­ge­nen Tagen mit dem Bundesverdienstkreuz und dem Axel Springer Award ausgezeichnet.«
https://www.welt.de/wirtschaft/article228816813/Corona-Biontech-Gruender-Sahin-Tuereci-rechnen-mit-Ende-der-Lockdown-Politik.html

22 Antworten auf „"Selbstimpfungen nicht unbedingt notwendig"“

  1. Sahin kennt viel­leicht die Überlegungen der WHO? Absurd scheint es nur, denn die Pläne sind wei­ter als man weiß:

    Ab Folie 15 die Überlegungen zu den Verabreichungsformen. Die flie­gen­de Spritze ist noch nicht dabei, aber doch schon Microarray patches (MAPs), die wohl so ähn­lich wie Niktoinpflaster funk­tio­nie­ren sol­len, und Solid-dose implants.
    Auf Folie 21 sieht man, dass der­zeit wohl noch die Pflaster bevor­zugt wer­den, weil sie bes­ser zur Eingewöhnung die­nen kön­nen, harm­lo­ser schei­nen als ein Implantat.
    https://www.who.int/immunization/research/meetings_workshops/PDVAC_VIPS_virtual-sesson-8-July_presentations.pdf

    Product Development for Vaccines Advisory Committee (PDVAC) is an inde­pen­dent stan­ding WHO com­mit­tee of experts which pro­vi­des exter­nal advice to WHO’s Department on Immunization, Vaccines and Biologicals (IVB) rela­ted to vac­ci­ne and anti­bo­dy can­di­da­tes for infec­tious dise­a­ses, gene­ral­ly at the Phase 2 sta­ge of cli­ni­cal eva­lua­ti­on or earlier. 

    Cichutek ist Mitglied die­ser "Experten".

    1. WHO 2015

      Microarray patches (MAPs) are a novel vac­ci­ne deli­ver­y­me­tho­do­lo­gy that has the poten­ti­al to beco­me a game-chan­ger (other­wi­se known as a dis­rup­ti­ve tech­no­lo­gy) for immu­niz­a­ti­on pro­grams in low- and midd­le-inco­me countries 

      https://www.who.int/immunization/sage/meetings/2016/april/6_WHO_Microarray_Patch_final.pdf

      Microarray patches, also known as micro­need­le patches, con­sist of micro­scopic pro­jec­tions that are app­lied to the body like a small ban­da­ge, pain­less­ly pene­tra­ting the skin’s outer­most lay­er to deli­ver a drug or vac­ci­ne to the top lay­ers of the skin. 

      Ease-of-use (faci­li­ta­ting self-admi­nis­tra­ti­on or deli­very by les­ser-trai­ned health care workers). 

      https://www.path.org/programs/mdht/mapresources/

    2. micro­need­le array 

      https://www.cmu.edu/news/stories/archives/2021/february/vaccine-delivery-system.html

      How 3D prin­ted micro­need­les could faci­li­ta­te COVID-19 vac­ci­ne rollout 

      https://www.3dprintingmedia.network/3d-printed-microneedles-covid-19-vaccine/

      Ärztezeitung

      Schmerzloses Impfen per Pflaster!

      Forscher arbei­ten an Impfpflastern, mit denen sich Vakzinen schmerz­frei appli­zie­ren las­sen, ganz ohne Nadel. Die Pflaster haben vie­le Vorteile und könn­ten für höhe­re Impfraten sorgen. 

      (…) Spezialpflaster (…) Dieses ist mit 100 Mikronadeln mit einer Länge von 0,65 Millimetern bestückt und muss zwan­zig Minuten auf das Handgelenk ein­wir­ken. Der Impfstoff gelangt dabei über die Nadeln durch das Stratum cor­ne­um in die Epidermis. 

      https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Schmerzloses-Impfen-per-Pflaster-252247.html

      Barmer Krankenkasse

      Impfpflaster

      Relativ weit ist die Forschung bei Impfpflastern mit einem Impfstoff gegen die sai­so­na­le Influenza (Grippe). Das Pflaster gibt den Impfstoff mit Hilfe feins­ter Mikronadeln inner­halb weni­ger Minuten in die Haut ab. Der Vorteil: Das Pflaster ist schmerz­los. Und man braucht kein medi­zi­ni­sches Personal, um es auf­zu­brin­gen. Die Besonderheit: Die Mikronadeln lösen sich nach kur­zer Zeit in der Haut auf. Das Klebepflaster, das zurück­bleibt, lässt sich ein­fach im Müll ent­sor­gen. Die ers­ten Entwicklungen stam­men vom Emory Vaccine Center in Atlanta in den USA. Auch aus­tra­li­sche Wissenschaftler sind aktu­ell dabei, einen Impf-Patch zu entwickeln. 

      https://www.barmer.de/gesundheit-verstehen/impfen/impfvarianten-240098#Nadelfreie_Impfstoffe__Impfen_ohne_Piks

    3. @some1
      Micro Array Patches kön­nen (auch?) für das Speichern indi­vi­du­el­ler gesund­heit­li­cher Daten ein­ge­setzt werden.
      Robert Langer forscht am MIT schon lan­ge dran. Unterstützt wird die­se Forschung neben ande­ren am MIT von der Bill&Melinda Gates Foundation.

      "(…) The rese­ar­chers now plan to sur­vey health care workers in deve­lo­ping nati­ons in Africa to get input on the best way to imple­ment this type of vac­ci­na­ti­on record kee­ping. They are also working on expan­ding the amount of data that can be encoded in a sin­gle pat­tern, allowing them to inclu­de infor­ma­ti­on such as the date of vac­ci­ne admi­nis­tra­ti­on and the lot num­ber of the vac­ci­ne batch.

      The rese­ar­chers belie­ve the quan­tum dots are safe to use in this way becau­se they are encap­su­la­ted in a bio­com­pa­ti­ble poly­mer, but they plan to do fur­ther safe­ty stu­dies befo­re tes­ting them in patients. (…)"

      https://news.mit.edu/2019/storing-vaccine-history-skin-1218

  2. Und das biss­chen Thrombose löst sich von ganz allein! 

    Wahnsinn der Angst macht. 

    Fanta Vier san­gen mal: ich atme ein ich atme aus, mein Körper ist ein Haus und dar­in kenn ICH mich aus.

  3. Bundesverdienstkreuz: Verbrecher bekom­men Orden und Auszeichnungen aus den Händern der­je­ni­gen die am gan­zen Elend die­se Welt schuld sind.

    1. Ja und Menschen wie Julian Assange läßt man in England im Gefängnis kre­pie­ren und Edward Snowden wur­de die Einreise in Deutschland ver­wei­gert und lebt in Russland.
      Wir kön­nen wirk­lich stolz sein auf unse­re Regierung. Aber es gibt immer noch Leute und zwar, die die­ses Spiel eigent­lich durch­schau­en müss­ten. Doch im Gegenteil, gera­de die­se Leute – die sozu­sa­gen "Aufgeklärten" hal­ten die "Verfassung ." obwohl wir gar kei­ne haben, son­dern nur ein Grundgesetzt, wei­ter­hin hoch in Ehren und erin­nern uns dar­an, wie schlimm es doch in den 30er Jahren zuging, was ich auch gar nicht abstreite.
      Aber das hier noch etwas weit Schlimmeres in Vorbereitung ist, als wir es bereits erlebt haben, wird abge­wie­sen mit Hinweis auf unser wun­der­ba­res Grundgesetzt und unse­ren Grundrechten, wobei doch nur noch Makulatur sind.

      Wann fällt gera­de bei die­sen Leuten der "Groschen" oder bes­ser der Cent, denn den Groschen hat man uns ja auch genom­men, ohne uns zu fragen.

      https://kenfm.de/die-zweite-schoepfung-von-ulrich-falke/

  4. Also eine Selbstimpfung (man muss den Leuten da ein­fach mal glau­ben, 😉 ) fin­de ich so wie einen Selbsttest ganz gut.
    Vorausgesetzt ich darf mir dann auch selbst den Impfpass ausstellen.
    Dann wäre alles wie frü­her nur ein bis­sel schlech­ter (frei nach Der bra­ve Soldat Schwejk; Weltliteratur) und teu­rer (kos­tet dann ja was).
    Meine Frisörin tes­tet sich auch sel­ber (muß­te einen Lehrgang für 60 Tacken machen und 25 Tests kos­ten über 250 €).
    Ich ver­mu­te mal das da auch kei­ne posi­ti­ven Tests rauskommen.
    Ich sel­ber zer­ti­fi­zie­re mei­ne Produkte seit 2019 auch sel­ber und kann mir sel­ber seu­chen­recht­li­che Unbedenklichkeitsbescheinigungen (Pflanzenpass) ausstellen.
    Kostet halt wie immer was. Bis 2019 hat das auch kei­nen interessiert.
    Meine per­sön­li­che Meinung ist, das die Macht des Faktischen, also die Ökonomie der Sache bald ein Ende berei­ten wird.
    Vieles ist jetzt schon nicht oder nur nach lan­gen Wartezeiten zu bekom­men und alles wird teurer.
    Alles ist extrem umständ­lich gewor­den, alle die nicht vor Angst bib­bern sind extrem sau­er. Eine Krankenschwester sag­te zu mir, "Jetzt muss ich nicht nur auf Arbeit Maske tra­gen, son­dern auch von und zur Arbeit und in der Freizeit.".
    Blöd ist nur das rei­hen­wei­se Unschuldige (Selbständige, Angestellte usw) auf der Strecke bleiben.
    Und, wozu über­haupt arbei­ten (außer das man was zu essen hat und nicht auf der Straße lan­det) wenn man sein Geld sowie­so nicht so rich­tig für Spiel, Spaß und Freizeit aus­ge­ben kann.

    1. Eine Krankenschwester sag­te mir vor eini­gen Tagen, dass sie gezwun­gen wor­den sind , sich imp­fen zu las­sen, oder die Kündigung aus­ge­spro­chen wird.
      Hat Spahn nicht etwas von Impffreiheit gefaselt?

  5. Selbstimpfen sogar ohne Mikronadel-Kissen – per Spray 

    Einmal tief ein­at­men bit­te: gen­the­ra­peu­ti­sches Aufpeppen unse­rer Körperzellen per Nasenspray … der gene­tisch modi­fi­zier­te Körper stellt dann die Stachelproteine her wie nach einer mRNA- oder Vektor-"Impfung"

    19.01.2021 HealthDay

    Nasal Spray COVID Vaccine Shows Promise in Animal Trials

    A spritz ins­tead of a shot to ward off COVID-19? Researchers report that a nasal spray vac­ci­ne against the new coro­na­vi­rus shows pro­mi­se in ani­mal tes­ting. (…) The nasal spray vac­ci­ne is based on a com­mon poul­try virus cal­led the Newcastle Disease Virus (NDV), which can repli­ca­te in humans but is harm­less. The rese­arch team engi­nee­red NDV to pro­du­ce the spike pro­te­ins of the SARS-CoV‑2 virus to prime the body's immu­ne sys­tem to attack the coronavirus. 

    https://www.webmd.com/vaccines/covid-19-vaccine/news/20210119/nasal-spray-vaccine-for-covid-19-in-early-trials

    Deutsche Apotheker Zeitung (DAZ)

    Erste Grippeimpfung als Nasenspray

    Kinder und Jugendliche nadel­frei vor Influenza schützen 

    (…) Fluenz® ist nadel­frei und ein­fach in der Anwendung: Es wird mit­hil­fe eines Sprühers ver­ab­reicht – in jedes Nasenloch kommt ein Sprühstoß von 0,1 ml. Der Impfstoff darf aus­schließ­lich als Nasenspray ange­wen­det und kei­nes­falls inji­ziert werden. 

    https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2012/daz-39–2012/erste-grippeimpfung-als-nasenspray

    STOP COVAX

  6. Wenn Lügen und Betrug ver­tuscht wer­den müssen, …

    gibt es Preise und Gedenken.

    Je inbrüns­ti­ger das Gedenken, und je prot­zi­ger die Preise, um so grö­ßer der Schwindel.

    Das Bundesverdienstkreuz gibt es ja in meh­re­ren Abstufungen. Welche ist den den Godfathers of Impfung und Virenpanik, Sahin und Drosten zuge­dacht worden?

  7. [ Corona-Selbstimpfung bald als Nasenspray? ] 

    Finnish rese­ar­chers say a nasal spray COVID-19 vac­ci­ne based on gene trans­fer tech­no­lo­gy can be adap­ted fle­xi­b­ly to tack­le new vari­ants of coro­na­vi­rus. (…) Rokote Laboratories Finland Ltd (…) 

    The gene trans­fer tech­no­lo­gy used was deve­lo­ped by the rese­arch group of Academy Professor Seppo Ylä-Herttuala in Kuopio, Finland. 

    http://www.ecns.cn/news/sci-tech/2021–03-09/detail-ihaihrwe3353593.shtml

    University of Eastern Finland rese­ar­chers intro­du­ce a nasal COVID-19 vaccine

    https://sciencebusiness.net/network-updates/university-eastern-finland-researchers-introduce-nasal-covid-19-vaccine

    Monoklonaler Antikörper

    https://de.wikipedia.org/wiki/Monoklonaler_Antik%C3%B6rper

    17.08.2020 — Watson 

    Neuartiges Corona-Nasenspray lässt Experten auf­hor­chen

    (…) AeroNabs heißt das Mittel, dass nun getes­tet wird – und kommt in Form eines hand­li­chen Nasensprays. 

    Mit Nasenspray gegen das Coronavirus

    Eine wis­sen­schaft­li­che Arbeit über AeroNabs haben Forscher der UC San Francisco auf der Plattform "BioRxiv" ver­öf­fent­licht. Der aus Berlin stam­men­de Biochemiker Peter Walter, in des­sen Labor das Mittel her­ge­stellt wor­den ist (…) 

    10.08.2020

    An ultra-high affi­ni­ty syn­the­tic nano­bo­dy blocks SARS-CoV‑2 infec­tion by locking Spike into an inac­ti­ve conformation 

    … pro­phyl­ac­tics and the­ra­peu­tics against SARS-CoV‑2 infection … 

    … mono­clo­nal antibodies … 

    They can be inex­pen­si­ve­ly pro­du­ced at sca­le in bac­te­ria (E. coli) or yeast (P. pas­to­ris). Furthermore, their inherent sta­bi­li­ty enab­les aero­so­li­zed deli­very direct­ly to the nasal and lung epi­the­lia by self-admi­nis­te­red inhalation …

  8. Noch zu

    17.08.2020 – Watson 

    (…) Der aus Berlin stam­men­de Biochemiker Peter Walter 

    https://www.watson.de/leben/analyse/547348693-nasenspray-gegen-corona-epidemiologe-erklaert-was-es-damit-auf-sich-hat

    Swissquote

    "Messenger RNA could be used to tre­at any illness" 

    The German com­pa­ny Ethris, for examp­le, is deve­lo­ping an mRNA nasal spray 

    https://en.swissquote.com/newsroom/magazine/dossier/messenger-rna-could-be-used-treat-any-illness

    Inhaled mRNA-based anti­bo­dy therapy 

    Ethris is working on the use of a uni­que pul­mo­na­ry the­ra­peu­tics platform 

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7906517/

  9. Das von Ethris und Neurimmune geplan­te Medikament hat als Besonderheit, dass die mRNA inha­liert wer­den soll 

    https://www.vfa.de/de/arzneimittel-forschung/woran-wir-forschen/therapeutische-medikamente-gegen-die-coronavirusinfektion-covid-19

    Inhalationstherapie gegen COVID-19

    Neurimmune und Ethris geben exklu­si­ve Partnerschaft zur Entwicklung einer Immuntherapie bekannt: Klinische Prüfung soll noch 2020 starten. 

    https://www.go-bio.de/de/inhalationstherapie-gegen-covid-19–1868.html

    Ein Spray gegen Corona – Biotech-Firmen bil­den neue Allianzen 

    https://www.handelsblatt.com/technik/medizin/pharmabranche-ein-spray-gegen-corona-biotech-firmen-bilden-neue-allianzen/25742268-all.html

    Ethris – ENABLING mRNA THERAPIES

    23.12.2020 — Ethris has paved a new path from genes to the­ra­peu­tic pro­te­ins using its pro­prie­ta­ry, non-immu­no­ge­nic mes­sen­ger RNA tech­no­lo­gy platform 

    https://ethris.com/

    Based in Planegg just out­side Munich, Germany, Ethris was foun­ded by Dr. Carsten Rudolph and Prof. Christian Plank to estab­lish mes­sen­ger RNA as a new drug modality. 

    https://ethris.com/about/

    1. @EvR

      "Das von Ethris und Neurimmune geplan­te Medikament hat als Besonderheit, dass die mRNA inha­liert wer­den soll."

      Ah, da scheint ein neu­es Geschäftsmodell durch. Wurde man frü­her schon mal mit angeb­lich Aids-ver­seuch­ten Nadeln am Bankautomaten zum "Spenden" auf­ge­for­dert, kann jetzt das mRNA-Spray ein­ge­setzt wer­den. Zumindest so lan­ge es noch Bargeld gibt…

  10. Dieser Neureiche Türke von der Goldgrube kann sich sei­nen Dreck von mir aus jeden Tag selbst rein­ja­gen. Mein Körper gehört mir und ALLEINE ICH ent­schei­de hier.
    Unglaublich was die­se Schwerverbrecher jetzt schon völ­lig ohne Verklausulierung von sich geben!

  11. 02.12.2020 | Theo Dingermann | PZ – Pharmazeutische Zeitung 

    Erste Studie zu Peptid-Impfstoff gegen COVID-19 geneh­migt

    Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) erteil­te am 25. November die Genehmigung zur kli­ni­schen Prüfung eines Peptidimpfstoffs gegen COVID-19. (…) 

    Der Impfstoff, der an der Universität Tübingen ent­wi­ckelt und her­ge­stellt wird, sti­mu­liert hoch­spe­zi­fisch die T‑zelluläre Immunantwort. Diese Zellen des Immunsystems erken­nen und zer­stö­ren SARS-CoV-2-infi­zier­te Zellen. (…) 

    Bei dem Impfstoffkandidaten der Universität Tübingen han­delt es sich um einen Impfstofftyp, der bis­her im Zusammenhang mit COVID-19-Impfstoffen noch nicht so sehr in Erscheinung getre­ten ist. Statt gan­zer Proteine, wie bei­spiels­wei­se dem Spike-Protein von SARS-CoV‑2, wer­den hier klei­ne­re Proteinfragmente, soge­nann­te Peptide, als Antigene ein­ge­setzt. Es han­delt sich dabei um Peptide aus unter­schied­li­chen vira­len Proteinen, zum Beispiel dem Spike-oder dem Nukleokapsid-Protein. Im Fall einer Infektion wer­den der­ar­ti­ge Strukturen von einem trai­nier­ten Immunsystem sofort erkannt und eine effi­zi­en­te Immunantwort kann sehr schnell indu­ziert werden.

    In der Pressemitteilung infor­miert das PEI, dass das Prinzip der Peptid-Immunisierung bereits in der Onkologie ange­wen­det wird, dort aller­dings nicht zur Prävention, son­dern zur Krebsimmuntherapie. Die Immunreaktion auf die Peptide im Impfstoff wird durch ein eigens an der Universität Tübingen ent­wi­ckel­tes Adjuvans ver­stärkt. Auch die Produktion der Peptide fin­det in Tübingen statt. 

    Im ers­ten Teil der geneh­mig­ten kli­ni­schen Prüfung wer­den zwölf gesun­de Probanden zwi­schen 18 und 55 Jahren geimpft. In einem nächs­ten Schritt sol­len auch älte­re Probanden mit Vorerkrankungen in die kli­ni­sche Studie mit­ein­ge­schlos­sen wer­den. Die Probanden wer­den zu einem Screening-Termin ein­be­stellt, erhal­ten danach die Impfung und müs­sen zu sechs Kontrollterminen inner­halb eines Zeitraumes von sechs Monaten erscheinen. (…) 

    https://www.pharmazeutische-zeitung.de/erste-studie-zu-peptid-impfstoff-gegen-covid-19-genehmigt-122258/seite/alle/

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    03.02.2020 | Theo Dingermann | PZ – Pharmazeutische Zeitung 

    Wie man COVID-19-Impfstoffe anpas­sen kann

    (…) Daher ist es nicht mehr abwe­gig, über eine regel­mä­ßi­ge Aktualisierung der Impfstoffe gegen das Coronavirus nachzudenken (…) 

    Hilfreiche wäre es prin­zi­pi­ell, heißt es in dem »Nature News-Artikel«, wenn zuver­läs­si­ge Surrogate in Form von »Schutzkorrelaten« gefun­den wür­den. Hier bie­ten sich mess­ba­re Merkmale einer Immunantwort an, wie eine bestimm­te Menge neu­tra­li­sie­ren­der Antikörper. Sollten sich sol­che Marker tat­säch­lich vali­die­ren las­sen, lie­ße sich sehr viel ratio­na­ler abschät­zen, wie umfang­reich kli­ni­sche Studien nach den der­zeit ange­wand­ten Kriterien anzu­set­zen sind. 

    Die Firma Moderna jeden­falls glaubt, dass kli­ni­sche Wirksamkeitsstudien von Vakzin-Varianten mit Hunderten statt Tausenden Teilnehmern mög­lich sein könn­ten. Dennoch geht man der­zeit davon aus, die Entwicklung einer Impfstoff-Variante eines mRNA-Impfstoffs bis zur Erteilung der Marktzulassung etwa fünf Monate dau­ern wird. (…) 

    So wird even­tu­ell das ein­tre­ten, was man lan­ge als irrele­vant für das SARS-CoV-2-Virus ange­se­hen hat­te: eine peri­odi­sche Anpassung von Impfstoffen an immer wie­der neu auf­tau­chen­de Virusvarianten. 

    https://www.pharmazeutische-zeitung.de/wie-man-covid-19-impfstoffe-anpassen-kann-123475/seite/alle/

    Nature 590, 15–16 (2021)

    How to rede­sign COVID vac­ci­nes so they pro­tect against variants 

    … Some rese­ar­chers are expec­ting perio­dic updates to coro­na­vi­rus vac­ci­nes, as with flu, to beco­me a way of life. … 

    https://www.nature.com/articles/d41586-021–00241‑6

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    23.03.2021 | Annette Rößler | PZ – Pharmazeutische Zeitung 

    Schluckimpfung gegen COVID-19

    Die neu gegrün­de­te Firma Oravax will einen COVID-19-Impfstoff ent­wi­ckeln, der nicht gespritzt wer­den muss, son­dern geschluckt wird. Nach posi­ti­ven Daten aus Tierversuchen ist eine Phase-I-Studie für das zwei­te Quartal 2021 avisiert. 

    (…) Der COVID-19-Impfstoff soll virus­ähn­li­che Partikel (Virus-like Particles, VLP) ent­hal­ten, die drei Strukturproteine von SARS-CoV‑2 prä­sen­tie­ren. Im Vergleich zu Impfstoffen, die ledig­lich ein Virusprotein – meis­tens das Spike-Protein – als Antigen ent­hal­ten, soll dadurch die Wirksamkeit gegen Mutanten des Erregers gestei­gert wer­den. Von den weit fort­ge­schrit­te­nen Impfstoffkandidaten basiert auch der von Novavax auf VLP. Er wird aller­dings wie die aller­meis­ten ande­ren Impfstoffe auch gespritzt. 

    Die ora­le Bioverfügbarkeit sei­nes Impfstoffkandidaten will Oravax mit der eige­nen POD-Technologie errei­chen. Diese besteht laut Angaben von Oramed aus einer magen­saft­re­sis­ten­ten Kapsel sowie »enzy­ma­ti­scher Unterstützung durch spe­zia­li­sier­te Protease-Inhibitoren« und einem zuge­setz­ten »Enhancer«, der es dem Protein ermög­licht, die Darmbarriere zu überwinden. (…) 

    https://www.pharmazeutische-zeitung.de/schluckimpfung-gegen-covid-19–124575/

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    21.04.2021 | FAU – Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg 

    Nasenspray gegen COVID-19

    Nasenspray mit Iota-Carragelose – einem natür­li­chen Wirkstoff aus der Rotalge – könn­te vor SARS-CoV-2-Infektionen schüt­zen. (…) Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene emp­fiehlt dem Klinikpersonal auf COVID-19-Stationen schon seit Dezember 2020 die Verwendung (…) 

    https://www.fau.de/2021/04/news/wissenschaft/nasenspray-gegen-covid-19/

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    Das Unternehmen Vaxart (USA) arbei­tet an einem Vektorviren-Impfstoff, der als Raumtemperatur-sta­bi­le Tablette ver­ab­reicht wer­den kann, mit Freisetzung im Dünndarm. 

    Vaxart’s VAAST deli­very plat­form employs a modu­lar approach using a repli­ca­ti­on-incom­pe­tent ade­no­vi­rus type 5 (Ad5) vec­tor that deli­vers two payloads to the cells of the muco­sal epi­the­li­um of the small bowel. One payload is the gene coding for the selec­ted patho­gen-spe­ci­fic pro­te­in anti­gen. The other payload, which is always co-deli­ve­r­ed, is the gene coding for the Toll Like Receptor‑3 (TLR‑3) ago­nist, an adju­vant that acti­va­tes the inna­te immu­ne sys­tem, and was selec­ted for its abi­li­ty to sti­mu­la­te broad immu­ne respon­ses. Every vac­ci­ne con­tains the TLR‑3 adju­vant component. 

    VAAST = Vector-Adjuvant-Antigen Standardized Technology 

    https://www.vfa.de/de/arzneimittel-forschung/woran-wir-forschen/impfstoffe-zum-schutz-vor-coronavirus-2019-ncov

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    Nasal appli­ziert soll schließ­lich auch der mRNA-basier­te Impfstoff, der vom bel­gi­schen Unternehmen eTheRNA mit EpiVax, Nexelis, REPROCELL und dem Center for the Evaluation of Vaccination der Univerität Antwerpen ent­wi­ckelt wird. 

    eTheRNA is deve­lo­ping vac­ci­nes against respi­ra­to­ry viru­ses, inclu­ding SARS-CoV‑2, Malaria and HIV. Based on our mRNA/TriMix tech­no­lo­gy we focus on deve­lo­ping vac­ci­nes to pro­mo­te B cell but also T cell immu­ne respon­ses. For our anti­vi­ral vac­ci­nes, we inclu­de con­ser­ved immu­no­ge­nic epi­t­opes to pro­vi­de pro­tec­tion against future varia­ti­ons of the virus. The mRNA of the vac­ci­nes is for­mu­la­ted in pro­prie­ta­ry LNPs that are deli­ve­r­ed intra­mus­cu­lar­ly. These LNPs have favoura­ble ther­mo­sta­bi­li­ty pro­per­ties to redu­ce sup­ply chain cos­ts and incre­a­se oppor­tu­nities for lower health­ca­re economies. 

    Additionally, for the con­ve­ni­en­ce of pati­ents and prac­ti­tio­ners, we are working on an mRNA-for­mu­la­ti­on that can be admi­nis­te­red need­le-free, via intra­na­sal administration. 

    https://www.etherna.be/immunotherapies-rd-pipeline-infectious-disease/

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    Auch die Unternehmen Bharat Biotech International und FluGen sowie die University of Wisconsin-Madison (Indien/USA/USA) wol­len einen nasal zu appli­zie­ren­den Impfstoff entwickeln. 

    M2SR is a uni­que form of the flu virus. It lacks a gene cal­led M2, which restricts the virus to under­go­ing only a sin­gle round of repli­ca­ti­on in cells.

    “The sin­gle repli­ca­ti­on means the virus can enter the cell, but it can’t lea­ve,” says FluGen co-foun­der, pre­si­dent and CEO Paul Radspinner. “So, in essence it tricks the body into thin­king it’s infec­ted with flu, which trig­gers a full immu­ne respon­se. But sin­ce it can’t repli­ca­te fur­ther, you don’t get sick.” 

    CoroFlu, like M2SR, will be deli­ve­r­ed intra­na­sal­ly. This rou­te of admi­nis­tra­ti­on mimics the natu­ral rou­te of infec­tion by coro­na­vi­rus and influ­en­za and acti­va­tes several modes of the immu­ne sys­tem. Intranasal deli­very is more effec­ti­ve at indu­cing mul­ti­ple types of immu­ne respon­ses than the intra­mus­cu­lar shots that deli­ver most flu vaccines.

    The Kawaoka group will insert gene­tic sequen­ces from SARS-CoV‑2 into M2SR (…) 

    https://www.warf.org/news/uw-madison-flugen-bharat-biotech-to-develop-coroflu-a-coronavirus-vaccine/

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    NVX-CoV2373

    05.04.2021 | Current Protocol for Phase 3 Clinical Trial of NVX-CoV2373 in the U.K. | Novavax ( USA ) 

    A Phase 3, Randomised, Observer-blin­ded, Placebo-Controlled Trial to eva­lua­te the Efficacy and Safety of a SARS-CoV‑2 Recombinant Spike Protein Nanoparticle Vaccine (SARS-CoV-RS) with Matrix-M1 Adjuvant in Adult par­ti­ci­pants 18–84 years of Age in the United Kingdom 

    https://www.novavax.com/sites/default/files/2021–04/2019nCoV_302_Phase3UK%20_Version4_Redacted.pdf

    NVX-CoV2373

    Der SARS-CoV-2-Impfstoff von Novavax mit dem Codenamen NVX-CoV2373, auch als SARS-CoV‑2 rS-Protein-Nanopartikel (rekom­bi­nan­ter Spike) mit Matrix-M1-Adjuvans bezeich­net, ist ein von Novavax und Coalition for Epidemic Preparedness Innovations (CEPI) ent­wi­ckel­ter COVID-19-Impfstoffkandidat. Er erfor­dert zwei Dosen und ist bei 2 °C bis 8 °C gekühlt sta­bil. Der Ausschuss für Humanarzneimittel (engl.: Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP)) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat Anfang Februar 2021 ein Rolling-Review-Verfahren von NVX-CoV2373 gestartet. 

    NVX-CoV2373 wur­de sowohl als Impfstoff gegen Proteinuntereinheiten als auch als virus­ähn­li­cher Partikelimpfstoff beschrie­ben, obwohl die Hersteller ihn als „rekom­bi­nan­ten Nanopartikel-Impfstoff“ bezeich­nen. Der Impfstoff wird her­ge­stellt, indem ein mani­pu­lier­tes Baculovirus erzeugt wird, das ein Gen für ein modi­fi­zier­tes SARS-CoV-2-Spike-Protein ent­hält, das sich auf der Oberfläche des SARS-CoV-2-Coronavirus befin­det. Das Baculovirus infi­ziert dann eine Kultur von Sf-9-Zellen, die das Spike-Protein erzeu­gen und es auf ihren Zellmembranen anzei­gen. Die Spike-Proteine wer­den zu einem virus­ähn­li­chen Partikel zusam­men­ge­setzt, das ein syn­the­ti­sches Lipid-Nanopartikel mit einem Durchmesser von etwa 50 Nanometern ent­hält, von denen jedes bis zu 14 Spike-Proteine auf­weist. Die Formulierung ent­hält ein Adjuvans auf Saponinbasis, einer Substanz zur Stärkung der Immunantwort auf den Impfstoff. 

    Wenn eine Person den Impfstoff intra­mus­ku­lär erhält, iden­ti­fi­ziert ihr Immunsystem die Proteinpartikel als fremd und erzeugt natür­li­che Abwehrkräfte – Antikörper und T‑Zellen – gegen sie. Wenn die geimpf­te Person spä­ter mit SARS-CoV‑2 in Kontakt kommt, erkennt das Immunsystem das Spike-Protein des Virus und ist bereit, es anzu­grei­fen. Die Antikörper und Immunzellen kön­nen vor COVID-19 schüt­zen, indem sie zusam­men­ar­bei­ten, um das Virus abzu­tö­ten, sei­nen Eintritt in die Körperzellen zu ver­hin­dern und infi­zier­te Zellen zu zerstören. 

    Im Juli 2020 erhielt Novavax 1,6 Milliarden US-Dollar von der ame­ri­ka­ni­schen Regierung für kli­ni­sche Tests und Produktionsvorbereitung. 

    Der Impfstoff kann gekühlt bei 2 bis 8 °C 3 Monate gela­gert werden. 

    Der Impfstoff ist einer von vier, mit denen die Schweiz bis Sommer 2021 ihre gesam­te Bevölkerung imp­fen will. 

    https://de.wikipedia.org/wiki/NVX-CoV2373

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