Sie haben die Gewalt, aber sie verlieren die Menschen

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Der alte Degenhardt wuß­te auch dazu etwas:

Das ist die Ballade vom Bauernführer Joß Fritz oder
Legende von der revo­lu­tio­nä­ren Geduld und Zähigkeit und vom rich­ti­gen Zeitpunkt.

Joß Fritz ist breit und ist leib­ei­gen, schon drei­mal hat man ihn geschaßt.
Die Weiber krei­schen auf der Tenne, wenn er beim Tanz die Punze faßt.
Und rasches Flüstern zwi­schen Türen, das, mei­nen vie­le, ist die Brunst.
Und nachts das Rascheln, Strohgeknister ist heim­lich gei­le Weibergunst.
Und doch ist das der Bundschuhführer, der heim­lich kommt, organisiert
und agi­tiert, und der auch zügelt, wenn wil­de Wut die Köpfe schnürt.

Laßt nicht die roten Hähne flat­tern, ehe der Habicht schreit.
Laßt nicht die roten Hähne flat­tern vor der Zeit.

Und als die schö­nen Schlosser brann­ten im scho­nen Nachtigallenmai,
und als der bun­te Haufe rann­te vor Fürstenheer und Reiterei,
und wur­den Köpfe abge­schnit­ten, geblen­det vie­le und gehetzt,
die Organisation ver­ra­ten, die Bundschuhfahne war zerfetzt,
da lern­ten die. die übrig­blie­ben: es war ein gan­zes Stuck zu früh,
noch viel zu stark war die­ser Gegner, und viel zuwe­nig waren sie.

Laßt nicht die roten Hähne flat­tern, ehe der Habicht schreit.
Laßt nicht die roten Hähne flat­tern vor der Zeit.

Joß Fritz, gejagt auf allen Straßen, im Weiberrock, am Bettlerarm,
wird Fisch und taucht im Volke unter und wie­der auf als Dorfgendarm,
und lernt den Feind und lernt die Schliche, tak­tiert und reorganisiert
und kon­spi­riert mit Pfaff und Bürger, und man­cher Mann sympathisiert.
Den Aufruhr in die Köpfe tra­gen wie kal­tes Feuer, hei­ßes Eis,
gedul­dig, lis­tig und ver­schla­gen, und war­ten kön­nen, weil er weiß:

Laßt nicht die roten Hähne flat­tern. ehe der Habicht schreit.
Laßt nicht die roten Hähne flat­tern vor der Zeit.

Und als die Bänkelsänger san­gen, und als die Nachricht schnel­ler lief,
gehei­me Zinken an den Türen, und als zu oft die Eule rief,
und als die Bundschuhfahne weh­te beim wil­den Hagebuttenfest,
und als sie fast drei­tau­send waren und Waffen über­all versteckt,
und als ein paar nicht war­ten woll­ten und einer bei der Folter schrie
und Pläne, Plätze, Namen nann­te, da war es wie­der mal zu früh.

Laßt nicht die roten Hähne flat­tern. ehe der Habicht schreit.
Laßt nicht die roten Hähne flat­tern vor der Zeit.

Verrat. Und wie­der auf den Straßen, Joß Fritz, gejagt, gesucht, versteckt.
Und die ihn hören und berüh­ren, sind auf­ge­rührt und angesteckt.
Mal ist er Mönch, mal Landsknecht, Bettler, mal zieht ein Gaukler über Land,
und mal erken­nen ihn Genossen am Muttermal auf sei­ner Hand.
Das gro­ße Bündnis will er knüp­fen mit Ritter, Bürger, Bauer, Pfaff.
Plebejer, Bettler und Soldaten, und immer warnt er vor der Hast:

Laßt nicht die roten Hähne flat­tern. ehe der Habicht schreit.
Laßt nicht die roten Hähne flat­tern vor der Zeit.

Und als die schö­nen Sensen glänz­ten und Morgensterne glänz­ten mit,
und als der Hammer Helme knack­te, und als die Sichel schnel­ler schnitt,
und als die schö­nen Schlösser brann­ten, und als der Bischof Gnade bat,
und als die Reiterheere flo­hen und Mauern bra­chen vor der Stadt,
da ging die Saat auf, die er säte im schö­nen Nachtigallenmai.
Und zieht dahin, der hel­le Haufe, Joß Fritz ist irgend­wo dabei

und läßt die roten Hähne flat­tern heim hel­len Habichtschrei,
und läßt die roten Hahne flat­tern und war dabei
und ist dabei.


Wir wer­den die­se Art von Gewalt nicht brau­chen, wie sie den Bauernhaufen auf­ge­zwun­gen wur­de. Geduld und küh­len Kopf sehr wohl, und auch das gro­ße Bündnis. Hier gilt es den Blick zu weiten.

Denn es gibt sie, die zwei­feln­den Menschen, selbst im "Mainstream". Sie haben sich nicht so lan­ge und so aus­führ­lich mit den Themen rund um Corona beschäf­tigt wie vie­le hier auf die­sem Blog. Deshalb sind ihnen man­che Zusammenhänge nicht geläu­fig, viel­leicht aber auch zu über­wäl­ti­gend. Überheblichkeit im Umgang damit kann nur schaden.

Wer sich inzwi­schen heu­te lie­ber nicht "imp­fen" las­sen will, aber an der Maske fest­hält, mag gute Gründe für sich haben. Vielleicht stellt er sie aber dem­nächst auch in Frage. Das Ausmaß der Lügen ist inzwi­schen so groß, daß sie nicht mehr igno­riert wer­den kön­nen. Und doch wird es Zeit brau­chen, sich ein­zu­ge­ste­hen, daß man Lügen auf­ge­ses­sen ist. Diese Zeit muß man den Leuten zuge­ste­hen, bei aller berech­tig­ten Wut über Mitläufertum und Gehorsam.

Während einer Studienreise nach Kuba vor vie­len Jahren brach­te uns die Reiseleiterin, eine über­zeug­te kuba­ni­sche Kommunistin, ein Prinzip nahe, das sie für ein Element des Erfolgs der klei­nen Insel gegen das mäch­ti­ge Imperium hielt. Es ist für mich zu einer Art Richtschnur gewor­den im Umgang mit mei­nes­glei­chen und lau­tet: "Geduld, Toleranz und Verständnis".

29 Antworten auf „Sie haben die Gewalt, aber sie verlieren die Menschen“

  1. Zu 1# Schnelltestzentren:
    Ich kann nur Glaskugelschauen wie sich die Anteile ver­tei­len von denen, die aus blin­dem Glauben, aus blin­der Unterwürfigkeit oder aus kal­ku­lier­ter Gewinnorientierung ent­ge­gen ihrer eige­nen Einstellung sol­che Zentren gemacht haben.

    Zu letz­te­rem kann ich eine Geschichte erzählen.

    Mein Vater hat eine Firma mit ehe­ma­li­gen Arbaitskollegen von einem mit­tel­stän­di­gen Maschinenbauer gegrün­det (1998).

    Er erzähl­te mir die Aussage eines der Mitgründer nach der Geschichte von 9/11 in NewYork:

    Er war ganz aus dem Häuschen und sagte:

    "Geil. Jetzt kön­nen wir Panzerteile frä­sen un drehen!"

    Er wit­ter­te einen ein­sei­ti­gen Krieg bei dem er nur absah­nen und nichts ver­lie­ren könnte.

    1. @V,

      natür­lich. Der Gewinner ist immer das Kapital. Dessen Untergang jedoch gesetz­mä­ßig ist. Denn die Menschheit wird sich nicht ewig damit abfin­den der Verlierer zu sein.

      MFG

      1. "Sie haben die Gewalt, aber sie ver­lie­ren die Menschen"

        Ja, und? Das ist der Macht doch egal, so lan­ge sie die Macht behält. Im Westen natür­lich mög­lichst ohne all­zu offen­sicht­li­che Gewalt oder gar Blutvergießen. Und dass sie die Macht für immer behält, dafür wer­den die Weichen doch gera­de jetzt, im Windschatten und unter Vorwand der Pandemie, gestellt. Überwachung und Manipulation durch die tota­le Digitalisierung mit­tels Smartphonezwang, dem­nächst Zwang zur gesund­heit­li­chen Optimierung durch gen­tech­ni­sche Veränderung mit­tels CrisprCas‑9 (?), Mensch-Maschine-Schnittstellen, Transhumanismus etc.

        Die größ­te Bedrohung ist der Klimawandel. Heute knapp 50 Grad Celsius in Kanada. Dürren, Nahrungsmittel- und Trinkwasserknappheit dro­hen auch in Europa, auch in D. Die "Eliten" wis­sen das sehr genau und schaf­fen die Überwachungs- und Manipulationsstrukturen, die eine Änderung des Systems bei noch so gro­ßem Leid und Druck eines Großteils der Menschheit unmög­lich macht. Verängstigung, Vereinzelung, früh­zei­ti­ge Bestrafung von Abweichlern, Unterdrückung und Zerstörung durch die Unterdrückung von Elementarkräften wie Wut und Freude, auch für Eros und Dionysos wird die Luft dün­ner, Aufweichen der Trennung zwi­schen künst­li­chem und natür­li­chem Sein, Zunahme der Fremdbestimmung durch KI, Zentralisierung und Rückzug der Macht in den digi­ta­len Raum, Aufstellung von irra­tio­na­len Regeln etc. Alles das schwächt die Widerstandskraft.

        Na ja. Vielleicht ändert sich die Stimmung nachher: 

        "Talk Spezial: „Die gro­ße Corona-Abrechnung“ – Epidemiologe Prof. John Ioannidis im Gespräch mit Michael Fleischhacker, am Mittwoch, 30. Juni um 22:05 Uhr bei ServusTV Österreich und um 22:15 Uhr bei ServusTV Deutschland."

        https://www.servustv.com/videos/aa-282xgxt991w11/

  2. Was Facebook, Google, Twitter und ande­re gegen
    Desinformation zu Covid-19 machen

    Die drei Plattformen plus Microsoft und TikTok berich­ten der EU-Kommission, wie sie gegen fal­sche und irre­füh­ren­de Informationen vorgehen.
    29.06.2021 15:19 Uhr Von Andreas Wilkens

    EU-Kommission will mehr Infos

    https://www.heise.de/news/Was-Facebook-Google-Twitter-und-andere-gegen-Desinformation-zu-Covid-19-machen-6123084.html

    1. Was Facebook, Google, Twitter und ande­re gegen
      Desinformation zu Covid-19 machen

      Gar nichts. Denn die Desinformationen kom­men ja von da.

      1. @ Erfurt: So ist es. Es sind ja auch kei­ne gewöhn­li­chen Informationsquellen, son­dern akti­ve Teilnehmer an der Ausrottung der frei­heit­li­chen Gesellschaftsordnungen. Schiffe ver­sen­ken spie­len die Teilnehmer bei den Abstimmungsrunden in Davos und bei ande­ren Gelegenheiten kaum. Auch wenn for­mal mit Meinungsfreiheit und Monopolstellung, die die pri­va­te Verfügungsgewalt ein­schränkt, argu­men­tiert wird. Bis eine Maßnahme oder Sperrung eines Kontos durch die­se Organisationen geklärt ist, gibt es bereits unzäh­li­ge neue Fälle. Von der eher wohl­wol­len­den Beurteilung im Sinne der Maßnahmen durch die Gerichte abge­se­hen. Leider ver­ste­hen vie­le den Teilnehmerstatus die­ser Firmen/ Konzerne an den der­zei­ti­gen Entwcklungen nicht.

  3. Lieber Artur Aschmoneit,

    hof­fend, dass es Ihrem Fuß bes­ser geht, möch­te ich Ihnen mei­ne Bewunderung aus­spre­chen für Ihren Optimismus, der sich in zwei Ihrer letz­ten Postings hier aus­drückt ("Sie haben die Gewalt, aber sie ver­lie­ren die Menschen" und "Ärzte und Reinigungskräfte von Charité, Vivantes und Helios in oder vor Streiks", bei­de vom 30.06.21).
    Sie schrei­ben: "Wir wer­den die­se Art von Gewalt nicht brau­chen, wie sie den Bauernhaufen auf­ge­zwun­gen wur­de. Geduld und küh­len Kopf sehr wohl, und auch das gro­ße Bündnis. Hier gilt es den Blick zu weiten."
    Und Sie schreiben:
    >Während einer Studienreise nach Kuba vor vie­len Jahren brach­te uns die Reiseleiterin, eine über­zeug­te kuba­ni­sche Kommunistin, ein Prinzip nahe, das sie für eine Element des Erfolgs der klei­nen Insel gegen das mäch­ti­ge Imperium hielt. Es ist für mich zu einer Art Richtschnur gewor­den im Umgang mit Meinesgleichen und lau­tet: "Geduld, Toleranz und Verständnis".<

    Das klingt wei­se und schön. 

    Angesichts der ges­tern auch hier doku­men­tier­ten NEUEN QUALITÄT, mit der die staat­li­chen "Institutionen" (Staatsanwaltschaften im Regierungsauftrag und 'Drosten', der sich mit sei­nem Dummdeutsch ja leicht­zün­gig den Status einer "Institution" erar­bei­tet hat) nun­mehr Menschen, die anders den­ken als sie, bedro­hen, dif­fa­mie­ren, schi­ka­nie­ren und sich an ihnen und ihren Rechten vergehen,
    fin­de ich Ihren Optimismus einschüchternd.
    Ich jeden­falls kann ihn nicht mehr auf­brin­gen. (Und bin, nicht nur, wenn ich an Kuba den­ke [das ich 2003 bereis­te], um den Schlaf gebracht.) 

    Es wird alles immer enger. Immer irrer. Immer unaus­weich­li­cher: Denn alles, was vom welt­wei­ten Irrsinn der Regierungen und ihrer "BeraterInnen" ans Licht kommt – ändert GAR NICHTS.
    Alle machen ein­fach wei­ter in ihrem irr­sin­ni­gen Corona-Tun.
    {Tschuldigung, bin seit kur­zem ob der "Impf"-Bereitschaft mei­ner letzt­ver­blie­be­nen Freunde ein wenig derangiert.}

    1. @Witwesk: Ich ver­mu­te, dass jeder von uns immer wie­der mal zwi­schen Hoffnung und Wut und Resignation schwankt- mir geht es zumin­dest so!
      Aber dazwi­schen den­ke ich mir dann auch, dass ich heu­te ein­fach einen schö­nen Tag erle­ben möchte!
      Das Dumme ist, das es kei­ne ein­fa­che Lösung für die­ses Problem gibt!
      Eine Freundin, die kein Huhn isst, von dem sie nicht weiß wo es her­kommt – will sich imp­fen las­sen! Wenn wir eine Weile reden, weil ich das über­haupt nicht ver­ste­he, sagt sie auch, dass das viel­leicht nicht sinn­voll ist – aber dann ist doch der Druck von außen zu groß!

    2. @Witwesk
      Ich kann die­sen Optimismus auch nicht tei­len, aus den von Ihnen
      benann­ten Gründen.
      Macht ja auch immer wie­der Spaß, die ande­re Wange hinzuhalten.
      Und die Arschbacken. Und die Weichteile.
      Und wenn wir auch wei­ter­hin Geduld, Toleranz und Verständnis
      auf­brin­gen, dür­fen wir uns auf wei­te­re Panikmache, Einschränkungen, Drangsalierungen und FuckDowns einstellen.
      Nichts gegen die­se Eigenschaften. Aber die sind nur in einem
      fai­ren System sinn­voll. Und das haben wir schon lan­ge nicht mehr.
      Und was die Lernfähigkeit betrifft : natür­lich braucht das Zeit (und Raum). Nur ist mei­ne per­sön­li­che Erfahrung, daß ein Großteil
      der Menschen selbst durch ein­schnei­den­de Erlebnisse oder auch
      nach vie­len Jahren nicht wirk­lich etwas an ihrem Leben oder
      ihrer Sichtweise verändern.
      Man kann sich die Dinge auch schönreden.

  4. Ich weiß ja nicht, ob du "Geduld, Toleranz und Verständnis" auch auf Karl Lauterbach anwen­den möch­test 😀 , aber er bekommt zumin­dest jetzt auch mal Contra aus der Fachwelt. Prof. Johannes Hübner, Leiter der Abteilung für päd­ia­tri­sche Infektionskrankheiten an der Universitätsklinik München, ist es, der sei­nen Hut in den Tweet gewor­fen hat mit einer Aufforderung an K.L., Stellung zu bezie­hen, und dabei Bezug nimmt auf einen Artikel im BJM vom Mai. (Konnte ihn bei dir nicht entdecken).
    https://www.bmj.com/content/373/bmj.n1197
    Gut dar­ge­legt auch in einem Artikel bei rt-deutsch
    https://de.rt.com/inland/119883-entweder-geimpft-oder-covid-19-kontroverse-lauterbach-professor/

  5. Realitätsverleugnung. Im September wer­den die total­ver­blö­de­ten Massen den Hygiene-Faschismus auch auf Bundesebene "demo­kra­tisch" legi­ti­mie­ren und unser Schicksal – die tota­le digi­tal-phar­ma­zeu­ti­sche Sklaverei – voll­ends besiegeln.

    1. @DS-pektiven: Dann soll­ten wir wohl die Hände in den Schoß legen, oder was sol­len uns die stän­di­gen Schreckensszenarien sagen?

      1. Nein. Was wir tun soll­ten, darf ich hier lei­der nicht schrei­ben. Womit wir auf jeden Fall auf­hö­ren soll­ten, ist das Einlullen. Das klein­kind­li­che Vertrösten dar­auf, dass am Ende alles gut wird.

        Das höre ich seit über einem Jahr. Und wir gehen dem­nächst in den nächs­ten Corona-Winter. Ohne Aussicht dar­auf, dass die­se Scheiße end­lich endet. Das haben die drei Landtagswahlen wäh­rend der C‑Diktatur auch mehr als ein­drück­lich bewiesen.

        Die Politik bekommt vom Souverän ein "Weiter so!" oder "Noch här­ter!" nach dem ande­ren. Also lie­fert man.

        Ich per­sön­lich wäre schon längst weg, wenn irgend­wel­che Leute sich zu grö­ße­ren Auswanderergruppen zusam­men­ge­schlos­sen hät­ten. In denen auch Menschen aus die­sem faschis­ti­schen Drecksloch flüch­ten kön­nen, die es sich finan­zi­ell nicht leis­ten kön­nen. Am Ende bleibt mir halt nur das Verrecken in der Gosse.

        Danke, Deutschland!

        1. an DS-pek­ti­ven: Ich weiß genau was du meinst und teil­wei­se den­ke ich genau so.
          Alternativ dazu schöp­fe ich aber Hoffnung aus Legenden wie Gandhi und tat­säch­lich aus mei­nem Urvertrauen in eine alles duch­drin­gen­de Kosmische Schöpferkraft und die Magie der bedin­gungs­lo­sen Liebe, so wie sie Jesus gelebt haben soll.
          (Kirchen als Institutionen leh­ne ich grund­sätz­lich ab.)
          Vor eini­gen Jahren hät­te ich nicht gedacht, dass ich jemals so denken/führlen wür­de und mein logi­scher Verstand
          wehrt sich auch öfter dagegen.
          Aber sogar die Wissenschaft hat ja schon bewie­sen, dass der Menschliche Geist zu manch wun­der­sa­men Dingen fähig ist.

        2. @DS-pektiven:

          "..Alles läuft auf eine Wahl hin­aus, wir wäh­len, wie wir han­deln, wie wir unse­re Zeit ver­brin­gen. Wir wäh­len die Art und Weise, in der wir den­ken. Ja, wir sind dar­auf kon­di­tio­niert wor­den, auf bestimm­te Weise zu den­ken, aber wir haben die Macht, uns zu ändern, und das ist eine Wahl, die wir alle tref­fen können.

          Von jetzt an ent­schei­de ich mich dafür, in mei­ner Macht zu ste­hen und mei­ne gan­ze Energie dar­auf zu kon­zen­trie­ren, einen bes­se­ren Weg, eine bes­se­re Realität zu schaf­fen. Ich wer­de nicht län­ger in die­ses Narrativ ein­tau­chen, das nur dar­auf abzielt, uns zu unter­drü­cken und zu ent­mach­ten. Wir alle haben eine Wahl.

          In Angst zu leben, oder in Liebe zu leben! .." (Übersetzer)

          https://hive.blog/hive-120078/@trucklife-family/i‑choose-we-all-have-the-power-to-choose-what-will-your-choices-be

  6. Sars-CoV‑2 und Schulen in Deutschland
    – Was sagen die Daten?

    Vor die­sem Hintergrund sowie ange­sichts der zuneh­men­den Impfrate der vul­nerablen Gruppen und nicht zuletzt
    wegen der erheb­li­chen nega­ti­ven Effekte des Lockdown auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Kinder
    wur­de erneut eine gesamt­ge­sell­schaft­li­che Diskussion ange­regt über
    Ziele und Mittel der Pandemiebekämpfung
    und es wur­de empfohlen,
    ab Herbst 2021
    zu einem nor­ma­len Betrieb der Kindergemeinschaftseinrichtungen zurückzukehren –
    mit guter Hygiene (Husten- und Niessetikette, Händehygiene)
    ohne Test- und Maskenpflicht.
    (Zum Artikel)
    https://www.laekh.de/fileadmin/user_upload/Heftarchiv/Einzelartikel/2021/07_08_2021/Corona-Sommer.pdf

    https://corona-netzwerk.info/sars-cov-2-und-schulen-in-deutschland-was-sagen-die-daten/

  7. Intensivbetten-Recherche: Der Fall Schrappe
    Als Matthias Schrappe auf Betrug bei den Intensivbetten hin­wies, stand er im Kreuzfeuer der Kritik.
    Inzwischen hat der Bundesrechnungshof ihn bestätigt.
    Wie kam es zum Medienversagen in der DIVI-Affäre
    – und wel­che Rolle spiel­te dabei eine E‑Mail von Christian Drosten?
    https://www.welt.de/kultur/plus232088383/Intensivbetten-Recherche-Der-Fall-Schrappe.html

    Dazu: Wolfgang Kubicki via Facebook
    Dass Christian Drosten gegen­über der Arbeitsgruppe von Matthias Schrappe wohl dro­hend schon vor­her ankündigte
    „die Medien“ wür­den die Untersuchungen der Arbeitsgruppe jetzt
    „ana­ly­sie­ren“,
    zeigt,
    dass auch ein bril­lan­ter Virologe nicht davor gefeit ist,
    akti­ver Teil
    einer unse­li­gen poli­ti­schen Instrumentalisierung
    von Wissenschaft zu werden.
    https://de-de.facebook.com/kubicki.wolfgang

    aus:
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=73822#h08

  8. Unsere Angebote

    Telefonnummer
    06136/465 88 88
    erreich­bar von
    Montag-Sonntag
    08:00 bis 22:00 Uhr

    Unterstützung bei Unklarheiten bzgl. PCR (Zwangs)Testungen an Schulen, Kitas usw.

    ▫️Regelmäßige Q&A mit den Maskforce Anwälten, mit anschlie­ßen­dem für jeden ein­seh­ba­res Protokoll.
    AP- Anwaltsteam

    ▫️Bereitstellung von Aufklärungsmaterialien wie Flyer, Plakate usw.
    AP – Marketing

    ▫️Unterstützung bei Konflikten zwi­schen Behörden (Jugendämter, Familienhilfe usw) und Familie

    https://t.me/s/eltern_stehen_auf/2233

  9. @aa

    Danke für das Beispiel Kuba! Auch Kuba hat es der Solidarität der Sozialistischen Staatengemeinschaft zu ver­dan­ken die Krise der 60er zu über­win­den. Kleiner Nebeneffekt: Seitdem weiß ich wie Rohrzucker schmeckt 😉

    Es lebe die Solidarität! Proletarier aller Länder ver­ei­nigt Euch!

  10. Zu Kuba wäre ergän­zend sicher anzu­mer­ken, dass im Vergleich zur Vorrevolutionszeit der Lebensstandard schon deut­lich höher ist und gera­de die medi­zi­ni­sche Versorgung im Vergleich zu vie­len ande­ren Ländern einen sehr guten Ruf hat (trotz Embargo). Auch die­se Dinge tra­gen sicher­lich zur Geduld vie­ler Kubaner bei. Dass es auch dort vie­le Missstände gibt und Mangel und Einschränkungen der Meiunungsfreiheit soll gar nicht bestrit­ten werden.

    1. @Clarence

      der Sozialismus in Kuba ist längst Geschichte. Seit dem Moment näm­lich seit Kuba den Import west­li­chen Kapitals in sein Land zulässt. D.h., daß es damit auch mit der Souveränität (Selbstbestimmung) vor­bei ist.

      MFG

  11. Gewalt etwa, wie sie nicht nur den Bauern auf­ge­zwun­gen wur­de, son­dern wie sie auch im unmit­tel­ba­ren Umfeld der ent­ste­hen­den Arbeiterbewegung und der jung­deut­schen Bewegung befür­wor­tet wur­de? Man beach­te den Rekurs auf reli­giö­se Vorbilder, mit denen schein­bar recht erfolg­reich für den Widerstand gewor­ben wurde: 

    „Vater Unser im lich­ten und frei­en Himmel | Über dem öden und skla­vi­schen Weltgetümmel! | Laß uns in Kraft und Mut nicht erlah­men, | Und wir seg­nen Deinen hei­li­gen Namen. – | Du woll­test die Menschen ver­nünf­tig und gleich, | Schaff uns, Vater, ein sol­ches Reich. | Es sol­len Knechte und Fürsten nicht wer­den; | Dein Wille gesche­he fort­an auf Erden. | Schmettre Tyrannen und Schergen tot; | Sie steh­len uns unser täg­li­ches Brot. | Wir übten lan­ge und fei­ge Geduld, | Vergib uns, Vater, die schwe­re Schuld. | Wir wol­len die Galgen mit ihnen zie­ren, | Daß sie uns nicht mehr in Versuchung füh­ren. | Wir schla­gen sie tot in Deinem Namen | Und erlöse(n) uns von allem Übel! Amen.“ (Carl Theodor Barth, Vater Unser, zit. nach: Ernst Schraepler, Handwerkerbünde und Arbeitervereine 1830 – 1853. Die poli­ti­sche Tätigkeit deut­scher Sozialisten von Wilhelm Weitling bis Karl Marx, Berlin/ New York 1972, S. 35).

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