Sinkende Todesfallraten über alle Altersgruppen

In einem noch nicht von Fachkollegen begut­ach­te­ten (peer-review­ed) Beitrag von Daniel Howdon vom "Leeds Institute of Health Sciences", Prof. Carl Heneghan, Direktor des "Centre for Evidence-Based Medicine and Director of Studies" an der Universität Oxford und Jason Oke vom "Nuffield Department of Primary Care Health Sciences" heißt es bezo­gen auf deut­sche Daten:

»Um die Veränderung des CFR [Case Fatality Rate = Fall-Verstorbenen-Anteil, AA] zu ver­an­schau­li­chen, stel­len wir sowohl ein­fa­che deskrip­ti­ve Statistiken als auch einen aus­ge­feil­te­ren Ansatz zur Verfügung, den wir zuvor ver­wen­det haben, um die Verzögerung zwi­schen Fällen und Todesfällen zu erklären…

In der Frühphase der Pandemie spie­gel­ten die Todesfälle in Deutschland die Fälle wider, aber der jüngs­te Trend geht dahin, dass die Fälle zuneh­men, wäh­rend die Zahl der Todesfälle wei­ter zurückgeht…

Diese Analyse zeigt, dass die Sterblichkeitsrate von COVID-19 in allen Altersgruppen zurück­ge­gan­gen ist, und die älte­ren Altersgruppen trei­ben den all­ge­mei­nen Rückgang an…

Grobe Schätzungen des CFR im Zeitverlauf zei­gen, dass der durch­schnitt­li­che CFR für Personen ab 80 Jahren bis zur 18. Woche 29% betrug, in den Wochen 19 bis 27 auf 17% fiel und ab Mitte Juli 11% betrug – ein Rückgang um 61%.

Ein stär­ke­rer Rückgang ist bei den 60- bis 79-Jährigen zu beob­ach­ten, wobei der durch­schnitt­li­che CFR im März/April um etwa 9% auf 2% im Juli/August fiel.

Granularere Schätzungen der CFR-Trends, die die Verzögerung zwi­schen Fällen und Todesfällen berück­sich­ti­gen, erge­ben ähn­li­che Muster mit einem stei­len Rückgang ab Anfang April und einer Abflachung in den Sommermonaten.«

[Übersetzung aus dem Englischen mit deepl.com.]

3 Antworten auf „Sinkende Todesfallraten über alle Altersgruppen“

  1. Es steht nur zu befürch­ten, daß es nix mehr bringt.

    Die Politik igno­riert die­se und ande­re beru­hi­gen­de Zahlen geflis­sent­lich, und die Corona-Gläubigen im gemei­nen Volk haben – anschei­nend schon vor gerau­mer Zeit – zum einen kom­plett auf­ge­hört zu den­ken und zum ande­ren möch­ten sie anschei­nend hören, daß alles schlimm, wirk­lich schlimm ist.

    Das zumin­dest ist mei­ne bis­he­ri­ge Erfahrung, und sie macht mir mehr Angst als ein ech­tes Killervirus dies tun könnte.

  2. Wir müs­sen einen Weg fin­den, die gro­ße Veröffentlichung und Berücksichtigung die­ser Ergebnisse und Erkenntnisse ein­zu­for­dern, zu ver­lan­gen. Es ist unser Recht!

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