"So viele Menschen wie möglich mit dem Virus infizieren, da die Impfstoffe nicht ausreichen"

»Island hebt am Freitag alle COVID-19-Beschränkungen auf
COPENHAGEN, 23. Februar (Reuters) – Island wird am Freitag alle ver­blei­ben­den COVID-19-Beschränkungen auf­he­ben, dar­un­ter die Beschränkung auf 200 Personen in geschlos­se­nen Räumen und die ein­ge­schränk­ten Öffnungszeiten von Bars, teil­te das Gesundheitsministerium am Mittwoch mit.

"Eine weit ver­brei­te­te gesell­schaft­li­che Resistenz gegen COVID-19 ist der Hauptausweg aus der Epidemie", so das Ministerium in einer Erklärung, in der es sich auf die Behörden für Infektionskrankheiten beruft.

"Um dies zu errei­chen, müs­sen so vie­le Menschen wie mög­lich mit dem Virus infi­ziert wer­den, da die Impfstoffe nicht aus­rei­chen, auch wenn sie einen guten Schutz gegen schwe­re Krankheiten bie­ten", füg­te es hin­zu…«
reu​ters​.com (23.2.)

Reicht der Schutz nicht oder die Zahl der Dosen? Ich tip­pe auf Ersteres. "as many peo­p­le as pos­si­ble need to be infec­ted with the virus as the vac­ci­nes are not enough"

8 Antworten auf „"So viele Menschen wie möglich mit dem Virus infizieren, da die Impfstoffe nicht ausreichen"“

  1. Die Isländer sind schlau. So ver­liert die Regierung nicht ihr Gesicht und die Menschen wer­den nicht län­ger geknech­tet. Während man in Deutschland wei­ter­hin den Zug gegen die drit­te Betonwand fährt, obwohl er schon gegen zwei Betonwände gerast ist und mas­si­ven Schaden davon­ge­tra­gen hat. Aber Hauptsache wir besie­gen die Welt und die Betonwand… 

    Wie ich von einer Userin in einem ande­ren Beitrag gera­de erfah­ren hat, fällt ab mor­gen in Holland auch die Maskenpflicht in Innenräumen, sowie alle wei­te­ren Zugangsregelungen. Statt nur zu einem Schwimmbadbesucht nach Holland zu fah­ren, über­le­ge ich, nun Urlaub dort zu machen.
    Nach Monaten end­lich wie­der in ein Kino, einen Tag im Schwimmbad ver­brin­gen oder ins Konzert. Leider kom­me ich ohne Auto nicht hin und hier in der Bahn gilt ja noch 3G, aber das wer­de ich für die­sen Fall in Kauf nehmen.
    Endlich wie­der wie ein Mensch L‑E-B-E‑N.

    1. Gibraltar, Malta, Israel, Irland, alle über 95 %
      " geimpft" und aufgepluuuhstert.
      Die haben wegen der Impfschäden schon alle ihr Gesicht verloren.
      Könnte sein, daß die "Elite" in Island sich vor den weit verbreiteten
      Harpunen fürchtete ????????

  2. Berlin – Es ist ein Wahnsinn: Schon ohne Omikron schreit die Pflege in die­sem Land seit zwei Jahren um Hilfe. Die neue Virusvariante sorgt nun dafür, dass sich rei­hen­wei­se Geboosterte gegen­sei­tig anste­cken, wo das am aller­un­güns­tigs­ten ist: in den Pflegeheimen, in den Krankenhäusern.
    Zwar sorgt die­se abge­schwäch­te Form des Virus auch dafür, dass zumin­dest die Covid-19-Verläufe nicht mehr so gefähr­lich sind wie zuvor, nicht mehr so töd­lich wie Delta. Sodass die Alten, Kranken und Schutzbefohlenen nicht mehr so stark gefähr­det sind. Doch für die Pflegekräfte reicht es, wenn sie sich über­haupt anste­cken, auch wenn es nur ein mil­der Verlauf ist: Sie müs­sen dann in Quarantäne. Sie ste­hen dann nicht mehr für die Versorgung zur Verfügung. Die Pflege hat ein ech­tes Problem – und mit ihr die Patienten, die Angehörigen – und eigent­lich auch die Politik.
    Doch was tut Letztere? Einfach mal an der ein­rich­tungs­be­zo­ge­nen Impfpflicht fest­hal­ten. Komme, was da wol­le. Sodass noch die letz­ten Reservekräfte aus der Pflege gedrängt wer­den, gar ein Berufsverbot erhal­ten sol­len ab Mitte März. Das muss man sich mal vor­stel­len, mit­ten in einer Pandemie, mit­ten in einem von akti­ven Helfern wahr­lich nicht über­bor­den­den Gesundheitssystem, in einem Land vol­ler Pflegenotstand: ein Berufsverbot für Pflegekräfte!
    Wer immer noch glaubt, es sei bes­ser für die Alten und Kranken, nicht von Ungeimpften gepflegt zu wer­den, der hat die letz­ten Monate und Jahre sehr weit weg von Pflegeinrichtungen ver­bracht, denn er ahnt nicht: Alles ist bes­ser, als gar nicht ver­sorgt zu wer­den, wenn man lebens­not­wen­dig auf Hilfe ange­wie­sen ist.
    Die Politik hat sich – wie zu vie­le Menschen in die­sem Land, die sich nicht davon betrof­fen wäh­nen – schon vor Corona viel zu wenig für den Pflegenotstand inter­es­siert. Nun tritt sie die ver­blie­be­nen Pflegekräfte nach zwei Jahren Pandemie mit Füßen. Wenn sie dem deut­schen Gesundheitssystem nicht den letz­ten Sargnagel ver­pas­sen will, dann muss sie die ein­rich­tungs­be­zo­ge­ne Impfpflicht stop­pen, bevor es zu spät ist. Also genau jetzt.

    https://​www​.ber​li​ner​-zei​tung​.de/​g​e​s​u​n​d​h​e​i​t​-​o​e​k​o​l​o​g​i​e​/​i​m​p​f​p​f​l​i​c​h​t​-​s​t​o​p​p​e​n​-​b​e​v​o​r​-​e​s​-​z​u​-​s​p​a​e​t​-​i​s​t​-​l​i​.​2​1​3​560

  3. 2021 hat­te Google zunächst eine Impfung gegen Covid-19 für Angestellte in US-Büros, dann auch für Remote Teams obli­ga­to­risch gemacht. Nach Kritik dar­an und einer Entspannung der Pandemielage revi­diert das Unternehmen nun die Entscheidung.
    Ungeimpfte könn­ten ihren Job ver­lie­ren: Dieses Szenario zeich­ne­te sich bei Google in den USA Ende ver­gan­ge­nen Jahres ab. Denn das Unternehmen hat­te in einem inter­nen Dokument bekannt­ge­ge­ben, dass eine Impfpflicht für alle Mitarbeiter:innen in den USA ein­ge­führt wer­den soll­te. Demnach soll­ten unge­impf­te Personen ab dem 18. Januar für 30 Tage einen „paid admi­nis­tra­ti­ve lea­ve“ ver­ord­net bekom­men. Nach Ablauf die­ser Zeit wäre die­se Phase in einen „unpaid per­so­nal lea­ve“ über­ge­gan­gen, der bis zu sechs Monate dau­ern und mit einer Kündigung enden kann. Allerdings hat das Unternehmen nun gegen­über CNCB bestä­tigt, dass eine Impfung gegen das Coronavirus nicht mehr als Voraussetzung für eine Beschäftigung bei Google gilt.
    Die Diskussion um den Impfzwang bei Unternehmen: Google wagt sich vor und nimmt die Forderung zurück
    Im Juli 2021 plan­te Google – wie auch Meta – eine Rückkehr ers­ter Mitarbeiter:innen ins Büro. Wer nicht mehr remo­te arbei­ten woll­te, muss­te sich bei Google in den USA zu die­sem Zeitpunkt jedoch gegen Covid-19 imp­fen las­sen. Im Dezember kam es dann zu Googles Plan, die Impfpflicht auf das gesam­te Personal in den Vereinigten Staaten aus­zu­wei­ten. Dagegen wehr­te sich jedoch ein Teil der Belegschaft. Laut CNBC hat­ten über 600 Beschäftigte eine öffent­li­che Erklärung unter­zeich­net, die sich gegen die­se Regelung richtete.
    Nun hat das Unternehmen die erst vor weni­gen Monaten geplan­te Impfpflicht auf­ge­ho­ben. Darüber hin­aus sol­len auch Annehmlichkeiten wie Massagen, die Nutzung von Spiel- und Gemeinschaftsräumen und der­glei­chen mehr in den Büros wie­der ein­ge­führt wer­den. Das geht aus einer inter­nen Mail von Googles Real Estate and Workplace Services VP David Radcliffe her­vor, auf die CNBC Zugriff hat­te. Der Mail zufol­ge sol­len eini­ge Teams wei­ter­hin Vollzeit remo­te arbei­ten kön­nen. Andere wie­der­um möch­te Google auf­for­dern, min­des­tens drei Tage pro Woche ins Office zurück­zu­keh­ren. Dort müs­sen geimpf­te Personen dann auch kei­ne Abstandsregeln ein­hal­ten oder Masken tra­gen (das gilt für die meis­ten, aber noch nicht alle Google-Standorte in den USA)

    Lockerungen im Zuge der ent­spann­te­ren Lage
    Die Lockerungen des Unternehmens wer­den vor dem Hintergrund einer Entspannung der Pandemielage durch­ge­führt. Tatsächlich berich­te­te Reuters, dass die Omikron-Variante in den USA weni­ger lan­ge Krankenhausaufenthalte bei Infizierten her­vor­rief und McKinsey & Company stell­te in den Raum, dass eine ende­mi­sche Lage als nächs­tes Ziel für das Gesundheitssystem vor­stell­bar ist. Sie sei womög­lich sogar eher zu errei­chen als eine Herdenimmunität. Die Rate der voll­stän­dig Geimpften in den USA liegt laut Our World in Data bei knapp über 65 Prozent. Die Neuinfektionen lagen am 23. Februar bei über 84.000 in den USA, mehr als zehn Mal weni­ger als etwa am 14. Januar (mit über 930.000 Neuinfektionen, Zahlen von der New York Times).
    https://​online​mar​ke​ting​.de/​k​a​r​r​i​e​r​e​/​b​u​e​r​o​a​l​l​t​a​g​/​g​o​o​g​l​e​-​l​a​e​s​s​t​-​i​m​p​f​p​f​l​i​c​h​-​f​a​l​len

  4. Kunststück. Eine 14-Tage "Inzidenz" von fast 9000,
    3,5% der Bevölkerung in "iso­la­ti­on",
    und trotz­dem nur 2 Personen ("wegen oder mit") auf der Intensivstation https://​www​.covid​.is/​d​ata

    Da könn­te man schon mal auf die Idee kom­men, dass der gan­ze Maßnahmenschwachsinn eben­so für die Katz war wie die "Durchimpfung" und eine "Durchseuchung" auf jeden Fall bil­li­ger ist und wahr­schein­lich sogar bes­ser wirkt

  5. Island, Norwegen, Schweden, Dänemark, UK, Irland und Spanien befreit.

    Holland und Schweiz kurz vor der Befreiung.

    Entcoronazifizierung aus­ste­hend.

    Im Osten rückt die nicht mehr ganz so rote Armee vor. 

    Ich hof­fe, in der Reichskanzlei kommt lang­sam Untergangsstimmung auf

  6. Reicht der Schutz nicht oder die Zahl der Dosen? Ich tip­pe auf Ersteres. "as many peo­p­le as pos­si­ble need to be infec­ted with the virus as the vac­ci­nes are not enough"

    Ganz rich­tig. "As the vac­ci­nes are not enough" bezieht sich auf die (unge­nü­gen­de oder nicht vor­han­de­ne) Wirkung (zur Erzeugung einer adap­ti­ven Immunität). Anders her­um, "as the­re are not enough vac­ci­nes (available)" wür­de sich auf die Anzahl beziehen.

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