So hetzen Querdenker unsere Kinder auf

twitter.com (30.6.)

Dazu erklär­te der welt­weit aner­kann­te Experte C. Drosten von der Berliner Charité, daß die Nikotinlast im Rachen neu­ge­bo­re­ner Kamele mit 82,7% ein­deu­tig den Schutz vor einer Vier-Jahreszeiten-Welle in Südafrika und Schottland belege.

Der baden-würt­tem­ber­gi­sche Antisemitismus­beauftragte for­der­te die Löschung des Tweets, auf dem unzwei­fel­haft die "Tötungsabsicht des Juden Bourla an klei­nen Mädchen" unter­stellt wer­de. Innenministerin Faeser unter­stütz­te dies: "Hier sehen wir erneut, wie sich Querdenker scham­los des Antisemitismus bedienen".

Offenkundig habe man hier bewußt ein Logo gewählt, das gespie­gelt einem Hakenkreuz ähnelt.

Karl Lauterbach erklär­te, es han­de­le sich um ein eben­so schä­bi­ges wie durch­sich­ti­ges Manöver gegen sei­ne Cannabis-Kampagne. Er wer­de sich aber nicht davon abhal­ten las­sen, 400 Millionen Joints bei Curevac zu bestel­len; er habe der Firma soeben 24 Mrd. Euro zum Aufbau ent­spre­chen­der Produktionskapazitäten zugesagt.

Für die FDP beton­te Wolfgang Kubicki, mit sei­ner Partei wer­de es kei­ne alters­be­ding­te Einschränkung des Grundrechts auf den Genuß von Drogen jeg­li­cher Art geben.

Janosch Dahmen stell­te die Rekultivierung ukrai­ni­scher Weizenfelder für den Anbau von grü­nem Bio-Tabak in Aussicht. So kön­ne man sich auch aus der Abhängigkeit von der kuba­ni­schen Tabakindustrie befrei­en. Zuerst müs­se aber Rußland besiegt werden.

Die Partei Die Linke dräng­te auf die Freigabe der Tabakpatente für die Zeit der Pandemie und die kos­ten­lo­se Abgabe der Präparate an sozi­al Benachteiligte. Die Pläne der Grünen nann­te die Ko-Vorsitzende Wissler "inter­es­sant".

Im Namen der AfD beton­te Alice Weidel, daß deut­sche Mädchen nie­mals US-Zigaretten rau­chen würden.

Habe ich wen ver­ges­sen? Ja, aber nie­mand Wichtigen. Und Vorsicht: In Wirklichkeit stimmt das alles gar nicht.

9 Antworten auf „So hetzen Querdenker unsere Kinder auf“

  1. Werden hier wie­der Menschen, denen man nicht in die Eier tre­ten kann, ignoriert?
    Außerdem wur­de nicht auf die Vorteile des kal­ten Duschens und des Zusammenkuschelns bei 16° Raumtemperatur hingewiesen.
    Backen ohne Mehl und Kochen ohne Öl war natür­lich auch kein Thema.

    Der aa ver­hält sich, als hät­te ihm irgend­wer den Ball weg genommen.

  2. Die StDoKo (Ständige Drogen Kommission) emp­fiehlt eine Schachtel am Tag für Fünf- bis Zehnjährige und Hanf-Shisha bei ADHS.

    Nichtraucher sei­en nar­ziss­tisch, sagt Karl Lauterbach. Sie hät­ten kei­ne Achtung verdient.

  3. @aa

    Kommen Sie, Dr. Aschmoneit, Sie wis­sen ganz genau, dass die AfD nicht US-feind­lich ist. Wie dies aber ins­be­son­de­re die amtie­ren­de sog. SPD ist, Stichwort "Multilateralismus" (im Chor mit dem Herrn Xi aus China). Und ich zitie­re jetzt den Steinmeier nicht.
    Und noch­mals: Anhänger der NSDAP gibt es in Deutschland nicht und somit kei­ne "Nazis" (SPD, Grüne, Linke, Sie). Sehr wohl gibt es aber Anhänger eines Nationalstaats, der sei­ne Grenzen zu sichern ver­steht. Das ist schon ein gutes Zeichen. Sind ja nicht alle so ver­ne­belt im Kopf wie bei­spiels­wei­se die Anhänger der 'Einstürzenden Neubauten'.

    Bei die­ser Gelegenheit ein Hoch auf den Präsidenten Trump!

    https://reitschuster.de/post/staatsstreich-nicht-am-6-januar-sondern-am-3-november/

    1. @sv: Erneut bedan­ke ich mich für die kom­pak­te Darstellung Ihres ideo­lo­gi­schen Backgrounds. Und wenn es nach mir geht, las­sen Sie doch den "Dr." weg, da wird so viel Schindluder getrieben…

  4. Ganz schlimm auch der letz­te Tatort:

    »… Grobschlächtigkeit beweist der Tatort auch durch einen Satz der Pathologin (Anabel Möbius), der nicht als Figurenrede akzen­tu­iert ist, was inter­es­sant gewe­sen wäre, son­dern aus dem Zentrum des Films gespro­chen wird, was arm­se­lig ist. Der Satz lau­tet: "Wir füh­ren zu der Identifizierung von Nebenwirkungen nach dem Rauchen im Zusammenhang mit Krebs wie­der ver­mehrt Autopsien zu Forschungszwecken durch."

    Ein Text, der auf der Hundepfeife geflö­tet wird, die auch für die sys­te­ma­ti­sche Unaufrichtigkeit von rech­ter Rhetorik wesent­lich ist. Die Aficionados des Nichtrauchens freu­en sich übers belieb­te Schlagwort von den "Nebenwirkungen" nach dem Rauchen, das ein zen­tra­ler Topos der eso­te­risch-ver­schwö­rungs­ideo­lo­gi­schen Querdenkerei ist. Wenn aber jemand auf den Quatsch hin­weist, wird offi­zi­ell wis­sen­schaft­lich getan oder gleich mit gro­ßer Geste rum­ge­op­fert, was man heu­te alles nicht mehr sagen oder "hin­ter­fra­gen" dür­fe oder wie die­ses gan­ze "sinn­lo­se Gewäsch" (Uwe Tellkamp) geht, das Diskussionen ver­un­mög­licht und Gesellschaft spaltet…«

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