So viele „Spaziergänger“ wie noch nie – Gegenprotest mit weniger Zulauf

Diese Überschrift der "Südwest Presse" von 22.1. dürf­te typisch für die Lage in wei­ten Teilen des Landes sein. Die Rede ist von 6.000 SpaziergängerInnen in Ulm. Das ist die so hilf­lo­se wie absur­de Antwort:

»Wegen Corona-Demos – Stadt Ulm ver­hängt Maskenpflicht in Innenstadt
Die Stadt Ulm reagiert mit einer Maskenpflicht in der Innenstadt auf die unan­ge­mel­de­ten Versammlungen von Gegnern der Corona-Regeln. Die unab­hän­gi­ge Maskenpflicht sei not­wen­dig, heißt es in einem Schreiben der Stadt. Die Gegner der Corona-Regeln ver­sam­mel­ten sich zu Tausenden, ohne den nöti­gen Abstand zu hal­ten oder eine Maske zu tragen. 

Es sei eine "uner­träg­li­che Entwicklung", begrün­det Oberbürgermeister Gunter Czisch (CDU) die Entscheidung. Ulm dür­fe nicht Ziel eines Protesttourismus wer­den. Die Maskenpflicht gilt ab heu­te im Bereich der Ulmer Innenstadt, mon­tags in der Zeit von 17:45 Uhr bis 20 Uhr und frei­tags von 18:45 bis 21 Uhr. Dies ist die Zeit, zur der unan­ge­mel­de­te Versammlungen von Impfgegner und Kritikern der Corona-Maßnahmen statt­fin­den. Wer gegen die Maskenpflicht ver­sto­ße, müs­se mit einem Bußgeld von bis zu 250 Euro rech­nen, heißt es von der Stadt Ulm.«
swr.de (24.1.)

18 Antworten auf „So viele „Spaziergänger“ wie noch nie – Gegenprotest mit weniger Zulauf“

  1. »Wegen Corona-Demos – Stadt Ulm ver­hängt Maskenpflicht in Innenstadt«
    Na wenigs­tens geben sie es jetzt zu. Als Oktober/November 2020 das ers­te Mal Gesichtswindeln im Freien befoh­len wur­den, galt die­ser Zusammenhang noch als wüs­te Verschwörungstheorie.

  2. Wenn die Fußballstadien wie­der öff­nen, wer­den sich vie­le fra­gen, ob das Maskentragen hier gerecht­fer­tigt ist. Sieht ganz nach Sackgasse aus.

  3. mon­tags in der Zeit von 17:45 Uhr bis 20 Uhr und frei­tags von 18:45 bis 21
    -

    Guten Tag! Mein Name ist Virus oder Virusvariante! Ich bin gefähr­lich zwi­schen exakt 17:45 Uhr bis 20.00 Uhr am Montag. Freitags immer nur anste­ckend von 18:45 bis 21.00 Uhr!

    Das Gute ist: ich habe sofort nach 21.01 Uhr am Freitag mei­nen Schrecken ver­lo­ren. Sollten die Städte Hamburg, München, Hannover, Stuttgart, Wolfsburg, Trier, Westerland auf Sylt, Timmendorfer Strand, Berlin-Steglitz auf eine ähn­li­che Idee kom­men, mich für gefähr­lich oder unge­fähr­lich zu erklä­ren, prima. 

    Das ist auch sehr gut für alle Menschen, die sich gern drau­ßen an fri­scher Luft ohne Maske tref­fen und plau­dern möch­ten. Kommt ein­fach zu den UNgefährlichen Zeiten, da tue ich Euch nichts.

    Ich freue mich auf Euch alle!

    Euer Virus z‑b-g = z*eitlich b*egrenzt g*efährlich

    🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂

    1. @ Hi, ich bin das zeit­lich begrenzt-gefähr­li­che Virus aus Ulm: 

      Hallo Herr Nachbar, alles ist mach­bar. Hier ist O'Mikron. Geh' du mal in die Städte, ich muss noch in Berlin in der Kalle-Anstalt infi­zie­ren. Kalle hat sich die eige­ne Anstalt hart erar­bei­tet. Mit einer ech­ten Erkältung und rau­em Hals ver­schont er viel­leicht die Menschheit mit sei­nem Geschwätz. Also, ich mein ja nur. Also … Also …

      1. @ Clarence O'Mikron

        … und Dein Pseudonym fin­de ich herr­lich. Also, pass auf, wir sind, Du und ich, schon zwei zeit­lich begrenzt gefähr­li­che Viren. Wir waren übri­gens schon seit März 2020 oder seit dem Event201, wenn nicht noch frü­her, immer alle zeit­lich begrenzt gefähr­lich. Niemals wer­den wir Viren gefähr­li­cher, immer nur harm­lo­ser für mensch­li­che Lebewesen. Ist ja nun mal unse­re Natur. Egal, was K.L. und Dr. Osten so erzählt haben. Es sei denn, sie pfu­schen da labor­mä­ßig in unse­rem Naturell rum, dau­ert dann aber auch nicht lan­ge, bis wir wie­der harm­lo­ser werden.

        Ich ver­su­che, noch ein paar mehr von zeit­lich begrenzt gefähr­li­chen Viren-Kumpels zu mobi­li­sie­ren und dann … okay, ich neh­me die Städte und Du die Anstalt in Berlin West und Ost, wobei – Ost-Berlin? … Ost-Berlin?! Woran muss ich da denken?

        Weißt Du, wovor ich mich gera­de extrem gru­se­le? Wenn Zar Putin, der mäch­ti­ge und schwer bewaff­ne­te, super aus­ge­rüs­te­te Fürst von Russland 2022, Du weißt schon, dem man "nicht auf Augenhöhe begeg­nen soll", obwohl man es wahr­schein­lich nicht mal annä­hernd KANN, selbst wenn man es woll­te, also, wenn der mit­kriegt, dass alle Behörden, Soldaten und Polizisten in Deutschland an einer inter­nen Front mit einem unsin­ni­gen, bru­ta­len, hoch­ge­rüs­te­ten Kampf gegen uns harm­lo­se Viren Z*B*G*s beschäf­tigt sind, dann hat er leich­tes Spiel.

        Der mäch­ti­ge Zar aus Russland rich­tet sei­ne High-Tech-Munition direkt auf Berlin, auf alle Virenbekämpfer, die im Namen von BIG PHARMA und Davos-Clique Terror ver­brei­tet haben, und dann hilft der aktu­el­len Regierung da in Berlin nicht mal mehr Boris Reitschuster, weil der ja inzwi­schen Korrespondent für eine rus­si­sche Zeitung der Opposition des Herrschers ist. 

        Das ist gru­se­lig, oder? Oder, ach nee, stimmt ja nicht!! Was rede ich? Das ist ja eher ein Grund zur Freude – wir zeit­lich begrenzt-gefähr­li­chen Viren kön­nen dann fröh­lich uns end­lich ver­meh­ren, so wie wir wol­len. Wir fürch­ten uns dann nur noch vor den gesun­den Menschen, vor all den Männern, Frauen und Kindern mit ihren natür­li­chen, ange­bo­re­nen, nicht gen-the­ra­pier­ten Immunsystemen, die Vitamin D, Vitamin C, mal 'n Grog sich gön­nen, die viel drau­ßen sind, gut schla­fen, tan­zen gehen, Freunde tref­fen, alle ihre haus­ei­ge­nen T‑Helfer-Zellen an der inne­ren Front haben und uns Viren damit vergraulen.

        Es soll ja noch etli­che die­ser gesun­den Mensch geben.

        Brrr, Clarence O'Mikron, unse­re Tage sind gezählt, was meinst Du?

        1. Tippfehler, ja, ich fan­ge schon an, schwä­cher zu werden.

          Ich mein­te Plural: gesun­de Menschen.

    2. Hallo lie­bes Virus,
      Du hast die Saarländer ver­ges­sen: in Saarbücken (Saarland) kom­men inzwi­schen über 60 000 "lin­ke Bazillen" (addi­ti­ve Zählweise wie das RKI ) regel­mä­ßig auf die Straße, um für Ihre "liber­té" (halt Saarfranzosen: kein-Kaffee: "lie­ber Tee") zu demons­trie­ren… ok, ok, ok: 'Fraihait'
      freund­lichst Dein 'Klos' (frz. Artikulation: )

    1. Na oder man läuft ver­mummt und fängt an mit Steinen und Flaschen nach den OrKen zu wer­fen (Ordnungs Kräften). Ich ver­mis­se die Straßenschlachten zu den Maifestspielen in Kreuzberg seit es das Vermummungsverbot gibt.

    2. Oder Sonntag nach­mit­tags, da gehen vllt auch mehr Polizisten nur pri­vat spa­zie­ren und nie­mand in der Stadt hat es eilig, noch schnell was ein­zu­kau­fen, weil ja alles zu ist. Das ist dann wirk­lich mehr ein ganz nor­ma­ler Verdauungs- Spaziergang, wie eh und je, nur kom­men immer mehr Leute gleich­zei­tig auf den Gesundheitstrip!

  4. Es sei eine "uner­träg­li­che Entwicklung", begrün­det Oberbürgermeister Gunter Czisch (CDU) die Entscheidung. Ulm dür­fe nicht Ziel eines Protesttourismus werden.(…)"

    In sei­ner Vorstellung haben wohl "Querdenker' Busbetriebe am lau­fen, die in Kolonnen quer durch das Ländle fah­ren, um Demos dort zu ver­an­stal­ten wo es kei­nen Maskenzwang gibt.…lol

  5. Wenn es von der Obrigkeit gewünscht wird, kön­nen wir den Spaziergang mit Trillerpfeifen, lau­ter Marschmusik und Sprechchören statt um 17 bis 20 Uhr auch zu nacht­schla­fe­ner Zeit bsw. um 3 Uhr in der Frühe durchführen 🙂

  6. Oh, wel­che Auszeichnung ! Mein Wohnort bei corodok !!

    Wurde aber auch Zeit, dass die Südwestpresse (swp)
    die Aufmerksamkeit erfährt, die ihr gebührt.

    Immer wie­der ein uner­schöpf­li­cher Quell der Heiterkeit. Wo sonst ist die Berichterstattung so aus­ge­wo­gen, dass sogar O‑Töne ver­mel­det werden:
    „'Jetzt langt’s aber auch' mein­te eine Teilnehmerin nach gut ein­ein­halb Stunden Fußmarsch mit Skandieren, Trommel und Trillerpfeifenkonzert.“

    Das darf so natür­lich nicht unkom­men­tiert ste­hen­blei­ben. Da braucht es auf der glei­chen Zeitungsseite schon noch eine fun­dier­te Gegenposition. Und da wird in Ulm ger­ne auf Albert Einstein zurück­ge­grif­fen, ver­brach­te die­ser doch immer­hin sein ers­tes Lebensjahr in eben­die­ser Stadt.

    Keine gerin­ge­re als Karen Glinert Carlson, die 69-jäh­ri­ge Enkelin von Albert Einsteins Cousine Frida Hirsch wird also bemüht, um auf den „gesun­den Menschenverstand“ hin­zu­wei­sen und aus­gie­big für die Impfung zu werben. 

    In wiki­pe­dia ist von Omas Cousin die­ses Zitat vermerkt:
    "Die Stadt der Geburt hängt dem Leben als etwas eben­so Einzigartiges an wie die Herkunft von der leib­li­chen Mutter. Auch der Geburtsstadt ver­dan­ken wir einen Teil unse­res Wesens. So geden­ke ich Ulm in Dankbarkeit, da es edle künst­le­ri­sche Tradition mit schlich­ter und gesun­der Wesensart verbindet."

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