Statt endlich aus der Corona-Krise zu lernen, agiert die Linke weiter nach dem Motto: «Augen zu und durch»

Das geht aus eine dpa-Meldung vom 31.7. hervor:

"Potsdam (dpa(bb) – Angesichts hoher Corona-Infektionszahlen hat die Linke-Fraktion im Brandenburger Landtag mit Blick auf den Herbst erneut die Einberufung eines Pandemiebeirats gefor­dert. Ein Experten-Gremium mit Vertretern von Gewerkschaften, Krankenkassen und Ärzteverbänden müs­se von August an die not­wen­di­gen Corona-Regeln erar­bei­ten, sag­te Linke-Fraktionschef Sebastian Walter der Deutschen
Presse-Agentur.

Notwendig sei eine gesell­schaft­li­che Akzeptanz für die Corona-Regeln, beton­te er. Schwer erträg­lich sei dage­gen, dass der­zeit alle zwei Tage neue Vorschläge gemacht wür­den, etwa zur Abschaffung der Quarantäne-Pflicht oder zur vier­ten Impfung. «Das führt zu einer mas­si­ven Verunsicherung», kri­ti­sier­te Walter. Auch eine Veränderung der Regeln im Wochentakt mit pau­sen­los geän­der­ten Verordnungen sei für die Menschen nicht mehr nachzuvollziehen.

Wenig hilf­reich sei es daher auch, wenn Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) seit meh­re­ren Wochen wie­der eine Maskenpflicht in Innenräumen for­de­re, mein­te Walter. «Auch das schafft Verunsicherung.» Stattdessen hät­te die Landesregierung längst eine Stärkung des Gesundheitssystems in Angriff neh­men müs­sen, kri­ti­sier­te er. Dazu gehö­re, Krankenhäuser wie­der in öffent­li­chen Besitz zu über­füh­ren und etwa «end­lich die ver­spro­che­nen Prämien an die Krankenhaus-Mitarbeiter aus­zu­zah­len».

Noch nicht gut vor­be­rei­tet sieht Walter die Schulen im Land auf den Herbst. Auch nach zwei Jahren Pandemie sei­en immer noch nicht Luftfilter in den Klassenräumen flä­chen­de­ckend ein­ge­baut, kri­ti­sier­te der Fraktionschef. Auch Testungen in den Schulen müss­ten wei­ter mög­lich sein. «Statt end­lich aus der Corona-Krise zu ler­nen und die not­wen­di­gen Maßnahmen zu tref­fen, agiert die Landesregierung wei­ter nach dem Motto: «Augen zu und durch»."

(Hervorhebungen nicht im Original.)

Siehe auch

„Eigentlich ist es vor­bei“. Nur noch „Omikronitis“

„Die Kinder trau­en sich nicht mehr raus zum Bäcker oder zum Einkaufen“

7 Antworten auf „Statt endlich aus der Corona-Krise zu lernen, agiert die Linke weiter nach dem Motto: «Augen zu und durch»“

  1. "Ein Experten-Gremium mit Vertretern von Gewerkschaften, Krankenkassen und Ärzteverbänden müs­se von August an die not­wen­di­gen Corona-Regeln erarbeiten .…"

    Ich habe sel­ten eine Formulierung gese­hen, die in ihrer Gesamtheit betrach­tet noch mehr an mas­sivs­ten Fehleinschätzungen beinhaltet!

    Besonders eben gera­de jene poti­en­ti­el­len "Experten", die von ganz offent­sicht­lich ideo­lo­gisch voll­kom­men ver­blen­de­ten Poltikern auch als sol­che bezeich­net wer­den, soll­ten von jeg­li­chen Beratungstätigkeiten unbe­dingt aus­ge­nom­men bleiben.

    "Auch nach zwei Jahren Pandemie sei­en immer noch nicht Luftfilter in den Klassenräumen flä­chen­de­ckend ein­ge­baut, kri­ti­sier­te der Fraktionschef. "

    Herr Walter gehört all sei­nen Ämtern ent­ho­ben, um vor­al­lem auch unse­re Kinder vor Schaden zu bewahren!

  2. Passend dazu die­ser Tweet von Kathrin Vogler:

    Nochmal zum Mitschreiben für die #FDP: Die Ursache der Personalausfälle ist nicht die Isolationspflicht, son­dern ein hoch anste­cken­des Virus, des­sen mög­lichst unge­hin­der­te Ausbreitung die FDP zum Freiheitsideal erho­ben hat. #CovidIsNotOver

    Wir sind es ja bereits gewohnt, dass en pas­sant das Virus statt der Maßnahmen für deren Folgeschäden ver­ant­wort­lich gemacht wird. Diese expli­zi­te Zuschreibung ist aller­dings eine neue Stufe der lin­ken Pipi-Langstrumpf-Welt.

    https://twitter.com/voglerk/status/1551470673498980352

    1. "Meine Heimat war mal weit links! Es ist ein Trauerspiel und die kön­nen mich alle ger­ne mal an den Arscheloch lecken, tzor­ry. Schon älter, aber sehr lesens­wert: https://www.nd-aktuell.de/artikel/1162247.die-linke-und-corona-ein-postideologischer-totalitarismus.html Die wachen echt nicht mehr auf, die­se Irren!"

      @Einar
      Ich mache es so, dass ich mei­ne Ideale nicht mehr wirk­lich ver­su­che, bei poli­ti­schen Parteien wie­der­zu­fin­den. Für mich sind das eigent­lich alles nur noch ver­lo­ge­ne R****. Wonach ich mich rich­te, ist mein eige­nes Gewissen und die Menschenwürde. Die Linke mit ihrer Verlogenheit ist für mich schon vor fast zwei Jahren gestor­ben. Ich habe näm­lich frü­her auch 'lin­ke Ideale' hoch­ge­hal­ten, aber damit hat die sich in der Corona-Krise her­aus­kris­tal­li­sier­te Verlogenheit ja wirk­lich über­haupt nichts mehr zu tun. Schauen Sie doch mal bei den "Freien Linken" nach, ob Sie dort noch eine 'Heimat' fin­den können.
      Ich per­sön­lich möch­te mit die­sen gan­zen Horten des Konformismus nichts mehr zu tun haben. Es ist doch alles blau wie grün und der Konformismus regiert in so gut wie jeder Gruppenorganisation, egal ob rechts, Mitte oder links. Der Konformismus ist unser Untergang. Ich fra­ge mich, wann die Gesellschaft end­lich offen dis­ku­tiert, wie wir ver­hin­dern kön­nen, was gera­de pas­siert und was uns in der Vergangenheit schon mehr­mals pas­siert ist. Wenn wir das als Gesellschaft nicht end­lich ler­nen, wird uns die Geschichte immer und immer wie­der ein­ho­len bzw. es wird immer wie­der nach dem glei­chen Muster ablau­fen, die Folgen wer­den zwar jeweils unter­schied­lich sein, aber die Mechanismen sind wirk­lich haar­ge­nau die gleichen!!
      In Schritt 1 grenzt man eine bestimm­te Gruppe aus. In Schritt 2 wird die­se Gruppe ent­mensch­licht. In Schritt 3 stellt man die Theorie auf, dass alle, die zur ent­mensch­lich­ten Gruppe hal­ten, böse sind und man selbst gut ist. Und in Schritt 4 gibt man alles zum Abschuss frei und teilt sich selbst den Persilschein für alles aus, was dadurch mög­lich ist, dass man vor­her Recht und Gesetz ver­dreht hat und alles auf Linie ist.

  3. Die Linke will als Teil der Parteienoligarchie auch an den Fressnäpfen ordent­lich Futter ver­til­gen. Jetzt war­ten die schon so lange.

  4. Die Linke hat sich doch längst selbst demon­tiert. Wen inter­es­siert es, was die­se Nullnummern faseln? Zwar kau­en sie das wie­der, was die woke links-grü­ne-Masse denkt, aber den­noch inter­es­siert sich kei­ner mehr für die Linkspartei. Denn die noblen Gebildeten wäh­len die Linkspartei nicht, da sie den Anschein von Armutsniveau hat und die Woken mit die­sem Schmutz nichts zu tun haben wol­len und die mög­li­che Zielwählerschaft der Linken (Arbeiter, sozi­al Abgehängte) sind schlau genug, um sich nicht von der Linkspartei ver­ar­schen zu las­sen, denn sie ver­fü­gen noch über gesun­den Menschenverstand und sind nicht mit­tels ver­meint­li­cher "Wissenschaft" wie die Lemminge lenkbar…

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