Super Spreader oder Super Trouper?

Demos wer­den wei­ter mit der Begründung des "Infektionsschutzes" ver­bo­ten. Die waren ja schon seit lan­gem "Treiber des Infektionsgeschehens" (s. WISSENSCHAFTLICHE STUDIE: Infektionen neh­men durch Querdenker-Demos zu).

https://twitter.com/argonerd/status/1400422904198795264

Im "Bild"-Bericht heißt es (hin­ter der Bezahlschranke):

»… Hunderte Anhänger star­te­ten einen Fan-Marsch durch die Hansestadt, sin­gend, grö­lend, ohne Abstand. Am Abend ver­sam­mel­ten sich dann mehr als 6000 Menschen im Freien vor dem Rathaus, um die Mannschaft buch­stäb­lich haut­nah zu fei­ern. Dicht gedrängt, ohne Nasen- und Mundschutz. Hygiene-Auflagen spiel­ten ein­fach kei­ne Rolle!

Beim Fan-Marsch und dem Aufstiegsfest auf dem Neuen Markt sei­en jeg­li­che Corona-Regeln miss­ach­tet wor­den, kon­sta­tier­te dann hin­ter­her auch der Rostocker Polizeichef Achim Segebarth. Aufgrund einer vor­her fest­ge­leg­ten Deeskalationstaktik habe die Polizei aber nicht eingegriffen.

Mahnungen und Warnungen folg­ten prompt.

Infektiologe Emil Reisinger (62), Corona-Experte und wich­tigs­ter Berater der Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern, sag­te am nächs­ten Tag der Nachrichtenagentur dpa: „Ich rech­ne mit einer stei­gen­den Zahl von Neuinfektionen.“

Grund dafür sei der enge Körperkontakt von vie­len Tausend Menschen, bei denen die Träger von Schutzmasken die abso­lu­te Minderheit dar­stell­ten, so der Uni-Professor. Zudem dürf­ten die meis­ten die­ser Fans wegen ihres Alters noch nicht geimpft sein.

Also müss­te zwei Wochen spä­ter das böse Erwachen fol­gen und die Corona-Zahlen in der Hansa-Stadt ansteigen?

BILD frag­te jetzt offi­zi­ell bei der Hansestadt nach. Wie vie­le Corona-Infektionen gab es denn nun?

Die kla­re Antwort von Stadtsprecherin Kerstin Kanaa: „Dem Gesundheitsamt sind kei­ner­lei Fälle, die mit dem Heimspiel des FC Hansa am 22. Mai in Verbindung gebracht wer­den könn­ten, bekannt.“

Dafür spricht auch: Die 7‑Tage-Inzidenz in Rostock liegt aktu­ell bei 11. Tendenz: wei­ter fal­lend.«

Zu den Superspreadern wuß­ten schon ABBA:

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=BshxCIjNEjY

14 Antworten auf „Super Spreader oder Super Trouper?“

  1. Schon komisch, das Virus kann anschei­nend nicht über­all sein. Kalli kann das Ganze bestimmt wie­der in einen posi­ti­ven Zusammenhang brin­gen. Sowas wie: Wenn man sich imp­fen lässt, steigt nach neus­ten Informationen der Lieblingsclub auf!!

  2. Das ist gut. Also wer­den die die auf Querdenkerdemos gehen durch die ein­ge­fan­ge­ne Infektion eine natür­li­che Immunität errei­chen und brau­chen nicht krank oder tot geimpft werden.

  3. Und weil die amt­li­chen Lügner ihr Lügennarrativ auf­grund der Saisonalität von Atemwegserkrankungen nicht auf­recht­erhal­ten kön­nen wür­den und das auch wuss­ten, haben sie noch recht­zei­tig das letz­te Reservoir ange­bohrt, das ihnen zur Verfügung stand und die ver­pflich­ten­den Tests in den Schulen ange­ord­net, um wenigs­tens falsch-posi­ti­ve Ergebnisse erzie­len zu können.

    Dass es nur eine Frage der Zeit sein wür­de, bis man selbst unter den Staatsstiefel gera­ten wür­de, war klar. Dass es so schnell gehen und mit dem posi­ti­ven Testergebnis des selbst­ver­ständ­lich sym­ptom­frei­en Kindes ein Volltreffer erzielt wer­den wür­de, der die gan­ze Familie betrifft, kam ange­sichts der Gesamtlage doch unerwartet.

    Schön war ein­zig, dem Gretchen vom Gesundheitsamt, das die Quarantäneanordnung aus­ge­spro­chen hat, stell­ver­tre­tend für die Millionen klei­nen Mitläufer in den Ämtern und Behörden, mal die Wahrheit unge­schminkt "ins Gesicht" sagen zu kön­nen – lei­der nur telefonisch.

    1. @FS: Ich habe mich heu­te erfolg­reich nach Ablauf der in Köln nicht ver­kürz­ba­ren Quarantäne "frei­ge­tes­tet" und bereits die Klage auf Schadenersatz ein­ge­reicht. Mir geht es hier­bei in ers­ter Linie dar­um, Recht zu bekom­men, dass es unsin­nig ist, nega­tiv Getestete für nichts und wie­der nichts weg­zu­sper­ren, weil eine beknack­te Oberbürgermeisterin Panikattacken bekommt, wenn sie nur das C‑Wort hört.

      Es wird jetzt sicher eine Zeit lang dau­ern, bis etwas pas­siert. Über das Ergebnis wer­de ich dann hier berich­ten. Ein posi­ti­ves Ergebnis hät­te auch so etwas wie Signalcharakter, weil es dann dem Land an den Geldbeutel gin­ge. Wenn aber kei­ner ver­sucht, sein Recht ein­zu­kla­gen, tut sich bei den Obrigen nichts.

      Ich habe übri­gens in der letz­ten Woche nach dem Erhalt der Ordnunsgverfügung ver­sucht, über die Hotline des Gesundheitamtes der Stadt Köln zu erfah­ren, wes­halb es in Köln viel schär­fe­re Quarantäneregeln gibt. Die Mitarbeiterin ver­wies auf Bestimmungen des RKI und die angeb­lich bis vier­zehn Tage nach Kontakt bestehen­den Gefahr, noch erkran­ken zu kön­nen. Als ich dar­auf­hin erwi­der­te, dass die Inkubationszeit mit fünf Tagen wesent­lich kür­zer sei, somit mein erst nach die­ser Zeit durch­ge­führ­te PCR-Test aus­sa­ge­kräf­tig ist, was ja auch durch die NRW-Landesregelung (PCR nega­tiv = Ende der Quarantäne) bestä­tigt wird, wur­de das Gespräch ohen Antwort durch die Mitarbeiterin beendet.

      In Rostock ist wie an manch ande­rem Ort des­halb nichts pas­siert, weil die "Ansteckungsgefahr" tat­säch­lich der einer Grippe ent­spricht. Viele sind immun, es pas­siert nichts – selbst wenn 6.000 Leute dicht zusam­men­ste­hen. Für Politiker ist dies sicher­lich ein "Wunder".

      1. Tolle Aktion, auf Schadensersatz zu kla­gen. Das soll­te mas­sen­haft pas­sie­ren. Die Reaktion der Gesundheitsamtsmitarbeiterin ist m.E.
        sym­pto­ma­tisch. Viele wis­sen selbst nach über einem Jahr fast nichts. Ich bin immer wie­der geschockt, wenn selbst gebil­de­te, intel­li­gen­te Menschen nicht mal wis­sen, was ein Ct-Wert ist. Es gibt sogar Ärzte, die das nicht wis­sen. Ein Bekannter von mir mein­te allen Ernstes, dass Lauterbach ja bis­her immer Recht behal­ten hat.…
        es ist zum Haare rau­fen, ich kann auf Anhieb zig Fehlaussagen von KL run­ter­lei­ern. Ich ver­ste­he es nicht.

        1. @Regine: Deshalb ist es wich­tig, daß sich das immer öfter in den Medien fin­det. Ob Wodarg etwas beweist oder Füllmich oder es in dem klei­nen coro­dok-Blog steht, ist für die Gläubischen per se nicht von Belang. So trau­rig es ist, der glei­chen Info glau­ben sie, wenn sie in der "Bildzeitung" steht. Mir ist übri­gens egal, war­um sie vom Glauben abfal­len, Hauptsache, es passiert.

  4. Schön zu sehen, dass die Panik-Druckbetankung bei den Fußballfans doch nicht so nach­hal­tig gewirkt hat, wie befürch­tet. Das lässt hof­fen, dass sich auch ande­re wie­der aus der Psychose befrei­en kön­nen, auch wenn ich manch­mal nicht mehr dran glau­ben mag.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.