FDA: Impfung wirkt "mindestens sieben Tage nach der letzten Dosis"

Außerdem gibt es "kei­ne neu­en Probleme". Man möch­te bei sol­chen Meldungen instän­dig hof­fen, es lägen Übersetzungs- oder Übermittlungsfehler vor. Auf faz.net ist heu­te zu lesen:

»Die Mainzer Biotechfirma Biontech und ihr ame­ri­ka­ni­scher Partner Pfizer haben eine wich­ti­ge Hürde bei der Notfallzulassung ihres Corona-Impfstoffes in den Vereinigten Staaten genom­men. Die Arzneimittelbehörde FDA äußer­te in einem am Dienstag ver­öf­fent­lich­ten Dokument kei­ne Bedenken gegen den Einsatz des Impfstoffes. Bei Untersuchungen hät­ten sich kei­ne neu­en Probleme hin­sicht­lich Sicherheit und Wirksamkeit ergeben.

Eine Impfung mit zwei Impfdosen habe sich als hoch­wirk­sam erwie­sen, um bestä­tig­te Fälle von Covid-19 min­des­tens sie­ben Tage nach der letz­ten Dosis zu ver­hin­dern, erklär­ten die Mitarbeiter der Behörde. Es gebe aller­dings noch nicht genug Daten, um Rückschlüsse auf die Sicherheit des Impfstoffs bei Personen unter 16 Jahren, Schwangeren und Personen mit einem geschwäch­tem Immunsystem zu zie­hen. Es wird erwar­tet, dass die FDA inner­halb der nächs­ten Tage oder Wochen über die Notfallzulassung des Biontech-Impfstoffes ent­schei­det.«

Update: "Ich glau­be hier liegt ein Interpretationsfehler vor. Der Impfschutz beginnt 7 Tage nach der zwei­ten Impfdosis. Daß er nur sie­ben Tage hal­ten soll kann ich nicht lesen, und auch nicht so ver­ste­hen." sagt ein Kommentator. Er hat wohl Recht. Deshalb war die ursprüng­li­che Überschrift »FDA: Impfung hält "min­des­tens sie­ben Tage"« irre­füh­rend.

Aus dem Beipackzettel eines Impfstoffs

Das bri­ti­sche Gesundheitsministerium stellt eine "INFORMATION FOR UK HEALTHCARE PROFESSIONALS" zur Verfügung. Darin ist u.a. zu lesen, daß es kei­ner­lei Studien zu Wechselwirkungen mit ande­ren Medikamenten gibt. Frauen soll­ten Gebären und Stillen und gleich­zei­ti­ges Impfen gut überlegen:

»Dieses Arzneimittel ver­fügt nicht über eine bri­ti­sche Marktzulassung, wur­de aber vom bri­ti­schen Gesundheits- und Sozialministerium und der Arzneimittel- und Gesundheitsprodukt-Regulierungsbehörde zur akti­ven Immunisierung zur Verhinderung der durch das SARS-CoV-2-Virus ver­ur­sach­ten COVID-19-Krankheit bei Personen ab 16 Jahren zur vor­über­ge­hen­den Abgabe zugelassen…

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Nach Corona-Impfung: Schwangerschaft vermeiden

Darüber berich­tet am 3.12. apotheke-adhoc.de:

»Biontech hat bereits ges­tern mit der Auslieferung der ers­ten Impfstoffchargen nach Großbritannien begon­nen. Die in Belgien pro­du­zier­ten Impfstoffe wur­den im Eiltempo ver­packt und sol­len nun mit Überwachung mit­tels GPS-Tracker und Thermosensoren auf dem Luftweg in die Impfzentren gelie­fert wer­den. Die Phase-III bestä­tig­te eine Wirksamkeit von über 90 Prozent. Doch nicht alle Personengruppen kön­nen mit dem neu­ar­ti­gen mRNA-Impfstoff geimpft werden.

Geimpft wer­den kön­nen Jugendliche ab 16 Jahren. Für Jüngere lie­gen aktu­ell kei­ne aus­rei­chen­den Daten vor. Biontech kün­dig­te wei­ter­füh­ren­de Studien an. Auch beim Thema Schwangerschaft und Stillzeit erlaubt die aktu­el­le Datenlage kei­ne Impfung. Frauen im gebär­fä­hi­gen Alter wird sogar emp­foh­len, eine Schwangerschaft für min­des­tens zwei Monate nach der zwei­ten Injektion zu ver­mei­den. Zu lücken­haft sei die aktu­el­le Erfahrung. Überdies ist nicht bekannt, ob der mRNA-Impfstoff BNT162b2 einen Einfluss auf die Fertilität habe.

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Biontech-Gründer Sahin ist nun Superreicher

Unter die­sem Titel und der Dachzeile "Multimilliardär dank Impfstoff" ist heu­te auf n‑tv.de zu lesen:

»Biontech zählt zu den ers­ten Firmen, die einen Impfstoff gegen das Coronavirus ent­wi­ckelt haben. Wegen die­ses Erfolgs ist Mitgründer Ugur Sahin nun einer der reichs­ten Menschen der Erde. Auf rund fünf Milliarden Euro bezif­fert "Bloomberg" das Vermögen Sahins. Damit gehört er zu den Top 500 des "Milliardärsindex", den die Finanznachrichtenagentur zusammenstellt.

Grund dafür ist die rasan­te Entwicklung des Aktienkurses von Biontech. Als das Unternehmen im September 2019 an die Börse ging, kos­te­te eine Aktie 15 Dollar. Inzwischen wird sie für mehr als 95 Dollar gehan­delt. Allein in die­ser Woche haben die Papiere knapp 8 Prozent zuge­legt, nach­dem der gemein­sam mit dem US-Pharmariesen Pfizer ent­wi­ckel­te Impfstoff in Großbritannien zuge­las­sen wor­den war. Die Zulassung in der EU und in den USA wird in Kürze erwar­tet. Für die­ses Jahr steht beim Aktienkurs ein Plus von mehr als 250 Prozent. Sahin gehört eine Firma, die 18 Prozent der Biontech-Aktien kontrolliert…

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Der Impfstoff ist Macht

So über­schreibt faz.net am 1.11. einen Artikel mit der Dachzeile "Diplomatie mit allen Mitteln". Interessanterweise lau­tet der Titel der Druckausgabe "Die Macht der Hoffnung". Es geht dar­um, "Chinas Impfstoffdiplomatie" anzu­pran­gern. Das fällt den fünf AutorInnen auf die Füße.

»Nicht nur Peking nutzt das Rennen um den Impfstoff gera­de als pro­ba­tes Mittel, um gezielt Außenpolitik zu betrei­ben. Doch die Volksrepublik ver­knüpft Erprobung und spä­te­re Verteilung ihrer Vakzine beson­ders deut­lich mit ihren poli­ti­schen Interessen in der Welt. Vor allem in Entwicklungsländern, die es schwer haben könn­ten, recht­zei­tig an ande­re Impfstoffe zu gelan­gen, wird China dabei die Bedingungen dik­tie­ren kön­nen. Und selbst wenn ein Land nicht gleich zah­len kann, ist das für Peking kein Hindernis. In einem Gespräch mit Vertretern aus Lateinamerika und der Karibik hat Außenminister Wang Yi Kredite in Höhe von einer Milliarde Dollar für den Erwerb chi­ne­si­scher Impfstoffe zuge­sagt. So jeden­falls hat es Mexiko mitgeteilt.«

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Polizeipanzer für Bandenkrieg von Biontech, Moderna & Co.?

»Die deut­schen Hersteller der Corona-Impfstoffe gera­ten zuneh­mend in den Fokus von Impfgegnern, Corona-Skeptikern und Verschwörungs­ideologen, aber auch von Kriminellen und aus­län­di­schen Geheim­diensten, wie das Bundeskriminalamt (BKA) in einem inter­nen Lagepapier beschreibt.«

hat­te die Tagesschau am 27.11. geunkt (s. Bundeswehr will Impfstoffe schüt­zen). welt.de berich­tet heute:

https://www.welt.de/vermischtes/article221482430/Bayern-Kritik-an-neuen-Panzerfahrzeugen-fuer-die-Polizei.html

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Kein Product Placement. Die Ware ist die Nachricht selbst

Die heu­ti­ge Pressekonferenz des Bundesforschungsministeriums zum Stand der Impfstoffentwicklung gegen das Coronavirus ist eine rei­ne Verkaufs-Show der Hersteller:

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=_0ko8_iV99U

Der Biontech-Vertreter spricht von bei­sei­te geschaff­ten Freezern und davon, daß die "Propanden" (Versprecher!), "äh die Impflinge" einen auf­ge­wärm­ten Impfstoff erhal­ten (ca. Min. 41).

Siehe auch CureVac und das Geschäft mit dem mRNA-ImpfstoffWarner aus Hamburg-Eppendorf bas­teln seit März an ImpfstoffAch nee! Biontech ent­wi­ckelt Impfstoff seit Mitte Januar

Bundeswehr will Impfstoffe schützen

Einem Beitrag auf tagesschau.de vom 27.11. zufol­ge steu­ert das Land auf eine wei­te­re Militarisierung zu. Unter der Überschrift "Gefahr für Impfzentren und Hersteller" wird von einer unter­sag­ten Demonstration vor dem Firmensitz von Biontech berich­tet und wei­ter ausgeführt:

»Straftaten nicht ausgeschlossen
Die deut­schen Hersteller der Corona-Impfstoffe gera­ten zuneh­mend in den Fokus von Impfgegnern, Corona-Skeptikern und Verschwörungs­ideologen, aber auch von Kriminellen und aus­län­di­schen Geheimdiensten, wie das Bundeskriminalamt (BKA) in einem inter­nen Lagepapier beschreibt, das WDR, NDR und "Süddeutscher Zeitung" vor­liegt. Insbesondere sei künf­tig mit Protesten und Demonstrationen vor den Standorten der Produktionsfirmen und den geplan­ten Impfzentren zu rech­nen – und mög­li­cher­wei­se auch mit Straftaten. Zuerst hat­te die "Wirtschaftswoche" über das Dokument berichtet.

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Windows 10 ist toll und die Impfstoffe sind noch besser

Der Mann, des­sen Stiftung an etli­chen (deut­schen) Pharmaunternehmen betei­ligt ist oder sonst dort mit­mischt (s.u.), ist zuver­sicht­lich, was sein Investment angeht: "Fast alle Impfstoffe wer­den funk­tio­nie­ren und eine sehr hohe Wirksamkeit haben", weiß der Multimilliardär mit dem Herzen für zu imp­fen­de afri­ka­ni­sche Kinder. Dieses ver­mut­lich aus bes­ten Kontakten zur US-ame­ri­ka­ni­schen Zulassungsbehörde geschöpf­te Wissen brei­tet er heu­te auf stern.de aus:

»Bill Gates appel­liert an Corona-Uneinsichtige: "Lassen Sie Ihre Familie nicht der letz­te Todesfall sein"
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn rech­net noch in die­sem Jahr mit ers­ten Impfungen gegen das Coronavirus. "Es gibt Anlass zum Optimismus, dass es noch in die­sem Jahr eine Zulassung für einen Impfstoff in Europa geben wird. Und dann kön­nen wir mit den Impfungen sofort los­le­gen". In den USA soll es sogar noch schnel­ler los­ge­hen, spä­tes­tens am 11. Dezember könn­ten die mas­sen­haf­ten Impfungen beginnen.

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EU bestellt 405 Millionen Dosen Impfstoff bei Curevac

»Von der Leyen: Impfstoff-Vertrag mit Curevac abgeschlossen
Die EU-Kommission hat mit der Tübinger Firma Curevac einen Vertrag über den Kauf von bis zu 405 Millionen Dosen Corona-Impfstoff ver­ein­bart. Dies teil­te Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Brüssel mit. Es han­delt sich um den fünf­ten Rahmenvertrag mit Pharmafirmen, die einen aus­sichts­rei­chen Impfstoff gegen das Coronavirus in der Entwicklung haben.«

Das ist heu­te auf welt.de zu erfah­ren. Doch schon weit vor­her wur­den rie­si­ge Geldgeschenke ver­teilt, wie die FAZ am 15.9. berichtete:

»Sowohl Biontech als auch das deut­sche Unternehmen Curevac, des­sen Impfstoff sich in der zwei­ten Testphase befin­det, wer­den von der Bundesregierung mit meh­re­ren hun­dert Millionen Euro geför­dert. Insgesamt stün­den für die Förderung bis zu 750 Millionen Euro zur Verfügung, so Karliczek. Neben der Entwicklung des Impfstoffs die­ne das Geld auch dazu, jetzt schon die Produktionskapazitäten aus­zu­wei­ten.«

Zur Firma Biontech, an der u.a. die Bill- und Melinda-Gates Stiftung betei­ligt ist, sie­he Biontech: Milliardär mit Impstoffen und Wer ist Biontech?.

Zur Firma Curevac, an der die Stiftung eben­so wie der Bund Anteile hat, sie­he Das Finanzierungsmodell von Bill Gates am Beispiel von Dietmar Hopp (SAP), Spekulation mit Impfstoffen auf HöchststandDer Curevac-Deal wirft Fragen aufImpfstoff: 300 Millionen als "finan­zi­el­le Sicherheit" für Multimilliardär Hopp u.a.