RKI-"Aufklärungsmerkblatt" ignoriert "Gelbe Liste Pharmindex"

»Die Gelbe Liste Pharmindex ist ein Arzneimittelverzeichnis für Deutschland. Sie wird von der Medizinische Medien Informations GmbH MMI in Neu-Isenburg her­aus­ge­ge­ben«, ist bei Wikipedia zu erfah­ren. Auf der Seite gelbe-liste.de ist über den Impfstoff von BioNTech/Pfizer zu lesen:

»Gegenanzeigen
Der Impfstoff darf nicht ange­wen­det wer­den bei aku­ter Erkrankung mit Fieber oder bei Personen unter anti­ko­agu­la­ti­ver Therapie, bei denen eine intra­mus­ku­lä­re Applikation kon­tra­in­di­ziert ist (es sei denn, der poten­zi­el­le Nutzen über­wiegt ein­deu­tig das Risiko der Verabreichung). Auch Personen mit einer Anaphylaxie gegen­über einem Impfstoff, Arzneimittel oder Lebensmittel in der Vorgeschichte soll­ten den COVID-19-mRNA-Impfstoff BNT162b2 nicht erhalten.

Weiterhin ist die Impfung kon­tra­in­di­ziert bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der Hilfsstoffe:

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Spahn und RKI ignorieren teilweise EMA-Daten

Ein von der euro­päi­schen Zulassungsbehörde am 23.12. ver­öf­fent­lich­tes Papier ent­hält u.a. die­se Informationen (Comirnaty ist der Handelsname des Biontech-Impfstoffs):

»Können Personen, die bereits COVID-19 erhal­ten haben, mit Comirnaty geimpft werden?
Bei den 545 Personen, die in der Studie Comirnaty erhiel­ten und zuvor COVID-19 bekom­men hat­ten, tra­ten kei­ne zusätz­li­chen Nebenwirkungen auf.
Die Daten aus der Studie reich­ten nicht aus, um Aussagen dar­über zu tref­fen, wie gut Comirnaty bei Personen wirkt, die bereits COVID-19 erhal­ten haben.

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Berliner Regierender Müller hofft, rechnet und tätigt Äußerungen

»Müller: Risikogruppen bis zum Frühsommer geimpft
Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hofft dar­auf, bis zum Frühsommer einen Großteil der Berlinerinnen und Berlin imp­fen zu kön­nen. Er rech­net zumin­dest damit, dass das für alle Menschen aus Risikogruppen gelin­gen wird. Das wird aus Äußerungen deut­lich, die er im Sender rbb 88.8 tätig­te.

Er hof­fe, dass alle Berlinerinnen und Berliner die Möglichkeit der Corona-Impfung in Anspruch neh­men, sag­te Müller. Millionen Menschen zwei­mal zu imp­fen wer­de aller­dings "Monate in Anspruch neh­men". Zur Frage, wie lan­ge es dau­ert, bis die gesam­te Bevölkerung in der Hauptstadt geimpft ist, sag­te er: "Insofern rech­ne ich mit dem Frühsommer – dass wir bis dahin eine gro­ße Gruppe, hof­fent­lich alle, imp­fen konn­ten. Auf jeden Fall die­je­ni­gen, die es beson­ders drin­gend nötig haben, die mit den Vorerkrankungen und die Älteren."«

Ob den Lockdown-FreundInnen klar ist, was hier im Tagesspiegel zu lesen ist? Bis zum Frühsommer sind "hof­fent­lich" die Risikogruppen geimpft? Wann, den­ken sie, wird der Lockdown enden? Am Sonntag soll es los­ge­hen mit dem Ausrücken von Impfteams gegen die Pflegeheime:

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RKI-"Aufklärungsmerkblatt zur COVID-19-Impfung mit mRNA-Impfstoff"

Mit die­sem Dokument (inkl. Einwilligungserklärung) sol­len Menschen für die Impfung weich­ge­klopft wer­den. Es ist zu lesen: Update: Inzwischen gibt es eine neue Version unter dem genann­ten Link. Das Dokument vom 22.12. gibt es zum Nachlesen hier.

»Zu den häu­fi­gen Krankheitszeichen von COVID-19 zäh­len tro­cke­ner Husten, Fieber (über 38 °C), Atemnot sowie ein vor­über­ge­hen­der Verlust des Geruchs- und Geschmackssinnes. Auch ein all­ge­mei­nes Krankheitsgefühl mit Kopf- und Gliederschmerzen, Halsschmerzen und Schnupfen wer­den beschrieben…

Obwohl ein mil­der Verlauf der Krankheit häu­fig ist und die meis­ten Erkrankten voll­stän­dig gene­sen, sind schwe­re Verläufe mit Lungenentzündung, die über ein Lungenversagen zum Tod füh­ren kön­nen, gefürchtet.«

Immerhin wird vor der gro­ßen Lüge mitgeteilt:

»Der hier bespro­che­ne mRNA-COVID-19-Impfstoff (Comirnaty®) ist ein gen­tech­nisch her­ge­stell­ter Impfstoff, der auf einer neu­ar­ti­gen Technologie beruht…
Nach der­zei­ti­gem Kenntnisstand sind etwa 95 von 100 geimpf­ten Personen vor einer Erkrankung geschützt.

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Kleinvieh ist auch Mist

»Corona-Impfstoff in Italien angekommen

ROM (dpa-AFX) – In Italien sind die ers­ten Corona-Impfstoffe ange­kom­men. Das bestä­tig­te das ita­lie­ni­sche Gesundheitsministerium am Freitag. 9750 Dosen von Pfizer ‑Biontech aus Belgien hät­ten die Staatsgrenze in der nord­ita­lie­ni­schen Ortschaft Brenner pas­siert, berich­te­ten meh­re­re Medien…

In Italien unter­stützt das Militär die Verteilung der Impfstoffe ins gan­ze Land mit meh­re­ren Flugzeugen, Helikoptern und Fahrzeugen, wie das Verteidigungsministerium Mitte der Woche mit­ge­teilt hatte…

Das Land mit rund 60 Millionen Einwohnern wur­de hart von der Corona-Pandemie getrof­fen.«

Das berich­tet wallstreet-online.de. Bleibt zu hof­fen, daß die Armee nicht über­for­dert wird. Hätten Biontech und Pfizer nicht schon vor­ab kas­siert, könn­te man den­ken, es lie­fe nicht so gut mit dem Aktienkurs:

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Betreuender Anwalt: Musterschreiben zu Impfungen in Pflegeheimen

Der Rechtsanwalt Holger Fischer stellt ein Musterschreiben zur Verfügung, mit dem BetreuerInnen von Menschen in Pflegeheimen Impfungen unter­sa­gen kön­nen, die am kom­men­den Sonntag star­ten sol­len. Darin heißt es:

»Mir wur­de erst, im Verlaufe des letz­ten vol­len Werktages vor Weihnachten mit­ge­teilt, dass ab Sonntag, den 27.12.2020, und offen­bar noch an die­sem Tag und damit ohne jede Möglichkeit der Vorbereitung mit den Hausärzten, den Bewohnerinnen und Bewohnern der Heime, die Impfung gegen COVID-19 statt­fin­den soll. Nicht ein­mal die Verbraucherinformationen des Impfstoffherstellers wur­den bis­her in aus­rei­chen­der Weise der Öffentlichkeit zugäng­lich gemacht…

Hiermit unter­sa­ge ich als Betreuer mit der Aufgabe „Sorge für die Gesundheit“ aus­drück­lich die Impfung gegen COVID-19 für die von mir gesetz­lich betreu­ten Personen in Ihrem Heim. Die Personen sind auch nicht per­sön­lich einwilligungsfähig…

Sollte ich Kenntnis erlan­gen, dass Aufklärungsgespräche mit der oben genann­ten Person ohne mei­ne min­des­tens tele­fo­ni­sche Beteiligung statt­fin­den, wer­de ich die zustän­di­ge Polizeidienststelle infor­mie­ren und um sofor­ti­ges Einschreiten ersuchen.«

Ein Gespräch mit ihm sie­he hier.

Herdenimmunität einfach umdefiniert – und wieder zurück

Auf der Webseite der WHO ist seit eini­ger Zeit zu lesen:

»'Herdenimmunität', auch bekannt als 'Populationsimmunität', ist ein Konzept, das für Impfungen ver­wen­det wird, bei dem eine Population vor einem bestimm­ten Virus geschützt wer­den kann, wenn ein Schwellenwert für die Impfung erreicht wird.«

Die WHO folgt damit einer Sprachregelung ihres Generaldirektors vom 12.10.

Noch am 5.11. hieß es bei der WHO:

»Herdenimmunität ist der indi­rek­te Schutz vor einer Infektionskrankheit, der ein­tritt, wenn eine Population ent­we­der durch eine Impfung oder eine durch frü­he­re Infektionen ent­wi­ckel­te Immunität immun ist. «

Update: Seit dem 31.12. gilt wie­der die alte Definition… Hier die temporäre:

Auch in der Wissenschaft gilt die­se Definition, hier am Beispiel von flexikon.doccheck.com:

„Herdenimmunität ein­fach umde­fi­niert – und wie­der zurück“ weiterlesen

Moderna zu Risiken

Ein Papier des Impfstoff-Herstellers Moderna vom 22.12. benennt Risiken für sei­nen Impfstoff:

»Diese Präsentation ent­hält vor­aus­bli­cken­de Aussagen im Sinne des Private Securities Litigation Reform Act von 1995 in sei­ner geän­der­ten Fassung, ein­schließ­lich, aber nicht beschränkt auf Aussagen über den Zeitplan, das Design, die Ziele und ande­re Parameter der kli­ni­schen Studien der Phase 1, Phase 2 und Phase 3 zu mRNA-1273… Zu die­sen Risiken, Ungewissheiten und ande­ren Faktoren gehö­ren unter anderem:…

kein kom­mer­zi­el­les Produkt, das die mRNA-Technologie nutzt, wur­de bis­her zuge­las­sen und wird mög­li­cher­wei­se nie zugelassen;
die Entwicklung von mRNA-Arzneimitteln ist auf­grund des neu­ar­ti­gen und bei­spiel­lo­sen Charakters die­ser neu­en Klasse von Medikamenten mit erheb­li­chen kli­ni­schen Entwicklungs- und regu­la­to­ri­schen Risiken verbunden;…
die Tatsache, dass die Sicherheit und Wirksamkeit von
mRNA-1273 noch nicht nach­ge­wie­sen wurde…«

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