The Corbett report: Wir sind jetzt alle holländische Landwirte

Unter die­sem Titel wird am 17.7. auf uncutnews.ch der Versuch fort­ge­setzt, sich an Bewegungen irgend­wo auf der Welt anzu­hän­gen. Waren wir an unse­ren Bildschirmen vor Monaten alle kana­di­sche Trucker und noch frü­her aus­tra­li­sche KämpferInnen, so müs­sen jetzt hol­län­di­sche Bauern die Projektionsfläche her­ge­ben. Auch wenn sie kaum in die Erzählung pas­sen, wer­den auch die fran­zö­si­schen Gelbwesten ver­ein­nahmt für eine skur­ri­le Argumentation:

»Seit Wochen pro­tes­tie­ren die Landwirte in den Niederlanden hef­tig gegen den Plan ihrer Regierung, die Stickstoff- und Ammoniakbelastung des Landes bis 2030 zu halbieren…

[Diese Szenen] sind nur der Anfang einer gro­ßen welt­wei­ten Schlacht, die sich zwi­schen den frei­en Menschen der Welt und den Technokraten abzeich­net, die im Namen der Agenda 2030 für nach­hal­ti­ge Versklavung gegen sie vorgehen…

Erinnern Sie sich an die Gelbwesten-Bewegung?… 

Wissen Sie auch noch, war­um die­se Bewegung ent­stan­den ist? Wahrscheinlich nicht, denn die Antwort passt nicht so leicht in die MSM-Propagandaerzählung. Kohlenstoffsteuern. Bei den ursprüng­li­chen Protesten ging es um Kohlenstoffsteuern…

Natürlich stell­ten die meis­ten die­ser Demonstranten nicht den gro­ßen Schwindel der glo­ba­len Erwärmung selbst in Frage. Sie ver­knüpf­ten nicht die Punkte des Klimawandelbetrugs mit der Kohlenstoff-Eugenik-Agenda und den mal­thu­sia­ni­schen Entvölkerungsplänen der glo­ba­len Eliten. Sie mach­ten sich nur Sorgen um ihren eige­nen Geldbeutel…

Wie ich schon frü­her doku­men­tiert habe, spitz­te sich die­ser gro­ße Kampf zwi­schen den unge­wa­sche­nen Massen und ihren Möchtegern-Neofeudalherren Ende 2019 zu … aber die­se gro­ße Konfrontation wur­de durch die Betrugsdemokratie abge­wen­det. Plötzlich wur­den Millionen von Menschen, die auf der Straße gegen die neu­es­ten Kohlenstoffsteuern und den grü­nen Wahnsinn pro­tes­tiert hät­ten, von ihren Regierungen in ihren Häusern ein­ge­sperrt – vie­le von ihnen frei­wil­lig…«

Man mag dazu ste­hen, wie man will, aber die­se Lüge ist schon hap­pig. Millionen Menschen hät­ten Ende 2019 "gegen die neu­es­ten Kohlenstoffsteuern und den grü­nen Wahnsinn pro­tes­tiert"? In der Welt, in der ich lebe, ist die­se Zeit ganz im Gegenteil von welt­wei­ten Massenprotesten gegen Umweltzerstörung und indus­tri­el­len Größenwahn geprägt gewesen.

Ganz so wie Macron wähnt man sich im Krieg – dies­mal einem ver­meint­li­chen gegen "Klimawandelbetrug und Kohlenstoff-Eugenik". Denn um nichts ande­res geht es offen­bar beim Plan, "die Stickstoff- und Ammoniakbelastung zu hal­bie­ren". Anstatt, wie es die Gelbwesten erfolg­reich taten, die sozia­le Ungerechtigkeit der Steuererhöhungen zu gei­ßeln, macht man sich zum Advokaten in einem Krieg, ja wofür? Für die wei­te­re Vergiftung der Böden?

»Die nächs­ten Schüsse in die­sem Krieg wer­den von Landwirten in den Niederlanden abgefeuert.

Aber der Kampf wird natür­lich nicht nur in den Niederlanden geführt. Im Jahr 2020 ver­pflich­te­te sich Kanada zu einem ähn­li­chen Programm zur Stickstoffreduzierung und ver­sprach, die Lachgasemissionen aus Düngemitteln bis 2030 um 30 % zu sen­ken. Und wir wis­sen bereits, wie die kana­di­sche Regierung auf die unver­meid­li­chen Proteste der Landwirte in Kanada reagie­ren wird. Sehen Sie sich nur an, was sie mit den Truckern gemacht haben.«

So wird der Trucker-Streik gegen die Zertifikate ver­ein­nahmt für die Schlachten gegen den "Klimawandelbetrug". Selbstredend sind die Eliten am Werk, um die Weltwirtschaft zu zerstören:

»An die­sem Punkt kann es kei­nen Zweifel geben: Mit ihren Kohlenstoffsteuern und den Beschränkungen für die Landwirtschaft brin­gen die Möchtegern-Weltkontrolleure die Weltwirtschaft absicht­lich zum Absturz. Die Flammen des Protests sind ledig­lich das voll­kom­men vor­her­seh­ba­re Ergebnis die­ser kon­trol­lier­ten Zerstörung.

Dieser sich anbah­nen­de Krieg zwi­schen den Eliten und der Arbeiterklasse hat etwas Merkwürdiges an sich: Diese psy­cho­pa­thi­schen Schwindler machen kei­nen Hehl dar­aus, dass sie sich gera­de­zu über die Aussicht freu­en, den Durchschnittsarbeiter zu einem elen­den Leibeigenen zu machen.«

Ich fin­de immer wie­der rüh­rend, wie Mittelklasse-Intellektuelle sich um die Arbeiterklasse sor­gen, zu der offen­bar auch die Landwirte zu zäh­len sind.

»Wenn die Eugeniker, die die Fäden in glo­ba­len Angelegenheiten zie­hen, ihren Willen durch­set­zen, wer­den sie ihre Kampfhunde los­las­sen – die gekauf­ten und bezahl­ten Lakaien in der UN-Bürokratie und dem WEF sowie die poli­ti­schen Fehlbesetzungen in prak­tisch jedem Land – um die­se Agenda zu erfüllen.

Diese Agenda beinhal­tet die Abschaltung der pro­duk­ti­ven Wirtschaft (natür­lich im Namen der Rettung von Mutter Erde) und die Reduzierung der Weltbevölkerung in die­sem Prozess…

Ob wir es wis­sen oder nicht, wir befin­den uns im Krieg… Dies ist ein Krieg um die Unabhängigkeit von den eli­tä­ren Parasiten, die ver­su­chen, die Wirtschaft lahm­zu­le­gen und uns in ein Zeitalter des Neofeudalismus zu füh­ren…«

Die Kriegstreiber leben offen­bar wirk­lich in dem Wahn, die Menschheit fol­ge ihr und ihrem simp­len Weltbild:

»In ganz Europa erhe­ben sich die Menschen in Solidarität mit den nie­der­län­di­schen Landwirten…

Und gera­de die­se Woche ist ein neu­es Video auf­ge­taucht, das zu welt­wei­ten Protesten zur Unterstützung der nie­der­län­di­schen Bauern aufruft…

Es fin­det ein gro­ßes Erwachen statt. Die Barrieren zwi­schen den Menschen fal­len in dem Maße, wie die Erkenntnis wächst, dass es sich um eine glo­ba­le Agenda han­delt und dass die Ungerechtigkeiten, die wir sehen, wie sie den Menschen auf der hal­ben Welt zuge­fügt wer­den, bald auch uns tref­fen wer­den. Viele erken­nen jetzt, dass ein Schlussstrich gezo­gen wur­de und es an der Zeit ist, auf­zu­ste­hen.

Wir sind jetzt alle nie­der­län­di­sche Bauern.«

Das eng­lisch­spra­chi­ge Original gibt es hier.

(Hervorhebungen nicht im Original.)

42 Antworten auf „The Corbett report: Wir sind jetzt alle holländische Landwirte“

  1. Welche "Vergiftung" der Böden? Es soll knall­hart das umge­setzt wer­den, was sich Technokraten aus­den­ken, ohne Rücksicht auf Verluste. Die Nitratbelastung in den Niederlanden mag höher sein, aber war­um setzt man denn das Ziel in die Welt, in allen EU-Ländern gewis­sen Quoten umzu­set­zen? Die Niederlande hat nicht die Mittelgebirgsregionen, wie sie ande­re Länder auf­wei­sen. Wäre die Niederlande ein Teil Deutschlands, dann wäre die­ses Reich plötz­lich unter den Grenzwerten.

    Gunnar Kaiser kri­ti­siert seit zwei Jahre die Technokratie, die sich in der Corona-Politik mani­fes­tiert: Alles und alle wer­den über einen Leisten geschla­gen, der Mensch ver­schwin­det, unprüf­ba­re Willkürstatistiken wer­den aus dem Hut gezau­bert, um das eige­ne Vorhaben durch­zu­set­zen. Beispielsweise gibt es auch hin­sicht­lich von Feinstaub in Stuttgart glas­kla­re Fakten: Es wird falsch gemes­sen, zu dicht an einer der Hauptverkehrsadern. Dennoch wird die men­schen­feind­li­che Politik umge­setzt, weil irgend­wel­che Grenzwerte über­schrit­ten wor­den sind.

    Umweltschutz ist auch nicht Klimaschutz. Wer das Klima schüt­zen will, zer­stört doch gera­de die Umwelt. Wer die Umwelt schüt­zen will, müss­te doch nach prag­ma­ti­schen Lösungen aus­schau hal­ten. Das Kohlekraftwerk Moorburg hät­te begrüßt wer­den müs­sen (weil so modern, mit Kraftwärmekopplung), aber es wur­de auf Betreiber grü­ner Wahnsinnspolitik abge­schal­tet. Alles ist grün, egal wel­che Partei, denn der Zeitgeist ist grün und das hat uns in die Sch… gerit­ten, in die Abhängigkeit von Russland, zu den hohen Energiekosten und bald auch zu welt­wei­tem Hunger. Grüne Politik ist gegen die Menschen. Grüne Politik ist für Eliten, die hin­ter­her die Rechnung nicht zah­len müs­sen und wenn der Schaden offen­sicht­lich ist, nicht mehr als Verantwortlich erkenn­bar sind.

    1. @Johannes Schumann: Und des­halb sind die Nitrat- und Ammoniakeinbringungen, die lang­fris­tig das Grundwasser beein­träch­ti­gen, in Ordnung? Die Bedenken gegen hohe Feinstaubbelastung in Ballungsgebieten nur die Erfindung der EU-Bürokratie, gegen die sich die deut­sche Automobilindustrie zum Glück tat­kräf­tig weh­ren konn­te? Das klingt mir so ideo­lo­gisch, wie es der "Klimabewegung" vor­ge­wor­fen wird.

      Für mich ist aber der Kernpunkt des Beitrags, wie Bewegungen zu völ­lig ande­ren Zwecken instru­men­ta­li­siert wer­den sol­len. Die Gelbwesten haben gezeigt, daß sie sich dage­gen weh­ren konn­ten und damit eine brei­te Unterstützung in der fran­zö­si­schen Bevölkerung erfah­ren, selbst aus Teilen der "Klimabewegung".

      1. Oder die reli­giö­se Nummer. Mir fällt die enge Verbindung sol­cher deutsch­spra­chi­gen Webseiten mit christ­li­chen Missionaren aus den USA immer wie­der auf. Der Informationsfluß geht immer nur in eine Richtung. Denen traue ich nicht.

      2. Nein , natür­lich ist das nicht in Ordnung. Natürlich ist das ueber­du­en­gen des Bodens durch Gülle ein Problem. Und natür­lich hat das auch mit der der Massentierhaltung zu tun, wo den­ke ich ,ein gesell­schaft­li­ches Interesse dar­an besteht die­se auch zurück­zu­fah­ren. Und man kann auch den Bauern ein Angebot machen ,dass sie dazu bewe­gen könn­te ihre Produktion umzu­stel­len. Natürlich wür­den für eine sol­che Umstellung auch Betriebe wirt­schaft­lich in die Knie gehen. Bis dahin kann man noch mit­ge­hen. Aber den Leuten eine Abfindung zah­len für ihr Land und gleich­zei­tig mit einemBerufsverbot im land­wirt­schaft­li­chen Bereich ver­knüp­fen? Warum? Viel wich­ti­ger wäre aber die Frage ,was pas­siert dann mit der ehe­ma­li­gen land­wirt­schaft­li­chen Nutzfläche und vor allem wem gehört sie dann? Den Kommunen ? Darf das Land dann nicht mehr genutzt wer­den und wird rena­tu­riert? Oder wird das an einen gro­ßen Konzern ver­scher­belt und wird dann wie­der pri­va­ti­siert? Das sind die Fragen ,die man sich stel­len soll­te. Das sieht alles nach einer Monopolisierung des Agrarmarktes in pri­va­ten Händen aus. Die Großgrundbesitzer in den Niederlanden wer­den mit Sicherheit nicht von der Enteignung betrof­fen sein und kön­nen sicher­lich die Vorgaben der Regierung erfül­len und ihrem Betrieb umstel­len. Und dann ? Übernehmen die dann wohl die ande­ren klei­ne­ren Betriebe ? Was pas­siert mit dem Land, dass nicht mehr bestellt wird? Wem wird es gehören?

      3. Angeblich gibt es die­se enor­me Umweltbelastung. aa, Sie schei­nen offen­sicht­lich sel­ber auf die­sen Klima-Quatsch her­ein­ge­fal­len zu sein.
        Mit dem pos­tu­lier­ten Klima-"Schutz"-Quatsch kann man heu­te tabu­la rasa machen, ohne Rücksicht auf Verluste.

        1. @Klima-Quatsch…: Ich set­ze mehr auf Beobachtung und Vergleich von Erkenntnissen, auch auf Kritik, als auf ideo­lo­gi­sche Grundsätze. Dazu zählt für mich das Starren auf CO2 (und sei­ne Vermarktung) eben­so wie das kate­go­ri­sche Ablehnen jeg­li­cher Anzeichen für Umweltzerstörung. Beides ist fast schon religiös.

      4. @@aa: Hohe Ammonikwerte und Feinstaub in Großstädten sind die Auswirkungen unse­res Wirtschaftssystems. Genau wie damals die Steinzeitmenschen mut­maß­lich die Mammuts aus­ge­rot­tet haben pro­du­zie­ren wir eben mit unse­ren moder­nen Methoden gra­vie­ren­de Probleme. Z.B. Die Ammoniakeinbringung liegt an der indus­tri­el­len Landwirtschaft und sehr bil­li­gen Fleischproduktion. Und wenn man die­ser Art der Produktion fragt dann muß man natür­lich auch nach Lohn fra­gen. Und nicht nur bei den Bauern und den Leiharbeiter aus Rumänien son­dern auch nach dem Lohn der das Fleisch letzt­lich kauft. Der viel­leicht auch nur in irgend­ei­nem prikä­ren "Job" steckt. 

        Und was Feinstaub angeht – hal­lo da gehen 4–6 Spuren durch die Innenstadt und das bleibt völ­lig ohne Auswirkungen wirk­lich? Alles zen­triert sich in Großstädten – völ­lig ohne Auswirkungen? Die Bahn trans­por­tiert kei­ne Güter obwohl sie es mal konnte?

        Und dann kom­men weit weg irgend­wel­che Schreibtischhengste mit irgend­wel­chen *gut gemein­ten* Vorschlägen die natür­lich die Betroffenen nicht wirk­lich berück­sich­ti­gen aber dafür die nächs­ten Widersprüche pro­du­zie­ren. Und natür­lich hän­gen sich da irgend­wel­che Typen dran, unan­ge­neh­me Typen die aber ein Gespür für die Widersprüche im System haben, ein Gespür was mal lin­ke hat­ten. Leider haben die Linken die­se Reflexe im Verlaufe ihrer Domestizierung ver­lo­ren, so ähn­lich wie Haustiere vie­le Reflexe der Wildtiere im Zuge der Domestizierung ver­lo­ren haben.

        Zum Schluß ich erlau­be mir jedoch dar­an zu erin­nern das nach dem Mann aus Trier eine bür­ger­li­che Revolution einer sozia­lis­ti­schen Revolution vor­an­geht. Wenn also sowie­so alles in Richtung bür­ger­lich-kon­ser­va­ti­ve Wende geht dann soll­ten die Linken das gelas­sen sehen und dar­auf war­ten das sich die­se "Bewegung" in Widersprüche ver­strickt und dann ihre Chance nutzen.

  2. Danke für die­sen dif­fe­ren­zier­te­ren Blick. 

    Einserseits den­ke ich, daß die Entscheidungen, die Landwirtschaft betref­fen, bes­ten­falls mit den Landwirten zusam­men erör­tert werden. 

    Allerdings neh­me ich ich all­zu vie­le Landwirte als Lobbyisten der Agrochemie und Fleischindustrie war, denn als Nahrungsmittelproduzenten. (ähn­lich den­ke ich mit­tel­er­wei­le von den Ärzten).Seit Jahren ist es üblich, daß nie­der­län­di­sche Gülle auf den Feldern u.a. in der Eifel ver­klappt wird. Eine Weile war es auch Klärschlamm aus Frankfurt. 

    Kann mir mal jemand erklä­ren, war­um aus­ge­rech­net so ein klei­nes Flächenland, Nahrungsmittelexporteur sein muß? Weil eini­ge weni­ge Landwirte dar­an gut ver­die­nen, bil­li­ges von der EU sub­ven­tio­nier­tes, mit aus Brasilien impr­tier­tem Soja gemäs­tet, in Afrika die Preise rui­nie­ren muß, und deren Abfälle dann ver­klappt erden, mit der Konsequenz, daß auf dem Land die Wasserqualität schlech­ter ist, als in der Stadt?

    Auch wird immer wie­der irgend­was groß gemacht, was defi­ni­tiv nicht groß­ar­tig ist. Neulich sah ich ein Video, von wegen in Italien schlös­sen sich die "Bauern" an: man sah ledig­lich ca. ein hal­bes dut­zend land­wirt­schaft­li­che Fahrzeuge immer wieder.…ja so großartig…

    P.S. Hierzulande wird nur ein klei­ner Bruchteil der Flächen für Lebensmittel genutzt. Das meis­te sind Energiepflanzen- "Biosprit", Futtermittel und ein klei­ner Teil Roggen und Gerste(Prost),

  3. Für man­che viel­leicht erstaunlich …

    Die füh­ren­den Exportländer für Agrarprodukte welt­weit 2019

    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1188866/umfrage/fuehrende-exportlaender-fuer-agrarprodukte-weltweit-nach-exportwert/

    „Gemessen am Exportwert waren im Jahr 2019 die USA, die Niederlande und Deutschland die füh­ren­den Exportländer von Agrarprodukten welt­weit. Die USA expor­tier­ten Agrarwaren im Wert von 136 Milliarden US-Dollar, die Niederlande expor­tier­ten Waren im Wert von 92 Milliarden US-Dollar und Deutschland expor­tier­te Waren im Wert von 80,7 Milliarden US-Dollar. Im sel­ben Jahr waren die Vereinigten Staaten, China und Deutschland die füh­ren­den Importländer für Agrarprodukte.“

    Die Niederlande sind also welt­weit die Nummer 2 bei den Agrarexporten. Wie kann ein rela­tiv klei­nes Land sol­che Erträge erzie­len? Auch in Deutschland, welt­weit immer­hin die Nummer 3, ist die hohe Nitratbelastung der Böden schon lan­ge ein Thema.

    Man soll­te bei dem Thema also viel­leicht beden­ken, dass wir hier von den „Top-Playern“ im Bereich der indus­tri­el­len Landwirtschaft reden.

  4. Ein Drittel der Landwirte, dar­un­ter Biobauern, die seit Jahrhunderten auf ihren Höfen in den Niederlanden wirt­schaf­ten sol­len ent­eig­net wer­den, wegen einer Stickstoffreduzierung, die einem staat­lich ange­ord­ne­ten Harakiri gleicht, bei der Größe die­ses Landjes auf der Weltkarte.
    Die Klimaerwärmung, selbst unter Annahme sie wäre "men­schen­ge­macht", kann dadurch nicht ein IOTA auf der Skala auf­ge­hal­ten werden.
    Warum auch? Eine Eiszeit die vor eini­gen Jahren vor­her­ge­sagt wur­de, wäre wesent­lich schlim­mer. Im Mittelalter war es wär­mer und die Ursache wer­den nicht ein paar Millionjes Menschlein gewe­sen sein.
    Wer nicht soli­da­risch mit den Bauern in den Niederlanden und Italien ist, ja die haben sich bereits soli­da­risch erklärt, den wird die Enteignung auch ohne Burenhof in ande­rer Form ereilen.
    Das Great Reset Programm der Superduperreichen ist laut WMF Schwab:You Vill Own Nozzing and Be Happy.
    Es geht dabei nicht um Umweltschutz. Das ist nur der Vorwand um eine
    Big Green Agenda durch­zu­setz­ten, "the wrong kind of green", zur Umverteilung des Reichtums von unten nach ganz oben.
    In den ÖR läuft pas­send in der Urlaubszeit–eine Doku über die Geschäfte von Bill Gates, des­sen Vater übri­gens ein Eugeniker war.
    Dazu Stefan Homburg:
    „Sehr emp­feh­lens­wer­te Doku im ÖRR über Gates und sei­ne gen­tech­ni­schen Aktivitäten in Afrika. "Philantro-Kapitalismus“: Sie schie­ben phil­an­thro­pi­sche und huma­ni­tä­re Ziele vor, aber in Wahrheit för­dern sie etwas ganz ande­res. Schlimm!„
    https://twitter.com/shomburg

    1. @Je suis…: Ohje. "Im Mittelalter war es wär­mer" – und man hat ähn­lich reli­gi­ös gedacht. Da hieß Bill Gates "der Teufel", mit Buchdruck soll­ten die Menschen vom Glauben abge­bracht wer­den und wer dar­an rühr­te, es sol­le nicht alles blei­ben, wie es immer schon war, dem droh­te man mit dem Menetekel "You Vill Own Nozzing and Be Happy". Das hat bei den dama­li­gen Bauern lei­der all­zu lan­ge funktioniert.

      1. @aa

        CO2 hat­te in 600 Millionen Jahren kei­ne nen­nens­wer­ten Auswirkungen auf das Klima, bis vor 15–20 Jahren, als die CO2 Steuer als Geschäftmodell erfun­den wurde,
        Hinter sol­chen Gestalten wie Gates oder Musk sind wenn schon dann mehr als 1 Teufel und um bei der Analogie zu blei­ben, in der Great Reset Reformation wur­den die ent­rech­te­ten Bauern vom obrig­keits­hö­ri­gen deut­schen Luther ver­ra­ten. Diese zwie­lich­ti­ge Rolle spie­len heu­te die selbst­er­klär­ten pro­gres­si­ven Linken, auf die die Ausgebeuteten ver­geb­lich ihre Hoffnung setzen.

        1. @Kannitverstan: Eine gute Idee, wenn Ausgebeutete erken­nen, wie sie ihre Ausbeuter zum Teufel schi­cken kön­nen! Dabei ist es immer gut, sich die Geschäftsmodelle anzu­se­hen, die über die dum­men CO2-Zertifikate gesteu­er­ten eben­so wie die mit Umweltzerstörung ein­her­ge­hen­de indus­tri­el­le Landwirtschaft oder die immens sub­ven­tio­nier­te Automobilindustrie (Autobahnen sind so "kos­ten­los" wie Tests und Spritzen).

    2. @ Je suis een neder­land­se Boer!
      "… Die Klimaerwärmung, selbst unter Annahme sie wäre "men­schen­ge­macht", kann dadurch nicht ein IOTA auf der Skala auf­ge­hal­ten werden.
      Warum auch? Eine Eiszeit die vor eini­gen Jahren vor­her­ge­sagt wur­de, wäre wesent­lich schlim­mer. Im Mittelalter war es wär­mer und die Ursache wer­den nicht ein paar Millionjes Menschlein gewe­sen sein.
      Wer nicht soli­da­risch mit den Bauern in den Niederlanden und Italien ist, ja die haben sich bereits soli­da­risch erklärt, den wird die Enteignung auch ohne Burenhof in ande­rer Form ereilen. …"
      Ihre Worte in Herrn Aschmoneits Gehörgang.

      Das ist ja der Trick an der gan­zen Sache: Der "C"-Quatsch der Irren aus den usa und ihren Vasallen welt­weit wird nicht (mher) von allen Menschen für bare Münze genom­men. Deshalb wird wohl jetzt die "<klima"-Lüge aus dem Hut gezau­bert, weil die Herrschaften und Frauschaften aus den usa und ihre Vasallen welt­weit mei­nen, damit alle Menschen fan­gen und unter­jo­chen zu können.

      Aschmoneit hat sicher­lich nicht nur die Geschichte der Sowjetunion und neue­re und neu­es­te deut­sche Geschichte stu­diert, son­dern auch die Geschichte des Mittelalters. Deshalb (gelin­de gesagt) "wun­dert" es mich, dass Herr Aschmoneit nicht ein ein­zi­ges Mal zu den Regesten Ottos III. schreibt. Otto III. von Magdeburg hat in sei­nen Regesten (= [Reise]tagebüchern) von Klimaveränderungen in Europa geschrie­ben. Klimaveränderungen waren schon immer nor­mal und sind eben auch dem Dasein der Menschen geschuldet.
      Ich habe noch nicht ver­nom­men, dass zum Beispiel in Island die Menschen hys­te­risch gewor­den sei­en, weil in Island der Wald kom­plett fehlt. Isalnd war bewal­det, bevor Erik der Rote (Wikinger) mit sei­nen Mannen Island eror­ber­te und (unter ande­rem) für den Schiffbau abholz­te. In Island leben immer noch Menschen – und das (dem Vernehmen nach) sehr gut. Niemand regt sich dort über die Bäume auf, die es in Island nicht gibt.
      Herr Aschmoneit: Einfach mal die Kirche im deut­schen Hysterie-"Dorf" lassen.

      1. @Der behaup­te­te…: Es ist fast so wie bei den ver­pön­ten "Schlafschafen". Man muß nur einen Begriff erwäh­nen, und schon gehen die Stereotype und Glaubensbekenntnisse los. Man könn­te auch ein­fach lesen. In dem Beitrag ist die Rede davon, wie Ideologen Bewegungen für sich ver­ein­nah­men wol­len. Bedauerlicherweise bestä­ti­gen sie damit, was ihnen von der "ande­ren Seite" vor­ge­hal­ten wird, wenn die­se auch irrt mit der Annahme, daß alle maß­nah­me­kri­ti­schen Menschen in dem Zug der Trittbrettfahrer reisen.

  5. Nancy Faeser hat bereits eine Antwort auf das " gro­ße Erwachen " (uncut­news). Sie nimmt die Ereignisse vorweg. 

    " Innenministerin @NancyFaeser
    befürch­tet Proteste von Radikalen, wenn die #Energiepreise stei­gen und das #Gas knapp wird. Diese könn­ten sich die Krise zunut­ze machen, um demo­kra­tie­feind­li­che Ansichten zu ver­brei­ten, warnt #Faeser. "

    https://twitter.com/BR24/status/1548689227394813957

    Die Inflation wird sich nicht weg­re­den las­sen wie Corona oder Klima, sie wird direkt betreffen. 

    ++++++++++++++++++++++++++++
    " ..Die Kriegstreiber leben offen­bar wirk­lich in dem Wahn, die Menschheit fol­ge ihr und ihrem simp­len Weltbild: .."

    Friedrich Merz:

    "„Rechnet die #Bundesregierung mit einer zuneh­men­den Kriegsmüdigkeit der Bevölkerung? Wenn das so ist, dann ist es nur noch ein klei­ner Schritt hin zum Verrat an der #Ukraine. Wer aber die Ukraine ver­rät, der ver­rät auch unse­re #Freiheit und unse­re Demokratie.“ ™ #MerzMail "

    https://twitter.com/_FriedrichMerz/status/1548320309639426050

    ++++++++++++++++++++++++++++++++++

    "..Ich fin­de immer wie­der rüh­rend, wie Mittelklasse-Intellektuelle sich um die Arbeiterklasse sor­gen, zu der offen­bar auch die Landwirte zu zäh­len sind. .. "

    Die lin­ken Dogmen über " die Bourgeoisie " und "die Arbeiterklasse " stam­men aus der Zeit von Marx und Lenin und sind in ihrer Zeit zu ver­ste­hen, bedür­fen jedoch der Interpretation, wenn sie in die heu­ti­ge Zeit über­tra­gen wer­den sollen.

    Ich möch­te mich jede­falls nicht mit " Arbeiterklasse " iden­ti­fi­zie­ren, obwohl mein Einkommen die­ser Einordung ent­spricht. Ich zie­he für mich nichts posi­ti­ves aus einer Identifikation als Arbeiter oder als klassenzugehörig.

    1. Die Interpretation und Übertragung in die heu­ti­ge Zeit ist rela­tiv schnell gemacht. Man erset­ze das Wort " Arbeiter" durch " lohn­ab­hän­gig Beschäftigter" und schon hat man eine adäqua­te Übertragung in die heu­ti­ge Zeit. Die ande­re Klasse sind die ,die über die Produktionsmittel Verfügung, also die besit­zen­den ( Land , Fabriken , Wohnungskonzerne etc. ) . Ob man sich mit sei­ner Klasse iden­ti­fi­zie­ren mag ist dabei völ­lig unerheblich.

      1. @Tony:

        In Deutschland ver­die­nen Arbeiter, gemes­sen an ande­ren Ländern, ein viel­fa­ches . Zwischen dem selbst­stän­di­gen Marktverkäufer in Asien oder Afrika und dem Selbstständigen in Deutschland sind Einkommens-/ Vermögensunterschiede noch viel grö­ßer. Über " Produktionsmittel " und Marktzugang ver­fü­gen fast alle (oder könn­ten dar­über ver­fü­gen, wenn sie woll­ten), jedoch in sehr unter­schied­li­chem Maße. Die Menschen sind nicht so ein ein­fa­ches Schema ein­sor­tier­bar. Bringt auch nix.

        Im rea­len Sozialismus / Kommunismus jeden­falls hat Klassenzuordnung in Verbrechen gemündet.

            1. @sv: Nur eines:

              »Laut aktu­el­lem Paritätischen Armutsbericht hat die Armutsquote in Deutschland mit 16,1 Prozent (rech­ne­risch 13,4 Millionen Menschen) im Pandemie-Jahr 2020 einen neu­en Höchststand erreicht. Auch wenn das Ausmaß der Armut nicht pro­por­tio­nal zum Wirtschaftseinbruch und dem damit ver­bun­de­nen Beschäftigungsabbau zunahm, gibt es ein­deu­ti­ge Corona-Verlierer: So sind es laut der Studie des Wohlfahrtsverbandes vor allem die Selbstständigen, unter denen die Einkommensarmut zuge­nom­men hat. Der Verband wirft der Politik armuts­po­li­ti­sche Versäumnisse vor…«
              https://www.der-paritaetische.de/themen/sozialpolitik-arbeit-und-europa/armut-und-grundsicherung/armutsbericht-2021/

          1. @aa: Ja. @arndsdottir schrieb: "Es scheint mir einer der gro­ßen Fehler (ech­ter) lin­ker Bewegungen zu sein, auf einem "Arbeiterklasse"- Begriff der marx­schen Zeit zu beharren. .."

            Texte von "Corbett report " klin­gen in den Ohren deut­scher Linker sicher­lich ver­schwur­belt. Obwohl man inhalt­lich in vie­lem über­ein­stimmt, wird sofort abge­grenzt, wenn der Stallgeruch nicht passt.

            Wo ist da die viel­be­schwo­re­ne Toleranz ande­ren Kulturen gegen­über? Das ein­ge­fah­re­ne links-rechts Schema bringt nicht weiter.

            1. @Info: Es geht ja nicht um Worte. Links und rechts, wenn als Schema genom­men, sind tat­säch­lich unnütz. So zu tun, als gebe es kei­ne ent­ge­gen­ge­setz­ten poli­ti­schen Positionen und Haltungen, ist aber rea­li­täts­fern. Man kann sich womög­lich dar­auf ver­stän­di­gen, die­se Unterschiede zeit­wei­lig zurück­zu­stel­len, um ein gemein­sa­mes Teilziel zu errei­chen. Doch wenn Sie auf die Seiten schau­en, die sich mit "Corona-Kritik" beschäf­ti­gen, wer­den sie höchst ver­schie­de­ne Positionen zu ande­ren Themen ent­de­cken, ob das Umwelt/Klima ist oder Frauenrechte/Abtreibung, Krieg/Frieden, Waffentragen als (ver­meint­li­ches) Grundrecht oder Migration etc. pp. Da scheint sich doch das meis­te am her­kömm­li­chen Rechts-Links-Gegensatz zu orientieren. 

              Es hat nichts mit Stallgeruch zu tun, wenn ich nichts mit Leuten zu tun haben will, die von "Umvolkung" schwa­feln oder mit den "Impfungen" einen "Holocaust" hal­lu­zi­nie­ren und damit eine Relativierung des Massenmords betrei­ben. Meine Toleranz hört bei Rassismus und ande­ren Diskriminierungen auf. Ich den­ke, auf die­sem Blog sind – mit der genann­ten Einschränkung – sehr unter­schied­li­che Stimmen zu Wort gekom­men, nie­mand muß­te ein bestimm­tes Verständnis von Arbeiterklasse oder eine sonst­wie sau­be­re lin­ke Gesinnung vor­wei­sen. Ich hal­te es trotz­dem für falsch, zu "Verschwurbeltem", Reaktionärem und Panikmache zu schwei­gen. Letztere betreibt das glei­che Geschäft (oft im ursprüng­li­chen Sinne) wie die "Gegenseite".

              1. @aa:

                Natürlich gibt es ent­ge­gen­ge­set­ze Positionen. Bspw. in den Klimawissenschaften und der Virologie. 

                Es fehlt das Wissen über kom­ple­xe Themen, aber man möch­te trotz­dem mit­re­den. Das Geschwafel (Geschwurbel) ist dann kei­ne böse Absicht, son­dern ent­springt dem Wunsch zu lernen.

      2. @info @tony Es scheint mir einer der gro­ßen Fehler (ech­ter) lin­ker Bewegungen zu sein, auf einem "Arbeiterklasse"- Begriff der marx­schen Zeit zu behar­ren. Auch die DDR hat sich viel Potenzial ver­ge­ben, indem sie, durch­aus der sozia­lis­ti­schen Idee zuge­neig­te Vertreter ande­rer gesell­schaft­li­cher Gruppen wie Handwerker, Ingenieure etc. bzw. deren Kinder durch das Beharren auf die­se Klassendefinition ver­prellt hat, zum Beispiel mit dem Ausschluss von höhe­rer Bildung (EOS, Studium). Der "Klassendefinition" "lohn­ab­hän­gig Beschäftigter" von @tony kann ich zustim­men, wobei ich ihn eigent­lich noch erwei­tern wür­de um all jene, die zwar mit eige­nen Produktionsmitteln ver­se­hen, aber den­noch von ihrer täg­li­chen, eige­nen Hände Arbeit leben. Und was machen wir eigent­lich mit jenen, die aus die­ser Arbeitswelt aus­ge­schlos­sen, von Allmosen leben?

  6. Der Rutte in Holland ist WEF-Jünger und das Geschwätz vom Nitrat nichts als Unfug. Es geht dar­um, Landeigentümern an den Kragen zu gehen und deren Unabhängigkeit zu zerstören:

    »… . NL-Bauernprotest Hintergrund: Food Innovation Hubs – Die Kolchosivierung land­wirt­schaft­li­cher Nutzfläche durch das World Economic Forum

    Falls Sie es noch nicht gehört haben, die UN hat sich mit dem World Economic Forum zusam­men­ge­tan, um, wir über­set­zen wört­lich: eine “inklu­si­ve Innovation, die die Bedürfnisse aller Stakeholder im Nahrungs-System erfüllt” vor­an­zu­trei­ben, so dass “nie­mand zurück­ge­las­sen wird”. Fall Sie die­ses sal­bungs­vol­le Geschwätz noch im Original lesen wol­len, hier ist es:

    “In January, the World Economic [Forum], in part­ners­hip with the UN’s Food and Agriculture Organization (FAO), publis­hed a road­map to help coun­tries acce­le­ra­te and sca­le inclu­si­ve inno­va­ti­on to meet the needs of all sta­ke­hol­ders in the food sys­tem and ensu­re no one is left behind.”

    Um die­se “Innovation” der Produktion von Nahrungsmitteln vor­an­zu­trei­ben, also u.a. den Agrarsektor so umzu­krem­peln, wie das in den Niederlanden auf eine Weise geplant ist, die klei­nen bäu­er­li­chen Unternehmen den Garaus macht und nur weni­ge Großunternehmen übrig­lässt, also eine Form der Kolchosivierung umsetzt, die um es anders zu for­mu­lie­ren, die bäu­er­li­chen Kleinbetriebe, Bauern und ihre Kinder ZURÜCKLÄSST, um die­se Innovation vor­an­zu­trei­ben, sind Food Innovation Hubs, eine Erfindung des World Economic Forums, zen­tral und das Globale Koordinations-Sekretariat die­ser “Food Innovation Hubs” es fin­det sich in Holland, und Mark Rutte, WEF-Vasall und ansons­ten noch Premierminister in den Niederlanden, fin­det das ganz toll:

    “The Netherlands is com­mit­ted to forming part­ners­hips that will cata­ly­ze the inno­va­tions nee­ded to address the chal­len­ges facing the food sys­tem.” This is how the Dutch prime minis­ter Mark Rutte announ­ced the launch of the Global Coordination Secretariat initia­ted by the World Economic Forum, at the Davos annu­al mee­ting this week. The secre­ta­ri­at brings tog­e­ther the work of a world­wi­de net­work of Food Innovation Hubs. Foodvalley NL is the lea­ding European inno­va­ti­on hub in this network.” …

    Sie sehen, wo das Ganze hinläuft:

    Net-Zero natur-posi­ti­ve Lösungen – Was die Irren durch­set­zen wol­len, sind Methoden zur Herstellung von Agrargütern, die kei­ner­lei Einfluss auf die Umwelt haben. Ein Irrsinn son­ders­glei­chen, wenn man bedenkt, dass CO2 der Stoff ist, aus dem ALLES pflanz­li­che Leben gemacht ist. Ausgerechnet hier ein “Net-Zero” ein­füh­ren zu wol­len, das hat die Qualität des Baus eines Schwimmbads, das dem dem nach­hal­ti­gen Schwimmen ohne Wasser gewid­met ist, Trockenschwimmen.
    Weil man der­ar­ti­gen Unfug nicht mit den Leuten durch­set­zen kann, die wis­sen, was es bedeu­tet, auf einem Acker Gemüse anzu­bau­en, im stän­di­gen Kampf mit Unkraut, Schnecken und den Elementen, des­halb wird zen­tra­li­siert, wer­den die übli­chen Aktivisten, die schon in der Vergangenheit bewie­sen haben, dass dann, wenn es um Zerstörung funk­tio­nie­ren­der Nahrungsmittelketten oder von Wohlstand ins­ge­samt geht, auf sie Verlass ist, Regierungen, und NGOs, und Private, also Unternehmen, die sich unter die poli­tisch-kor­rek­te Agenda geord­net haben und seit­dem dem Zeitgeist in den Allerwertesten Schlüpfen, wie z.B. Unilever.
    Die viel­leicht zen­tra­le Stelle: Leute bei der UN und beim WEF haben beschlos­sen, dass es so nicht mehr wei­ter­ge­hen kann, dass es “impe­ra­ti­ve” also uner­läss­lich, zwin­gend gebo­ten sei, die glo­ba­len Treibhausgase zu redu­zie­ren. Und weil die­se Leute das den­ken und beschlos­sen haben, des­halb wer­den Programme in die Wege gelei­tet, die bäu­er­li­chen Betrieben, die als “unsus­tainab­le in their cur­rent forms”, als nicht nach­hal­tig und nicht auf­recht­erhalt­bar in ihrer der­zei­ti­gen Form erklärt wer­den, den Garaus zu machen. Das ist der Hintergrund der Bauern-Proteste, die der­zeit in den Niederlanden stattfinden.
    Und damit auch klar ist, dass kein Stein auf dem ande­ren gelas­sen wer­den wird, machen die­se Eiferer, die­se beseel­ten Planer der gesell­schaft­li­chen Zukunft deut­lich, dass Veränderung, Wandel, Innovation im gesam­ten System der Erzeugung von Nahrungsmitteln gefor­dert ist, es wird kein Stein auf dem ande­ren verbleiben.

    Das ist eine Drohung.

    Eine Drohung, die die Bauern in den Niederlanden ver­stan­den haben, gegen die sie vor­ge­hen, sich wehren.

    Aber nicht nur das. Es ist eine kla­re kom­mu­nis­ti­sche Agenda. Den Wahn, man kön­ne heu­te durch Fünf- oder Siebenjahrespläne und durch effek­ti­ve­re, zen­tral gesteu­er­te Flächennutzung, ein Planziel errei­chen, denn hat­ten wir schon ein­mal, eines Planziels, das den sozia­lis­ti­schen Planern zu errei­chen ganz wich­tig erscheint, jenen Planern, die kei­ne, wirk­lich kei­ne Ahnung von Feldarbeit oder Fruchtfolge oder den Problemen, die sich auf aus­ge­laug­ten Böden sehr schnell ein­stel­len, haben, die sol­chen Pipifax ihren heh­ren “net zero” Zielen unter­ord­nen, beseelt von der Vorstellung einer kom­mu­nis­ti­schen Welt, in der Food Innovation Hubs bestim­men, wel­ches Getreide auf der Fläche der Niederländischen Kolchose ange­baut wird, wäh­rend die nord­deut­sche Kolchose die­ses Jahr für Gemüse und die süd­deut­sche Kolchose für Bier und Wein zustän­dig sind.
    Derartige Phantasien hat es zu allen Zeiten gege­ben. Besonders bekannt gewor­den sind die Kolchosivierungen von Stalin und Mao, beein­dru­cken­de Erfolge für die bei­den Menschenfeinde, denn am Ende ihrer Planumsetzung waren rund 100 Millionen Menschen nicht mehr am Leben. “Progress deman­ds sacri­fice” – eine Sequenz aus den X‑Files, die immer noch kein ScienceFiles-Leser auf­ge­fun­den und zuge­ord­net hat.

    Dass sol­che Pläne der Kolchosivierung, der Transformation der Produktion von Nahrungsmitteln in eine kom­mu­nis­ti­sche Variante der indus­tri­el­len Produktion [natür­lich unter Nutzung aktu­el­ler Mode-Worte] beson­ders in kom­mu­nis­ti­schen Ländern auf Gegenliebe stößt, das dürf­te nicht ver­wun­dern. Und so ist Vietnam, eines der ver­blie­be­nen kom­mu­nis­ti­schen Länder, in dem Landwirtschaft eine gro­ße Rolle spielt, weil gro­ße Teile der Bevölkerung nach wie vor in der Landwirtschaft beschäf­tigt sind, wenn­gleich ihnen kein Boden gehört, weil er allen gehört, eine jener Absurditäten kom­mu­nis­ti­scher Idiotie, eines der ers­ten Länder, das sich um ein “Food Innovation Hub” der World Economic Forum und UN-Initiative bewor­ben haben und das natür­lich den Zuschlag erhal­ten hat. … .«

    https://sciencefiles.org/2022/07/09/nl-bauernprotest-hintergrund-food-innovation-hubs-die-kolchosivierung-landwirtschaftlicher-nutzflaeche-durch-das-world-economic-forum/

    Zu dem Nitratunfug und sei­nem Berechnungsbetrug sie­he auch hier:
    https://www.achgut.com/artikel/die_bundesregierung_zerstoert_unsere_landwirtschaft

    1. @sv: Ich ver­ste­he ja, daß sie beim Begriff "Kolchosivierung" in Wallung gera­ten. Ich emp­feh­le, sich in Ruhe die Struktur der Landwirtschaft in den Niederlanden, aber auch bei uns anse­hen. Da schrei­tet die Verarmung und Enteignung klei­ner Höfe seit Jahrzehnten vor­an, wäh­rend sich Großagrarier an Subventionen ohne Ende erfreu­en. Dafür brauch­te es kei­ne Klima-Diskussion, die im übri­gen bei der aktu­el­len Auseinandersetzung in NL gar nicht das Thema ist. Es sind die Konzentrationsprozesse auch im Handel, die die klei­nen Bauern an die Grenze der Existenzfähigkeit bringen. 

      Anstatt die Orwellsche Wortpolitik zu moder­ni­sie­ren (WEF ist Kommunismus) wäre es sinn­voll, wenn die Bauern erken­nen wür­den, wer sie ausbeutet.

      Noch ein­mal: Das Thema des Beitrags ist nicht die Diskussion um Nitrate, son­dern die durch­sich­ti­gen Versuche, die berech­tig­ten Bauernproteste zu instrumentalisieren.

  7. Man soll­te nicht über Andere und deren Anliegen reden, son­dern mit ihnen, Ich hab's am Wochenende getan, da ich nahe an der nie­der­län­di­schen Grenze woh­ne hat sich das ange­bo­ten. Der Hintergrund der ange­droh­ten Maßnahmen in den Niederlanden ist viel­fäl­tig. Ein Grund ist wohl auch ein Mangel an Baugrund, der auf die­sem Wege beho­ben wer­den soll in dem man die Landwirte vor die Wahl stellt. Die Instrumentaliesierung bestimm­ter Gruppen oder die Einteilung von Demonstranten ist über­holt, wer jetzt nicht ver­stan­den hat das es egal ist wer neben einem steht (den Luxus kön­nen wir uns nicht mehr erlau­ben) dem ist nicht mehr zu helfen
    Das die Menschen bei den Spaziergängen im Frühjahr dar­auf geschis­sen haben war einer der Gründe für den Erfolg. Die Einteilung des Intellekts in Klassen fin­de ich befremd­lich (ist das nicht irgend­wie Standesdünkel?) , manch ver­meint­li­cher "Unterklässler" erklärt Ihnen einen Sachverhalt in zwei Sätzen wo ande­re "Hochgegebildete" eine hal­be Stunde drü­ber schwa­feln, haben wir immer noch nicht dar­aus gelernt es dem Gegenüber zu erlau­ben uns zu spal­ten? Wenn ein Professor an der Hochschule fehlt ist es noch lan­ge nicht so fol­gen­reich wie feh­len­de Mühlwerker, Landwirte, Handwerker und LKW-Fahrer. Für manch einen mag der Gedanke an einem ener­gie­ar­men Herbst einen gewis­sen Charme haben, der aller­größ­te Teil kann in sich schlicht nicht erlauben.

  8. Seit Wochen pro­tes­tie­ren die Landwirte in den Niederlanden hef­tig gegen den Plan ihrer Regierung, die Stickstoff- und Ammoniakbelastung des Landes bis 2030 zu halbieren…

    So ein Quatsch. Als ob sich die Regierung um die Gesundheit sei­ner Bürger küm­mern wür­de. Was natür­lich völ­li­ger Blödsinn ist. Wieviel Stickstoff auf die Felder kommt inter­es­siert den NL-Staat nicht im Geringsten!

    Leute, Leute, glau­ben Sie nicht alles was man Ihnen erzählt!

  9. Lieber AA,

    da Sie hier einen Artikel stark ver­kürzt zitiert haben,
    – ohne dar­auf hin­zu­wei­sen, dass im Originalartikel
    die jewei­li­gen Schlagworte "Klimawandelbetrug", "Kohlenstoff-Eugenik-Agenda" etc. zu wei­te­ren Artikeln bzw. Informationen füh­ren, die die­se Position womög­lich erläutern -
    und da Sie James Corbett als Ideologen bezeich­nen und ihn dafür kri­ti­sie­ren, dass er sich als "Mittelklasse-Intelektueller" zur "Arbeiterklasse" äußert, habe ich fol­gen­de zwei Fragen an Sie:

    1. Welche Ideologie ver­tritt James Corbett?
    (Besser gefragt: Wofür will er die Bewegung(en) vereinnahmen?)

    2. Dürfen sich nur "Arbeiterklasse-Intelektuelle" zu gesell­schaft­li­chen Problemen äußern, die auch die "Arbeiterklasse" betreffen?
    Was ist mit Ihrem im Corona-Kontext geäu­ße­ten Credo,
    dass jene mit einem vol­len Magen, sich für ande­re ein­set­zen sollten,
    die ver­su­chen, irgend­wie über die Runden zu kom­men (sinn­ge­mä­ßes Zitat)? 

    Wär schön, wenn Sie dar­auf ant­wor­ten würden -
    irgend­wann, wenn es wie­der küh­ler ist 🙂

    1. @AB: Danke, ich mache mir einen Knoten ins Taschentuch für die küh­le­ren Tage! Ich habe für den Beitrag die über­setz­te Fassung von uncut­news ver­wen­det und das auch ange­ge­ben. Dort war man nicht so genau und hat Links nicht auf­ge­nom­men. Gegenwärtig muß man sich auf corbettreport.com regis­trie­ren und zah­len, um das Original zu lesen…

      1. @aa

        Vielen Dank für die Rückmeldung trotz der Hitze!

        Sollten Sie nicht dazu kom­men, ist es natür­lich auch kein Weltuntergang – das waren nur zwei Fragen, die mir zu ihrer (womög­lich berech­tig­ten) Kritik ein­ge­fal­len sind.

        Übrigens müs­sen Sie sich für den Beitrag nicht registrieren,
        son­dern kön­nen ihn auf Corbetts Substack lesen:

        https://corbettreport.substack.com/p/were-all-dutch-farmers-now

        (Auf die­sen Link kommt man beim Original-Link
        unter "Click Here";
        zuge­ge­be­ner­ma­ßen springt das einem nicht direkt ins Auge ;))

        Nochmals Danke, auch prinzipiell
        für Ihre wei­ter­hin uner­müd­li­che Aufklärungsarbeit.

  10. Und wo hän­gen Sie sich an Herr Aschmoneit? Mehr und mehr am Corowahn, hin­ten­rum halt? An den MSM? Bei den "Mythenbustern", Pseudo-"Skeptikern", GWUPlern, PSIRAMmlern, Geheimdients- und PR-Trollern, Desinformatikern?

    1. @Petra Steingen: Auch aus der "Welt" (Bezahlschranke):

      »… Reinhild Benning von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) wider­spricht ihr scharf. Aus der Wasserrahmenrichtlinie der EU gehe genau das Gegenteil her­vor: Das Grundwasser sei „mas­siv belas­tet“. Benning, selbst gelern­te Landwirtin, kri­ti­siert aber nicht klein­bäu­er­li­che Betriebe wie die von Maike Schulz-Broers und ihren Mitstreitern. Das Hauptproblem sei viel­mehr die „Industrialisierung der Tierhaltung“.

      Genau dar­um küm­me­re sich die nie­der­län­di­sche Regierung nicht. Mit Anreizen zum Abbau der Tierplätze habe sie „eher das Höfesterben beschleu­nigt, anstatt die Tierzahlen in den Großmastbetrieben zu dezi­mie­ren“, sagt Benning. Letztere kon­zen­trier­ten sehr gro­ße Mist- und Güllemengen auf zu klei­ner Fläche. Benning for­dert, dass gro­ße Betriebe weni­ger Tiere hal­ten und jedem Tier mehr Platz geben sol­len. „Damit wür­de auch das Gülleaufkommen ver­rin­gert, und die meis­ten Bauernhöfe wären wie­der im grü­nen Bereich in der Stickstoffbilanz.“ Finanziert wer­den müs­se dies durch eine Fleischabgabe, wie sie im Koalitionsvertrag ver­spro­chen, aber wegen der FDP bis­her nicht umge­setzt wer­de, sagt Benning…

      Es scheint so, als pro­ji­zier­ten bestimm­te Milieus ihre Umsturz- und Verschwörungsfantasien auf die Bauern. Besonders viru­lent sind Behauptungen wie die, der nie­der­län­di­sche Premier Mark Rutte ste­cke mit dem Chef des Weltwirtschaftsforums Klaus Schwab unter einer Decke und wol­le eine „Neue Weltordnung“ erzwin­gen, in der nur noch künst­li­ches Fleisch her­ge­stellt werde…

      Die Bauern ste­hen vor einem Dilemma: Die Politik hat beschlos­sen, dass weni­ger Umweltgift in die Natur gelan­gen soll. Ein gro­ßer Teil der Gesellschaft unter­stützt das, auch die meis­ten Bauern wol­len eine intak­te Natur, von der sie schließ­lich leben. Auf der ande­ren Seite lohnt es sich für sie wirt­schaft­lich kaum noch, die Umwelt zu scho­nen, weil Einzelhändler so bil­lig wie mög­lich ein­kau­fen wol­len und die EU wei­ter­hin Masse statt Klasse subventioniert…«
      https://www.welt.de/politik/deutschland/plus239871673/Bauerndemos-Querdenker-und-andere-Spinner-versuchen-die-Proteste-zu-missbrauchen.html

  11. @ aa Aus dem Hirn

    Die Instrumentalisierung ist mir klar,
    aller­dings grenzt man sich gegen "Trittbrettfahrer" ab
    (Bei BLM oder FFF lag kei­ne Instrumentalisierung vor?)

    Auch die mas­si­ve Belastung der Böden und des Grundwassers ist nicht von der Hand zu weisen
    War es nicht gera­de Mark Rutte (also die Politik), der die exten­si­ve Landwirtschaft for­ciert hat?

    Es gab Subventionsprogramme, die dazu führ­ten, dass Betriebe immer mehr Rinder oder Sauen hatten.
    Der Bauer muss­te immer mehr pro­du­zie­ren – und er konn­te dann auf dem Markt zu nied­ri­ge­ren Preisen anbie­ten als klei­ne­re, auch öko­lo­gi­sche Betriebe, die vom Tierschutz her viel bes­se­re Produktionsbedingungen haben.

    "Genau dar­um küm­me­re sich die nie­der­län­di­sche Regierung nicht. Mit Anreizen zum Abbau der Tierplätze habe sie „eher das Höfesterben beschleu­nigt, anstatt die Tierzahlen in den Großmastbetrieben zu dezimieren"

    Es wer­den kei­ne Entschädigungen für z.B. die Abschaffung
    pro Tier gezahlt, son­dern nur bei kom­plet­ter Abgabe der Höfe

    Da das bereit­ge­stell­te Geld nahe­zu auf­ge­braucht ist, wird immer weni­ger an Entschädigung gezahlt.
    Es gibt ein ein­ma­li­ges Angebot; wird es nicht ange­nom­men, droht die Enteignung

    https://www.sueddeutsche.de/politik/niederlande-bauern-stickstoff‑1.5612577

    Man hat Millionen für Afghanistan und den Rest der Welt, nimmt Hunderttausende an Flüchtlingen auf und finan­ziert sie, aber es ist kein Geld da, um die Bauern gerecht zu entschädigen?

    Man man sich Gedanken um "Gesetze und Verordnungen zur geschlech­ter­ge­rech­ten Sprache",sieht aber die Ungerechtigkeit gegen­über den Bauern nicht?

    Um die Kosten-Situation der Bauern weiß man auch in D

    https://www.agrarheute.com/markt/tiere/hoefesterben-ansage-schweinehalter-geben-massenweise-595140

    https://www.agrarheute.com/management/betriebsfuehrung/explodierende-betriebskosten-landwirten-steht-wasser-hals-587755

    Da war/ist nix mit Zukunftsperspektive für die Bauern 

    Und jetzt, zu die­sem Zeitpunkt, macht man Druck
    Gibt das nie­man­dem zu denken?

    In der Corona-Zeit waren es die Selbständigen, z.B. die Gatronomen, die ihrer Existenz beraubt wurden,
    jetzt sind die Bauern dran

    Das hee­re Ziel neh­me ich denen nicht ab
    Man hat­te genug Zeit, eine gerech­te Lösung zu finden,
    wenn man denn gewollt hätte

    Die EU-Vorgaben/Verordnungen sind nicht zu erfüllen

    Brüssel macht's schlimmer
    https://www.agrarheute.com/politik/bauernproteste-droht-uns-bald-debakel-niederlanden-595771

    Und es trifft die klei­ne­ren Höfe, ein Denken hin zur Finanzierung des Umbaus/Innovation eines Hofes wur­de durch die Proteste erst erstritten.

    Was mich an fol­gen­de Vorgehensweise erinnert:
    Aldi hat­te damals die Bauern genö­tigt, mehr anzubauen/
    zu produzieren.
    Nachdem die Bauern inves­tiert hat­ten und hoch ver­schul­det waren, ver­län­ger­te man die Verträge nicht.
    Danach kauf­te Aldi die Ländereien auf.

    Wohl dem, der die Parallelen nicht sieht.

    Den "Richtigen" die Subventionen hinterherschmeissen,
    die ande­ren enteignen

    https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2020–10/50958446-handelskonzern-aldi-kassiert-eu-agrarsubventionen-in-millionenhoehe-007.htm

    https://www.infosperber.ch/wirtschaft/landwirtschaft/wie-sich-osteuropaeische-oligarchen-an-eu-geldern-bereichern/

    https://www.agrarheute.com/politik/investoren-kassieren-ueber-agrarholdings-millionen-eu-subventionen-573992

    Es wur­den Subventionen pro ha gezahlt, ob bewirt­schaf­tet oder nicht; ein klei­ner Bauer kann es sich nicht leis­ten, Land nicht zu bestel­len, Großgrundbesitzer und Grundstücksspekulanten schon

    Hier in D. leben 83 Millionen Menschen, auch auf­grund der immer noch offe­nen Grenzen; die wol­len ernährt werden

    https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/sri-lanka-verfehlte-oeko-wende-verschaerft-die-krise-im-land-17970410.html

    Bei weni­ger Düngemitteleinsatz folgt weni­ger Ertrag
    Rest impor­tie­ren? Es herrscht Inflation…

    Ein Cem Özdemir rudert nicht umsonst zurück

    Die Politik will mit dem "Green Deal" die Belastung der Böden und des Grundwassers mini­mie­ren und u.a. das "zurück­dre­hen", was man vor­her selbst for­ciert hat?

    Eher sorgt man dafür, dass klei­ne­re Höfe von kapi­tal­in­ten­si­ven und betriebs­wirt­schaft­lich orga­ni­sier­ten Agrarbetrieben, die Innovationen täti­gen kön­nen und moderns­te Technik ein­set­zen, über­nom­men wer­den und künf­tig die Landwirtschaft prä­gen werden.

    Man ist/war gera­de­zu auf Enteignungen aus
    Nach Landgrabbing nun "Hofgrabbing"

    "Die Politik hat beschlos­sen, dass weni­ger Umweltgift in die Natur gelan­gen soll. Ein gro­ßer Teil der Gesellschaft unter­stützt das,…"

    Die Frage ist, ob die Gesellschaft auch die Methoden unterstützt,
    mit denen dies erreicht wer­den soll.

    Irgendwann fliegt's einem um die Ohren; man wun­dert sich, dass "die Rechten" Zulauf haben, beschwert sich über/warnt vor deren Instrumentalisierung und ruft:

    "Es ist alles nicht so wie es aussieht"

    Aussichtsreich?

    1. @Petra Steingen: Ich schlie­ße mich der Beschreibung weit­ge­hend an. Ausbeutung und Enteignung wer­den nie so genannt, son­dern stets mit wohl­tö­nen­den Phrasen ver­brämt. Die klei­nen Bauern und Bäuerinnen haben jeden Grund, dage­gen zu kämp­fen, daß sie von Großhandel, den Großagrariern und deren Beauftragten in der Politik rui­niert wer­den. In Berlin haben dazu in den letz­ten Jahren meh­re­re Großdemos unter dem Motto "WIR HABEN AGRARINDUSTRIE SATT!" statt­ge­fun­den (https://www.wir-haben-es-satt.de/).

      Unklug fin­de ich, das Spiel mit­zu­ma­chen, das Thema gegen ande­re aus­zu­spie­len. Gerade in die­sem Zusammenhang ist das Hauen auf Migration und MigrantInnen kurz­sich­tig. Schließlich sind es die glei­chen Verantwortlichen, die die klein­bäu­er­li­che Landwirtschaft in Europa rui­nie­ren, die für die Verelendung in den armen Ländern ver­ant­wort­lich sind. Gestern noch las ich einen Artikel, in dem geschil­dert wur­de, wie Großbetriebe sich dar­auf spe­zia­li­sie­ren, für die Eierproduktion uner­wünsch­te männ­li­che Küken zu mäs­ten, und damit die Märkte vor allem in Afrika über­schwem­men und somit den Menschen dort die Existenzgrundlage ent­zie­hen. Sinnvoll wäre da eher ein gemein­sa­mes Vorgehen gegen die Profiteure.

      Es ist wohl wahr, daß den Frauen nicht nur im ver­arm­ten Süden wenig gehol­fen wird mit "geschlech­ter­ge­rech­ter Sprache", wie Gendern in vie­len Fällen ledig­lich ein Ersatz für not­wen­di­ges Handeln dar­stellt. Daß aber Frauen unter Armut und dadurch mit aus­ge­lös­te Konflikte und Kriege beson­ders zu lei­den haben, soll­te aber klar sein.

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