Thüringen: Datenschutz obsolet

»In Thüringen wird schon ein elek­tro­ni­scher Impfnachweis getes­tet, bun­des­weit soll er Ende Juni kom­men. Ganz sicher ist das Modell aus Thüringen nicht…

[Thüringens Landesdatenschutzbeauftragter Lutz Hasse] monier­te, nicht früh in das Modellprojekt ein­ge­bun­den wor­den zu sein. "Ich habe dar­aus aus den Medien erfah­ren und mich dann ein­ge­schal­tet", sag­te Hasse. Seitdem lau­fe die Zusammenarbeit aber gut…

Zentrale Speicherung in Thüringen

Für den Bundes-Impfnachweis sei eine dezen­tra­le Speicherung der Daten geplant. "Der Gastwirt, der den QR-Code des Gastes abscannt, bekommt Daten nur aus die­sem QR-Code und es wer­den kei­ne Kontakte zu Speicherorten her­ge­stellt", sag­te Hasse. Thüringen hin­ge­gen habe sich zunächst für eine zen­tra­le Speicherung der Daten entschieden.

Sollte das Modellprojekt eine län­ge­re Zeit lau­fen, müs­se nach­ge­bes­sert wer­den. Es brau­che dann eine Datenschutzfolgeabschätzung, so Hasse. "Das bedeu­tet: Das Risiko muss ein­ge­schätzt wer­den, sind die Daten sicher, wel­che Daten wer­den erho­ben, wann wer­den sie gelöscht und was pas­siert mit den Daten, die hier in Thüringen ange­fal­len sind, wenn das Bundesprojekt anläuft", so Hasse. Generell gel­te, dass Daten wie­der gelöscht wer­den soll­ten, wenn sie nicht mehr gebraucht würden.«
heise.de (8.6.)

4 Antworten auf „Thüringen: Datenschutz obsolet“

  1. Beschwichtigungsversuche des aus Sicht der GröKaZ und ihrer Hasardeure irrele­van­ten Datenschutzkaspers.

    Welche Leichen hat der "Genosse" Ministerpräsidierende Bodo Ramelow im Keller, um so gekonnt im Stechschritt voranzuschreiten?

  2. Früher:
    Do not drink and drive.
    Heute:
    No scan, no food.
    ???
    Welcher Planet?
    Erwachsene zu Säuglingen mutiert?
    Was wer­den die Eltern machen wenn ihre Kids noch bevor sie 18 wer­den erkran­ken? Werden Eltern Amok lau­fen? Ich würde.…und mir die Kugel geben für mei­ne Blindheit die Initiative zur Impfung gestar­tet zu haben.

  3. In England ist man schon wei­ter. Dort sol­len die gesam­ten Patientenakten der Hausärzte in die Datenspeicher des NHS gespeist wer­den, wenn man nicht beim Hausarzt dage­gen optiert – und das muss man wis­sen. Die Regierung macht sich nicht groß Mühe, die­se Information zu ver­brei­ten: https://www.opendemocracy.net/en/opendemocracyuk/matt-hancock-has-quietly-told-your-gp-hand-over-your-health-data-why/

    Zwar ist alles angeb­lich anony­mi­siert, aber das ist bei Bedarf wohl wie­der rück­gän­gig zu machen.

    Der NHS ist dann ger­ne bereit, die­se Daten auch Dritten zu Verfügung zu stel­len, gegen ein klei­nes Entgelt. https://digital.nhs.uk/services/data-access-request-service-dars

    Also weh­ret den Anfängen.

    1. Wieso wei­ter. Wir bekom­men das­sel­be System Anfang 2021. Inkl KI und Tracking Überwachung gesam­melt und aus­ge­wer­tet vom RKI.

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