Tierärztliche Hochschule verleiht Dr. hc. an Drosten und Wieler

Dann muß wenigs­tens Drosten sich weni­ger Sorge machen um sei­nen angeb­li­chen ers­ten Titel.

»„Professor Dr. Christian Drosten, Professor Dr. Gerd Sutter und Professor Dr. Lothar H. Wieler haben sich in ihrem bis­he­ri­gen Wirken und ganz beson­ders wäh­rend der Corona-Pandemie um die ganz­heit­li­che wis­sen­schaft­li­che Betrachtung der Gesundheit von Menschen und Tieren ver­dient gemacht“, sagt Dr. Gerhard Greif, Präsident der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) anläss­lich der vom Senat beschlos­se­nen Ehrungen.

Ihre außer­or­dent­li­chen Verdienste und ihr gro­ßes Engagement wür­digt die TiHo mit der Verleihung der Ehrendoktortitel.

One Health steht für die enge Verbindung der Gesundheit von Menschen, Tieren sowie der Umwelt. Zwei Aspekte, die der One-Health-Gedanke umfasst, sind Antibiotikaresistenzen und Infektionskrankheiten, die zwi­schen Menschen und Tieren über­tra­gen wer­den kön­nen. Mit den Ehrungen unter­streicht die TiHo die Bedeutung des One-Health-Ansatzes, der einen Schwerpunkt der Forschungsarbeiten der TiHo bildet.

PROFESSOR DR. CHRISTIAN DROSTEN

Professor Dr. Christian Drosten erhält die Ehrendoktorwürde der TiHo für sei­ne her­aus­ra­gen­de Forschung auf dem Gebiet der RNA- und Corona-Viren, sei­nen gro­ßen Beitrag zur One-Health-Thematik sowie für sei­ne wich­ti­ge und wert­vol­le Aufklärungsleistung wäh­rend der Pandemie. Drosten arbei­tet eng mit Forschenden ande­rer Disziplinen zusammen…

PROFESSOR DR. DR. H. C. LOTHAR H. WIELER

Professor Dr. Dr. h. c. Lothar H. Wieler erhält die Ehrendoktorwürde für sei­nen her­aus­ra­gen­den wis­sen­schaft­li­chen Beitrag in der Zoonosenforschung und für die One-Health-Thematik sowie für sei­ne Rolle in der Bekämpfung der COVID-19-Pandemie.

Wieler ist Tierarzt und Präsident des Robert Koch-Instituts in Berlin. In die­ser Funktion berät er die Bundesregierung und infor­miert regel­mä­ßig über den Sachstand der Pandemie in Deutschland. Die TiHo wür­digt mit der Verleihung des Ehrendoktortitels ganz beson­ders sei­ne Rolle wäh­rend der Pandemie…

„Ruhig, sou­ve­rän, wis­sen­schaft­lich und fak­ten­ba­siert infor­miert Professor Wieler die Öffentlichkeit über das Coronavirus. Er klärt auf, warnt und ord­net ein. Er ist einer der Säulen in der Pandemiebekämpfung in Deutschland“, sagt Greif…«
vet-magazin.de (26.7.)

Der drit­te geehr­te, Prof. Gerd Sutter, hat­te wie Drosten sei­ner­zeit zu MERS geforscht ("Dieses MERS-Virus, das gehört in Kamele rein", CD, sie­he "Proaktiv Impfstoffe ent­wi­ckeln". Explosives von Prof. Addo).


Eine wich­ti­ge Person an der Tierärztlichen Hochschule ist Albert Osterhaus, über den gesagt wer­den darf:

»Unter dem Spitznamen ‚Dr. Flu‘ (Dr. Grippe) ist der Virologe Professor Albert Osterhaus […] welt­weit als der­je­ni­ge bekannt, der im Zentrum des inter­na­tio­na­len Netzwerks sitzt, das mit dem Begriff ‚Pharmamafia‘ umschrie­ben wird. Zugleich ist er in Grippefragen auch ‚der‘ Chefberater der UN-Weltgesundheitsorganisation WHO. Mit sei­nen von den Medien glo­bal ver­brei­te­ten Schreckensvorhersagen über die unmit­tel­bar bevor­ste­hen­de Schweinegrippe-Pandemie hat­te Osterhaus vie­le Regierungen dazu gebracht, gro­ße Vorräte an Impfstoffen zu kaufen.«

Siehe dazu Der Influenza-Influencer und Bei Drosten geht es immer um Geld.

Ist es ehren­rüh­rig, von aka­de­mi­scher Inzucht zu sprechen?

16 Antworten auf „Tierärztliche Hochschule verleiht Dr. hc. an Drosten und Wieler“

  1. Man könn­te es sich nicht bes­ser aus­den­ken! Jedes Drehbuch mit die­sem Inhalt wür­de ange­le­sen abge­lehnt wer­den. Aber ja, der Deutsche mag lus­ti­ge Dottores und ver­traut ihnen blind…

  2. Akademiker ist mitt­ler­wei­le doch wohl eher ein Schimpfwort.
    Die heu­ti­ge Intelligenzia sind die bewusst Ungeimpften .
    Und bei Diesen ist der (Impf) Status Titel genug.

    1. Es gibt viel zu vie­le Idioten an den Universitäten. Die Master-Slave-Studiengänge sind Teil des Problems. Es wird auch nicht ver­mit­telt, dass Bildung an sich einen Wert dar­stellt. Das Problem kann sei­ne Ursachen schon in der Schule haben. Obwohl fast alle mei­ne Kollegen von einer Uni oder FH aus­ge­spuckt wur­den, liest doch den­noch kaum einer Bücher, selbst Fachliteratur wird nicht gele­sen. Ich weiß auch nicht, wofür die sich inter­es­sie­ren, ob die über­haupt ein Interesse an Kultur haben. Ich höre klas­si­sche Musik, lese Literatur (kei­ne Trivialliteratur), spie­le viel Schach, mache Basketballsport, inter­es­sie­re mich zudem für die Komponisten und habe da auch schon eini­ge Bücher für Brahms und Co. gele­sen. Aktienliteratur habe ich auch schon viel gele­sen und die ande­ren ler­nen sogar von mir. Und dann ver­fol­ge ich auch noch die Politik und gebe mei­ne Kommentare ab. Und Ehrenämter habe ich auch noch.

      Über den Basketball habe ich viel Kontakt zu Jüngeren und auch vor allem mit Schwarzen. Das ist eben kein Tennis (begü­tert) oder Badminton (vie­le Asiaten, dafür prak­tisch kei­ne Schwarzen). Es ist ganz inter­es­sant, da dort vie­le miss­trau­isch sind gegen­über der Impfung und die auf kei­nen Fall wol­len. Es sind Menschen, die kei­ne hoch­tra­ben­den aka­de­mi­schen Weihen vor­wei­sen kön­nen, die ein­gent­lich nichts wert sind (z. B. Abschluss in Gender Studies), son­dern die ech­te Arbeit machen, die von ech­ten Kunden nach­ge­fragt wer­den. Wir haben einen Dachdecker im Team (bio­deutsch), der sich nicht imp­fen las­sen (Frau und Kinder auch nicht). Ich ver­ach­te die­se Menschen nicht, aber sie wer­den von den Politiker und Funktionären ver­ach­tet, jeden­falls neh­me ich das so wahr. Mit Sicherheit sind mei­ne Teamkollegen nicht so wort­ge­wandt, aber den­noch durch­schau­en sie das fal­sche Spiel von Politik und Medien. Diese Menschen haben Leuten mit Abschluss in Gender Studies eini­ges vor­aus: Wer gute Arbeit in sei­nem Handwerk ablie­fert, sieht das, genau­so wie man schlech­te Arbeit sieht. Auch das Feedback der Kunden ist ehr­lich, schließ­lich kann man ein schief gedeck­tes Dach nicht schön reden wie ein schlech­tes Wahlergebnis. Man weiß, was man kann und wird nicht durch fal­sches Lob in fal­sche Sicherheit gewogen.

      Ich bin ja sel­ber Akademiker, aber ich muss auch etwas ablie­fern, das funk­tio­nie­ren muss. Programmieren ist ja auch ein Handwerk. Ich unse­ren Kunden ja auch kein X für ein U vor­ma­chen und in Quellcode gegos­se­nen Unsinn schön reden.

      Ich sag­te auch neu­lich einem älte­ren Semester, der in einer Bank arbei­tet: Alleine dass ich eine Arbeit habe, die an sich erfül­lend ist und ein funk­tio­nie­ren­des Programm mich zufrie­den macht, ist schon eine Menge wert. Ich muss mich nicht stän­dig selbst ver­kau­fen und jeden Pups von mir groß her­aus­stel­len. Vorausgesetzt das Umfeld stimmt, kann ich die­se Arbeit bis ins Greisenalter aus­üben, selbst wenn ich am Ende nur OpenSource ohne Auftraggeber entwickle.

      1. @Johannes Schumann: Ich stim­me weit­ge­hend zu. Nur kann man auch mit Programmcode jede Menge Bluff erzeu­gen. Das fällt meist nicht so schnell auf wie ein schief gedeck­tes Dach. (Und die aus­ge­präg­te Abwehr des Genderns hat etwas Faszinierendes…)

  3. "Dann muß wenigs­tens Drosten sich weni­ger Sorge machen um sei­nen angeb­li­chen ers­ten Titel."

    Das ging mir auch durch den Kopf. Bauen die da vor für den Fall, dass die Kühbacher-Aktion bald Erfolg hät­te? Aber das eine ändert ja am ande­ren nichts, es wäre nur für die Berichterstattung in den Medien.

  4. Da woll­te ich doch heu­te mor­gen schon nach der Lektüre des Artikels zu Alena Buyx fra­gen, ob es nicht irgend­wo noch einen übrig geblie­be­nen Preis für Dr Osten gibt und voi­là – da ist er.

    Echt zum Wegschreien 😀 😀

    Wollen wir nicht noch einen holy halo stif­ten? Franziskus wird den doch seg­nen, gelle?

  5. 'Ganzheitliche wis­sen­schaft­li­che Betrachtung' ?
    'Ruhig, sou­ve­rän, wis­sen­schaft­lich und faktenbasiert' ?
    Die haben echt Humor…

    1. @Petra S.: Geduld! Es sind vie­le Kommentare, dazwi­schen recher­chie­re und schrei­be ich was, manch­mal esse und schla­fe ich… Böse dür­fen Kommentare sein, bei Beleidigungen schla­ge ich schon mal zu. Also nein, nicht zensiert.

  6. die vier apo­ka­lyp­ti­schen hys­te­rien rei­ten unter gegen­sei­ti­gen hal­lel­uh­jah bezeu­gun­gen merk­be­freit und quer- sowie selbst refe­ren­zie­rend in den unter­gang der intel­li­genz. da kann man sich schon mal gegen­sei­tig ein "ich bin wich­tig" auf den rücken des weis­sen kit­teln malen las­sen, tut ja sonst keiner..

  7. Dr. Flu wuss­te, was er tat. Er bot mir ca. 2007 nach einem anläss­lich einer Anhörung im Bundesrat zur Frage der H5N1-Impfung von Geflügel von der nie­der­län­di­schen Botschaft aus­ge­rich­te­ten Multiplikatoren-Mittagessen eine sei­ner Marlboros an mit den Worten: "Das ist viel gefährlicher".

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