Tochter an Weihnachten im Kinderzimmer isoliert

"Angst essen Seele auf" hieß ein Spielfilm von Rainer Werner Fassbinder aus dem Jahr 1974. "Der Filmtitel gibt die Befindlichkeit Alis wie­der, der sich unver­stan­den und gede­mü­tigt fühlt", heißt es auf Wikipedia über eine der Hauptfiguren. Auf rbb24​.de ist am 10.1. unter dem Titel "Wir haben jetzt schon das zwei­te Weihnachtsfest iso­liert ver­bracht" zu lesen:

»Schon zum zwei­ten Mal muss­te Viola mit ihrem Mann und den vier Kindern Weihnachten iso­liert ver­brin­gen. In die­ser Woche endet die drei­wö­chi­ge Quarantäne. Während der Feiertage hat­ten in die­sem Jahr bei­de Eltern mit Symptomen zu kämpfen.

Viola ist ver­hei­ra­tet und hat vier Kinder im Alter von drei bis zwölf Jahren – drei Jungs und ein Mädchen. Die Familie lebt in Berlin-Pankow und bei­de Eltern sind berufs­tä­tig. Nach mehr als drei Wochen endet die­se Woche ihre Quarantäne. So geht es Viola.

Glücklicherweise haben wir eine Wohnung, in der fast jedes der Kinder ein eige­nes Zimmer hat und wir haben einen klei­nen Hof. Denn wir waren seit dem 19. Dezember in Quarantäne.

Erst waren wir alle in vor­sorg­li­cher Selbstisolation, weil unse­re zehn­jäh­ri­ge Tochter einen posi­ti­ven Corona-Schnelltest hat­te. Anfangs haben wir vor allem unse­re Tochter iso­liert. Die Geimpften – wir Eltern und unser ältes­ter Sohn – muss­ten nicht offi­zi­ell in Quarantäne. Aber mei­ne bei­den kleins­ten Kinder schon.

Kurz dar­auf hat­ten aber auch eins der klei­ne­ren Kinder und ich posi­ti­ve Tests. Und wenig spä­ter auch mein Mann. Wen es nicht erwischt hat, ist unser kleins­ter und unser gro­ßer, zwölf­jäh­ri­ger, Sohn. Letzterer hat ein aus­ge­bau­tes Kellerzimmer etwas abseits und hat sich dann dort in sei­ne eige­ne klei­ne Isolation bege­ben – sodass wir Infizierten uns dann frei im Rest der Wohnung bewe­gen konn­ten. Das heißt: Der Gesunde war bei uns der Isolierte. Er fand es aber auch ganz cool, ein biss­chen sei­ne Ruhe vor uns zu haben. Aber es war auch selt­sam, ihn bei gemein­sa­men Aktivitäten im Wohnzimmer – ein­mal haben wir Disko gemacht – nicht dabei zu haben. Er und sei­ne gene­se­ne Schwester gehen aber jetzt seit dem Schulstart nach den Weihnachtsferien wie­der zur Schule…

Für die Kinder war Weihnachten trotz allem ganz schön, glau­be ich. Obwohl an Heiligabend unse­re Tochter in ihrem Zimmer iso­liert war. Wir haben sie nur zum Weihnachtsbaum schmü­cken kurz geholt: Ich habe mit den drei Jungs ange­fan­gen zu schmü­cken, dann sind sie in ihre Zimmer und wir haben mit unse­rer Tochter – mit Masken und bei offe­ner Balkontür – den Baum fer­tig geschmückt. Zur Bescherung spä­ter war sie auch kurz dabei. Da haben wir dann alle FFP2-Masken getra­gen. Da die Kinder so auf­ge­regt waren wegen ihrer Geschenke, war das für sie trotz­dem schön. Aber ich habe mir das ange­schaut und hät­te wirk­lich heu­len kön­nen. Unsere arme Tochter. Sie muss­te ja, obwohl es der Weihnachtsabend war, gleich wie­der allein auf ihr Zimmer. Hätten wir da schon gewusst, dass wir am nächs­ten bezie­hungs­wei­se über­nächs­ten Tag posi­tiv sein wür­den, hät­ten wir uns das natür­lich spa­ren können.

Besonders bit­ter ist: Wir haben jetzt schon das zwei­te Weihnachtsfest iso­liert ver­bracht. Letztes Jahr waren in der Kita unse­res klei­ne­ren Sohnes meh­re­re Erzieher erkrankt. Da wur­de die gan­ze Kita-Gruppe in Quarantäne geschickt und wir haben uns mit iso­liert – waren aber alle gesund. Das war schon ein gro­ßer Unterschied. Außerdem war da sowie­so Lockdown für alle. Gefühlt konn­te kei­ner viel machen. Niemand ging in die Kirche und kei­ner traf sich mit vie­len Leuten. Das war jetzt schon anders. Gefühlt haben sich alle mit Freunden und der Familie getrof­fen, waren auf dem Weihnachtsmarkt – nur wir nicht…

Ich habe mich schon gefragt, ob ich, wenn ich dann nach gut drei Wochen Quarantäne, bald wie­der unter Leute gehen darf, noch nor­mal mit erwach­se­nen Menschen umge­hen kann. Manchmal wird man schon ein biss­chen bekloppt. Den Kindern merkt man das – beson­ders jetzt zum Ende hin – schon auch an. Sie wer­den viel schnel­ler sau­er und schrei­en auch mal rich­tig rum. Jetzt ist echt die Luft raus…

Übermorgen, genau mit dem Ende unse­rer Quarantäne, hät­ten wir Eltern unse­ren Booster-Termin gehabt. Aber jetzt sind wir sozu­sa­gen Natur-geboos­tert. Noch bin ich, obwohl ich sonst ziem­lich aktiv bin, sehr kurz­at­mig. Fast, als wäre ich hoch­schwan­ger. Das ist ziem­lich anstren­gend, wenn man vier Kinder hat und ich hof­fe, dass das bald aufhört.

In die Zukunft schaue ich mit gemisch­ten Gefühlen. Für die anste­hen­de Omikron-Welle habe ich einer­seits das Gefühl, dass wir für die nächs­ten Monate halb­wegs auf der siche­ren Seite sind. Aber es fällt mir ande­rer­seits schwer zu glau­ben, dass nach Omikron dann wirk­lich bald das Ende der Pandemie da sein könn­te. Da ist mein Optimismus gera­de etwas gebremst. Alles bleibt so unwäg­bar. Das geht schon so lan­ge und ich füh­le mich wirk­lich erschöpft.«

32 Antworten auf „Tochter an Weihnachten im Kinderzimmer isoliert“

  1. .….mit Masken und bei offenerBalkontür.…..

    so soll es sein, geimpft und über Weihnachten in Quarataine.
    Empfehlung: die wei­te­ren Puuuhßter ter­mi­ne, 4., 5., 6., x.,te
    auf kei­nen Fall auslassen.

    P.S. Impfen essen Gehirn auf.
    Mein tie­fes Mitleid mit den Kindern

    Dr. med

  2. Nicht nur "ein biss­chen bekloppt", son­dern total durch­ge­knallt ist, wer die­sen Unsinn zwei­mal durch­zieht und sich dazwi­schen noch imp­fen lässt und dabei nicht merkt, dass er/sie sich selbst zum Affen macht. Oder bes­ser: zum Narren, denn Affen wür­den bei sowas garan­tiert nicht mit­ma­chen, die wür­den über den Balkon ab in die Freiheit.

  3. Das ist so trau­rig zu lesen. Die armen Kinder. Sie wer­den hier einem Martyrium aus­ge­setzt nur weil die Eltern dem Glauben der Zeugen Corona's ange­hö­ren. Hier soll­te drin­gend das Jugendamt ein­grei­fen und die Kinder in Sicherheit bringen.

    1. "Hier soll­te drin­gend das Jugendamt ein­grei­fen und die Kinder in Sicherheit bringen."

      Leider fol­gen JugendamtsmitarbeiterInnen auch meist unhin­ter­fragt den 'Anordnungen von oben'.
      Diese Institutionen haben in beson­de­re­re Weise ver­sagt, da sie bis heu­te der staat­li­chen Kindesmisshandlung (stun­den­lan­ge Maskenpflicht an Schulen, stän­di­ges Testen, nun auch in Kitas…) nicht ent­ge­gen treten.

  4. Wie muss­te ich lachen, als ich Leute mit Handschuhen und Masken auf der Straße sah. Das Lachen ist mir inzwi­schen ver­gan­gen, denn ich füh­le mich wie im Mittelalter.

  5. Wer denkt sich einen sol­chen Schwachsinn aus ?
    Im Artikel ist zwar ange­ge­ben, wer das 'Gesprächsprotokoll'
    geführt hat, aber die­se Geschichte wirkt ein­fach nur unglaubwürdig.
    Würde sie den Tatsachen ent­spre­chen, dann wür­de sie v.a. eines
    zei­gen : daß sol­che Menschen bezie­hungs­un­fä­hig und als Eltern
    völ­lig über­for­dert sind.
    Wenn man sol­chen Menschen den größ­ten Blödsinn erzäh­len kann
    und sie neh­men das ein­fach für bare Münze, ohne irgend­et­was zu
    hin­ter­fra­gen, obwohl die Ungereimtheiten immer mehr und immer offen­sicht­li­cher wer­den, dem ist wirk­lich nicht mehr zu helfen.
    Übrigens : wenn einem ein (oder meh­re­re) Mensch wich­tig ist,
    ist man gera­de in schwie­ri­gen Situationen für ihn da, gera­de z.B.
    wenn jemand krank ist. Nicht nur bei eitel Sonnenschein.
    Und die z.Zt. so viel­ge­prie­se­ne Solidarität zeigt man ent­spre­chend spon­tan, die lässt sich nicht offi­zi­ell einfordern.
    Aber, wie gesagt, ich hal­te auch die­se Geschichte für einen Fake.

    1. @Brian:
      das wär auch mein ers­ter Gedanke gewesen.
      Allerdings hat­te ich kurz vor Weihnachten ein län­ge­res Videogespräch mit einer mir nahe­ste­hen­den Person (die ich seit meh­re­ren Jahrzehnten gut ken­ne) sich tat­säch­lich in einem Zimmer der Dreizimmerwohnung (ohne Hofzugang!) mit ihrem 5‑jährigen Sohn "selbst­iso­liert" hatte.
      Dessen Vater und die klei­ne Schwester nutz­ten den Rest der Wohnung.
      Beide Elternteile "geboos­tert": die Mutter führ­te ihre (weit­ge­hend sym­ptom­lo­se) "Infektion" dar­auf zurück, dass das "Boostern" bei ihr lei­der "etwas zu spät" erfolgt sei. 

      Es viel mir schwer, dies ihr gegen­über nicht wei­ter zu kommentieren.
      Wer will schließ­lich im Vatikan oder Mekka ver­su­chen, jeman­den dazu anzu­re­gen, dar­über nach­zu­den­ken, ob das alles barer Unsinn sein könnte?
      Es war schon als Jugendlicher unheim­lich schwer, sich aus einem erz­ka­tho­li­schen Umfeld zu entfernen.

      1. @Kassandro
        Es ist nicht so, daß ich die Geschichte für völ­lig unmög­lich gehalten
        habe. Sie klingt nur so wahn­wit­zig. Aber für mög­lich hal­te ich
        mitt­ler­wei­le sehr vie­les. Das nennt sich dann wohl 'shif­ting baselines'…
        Bei Ihrem Beispiel muss­te ich unmit­tel­bar an das Video mit Maxim
        Mehmet bei #alles­dicht­ma­chen denken.
        Das könn­te man mitt­ler­wei­le als Dokumentation durch­ge­hen lassen…

        1. Ich wür­de die­se Geschichte sehr ger­ne für einen Fake halten !
          Um mir nicht aus­ma­len zu müs­sen, wie­vie­le Kinder unter die­sem unnö­ti­gen Irrsinn lei­den müssen.
          Aber ich habe lei­der zu oft live Gesprächen bei­woh­nen müs­sen, in denen sich Eltern z.B. dar­über aus­ge­tauscht haben, wel­ches Einweggeschirr am taug­lichs­ten für den qua­ran­tä­ni­sier­ten Nachwuchs (noch dazu ganz gleich wel­chen Alters!!! ) sei und wie weit man die Tür öff­nen dür­fe, um das Essen zum Kind ins Zimmer zu schie­ben und ob dabei eine Op-Maske rei­che oder doch eine FFP2-Maske von­nö­ten sei.…..
          Ich wür­de noch här­ter urtei­len als “bezie­hungs­un­fä­hig und über­for­dert“. Es ist grau­sam und kalt­her­zig und völ­lig wahn­sin­nig, dass Eltern glau­ben, SO han­deln zu müssen.
          Die über­füll­ten Kinder-und Jugendpsychiatrien spre­chen da wohl für sich.

          Bei mei­nem Kind in der Grundschule gab es heu­te die tra­di­tio­nel­le Gesprächsrunde nach den Ferien: “was die Kinder Schönes in den Ferien erlebt haben“.…. mein Kind berich­te­te mir völ­lig ver­wirrt, dass das wohl für vie­le sei­ner Mitschüler “die Impfung“ war?!?!

          Nein, ich den­ke, das alles ist kein Fake, das ist wohl die traurige,nackte Realität.

          1. @Schwarzmalerin
            Ich ver­su­che ja hier, mich noch zu beherrschen.
            In mei­nem Kopf spu­ken noch ganz ande­re Begriffe rum…
            Und Wahnsinn ist fast noch zu mil­de aus­ge­drückt, für das,
            was hier z.T. abläuft…
            Wenn eigent­lich immer kla­rer wird, daß wir uns schon seit
            län­ge­rem in einer hoch­gra­di­gen Geistes- und Bewußtseinskrise befin­den, was sagt das dann über den
            Menschen aus ?
            Er scheint auf jeden Fall eine gro­ße Affinität zur Apokalypse zu haben. Das ist etwas, was mir ein­fach nicht in den Kopf will. Wir haben einen wun­der­schö­nen Planeten, auf dem sich für jeden unend­lich vie­le kon­struk­ti­ve Möglichkeiten bie­ten wür­den. Und was macht der Mensch dar­aus ? Zielstrebig ver­sucht er, die
            größt­mög­li­che Zerstörung anzurichten.
            Nein, dafür reicht der Begriff Wahnsinn bei wei­tem nicht aus.

    2. Meine posi­tiv getes­te­te und auch tat­säch­lich erkrank­te Tochter hat natür­lich bei mir im Bett geschla­fen, damit ich bei ihr sein konn­te. Und Masken haben wir im Haus auch nicht getragen.
      Wie sag­te unse­re Ärztin: "So ein Quatsch, du brauchst Luft und dein Kind braucht Dich!"
      Fazit: Mein Mann nach Impfung zeit­gleich mit Infektion fünf Tage hoch­in­fek­ti­ös zuhau­se, dann im Krankenhaus, die Große mit star­ken Symptomen zwei Wochen krank, die klei­ne posi­tiv, ohne Symptome, ich mit Symptomen nega­tiv. Aber zumin­dest wir Mädels waren immer für­ein­an­der da. Ich kann doch mei­ne kran­ken Kinder in einer sol­chen Situation nicht weg­ge­sper­ren. Das Ganze ist belas­tend genug, zumal man in der Quarantäne ja auch nur sehr rudi­men­tär medi­zi­nisch beglei­tet wird.

  6. Nun sind zwar gebro­che­ne Wahlversprechen nichts beson­de­res, aber der in tie­fer Überzeugung und fun­keln­den Augen hin­ge­leg­te Auftritt von Lindner ist ein Highlight.

    https://​www​.bild​.de/​p​o​l​i​t​i​k​/​i​n​l​a​n​d​/​p​o​l​i​t​i​k​-​i​n​l​a​n​d​/​c​h​r​i​s​t​i​a​n​-​l​i​n​d​n​e​r​-​w​a​h​l​k​a​m​p​f​-​v​i​d​e​o​-​b​r​i​n​g​t​-​d​e​n​-​f​d​p​-​c​h​e​f​-​i​n​-​e​r​k​l​a​e​r​u​n​g​s​n​o​t​-​7​8​7​7​9​7​7​8​.​b​i​l​d​.​h​tml

    Im Artikel führt die FDP auch noch allen Ernstes Omikron als Rechtfertigung für die 180°-Wende an. Ob das berech­tigt ist, dazu kann man sich hier auf die­ser Seite ein eige­nes Bild machen.

  7. "Für die Kinder war Weihnachten trotz allem ganz schön, glau­be ich. Obwohl an Heiligabend unse­re Tochter in ihrem Zimmer iso­liert war. "

    Das macht ein­fach nur sprachlos.
    Merken die eigent­lich nicht, dass sie ihre Kinder traumatisieren?

  8. Die armen Leute, die in ihrer Bereitschaft, alles wie gefor­dert rich­tig oder sogar über­trie­ben per­fekt zu machen, ver­drän­gen ihren gesun­den Menschenverstand und ver­fal­len der seit Corona oft von Psychologen beschrie­be­nen "kogni­ti­ven Dissonanz".

  9. Die armen Kinder. Grenzdebil trifft es nicht mal im Ansatz. Sicher #Risikogruppe.

    Derweil wird in den USA bestä­tigt, was seit Frühjahr 2020 aus Italien bekannt war:
    "CDC direc­tor admits over 75% of Covid deaths had at least 4 patho­lo­gi­cal con­di­ti­ons (comorbidities).Since the total death rate is 0.27% this means healt­hy peop­le have a 0.0% death risk."

    https://​twit​ter​.com/​d​e​l​b​i​g​t​r​e​e​/​s​t​a​t​u​s​/​1​4​8​0​2​3​5​8​1​4​9​2​7​9​3​3​440

  10. Ziemlich bescheu­ert. Der Sohn hät­te ger­ne auch noch eine Infektion gehabt. Das hät­te den Druck auf ihn, sich imp­fen zu las­sen, gemil­dert. Ich betrach­te Infizierte als Glückskinder. Ich hat­te neu­lich ein Kratzen im Hals und ich erzähl­te einem Kumpel: Wäre mein Selbsttest posi­tiv aus­ge­schla­gen, hät­ten wir uns getrof­fen und aus dem sel­ben Becher Tee getrun­ken. Und ich erwar­te auch von ihn, dass er sich bei einer Infektion sofort meldet.

  11. Das muss sich jemand aus­ge­dacht haben, das ist eine Fake-Meldung, oder?! Ich glau­be das nicht, das ist zuuu extrem-kon­form etc, zu auf­ge­setzt. Wenn es echt sein soll­te, dann kann ich nur wie­der­ho­len, was ich neu­er­dings öfter sage: Die Menschheit hat sich über­lebt, denn das Menschliche ist ihr abhan­den gekommen.

    1. Die Leute sind wirk­lich so. Ich erin­ne­re mich an Dezember 2020, wo dann ein Kollege sag­te, er gehe jetzt frei­wil­lig in Isolation, um die Schwiegereltern an Weihnachten nicht zu gefähr­den. Ein ande­re Kollege hat eine Tochter, die im Januar Geburtstag hat. Im Januar 2021 gab es die irr­sin­ni­gen Regeln, wonach nur eine haus­halts­frem­de Person zu Besuch sein dür­fe. Eine zwei­te Person, selbst wenn sie aus dem sel­ben Haushalt wie der ers­te Gast kam, war ver­bo­ten. Und mei­nes Wissens hat man sich in dem Haushalt mit dem Geburtstagskind dran gehal­ten: Samstags kam Oma, sonn­tags kam Opa. Ist das nicht bescheuert?

      Vor 20, 30 Jahren wäre so ein Quatsch gar nicht gegan­gen, da vie­le Frauen, die zu dem Zeitpunkt Oma waren, gar kei­nen Führerschein hat­ten. Und dann in den ÖPNV? Bei "Pandemie"?

  12. rbb24 am 13.05.2020:

    Rund um die Corona-Pandemie kur­sie­ren rei­hen­wei­se Verschwörungstheorien – von bösen Kräften, Zwangsimpfungen oder Biowaffen. Was steckt dahin­ter und was kön­nen wir tun? Ein Interview mit Politikwissenschaftlerin Katharina Nocun.

    rbb|24: Katharina Nocun, das Corona-Virus ist eine Biowaffe, Bill Gates will uns alle zwangs­imp­fen, die Weltordnung soll gekippt wer­den – war­um glau­ben Menschen, dass hin­ter der Pandemie eine Verschwörung steckt?

    https://​www​.rbb24​.de/​p​a​n​o​r​a​m​a​/​t​h​e​m​a​/​2​0​2​0​/​c​o​r​o​n​a​v​i​r​u​s​/​b​e​i​t​r​a​e​g​e​_​n​e​u​/​2​0​2​0​/​0​5​/​i​n​t​e​r​v​i​e​w​-​k​a​t​h​a​r​i​n​a​-​n​o​c​u​n​-​v​e​r​s​c​h​w​o​e​r​u​n​g​s​t​h​e​o​r​i​e​n​-​g​a​t​e​s​.​h​tml

  13. So eine Familie ken­ne ich auch.
    Die machen sich selbst fertig.
    So komisch wie es klingt, weil man ja als Ungespritzter doch dis­kri­mi­niert wird, mir tun die­se Leute leid.
    Die sind genau­so Opfer wie wir Massnahmengegner.
    Sie mer­ken es nur nicht.
    Das erin­nert mich an Filme wo Leute glau­ben das der zwei­te WK noch nicht vor­bei ist oder ein Atomkrieg statt­ge­fun­den hat und die sich nicht aus den Bunkern getrauen.

  14. Ist Verschwörungstheorie nicht das Wort für eine Wahrheit, die frü­her raus­kommt als die Profiteure der Geschichte es für ihre opti­ma­le Vermehrung von Macht und Geld geplant hatten?

  15. Frohe Weihnachten, kann ich da nur sagen. Ich glau­be, in der Psychiatrie ist es besinn­li­cher zuge­gan­gen als in die­ser Familie. Arme Schweine.

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