16 Antworten auf „Todeswelle“

  1. Die Todesfälle fol­gen immer erst ca 4 wochen spä­ter, mit und ohne Lockdowns. Die Wellen sind immer ähn­lich. Lockdowns ohne jeden Nutzen aber scha­den viel.

    Die NBER Sudie hat­te das vor etwa 11 Monaten festgestellt.

    1. @Josef
      Die Maxima der Todesfälle hin­ken aber in den abge­bil­de­ten Graphiken kei­nes­falls 4 Wochen hin­ter­her. Die Anzahl der Neuinfektionen steigt schon durch die Ausweitung der Testaktivitaeten an und ist des­we­gen nicht ver­wert­bar. Die soge­nann­ten Mutanten unter­schei­den sich vom ursprüng­li­chen Virus nur durch eine ein­zi­ge Aminosäure. Dadurch Sender sich das Spikeprotein wahr­schein­lich nicht nen­nens­wert. Wenn die Impfstoffe dage­gen auch wirk­sam sind, dann ist es die natür­li­che Immunabwehr auch.
      Man schaue sich den Verlauf der Infektiös zäh­len in England an, wo die Mutanten schon im September 2020 unter­wegs war. Wenn die­se soviel anste­cken­der wäre, wie behaup­tet, ist der Verlauf der Infektiös zäh­len dort nicht zu erklären.

      1. Das habe ich für Hagen, mein Wohnort, auch schon erstaunt fest­ge­stellt. Seit die Mutante hier ist, ster­ben weniger.
        Hier ist die Inzidenz vom Sommerloch abge­se­hen, eh immer hoch.
        Obwohl Schulen und Kitas ledig­lich 1 Prozent am Infektionsgeschehen aus­ma­chen, will der Oberbürgermeister sie schlie­ßen. Das ist alles ein­fach nur noch absurd.

      2. Auf die Mutanten war das gar nicht bezo­gen, an deren Macht glaub ich so wenig wie an den Osterhasen.
        Es ging in mei­nem Kommentar eher dar­um, dass der Inhalt der NBER Studie schlicht­weg geni­al ist, was die Berechnung die­ser Wellen angeht und deren Abebben.
        Massnahmenunabhängig, wie gesagt.

  2. Zu den Muhtanten gibt es eine inter­es­san­te Aussage bei Pohlmann/Bröckers, das 3. Jahrtausend #59 (Video), auf die ich hin­wei­sen möch­te, obwohl kei­ne Quellen dafür benannt wur­den. Gefallen im Zusammenhang mit einem Bericht über Geert van­den Bossche. Dirk Pohlmann sagt (~ min. 36.10), dass die 3 frag­li­chen neu­en Varianten von SarsCov2 aus den Ländern stam­men (dort erst­ma­lig bekann­ter­ma­ßen auf­tra­ten), in denen die Studien zur Anwendung kamen: GB, Brasilien, Südafrika. Falls sie das von Bosche selbst haben muß ich das überlesen/überhört haben. Ich weiß auch nicht, ob das zeit­lich über­haupt passt. Aber falls ja wäre es tat­säch­lich sehr beun­ru­hi­gend. Vielleicht weiß jemand genaue­res darüber.
    https://www.exomagazin.tv/der-schmierfink-das-3-jahrtausend-59/

    1. Hallo, die Aussage (von Pohlmann) war mir auch auf­ge­fal­len, ich habe dazu aber noch nicht recher­chiert. Er mein­te in etwa, dass genau dort, wo die Impfhersteller gro­ße Tests gemacht haben, auch die Mutanten her­kom­men und nann­te: Südafrika, Brasilien, GB.
      Wenn Sie mehr dazu erfah­ren haben, schrei­ben Sie doch bit­te hier drunter 🙂
      Danke!

      1. Mehr erfah­ren dazu habe ich nicht bis­her aber auch nicht ent­schie­den gesucht. Mich hat eher die kri­ti­sche Auseinandersetzung mit den Thesen Bossches inter­es­siert, was die Suche nach den Zusammenhängen von Ländern, in denen die Impfstudien lie­fen und der von dort stam­men­den Varianten vor­läu­fig in den Hintergrund rücken läßt. Vielleicht rücken sie durch die Entwicklung irgend­wann wie­der ins Blickfeld.
        Hier ist ein Artikel, der sich aus wis­sen­schaft­li­cher Warte mit Bossche befaßt und ein eher all­ge­mei­ner, sich der Frage des Umgangs mit Mutationen wid­men­den dazu.
        https://childrenshealthdefense.org/defender/analyse-was-vanden-bossche-ueber-massenimpfung-richtig-und-falsch-verstanden-hat/?lang=de
        https://www.salto.bz/de/article/20032021/mutation-der-gesellschaft

    1. @FS – bitte:
      Möglichst kei­ne Euphemismen verwenden:

      - Spritzen (statt Impfen) und
      – gen­tech­ni­scher Eingriff (oder ähn­lich statt Gentherapie)

      Auch wenn die öffent­li­che Behauptungs-Propaganda es so ein­häm­mern will.

      Es fin­det ja auch kei­ne "Immunisierung" durch das Verfahren statt – wie immer wie­der öffent­lich erzählt wird.

  3. Selbst lt. RKI wäre das rea­le 'Infektionsgeschehen' 3 (2–5) x so hoch wie die ertes­te­ten Testpositiven. Kohortenstudien etc gibt es nicht. 

    Die Grafiken sagen also nicht soviel aus. Insbesondere die 'Neuinfektionen' hän­gen auch von der Testaktivität ab.

    Aber – wie auch Daten aus der Schweiz und Florid zei­gen – die ins­ge­am­te Dynamik und 'Kurve' der 'Infektionen' hat kei­ne Eigendynamik, son­dern ent­spricht und ist ein Teil (ca. 20% Anteil) der sai­so­na­len Grippeerkrankungen und Virensaison.

  4. Was die FAZ so alles aus den RKI-Daten&Kurven rausliest …
    Ich stel­le mit­tels der etwas aus­sa­ge­kräf­ti­ge­ren (zumin­dest bis ca. 4 Wochen in der Rückschau) RKI-Daten im Dienstagsbericht
    https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Daten/Klinische_Aspekte.html
    immer wie­der Verblüffendes fest.

    Im Zusammenhang mit der FAZ-Kurve z.B., dass die Daten der Spalte "Anzahl ver­stor­ben" nicht mit der Kurve über­ein­stimmt – aber "so in etwa" mit 3–4 Wochen Verspätung (was wohl weni­ger an den "Todesfällen" liegt, als an Meldeverzögerungen zwi­schen Ämtern und/oder mglw. "krea­ti­ver" Ermittlung von Todesursachen – Mehrfachnennungen nicht mög­lich bzw. nicht erwünscht).

    "Beifang":

    1. Einige Prozentangaben ("Anteil hos­pi­ta­li­siert") sind etwas selt­sam: bezie­hen sich näm­lich NICHT auf die "Fälle gesamt", son­dern auf die "Anzahl mit Angaben zur Hospitalisierung".
    Unterstellung: je höher der Prozentsatz des­to höher die Risikobewertung …

    2. Excel-Freaks dür­fen sich die "Case-Fatality-Rate" für 2020 und 2021 aus­rech­nen las­sen [=SUM(L3:L46)*100/SUM(C3:C46) bzw. =SUM(L47:L56)*100/SUM(C47:C56)] und stau­nend fest­stel­len, dass sie für bei­de Jahre 2,8576% beträgt.
    (Nun denn: die Wahrscheinlichkeit, dass die­se bis auf 4 Nachkommastellen iden­tisch aus­fal­len liegt bei immer­hin ~0,001% … ent­spricht in etwa 5 Richtigen im Lotto)

    3. etwas ver­steckt fin­det man die "Fälle" ohne, bzw. ohne für COVID-19 bedeut­sa­men Symptome mit­tels "Anzahl mit Angaben zu Symptomen" und "Anteil kei­ne, bzw. kei­ne für COVID-19 bedeut­sa­men Symptome" (Excel-Freaks: für KW10 [=100*(G56-(G56*H56))/C56] kommt man also auf weni­ger als 50% asym­pto­ma­ti­sche). Jetzt darf sich jeder aus­su­chen, ob das die "Gefahr" erhöht oder vermindert:
    "Glaube" ich, dass ich als prä‑, post oder asym­pto­ma­ti­scher "Fall" jeman­den anste­cken kann, so erhöht das zwar nicht das eige­ne aber das "Kontaktpersonen"-Risiko;
    "Leugne" ich das, so "weiß" ich, dass die Quarantäne zu min­des­tens 50% völ­lig über­flüs­sig ist

    Einiges ist auch (aber sicher nicht nur) AA schon aaufgefallen

    Bleiben vie­le Preisfragen … z.B.:
    Wie vie­le (schwe­re!) Krankheiten wer­den denn noch durch prä‑, post oder asym­pto­ma­ti­sche (Personen) übertragen?

  5. Todeszahlen fol­gen fol­gen den "Infektions"-Zahlen mit ca. 2 Wochen Verzögerung, neh­men einen ähn­li­chen Verlauf, natür­lich mit einer ande­ren Skala. Ist auch ein­fach erklär­bar, wenn man erkrankt, dann ist man nach 2 Wochen ent­we­der wie­der gesund, oder ver­stor­ben. Ein ewig lan­ges daher­ve­gi­tie­ren auf der Intensivstation mag zwar die LongCovid-Panikfraktion pos­tu­lie­ren, ent­spricht aber nicht der Statistik. In der "ers­ten Welle" ist das sehr gut an den Zahlen zu sehen.

    Bei der "zwei­ten Welle" sind zunächst die "Infektionen" (Positivtests) in die Höhe gegan­gen, ohne daß die Todeszahlen folg­ten. Was von uns zu Recht kri­ti­siert wur­de. Offenbar hat man da sys­te­ma­tisch Todesfälle auf­ge­spart, die man dann spä­ter nach­lie­fern konn­te und damit Horrormeldungen gene­rie­ren konn­te ("in den letz­ten 24 Stunden sind wie­der >1000 Menschen gestor­ben"). Bei sol­chen Horrormeldungen wur­de ver­schwie­gen, daß im Dezember/Januar die­se 1000 Todesfälle im Durchschnitt 3 Wochen zurück­la­gen, weni­ge reich­ten sogar bis ins Frühjahr 2020 zurück. Mit den 2 Wochen "natür­li­cher" Verzögerung und den 3 Wochen künst­li­cher Verzögerung und dazu noch einer brei­ten Verteilung um die­sen Wert ist klar, daß "Infektions"- und Todeszahlen völ­lig ent­kop­pelt sind, und ins­be­son­de­re auch wäh­rend des deut­li­chen Abfalls der "Infektionszahlen" noch eine Zeit hohe Todeszahlen prä­sen­tiert wer­den können.

  6. Verstehe nicht, was man in den Kurven noch alles fin­den will durch noch genaue­res hinschauen.
    Dreht sie mal um und schüt­telt sie.
    Vielleicht fal­len ein paar Groschen raus.
    Ansonsten gilt: Wald- Bäume.
    Anders ausgedrückt:
    Der Kaiser ist nackt.

    Was braucht es noch, das end­lich zu realisieren?

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